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  • In der Leserunde zu Nordwärts gab es mindestens eine Stimme, die meinte, Die Phileasson-Saga sei eine Geschichte, in der keine Kinder vorkommen sollten. Wie steht Ihr zu Leomara?.


    Meine Sichtweise auf Leomara hat sich bisher nicht verändert. Ich finde sie passt sehr gut in die Geschichte und ihre Visionen sind hilfreich und schaffen eine bessere Sicht und besseres Verständnis für Ereignisse, die stattgefunden haben.



    Liebes Tagebuch,
    in den frühen Leseabschnitten fordert man lebende Bewohner des Himmelsturms ein - und wenn die Autoren dann welche schildern, ist es gleich wieder zu gruselig!
    :'(


    Ich hab doch gar nicht geschrieben, dass es zu gruselig ist. :unschuldig:



    In den Anfangstagen von Das schwarze Auge hat man gern solche Bezüge eingebaut. Manche wurden später herausgeschrieben, andere haben sich bis heute gehalten. Es gibt zum Beispiel einen genialen Erfinder namens Leonardo ...


    Das ist ja witzig. ;D



    Ja, Pardona ist schon eine echte Lümmeline! >:(


    Das kannst du laut sagen. Und das ist auch wirklich noch nett ausgedrückt. Mir würden da noch ganz andere, treffende Bezeichnungen für sie einfallen ... ;)



    Was glaubt Ihr, wie lange die Ereignisse im Himmelsturm zurückliegen?
    Symbole und Begriffe können ja über die Jahrhunderte auch eine Bedeutungsverschiebung erfahren ...


    Das lässt sich meiner Meinung nach schwer sagen. Aber es werden wohl schon ein paar 100 Jahre oder mehr sein. Mich würde aber interessieren, wie es zu dieser Bedeutungsverschiebung gekommen ist.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ich frage mich nur, wo sich Pardona momentan aufhält, das macht mir ein wenig Sorge.


    Mir ehrlich gesagt, auch. Aber um das herauszufinden hilft nur :lesen:



    Bei der Vision, die Leomara in diesem Raum mit den OP-Tischen hat, könnte es sich auch um Abdul handeln, der mit seiner Neugier hadert, die ihn in diese Situation gebracht hat.


    Ich habe eher angenommen, dass es sich hierbei um eine Frau gehandelt hat. Aufgrund der Aussage: "Für sie hat mein Geist keinen Wert, nur mein Körper. Aber nicht wie für einen Mann." Darum hatte ich die kurze Vermutung, es könnte vielleicht eine der Nichten gewesen sein. Ich denke irgendwie auch, dass Leomara nur Visionen von nicht Lebenden hat.



    Dann der Raum hinter der Bronzetür, ob das nicht der Raum ist, indem Pardona direkten Kontakt mit den Dämonen aufnehmen konnte. Das runde Symbol mit den Zeichen deutet darauf hin.


    Mir wäre lieber, das ganze Wissen würde unwiederbringlich zerstört werden. Natürlich kann man etwas Gutes damit bewirken, aber in den falschen Händen kann es eben auch das Gegenteil bewirken und die Versuchung ist einfach zu groß. Wer sagt, dass nicht Ometheon und vllt. sogar Pardona anfangs der Meinung waren, sie würden etwas Gutes tun? Das ist oftmals eine Frage der Perspektive.


    Das sehe ich genauso.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • [quote author=anschu74]
    Ich habe eher angenommen, dass es sich hierbei um eine Frau gehandelt hat. Aufgrund der Aussage: "Für sie hat mein Geist keinen Wert, nur mein Körper. Aber nicht wie für einen Mann." Darum hatte ich die kurze Vermutung, es könnte vielleicht eine der Nichten gewesen sein. Ich denke irgendwie auch, dass Leomara nur Visionen von nicht Lebenden hat.
    [/quote]


    Hm, damit könntest du recht haben.


  • Bei dem Gefangenen handelt es sich wirklich um Abdul, aber von dem Mann, den wir im Prolog kennengelernt haben, scheint nicht mehr viel übrig zu sein. Was kein Wunder bei den Qualen ist, die sie ihm angetan hat. Warum genau sie ihn aber entführt hat, ist mir noch nicht klar: ist er so besonders, das sie dem auf den Grund gehen will, indem sie diese Besonderheit in seinem Inneren sucht?


    Bestimmt erinnert Ihr Euch noch daran, dass Abdul die dunklen Pfade der Magie studiert hat, um ihre Anhänger dann zu bekämpfen. Im Prolog ärgert er sich über die intolerante Praios-Kirche, die ihn verdammen würde, obwohl sie gemeinsame Feinde haben und er schon einige Zirkel von Dämonenpaktierern ausgehoben hat.
    Nun ja, vielleicht waren nicht alle ausschließlich mit den Dämonen im Bunde ...
    Gut möglich, dass sie sich auch mit dem Namenlosen eingelassen haben, und dass dieser Pardona losgeschickt hat, um Abduls Treiben zu unterbinden - so ähnlich behauptet sie es ja auch am Ende des Prologs. Nur ist sie generell neugierig auf "göttergeschaffenes Leben", und jemand wie Abdul ist offenbar ein erfolgreiches Exemplar, denn er hat ja ihren Herrn geärgert. So etwas schaut man sich gern genauer an ...



    Shaya war einfach nur toll,


    :freu:



    Hm, bei den Raben, die mit der alten elfischen Sprache sprechen, dachte ich noch, dass das alles sehr lange zurückliegt. Aber die Räume unter dem Turm deuten auf eine wesentlich kürzere Zeitspanne hin. Ohm tippte bei dem einen Buch auf ca. 100 Jahre, was jetzt aber keine verbindliche Aussage bzgl. der Zeitspanne von Pardonas Tun sein muss. Wurde denn mal erwähnt, wann Ometheon gelebt hat? Vielleicht könnte das ein Hinweis sein, wobei Elfen ja recht langlebig sind.


    Der "Normalquotenelf" ist in Aventurien gar nicht so extrem langlebig. Er wird etwa 100 Jahre alt, wobei er aber bis kurz vor dem Tod nicht altert. Es gibt aber extreme Ausnahmen, sie sehr viel älter werden.
    Unabhängig davon hat Tylstyr ja denjenigen, der das Buch zum Geschenk gemacht hat, auf dem Bild wiedererkannt. Von daher kann das höchstens 10 Jahre zurückliegen - aber andere Ereignisse, die im Himmelsturm stattgefunden haben, könnten sich natürlich in ferner Vergangenheit abgespielt haben.


  • Bestimmt erinnert Ihr Euch noch daran, dass Abdul die dunklen Pfade der Magie studiert hat, um ihre Anhänger dann zu bekämpfen. Im Prolog ärgert er sich über die intolerante Praios-Kirche, die ihn verdammen würde, obwohl sie gemeinsame Feinde haben und er schon einige Zirkel von Dämonenpaktierern ausgehoben hat.
    Nun ja, vielleicht waren nicht alle ausschließlich mit den Dämonen im Bunde ...
    Gut möglich, dass sie sich auch mit dem Namenlosen eingelassen haben, und dass dieser Pardona losgeschickt hat, um Abduls Treiben zu unterbinden - so ähnlich behauptet sie es ja auch am Ende des Prologs. Nur ist sie generell neugierig auf "göttergeschaffenes Leben", und jemand wie Abdul ist offenbar ein erfolgreiches Exemplar, denn er hat ja ihren Herrn geärgert. So etwas schaut man sich gern genauer an ...


    Stimmt, das habe ich zu wenig berücksichtigt, dass sich Abdul in gewissen dunklen Zirkeln ziemlich unbeliebt gemacht hat.



    Der "Normalquotenelf" ist in Aventurien gar nicht so extrem langlebig. Er wird etwa 100 Jahre alt, wobei er aber bis kurz vor dem Tod nicht altert. Es gibt aber extreme Ausnahmen, sie sehr viel älter werden.


    Ach, das ist ja wirklich gar nicht so alt.



    Unabhängig davon hat Tylstyr ja denjenigen, der das Buch zum Geschenk gemacht hat, auf dem Bild wiedererkannt. Von daher kann das höchstens 10 Jahre zurückliegen - aber andere Ereignisse, die im Himmelsturm stattgefunden haben, könnten sich natürlich in ferner Vergangenheit abgespielt haben.


    Genau das macht es so schwierig, z.B. den Zeitpunkt des Bruderkrieges zu erraten. Bei Pardona handelt es sicherlich nicht mehr um eine Normalquotenelfin und mich würde es nicht wundern, wenn sie schon deutlich älter wäre ;D

  • Was mach eigentlich dieses Bildnis des Zhurbaran im Himmelsturm. Das müssen ja dann fast weniger als 100 Jahre sein, die hier "geforscht" werden. Hat sich das Pardona aufgehängt, weil sie ein "Fan" ist und erst durch ihn Fortschritte gemacht hat? Oder war er hier mal zu Gast? Ich weiß nicht warum, aber das Bild hat viele Fragen aufgeworfen.


    Der Gefangene ist Abdul. Leider kann man seinen Zustand nicht mehr als neuwertig bezeichnen. Der Arme hat ja einiges mitgemacht. Ich hoffe doch sehr, dass er zumindest zum Teil zu seiner alten Form zurückfindet.


    Ich verstehe, dass Tylstyr die Schriften mitnehmen will, aber vermutlich wäre es besser, er würde es sein lassen. Er könnte nicht kontrollieren, wer diese alles zu Gesicht bekommt.
    Da der Himmelsturm schon schrecklich genug ist, sollte er das Wissen nicht hinaus in die Welt tragen.


    Übrigens...so ein schöner Name: Himmelsturm; Und so eine grausame Wahrheit, die er beinhaltet.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Was mach eigentlich dieses Bildnis des Zhurbaran im Himmelsturm. Das müssen ja dann fast weniger als 100 Jahre sein, die hier "geforscht" werden.


    Ich weiß nicht, ob dieser Schluss zwingend ist. Die Forschungen könnten ja schon länger laufen, lediglich der Austausch darüber kann nicht länger zurückliegen als Zurbarans Lebensspanne. Was wiederum bedeutet, dass hier in jüngerer Zeit noch jemand aktiv war ...
    Zurbaran von Frigorn ist der Antagonist in einem der ersten Abenteuer, die für "Das schwarze Auge" geschrieben wurden. Es heißt "Unter dem Nordlicht", und ich habe es als Teenager gespielt. Deswegen war es für mich besonders schön, mich dieser Figur wieder ein wenig zu widmen.



    Der Gefangene ist Abdul. Leider kann man seinen Zustand nicht mehr als neuwertig bezeichnen.


    Stimmt, bei Abdul haben wir es jetzt mit einem Gebraucht-Novadi zu tun.
    :D

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen