05: Seite 187 - Seite 238

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 187 bis Seite 238 (Kapitel 4 - einschl. Kapitel 5) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • So, im 5. Abschnitt mache ich dann mal den Anfang.


    Mir gefiel das Team-Gespräch von Phileasson mit seiner Mannschaft sehr gut, die Aussprache war wohl auch bitter nötig und hat das eine oder andere Missverständnis und Misstrauen ausgeräumt, wenngleich vielleicht auch Neues hinzugekommen ist. Aber es ist eine Mannschaft und mit den Geheimnissen aufzuhören, könnte durchaus überlebenswichtig sein.


    Nach wie vor vermute ich, dass die Hetfrau und die oberste Traviageweihte irgendein höheres Ziel verfolgen als nur zu erfahren, wer der "König der Meere" ist.


    Die Botschaften der Krähen geben mir wieder Rätsel auf. "Wer das Dämonenportal durchschreitet, hat sein Ioma verkauft" und "unsere Geschwister aus Tie'Shianna und Simyala werden uns erlösen". Ob diese "Geschwister" in einer der Mannschaft sind? Und dann wieder Leomaras Vision, die von Schmerz und Qual berichtet. Ist da eine grausame Göttin oder Gott am Werk? Mir will die Dame aus dem Prolog nicht aus dem Kopf gehen, weiß aber nicht so genau, wo ich sie hinstecken soll. Ich warte irgendwie die ganze Zeit darauf, ihr im Himmelsturm zu begegnen. Und besonders freundlich war sie mit Sicherheit nicht und verfolgt ganz eigenen egoistische Ziele.


    Die Szene mit dem Mord an Ometheon (?) war schon sehr mysteriös. Es erinnerte mich an ein immer wieder aufgeführtes Theaterstück oder "täglich grüßt das Murmeltier" nur in gruselig. Wurde Ometheon damals von seiner Geliebten verraten?


    Und wieder taucht Beorns Mannschaft auf und macht - wie sollte es anders auch sein - Ärger. Und wieder geht es um Gold, diesmal ein Streit zwischen Ursu und Tjorne. Dass Tjone gegen die resolute Ursu verliert, war klar. Ich würde mir so langsam mal wünschen, dass in Beorns Bande auch mal andere Themen als nur Gier nach Gold und Schätzen und Streitlust aufkommen. Bei diesen Charakteren muss sich doch noch mehr verbergen. Aber es sind ja noch einige Seiten zu lesen und als Leser hat man wirklich kaum mal eine Atempause, soviel passiert in dieser kurzen Zeit.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Nach wie vor vermute ich, dass die Hetfrau und die oberste Traviageweihte irgendein höheres Ziel verfolgen als nur zu erfahren, wer der "König der Meere" ist.


    Da steckt bestimmt mehr dahinter. Vielleicht geht es um irgendein geheimes verschollenes Wissen. Aber auch die Chefin der Magier hat Tylstyr bestimmt nicht ohne Grund dazu angehalten, alles aufzuschreiben, was die Elfen betrifft. Diese geflügelte Sonne spielt eine nicht unerhebliche Rolle in der ganzen Sache.


    Ometheon wurde also ermordet. Ob seine Partnerin die Täterin war? Eigentümlich, dass Ometheon eine gewisse Körperlichkeit hatte, also mehr als ein Geist war. Man hatte das Gefühl, das ein Film abgespielt wurde, der sich ständig wiederholt hat, bzw. man ein Hologramm vor sich hat.


    Shaya hat wieder Stärke bewiesen, als sie während der Streitigkeit zwischen Tjorne und Ursu dazwischengeht. Ich hatte schon befürchtet, dass in der Situation gleich die Waffen sprechen werden.


    Tjorne geht mir im Moment etwas auf die Nerven. Ich verstehe ja, dass das Plündern ein wichtiger Punkt ist, aber die goldenen Münzen aus der Wand zu brechen, war sicherlich keine gute Idee. Und prompt erscheint ein Geist. An heiligen Orten sollte man seinen Plündertrieb besser unter Kontrolle haben.


  • Mir will die Dame aus dem Prolog nicht aus dem Kopf gehen, weiß aber nicht so genau, wo ich sie hinstecken soll. Ich warte irgendwie die ganze Zeit darauf, ihr im Himmelsturm zu begegnen. Und besonders freundlich war sie mit Sicherheit nicht und verfolgt ganz eigenen egoistische Ziele.


    Ach ja, die Hexe und Abdul und seine Nichten sind noch nicht wieder aufgetaucht. Mal schauen, ob wir sie im Himmelsturm noch treffen

  • Ich merke, dass ich ziemlich langsam lesen muss, damit mir die vielen Details nicht durch die Lappen gehen. Dieser Himmelsturm ist so voller Eindrücke, das ist der Hammer.


    Mich nervt es gerade immer mehr, dass Phileassons Ottajasko vorausgeht und Beorn ihnen dann ständig reintrampelt >:( Ursa soll doch an dem Gold genauso ersticken wie Hallar, ist doch wahr. Dumme Ziege :nudelholz: In solchen Situationen würde ich mir wünschen, dass die beiden Schiedsrichterinnen ein Machtwort sprechen dürften, aber leider ist Diebstahl in den Regeln nicht ausdrücklich verboten ::) Aber Beorns Aussage, dass Ursa nicht zögern würde, Tjorne zu verletzen, wenn die Situation andersrum wäre, da wurmt es mich schon gewaltig, dass man hier nichts dagegen tun kann. Ich weiß nicht, ob Phileasson so gut daran getan hat, diesmal wieder nachzugeben, ich denke, das wird bei Tjorne Unmut schaffen. Andererseits, wenn es Phileasson auf eine Klopperei ankommen lässt, ist seine Ottajasko im Nachteil, weil Beorns Leute kampferprobter sind in der Gesamtheit.


    Ich hoffe jetzt einfach, dass Beorns Ottajasko der Wendeltreppe folgt, während Phileasson mit seinen Leuten die Treppe hinter der Geheimtür erforscht und dort auf das Geheimnis des Turms kommt. Damit dann Gleichstand herrscht.


    Was ist das nur für ein Licht, das sich da von oben nach unten bewegt, gleich am Beginn dieses Abschnitts? Und Ohm gefällt mir im Moment gar nicht mit seinem Misstrauen allem und jedem gegenüber. Überhaupt greift gerade das Misstrauen um sich, könnte das vielleicht auch an dem Turm liegen, dass er die Gedanken vergiftet? Gut, dass Phileasson eine Pause macht und die Aussprache sucht und ein Liedchen trällern lässt. Ich hoffe, das glättet erstmal wieder die Wogen etwas. Die arme Shaya macht sich jetzt die meisten Vorwürfe, schön, dass Eichward ihr gut zuredet :trost: Und nachdem das Rätsel gelöst ist, warum Nandus Wunder bei den Raben nicht funktioniert, dürfte Ohms Misstrauen Vascal gegenüber hoffentlich auch etwas geringer werden.
    Wobei ich die Zweifel, ob Phileasson und Beorn nicht noch aus anderen Gründen auf die Wettfahrt geschickt wurden, durchaus teile.


    Bei Salarin bin ich inzwischen überzeugt, dass so eine Art alte Seele in ihm wohnt oder er meinetwegen auch wiedergeboren wurde, denn diese Fähigkeiten, Asdharia zu sprechen und sich daran zu erinnern, so ein altes Gewand mal getragen zu haben, sprechen arg dafür, finde ich. Und wenn seine Fähigkeiten, was das Asdharia betrifft, weiter zunehmen, dann kann er es bestimmt auch bald sprechen. Ob Galayne das auch beherrscht?


    Als unsere Recken die Fratze im Gestein sehen, dachte ich, jetzt kommen doch noch irgendwelche Dämonen, aber dann ist das nur ein Fisch! Ein großes Aquarium also - faszinierend. Allerdings ist dann doch noch die Rede von einem Dämonenportal. Was könnte Iama sein, wenn keine Seele. So eine Art Totemtier? Daran dachte ich wegen des Dachses.


    Die Rohre, der Wasserdampf, teilweise die herrschenden warmen Temperaturen und das Badezimmer mit dem warmen Wasser: das erinnert mich an eine Art Thermalquelle. Und Wasser transportiert man in Rohren, d.h. irgendwo muss das Wasser herkommen und nach oben befördert werden. Funktioniert die Pumpe nach all der Zeit noch oder gibt es doch noch Lebewesen, die sie bedienen? Theoretisch müsste sich das Wasser und die Pumpe am Grund des Turms befinden. Wenn es keine Thermalquelle ist, dass müsste das Wasser erhitzt werden, da stellt sich dann erst recht die Frage, wo es erhitzt wird und durch wen?


    Wieder kommt Tie'Shianna vor und die Hilfe, die von dort und Simyala kommen soll. Allerdings sind diese beiden Städten längst untergegangen. "Wehe dem, der die Göttin zaubern sieht!" ??? Wenn Salarin und Galandel schon keine Idee haben ...


    Dann diese skurrile Szene in Ometheons Arbeitszimmer: einerseits ist Ometheon stofflich, seine Mörderin aber nicht, andererseits erscheint das alles wie ein Film, der vielleicht immer wieder gleich abläuft, daher wirkt auch Salarins Heilzauber nicht.
    Im vorigen Buch hatte ich irgendwann mal die Vermutung angedeutet, ob es verschiedene Arten von Elfen im Himmelsturm gegeben hat. Und diese Überlegung bekommt hier wieder neue Nahrung: haben die Elfen damals vielleicht so etwas wie genetische Manipulationen durchgeführt, um entweder die Elfen zu verbessern oder eine neue Elfenart zu erschaffen? Gab es zwei Gruppierungen, einmal die Traditionalisten, die dagegen waren und dann die Gruppe um Ometheon, die dafür waren? Wie war das noch: ihre Kinder sind anders - diese anderen Kinder, sind das vielleicht die Ergebnisse dieser Versuche? Die sich dann irgendwann gegen ihre Erschöpfer gerichtet haben? Dieses monströse Elfenwesen, welches sich mit Shaya, Eichward und Tjorne anlegt, könnte vielleicht so ein Geschöpf sein bzw. sein Geist. Gruselig, man selber kann den Geist nicht angreifen, aber er kann die Menschen verletzen.


    Und die Götter haben dann diesem Treiben ein Ende bereitet (goldener Drache), weil die Elfen ihnen ins Handwerk pfuschen wollten? Das könnte auch die göttliche Energie erklären, die Tylstyr in dem Turm zu spüren glaubt. Schaurig fand ich auch Leomaras Visionen in dem Laboratorium, ich denke, sie schlüpfte in die Rollen der damaligen Versuchskaninchen.
    Ob das aber eine gute Idee war, die Phiole mit der lila Flüssigkeit mitzunehmen? Womöglich ist sie die Substanz, mit der eine Veränderung hervorgerufen werden kann.


  • Nach wie vor vermute ich, dass die Hetfrau und die oberste Traviageweihte irgendein höheres Ziel verfolgen als nur zu erfahren, wer der "König der Meere" ist.


    Ja, das würde mich auch nicht wundern.



    Tjorne geht mir im Moment etwas auf die Nerven. Ich verstehe ja, dass das Plündern ein wichtiger Punkt ist, aber die goldenen Münzen aus der Wand zu brechen, war sicherlich keine gute Idee. Und prompt erscheint ein Geist. An heiligen Orten sollte man seinen Plündertrieb besser unter Kontrolle haben.


    Ohja, ich hatte in dem Moment auch kein gutes Gefühl. Allerdings weiß die Ottajasko von Phileasson nichts von Hallars Schicksal, vielleicht wären sie dann etwas zurückhaltender.


  • Ich merke, dass ich ziemlich langsam lesen muss, damit mir die vielen Details nicht durch die Lappen gehen. Dieser Himmelsturm ist so voller Eindrücke, das ist der Hammer.


    Ich lese auch jedes einzelne Wort, damit mir ja nichts entgeht und doch muss ich am Ende des Abschnittes stark nachdenken, was eigentlich alles passiert ist.




    Mich nervt es gerade immer mehr, dass Phileassons Ottajasko vorausgeht und Beorn ihnen dann ständig reintrampelt >:( Ursa soll doch an dem Gold genauso ersticken wie Hallar, ist doch wahr. Dumme Ziege :nudelholz: In solchen Situationen würde ich mir wünschen, dass die beiden Schiedsrichterinnen ein Machtwort sprechen dürften, aber leider ist Diebstahl in den Regeln nicht ausdrücklich verboten ::) Aber Beorns Aussage, dass Ursa nicht zögern würde, Tjorne zu verletzen, wenn die Situation andersrum wäre, da wurmt es mich schon gewaltig, dass man hier nichts dagegen tun kann. Ich weiß nicht, ob Phileasson so gut daran getan hat, diesmal wieder nachzugeben, ich denke, das wird bei Tjorne Unmut schaffen. Andererseits, wenn es Phileasson auf eine Klopperei ankommen lässt, ist seine Ottajasko im Nachteil, weil Beorns Leute kampferprobter sind in der Gesamtheit.


    Ursa geht mir gerade auch gewaltig auf den Zeiger und ich wünsche ihr irgendwann einen ganz grässlichen Tod.


    Geärgert hat mich dabei, dass Phileasson wieder eingelenkt hat und eigentlich nicht zu Tjorne gestanden hat. Auch wenn Beorn kämpferisch der Stärkere ist, so kann man doch nicht immer den Schwanz einziehen. Ich warte auf den Moment, wo er endlich Rückrat zeigt und Beorn in seine Schranken weist (und das Großmaul dabei mal ganz klein mit Hut ist). Im Moment muss ich ehrlicherweise sagen, zeigt Beorn mehr Profil, zumindest in diesem Band.



    Und diese Überlegung bekommt hier wieder neue Nahrung: haben die Elfen damals vielleicht so etwas wie genetische Manipulationen durchgeführt, um entweder die Elfen zu verbessern oder eine neue Elfenart zu erschaffen? Gab es zwei Gruppierungen, einmal die Traditionalisten, die dagegen waren und dann die Gruppe um Ometheon, die dafür waren? Wie war das noch: ihre Kinder sind anders - diese anderen Kinder, sind das vielleicht die Ergebnisse dieser Versuche? Die sich dann irgendwann gegen ihre Erschöpfer gerichtet haben? Dieses monströse Elfenwesen, welches sich mit Shaya, Eichward und Tjorne anlegt, könnte vielleicht so ein Geschöpf sein bzw. sein Geist. Gruselig, man selber kann den Geist nicht angreifen, aber er kann die Menschen verletzen.


    Interessante Theorie, daran habe ich noch nicht gedacht, wäre aber durchaus eine Möglichkeit. Ich würde den Elfen durchaus zutrauen, nach Perfektionismus zu trachten oder etwas Besonderes zu schaffen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Wiedermal ein spannender und ereignisreicher Abschnitt.


    Die Ausspracherunde war eine gute Idee von Asleif. Sie hat mir gut gefallen. Jeder konnte/musste seine Karten auf den Tisch legen, es konnte offen geredet werden ohne dass es in irgendeiner Form ausgeartet ist. Ein konstruktives Gespräch. Diese Szene hat mir gut gefallen. Es war auch wieder ein typischer Phileasson-Schachzug. Auch dass er Ohm gebeten hat zum Abschluss das Lied über Ragnor vorzutragen war ein sehr gelungener Abschluss, der auch das letzte überhitzte Gemüt abgekühlt hat.


    Der Grund, warum Nandus Zauber bei den Raben nicht wirkt, konnte nun auch ergründet werden.


    Der Teil, wo die Gefährten auf Ometheon treffen war faszinierend und auch gruselig. Der durch die Luft fliegende Dolch, der, von unsichtbarer Hand geführt, Ometheon ermordet. Oh Mann .... Es war aber auch interessant, einen kleinen Einblick in die Zeit zu haben, in der der Himmelsturm noch bewohnt war, zu bekommen. Warum und durch was/wen Ometheon wohl seine Ermrdung immer wieder aufs neue durchleben muss? Einen Zauber konnte Tylstyr ja nicht feststellen, also muss es wohl wieder göttliches Wirken sein. Doch zu welchem Zweck?


    Die Begegnung von Thjorne, Eichward und Shaya mit dem Geist war sehr spannend erzählt. Ich wäre definitiv nicht so mutig gewesen wie Shaya. Ich wäre wohl eher :wegrenn:. Ein ziemlich mulmiges Gefühl hatte ich auch dabei, dass Thjorne und Eichward die Goldplättchen aus der Wand kratzen. Ich hoffe, mit diesem Gold ist nicht auch noch irgendein Ärger verbunden... Obwohl für Thjorne gab es den ja dann auch kurz darauf schon.
    Apropos Thjorne, er gefällt mir zur Zeit irgendwie nicht mehr so gut. Er ist etwas zu leicht reizbar und agressiv. Mal sehen, wohin das noch führt. Ich ahne da nichts Gutes. Ich denke auch, dass Thjorne es Asleif wohl etwas übel nimmt, dass er das Gold Ursa überlassen musste.


    Ob die Geheimtür, die Shaya entdeckt hat, wohl zum Geheimnis des Himmelsturmes führt? Ich bin sehr gespannt, was sich dahinter verbirgt.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Ich lese auch jedes einzelne Wort, damit mir ja nichts entgeht und doch muss ich am Ende des Abschnittes stark nachdenken, was eigentlich alles passiert ist.


    Mir geht es da genauso wie euch.


    Ursa geht mir gerade auch gewaltig auf den Zeiger und ich wünsche ihr irgendwann einen ganz grässlichen Tod.


    Geärgert hat mich dabei, dass Phileasson wieder eingelenkt hat und eigentlich nicht zu Tjorne gestanden hat. Auch wenn Beorn kämpferisch der Stärkere ist, so kann man doch nicht immer den Schwanz einziehen. Ich warte auf den Moment, wo er endlich Rückrat zeigt und Beorn in seine Schranken weist (und das Großmaul dabei mal ganz klein mit Hut ist). Im Moment muss ich ehrlicherweise sagen, zeigt Beorn mehr Profil, zumindest in diesem Band.


    Ich mag Ursa auch nicht besonders, aber es würde mich nicht überraschen, wenn sie uns bis zum letzten Bad erhalten bleibt. Und von Phileassons Nachgiebigkeit bin ich auch nicht begeistert.


    Interessante Theorie, daran habe ich noch nicht gedacht, wäre aber durchaus eine Möglichkeit. Ich würde den Elfen durchaus zutrauen, nach Perfektionismus zu trachten oder etwas Besonderes zu schaffen.


    Auf die Idee bin ich auch nicht gekommen. Aber ich denke auch, dass in Leomaras Vision die Versuchskaninchen gesprochen haben. Doch zu welchem Zweck diese Versuche durchgeführt wurde erschließt sich mir noch nicht. Was ich auch interessant fand war die Erkenttnis, dass nicht nur eine Person durch Leomara spricht, sondern verschiedene. Ich war bisher der Meinung, es wäre nur eine Person/Wesen/Geist/was auch immer ...

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Mir gefiel das Team-Gespräch von Phileasson mit seiner Mannschaft sehr gut, die Aussprache war wohl auch bitter nötig und hat das eine oder andere Missverständnis und Misstrauen ausgeräumt, wenngleich vielleicht auch Neues hinzugekommen ist.


    Erzählerisch war diese Szene auch eine Möglichkeit, das Geschehen aus Nordwärts für die Leserschaft ein wenig zu rekapitulieren.



    Nach wie vor vermute ich, dass die Hetfrau und die oberste Traviageweihte irgendein höheres Ziel verfolgen als nur zu erfahren, wer der "König der Meere" ist.



    Da steckt bestimmt mehr dahinter.


    Habt Ihr eine Idee, was für ein Ziel das sein könnte?
    :nachdenk:



    Ich warte irgendwie die ganze Zeit darauf, [der Dame aus dem Prolog] im Himmelsturm zu begegnen. Und besonders freundlich war sie mit Sicherheit nicht und verfolgt ganz eigenen egoistische Ziele.


    Dann wäre neben den beiden Ottajaskos noch eine dritte Partei im Himmelsturm unterwegs? :tanzen:



    Shaya hat wieder Stärke bewiesen, als sie während der Streitigkeit zwischen Tjorne und Ursu dazwischensteht.


    Alle mögen Shaya. :)



    Tjorne geht mir im Moment etwas auf die Nerven. Ich verstehe ja, dass das Plündern ein wichtiger Punkt ist, aber die goldenen Münzen aus der Wand zu brechen, war sicherlich keine gute Idee. Und prompt erscheint ein Geist. An heiligen Orten sollte man seinen Plündertrieb besser unter Kontrolle haben.


    Ein heiliger Ort? Vermutest Du, das Zimmer mit dem Bildnis an der Wand ist (oder war) so etwas wie eine Kapelle?


  • Ich merke, dass ich ziemlich langsam lesen muss, damit mir die vielen Details nicht durch die Lappen gehen.


    Bernhard, die sind uns auf der Spur! :lupe:



    Dieser Himmelsturm ist so voller Eindrücke, das ist der Hammer.


    Na klar, wir wollen Euch ja auch etwas bieten. ;)



    Ich hoffe jetzt einfach, dass Beorns Ottajasko der Wendeltreppe folgt, während Phileasson mit seinen Leuten die Treppe hinter der Geheimtür erforscht und dort auf das Geheimnis des Turms kommt. Damit dann Gleichstand herrscht.


    Derzeit herrscht Gleichstand: Beide haben einen zweizahnigen Kopfschwänzler gefangen und auf der "Rennstrecke" liegen sie auch gleichauf.


    Bei Salarin bin ich inzwischen überzeugt, dass so eine Art alte Seele in ihm wohnt oder er meinetwegen auch wiedergeboren wurde, denn diese Fähigkeiten, Asdharia zu sprechen und sich daran zu erinnern, so ein altes Gewand mal getragen zu haben, sprechen arg dafür, finde ich.


    Sind sich alle einig, dass bei Salarin etwas Seltsames vorgeht?



    Was könnte Iama sein, wenn keine Seele. So eine Art Totemtier? Daran dachte ich wegen des Dachses.


    Ja, das trifft es ziemlich gut.



    Funktioniert die Pumpe nach all der Zeit noch oder gibt es doch noch Lebewesen, die sie bedienen?


    Einmal Handzeichen, bitte: Wer glaubt, dass der Himmelsturm noch bewohnt ist?



    Im vorigen Buch hatte ich irgendwann mal die Vermutung angedeutet, ob es verschiedene Arten von Elfen im Himmelsturm gegeben hat. Und diese Überlegung bekommt hier wieder neue Nahrung: haben die Elfen damals vielleicht so etwas wie genetische Manipulationen durchgeführt, um entweder die Elfen zu verbessern oder eine neue Elfenart zu erschaffen? Gab es zwei Gruppierungen, einmal die Traditionalisten, die dagegen waren und dann die Gruppe um Ometheon, die dafür waren? Wie war das noch: ihre Kinder sind anders - diese anderen Kinder, sind das vielleicht die Ergebnisse dieser Versuche? Die sich dann irgendwann gegen ihre Erschöpfer gerichtet haben? Dieses monströse Elfenwesen, welches sich mit Shaya, Eichward und Tjorne anlegt, könnte vielleicht so ein Geschöpf sein bzw. sein Geist.


    Eine interessante Theorie - was haltet Ihr davon?
    Auch oben im Ratssaal haben ja anscheinend zwei Gruppen miteinander gekämpft. Gab es da auch in diesem Sinne unterschiedliche "Elfenarten"?



    Schaurig fand ich auch Leomaras Visionen in dem Laboratorium, ich denke, sie schlüpfte in die Rollen der damaligen Versuchskaninchen.


    Die verschiedenen Tiersimulationen haben erst Bernhards Segen erhalten, nachdem ich verschiedene mir noch vom Kinderturnen bekannte Figuren vorgeführt habe. :D



    Geärgert hat mich dabei, dass Phileasson wieder eingelenkt hat und eigentlich nicht zu Tjorne gestanden hat. Auch wenn Beorn kämpferisch der Stärkere ist, so kann man doch nicht immer den Schwanz einziehen. Ich warte auf den Moment, wo er endlich Rückgrat zeigt und Beorn in seine Schranken weist (und das Großmaul dabei mal ganz klein mit Hut ist).


    Der erfahrene Drachenführer weiß: Rache wird am besten kalt serviert.
    >:D


  • Auch dass er Ohm gebeten hat zum Abschluss das Lied über Ragnor vorzutragen war ein sehr gelungener Abschluss, der auch das letzte überhitzte Gemüt abgekühlt hat.


    Wir haben Rückmeldungen von einigen Rollenspielern, dass die Liedchen aus den Phileasson-Romanen dort ab und zu gesungen werden. :D



    Einen Zauber konnte Tylstyr ja nicht feststellen, also muss es wohl wieder göttliches Wirken sein. Doch zu welchem Zweck?


    Vielleicht ist es interessant, zu überlegen, wie Ometheon dieses permanente Ermordet-Werden empfinden wird. ;)



    Ich wäre definitiv nicht so mutig gewesen wie Shama.


    Shaya rulez. 8)



    Apropos Thjorne, er gefällt mir zur Zeit irgendwie nicht mehr so gut.


    Als Frage in die Runde: Wie beliebt ist Tjorne Warulfson, der Hetmannssohn aus Stainakr?


  • Ein heiliger Ort? Vermutest Du, das Zimmer mit dem Bildnis an der Wand ist (oder war) so etwas wie eine Kapelle?


    Ich denke eher, dass der ganze Turm heilig bzw. magisch ist. Da wäre ich sehr vorsichtig mit dem Plündern.



    Sind sich alle einig, dass bei Salarin etwas Seltsames vorgeht?


    Ja, irgendetwas ist besonders bei Salarin.



    Als Frage in die Runde: Wie beliebt ist Thorne Warulfson, der Hetmannssohn aus Stainakr?


    Ich finde ihn etwas nervig und nicht sonderlich sympathisch.


  • Wir haben Rückmeldungen von einigen Rollenspielern, dass die Liedchen aus den Phileasson-Romanen dort ab und zu gesungen werden. :D


    8)



    Vielleicht ist es interessant, zu überlegen, wie Ometheon dieses permanente Ermordet-Werden empfinden wird. ;)


    Ich denke, dass es für ihn nicht angenehm ist. Mir würde es auf jeden Fall nicht gefallen, täglich ermordet zu werden! :o



    [


    Als Frage in die Runde: Wie beliebt ist Tjorne Warulfson, der Hetmannssohn aus Stainakr?


    Eigentlich mag ich Tjorne schon irgendwie, aber zur Zeit frage ich mich, was mit ihm los ist. Ich habe so das Gefühl, dass irgendwas hier schief läuft.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Sind sich alle einig, dass bei Salarin etwas Seltsames vorgeht?


    Ja auf jeden Fall.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Habt Ihr eine Idee, was für ein Ziel das sein könnte?
    :nachdenk:


    Ehrlich gesagt: nein.



    Derzeit herrscht Gleichstand: Beide haben einen zweizahnigen Kopfschwänzler gefangen und auf der "Rennstrecke" liegen sie auch gleichauf.


    Ach, stimmt ja, es galt ja nicht, wer als erster den Kopfschwänzler gefangen hat, sondern dass er überhaupt gefangen wurde.



    Einmal Handzeichen, bitte: Wer glaubt, dass der Himmelsturm noch bewohnt ist?


    Die Dame aus dem Prolog und Abdul sind vielleicht irgendwo in dem Turm. Aber ob er permanent bewohnt ist? Wären dann nach dem Gongschlag nicht mal jemand aufgetaucht? Obwohl, vielleicht lauern die auch hinter irgendwelchen dunklen Ecken :verschwoerung:



    Die verschiedenen Tiersimulationen haben erst Bernhards Segen erhalten, nachdem ich verschiedene mir noch vom Kinderturnen bekannte Figuren vorgeführt habe. :D


    Und davon bekommen wir natürlich wieder kein Video zu sehen, tzz :D


    Was Tjorne angeht: er geht mir gerade auch leicht auf den Keks und ich denke, er wird noch Unruhe in der Gruppe stiften.


  • Vielleicht ist es interessant, zu überlegen, wie Ometheon dieses permanente Ermordet-Werden empfinden wird. ;)


    Eigentlich kann das nicht sehr angenehm sein, aber andererseits scheint er sich an die vorigen Male nicht zu erinnern, da er auch sonst nichts mitbekommt.

  • Die Dame aus dem Prolog und Abdul sind vielleicht irgendwo in dem Turm. Aber ob er permanent bewohnt ist? Wären dann nach dem Gongschlag nicht mal jemand aufgetaucht? Obwohl, vielleicht lauern die auch hinter irgendwelchen dunklen Ecken :verschwoerung:


    ICH auf jeden Fall spuken da welche rum. Das riecht und fühlt man doch förmlich.




    Was ich auch interessant fand war die Erkenttnis, dass nicht nur eine Person durch Leomara spricht, sondern verschiedene. Ich war bisher der Meinung, es wäre nur eine Person/Wesen/Geist/was auch immer ...


    Komischerweise habe ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht. Aber ich denke auch, dass es immer verschiedene Personen/Geister was auch immer sind, die sie als Medium benutzen.



    Habt Ihr eine Idee, was für ein Ziel das sein könnte?
    :nachdenk:


    Das klassische Ziel wäre natürlich das ewige Leben zu ergründen oder ewige Jugend oder eine besondere Macht zu haben, um natürlich nur Gutes zu tun. Ein Geheimnis zu ergründen oder Wissen zu erhalten, das Ansehen und Macht mit sich bringt. So was vermute ich. Aber da reicht meine Phantasie nicht für aus, dafür haben wir ja unsere Autoren ;-)



    Als Frage in die Runde: Wie beliebt ist Tjorne Warulfson, der Hetmannssohn aus Stainakr?


    Mir gefällt er nicht so gut. Ich kann auf ihn verzichten. Er ist zwar da und sicherlich für das Team von Nutzen, für mich als Leser allerdings vollkommen uninteressant und langweilig.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Als hier nun die Gegenszene, wie man mit Leuten und Misstrauen auch umgehen kann, ohne seine Autorität zu verlieren. Solche Szenen können mich begeistern. Das gleiche Problem auf verschiedene Art gelöst, obwohl doch beide Kapitäne Thorwaler sind und somit eigentlich beide ziemlich raue Gesellen. Allerdings bei der Szene mit Tjorne war ich sehr zwiegespalten. Mir viel das Sprichwort ein: "Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dümmere ist". Viel Spielraum hatte er nicht, das stimmt, aber hier wird von ihm eine Ungerechtigkeit zugelassen und das wird sich sicher noch irgendwann mal negativ auswirken. Tjorne hatte ja gesiegt und dass er Ursa nicht umbringt ist nicht seinem Unvermögen, sondern den Regeln und dem Veto seines Schiffsführers zu geschuldet.


    Ich finde es eigentlich normal dass auch Tjorne froh ist endlich etwas zu finden, das er plündern kann und das ihm viel einbringen kann. Schließlich Plündern die Männer und Frauen der beiden Schiffe ja nicht aus Spaß, sondern sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt und keiner von ihnen ist reich. (Wobei ich mich frage, wie reich die Kapitäne sind, denn zumindest der Blender scheint ja sehr oft reiche Schiffe ausgeraubt zu haben, muss er so viel Unterhalt zahlen ;) ? )
    Allerdings ist es mit dem Verstand der Mannschaft im Allgemeinen nicht weit her. Auch ich habe sofort gedacht, wenn sie dieses Symbol beschädigen, wird es Ärger geben und das hätten sich die anderen auch denken können. Es war ja nicht nur Tjorne, der sich bedient hat.
    Gut, dass sie Sheya dabei hatten und vielleicht ist es am Ende sogar gut, diese Symbole zu beschädigen, denn das Geschöpf, welches sich hier aufgeregt hat wurde ja durch göttlichen Segen vertrieben, also ist das ein Symbol der dunkeln Seite der Macht - oder bin ich jetzt in der falschen Welt :D?