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  • Mir gefällt er nicht so gut. Ich kann auf ihn verzichten. Er ist zwar da und sicherlich für das Team von Nutzen, für mich als Leser allerdings vollkommen uninteressant und langweilig.


    Ich denke er wird noch eine Rolle spielen, denn er ist am meisten denen aus Beorns Mannschaft ähnlich und da ist ja auch immernoch die Frau...
    Er hat ja hier schon eine entscheidende Szene herbeigeführt, eine Szene in der für uns als Leser Phileasson klug erschienen ist, aber für seine Mannschaft ? Ich denke hier gibt es doch schon einen Hinweis auf das wo sich die Geister scheiden. Denn es stimmt ja, von dem Titel kann sich keiner was kaufen und am Ende hat ihn auch nur der Kapitän und die anderen werden vielleicht in Liedern mit erwähnt, aber davon wird man nicht satt.


  • Wir haben Rückmeldungen von einigen Rollenspielern, dass die Liedchen aus den Phileasson-Romanen dort ab und zu gesungen werden. :D


    Hat der Shaya-Song bei den Rollenspielern auch schon Einzug gefunden? ;D

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()

  • Soooo, dann trudle ich auch mal endlich ein :D


    Ein sehr anspruchsvoller Abschnitt geht zu Ende und ich bin tief beeindruckt. Fangen wir mal an:


    Auch ich fand den Umgang Phileassons mit seiner Mannschaft vernünftig und ganz nach meinem Geschmack. Phileasson ruht im Grunde immer in sich und strahlt dennoch Autorität aus. Das sind gute und wünschenswerte Eigenschaften für einen Anführer.


    Auf Seite 195 bekomme ich einen kurzen Schock, als Tjorne vermeintlich auf Shaya losgeht, aber diese Fratze hinter ihr meint. Da ist mir doch glatt das Herz kurz in die Hose gerutscht.


    Als sehr sehr besonders erachte ich die Stelle auf Seite 196, in der Ohm Follker ein Lied für den verstorbenen Ragnor anstimmt. Übrigens aufgefordert von Phileasson, der es in dieser Szene gekonnt versteht, die Ängste und Unsicherheiten seiner Mannschaft umzulenken in etwas, das sie vereint. Phileasson beobachtet seine Leute sehr scharfsinnig und weiß, worauf es ankommt. Der Foggwulf begeistert mich immer mehr. Genau in diesem Moment braucht die Mannschaft nämlich genau so etwas: Ein Gefühl, transportiert über Ohms Lied, das sie wieder als Team einschwört. Auch Phileassons Rede im Anschluss an das Lied ist sehr beeindruckend. Auch ich würde mich sicher fühlen in Phileassons Gefolgschaft. Ein Mann, ganz nach meinem Geschmack :-[ Stärke, Führungskraft aber Besonnenheit. Doch ich bin mir sicher, die Autoren reizen das irgendwann aus und werden unseren Foggwulf in irgendeinem Moment an seine Grenzen bringen. Und dann...steht seine Mannschaft hoffentlich hinter ihm, denn sein schwacher Moment wird sicher noch kommen, vermute ich.


    Sehr interessant fand ich die Sache mit dem "Irma" (das Wesen eines Tieres, das einen am besten beschreibt) Ich muss an "Karma" denken, auch wenn das etwas anderes ist. "Was von unserer Liebe bleibt, wenn alles Flüchtige vergeht." Ein wundervoller Satz. Überhaupt gefallen mir in diesem Abschnitt diese unzähligen liebevollen Details, die ins Spirituelle und Mystische gehen. Eine einzigartige Atmosphäre entsteht so, der man sich als Leser nicht entziehen kann.


    Tja und dann diese absolut surreale Szene mit diesem alten Elfen, der von diesem Dolch erstochen wird. Also als erstes dachte ich, dieser Elf an seinem Schreibtisch sei eine Art Projektion, eine Art Filmfragment (ähnlich der Gemälde)aus der Vergangenheit. Noch immer kann ich diese mysteriöse Szene nicht richtig einordnen. Rätsel um Rätsel folgt und der Himmelsturm entpuppt sich als gruseliges Labyrinth, voller Mysterien, die einem die Haare zu Berge stehen lassen! :o


    Eichward traue ich allerdings nicht über den Weg. Seine Aussage auf Seite 223 lässt mir mulmig zu mute werden: "Man kann nicht zu jeder Zeit allen gegenüber loyal sein, die es verdient hätten." Keine gute Denkweise - für mich. Ich könnte mir vorstellen, dass er irgendwann eine Schwachstelle wird und die Mannschaft hängen lässt oder gar überläuft zu Beorn?! Der Kerl gefällt mir nicht, auch wenn es zum Trost von Shaya sein soll.


    Shaya entwickelt sich mit großen Schritten. Ganz so hatte ich es erhofft und werde nicht enttäuscht. Sie hadert mit sich, weil sie etwas vermeintlich verschwiegen hat. Ich finde das ist keine Schwäche sondern sehr wichtig: Sie reflektiert ihr Verhalten und geht mit sich selbst stets hart ins Gericht. Eine gute Eigenschaft für mich! Als sie dann später diesen Geist, der aus der Wand kam zurückdrängt spüre ich, ich hab es immer gewusst unsere kleien Shaya wächst über sich hinaus und wird nochmal eine ganz ganz Große! Ohja. 8)


    Ich vermute übrigens, dass das Herausbrechen der Goldplättchen eine Art Schalter war, der den Geist erst gerufen hat, weil sich die Tür somit öffnete o.ä


    Gegen Ende bringt Shaya es auf den Punkt: "Ist unsere Gemeinschaft nicht kostbarer?" "Gold wärmt nicht wie ein Feuer, um das man im Kreis seiner Freunde sitzt." RECHT HAT SIE UNSERE SHAYA! :bussi: Tjorne muss natürlich wieder rumstänkern, was er ja eigentlich fast nur tut :totlach:
    Tjorne ist mir nicht symphatisch...er langweilt mich, nervt mit seiner schlechten Laune...mal sehen für was der Kerl noch taugt. ::)


    Fazit: Ein sehr intensiver Abschnitt mit dichter Atmosphäre, der uns am Ende mit der FRage konfrontiert: Was wird wem wichtiger sein: Die Erbeutung von Schätzen vs. Gemeinschaft? Das wird wohl noch eine essentielle Frage sein...und nebenbei müssen wir noch unzähligen Rätseln auf die Spur gehen. Es bleibt spannend!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Auf Seite 195 bekomme ich einen kurzen Schock, als Tjorne vermeintlich auf Shaya losgeht, aber diese Fratze hinter ihr meint. Da ist mir doch glatt das Herz kurz in die Hose gerutscht.


    Ich glaube, ich lese zu viel, diese Art Überraschung trifft mich nur selten noch.


    Doch ich bin mir sicher, die Autoren reizen das irgendwann aus und werden unseren Foggwulf in irgendeinem Moment an seine Grenzen bringen. Und dann...steht seine Mannschaft hoffentlich hinter ihm, denn sein schwacher Moment wird sicher noch kommen, vermute ich.


    Da bin ich mir sicher und ich denke, es könnte durchaus aus der Mannschaft herauskommen, denn Thorwaler sind nun mal Kämpfer und keine Philosophen.


    Tja und dann diese absolut surreale Szene mit diesem alten Elfen, der von diesem Dolch erstochen wird. Also als erstes dachte ich, dieser Elf an seinem Schreibtisch sei eine Art Projektion, eine Art Filmfragment (ähnlich der Gemälde)aus der Vergangenheit. Noch immer kann ich diese mysteriöse Szene nicht richtig einordnen.


    Einiges wird dann erklärt, aber ich warte immernoch auf die Aufdeckung, warum die Szene sich wiederholt und immer wieder. Es könnte ein Fluch sein, aber das passt nicht zu der Szenerie...


    Eichward traue ich allerdings nicht über den Weg. Seine Aussage auf Seite 223 lässt mir mulmig zu mute werden: "Man kann nicht zu jeder Zeit allen gegenüber loyal sein, die es verdient hätten." Keine gute Denkweise - für mich. Ich könnte mir vorstellen, dass er irgendwann eine Schwachstelle wird und die Mannschaft hängen lässt oder gar überläuft zu Beorn?! Der Kerl gefällt mir nicht, auch wenn es zum Trost von Shaya sein


    Aber er hat doch recht. Es ist einfach unmöglich allen gegenüber loyal zu sein, wenn sich die Interessen der anderen entgegenstehen, muß man sich entscheiden, wer wichtiger ist. Wie sollte man es sonst halten? Ich finde diesen Satz sehr wichtig und deshalb glaube ich gerade von Eichwart nicht, dass er überläuft. Was passieren könnte wäre ein Interessenkonflikt, wenn Shaya und Phileasson auf verschiedenen Seiten stehen, obwohl ich bisher sicher bin, dass er sich immer für Phileasson entscheiden würde. Ich weiß nicht wie dringend er Geld braucht, das wäre noch die Frage, wenn die Mannschaft meutern würde, weil es keine Beute gibt, wie er sich dann entscheidet, wem dann seine Loyalität gehört. Bisher sind solche Probleme aber nicht in Sicht und ich würde Eichwart eher zu den Getreuen zählen.


    Tjorne ist mir nicht symphatisch...er langweilt mich, nervt mit seiner schlechten Laune...mal sehen für was der Kerl noch taugt. ::)


    Naja, er ist ein Thorwaler, er ist nicht auf dem Schiff, weil er ein Fan von Phileasson ist, er will Beute und nicht unbedingt sterben. Die Fahrt hat bisher für ihn nichts gebracht. Den Ruhm wird Phileasson ernten. Der Turm ist voller Gefahren und zwar solcher, gegen die ein Schwert nicht wirklich hilft. Da muss doch bei der Lebensgefahr wenigstens was raus kommen, oder? Die Wissenschaftler machen "Beute" sie finden überall bisher Unbekanntes, Phileasson will König der Meere werden, aber die anderen, was haben die von der Fahrt? So ein einfaches Gemüht wie Tjorne, der natürlich auch Angst hat, der muss sich doch mal Luft machen.


  • Aber ob er permanent bewohnt ist? Wären dann nach dem Gongschlag nicht mal jemand aufgetaucht? Obwohl, vielleicht lauern die auch hinter irgendwelchen dunklen Ecken


    Oder sie brauchen eine Weile, bis sie die Spitze des Turms erreichen ... ;)



    Das klassische Ziel wäre natürlich das ewige Leben zu ergründen oder ewige Jugend oder eine besondere Macht zu haben, um natürlich nur Gutes zu tun. Ein Geheimnis zu ergründen oder Wissen zu erhalten, das Ansehen und Macht mit sich bringt.


    Vielleicht hilft die Frage: cui bono? Also: Wer hat dei Kapitäne auf die Reise geschickt und wem nützt es, wenn das Ziel, das Ihr vermutet, erreicht wird?



    Allerdings bei der Szene mit Tjorne war ich sehr zwiegespalten. Mir viel das Sprichwort ein: "Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dümmere ist". Viel Spielraum hatte er nicht, das stimmt, aber hier wird von ihm eine Ungerechtigkeit zugelassen und das wird sich sicher noch irgendwann mal negativ auswirken.


    Auch Gerechtigkeit hat ihren Preis ... Dieser Preis war Phileasson in dem Moment wohl zu hoch. Was nicht bedeutet, dass er die Waage nicht irgendwann ausgleichen wird.



    Allerdings ist es mit dem Verstand der Mannschaft im Allgemeinen nicht weit her. Auch ich habe sofort gedacht, wenn sie dieses Symbol beschädigen, wird es Ärger geben und das hätten sich die anderen auch denken können. Es war ja nicht nur Tjorne, der sich bedient hat.


    Bei solchen Szenen finde ich immer interessant, wie man die Figuren bewerten würde, wenn sie sich gegenteilig verhielten. Wenn sie sich nicht trauen würden, etwas zu beschädigen, weil ja ein Fluch darauf liegen könnte - wären sie dann nicht abergläubisch? Das ist natürlich etwas heikler zu beantworten in einer Welt, in der Magie tatsächlich existiert. Aber auch da muss man etwas riskieren, wenn man etwas gewinnen will - manchmal die Konfrontation mit jemandem, der einem mit Schwert und Schild gegenübertritt, und manchmal die Möglichkeit, einen Fluch auf sich zu laden.



    [Tjorne] hat ja hier schon eine entscheidende Szene herbeigeführt, eine Szene in der für uns als Leser Phileasson klug erschienen ist, aber für seine Mannschaft ?


    Wenn man Nordwärts einbezieht, war Tjorne derjenige, der gemeinsam mit Tylstyr auf den Eisberg geklettert ist, in dem die Seeadler gefangen war.



    Hat der Shaya-Song bei den Rollenspielern auch schon Einzug gefunden? ;D


    Das zugehörige Textblatt ist immerhin in den Bestand eines Museums gewandert. Nach der Hiveworld-Lesung hat es jemand aus dem Publikum mitgenommen, um es im DSA-Museum abzugeben. Das ist eine private Sammlung, die sogar im Guinness-Buch der Rekorde steht.


  • Doch ich bin mir sicher, die Autoren reizen das irgendwann aus und werden unseren Foggwulf in irgendeinem Moment an seine Grenzen bringen.


    Wer? Wir? Wie könnten wir eine solche Schurkerei begehen? :o
    Obwohl ... ;D



    Überhaupt gefallen mir in diesem Abschnitt diese unzähligen liebevollen Details, die ins Spirituelle und Mystische gehen. Eine einzigartige Atmosphäre entsteht so, der man sich als Leser nicht entziehen kann.
    ...
    Rätsel um Rätsel folgt und der Himmelsturm entpuppt sich als gruseliges Labyrinth, voller Mysterien, die einem die Haare zu Berge stehen lassen!


    Jeder Band der Phileasson-Saga hat seine eigene Stimmung. Bei Himmelsturm steht der mystische Aspekt sicher im Vordergrund. Die Wölfin bietet dann allerdings wieder eine handfestere Abenteuergeschichte.



    Fazit: Ein sehr intensiver Abschnitt mit dichter Atmosphäre, der uns am Ende mit der FRage konfrontiert: Was wird wem wichtiger sein: Die Erbeutung von Schätzen vs. Gemeinschaft?


    Im Sinne des Wettkampfs geht es natürlich darum, das Rätsel des Himmelsturms zu lösen. Dazu mag es mehrere Wege geben. ;)



    Einiges wird dann erklärt, aber ich warte immernoch auf die Aufdeckung, warum die Szene sich wiederholt und immer wieder. Es könnte ein Fluch sein, aber das passt nicht zu der Szenerie...


    Ometheon durchlebt Verrat und Ermordung wieder und wieder ... Seine Hoffnung, die ihn beim Schreiben der Rede noch erfüllt, wird zunichte ... Wieso passt diese Szenerie für Dich nicht zu einem Fluch?
    Und noch eine Frage zu dieser sich wiederholenden Szene: Weshalb sieht man den Ermordeten und die Mordwaffe - aber nicht den Mörder? Habt Ihr eine Idee?



    ich würde Eichwart eher zu den Getreuen zählen.


    Tja, wie steht es um die Loyalität in Phileassons Ottajasko? Kann man diesen Leuten trauen? Wann kommt der Punkt, an dem sie ihrem Kapitän nicht mehr folgen werden? :verrueckt:


  • Vielleicht hilft die Frage: cui bono? Also: Wer hat dei Kapitäne auf die Reise geschickt und wem nützt es, wenn das Ziel, das Ihr vermutet, erreicht wird?


    Genau diese Frage stelle ich mir auch schon die ganze Zeit und habe da sicherlich zwei in Verdacht. Aber ich warte erst mal ab. Letztendlich werden wir erst im letzten Band erfahren, was dieser Wettkampf wirklich für einen Sinn hat. Obwohl Sinn wird er in vielerlei Hinsicht haben, und wenn es nur der Sinn ist, dass aus Halbstarken Männer werden, aus Ängstlichen Mutige, aus Egoisten Teamplayer usw. Jeder ist mit dieser Welt verbunden und ich denke, die Fäden ziehen sich durch die ganze Geschichte.


    Da bin ich mir sicher und ich denke, es könnte durchaus aus der Mannschaft herauskommen, denn Thorwaler sind nun mal Kämpfer und keine Philosophen.


    Ich denke auch, dass seine Grenzen und auch seine Schwachpunkte in seiner Mannschaft liegen. Und da spüre ich durchaus auch ein Konfliktpotenzial. Immerhin beginnen sich einige, erst richtig zu entfalten und entwickeln. Es könnte durchaus sein, dass da der eine oder andere (oder die) über das Ziel hinaus schießt und damit unwillentlich die Mannschaft und damit den Anführer in Frage stellt. Das finde ich ja gerade auch das Spannendste: Es ist nicht nur das Abenteuer, was die Recken zu bestehen haben. Auch die zwischenmenschlichen-elfischen (was auch immer) Beziehungen sind super spannend und hat großes Entwicklungspotenzial.



    Im vorigen Buch hatte ich irgendwann mal die Vermutung angedeutet, ob es verschiedene Arten von Elfen im Himmelsturm gegeben hat. Und diese Überlegung bekommt hier wieder neue Nahrung: haben die Elfen damals vielleicht so etwas wie genetische Manipulationen durchgeführt, um entweder die Elfen zu verbessern oder eine neue Elfenart zu erschaffen? Gab es zwei Gruppierungen, einmal die Traditionalisten, die dagegen waren und dann die Gruppe um Ometheon, die dafür waren? Wie war das noch: ihre Kinder sind anders - diese anderen Kinder, sind das vielleicht die Ergebnisse dieser Versuche? Die sich dann irgendwann gegen ihre Erschöpfer gerichtet haben?


    Es kann gut sein, das es in diese Richtung geht. Zumindest steckt da viel Wissen hinter und es wurde geforscht. Ob ich Ometheon allerdings zu der Gruppe der "Schöpfer" stecken würde, weiß ich nicht. Auf jeden Fall gibt es zwei gegensätzliche Gruppen mit unterschiedlichen Vorstellungen und Grundsätzen, die sich bekämpft haben. Das denke ich wohl.



    Das zugehörige Textblatt ist immerhin in den Bestand eines Museums gewandert. Nach der Hiveworld-Lesung hat es jemand aus dem Publikum mitgenommen, um es im DSA-Museum abzugeben. Das ist eine private Sammlung, die sogar im Guinness-Buch der Rekorde steht.


    Nicht, das dieser Song noch zu Weltruhm gelangt?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Das finde ich ja gerade auch das Spannendste: Es ist nicht nur das Abenteuer, was die Recken zu bestehen haben. Auch die zwischenmenschlichen-elfischen (was auch immer) Beziehungen sind super spannend und hat großes Entwicklungspotenzial.


    Das ist auch der Hauptgrund, aus dem sich der "Medienwechsel", also die Neuinterpretation der Abenteuerkampagne als Romanserie, aus unserer Sicht lohnt. Die Aufgabenstellungen, die Handlungsorte, die Rätsel und Gefahren finden sich alle bereits im Abenteuer. Aber die Figuren sind zum Großteil gänzlich neu, und ihre Interaktion ist etwas, das sich in den Romanen ergibt, in den Abenteuern aber nicht geschildert wird (weil es den Spielern überlassen bleibt).



    Nicht, das dieser Song noch zu Weltruhm gelangt?


    Also, wenn es in ein paar Jahren heißen sollte: "Klar - Die Phileasson-Saga, die kenne ich! Das ist diese zwölfteilige Romanreihe, die sich um den Schwester-Shaya-Song dreht!" - Dann weiß ich nicht, ob wir etwas sehr richtig oder sehr falsch gemacht haben.
    :D


  • Also, wenn es in ein paar Jahren heißen sollte: "Klar - Die Phileasson-Saga, die kenne ich! Das ist diese zwölfteilige Romanreihe, die sich um den Schwester-Shaya-Song dreht!" - Dann weiß ich nicht, ob wir etwas sehr richtig oder sehr falsch gemacht haben.
    :D


    Auf jeden Fall seid ihr im Gespräch ;D


  • Das ist auch der Hauptgrund, aus dem sich der "Medienwechsel", also die Neuinterpretation der Abenteuerkampagne als Romanserie, aus unserer Sicht lohnt. Die Aufgabenstellungen, die Handlungsorte, die Rätsel und Gefahren finden sich alle bereits im Abenteuer. Aber die Figuren sind zum Großteil gänzlich neu, und ihre Interaktion ist etwas, das sich in den Romanen ergibt, in den Abenteuern aber nicht geschildert wird (weil es den Spielern überlassen bleibt).


    Das ist aber überhaupt das Faszinierende an Rollenspielen, weil es in jeder Spielrunde anders ist und mit einem guten Meister kann es ganz anders werden :D




    Nicht, das dieser Song noch zu Weltruhm gelangt?


    Also, wenn es in ein paar Jahren heißen sollte: "Klar - Die Phileasson-Saga, die kenne ich! Das ist diese zwölfteilige Romanreihe, die sich um den Schwester-Shaya-Song dreht!" - Dann weiß ich nicht, ob wir etwas sehr richtig oder sehr falsch gemacht haben.


    :D


    Zitat repariert (odenwaldcollies)


  • Lieder taucht Beorns Mannschaft auf und macht - wie sollte es anders auch sein - Ärger. Und wieder geht es um Gold, diesmal ein Streit zwischen Ursu und Tjorne. Dass Tjone gegen die resolute Ursu verliert, war klar. Ich würde mir so langsam mal wünschen, dass in Beorns Bande auch mal andere Themen als nur Gier nach Gold und Schätzen und Streitlust aufkommen. Bei diesen Charakteren muss sich doch noch mehr verbergen. Aber es sind ja noch einige Seiten zu lesen und als Leser hat man wirklich kaum mal eine Atempause, soviel passiert in dieser kurzen Zeit.



    Aber Beorns Aussage, dass Ursa nicht zögern würde, Tjorne zu verletzen, wenn die Situation andersrum wäre, da wurmt es mich schon gewaltig, dass man hier nichts dagegen tun kann. Ich weiß nicht, ob Phileasson so gut daran getan hat, diesmal wieder nachzugeben, ich denke, das wird bei Tjorne Unmut schaffen. Andererseits, wenn es Phileasson auf eine Klopperei ankommen lässt, ist seine Ottajasko im Nachteil, weil Beorns Leute kampferprobter sind in der Gesamtheit.


    Hm, ich finde auch, dass Phileasson hier nicht hätte nachgeben dürfen. Passieren solche Dinge zu oft, wird man vom Gegner nicht mehr ernst genommen und man verliert gleichzeitig den Respekt der eigenen Mannschaft.
    Natürlich...was gab´s zu gewinnen? Aber so ist es doch immer. Eigentlich ist es dich Sache nicht wert und doch finde ich geht es um´s Prinzip. Phileasson hat sich schon zu oft auf der Nase rumtanzen lassen. Es ist ziemlich bald nötig Beorn eine Grenze aufzuzeigen, wenn Phileasson bestehen will.



    Eichward traue ich allerdings nicht über den Weg. Seine Aussage auf Seite 223 lässt mir mulmig zu mute werden: "Man kann nicht zu jeder Zeit allen gegenüber loyal sein, die es verdient hätten." Keine gute Denkweise - für mich. Ich könnte mir vorstellen, dass er irgendwann eine Schwachstelle wird und die Mannschaft hängen lässt oder gar überläuft zu Beorn?! Der Kerl gefällt mir nicht, auch wenn es zum Trost von Shaya sein soll.



    Aber er hat doch recht. Es ist einfach unmöglich allen gegenüber loyal zu sein, wenn sich die Interessen der anderen entgegenstehen, muß man sich entscheiden, wer wichtiger ist. Wie sollte man es sonst halten? Ich finde diesen Satz sehr wichtig und deshalb glaube ich gerade von Eichwart nicht, dass er überläuft. Was passieren könnte wäre ein Interessenkonflikt, wenn Shaya und Phileasson auf verschiedenen Seiten stehen, obwohl ich bisher sicher bin, dass er sich immer für Phileasson entscheiden würde. Ich weiß nicht wie dringend er Geld braucht, das wäre noch die Frage, wenn die Mannschaft meutern würde, weil es keine Beute gibt, wie er sich dann entscheidet, wem dann seine Loyalität gehört. Bisher sind solche Probleme aber nicht in Sicht und ich würde Eichwart eher zu den Getreuen zählen.


    [/quote]


    Ich finde auch, dass Eichward recht hat. An ihm würde ich keine Sekunde zweifeln.
    Deshalb schließe ich mich gerne Rhea's Meinung an. Es ist nicht möglich jedem gegenüber loyal zu sein, zumindest nicht im gleichen Maß. So hat das auch nichts mit seiner Lebenseinstellung zu tun...es ist letztlich eine Konsequenz aus den Entscheidungen, die jeder gegenüber anderen Personen zu treffen hat.


    Übrigens die Szene mit Ometheon fand ich wirklich gelungen. Man bekommt einen kleinen Einblick in eine alte Zeit und nimmt etwas das Flair der Vergangenheit auf, wenn auch nur ein bißchen.
    Was ich mich frage ist, wie diese makabre Szene über die Jahrhunderte überdauern konnte? Wer ist dafür verantwortlich Ometheon selbst? Seine Mörderin? Die Götter?

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Es ist ziemlich bald nötig Beorn eine Grenze aufzuzeigen, wenn Phileasson bestehen will.


    Sehr richtig! Diese weisen Worte wollen wir alle unauslöschlich im Gedächtnis behalten - zumindest für die Dauer dieses Buches ... ;D



    Was ich mich frage ist, wie diese makabre Szene über die Jahrhunderte überdauern konnte? Wer ist dafür verantwortlich Ometheon selbst? Seine Mörderin? Die Götter?


    Vielleicht kommt man der Lösung dieses Rätsels näher, wenn wir uns für jede dieser Optionen fragen:
    - Welche Möglichkeiten hätte derjenige, den Effekt zu erzielen?
    - Welches Motiv hätte er dafür?


  • Vielleicht kommt man der Lösung dieses Rätsels näher, wenn wir uns für jede dieser Optionen fragen:
    - Welche Möglichkeiten hätte derjenige, den Effekt zu erzielen?
    - Welches Motiv hätte er dafür?


    Hm, das fällt mir schwer zu beantworten. Meine erster Gedanke wäre gewesen, Ometheon für etwas zu bestrafen und ihn in alle Ewigkeit leiden zu lassen. Das hätte z.B. seine Mörderin veranlassen können.
    Das würde aber eigentlich nur Sinn machen, wenn er sich daran erinnern könnte und nicht gleich alles wieder vergessen würde.


    Oder es ist eine Warnung an alle seine verbliebenen Anhänger.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Vielleicht kommt man der Lösung dieses Rätsels näher, wenn wir uns für jede dieser Optionen fragen:
    - Welche Möglichkeiten hätte derjenige, den Effekt zu erzielen?
    - Welches Motiv hätte er dafür?


    Als Motiv könnte ich mir auch entweder Warnung vorstellen oder aber eine etwas außergewöhnliche Art der Chronikschreibung, sozusagen für die Analphabeten ;D

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen