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  • Wie erklärt denn die Zweiflerin das Wunder der Verständigung, das Vascal immer wieder von Nandus erbittet und ihm gewährt wird? Auch Shaya hat ja schon das eine oder andere kleinere Wunder erfleht, etwa eine kleine Flamme über ihrer Hand. Und Salarin hört in Tempeln eine besondere Melodie.
    Glaubst Du, bei diesen Sachen ist eine andere Macht am Werke, die nichts mit Göttern zu tun hat?


    Ich glaube es ja schon :D Bei den anderen Wundern hätte ich vielleicht auch auf Magie getippt - klar, dann ist auch die Frage, woher die Magie wieder stammt ;D Ich bin jedenfalls froh, dass die Götter hier einige Macht haben, seit der Schattenherren-Trilogie bin ich da etwas geschädigt, was die "Guten" angeht ;D


  • Ja, Körperteile sind ein durchgängiges Motiv sowohl im Prolog als auch im Hauptteil dieses Romans.
    :D


    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Mir kommt da sofort der "schnuckelige" Baum und die Gorillapranke in den Sinn. ;D



    Hmmm ... stimmt das?
    Als die Drachenboote in Thorwal abgelegt haben, wussten sie noch nicht einmal, ob der Himmelsturm ein realer Ort ist oder nur eine Metapher für etwas ganz anderes. Inzwischen kennen sie seine Lage und Gestalt, sie wissen, wer hier gewohnt hat, kennen ein paar Splitter seiner Geschichte, nun sind sie zweien der aktuellen Bewohner begegnet ... "kein Stück näher gekommen" finde ich da schon ein etwas hartes Zeugnis für das, was die Ottajaskos schon erreicht haben. :'(


    Okay, meine Wortwahl war wohl etwas zu hart. Tut mir leid :bussi: :trost:
    Aber irgendwie hab ich beim lesen immer so das Gefühl, dass mit jeder beantworteten Fragen "hundert" neue Fragen in den Himmelsturm gestürmt kommen .... ??? ;D



    An dieser Stelle mache ich noch einmal auf die Vignetten in diesem Band aufmerksam - alles ist besser mit Tentakeln. ;D


    Also ich bin bisher ziemlich gut ohne Tentakeln durch Leben gekommen. ;)



    Womit rechnet Ihr denn? ;)


    Bei dir als Autor (Bernhards Werke kenne ich ja noch nicht, obwohl, der Baum im Prolog sagt ja auch schon viel ;) ) rechne ich einfach mit allem.



    Hmmm ... Wie sieht denn das die Lese-Ottajasko? Ist Zidaine Fianna oder nicht?


    Ich bin mir da immer noch nicht sicher. ??? :nachdenk:



    Liebes Tagebuch,
    nachdem der Schwester-Shaya-Song so schön zur Popularität unserer Traviageweihten beigetragen hat, müssen wir jetzt etwas für Ursa tun. Beim Ursa-Lied werden wir wohl in Richtung Schnulze gehen ...


    :totlach:



    Vielleicht darf ich Euch etwas in Erinnerung rufen, das Euch gewiss auffallen wird, solltet Ihr irgendwann Die Phileasson-Saga ein zweites Mal lesen:
    [quote author=Nrdwärts Seite 194]
    Der Schnee fiel so spärlich, dass der um das Feuer platt getretene Bereich noch gut zu erkennen war. Hier hatten sie gestern im Kreis gesessen und Ohm Follker gelauscht, wie er die unheimliche Saga von Arjolf dem Nordmeerfahrer vorgetragen hatte. Von einer verlassenen Burg in einem Land, wo das Wasser in den Augen gefror, war darin die Rede, und von bleichen Schneegeistern, die in schwarzen Rüstungen auf dem Eis Jagd nach verirrten Wanderern machten.


    [/quote]


    Jetzt muss ich an die weißen Wanderer aus "Das Lied von Eis und Feuer" denken.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • :angst:


    Hilfe .... :aaa: :ernst: :wegrenn:


    Ich habe keine Ahnung, ob er der dunklen Seite der Macht dienen wird oder ob er etwas "Gutes" bewirken wird. Ich kann ihn einfach nicht einordnen. Beruhigend finde ich es im Moment, dass er die abgetrennten Gliedmaßen gar nicht gut findet.


    Das sehe ich ähnlich. Ich kann ihn auch noch nicht so richtig einordnen. Er ist nicht eindeutig böse aber auch nicht wirklich gut. Im Moment noch irgendwo dazwischen. Vielleicht erhofft er sich ja eine Art Erlösung/Befreiung, von dem was er ist? ???


    Unsere kleine Shaya ist halt so unschuldig ;D


    Und genau das macht unsere Shaya so liebenswert.



    Im Unterschied zur christlichen Vorstellung gibt es in der vorherrschenden Glaubenswelt Aventuriens gleich zwei Fraktionen von übersinnlichen üblen Typen:
    1) Die zwölf Erzdämonen mit ihrem Gefolge. Dabei gibt es für jeden der Zwölfgötter eine Entsprechung, bei der die Aspekte, für die diese Gottheit steht, ins Böse pervertiert oder umgekehrt werden. Bei Travia ist das zum Beispiel Lolgramoth, der für Zwietracht, Heimatlosigkeit etc. steht. Der Baum aus dem Prolog ist ein Dämon aus dem Gefolge der Erzdämonin Asfaloth. Das ist die Widersacherin der Tsa. Tsa steht für Geburt, Leben und Erneuerung, Asfaloth für Ziellosigkeit, Sinnlosigkeit, (selbst-)zerstörerische Wucherungen und damit auch für die Erschaffung von Chimären.
    2) Das zweite "Team" schart sich um den Namenlosen. Er ist kein Dämon, sondern selbst ein Gott, aber einer, der in Opposition zu den Zwölfen steht und keinen Platz in Alveran hat. Er negiert alles, wofür die Zwölfe stehen, ihn erfreuen Hass, Neid, etc. Dieser Namenlose kommt unserem Satan am nächsten.


    Das sind interessante Hintergrundinformationen. Hab ich nicht gewußt.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Da bin ich ja ganz schön ins Hintertreffen geraten, dennoch möchte auch ich weiterhin meine Eindrücke mitteilen.


    Die ganze Atmosphäre im Himmelsturm ist ja wohl mehr als "spooky" :o In diesem Abschnitt hat mir Ursa sehr gut gefallen (die bislang eher keine Sympathien bei mir erlangen konnte). Die Art und Weise, mit der sie Galayne klar macht, dass eine Ottajasko gefälligst zusammenzuhalten hat, hat mich beeindruckt und verlangt einem schon einen gewissen Respekt ab! Und sie hat ja auch recht damit (wie sich leider nur allzu schnell herausstellen wird).


    Diese gespenstische, alptraumhafte Szenerie zeichnet Bilder wie aus einem Horrorstreifen der alten Schule. Diese geisterhaften Mädchen...ihre Haltung und dann noch mit Puppe, da stellen sich einem ja wohl die Haare auf. Dass der ganze Turm eine Art Labyrinth ist, kam mir auch schon in den Sinn. Dann diese Kammern...also die Beklemmung ist einfach greifbar.


    Enttäuscht war ich von Irulla: Die Szene, in der die Feyra die Ratten und Spinnen herbeisäuseln wäre doch gerade dazu geschaffen gewesen Irulla die Spinnen auf magische Art und Weise kontrollieren zu lassen. Hatte fest damit gerechnet. ::) So nach dem Motto: Irulla, die Spinnenflüsterin ;D Und Tylstyr hat mich enttäuscht, erst war ich hoffnungsvoll als er seinen Stab auf den Boden donnert und meint es sei genug, aber dann....wieder zeigt er sich ungeduldig, reißt Vascal das Buch aus der Hand und macht keinen souveränen Eindruck. Tylstyr fehlt es nach wie vor an Reife, an Gelassenheit und einer Menge mehr, was ein Magier so auf dem Kasten haben sollte :D Doch ich hoffe immer noch, dass der gute Kerl irgendwann seinen Durchbruch hat. Immer noch fordere ich: Gebt ihm einen Meister an die Hand, der ihn all das lehren kann. ;)


    Und dann erst die Feyra. :o Ich bin überrascht, dass die Mannschaft doch noch auf Lebende gestoßen ist. Ihr habt schon so viel geschrieben. Man könnte den Abschnitt auch zusammenfassen mit "Unter der geflügelten Sonne".


    Ich habe mir den Himmelsturm so nicht vorgestellt, bin absolut beeindruckt von der mystischen, gespenstischen Szenerie. Trotzdem dieses Gefühl auf einer Exkursion zu sein, einem Abenteuertrip. Ich finde die Mischung wirklich mehr als gelungen! Man möchte immer wissen, wie es mit unserem Trupp weitergeht. Die Charaktere entwickeln sich. Mir gefällt dieser Band noch besser, als der Erste. Eine deutliche Steigerung ist gelungen und es passiert eine Menge mehr. 8)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Die Szene, in der die Feyra die Ratten und Spinnen herbeisäuseln wäre doch gerade dazu geschaffen gewesen Irulla die Spinnen auf magische Art und Weise kontrollieren zu lassen. Hatte fest damit gerechnet.


    Ich glaube, an dieser Stelle war es ganz gut, auch zu zeigen, was Irulla eben nicht kann. Ihre Fähigkeiten als Fährtenleserin sind so stark ausgeprägt, dass manche sie für übersinnlich halten - letztlich sind sie aber durch Erfahrung und Beobachtungsgabe erklärbar. Und was die Spinnen angeht ... Nein, sie hat keine magische Macht über sie.



    Und Tylstyr hat mich enttäuscht, erst war ich hoffnungsvoll als er seinen Stab auf den Boden donnert und meint es sei genug, aber dann....


    Abwarten ... ;)



    Ich habe mir den Himmelsturm so nicht vorgestellt, bin absolut beeindruckt von der mystischen, gespenstischen Szenerie. Trotzdem dieses Gefühl auf einer Exkursion zu sein, einem Abenteuertrip. Ich finde die Mischung wirklich mehr als gelungen!


    :freu:


  • Ich glaube, an dieser Stelle war es ganz gut, auch zu zeigen, was Irulla eben nicht kann. Ihre Fähigkeiten als Fährtenleserin sind so stark ausgeprägt, dass manche sie für übersinnlich halten - letztlich sind sie aber durch Erfahrung und Beobachtungsgabe erklärbar. Und was die Spinnen angeht ... Nein, sie hat keine magische Macht über sie.


    Dann wäre dieser herrliche Moment nicht drin, als sie mit der Spinne schimpft. Das fand ich so passend und völlig unerwartet.


  • Die ganze Atmosphäre im Himmelsturm ist ja wohl mehr als "spooky" :o In diesem Abschnitt hat mir Ursa sehr gut gefallen (die bislang eher keine Sympathien bei mir erlangen konnte). Die Art und Weise, mit der sie Galayne klar macht, dass eine Ottajasko gefälligst zusammenzuhalten hat, hat mich beeindruckt und verlangt einem schon einen gewissen Respekt ab! Und sie hat ja auch recht damit (wie sich leider nur allzu schnell herausstellen wird).


    Hm, Ursa hält, wie auch im Buch erwähnt wird, die Ottajasko nicht nur aus dem Grund zusammen, da sie diese für ihre Familie hält, sondern auch da sie sich auch selbst profilieren will. Es würde negativ auf sie selbst zurückfallen, wenn unter ihrem Kommando jemand stürbe.
    Wenn ich ihr bisheriges Handeln so dazu zähle, würde ich behaupten, dass Ursa nur Ursa im Kopf hat und sie den anderen keine Träne nachweinen würde. Ursa konnte bei mir leider nicht gewinnen.


    Dieser Buchabschnitt war wirklich ganz schön gruselig, aber auch sehr atmossphärisch. Selbst Galayne hatte Respekt vor der Präsenz, die von seiner und der Magie des Turmes zehrt. Ich hatte schon kurz das Gefühl, dass es um Ursa wirklich geschehen wäre. Um Zidane hatte ich weniger Angst, da ich so ein Gefühl habe, dass sie noch „gebraucht“ wird.


    Wahnsinnig gespannt bin ich, was es mit Bhardona auf sich hat.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Wenn ich ihr bisheriges Handeln so dazu zähle, würde ich behaupten, dass Ursa nur Ursa im Kopf hat und sie den anderen keine Träne nachweinen würde. Ursa konnte bei mir leider nicht gewinnen.


    Es gibt ja den Spruch: "Gut ist der, der Gutes tut."
    Sicher handelt Ursa nicht selbstlos. Aber vielleicht ist das aus Sicht ihrer Untergebenen gar nicht so schlecht, denn wenn man ihre Motive kennt, wird sie berechenbar. Insofern kann man sich dann besser darauf verlassen, wie sie handeln wird.



    Wahnsinnig gespannt bin ich, was es mit Bhardona auf sich hat.


    Da hilft nur :lesen:
    ;)

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen