4) Kapitel 30 - Ende (Seiten 245 - Ende)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • TochterAlice
    Du bist richtig gut - es ist also tatsächlich eine Frau: Schwester Vera!


    Vera Wagner wohnt im gleichen Haus wie Antonio und das erklärt dann auch die komischen Vorfälle, die passieren, um Antonio in Verdacht zu bringen.
    Mit der Selbsthilfegruppe hat sie dann ja genau die richtige Zielgruppe vor Augen, dass sie eines Tages zuschlagen kann.


    Vera ist die adoptierte Offermann-Tochter und entgegen der Annahme, dass ihr Vater sie gequält habe beim Zuschauen der Morde, hat sie es genossen. Kranke Welt.


    Hat Nicole dann auch zwischen diesen Puppen gelegen, von denen ich dachte, dass sie zwischen 2 Leichen liegt? Ich gehe stark davon aus.


    Der Schluss wurde dann ja richtig dramatisch. Christine, ich hoffe, Du hast jetzt Charlotte nicht sterben lassen ... ??? ???
    Ihre Verletzungen sind ja sehr schlimm. Wenn sie es überlebt, wird es sie für den Rest ihres Lebens traumatisiert haben.


    So hat sich Charlotte mit ihrer fingierten Aussage für die Selbsthilfegruppe in Lebensgefahr gebracht. :'(


    Ich bin nicht die geborene Spürnase, ich tappe immer recht lange im Dunkel - und kann mich am Ende eines Krimis immer so richtig schön überraschen lassen. ;D

  • Ja, ich hatte tatsächlich Recht und es war eine Frau und zwar Vera aka Monika, die Tochter des früheren Serienmörders. Nach Teil 3 war ich mir schon fast sicher, dass sie es ist, auch wenn ich natürlich keine genaueren Zusammenhänge hätte benennen können.


    Aber es liegt mir fern zu triumphieren, im Gegenteil, ich komme schier um vor Sorge um Charlotte - kann sie diesen Angriff überstehen? Was ist mit Felix und Bernd - die Armen! Käfer bleibt zurück, das Buch endet in einem so frühen Stadium nach dem Angriff, dass Charlottes Angehörige noch nicht einmal benachrichtigt sind. Christine, das darfst Du uns nicht antun, bitte nicht! Ich möchte doch so gern noch ganz viel über Charlotte lesen und möchte ganz bestimmt nicht nicht, dass sie als Engel oder wie dieser Kölner Kriminelle aus dem Kühlfach(Serie von Jutta Profijt) sozusagen von der anderen Seite aus mit dabei ist! Nein, viel lieber hätte ich sie lebendig!


    Sehr nett und rund, richtig rührend irgendwie war das Ende für Antonio - dass sich seine Frau zu ihm und zur Familie bekannt hat, zeigt, dass Sie ihn erkannt hat. Er ist kein schlechter Mensch, was sich auch daran zeigt, dass ihm der Absprung aus dem Milieu gelungen ist, das schafft wirklich nicht jeder! Bei ihm fand ich das aber sehr authentisch dargestellt: eigentlich fand durchgehend im ganzen Buch jeder ein gutes Wort für ihn.


    Auch sehr geschickt gemacht war der Zusammenhang von Vera zu Antonio - sie war die nette Nachbarin, die immer zufällig aufkreuzte. Ich hätte ja nie gedacht, dass da eine Absicht dahintersteckte und das, wo ich doch so viele Krimis lese! Und obwohl ich sie auf dem Schirm hatte, habe ich sie nicht mit Frau Wagner in Verbindung gebracht!


    Ja, das war wieder ein wirklich toller Krimi um Christine und Käfer und ich hoffe sehr, dass erstere uns erhalten bleibt (bei Käfer haben wir ja aktuell nichts zu befürchten), damit wir noch viel Neues über sie lesen können!


  • Sehr nett und rund, richtig rührend irgendwie war das Ende für Antonio - dass sich seine Frau zu ihm und zur Familie bekannt hat, zeigt, dass Sie ihn erkannt hat. Er ist kein schlechter Mensch, was sich auch daran zeigt, dass ihm der Absprung aus dem Milieu gelungen ist, das schafft wirklich nicht jeder! Bei ihm fand ich das aber sehr authentisch dargestellt: eigentlich fand durchgehend im ganzen Buch jeder ein gutes Wort für ihn.


    Das fand ich auch sehr rührend. Auch, dass er sich die Mühe gemacht hat, alles aufzuschreiben, von Anfang an. Natürlich hat er eine unschöne Vergangenheit, aber für mich war er auch glaubhaft.


    Zitat

    Ja, das war wieder ein wirklich toller Krimi um Christine und Käfer und ich hoffe sehr, dass erstere uns erhalten bleibt (bei Käfer haben wir ja aktuell nichts zu befürchten), damit wir noch viel Neues über sie lesen können!


    Hier schließe ich mich an - lass sie bitte nicht sterben. Ich kenne zwar die Vorgänger nicht, aber ich würde auch gerne noch mehr von ihr lesen.


  • Vera ist die adoptierte Offermann-Tochter und entgegen der Annahme, dass ihr Vater sie gequält habe beim Zuschauen der Morde, hat sie es genossen. Kranke Welt.


    Hat Nicole dann auch zwischen diesen Puppen gelegen, von denen ich dachte, dass sie zwischen 2 Leichen liegt? Ich gehe stark davon aus.


    Vielleicht redet sie sich das ja auch jetzt als Erwachsene ein, dass sie es genossen hat (sie ist ja selber krank). Es ist/war ganz sicher eine Art Trauma!
    Ich glaube auch, es waren die Puppen und keine Leichen!

  • Na, da schau her ... die bösen bösen Frauen :P ... und dann war es glatt die Nachbarin. Herrlich, dass man sich auch heute noch an solche Klischees heranwagt. Zum einen wegen der Nachbarin als Täter und zum anderen wegen der Geschichte, dass Kinder, die bei Verbrechen zusehen mussten die Taten übernehmen und dass es hier schlicht um Strafe ging.


    Die Versöhnung zwischen Antonia und Elisa war sooo schön ... toll, dass auch etwas fürs Herz dabei war :winken: und nun kann er auch endlich ohne Schuldgefühle glücklich sein. Elisa kennt seine Vergangenheit und akzeptiert diese und verzeiht ihm.


    Was wird denn eigentlich aus Olga?


    Charlotte wird es hoffentlich schaffen und da das nicht so ganz klar ist wird es auch einen nächsten Fall mit ihr und Käfer geben!?


    Sehr schnell und flüssig zu lesender Krimi, hat mir gut gefallen.
    Freu mich über weitere Runden mit Euch und Christine.


    Meine Rezis schreibe ich später und notiere dann hier auch, wo sie erscheinen werden oder schon erschienen sind.

  • Ich stelle es mir ganz schlimm vor, wenn eine Frau ihren Mann im Besucherraum des Gefängnisses besuchen kommt. Ich kann mir auch gut vorstellen, wie es gerade in Elisa aussieht. Die Wohnungsdurchsuchung, die Nachbarn, die alles mitbekommen haben – das stelle ich mir ganz grausam vor. Gut finde es auch, dass sie Pablo beim ersten Besuch nicht mitgenommen hat.
    Ich habe mich so für Antonio gefreut, dass Elisa seine „Beichte“ gelesen und ihm verziehen hat. Da können die Beiden nochmal ganz von vorne anfangen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sie das Vertrauensverhältnis erst wieder aufbauen müssen.


    Ich schätze mal, das Ärztin werden wird sich Olga nach ihrem Ausraster erst mal abschminken können. Sie scheint gar keine Schuldgefühle zu haben.


    Charlotte wagt sich wahrhaftig undercover ins dieses Cafe, wo sich einige der Selbsthilfegruppenmitglieder zum Frühstück treffen. Hier hatte ich immer noch Ines in Verdacht. Dass sich dann doch Vera, die mir einen sehr verständnisvollen Eindruck machte, die Morde auf dem Gewissen hat, hätte ich nicht gedacht.


    Was ich mir nicht vorstellen kann: Vera holt die Spritze aus ihrer Handtasche, stößt sie Charlotte in den Hals. Und dann? Wie hält sie das Auto an? Fährt sie dann weiter? Klar, dass Charlotte davon nichts mitbekommen hat. Ich stelle mir nur gerade vor, wenn ich bei voller Fahrt ausgeknockt werde, wie es dann weiter geht.


    Schlimm finde ich auch die 4 Gitterbettchen mit den Babypuppen, die wie echte Babys aussehen. Vor allem, darf ich mir den Schreck von Charlotte gar nicht vorstellen, als sie jeweils eines an ihre rechte bzw. linke Seite gelegt bekommt. Bestimmt sollten das die beiden Babys sein, die sie angeblich abgetrieben hat.


    Am allerschlimmsten finde ich allerdings den Schluss. Geht Charlotte ihrem kleinen Bruder nach oder hört sie auf Käfer, der sie inständig bitte hier zu bleiben.


    Wird es einen weiteren neuen Fall für Schneidmann und Käfer geben? Ich hoffe mal und drücke uns Lesern ganz fest die Daumen.

  • Ich musste nun auch schnell zu Ende lesen.
    Eine Frau begeht diese Verbrechen - krass. Schwester Vera ist die Tochter dieses früheren Mörders und kopiert nun diese Morde von damals. Wie traumatisiert muss sie gewesen sein als Kind. Macht man da keine Therapie? Gut. Man kann den Menschen nicht hinter die Stirn schauen, aber das Verhalten ist schlimm. Und das Motiv? Unerfüllter Kinderwunsch. Und Antonio hat sie wohl deshalb mit ins Spiel gebracht, weil er Sarah zur Abtreibung überredet hat und weil sie bestimmt auch neidisch auf seine Familie und sein Kind war.


    Zum Glück wurde Charlotte gefunden und ich hoffe noch rechtzeitig. Bitte nicht sterben lassen. Den Schluss finde ich nicht ganz so toll - einfach weil er so offen ist, was Charlotte angeht. Blöd, wenn man dann noch nicht mal weiß, ob die Reihe fortgesetzt wird. ??? Ich würde es mir sehr wünschen.

  • Mir kam ja schon im letzten Abschnitt die nachsichtige Vera verdächtig vor. Tatsächlich war sie es und sie ist die Oppermann-Tochter. Ihr Kinderwunsch, der aufgrund des Alters nicht mehr erfüllt werden konnte, ist also der Grund für diesen Zeitpunkt. Sie vergöttert ihren Vater, während alle anderen Männer schlecht sind. Vera ist wirklich irre.


    Dass sie im gleichen Haus wie Antonio wohnt und ihn früher schon getroffen hat, erklärt dann auch, wie sie entsprechende Spuren legen konnte.


    Fiese Sache das mit den Puppen, uns so in die Irre zu führen. Charlotte ist in ihrer sehr bedrohlichen Lage noch stark. Doch leider kann sie nicht gerettet werden. Fieser Cliffhanger. Ich nehme an, dass sie überlebt, aber wie kann sie das verarbeiten?


  • Vera ist die adoptierte Offermann-Tochter und entgegen der Annahme, dass ihr Vater sie gequält habe beim Zuschauen der Morde, hat sie es genossen. Kranke Welt.


    Sie war damals noch so klein und hat es trotzdem genossen, also war sie damals schon schwer geschädigt.




    Hat Nicole dann auch zwischen diesen Puppen gelegen, von denen ich dachte, dass sie zwischen 2 Leichen liegt? Ich gehe stark davon aus.


    Sieht so aus




    Der Schluss wurde dann ja richtig dramatisch. Christine, ich hoffe, Du hast jetzt Charlotte nicht sterben lassen ... ??? ???


    Ein wirklich fieser Schluß. Das muss doch jetzt weitergehen.


  • Aber es liegt mir fern zu triumphieren, im Gegenteil, ich komme schier um vor Sorge um Charlotte - kann sie diesen Angriff überstehen? Was ist mit Felix und Bernd - die Armen! Käfer bleibt zurück, das Buch endet in einem so frühen Stadium nach dem Angriff, dass Charlottes Angehörige noch nicht einmal benachrichtigt sind. Christine, das darfst Du uns nicht antun, bitte nicht!


    So kann das wirklich nicht enden!




