01 - Seite 9 bis 61 (Kapitel 1 - 3)

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  • Lieber Thommie, liebe Mitleser/innen,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Seltene Affären" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Autor Thommie Bayer - schön, dass Du wieder dabei bist!
    Ihr dürft den Autor duzen.


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netiquette durch.
    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Viel Spaß uns allen beim Lesen und Diskutieren! :winken:




    Hier könnt ihr zum Inhalt von Seite 63 bis 107 (Kapitel 4 - 5) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Lieber Thommie und liebe MitleserInnen,


    dann mache ich mal den Anfang :)


    Da ich ja „Weißer Zug nach Süden“ mit euch zusammen gelesen habe, war ich ganz schnell in dieser Geschichte drin. Es ist ja fast wie nach Hause kommen. Die Vertretung der Putzfrau, Chiara, kennen wir ja. Den Protagonisten, Peter Vorden, eher weniger. Und ich muss sagen, ich hatte mir damals einen ganz anderen Menschen als Wohnungsbesitzer vorgestellt, vor allem jünger und irgendwie auch arroganter und kühler. Hier finde ich ihn recht angenehm und sympathisch, obwohl er sich ja nicht unbedingt korrekt verhält. Seine Affäre mit Magali zum Beispiel ist alles andere als in Ordnung.


    An manche Szenen konnte ich mich noch gut erinnern, zum Beispiel die Sache mit der Schokolade oder die im CD-Player vergessene CD. ;) Was mir besonders gut gefällt, ist, dass wir jetzt erfahren, wie diese Kurzgeschichten zustande gekommen sind.


    Ich musste mal googeln, wo dieses Luxeuil genau liegt und bin dabei auf die Basilika dort gestoßen: Basilika St. Pierre und St. Paul :)


    @Thommie
    Hast du davon die Vornamen der Zwillinge abgeleitet, oder war das purer Zufall?


    Peters Bruder Paul hat die einzige Frau geheiratet, die auch für Peter infrage gekommen wäre. Ob wir darüber wohl in den nächsten Abschnitten noch mehr erfahren werden?

  • Hallo Thommie, hallo Kolleginnen,


    Es ist eigenartig, nach der Lektüre von "Weißer Zug nach Süden" nun eine ganz andere Perspektive auf Peter Vorden zu haben. Einerseits ist er mehr in den Fokus gerückt, weil er nun selbst erzählt, der Protagonist des Romans ist, andererseits bleibt uns eine Seite von ihm, die sich uns im anderen Buch öffnete, komplett vorenthalten, nämlich die Erzählungen, die er schreibt. Durch diese haben wir ihn ja kennengelernt, jetzt lesen wir über sie - und erfahren, dass er sie keineswegs für Chiara dorthin gelegt oder gar geschrieben hat, nein, es ist eine Art Schattenjob, den er ausübt.


    Sein Leben scheint einsam, aber nicht unglücklich zu sein - mir gefällt das. Ein Leben, das angefüllt ist mit Literatur, gutem Essen (zumindest an vier Tagen in der Woche) und Wein, ohne Geldsorgen und mit nur wenigen engen Bezugspersonen. Das könnte mir auch gefallen. Ich kann ihn gut verstehen, dass er nicht ins Haus geht, während die ihm unbekannte Putzfrau dort ist, er fühlt sich dort nicht ganz heimisch, denke ich und das könnte mir auch geschehen.


    Interessant, dass er ein Zwilling ist - offenbar ein eineiiger - ich meine, dass uns diese Information durch die Lektüre von "Weißer Zug nach Süden" nicht vorlag. Und irgendwie scheint er das Leben seines Bruders Paul mitzuleben, nachzuleben, mitzugestalten. Bisher war noch nicht so viel von dessen Frau Anne die Rede, wir wissen zwar, dass das eigentlich Peters große Liebe ist, aber die Geschichte dazu liegt noch nicht vor. Vom augenblicklichen Stand her scheint es mir eher so, dass Peter seit Jahren Magali, seine Geschäftspartnerin liebt, aber das scheint eher eine Begierde zu sein, die er für seinen Geschmack zu selten ausleben kann.


    Der Stil ist wieder ganz großartig, diese gewisse Leichtigkeit, die ich so genieße! Und Thommie vermag es, mit so wenigen Worten so viel auszusagen, eine Figur zu charakterisieren, eine Situation zu skizzieren. Es ist auch wieder sehr unterhaltsam und sehr atmosphärisch und ich freue mich schon sehr aufs Weiterlesen!


  • Den Protagonisten, Peter Vorden, eher weniger. Und ich muss sagen, ich hatte mir damals einen ganz anderen Menschen als Wohnungsbesitzer vorgestellt, vor allem jünger und irgendwie auch arroganter und kühler. Hier finde ich ihn recht angenehm und sympathisch, obwohl er sich ja nicht unbedingt korrekt verhält. Seine Affäre mit Magali zum Beispiel ist alles andere als in Ordnung.


    Ich weiß gar nicht mehr, was ich über ihn dachte, aber mir kam die Figur ganz schlüssig vor - ich glaube, jünger hatte ich mir ihn nicht vorgestellt. Das mit der Affäre passt auch zu ihm, er ist (bisher) immer der zweite Mann: bei Anne und auch bei Magali....

  • Diese Geschichte ist wieder so dermaßen intensiv, einfach unglaublich. Das sind recht wenige Seiten und Thommie Bayer sagt damit so viel aus. Ich bin froh, dass wir das Buch wieder zusammen lesen.


    Auch wenn Peter Vorden ein sehr seltsamer Kautz ist, so mag ich ihn doch irgendwie. Er steht wenigstens dazu, dass er kein Beziehungsmensch ist. Am meisten musste ich über den Kommentar schmunzeln, dass er von montags bis donnerstags sympathisch ist und die restlichen Tage eben nicht. ;D


    Habt ihr auch das Gefühl, dass er schon immer viel für seinen Zwillingsbruder Paul gemacht hat? Gerade die Schulszene mit der Geschichte, die fand ich irgendwie gemein. Er rettet seinem Bruder den Hintern, dass es nicht peinlich wird und der erhält zur Belohnung auch noch eine Eins, dabei hat er die Geschichte gar nicht geschrieben.


    Herrn Vordens Rituale morgens und abends finde ich toll. Ich habe so etwas gar nicht, vielleicht sollte ich das mal überdenken. So etwas hat doch etwas Beständiges, etwas worauf Verlass ist.


    Niedlich fand ich die kleinen Aufreger bezüglich der aufgegessenen Schokolade und der nicht weggeräumten CD. Ich bin ehrlich gesagt auch manchmal so pedantisch und ich hasse es, wenn ich auf etwas total Lust habe und es dann nicht bekomme. Gerade bei Süßkramgelüsten ganz schlimm, wenn die Läden bereits zu haben.


    Der Bezug zum Buchtitel war auch sofort da, was ich ungemein passend fand. Allerdings lebt Vorden ja wirklich gefährlich, wenn er eine On- Off- Affäre mit seiner Kollegin hat, die die Frau von seinem anderen Kollegen ist.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Ich weiß gar nicht mehr, was ich über ihn dachte, aber mir kam die Figur ganz schlüssig vor - ich glaube, jünger hatte ich mir ihn nicht vorgestellt. Das mit der Affäre passt auch zu ihm, er ist (bisher) immer der zweite Mann: bei Anne und auch bei Magali....


    Also ich hatte ihn mir damals schon älter vorgestellt, irgendwas um die 50. Von daher passt das hier noch ganz gut in mein Bild, was ich mir gemacht hatte.


    Ansonsten stimmt es absolut, dass er scheinbar immer nur 2. Wahl ist. Schon ein wenig traurig, oder? Ich möchte so ein Leben nicht führen, wo ich immer erst an zweiter, dritter oder ... Stelle komme.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Interessant, dass er ein Zwilling ist - offenbar ein eineiiger - ich meine, dass uns diese Information durch die Lektüre von "Weißer Zug nach Süden" nicht vorlag. Und irgendwie scheint er das Leben seines Bruders Paul mitzuleben, nachzuleben, mitzugestalten. Bisher war noch nicht so viel von dessen Frau Anne die Rede, wir wissen zwar, dass das eigentlich Peters große Liebe ist, aber die Geschichte dazu liegt noch nicht vor. Vom augenblicklichen Stand her scheint es mir eher so, dass Peter seit Jahren Magali, seine Geschäftspartnerin liebt, aber das scheint eher eine Begierde zu sein, die er für seinen Geschmack zu selten ausleben kann.


    Japp bei "Weißer Zug nach Süden" wurde nicht erwähnt, dass die beiden Zwillinge sind.


    Ich möchte auf jeden Fall unbedingt mehr über Pauls Frau erfahren und warum sich diese dann letztendlich für ihn und nicht für Peter entschied. Aktuell gehe ich davon aus, dass die Liebe von beiden kam und nicht Peter sie allein geliebt hat. Es muss ja einen Grund geben warum sie sich nicht für ihn entschied.


    Aus meiner Sicht sind die anderen Frauen allesamt nur Lückenfüller. Wirkliche Empfindungen hat Vorden ihnen gegenüber nicht, zumindest schätze ich das derzeit so ein.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Sein Leben scheint einsam, aber nicht unglücklich zu sein - mir gefällt das. Ein Leben, das angefüllt ist mit Literatur, gutem Essen (zumindest an vier Tagen in der Woche) und Wein, ohne Geldsorgen und mit nur wenigen engen Bezugspersonen. Das könnte mir auch gefallen. Ich kann ihn gut verstehen, dass er nicht ins Haus geht, während die ihm unbekannte Putzfrau dort ist, er fühlt sich dort nicht ganz heimisch, denke ich und das könnte mir auch geschehen.


    Dass er nicht ins Haus geht, kann ich auch gut verstehen.


    Aber so ein Leben würde mir nicht wirklich gefallen. Er wirkt zwar nicht unglücklich, aber auch nicht gerade glücklich. Er hat sich einfach mit den Unzulänglichkeiten seines Lebens arrangiert und das Beste daraus gemacht. So ist mein Eindruck.


  • Niedlich fand ich die kleinen Aufreger bezüglich der aufgegessenen Schokolade und der nicht weggeräumten CD. Ich bin ehrlich gesagt auch manchmal so pedantisch und ich hasse es, wenn ich auf etwas total Lust habe und es dann nicht bekomme. Gerade bei Süßkramgelüsten ganz schlimm, wenn die Läden bereits zu haben.


    Da würde ich mich, ehrlich gesagt, auch aufregen. Ich rege mich schon immer auf, wenn meine Kinder meine Schokolade essen. Aber eine fremde Person? Das geht gar nicht! Bei Schokolade hört die Freundschaft auf ;D




    Also ich hatte ihn mir damals schon älter vorgestellt, irgendwas um die 50. Von daher passt das hier noch ganz gut in mein Bild, was ich mir gemacht hatte.


    Ich hatte wohl eher so an zwischen 40 und 50 gedacht, also quasi im besten Alter. 62 ist für mich schon ziemlich alt, so kurz vor der Rente.




    Aus meiner Sicht sind die anderen Frauen allesamt nur Lückenfüller. Wirkliche Empfindungen hat Vorden ihnen gegenüber nicht, zumindest schätze ich das derzeit so ein.


    Ich denke, damit wirst du wohl recht haben.


  • Ansonsten stimmt es absolut, dass er scheinbar immer nur 2. Wahl ist. Schon ein wenig traurig, oder? Ich möchte so ein Leben nicht führen, wo ich immer erst an zweiter, dritter oder ... Stelle komme.


    Ich glaube, das tun viele, ohne dies jemals auch nur ansatzweise zu erfahren...

  • Lilli33,


    Peter und Paul sind biblische Namen, ich vermute es sind damit der Apostel Petrus und der Konvertit (vom Saulus zum) Paulus gemeint. Ich habe aber nicht extra nachgeschlagen. Petersdom in Rom und Paulskirche in Frankfurt sind unter vielen anderen nach diesen beiden benannt. Ich habe einfach nach Namen gesucht, die zu über Sechzigjährigen passen könnten.

  • So, nun bin ich auch endlich dabei, entschuldigt bitte die Verzögerung!


    "Weißer Zug nach Süden" ist ja nun doch schon eine ganze Weile her und ich erinnere mich nur noch dunkel an die Details. Ich glaube, wenn man beide Bücher relativ zeitnah nacheinander liest, wäre es noch interessanter, was meint ihr?


    Thommie, stand für dich von Anfang an fest, dass du die Geschichte "nochmal" aus der Perspektive von Peter Vorden erzählen willst oder kam der Gedanke erst später?


    Ich hatte ihn mir übrigens auch etwas jünger vorgestellt, nicht schon Anfang 60.
    Ich finde ihn aber sehr interessant und bin sehr neugierig, noch mehr über ihn zu erfahren.


  • Was mir besonders gut gefällt, ist, dass wir jetzt erfahren, wie diese Kurzgeschichten zustande gekommen sind.


    Das fand ich auch super, vor allem die erste Geschichte damals aus der Schulzeit.



    Sein Leben scheint einsam, aber nicht unglücklich zu sein - mir gefällt das. Ein Leben, das angefüllt ist mit Literatur, gutem Essen (zumindest an vier Tagen in der Woche) und Wein, ohne Geldsorgen und mit nur wenigen engen Bezugspersonen. Das könnte mir auch gefallen.


    Ich finde sein Leben auch interessant und nicht unglücklich. Er hat es sich so eingerichtet und ist zufrieden.


    Zitat

    Ich kann ihn gut verstehen, dass er nicht ins Haus geht, während die ihm unbekannte Putzfrau dort ist, er fühlt sich dort nicht ganz heimisch, denke ich und das könnte mir auch geschehen.


    Ich glaube, wenn ich eine Putzfrau hätte, würde ich auch nicht im Haus sein wollen, während die putzt ;D


    Zitat

    Interessant, dass er ein Zwilling ist - offenbar ein eineiiger - ich meine, dass uns diese Information durch die Lektüre von "Weißer Zug nach Süden" nicht vorlag. Und irgendwie scheint er das Leben seines Bruders Paul mitzuleben, nachzuleben, mitzugestalten. Bisher war noch nicht so viel von dessen Frau Anne die Rede, wir wissen zwar, dass das eigentlich Peters große Liebe ist, aber die Geschichte dazu liegt noch nicht vor. Vom augenblicklichen Stand her scheint es mir eher so, dass Peter seit Jahren Magali, seine Geschäftspartnerin liebt, aber das scheint eher eine Begierde zu sein, die er für seinen Geschmack zu selten ausleben kann.


    Mir war die Zwillingsinformation auch neu. Die beiden scheinen sich ja immer noch gut zu verstehen und zu ergänzen, trotzdem finde ich ihre Beziehung etwas merkwürdig, vor allem, dass Peter die Kurzgeschichten für seinen Bruder schreibt und dieser sie unter seinem Namen veröffentlicht. Aber solange die beiden kein Problem damit haben...



    Auch wenn Peter Vorden ein sehr seltsamer Kautz ist, so mag ich ihn doch irgendwie. Er steht wenigstens dazu, dass er kein Beziehungsmensch ist. Am meisten musste ich über den Kommentar schmunzeln, dass er von montags bis donnerstags sympathisch ist und die restlichen Tage eben nicht. ;D


    Das fand ich auch klasse.
    Überhaupt sind da schon wieder so viele tolle Sätze gefallen. Wenn ich mir alle anmarkern würde, wäre das ganze Buch bunt ;)


  • "Weißer Zug nach Süden" ist ja nun doch schon eine ganze Weile her und ich erinnere mich nur noch dunkel an die Details. Ich glaube, wenn man beide Bücher relativ zeitnah nacheinander liest, wäre es noch interessanter, was meint ihr?


    Ich glaube, zu schnell hintereinander sollte man die beiden Bücher nicht lesen, sonst könnte man die "Wiederholungen" langweilig finden.
    Für mich war der Abstand jetzt gerade perfekt :)
    Aus dem Stehgreif hätte ich nicht mehr viel vom Weißen Zug erzählen können, aber durch das Wiederaufgreifen mancher Szenen waren sie direkt wieder präsent und ich fühlte mich heimisch.

  • Thommie, stand für dich von Anfang an fest, dass du die Geschichte "nochmal" aus der Perspektive von Peter Vorden erzählen willst oder kam der Gedanke erst später?

    Ja, ich hatte schon vor dem Schreiben seine Stimme im Ohr.

  • Glaubt ihr eigentlich, dass jemand, der den Vorgänger nicht kennt auch seine Freude an diesem Buch hier haben wird?


    Ich denke schon, wobei die Aha- Momente, die wir beim Lesen haben, dann fehlen würden.


    Beide Bücher hintereinander weg zu lesen erscheint mir auch sinnfrei, weil dann wirklich die Wiederholungen zu stark wären. Ich glaube das würde mich dann nerven.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

  • @ Thommie: Mich würde interessieren, ob es für unseren Herrn Vorden ein lebendes Vorbild gibt oder ob diese Figur gänzlich frei erfunden ist? Oder hat unser Protagonist auch Eigenschaften von dir?

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Glaubt ihr eigentlich, dass jemand, der den Vorgänger nicht kennt auch seine Freude an diesem Buch hier haben wird?


    Ich denke schon, wobei die Aha- Momente, die wir beim Lesen haben, dann fehlen würden.


    Sehe ich auch so. Die Aha-Erlebnisse würden fehlen, aber die Handlung wäre trotzdem noch vollständig und nachvollziehbar.