10: Seite 427 - Ende

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 427 bis zum Ende ("Mit einer quer über Schulter ..." - Ende) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Der Himmelsturm liegt hinter uns, ich beglückwünsche alle Reckinnen und Recken, die sich diesem Abenteuer gestellt - und es überlebt - haben. Ihr wart an einem mythischen Ort und habt seine Geheimnisse erforscht - wer kann das schon von sich behaupten?
    :klatschen:


    Natürlich sind wir gespannt auf Euren Eindruck vom Finale, und auch auf Euer Leserundenfazit, das nach gebührender (Abschluss-)Diskussion ansteht, freuen wir uns. Da dieses spoilerfrei bleiben soll, ist der letzte Leseabschnitt aber wohl der bessere Platz, um ein Resümee "in Kenntnis der Geschichte" zu ziehen.


    Im dritten Leseabschnitt waren einige von Euch - nachvollziehbarerweise - skeptisch, ob ein ein einzelnes Gebäude als Schauplatz für einen gesamten Roman (abgesehen vom Prolog) ausreicht. Hat Euch der Himmelsturm genügend Kulisse geboten?


    Was waren für Euch die Höhepunkte der Geschichte? Und wo waren die Durchhänger?
    Welche Szenen fandet Ihr besonders spannend? Was hat Euch berührt? Konnten wir Euch überraschen? Gab es auch Passagen, die zu weitschweifig waren und knapper hätten abgehandelt werden sollen?


    Über welche Figuren möchtet Ihr mehr lesen? Gibt es vielleicht jemanden, in dessen Kopf wir schlüpfen sollen, um aus seiner Perspektive zu erzählen (und bei dem das bislang noch nicht der Fall ist)?


    Was ist das Besondere an Himmelsturm? Was hat Euch gefehlt? Wenn Ihr den Unterschied zu Nordwärts kurz skizzieren würdet - in ein, zwei Sätzen - was wäre der?


    Was denkt Ihr - und was wünscht Ihr Euch - wie es weitergeht? Mit Zidaine, mit Galyne, mit Beorn und Salarin?


    Und die Königsfrage: Was steht hinter der Wettfahrt?


    Ach ja, une eine Frage noch: Erinnert sich noch jemand an die Gorillapranke? ;D

  • NEIIIIIIN!!!
    Das könnt ihr doch nicht machen!!! Ich habe ja nichts dagegen, eine Figur zu drehen, aber es muss einen Grund geben. Es liegt doch überhaupt nicht in Phileassons Charakter, einfach die andere Crew im Stich zu lassen! Ich hätte es verstanden, wenn es keinen Ausweg gegeben hätte und die Frage gewesen wäre, dass er nicht anders kann, weil es ein aussichtsloses Unterfangen wäre. Aber zu sagen, dass er ihn schließlich behindern darf und es wegen dieses blöden Titels zu machen. Nein, das ist doch nicht in seinem Charakter. (Als damals der gute Ritter den Jungen tötete, da hatte er eigentlich keine andere Wahl). Beorn hatte ihm gerade geholfen. Wie kann er sich an dem Titel erfreuen, wenn er so erkauft wurde?
    Ich würde deshalb nicht in Beorns Mannschaft wechseln, aber es ist schon irgendwie so, dass bei Beorn eigentlich fast alle Egoisten sind, aber sie lassen sich gegenseitig nicht im Stich. Ich glaube fest, dass Beorn an Phileassons Stelle nicht so gehandelt hätte.
    Wieso handeln in diesem Buch die Helden so oft konträr zu ihrem eigentlichen Charakter?


    Nun, ich habe keine Angst, dass Beorn nicht einen Weg hinaus findet, denn sein Schöpfer wird ihn nicht so leicht aufgeben und schließlich gäbe es keinen wirklichen Wettkampf mehr. Die Frage ist für mich sogar die, ob nicht Beorn durch diese Schandtat Phileassons mehr erfahren wird als dieser. Da bin ich sehr gespannt.


    Das Gassenlaufen war dann wieder sehr reinigend. Allerdings tat mir Salarin leid. Er war doch nicht er selbst, konnte sich nicht steuern und er hat sich selbst angeklagt und trotzdem sind sie so hart zu ihm. Aber andererseits wird es ihm auch gut tun. Er hat seine Strafe und gehört weiterhin dazu.


    Leider haben wir in dem letzten Abschnitt also nicht mehr viel erfahren. Als neue Info kam nur hinzu, dass eine Nichte noch lebt und scheinbar der "Göttin" hörig geworden ist. Also, wenn Beorn sie nicht befreit, dann müssen die Recken noch mal hin. Ob Abdul weiß, dass seine andere Nichte noch lebt?
    Das GEheiknis Salarins haben wir auch noch nicht aufgedeckt und ich hoffe er bleibt dran, das aufzudecken. Scheinbar hat die Magie des Turms der in ihm steckenden Seele geholfen, Überhand zu gewinnen. Was hat es aber eigentlich ausgelöst. Erfahren wir noch, welches Bild es genau war und warum er sich an der Stelle begann zu ändern? Oder kann man es schon selbst erraten, wenn man aufmerksamer liest?


    AAAAlso:


    Ich finde der Turm würde auch für mehr Bände reichen. Es ist ja eine ganze Welt voller Wunder in lichter und dunkler Gestalt. Allerdings würde ich nicht behaupten, wir hätten die Geheimnisse des Turms erforscht. Wir haben ein wenig in sie hinein geschaut.


    Für mich waren die Höhepunkte eindeutig alle Szenen, die mit den Geheimnissen zusammenhängen und die inneren Kämpfe der Charaktere. Als Tylstyr seine Angst überwunden hat z.B.
    Ja, es gab Überraschungen, nette und BÖSE! Nett war zum Beispiel Ursa mal von einer anderen Seite zu sehen.
    Sehr schön fand ich auch die Szene als Lenya den Brei kocht. In all dem Chaos und der Gefahr wirkte das so ruhig und normal. Wie im Auge des Sturms.


    Im Gegensatz zu 'Nordwärts' hätte ich gern weiter den Prolog gelesen. Abdul hat mir gefallen und ich hätte gern mehr von ihm erfahren. Was hat er eigentlich vorher gemacht? Woher kommen seine Kontakte? Wieso meint er, die Nichten könnten ein völlig anderes Bild von ihm bekommen, wenn sie von seinem Leben erfahren? Er hatte was von 007.
    Wie schon geschrieben hat mich aber der Schluss des Prologs enttäuscht, aber natürlich auch überrascht.
    In Nordwärts gab es eine klare Aufgabe, bei deren Erfüllung ich den Helden gern zugesehen habe. Es gab zwar auch Rätsel, aber die waren an Personen gebunden und deren Lösung stand nicht auf der Agenda der Kapitäne. Die Sterblichkeitsrate war geringer und der Held, der starb, tat dies auf thorwalsche Art, in einem fairen Kampf. Es ging eigentlich mehr um die Rekrutierung der Mannschaft und deren verschiedene Motive dazu zu gehören. Aufgrund der Schneelandschaft wirkte alles irgendwie lichter.
    Hier haben wir einen Horror-Ort. Der Turm ist voller Gefahren und Rätsel und die Recken wissen nicht genau, was sie eigentlich in Erfahrung bringen sollen. Es ist ein viel stärkerer Fantasy und Horroranteil nach meiner Ansicht. Es ist also eigentlich eine dichtgedrängte Spannung, die nicht aufgehoben werden kann, denn die Helden können den Ort nicht mal zeitweise verlassen. Trotzdem ist die Spannung bei mir als Leser erst wieder spät entstanden. Ich kann aber nicht sagen warum das so ist. Es lag sicher nicht an einer Weitschweifigkeit. Ich denke weitschweifig war es nicht.


    Von wem möchte ich mehr lesen:
    Irulla, Salarin, Galayne, Abdul,


    Allgemein ist dieser Band sehr Phileassonlastig. Ich merke es jetzt wieder, die Figuren aus Beorns Mannschaft sind für mich sehr im Hintergrund. die einzige, die sich vorschiebt ist Ursa und nun noch der Jüngling mit der geweihten Axt. Galayne gehört für mich nicht wirklich zu Beorns Mannschaft, denn er macht sein eigenes Ding. Er könnte aber der sein, der Beorn hilft, aus dem Turm zu kommen. Leider weiß ich kein Motiv.
    Was hinter der Wettfahrt steht? Ich bleibe noch bei meiner Theorie, dass es eine Wiederholung einer anderen Wettfahrt ist und hier etwas wieder hergestellt werden soll.
    Ich bin nun gespannt auf die nächste Aufgabe und vor allem bin ich gespannt, wie Phileasson damit lebt, dass er Beorn im Stich gelassen hat und wenn sie sich wieder sehen - wovon ich überzeugt bin- wie sie das klären.

    Einmal editiert, zuletzt von Rhea ()

  • :o :o :o
    >:( >:( >:(
    :ernst: Das ist nicht Eurer Ernst????? Das könnt Ihr doch nicht machen.... Und dann noch mit einem Cliffhanger enden.... das gibt Punktabzug >:(


    Nein, das geht gar nicht. Nichts gegen Figuren, die beide Facetten in sich tragen. Dass auch Beorn seine positiven Seiten zeigt und Phileasson auch seine dunkle, ist alles gut und richtig so. Aber eine Figur wider ihres Charakters so handeln zu lassen, ist für mich ein Verrat an genau dieser Figur. Vor allem einfach so - ohne einen Hintergrund. Dass sich Charaktere sehr verändern durch eine besondere Erfahrung, ist nachzuvollziehen. DAS aber nicht und hat mir die Figur ein wenig kaputt gemacht. :'(


    Schlimm genug, dass Eichwald so ein erschütterndes Ende nehmen muss und in die Fänge der falschen Göttin gerät. Ich hätte ihm ein gutes Ende in einem echten Kampf gewünscht, so wie sich das für einen Ritter gehört. Aber gut, es passt zur Geschichte. Traurig bin ich über das Schicksal von Selime, was aber irgendwie zu erwarten war. Ich frage mich nur, wo die ganze Zeit Padorna war. Hat sie alles aus der Ferne beobachtet? Und was genau hat sie vor? Sie scheint den Körper von Selime zu mögen, das mutige Herz von Eichwald und vielleicht der Geist von Abdul? Um sich so den perfekten Menschen zusammen zu basteln? Schade, dass wir das Geheimnis nicht ergründen konnten.


    Beorn ist ein alter Haudegen, er wird sich befreien, da bin ich mir sehr sicher. Aber er wird sich rächen. Dafür ist er zu sehr Thorwaler.


    Mir ist nicht ganz klar, ob wir nun das Geheimnis des Himmelsturm kennen oder nicht. Schade, dass die Geschichte von Galayne so plötzlich aufhört. Da hätte ich gerne mehr von gewusst. Es sind einfach noch zuviele Fragen offen.


    Schön finde ich, dass Tylstyr es nun schafft, Zidaine zu retten. Ich bin mir nur noch nicht so ganz sicher, ob Zidaine ihre "Zuneigung" spielt oder es wirklich ernst meint. Ich könnte mir vorstellen, dass sie eine Meisterin im Schauspielern ist und Beorn sie sich nicht umsonst als Spitzel ausgesucht hat.


    ...


    Ich kann immer noch nicht klar denken bei diesem Ende und die Autoren können froh sein, dass ich keine Hexe, Dämonin oder Göttin bin.... wohl war :nudelholz: Wie gut, dass ich nicht weiß, wo die Autoren wohnen....obwohl..... >:D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Ich würde deshalb nicht in Beorns Mannschaft wechseln, aber es ist schon irgendwie so, dass bei Beorn eigentlich fast alle Egoisten sind, aber sie lassen sich gegenseitig nicht im Stich. Ich glaube fest, dass Beorn an Phileassons Stelle nicht so gehandelt hätte.


    Das sehe ich genauso. Deshalb würde ich auch nicht zu Beorn wechseln, aber Phileasson hat eindeutig bei mir einen Knacks bekommen - ich kann es einfach nicht nachvollziehen.



    Das Gassenlaufen war dann wieder sehr reinigend. Allerdings tat mir Salarin leid. Er war doch nicht er selbst, konnte sich nicht steuern und er hat sich selbst angeklagt und trotzdem sind sie so hart zu ihm. Aber andererseits wird es ihm auch gut tun. Er hat seine Strafe und gehört weiterhin dazu.


    Ja, er hat die härtere Strafe bekommen, vielleicht weil er ein Elf ist. Trotzdem ist er ein Teil der Mannschaft und wird mit Sicherheit Gelegenheit bekommen, sich wieder zu beweisen.



    Ich finde der Turm würde auch für mehr Bände reichen. Es ist ja eine ganze Welt voller Wunder in lichter und dunkler Gestalt. Allerdings würde ich nicht behaupten, wir hätten die Geheimnisse des Turms erforscht. Wir haben ein wenig in sie hinein geschaut.


    Mir persönlich reicht ein Band. Es war gut so (bis auf das Ende), von der Art und Weise her, von der Spannung und von der Menge, aber jetzt war auch irgendwie gut und ich wollte jetzt nicht mehr von weiteren Räumen und Horrorszenarien lesen.


    Zitat

    Was waren für Euch die Höhepunkte der Geschichte? Und wo waren die Durchhänger?
    Welche Szenen fandet Ihr besonders spannend? Was hat Euch berührt? Konnten wir Euch überraschen? Gab es auch Passagen, die zu weitschweifig waren und knapper hätten abgehandelt werden sollen?


    Durchhänger hatte ich keine. Die Spannung hielt ziemlich konstant, man war sogar mal froh, für ein paar Zeilen eine ruhige Szene zu lesen. Knapp wurde hier wirklich nichts beschrieben, ich würde sogar sagen eher das Gegenteil. Höhepunkte gab es sicherlich viele. Mir gefielen die Gemälde an den Wänden sehr gut, besonders das sich plötzlich weitermalende Gemälde am Anfang. Auch die Szene mit Hallars Tod und Beorns Reaktion darauf haben mich emotional berührt. Am schlimmsten fand ich die Szene mit den Kindern und dem Scherenmann. Dafür hat mich Ursus Reaktion wieder belohnt.


    Zitat

    Über welche Figuren möchtet Ihr mehr lesen? Gibt es vielleicht jemanden, in dessen Kopf wir schlüpfen sollen, um aus seiner Perspektive zu erzählen (und bei dem das bislang noch nicht der Fall ist)?


    Über Galayne natürlich, ich will jetzt sein ganzes Geheimnis erfahren. Und er hat bestimmt nicht nur eins. Auch das Leben von Abdul erscheint mir sehr interessant. Ich befürchte allerdings, dass mit ihm nicht mehr viel anzustellen ist. In meinen Augen kamen in diesem Band Irulla und Galandel eindeutig zu kurz. Da würde ich viel mehr von erfahren. Besonders Irullas charmantes Wesen hat es mir angetan (falls die herzigen Autoren nicht irgendwann der Meinung sind, dass Irulla plötzlich Feen mit Glitzerstaub lieb hat :o).


    Zitat

    Was ist das Besondere an Himmelsturm? Was hat Euch gefehlt? Wenn Ihr den Unterschied zu Nordwärts kurz skizzieren würdet - in ein, zwei Sätzen - was wäre der?


    Der Unterschied ist einfach: Das Ende in Nordwärts war besser!!! Und die Handlungsorte waren extrem gegensätzlich.
    Mir persönlich gefiel nicht, dass Beorn so wenig dabei war. Da hätte ich mir mehr Szenen gewünscht. Man kennt von seiner Mannschaft auch noch so wenig. Sicherlich sind da auch interessante Charakteren dabei.


    Zitat

    Was denkt Ihr - und was wünscht Ihr Euch - wie es weitergeht? Mit Zidaine, mit Galyne, mit Beorn und Salarin?


    Ich wünsche mir verständliche Charaktere, wo man nachvollziehen kann, warum sie was tun, auch wenn es vielleicht negativ ist. Ich wünsche mir weiterhin Spannung, aber auch Emotionen und faire Kämpfe. Ich wünsche mir durchaus auch Überraschungen, wenn sie nachvollziehbar bleiben.


    Zitat

    Ach ja, une eine Frage noch: Erinnert sich noch jemand an die Gorillapranke? ;D


    :o :o :o Die und die anderen Teile werde ich so schnell nicht mehr vergessen.


    Aber auch nicht dieses Ende. Ihr merkt schon: Das dauert jetzt, bis ich nicht mehr grolle...

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

    Einmal editiert, zuletzt von Murkxsi ()


  • Ja, er hat die härtere Strafe bekommen, vielleicht weil er ein Elf ist. Trotzdem ist er ein Teil der Mannschaft und wird mit Sicherheit Gelegenheit bekommen, sich wieder zu beweisen.


    Ich glaube nicht, dass er die härtere Strafe bekommen hat, weil er ein Elf ist, sondern weil sein Vergehen schlimmer war. Währen Vascal alle in Gefahr gebracht hat, war das kein wirklicher Regelverstoß, nur ein Ungehorsam, Unbedachtheit mit Folgen. Salarin hat einen Kameraden der Ottajasko im Stich gelassen, das ist wohl das Schlimmste, was man tun kann (vielleicht außer ihn gleich selbst umzubringen). Das merkt man auch an Shayas Reaktion. Die Familie im Stich lassen geht gar nicht! Mir tat er nur leid, weil er ja fremdgesteuert war. Andererseits macht er sich selbst auch Vorwürfe und zweifelt an seiner Treue zur Familie, somit ist die Strafe für ihn sicher heilend.

  • :fluch:


    Das Buch ist zu Ende und bin selbst auch total am Ende. :ohnmacht:


    Ich glaube unseren Autoren ist zum Ende des Buches hin der Bananensaft nicht gut bekommen. Oder ausgegangen oder .... ach ich weiß auch nicht. Ich bin total ... mir fehlen gerade die Worte. >:( :o


    Ich sitze jetzt hier vorm Computer, starre auf die Tastatur und bin völlig außerstande einen zusammenhängenden Satz zum letzten Kapitel zu schreiben.


    Es kommt so, wie es sich bereits abzeichnete. Beorn und Phileasson kämpfen zusammen gegen die Schreckenswesen des Himmelsturmes. Ein spannendes Gemetzel ums nackte Überleben. Als Phileasson in den Raum mit dem gefrorenen Garten kommt war mir sehr schnell klar, dass Zidaine rechtzeitig gefunden werden wird. Sie befinden sich ja ganz in ihrer Nähe. Und als Tylstyr und Abdul auf die Empore geschickt werden, weit genug weg vom eigentlichen Kampfgeschehen, damit sie Platz zum zaubern haben, war auch absehbar, dass Tylstyr Zidaine finden wird. Tylstyr Drang/Schuldgefühle Zidaine/Fianna diesmal zu retten lässt ihn über sich hinauswachsen. Und durch diese Tat überwindet er endgültig seine Ängste. Das hat mich gefreut. Salarin heilt Zidaine und Tylstyr und somit geht die Geschichte um Tylstyr, Tjorne und Zidaine/Fianna auch im folgenden Band weiter.


    Von Phileasson bin ich schwer enttäuscht! >:( Das ist nicht der Mann, den wir bisher kennengelernt haben! Solch ein Verhalten passt nicht zu ihm. Liebe Autoren, was genau habt ihr euch dabei gedacht? Soll damit Phileassons Wille zu gewinnen unterstrichen werden? Warum diese plötzliche Charakteränderung, absolut nicht zur bisherigen Figur passend? Ich verstehe die Welt/Aventurien nicht mehr.
    Ich würde jetzt trotzdem immer noch nicht bei Beorn ins Drachenboot steigen, das wohl! Phileasson ist immer noch die bessere Wahl. Aber trotzdem bin ich schwer enttäuscht. Von Beorn erwartet man sowas aber doch nicht von Phileasson!


    Beorn wird sich garantiert aus dieser Situation irgendwie befreien können. Und wer weiß, vielleicht hat es ja für ihn sogar den Vorteil, dass er am Ende dadurch das wahre Geheimnis des Himmelsturmes lüftet und Phileasson diesen Punkt nicht bekommt. Das wäre schon irgendwie ausgleichende Gerechtigkeit.


    Wir haben viel über den Himmelsturm und seine Geheimnisse erfahren, aber noch lange nicht alles. Und ich bin mir nicht so sicher, ob wir wirklich das Geheimnis des Turmes gelüftet haben. Wir wissen immer noch nicht, wie es zu diesem Bruderkrieg und der Wettfahrt kam. Wir wissen auch nicht sehr viel über das damalige Leben der Elfen im Himmelsturm. Wie ist Pardona zu dem geworden, was sie heute ist? Was hat es mit Ometheon wirklich auf sich? Warum muss er seine Ermordung immer aufs neue erleben? Was treiben die Nachtalben dort unten in den Tiefen? Wie leben sie? Wozu brauchen sie das ganze Glas? Da gibt es noch so einige offene Fragen, ungelöste Rätsel und Geheimnisse.


    Und dann im Epilog taucht Pardona auf, mit Eichward als Opfer für ihre perfiden Experimente. Selime ist, freiwillig oder durch Gehirnwäsche, Pardonas Schülerin geworden und bekommt nun Eichwards "Heldenherz". Was für ein Ende! So ein gemeiner Cliffhänger. Wo war Pardona denn die ganze Zeit? Was führt sie im Schilde? Was hat sie aus Selime gemacht bzw. zu was will sie Selime machen?



    Im dritten Leseabschnitt waren einige von Euch - nachvollziehbarerweise - skeptisch, ob ein ein einzelnes Gebäude als Schauplatz für einen gesamten Roman (abgesehen vom Prolog) ausreicht. Hat Euch der Himmelsturm genügend Kulisse geboten?


    Der Himmelsturm hat durchaus ausreichend Kulisse geboten. Es war ziemlich viel los dort. Und das Meiste davon von verdammt gruselig und erschreckend.



    Was waren für Euch die Höhepunkte der Geschichte? Und wo waren die Durchhänger?
    Welche Szenen fandet Ihr besonders spannend? Was hat Euch berührt? Konnten wir Euch überraschen? Gab es auch Passagen, die zu weitschweifig waren und knapper hätten abgehandelt werden sollen?


    Also gleich als erstes: einen Durchhänger gab es für mich nicht. Das Buch war von der ersten bis zu letzten Seite spannend, fesselnd und atemberaubend. Ich kann auch nicht sagen, dass irgendetwas zu knapp oder zu weitschweifig war. (Bis auf die Beantwortung der noch offenen Fragen. Das fällt definitiv zu knapp aus ;) )
    Überraschungen gab es auch genügend. Zum Beispiel Ursas Veränderung, als sie ihre eigene Truppe führt. Oder Beorn, als er sich um Hallar Sorgen macht.
    Es gab in diesem Buch so viele spannende Szenen, da fällt es schwer zu sagen, welche jetzt besonders spannend war. Die Szene in dem Raum mit den Glaszylindern voller Chimären war sehr spannend, aber auch die Kampfszene mit dem Greifen. Ich finde auch die Visionen von Leomara immer wieder besonders spannend.
    Bewegt hat mit die Szene besonders, wo Hallar im Sterben liegt und er seine Frau und seine Tochter noch ein letztes Mal vor sich sieht.
    Ein Höhepunkt der Geschichte ist auf jeden Fall Phileassons plötzliche Charakteränderung!



    Über welche Figuren möchtet Ihr mehr lesen? Gibt es vielleicht jemanden, in dessen Kopf wir schlüpfen sollen, um aus seiner Perspektive zu erzählen (und bei dem das bislang noch nicht der Fall ist)?


    Ich möchte auf jeden Fall mehr über Galayne und Galandel erfahren. Auch Abdul ist interessant. Mich würde auch irgendwo Ursas Geschichte interessieren, wie sie zu dieser abgebrühten, meistens sehr kaltherzigen Kriegerin geworden ist. Irulla als Perspektivfigur wäre sicherlich eine interessante Abwechslung. Ich möchte auch mehr über Salarin erfahren.



    Was ist das Besondere an Himmelsturm? Was hat Euch gefehlt? Wenn Ihr den Unterschied zu Nordwärts kurz skizzieren würdet - in ein, zwei Sätzen - was wäre der?


    Der Himmelsturm ist ein elfischer und sehr mystischer Ort. Der auch eine SEHR finstere Seite hat. Die Mischung aus Licht, aus den guten Elfenzeiten, und Dunkel, welches von Pardona und ihrer Brut hevorgerufen wird, macht den Himmelsturm interessant und faszinierend. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr von Boern und seiner Ottajasko zu lesen. Beorn kommt hier doch etwas zu kurz. Zu seiner Mannschaft kann ich immer noch keine so richtige Beziehung aufbauen. Die dort handelnden Personen sind für mich immer noch sehr blass. Der Unterschied zu Nordwärts: Die Handlung ist elfenlastiger und mystischer. Wir sind fast ausschließlich auf einen Handlungsort beschränkt. Bei Nordwärts war es eine Reise, wo wir auch Aventurien ein wenig kennengelernt haben.




    Was denkt Ihr - und was wünscht Ihr Euch - wie es weitergeht? Mit Zidaine, mit Galyne, mit Beorn und Salarin?


    Ich möchte gern, dass das Geheimnis um Galayne endlich gelüftet wird. Was genau ist er und was ist sein Ziel? Auch den Grund für Salarins Veränderung bzw. seine eigentliche Bestimmung möchte ich wissen. Zidaine wird sich wohl auf Phileassons Ottajasko gut einleben und einen sehr guten Spitzel für Beorn abgeben. Ich denke, sie wird sich mit Tylstyr anfreunden, ihn umgarnen und verführen. Und sie wird auch höchstwahrscheinlich versuchen Tjorne zu ermorden. Wie sich die Sache zwischen ihr und Tylstyr noch entwickelt, da wage ich lieber keine Prognose.
    Beorn wird sich irgendwie befreien und dabei noch das eine oder andere Rätsel des Himmelsturmes lösen.



    Und die Königsfrage: Was steht hinter der Wettfahrt?


    Ich habe absolut keine Ahnung. ??? :-\




    Ach ja, une eine Frage noch: Erinnert sich noch jemand an die Gorillapranke? ;D


    Die werde ich wohl für immer in Erinnerung behalten! :D

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

    Einmal editiert, zuletzt von anschu74 ()


  • Ich glaube nicht, dass er die härtere Strafe bekommen hat, weil er ein Elf ist, sondern weil sein Vergehen schlimmer war. Währen Vascal alle in Gefahr gebracht hat, war das kein wirklicher Regelverstoß, nur ein Ungehorsam, Unbedachtheit mit Folgen. Salarin hat einen Kameraden der Ottajasko im Stich gelassen, das ist wohl das Schlimmste, was man tun kann (vielleicht außer ihn gleich selbst umzubringen). Das merkt man auch an Shayas Reaktion. Die Familie im Stich lassen geht gar nicht! Mir tat er nur leid, weil er ja fremdgesteuert war. Andererseits macht er sich selbst auch Vorwürfe und zweifelt an seiner Treue zur Familie, somit ist die Strafe für ihn sicher heilend.


    Ja das Gassenlaufen war gut für Salarin. Und ich denke auch, dass er die härtere Strafe bekommen hat, weil er einen Kameraden und die Ottajasko verraten hat. Salarin war sicher nicht ganz er selbst und zu diesem Zeitpunkt auch nicht wirklich Herr über sein Handeln. Aber er braucht diese Art der Bestrafung, um mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • An die Autoren: :ploed:


    Was habt ihr denn da am Schluss aus Phileasson gemacht. Also wirklich. Da hätte doch wirklich eine kleine Eisfläche, auf der Beorn und seine Crew ausrutschen und ordentlich auf die Nase fallen, gelangt. Gleich den ganzen Durchgang zu vereisen...tztztz.
    Trotzdem würde ich nicht zu Beorn wechseln.


    Immerhin wurde ein Teil meiner Erwartungen aus dem letzten Abschnitt erfüllt. Man erfährt, was aus der zweiten Nichte von Abdul geworden ist. Selime wird zu einer Chimäre. Anscheinend zu einer ganz besonderen. Eichward konnte Selime noch als Frau erkennen, also scheint sie noch nicht zu viele Operationen durchlaufen zu haben. Jetzt bekommt sie noch ein Heldenherz. Wir werden sie bestimmt in einem der nächsten Bände wiedersehen.


    Nicht so gut gefallen hat mir, dass Lenya und Shaya mitkämpfen wollten. Shaya hat immerhin dann die Verletzten und Schwachen in Sicherheit gebracht, aber Lenya stand mit schussbereitem Bogen bei Beorn. Das ist nicht die ihr zugedachte Rolle als Beobachterin. Wenn die Priesterinnen heilen oder die Gruppe gegen Angreifer verteidigen, ist das nachvollziehbar, aber auf keinen Fall in einem Kampf zwischen Beorn und Asleif.


    Insgesamt ist mir das Geheimnis des Himmelsturms nicht vollständig offenbart worden, es gibt zu viele offene Fragen.


  • Im dritten Leseabschnitt waren einige von Euch - nachvollziehbarerweise - skeptisch, ob ein ein einzelnes Gebäude als Schauplatz für einen gesamten Roman (abgesehen vom Prolog) ausreicht. Hat Euch der Himmelsturm genügend Kulisse geboten?


    Auf jeden Fall. Es war richtig viel los. Ich habe gelegentlich im Turm die Orientierung verloren, wenn man durch eine Tür, dann wieder einen Gang, eine Treppe .....gehen sollte, aber das liegt an meinem katastrophalen Orientierungssinne. Ich habe den Aufbau der Turmes innerlich zur Seite geschoben und konnte mich dann auf die Geschichte konzentrieren.



    Was waren für Euch die Höhepunkte der Geschichte? Und wo waren die Durchhänger?
    Welche Szenen fandet Ihr besonders spannend? Was hat Euch berührt? Konnten wir Euch überraschen? Gab es auch Passagen, die zu weitschweifig waren und knapper hätten abgehandelt werden sollen?


    Höhepunkte gab es viele, Durchhänger keine.
    Der Erstkontakt mit den Chimären im Raum mit den Gläsbehältern hat mir eine Gänsehaut beschert.



    Über welche Figuren möchtet Ihr mehr lesen? Gibt es vielleicht jemanden, in dessen Kopf wir schlüpfen sollen, um aus seiner Perspektive zu erzählen (und bei dem das bislang noch nicht der Fall ist)?


    Ich würde gerne über Irulla mehr lesen. Der Hintergrund von Galayne ist mir noch nicht klar, da würde ich gerne genaueres wissen.



    Was ist das Besondere an Himmelsturm? Was hat Euch gefehlt? Wenn Ihr den Unterschied zu Nordwärts kurz skizzieren würdet - in ein, zwei Sätzen - was wäre der?


    Während bei "Nordwärts" die Lösung der Aufgabe nur einen Teil des Buches einnahm, konzentriert sich "Himmelsturm" ausschließlich auf die Lösung der zweiten Aufgabe. Und im zweiten Band gab es einen auffälligen Anteil an Horrorelementen. Der Gruselfaktor war hier höher als bei "Nordwärts". Einige Charaktere wurden differenzierter beschrieben. Ursa zeigt Emotionen, als sie ihrem Retter um den Hals fällt, Lenya will nicht nur Priesterin sein, sie hat auch gerne ihren Bogen in Gebrauch und was Phileasson sich zum Schluss geleistet hat, muss ich hier ja nicht noch einmal extra erwähnen >:(



    Was denkt Ihr - und was wünscht Ihr Euch - wie es weitergeht? Mit Zidaine, mit Galyne, mit Beorn und Salarin?


    Ich hoffe, Zidaine gibt Tylstyr eine Chance, er hat sie jetzt schon zweimal gerettet.
    Was will Galayne erreichen? Ich weiss es nicht. Ich hoffe nur, dass er sich Beorn nciht nur angeschlossen hat, um eine offene Rechnung beim Himmelsturm zu begleichen.
    Beorn wird sich aus dem Turm befreien können und mächtig sauer auf Asleif sein.
    Salarin wird wieder zu dem Elf werden, der er war. Die Erinnerung an den Leibwächter des Königs verblasst bereits.



    Und die Königsfrage: Was steht hinter der Wettfahrt?


    Ich habe keine Ahnung.



    Ach ja, une eine Frage noch: Erinnert sich noch jemand an die Gorillapranke? ;D


    Die werde ich so bald nicht vergessen ;D


  • einer wohnt gerade bei mir, soll ich...? ;D

  • Zitat

    . einer wohnt gerade bei mir, soll ich...? ;D


    ;D ;D ;D


    Naja.... ich bin ja neugierig wie es weitergeht.


    Aber ich möchte gerne wissen, der das verzapft hat.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Naja, wer wohl. Habe mir aber eben von meinem Meister sagen lassen, dass es so im Abenteuerbuch steht - neee nicht das Phileasson dran schuld ist, aber dass Beorn im Turm gefangen ist.


    Also, der Verzapfer wird sich ja bald selbst melden. Er meint eben, dass Phileasson ja ein ebensolcher Plünderer ist wie Beorn und Also auch keine Ehre in dem Sinne hat. Aber ich denke das wird er noch selbst erklären. Mich hat er nicht überzeugt.

  • Frage an die Autoren: Darf ich mir aus dem Abenteuerbuch die Szene mit dem wiederholten Sterben erklären lassen? Oder bekommen wir die Erklärung noch? Ich denke, dass es eine Strafe ist, aber von wem und warum ist nicht ganz klar für mich. Vielleicht für die anderen?


  • Frage an die Autoren: Darf ich mir aus dem Abenteuerbuch die Szene mit dem wiederholten Sterben erklären lassen? Oder bekommen wir die Erklärung noch? Ich denke, dass es eine Strafe ist, aber von wem und warum ist nicht ganz klar für mich. Vielleicht für die anderen?


    Mir ist der Hintergrund auch nicht klar. Eine Erklärung wäre super.


  • NEIIIIIIN!!!



    :o :o :o
    >:( >:( >:(
    :ernst: Das ist nicht Eurer Ernst?????


    Liebes Tagebuch,
    ein süßer Klang dringt an mein Ohr ... Mich deucht, meine bescheidenen Zeilen haben so etwas wie eine emotionale Reaktion hervorgerufen ...



    Wie kann er sich an dem Titel erfreuen, wenn er so erkauft wurde?


    Ich denke, wenn er als König der Meere in seinem Langhaus sitzt und Ohm Follker diese Passage der Saga vorträgt, wird er vielleicht im Gedenken an seinen Konkurrenten ein Horn warmen Mets leeren ...
    >:D



    Aber eine Figur wider ihres Charakters so handeln zu lassen, ist für mich ein Verrat an genau dieser Figur. Vor allem einfach so - ohne einen Hintergrund.


    Macht Euch die Freude und schaut noch einmal in den frühen Leseabschnitten der Haupthandlung nach. Dort werdet Ihr diverse Kommentare dazu finden, dass Phileasson nicht immer zurückstecken sollte, dass er sich von Beorn nicht alles bieten lassen darf, dass er seine Autorität gefährdet, wenn er immer nur nachgibt ...
    Nun, Phileasson ist kein gutmütiger Trottel. Er merkt sich, was Beorn tut. Die Eissegler ... Das Schneiden ... Ursa nimmt Tjornes Gold ... Er merkt sich all das sogar sehr gut.
    Und er weiß: Rache wird am besten kalt serviert. Jetzt ist der Zeitpunkt dafür gekommen.
    Die Rache an Beorn bietet sich als angenehmer Nebeneffekt sozusagen an. Der Hauptgrund dafür, das kleine Meer zu zerstören, liegt nämlich nicht darin, Beorn zu behindern. Schon gar nicht darin, seine ganze Ottajasko umkommen zu lassen - dann hätte Phileasson auch Zidaine nicht mitgenommen oder sie spätestens jetzt "entsorgt". Er rettet sie aber.
    Primär geht es dem Drachenführer auch hier um den Schutz seiner eigenen Leute. Beorn kämpft - so weit er weiß - noch immer irgendwo unten im Turm. Auf der Treppe hetzten aber schon Wächter und Nachtalben hinter Phileasson her.
    [quote author=Seite 445]
    »Ich kann sie hören«, sagte Ohm Follker. »Sie kommen.«
    »Vielleicht ist es Beorn«, flüsterte Shaya Lifgundsdottir.
    »Man kann Beorn viel vorwerfen«, meinte Phileasson ruhig. »Aber er kreischt nicht wie die Dämonen der Niederhöllen. Doch leider sind die dort unten nicht Dämon genug, als dass die Schwelle, die Praioslob auf die Stufe gezogen hat, sie dauerhaft aufgehalten hätte. Wir müssen uns auf andere Weise den Vorsprung sichern, den wir brauchen.«
    [/quote]
    Primär richtet sich seine Aktion also gegen die Verfolger aus dem Himmelsturm. Dass Beorn zumindest auf diesem Weg nicht weiter kann, ist ein willkommener Nebeneffekt. Dass Phileasson dieser Umstand durchaus gefällt, wird deutlich, als er auch noch die Eissegler sabotiert - wobei auch das dazu dient, mögliche Verfolger aus dem Himmelsturm auf Abstand zu halten.
    Also: Zunächst einmal rettet Phileasson seine Mannschaft.
    Ein Swafnirgeweihter oder ein sehr traditioneller Skalde würde - in einer sehr verdrehten Argumentation, wie ich gern einräume - vielleicht sogar darauf hinweisen, dass Phileasson Beorn die Möglichkeit verschafft, die beiden größten Tugenden der Thorwaler unter Beweis zu stellen: Mut und Stärke ...



    Ich glaube fest, dass Beorn an Phileassons Stelle nicht so gehandelt hätte.


    Das ist eine interessant Frage ...
    Beorn hat schon vor dem Himmelsturm versucht, Phileassons Eissegler zu zerstören. Das war an einer Stelle der Route, wo sie bereits mehrere Tagesreisen von der Insel der Schneeschrate entfernt waren und auch der Himmelsturm noch nicht erreicht war - plattes Eis, keine Nahrung, keine Vesorgungsgüter zum Feuermachen, Frost bis locker minus vierzig Grad in der Nacht. Auch nicht gerade nett - und Beorn hatte nicht den Nebeneffekt, mit seiner Aktion irgendwelche Chimären aufzuhalten. Wieso hätte er beim kleinen Meer Hemmungen zeigen sollen?
    Andererseits lässt sich nicht leugnen, dass er im vereisten Garten gemeinsam mit Phileassons Leuten gegen die Bewohner des Himmelsturms gekämpft hat - er hätte ja auch einfach den Zugang versperren können.
    Also - was glaubt Ihr: Hätte Beorn an Phileassons Stelle diese Möglichkeit ungenutzt gelassen?


    Das Gassenlaufen war dann wieder sehr reinigend. Allerdings tat mir Salarin leid. Er war doch nicht er selbst, konnte sich nicht steuern und er hat sich selbst angeklagt und trotzdem sind sie so hart zu ihm.


    An dieser Stelle hat der Herr der Elfen seine Hand schützend über Salarin gehalten.
    In der Ursprungsfassung hat die Ottajasko seinen Verrat an Eichward noch etwas intensiver gewürdigt. Ich habe sogar überlegt, seinen Namen in "Salarin der-ohne-Knochen-kroch" zu ändern. ;D



    Also, wenn Beorn sie nicht befreit, dann müssen die Recken noch mal hin. Ob Abdul weiß, dass seine andere Nichte noch lebt?


    Heieiei, das ist eine heiße Forderung.
    Inzwischen sind die Nachtalben gewarnt, sie wissen, was kommen könnte und werden den Himmelsturm entsprechend sichern. Mit großen Truppen kann man ohnehin nicht anrücken, die wären in der Eiswüste nicht zu versorgen. Aus demselben Grund kann man den Himmelsturm nicht belagern. Man muss also durch einen perfekt zu verteidigenden Zugang rein und bietet auf dem Weg dorthin perfekte Zielscheiben. Mal ganz abgesehen davon, welche Sicherungen die Nachtalben auf dem Weg durch den Turm einbauen können.
    Klingt das nicht nach einem Selbstmordkommando?



    Das GEheiknis Salarins haben wir auch noch nicht aufgedeckt und ich hoffe er bleibt dran, das aufzudecken. Scheinbar hat die Magie des Turms der in ihm steckenden Seele geholfen, Überhand zu gewinnen. Was hat es aber eigentlich ausgelöst. Erfahren wir noch, welches Bild es genau war und warum er sich an der Stelle begann zu ändern? Oder kann man es schon selbst erraten, wenn man aufmerksamer liest?


    Man kann es vermuten. Schon in Nordwärts spürt Leomara eine seltsame Wärme ... Im Himmelsturm hat sie Visionen am laufenden Band ... Tylstyr und die Elfen können Zaubern wie nie zuvor ...
    Der Himmelsturm ist ein mit Magie und anderen mystischen Kräften durchtränkter Ort. Aber auch das ist nur ein Teil der Antwort. Und, ja: Im Laufe der Phileasson-Saga wid es weitere Antworten auch zu diesem Themenkomplex geben.



    Allerdings würde ich nicht behaupten, wir hätten die Geheimnisse des Turms erforscht. Wir haben ein wenig in sie hinein geschaut.


    Das ist zweifellos richtig.
    Wenn man allerdings als Vergleichspunkt nimmt, was man vor diesem Abenteuer über den Himmelsturm wusste (vielleicht habt Ihr ja Lust, noch einmal die Saga nachzublättern, die Ohm darüber in Nordwärts singt, oder die Sachen nachzuschlagen, die Galandel Salarin darüber erzählt), dann weiß man nun erheblich mehr.



    Hier haben wir einen Horror-Ort. Der Turm ist voller Gefahren und Rätsel und die Recken wissen nicht genau, was sie eigentlich in Erfahrung bringen sollen. Es ist ein viel stärkerer Fantasy und Horroranteil nach meiner Ansicht. Es ist also eigentlich eine dichtgedrängte Spannung, die nicht aufgehoben werden kann, denn die Helden können den Ort nicht mal zeitweise verlassen.


    Es ist übrigens eine Eigenheit des Horror, dass hierbei der Spannungsbogen auf einem hohen Spannungslevel eher linear verläuft. In anderen Geschichten hat man eher eine Rampe oder auch mal ein Sägezahnmuster. Das bietet jeweils seine eigenen Herausforderungen.



    Allgemein ist dieser Band sehr Phileassonlastig.



    Mir persönlich gefiel nicht, dass Beorn so wenig dabei war. Da hätte ich mir mehr Szenen gewünscht.


    Das ist eine interessante Wahrnehmung. Ich habe die Szenen und Seiten jetzt nicht gezählt, hätte aber vermutet, dass Beorns Anteil in diesem Buch ausführlicher ist als in Nordwärts.



    Ich bin nun gespannt auf die nächste Aufgabe und vor allem bin ich gespannt, wie Phileasson damit lebt, dass er Beorn im Stich gelassen hat ...


    Noch dringlicher stellt sich bestimmt die Frage, wie Beorn damit fertig wird, dass Phileasson ihn hängen gelassen hat - für den Blender wird das schließlich unmittelbar zum Problem.
    :D



    Ich frage mich nur, wo die ganze Zeit Padorna war. Hat sie alles aus der Ferne beobachtet? Und was genau hat sie vor? Sie scheint den Körper von Selime zu mögen, das mutige Herz von Eichwald und vielleicht der Geist von Abdul? Um sich so den perfekten Menschen zusammen zu basteln? Schade, dass wir das Geheimnis nicht ergründen konnten.


    Weihnachten kommt ja noch ... :trost:
    Und kurz vorher erscheint Die Wölfin, da wird man sicher einigen liebgewonnenen Figuren wieder begegnen. ;)



    Mir ist nicht ganz klar, ob wir nun das Geheimnis des Himmelsturm kennen oder nicht.


    Am Ende des Tages (oder besser: der Wettfahrt) muss das die Oberste Hetfrau entscheiden. Unten in den Hallen des Feuers war Phileassons Ottajasko der Meinung, sie hätten genug herausgefunden und es sei an der Zeit, das gewonnene Wissen in Sicherheit zu bringen. Ob das die richtige Einschätzung war?



    In meinen Augen kamen in diesem Band Irulla und Galandel eindeutig zu kurz. Da würde ich viel mehr von erfahren. Besonders Irullas charmantes Wesen hat es mir angetan (falls die herzigen Autoren nicht irgendwann der Meinung sind, dass Irulla plötzlich Feen mit Glitzerstaub lieb hat :o).


    Liebes Tagebuch,
    Merker: Ich muss von Glitzerfeen auf Glitzerspinnen umsteigen.


  • Salarin heilt Zidaine und Tylstyr und somit geht die Geschichte um Tylstyr, Tjorne und Zidaine/Fianna auch im folgenden Band weiter.


    Was glaubt Ihr, in welche Richtung sich das entwickeln wird? Wir haben ja jetzt ein Dreieck, und das hat bekanntlich auch drei Seiten:
    Zidaine - Tylstyr
    Zidaine - Tjorne
    Tylstyr - Tjorne
    Gerade bei der letzten stellt sich die Frage, ob Zidaines Auftauchen etwas an der Freundschaft der beiden Männer ändern wird ... ;)



    Liebe Autoren, was genau habt ihr euch dabei gedacht? Soll damit Phileassons Wille zu gewinnen unterstrichen werden? Warum diese plötzliche Charakteränderung, absolut nicht zur bisherigen Figur passend? Ich verstehe die Welt/Aventurien nicht mehr.


    Ich habe oben ja schon etwas dazu geschrieben: Ich denke, unterschwellig war diese Handlung bereits in Phileasson angelegt. Er hat immer seine Ottajasko geschützt (Priorität 1 - das tut er auch hier, er blockiert den Verfolgern den Weg), er hat immer gegen Beorn gewinnen wollen (Priorität 2 - das treibt ihn seit seiner Jugend schon an, wie er auch in seiner allerersten Szene im Buch überlegt) und wenn das beides gesichert ist, zeigt er sich auch mitfühlend (Priorität 3 - er rettet nicht nur die befreiten Sklaven, sondern sogar Zidaine, obwohl diese bei Beorn mitgemacht und damit gegen ihn agiert hat).



    Und dann im Epilog taucht Pardona auf, mit Eichward als Opfer für ihre perfiden Experimente. Selime ist, freiwillig oder durch Gehirnwäsche, Pardonas Schülerin geworden und bekommt nun Eichwards "Heldenherz". Was für ein Ende! So ein gemeiner Cliffhänger.


    Ja, das ist ein bisschen fies.
    Aber wir wollen natürlich auch, dass das Ende lange genug im Gedächtnis bleibt, damit Ihr Euch noch daran erinnert, wenn Ihr (hoffentlich) Die Wölfin aufschlagt. ;)



    Das Buch war von der ersten bis zu letzten Seite spannend, fesselnd und atemberaubend.


    :freu:



    Irulla als Perspektivfigur wäre sicherlich eine interessante Abwechslung.



    Ich würde gerne über Irulla mehr lesen.


    Hm.
    Hmmmmmmmmmm ....



    Ich habe absolut keine Ahnung. ??? :-\



    Ich habe keine Ahnung.


    :totlach:
    Na, das sind doch mal perfekte Statements nach gut 800 Seiten!



    Da hätte doch wirklich eine kleine Eisfläche, auf der Beorn und seine Crew ausrutschen und ordentlich auf die Nase fallen, gelangt.


    Ich hatte vermutet, dass die Dramatik durch die gewählte Lösung noch einen Tick höher ausfallen würde als beim Ausrutschen auf einer kleinen Eisfläche.
    :D



    Nicht so gut gefallen hat mir, dass Lenya und Shaya mitkämpfen wollten. Shaya hat immerhin dann die Verletzten und Schwachen in Sicherheit gebracht, aber Lenya stand mit schussbereitem Bogen bei Beorn. Das ist nicht die ihr zugedachte Rolle als Beobachterin.


    Das ist natürlich nach wie vor eine legitime Frage: Bis zu welchem Grad dürfen die Schiedsrichterinnen in den Wettkampf eingreifen?



    Ich habe gelegentlich im Turm die Orientierung verloren, wenn man durch eine Tür, dann wieder einen Gang, eine Treppe .....gehen sollte, aber das liegt an meinem katastrophalen Orientierungssinne. Ich habe den Aufbau der Turmes innerlich zur Seite geschoben und konnte mich dann auf die Geschichte konzentrieren.


    Ob Ihr dem folgenden Link folgen wollt, müsst Ihr selbst entscheiden ...
    Der Ulisses-Verlag bietet zum Download Handouts zur Phileasson-Saga an, die der Spielleiter benutzen oder den Spielern überreichen kann, wenn sie an die entsprechende Stelle im Abenteuer kommen. Auf Seite 11 dieses PDF-Dokuments findet Ihr einen Querschnitt durch den Himmelsturm mit allen Palästen, Tempeln etc. In dem PDF sind aber auch viele andere Handouts enthalten - wenn Ihr die anschaut, garantiere ich nicht dafür, dass sie nichts vorwegnehmen, das wir in den Romanen noch behandeln werden.
    Also: Anschauen auf eigene Gefahr. ;)



    Naja, wer wohl. Habe mir aber eben von meinem Meister sagen lassen, dass es so im Abenteuerbuch steht - neee nicht das Phileasson dran schuld ist, aber dass Beorn im Turm gefangen ist.


    Im Abenteuer ist Phileasson auch schuld, aber mehr aus Versehen. Er erreicht den Himmelsturm zuerst, veranstaltet da sein Brimborium und reist wieder ab. Als Beorn eintrifft, sind die Nachtalben schon alarmiert und erwarten ihn sozusagen mit offenen Armen.



    Mir ist der Hintergrund auch nicht klar. Eine Erklärung wäre super.


    Aaaalso, überlegen wir mal gemeinsam.
    Ometheon war der Meinung, dass Götter im Allgemeinen überschätzt sind. Das hat er auch überall herumerzählt, und als Statement hat er sich dann mit seinen Elfen auf den Weg ins ewige Eis gemacht und seine Stadt gebaut. Damit wollte er beweisen, dass den Elfen ebenso wenige Grenzen gesetzt sind wie den Göttern.
    Zwischenfrage: Ob man das wohl so gut findet, wenn man ein Gott ist?
    Jedenfalls geht die ganze Sache irgendwie schief. Ometheon geht drauf.
    Zwischenfrage: Wem begegnet man denn so im Allgemeinen, wenn man tot ist?
    Ometheons Seele geht also dahin, wo alle Elfenseelen hingehen. Er trifft auf seine Richter.
    Wir erinnern uns: Denen ist er vorher ziemlich auf den Keks gegangen.
    Da könnten sie also den Eindruck gewonnen haben, dass die Sache mit dem Mord dem Ometheon eigentlich ganz recht geschehen ist. Nur war sie zu schnell vorbei. Ein paar Sekunden Enttäuschung über den Verrat, dieser stechende Schmerz im Rücken ... und dann ist er erlöst.
    Für einen solchen Frevler ist er schon billig davongekommen.
    Da liegt es doch nahe, wenn man ihn die Sache nochmals durchleben lässt.
    Und nochmal.
    Und einmal mehr.
    Und ... und ... und ...
    Das hat noch den Nebeneffekt, dass andere Leute sich das Geschehen immer wieder anschauen können. Vielleicht lernen sie ja daraus, dass man den Göttern besser nicht auf den Keks geht ... Und dass diese am Ende eben doch noch Möglichkeiten haben, die ein größenwahnsinniger Elf nie erhalten wird.


    So weit klar, oder?


    Aber eine Frage bleibt offen: Man sieht das Opfer, man sieht die Mordwaffe.
    Wieso fehlt in diesem Bild der Mörder?


    Und für die Leserinnen und Leser mit schwachen Nerven: Überlegt Euch gut, ob Ihr die Antwort auf diese Frage wirklich erfahren wollt ...
    >:D

  • Danke für die Erklärung des Mordes. Soweit ich weiß müssen Spieler das selbst herausfinden oder auch nicht, weil es nicht notwendig ist. Ich bin sehr froh, dass ich das Abenteuer nicht gespielt habe, bevor ich die Bücher lese, denn ich wäre dort gestorben, da hätte mir kein Meister mehr helfen können. Ich bin einfach zu neugierig.


    Die Gletscherwürmer. Was glaubt ihr wohl wie die auf mich wirken! Drachen als Würmer zu bezeichnen ist einfach eine Blasphemie!! Das wohl! Ich persönlich fand die Szene nicht unbedingt notwendig, weil der Turm genug Spannung hatte und wir ja auch noch einiges zu verarbeiten haben. Es war für mich nur wieder eine Darstellung der Macht der Götter, die scheinbar den Leuten wohlgesonnen sind, die die Feinde ihrer Feinde sind und deren Gebete erhören.
    Jetzt wieder, die Leitung ist wieder frei.


  • Wozu ich auch noch gern Eure Einschätzung hätte:
    Wie ist das mit den Gletscherwürmern ... Da gleißt ja ein mächtiges Licht aus dem Himmel und tötet die Drachen ... Mögt Ihr ein wenig dazu schreiben, wie diese Szene auf Euch gewirkt hat?


    Für mich war sie für das Ende des Buches nicht nötig.
    Warum tauchten die Wümer überhaupt auf, hatte das einen bestimmten Zweck? Und dann dieses "göttliche" Eingreifen, das war mir etwas zu viel.