    Sehr nett und rund, richtig rührend irgendwie war das Ende für Antonio - dass sich seine Frau zu ihm und zur Familie bekannt hat, zeigt, dass Sie ihn erkannt hat. Er ist kein schlechter Mensch, was sich auch daran zeigt, dass ihm der Absprung aus dem Milieu gelungen ist, das schafft wirklich nicht jeder! Bei ihm fand ich das aber sehr authentisch dargestellt: eigentlich fand durchgehend im ganzen Buch jeder ein gutes Wort für ihn.


    Ich finde es sehr gut, dass sein Frau zu ihm hält. Das hat er verdient, auch wenn er sich dumm benommen hat.

  • Und dann war es jetzt doch Schwester Vera - die mitfühlende Krankenschwester - so kann man sich in einem Menschen täuschen.
    Da ist sie doch tatsächlich die psychisch völlig gestörte Oppermanntochter. Aber bei den Erlebnissen in der Kindheit auch kein Wunder.
    Die Erlebnisse von Charlotte haben mir schon Angst und Bange gemacht. Wenn ich mir vorstelle, man bekommt alles mit, hat Schmerzen und kann trotzdem nichts tun. Oh man, Horror pur. Und dann noch die Babypuppen - aber Charlotte hat ja wohl relativ früh erkannt, dass es sich um Puppen handelt.


    Das Ende des Buches lässt mich jetzt ein wenig ratlos zurück. Was ist nun mit Charlotte? Stirbt sie - lebt sie? Ich hoffe natürlich dass sie lebt - aber wann erfahren wir das? Das ist doch ein recht gemeines Ende - nun muss ich mir tage-, wochen- oder monatelang Sorgen machen und mich fragen, was aus Charlotte wird?


    Dass die Frau von Antonio ihm verzeiht finde ich sehr gut. Schließlich haben sie jahrelang schon zusammen gelebt und sie kennt ihn wohl recht gut. Und da sollten diese zwar sehr gravierenden aber vergangenen Fehler kein Thema mehr sein. Sie hat erkannt, dass er eigentlich ein guter Mensch ist. Selbst in seiner "Verbrecherzeit" hat er sich ja um die Leidtragenden gekümmert und sich vor allem auch um Sara bemüht.


    Was mir ganz besonders gefallen hat, ich habe wirklich bis zum Schluß im Dunkeln getappt und auf Schwester Vera als Täterin wäre ich wirklich als letztes gekommen. Sehr gut in die Irre geführt.

  • Was für ein Ende!!! Mensch, das ist gemein, jetzt wissen wir nicht, ob Charlotte überlebt.....! Die Szene, in der sie von ihrem toten Bruder abgeholt wird, war sehr rührend, aber das war auch noch die Stimme, wahrscheinlich die von Käfer, die sagt, bleib hier. Mich hat die Beschreibung sehr berührt. Es muß schlimm sein, einen kleinen Bruder zu verlieren und sie gibt sich die Schuld für seinen Tod, sollte sie doch damals auf ihn aufpassen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Charlotte überlebt!


    Jetzt ist also Vera die Mörderin. Wie furchtbar, was hat diese arme Frau durchgemacht! Die Beschreibung der Wohnung mit den 4 Stubenwagen hat mich richtig getroffen. Die Vorstellung, wie sie versucht hat, schwanger zu werden.....! Kann das überhaubt funktionieren? Wahrscheinlich ist sie aber von ihrem Vater zu oft geschlagen worden, so daß sie auch körperliche Schäden davon getragen hat. War es damals noch nicht üblich, Kinder mit traumatischen Erlebnissen, psychologisch zu behandeln? In diesem Fäll ware das wohl dringend notwendig gewesen. Sie scheint aber einfach zur Adoption freigegeben worden zu sein und damit war die Sache für die Behörden erledigt.


    Ich war erleichtert, dass Antonio wieder von seiner Frau angenommen wurde und die Geschichte nicht auch noch schlimme Folgen für die Familie hat. Jetzt kennt seine Frau seine ganze Geschichte und so sind zumindest die alten Geheimnisse offengelegt und stehen nicht mehr zwischen den beiden. Vera hat ihm ganz schön übel mitgespielt. Sie muss dann ja wohl seine Vergangenheit gekannt haben, oder? Hatte sie die Information aus der Selbsthilfegruppe? Aber sehr geschickt, wie sie alles eingefädelt hat. Aber es kamen auch einige Zufälle hinzu, wie z.B. das blutige Tuch, dass sie als Knebel verwendet hat. Habe ich eigentlich überlesen, warum Vera sich so auf Antonio eingeschossen hat? Der Stoß vor den Wagen oder der manipulierte Lichtschalter können ja schon als Anschlag auf ihn gewertet werden.


    Ein tolles Buch, dass sich flüssig hat lesen lassen. Ich werden noch etwas bei der Runde bleiben und dann nächste Woche meine Rezi schreiben.

  • Hat Nicole dann auch zwischen diesen Puppen gelegen, von denen ich dachte, dass sie zwischen 2 Leichen liegt? Ich gehe stark davon aus.


    Wahrscheinlich, aber ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass es sich um Erwachsene handelt, aber wahrscheinlich wurden wir da bewußt im Unklaren gelassen.

  • Aber es kamen auch einige Zufälle hinzu, wie z.B. das blutige Tuch, dass sie als Knebel verwendet hat. Habe ich eigentlich überlesen, warum Vera sich so auf Antonio eingeschossen hat? Der Stoß vor den Wagen oder der manipulierte Lichtschalter können ja schon als Anschlag auf ihn gewertet werden.


    So ganz zufällig war das mit dem blutigen Knebel nicht. Vera war es ja, die Antonio vor den Wagen gestoßen und dann seine blutigen Wunden versorgt hat. Daher hatte sie sein Blut, das sie dann mit dem Knebel bei der zweiten Leiche platzierte, um den Verdacht weiter auf Antonio zu lenken.

  • Sie war damals noch so klein und hat es trotzdem genossen, also war sie damals schon schwer geschädigt.


    Das wiederum glaube ich nicht. Ich denke, sie redet sich die Vergangenheit umd die Morde des Vaters, bei denen sie zuschauen musste, schön. Kann auch unbewusst sein, denn das Gehirn hat ja einen Schutzmechanismus. Gefallen hat ihr das damals als 6-jähriges Kind garantiert nicht.Kein Kind wird doch "böse" geboren.

  • Das wiederum glaube ich nicht. Ich denke, sie redet sich die Vergangenheit umd die Morde des Vaters, bei denen sie zuschauen musste, schön. Kann auch unbewusst sein, denn das Gehirn hat ja einen Schutzmechanismus. Gefallen hat ihr das damals als 6-jähriges Kind garantiert nicht.Kein Kind wird doch "böse" geboren.


    Dass sie sich die Vergangenheit schönredet, denke ich auch. Es ist doch normal, dass Kinder, egal was ihnen passiert, immer zu ihren Eltern halten. Aber die Vergangenheit prägt dann in einem negativen Sinn. So wie hier auch.


  • Was ich mir nicht vorstellen kann: Vera holt die Spritze aus ihrer Handtasche, stößt sie Charlotte in den Hals. Und dann? Wie hält sie das Auto an? Fährt sie dann weiter? Klar, dass Charlotte davon nichts mitbekommen hat. Ich stelle mir nur gerade vor, wenn ich bei voller Fahrt ausgeknockt werde, wie es dann weiter geht.


    Darüber bin ich, ehrlich gesagt, auch gestolpert und da hab ich mich gefragt, ob das nicht Aufgabe eines Lektors ist ... der soll doch genau über solche Sachen stolpern, oder?


  • Darüber bin ich, ehrlich gesagt, auch gestolpert und da hab ich mich gefragt, ob das nicht Aufgabe eines Lektors ist ... der soll doch genau über solche Sachen stolpern, oder?


    Diese Szene ist mir auch aufgefallen, das Auto war ja schon in Bewegung, als Vera mit der Spritze kam.

  • Ich hab es zeitlich nicht geschafft, hier mitzulesen, habe das Buch aber auch letzte Woche beendet - was für ein fieser Schluss! >:( ;D
    Was ist nun mit Charlotte, wird es weitergehen oder ist tatsächlich Schluss?


    Ich bin ja kein Fan von Cliffhangern, aber gut.
    Ansonsten hat mir das Buch sehr gefallen, es war spannend, ich hatte es wirklich schnell gelesen, auch wenn ich relativ bald einen Verdacht hatte.
    Ich hoffe, es gibt noch viele weitere Fälle!

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen