03 - S. 179 - S. 269 (Kap. 10 bis einschl. Kap. 14)

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  • Liebe Jutta,
    dieses Bild von Klee ist erfunden (wird im Nachwort erklärt). Habe ich so aus rehctlichen Gründen gemacht - die Erben leben ja noch:
    Aber: er hat viel über Mythen gemal, und er HÄTTE genauso ein Bild malen können ...


    alles Liebe von Teresa :)


    Das muss ich überlesen haben :-[ Danke für deine Antwort.


  • Katharinas Vater ist so ein Gegenteil von seiner Ehefrau, ihn mag ich fast so gern wie Katharina und Fanny. Manchmal fragt man sich, wie Eheleute sich finden, denn bei manchen habe ich den Eindruck, das kann gar nicht gutgehen, weil sie vom Charakter her so verschieden sind. Katharinas Vater ist so liebevoll und warmherzig, die Mutter dagegen kalt wie ein Fisch. Schon ziemlich extrem dieser Unterschied.


    Als auf einmal Katharinas Vater vorbeikam, war ich für einen Moment verwirrt, da ich diesen, in seiner ganzen Art überhaupt nicht mit Christina in Verbindung gebracht habe. Ich habe es also auch gleich gemerkt. Meine Eltern sind auch total verschieden, Zusammenhalt durch Arrangements würde ich sagen, also nix außereheliches, sondern die Macken des anderen anerkennen oder sie dulden im Gegenzug für etwas Ähnliches. Meiner Mutter fällt es schwer, ihre Welt, nicht als perfekt zu hinterlassen, sie hätte am liebsten schon alles gestern erledigt. Ich habe mal zu meiner Schwester gesagt, sie wäre am liebsten schon gestorben und wüsste ihre Asche schon ästhetisch in alle 4 Winde verstreut. Meinen Vater missioniert sie also lange nicht mehr. An seinem Arbeitszimmer steht:
    "AUSSTELLUNG: Die Schönheit der Unordnung und Unvollkommenheit. EINTRITT FREI!"

  • Ja, man glaubt manchmal nicht, was doch für unterschiedliche Menschen zusammenleben können.


    Der Spruch an der Tür gefällt mir sehr gut, lach grinz .................................daran merkt man, das dein Vater einfach deine Mutter so nimmt wie sie ist ( solange sie ihn in Ruhe lässt ) und das ganze auch ein bisschen mit Humor nimmt!

  • Das müssen sie beide..lach..vertrau mir, ich wollte keinen als Partner..aber wer weiß das schon mit 18.. sie sahen und wollten sich, haben geheiratet und ich stand noch lange als "Quark" im Schaufenster.. ;)

  • Wow, ich muss mal was loswerden, normalerweise mag ich bei zwei Zeitsträngen, den "Jüngeren" lieber, irgendwie liest er sich leichter, das liegt vielleicht daran, das die Vergangenheit oftmals zu verstaubt und sperrig dargestellt wird, hier ist es total lebendig, atemlos verfolge ich Fannys und Frizies Geschichte, es ist wie ein Krimi.
    Ich habe auch schon fast aufgegeben zu spekulieren, ich lasse mich in den Ereignissen strudeln und treiben, Teresa kann mir gerade "alles" erzählen..
    Wie erkläre ich mir das? Es ist Teresas Herzensbuch und ihre eigene Fanny lenkte ihre Gedanken.. Ein großartiges Buch!
    :)
    Der Rosenmontag:
    Die beiden Mädels verkleiden sich und Josef aus der Kirche schnappt sich Fanny, in nullkommagarnix lernt sie tanzen und auch der erste Ärger ist im Anmarsch, Fanny ist halbnackt, weil ihr Kleid zerriss. Ich hatte schon befürchtet, die Rosengarts könnten denken, man hätte ihr etwas angetan.. Ja, der Josef, weiß wie er Fanny beeindrucken kann, eigentlich hatte er sie mit der Oper schon in der Tasche..und sie ihn..weil er sie gleich heiraten wollte, damit sie es schafft, so lange ihre Jungfernschaft zu hüten.. Ich bin mir fast sicher, das Fritzi sich darum keine Gedanken mehr machen muss. Als Fanny sie in diesem Haus besucht, hatte das schon etwas sehr Suspektes an sich..Fritzi weiß, was sie will und will nicht zu lange warten, sie ergreift Chancen schneller, als Fanny "Holunder" sagen kann..


    Ich habe mich neulich gefragt, was ist ein Holunderstrauch, ich wusste nicht, das sie zu Bäumen erst werden. Das mit dem schwarzen Hollunder kann ich bestätigen, der abgeschnittene Ast von einer Nachbarin ging mir ein, vielleicht sollte ich ihn beim nächsten Mal um Erlaubnis bitten, der grüne Holunder wächst dafür umso stärker. Süß und herb..ja, das passt!

  • Liebe Jutta, (Mascha)
    ( aus vielerlei Gründen) erfunden. Aber es passt in den Mythenzyklus von Paul Klee - und hätte jederzeit von ihm so gemalt werden können!
    Alles Liebe von Teresa

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen