04: Seite 131 - Seite 186

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 131 bis Seite 186 (Kapitel 2 - einschl. Kapitel 3) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Und weiter geht die spannende Erkundungstour im Himmelsturm. Beorn beschließt erst den oberen Teil zu inspizieren, um keine unliebsamen Begegnungen zu riskieren. Unverhohlen nennt er Alsleif einen Narr..einen Wellenhopser und Kartenpinsel. Ich mag Beorn ja wirklich nicht, aber vielleicht handelt er in diesem Moment wirklich klüger. Zumindest kann ich seine Argumentation nachvollziehen.


    Hallar scheint seinen Tod vorauszusehen. Einer Art Nah-Tod-Erfahrung gleich sieht er Licht, dass ihm direkt ins Herz scheint und vor seinem geistigen Auge ziehen die schönsten Erinnerungen an seine Familie vorbei. Ja und dann passiert es: Hallar wird von einer riesigen geisterhaften Katze zerrissen, die ein Rachegeist zu sein scheint. Eine unglaublich spannende Szene. Die Beobachtung Lenyas, dass sie lediglich die blutgetränkte Kleidung sehen kann, Blut das an die Wand spritzt und Hallar, der herumgeschleudert wird unterstreicht das Ganze und der Gruseleffekt wird verstärkt. Ich sehe sie vor mir, diese riesige, weiße Raubkatze mit ihren glühenden Augen, die sich so sehr von ihrem hellen Pelz absetzen, dass allein ihr Blick einen durchbohren könnte. Das hat mir sehr gut gefallen. ;D Dennoch hatte ich MItleid mit dem einfachen Hallar, der doch eine Familie hat, die auf ihn wartet...vielleicht habe ich auch eher MItleid mit seiner Frau und den KIndern. :trost:


    Die Wahl Beorns den Weg nach oben zu gehen, war vermutlich doch nicht die Beste, obwohl....der Rachegeist hätte Hallar wahrscheinlich überall gefunden.


    Die Art und Weise wie Beorn sich Galayne zur Brust nimmt ist natürlich wieder mal bezeichnend für unseren Blender, dennoch kann ich seinen Zorn nachvollziehen....Galayne weiß mehr, als er zugibt und sicher hätte dieses Wissen vielleicht vor Hallars Tod von Nutzen sein können.


    Auch Phileassons Mannschaft macht mystische Begegnungen. Diese seltsamen Raben haben sich mir noch nicht erschlossen.


    Alle machen eine Rast und was tut Shaya? Sie nimmt ein Bad! UND Recht hat sie! :D ich hätte ebenso gewählt. Doch während man sich auf eine liebreizende Szene einer badenden Shaya freut kommt diese Irulla daher und verbreitet ihren "Charme" :totlach: "Die Kälte kriecht früher oder später in jedes Herz" sagte Irulla mit dumpfer Stimme. Na, wenn da nicht einer depressiv ist ::) Irullas Ausführungen zum Liebesleben ihrer Spinnen und den anstehenden Essgewohnheiten ihres Nachwuchses verderben Shaya das Bad. Mir auch! (Ich beantrage an hiermit an anderer Stelle mit einer ausführlichen Badeszene Shayas entschädigt zu werden liebe Autoren.)


    Tjornes Möwenknöchelchenkette zerreißt. Oha. Kein gutes Omen.


    Beorn trifft auf Phileasson und natürlich muss der Blender sich überall breit machen und rumstänkern.


    Am Ende des Abschnitts kämpft Tylstyr wieder mit den Bildern der Vergangenheit und glaubt in Zidaine Fianna zu erkennen (ich glaube nicht daran!) Er erliegt ihrer Schönheit wird von seinen männlichen Regungen überwältigt und verhält sich sehr unklug in dem er den Topf zerschmettert und Aufmerksamkeit auf sich zieht. Man muss abwarten was da noch kommt. Tylstyr ist handelt sehr sehr emotional, das könnte seine Schwäche sein, aber auch seine Stärke...je nachdem, wie er damit lernt umzugehen. Noch ist er augenscheinlich nicht so weit, denn so aus der Fassung zu geraten steht einem Magier nicht gut zu Gesicht. Ich hoffe Tylstyr wird diesen Reifungsprozess weitergehen und sich beweisen, dass er auch kontrollierter und gelassener reagieren kann. Ich sehe schon Eddrik muss wieder her als Mentor, oder zumindest ein Ersatz. Tylstyr braucht dringend einen weisen alten Ratgeber, der ihm hilft den rechten Weg zur inneren Einkehr zu finden.


    Viele mysteriöse Dinge ereignen sich in diesem Abschnitt, viele Rätsel die gelöst werden wollen. Also weiter geht's. Hey und wo seid ihr eigentlich alle? Hat euch der Rachegeist zwischen den Zeilen ereilt? Ich dachte schon ich sei hinterher, aber wie ich sehe bin ich es nicht?


    :winken:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

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  • Wir hatten mit unserer dunklen Ahnung recht, dass Hallars Raub in dem Elfengrab noch Folgen nach sich ziehen könnte. Auf einen Geisterluchs wäre ich aber nicht gekommen. Ist auch ganz schön fies, dass nur Hallar ihn sehen kann. In jedem Fall stellt der Luchs eine Verbindung zu Zerzal dar. Ich bin ja immer skeptisch, was die Götter angeht, ob es sie überhaupt gibt, aber was Zerzal betrifft, scheint es da doch etwas zu geben.


    Sehr gut fand ich, dass Hallar nicht nur als rauher Plünderer dargestellt wird, sondern durchaus auch seine weiche Seite hat. Seine Familie ist ihm sehr wichtig und vor diesem Hintergrund wird auch klar, dass er nicht nur für sich selber plündert, sondern, um die Existenzsorgen seiner Familie mindern zu können. Sein Tod ist zwar nicht schön, aber ich fand es beruhigend, dass seine letzten Gedanken seiner Familie galten. War das Zufall oder hat das etwas mit der Höhle zu tun, die sie zu betreten im Begriff waren? Schließlich machte nicht nur Hallar einen verwirrten Eindruck. Wenn ja, was haben die anderen gesehen? Auch etwas Schönes?


    So rührend, wie Beorn sich um seinen sterbenden Freund Hallar kümmert - hier hat er bei mir Pluspunkte sammeln können. Man kann vielleicht über die Art streiten, wie sich Beorn Galayne vornimmt, aber dass dieser diesmal den Bogen überspannt hat und Beorns Freund daran glauben musste, daran gibt es nicht so viel zu rütteln. Wobei man sagen muss, Galayne hat die Plünderer im Eisgrab gewarnt, allerdings nichts von einem Rächer erzählt - oder wusste er das nicht mit Sicherheit? Galayne scheint die Strafe aber zu akzeptieren, ansonsten hätte er sich wirklich leicht wehren können. Wobei die Frage ist, ob er gegen die ganze Truppe angekommen wäre.


    O.k., bisher haben unsere Recken tatsächlich niemand Lebenden in dem Turm vorgefunden, dafür aber Geister, die auf Hilfe warten. Sind sie die Geister der Mitglieder des Leuchtenden Geistes, die nicht sterben durften? Auf welche Hilfe warten sie? Auf Erlösung, damit sie endlich sterben dürfen? Hat der Gongschlag wirklich nichts zu bedeuten? War das eine Warnung oder die Ankündigung, dass evtl. Hilfe naht? Irritiert hat mich, dass der Geist bei dem Gong selbst verblüfft war, heißt das, sie haben keinen Einfluss darauf, wann und wo sie sich "materialisieren"?


    Diese Gemälde in dem Himmelsturm würde ich gerne mal in Natura sehen, sie müssen überwältigend sein. Und wieder ist die leuchtende goldene Linie zu sehen, die dem Team Phileasson die Richtung zum Himmelsturm wies. Mir kommt es so vor, als ob diese Linie den Himmelsturm mit etwas anderem verbindet - dem Heiligtum aus dem ersten Band? Salarin meint die vier Figuren ja zu erkennen.


    Bei dem Bild mit den nackten Elfen hätte man jetzt aber doch bitteschön die Frage nach der Körperbehaarung beantworten können, wenn die Zeichnungen schon so detailgetreu sind ;D Bei dem Bild musste ich an das Paradies denken, aus dem die Elfen wegen ihrem Konflikt vertrieben wurden.


    Dann dieser Garten und die warmen Räume einschließlich dem Badezimmer: ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit (wenigstens sehen diese Bäume normal aus, ohne Gorillapranken und sonstigen Schweinereien ;D). Und dann noch die sprechenden Raben. Wenn das wirklich Asdharia ist, dann muss das alles ja schon unglaublich alt sein. Warum ist Salarin in der Lage, das zu verstehen? Lebt in ihm eine alte Seele oder ist er der Nachfahre einer der Überlebenden der Himmelsturmschlacht damals und er hat diese Gabe irgendwie im Blut?
    Wollen die Raben Salarin eine Geschichte erzählen oder ihn warnen oder ihn ebenfalls um Hilfe bitten? Die Raben haben mich wiederum an Odins Raben erinnert, die ihm ins Ohr flüstern, was in der Welt so los ist.


    "Ihre Kinder sind anders als wir" - wessen Kinder? Die Kinder der Elfe namens Schöner Tod? Warum sind sie anders? Genetisch anders oder anders durch den Kult, dem sie anhingen? Fühlten sie sich den anderen Elfen überlegen und haben deswegen den Kampf damals begonnen? Aber wie passt das Wettrennen rein, um was ging es dabei? Und was hat die sagenhafte Metropole des Erzes, dieses Tie'Shianna, von dem sich der Geist Hilfe versprochen hat, damit zu tun? Wo liegt sie? Unterhalb des Himmelsturm?


    Irulla ist einfach wieder klasse bei ihrem Gespräch mit Shaya :D Ich finde es fast ein wenig schade, dass wir von Irulla noch nicht mehr gelesen haben.


    Als Beorn mit seinen Leuten bei Phileasson aufkreuzt, musste ich ehrlicherweise die Augen verdrehen; hätten die sich nicht ein anderes Plätzchen aussuchen können? Das Gespräch zwischen Shaya und Lenya fand ich gelungen, zeigt es doch, dass die beiden zwar neutrale Personen bei der Wettfahrt sind, aber durch das Erlebte die Neutralität darunter auch leidet und man sich eben nicht mehr alles erzählt. Ich bin gespannt, wie sich das im Laufe der 80 Wochen noch weiter verändern wird. Ich denke, ihr Verhältnis wird weiter auseinanderdriften und sie werden sich immer mehr mit ihrem eigenen Team identifizieren.


    Dann die Begegnung zwischen Galayne und Galandel: sie erkennen sich tatsächlich ziemlich schnell. Was sie in ihm allerdings gesehen hat, was so ein Grauen hervorruft, würde mich dennoch interessieren. Gehört er vielleicht zu "ihren Kinder, die anders sind"? Oder ist das Dunkle in ihm eine Art Dämon, den er beschworen hat? Im ersten Moment dachte ich ja, er will Galandel töten, damit sie nichts verraten kann, aber so weit geht er dann doch nicht. Im Endeffekt verletzt er sich auch selber damit. Am Ende von Band 12 würde ich den beiden ja ein Happy End gönnen, aber da sehe ich bei unseren Autoren ziemlich schwarz.


    Tja, und dann Zidaine: kurz dachte ich wie Tylstyr auch, sie ist doch nicht Fianna, aber dann ihre seltsamen Andeutungen wegen der Möwenknöchelchen, sehr seltsam. Da bin ich jetzt genauso schlau wie vorher. Wenn sie Fianna ist, dann spielt sie jedenfalls gekonnt mit ihren Opfern ;D


  • (Ich beantrage an hiermit an anderer Stelle mit einer ausführlichen Badeszene Shayas entschädigt zu werden liebe Autoren.)


    Wie wäre es zusammen mit Salarin ;D



    Er erliegt ihrer Schönheit wird von seinen männlichen Regungen überwältigt und verhält sich sehr unklug in dem er den Topf zerschmettert und Aufmerksamkeit auf sich zieht. Man muss abwarten was da noch kommt. Tylstyr ist handelt sehr sehr emotional, das könnte seine Schwäche sein, aber auch seine Stärke...je nachdem, wie er damit lernt umzugehen. Noch ist er augenscheinlich nicht so weit, denn so aus der Fassung zu geraten steht einem Magier nicht gut zu Gesicht.


    Ja, den Tiegel in den Raum zu werfen, war wirklich kindisch und sehr emotional. Ich hatte aber auch ein wenig den Eindruck, dass es Schuldgefühle sind, weil er und die Anderen schuld daran sind, dass Zidaine (sollte sie Fianna sein) auf solche grunzende Brachialtypen steht, obwohl sie eigentlich etwas besseres verdient hätte? Kann aber auch gut sein, dass es nicht so kompliziert ist und er einfach nur verknallt ist ;D

  • Der Abschnitt der Begegnungen....


    Die Begegnung Hallar mit der Raubkatze fand ich sehr mystisch und hat mir gut gefallen, auch wenn mir Hallar ein wenig Leid tat. Immerhin plündert er nicht grundlos, sondern möchte seine Familie gut versorgt wissen. Ein echter Thorwalder eben. Beeindruckt war ich von Beorns Reaktion und ich fand es auch richtig, dass er sich vor der ganzen Mannschaft Galayne zur Brust genommen hat. Er ist immerhin der Boss hier und trägt die Verantwortung für die Mannschaft.


    Die Begegnung Salarin mit den Raben gab mir zu denken auf. Wieso hoffen diese, dass er jemand Bestimmtes ist? Und diese uralte Sprache versteht er plötzlich.



    Und dann noch die sprechenden Raben. Wenn das wirklich Asdharia ist, dann muss das alles ja schon unglaublich alt sein. Warum ist Salarin in der Lage, das zu verstehen? Lebt in ihm eine alte Seele oder ist er der Nachfahre einer der Überlebenden der Himmelsturmschlacht damals und er hat diese Gabe irgendwie im Blut?
    Wollen die Raben Salarin eine Geschichte erzählen oder ihn warnen oder ihn ebenfalls um Hilfe bitten? Die Raben haben mich wiederum an Odins Raben erinnert, die ihm ins Ohr flüstern, was in der Welt so los ist.


    Die Gedanken hatte ich auch und wieder einmal kommt mir in den Sinn, dass Salarin eine ganz wichtige Aufgabe auf dieser Reise hat, die ihm und den anderen noch gar nicht bewusst sind. Ich glaube, er weiß selber nicht so genau, was eigentlich seine wahre Bestimmung ist.


    Die Begegnung mit Shaya und Irulla im Bad fand ich sehr amüsant. Die hätte ich sehr gerne ein wenig länger gehabt. Dialogmäßig wäre da sicherlich noch einiges gegangen :D :D :D


    Und wieder begegnen sich die beiden Wettkämpfer, Beorn lässt sich nicht einschüchtern und nimmt sich in gewohnter Manier, was er begehrt. Ich hatte mich darauf gefreut, weil das immer bedeutet, das sich die Mannschaften untereinander begegnen, was in diesem Abschnitt auch wirklich ausgenutzt wurde.


    Die Unterhaltung zwischen Shaya und Lenya beispielsweise zeigt doch sehr deutlich, dass es schon nach sehr kurzer Zeit auch zwischen den Schwester eine Art "Rivalität" gibt. Man mag nicht soviel Preis geben und hält zu "seiner" Mannschaft.


    Und natürlich treffen Tylstyr und Zidaine wieder aufeinander. Ich bin immer noch überzeugt, dass sie das ist und wünsche mir das auch irgendwie. Und ich hoffe, dass sie und Tylstyr Frieden miteinander schließen können - irgendwann. Ich finde, die passen irgendwie gut zusammen.


    Und auch die durchaus romantische, aber auch traurig tragische Begegnung zwischen Galayne und Galandel hat mir gut gefallen. Nur WAS ist Galayne? Ein Elf scheint er nicht zu sein. Vielleicht einer der alten Götter? Oder ein Dämon? Diese Figur ist für mich nach wie vor einer der Spannendsten, weil ich sie so gar nicht einordnen kann.



    Diese Gemälde in dem Himmelsturm würde ich gerne mal in Natura sehen, sie müssen überwältigend sein. Und wieder ist die leuchtende goldene Linie zu sehen, die dem Team Phileasson die Richtung zum Himmelsturm wies. Mir kommt es so vor, als ob diese Linie den Himmelsturm mit etwas anderem verbindet - dem Heiligtum aus dem ersten Band? Salarin meint die vier Figuren ja zu erkennen.


    Bei dem Bild mit den nackten Elfen hätte man jetzt aber doch bitteschön die Frage nach der Körperbehaarung beantworten können, wenn die Zeichnungen schon so detailgetreu sind ;D Bei dem Bild musste ich an das Paradies denken, aus dem die Elfen wegen ihrem Konflikt vertrieben wurden.


    Das Gemälde finde ich auch sehr spannend. Ob es sich auch von Geisterhand "fortschreibt", während unsere Helden im Himmelsturm sind?


    Und ja, ich finde die Frage nach der Körperbehaarung hätte damit wirklich beantwortet werden können. Aber unsere Autoren wussten ja bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass uns auch solche nebensächlichen Dinge sehr interessieren ;D



    Ich hoffe Tylstyr wird diesen Reifungsprozess weitergehen und sich beweisen, dass er auch kontrollierter und gelassener reagieren kann. Ich sehe schon Eddrik muss wieder her als Mentor, oder zumindest ein Ersatz. Tylstyr braucht dringend einen weisen alten Ratgeber, der ihm hilft den rechten Weg zur inneren Einkehr zu finden.


    Ja, das erhoffe ich mir auch. Und ich wünsche mir auch irgendwie Eddrik wieder herbei, so ganz kann ich von dem Kerl nicht lassen, auch wenn er nur einen sehr sehr kurzen Auftritt hatte.


    Liebes Autorenduo: Der Weg ist noch so weit. Irgendwo dazwischen muss es doch die Möglichkeit geben, wieder auf diesen durchgeknallten Magier zu treffen. Ich beantrage hiermit eine Eddrik-Stelle!!!

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Die Gedanken hatte ich auch und wieder einmal kommt mir in den Sinn, dass Salarin eine ganz wichtige Aufgabe auf dieser Reise hat, die ihm und den anderen noch gar nicht bewusst sind. Ich glaube, er weiß selber nicht so genau, was eigentlich seine wahre Bestimmung ist.


    Ja, genau den Eindruck habe ich auch.



    Und ich hoffe, dass sie und Tylstyr Frieden miteinander schließen können - irgendwann. Ich finde, die passen irgendwie gut zusammen.


    Dem Wunsch schließe ich mich an.



    Und ja, ich finde die Frage nach der Körperbehaarung hätte damit wirklich beantwortet werden können. Aber unsere Autoren wussten ja bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass uns auch solche nebensächlichen Dinge sehr interessieren ;D


    Wir geben mal die Hoffnung nicht auf, die Autoren haben ja noch ein paar Bände Zeit, diese Frage zu beantworten ;D



    Ja, das erhoffe ich mir auch. Und ich wünsche mir auch irgendwie Eddrik wieder herbei, so ganz kann ich von dem Kerl nicht lassen, auch wenn er nur einen sehr sehr kurzen Auftritt hatte.


    Liebes Autorenduo: Der Weg ist noch so weit. Irgendwo dazwischen muss es doch die Möglichkeit geben, wieder auf diesen durchgeknallten Magier zu treffen. Ich beantrage hiermit eine Eddrik-Stelle!!!


    DAFÜR!!!! 8)

  • Achso, noch eines: wegen der alten Schrift/Sprache der Elfen, vielleicht ist sie der Grund, warum unsere Elfe aus dem Prolog sich Abdul geschnappt hat und ihn mit in den Norden nimmt, da er sich mit den alten Sachen beschäftigt. Falls sie zum Himmelsturm will.

  • Wir lernen Beorn mal von einer ganz anderen Seite kennen. Stellenweise war er mir sogar symphatisch ;D


    Die Szene mit Hallar, wie Beorn ihm sagt, dass er ihm alles sagen kann ... Das klang wie echte Freundschaft zwischen den beiden. Was sie wahrscheinlich auf eine "beornsche" Weise auch waren. Ich war wirklich überrascht. Beorn kennt seine Mannschschaft und hat sie auch gut im Blick. Somit ist ihm Hallars untypisches Verhalten aufgefallen. Es hörte sich fast so an, als würde er sich um Hallar Sorgen machen.
    Kurz nach dem aufwallen von Sympathie für Beorn macht er es auch gleich wieder kaputt mit seinem Umgang Galayne gegenüber. Warum muss bei Beorn immer alles mit Gewalt geklärt werden? Ich kann verstehen, dass er wütend ist, weil Galayne immer nur Bröckchen hinwirft und keine wirklichen Erklärungen gibt und er damit die ganze Ottajasko gefährdet. Aber Beorns Art und Weise hat mit trotzdem nicht gefallen.


    Der Himmelsturm ist interessant und bisher gibt es nur noch mehr Fragen und Rätsel, als dass irgendwelche Lösungen in Sicht wären. Was aber auch nicht anders zu erwarten war. Die Raben sind interessant und ich bin gespannt, welchen Anteil sie bei der Lösung der Geheimnisse der Himmelsturmes noch haben werden. Ich frage mich auch, wer Salarin eigentlich wirklich ist? Ich denke er ist doch bedeutender als er selber weiß. Irgendetwas hat er auf jeden Fall mit dem Himmelsturm zu tun, irgendeine Verbindung gibt es da. Ich denke auch, dass Salarin derjenige ist, auf den der Geist solange gewartet hat. Er hat garantiert eine Aufgabe dort zu erfüllen. Ich bin gespannt, wie es in dieser Hinsicht weitergeht.


    Das Zusammentreffen von Shaya und Lenya war auch schön. Beide haben es genossen. Aber sie mussten auch feststellen, dass es doch eine Einfluss auf sie und ihr Verhalten zueinander hat, dass sie auf konkurrierenden Ottajaskos mitfahren. Ganz so neutrale Schiedsrichter können sie beide einfach nicht sein, dass ist nicht möglich. Ich glaube, dass beide es auch ein wenig bedauern, nicht offen sein zu können.


    Und Hallar hat den der Raub der Kette mit seinem Leben bezahlt. Die Sterbeszene war sehr berührend. Hat mich ein wenig an eine Szene aus der "Highland-Saga" erinnert. Ich kann auch Hallar irgendwie verstehen, er muss von seinen "Plünderfahrten" Beute mit nach Hause bringen, um seine Familie zu ernähren. Aber er war doch etwas zu gierig.


    Und die Vermutungen und Überlegungen um Fianna/Zidaine gehen weiter und beschäftigen Tylstyr sehr. Er hat die gleichen Gedanken wie der Leser und kommt doch zu keinem Ergebnis. Hier spielen die Autoren wirklich sehr geschickt mit dem Leser. Man wird mal in die Richtung gelenkt, dass Zidaine und Fianna eine und die selbe Person sind, nur um dann bei nächster Gelegenheit in die andere Richtung geschubst zu werden und alles wieder in Zweifel zu stellen. Das macht ihr wirklich toll. So weiß man nie, woran man ist und das macht die ganze Sache wiederum sehr spannend. Ich hoffe aber doch sehr, dass das Rätsel in diesem Band noch gelüftet wird.


    Dieser Abschnitt war mal wieder sehr spannend und ereignisreich und ich freue mich aufs weiterlesen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

    Einmal editiert, zuletzt von anschu74 ()


  • War das Zufall oder hat das etwas mit der Höhle zu tun, die sie zu betreten im Begriff waren? Schließlich machte nicht nur Hallar einen verwirrten Eindruck. Wenn ja, was haben die anderen gesehen? Auch etwas Schönes?


    Genau das gleiche Gefühl hatte ich auch. Ich frage mich das auch.



    Diese Gemälde in dem Himmelsturm würde ich gerne mal in Natura sehen, sie müssen überwältigend sein.


    Ja die würde ich auch gern mal sehen.



    Dann die Begegnung zwischen Galayne und Galandel: sie erkennen sich tatsächlich ziemlich schnell. Was sie in ihm allerdings gesehen hat, was so ein Grauen hervorruft, würde mich dennoch interessieren. Gehört er vielleicht zu "ihren Kinder, die anders sind"? Oder ist das Dunkle in ihm eine Art Dämon, den er beschworen hat? Im ersten Moment dachte ich ja, er will Galandel töten, damit sie nichts verraten kann, aber so weit geht er dann doch nicht. Im Endeffekt verletzt er sich auch selber damit. Am Ende von Band 12 würde ich den beiden ja ein Happy End gönnen, aber da sehe ich bei unseren Autoren ziemlich schwarz.


    Ja dieses Treffen der beiden war interessant und verwirrend zugleich. Gandel erkennt Galayne und sieht sein eigentliches Geheimnis, was auch immer es ist. Doch was hat es bei ihr bewirkt? Warum verhält sich sich nach dem Kuss so seltsam? Galandel erkennt auch, dass Galayne im eigentlichen Kern nicht böse ist, nur vielleicht irgendwie vom Weg abgekommen. Überraschend fand ich auch dass Galandel eigentlich nur solange bei den Schneeschraten geblieben ist, weil sie gehofft hat Galaynes Lied wieder zu hören. Ich würde den beiden auch ein Happy End wünschen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Liebes Autorenduo: Der Weg ist noch so weit. Irgendwo dazwischen muss es doch die Möglichkeit geben, wieder auf diesen durchgeknallten Magier zu treffen. Ich beantrage hiermit eine Eddrik-Stelle!!!


    Ja dem Antrag schließe ich mich an.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Dem Wunsch schließe ich mich an.


    Das würde mir auch ziemlich gut gefallen.


    Wir geben mal die Hoffnung nicht auf, die Autoren haben ja noch ein paar Bände Zeit, diese Frage zu beantworten ;D


    Ich bin gespannt, ob diese Frage irgendwann beantwortet wird. :D

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Viel ist schon geschrieben...


    Beorn ist wie er ist. Die Stelle mit Hallar hat mich nicht überrascht. Beorn ist ein Kämpfer und er ist verantwortlich für seine Mannschaft. Solange die treu zu ihm stehen ist er sicher auch fair ihnen gegenüber. Der Elf ist eben kein treuer Anhänger. Er weiß mehr als er sagt. Allerdings hat er immer gewarnt und ist halt (wie die meisten Warner) nicht gehört worden. Nun, ab jetzt werden sie eher auf das hören, was er sagt.


    An die Taktiker: Warum soll es besser sein, nach oben zu sichern, als nach unten? Wenn man nach oben geht kann doch auch ein Feind von unten kommen? Die Aussage Beorns, warum es dumm ist zuerst nach unten zu gehen, habe ich nicht verstanden. Außerdem wundert mich, dass Beorn mit seiner Mannschaft so schnell wieder unten ist. Ist der Turm so klein? Was mich nicht wundert und was ich Beorn auch nicht übel nehme, ist seine Forderung nach dem besten Platz. Da weiß ich nicht, wie lange der, der nachgibt wirklich der Klügere bleibt. Auf alle Fälle muss Beorn das machen, denn sonst würde er an Ansehen in seiner Mannschaft verlieren. Phileasson muss seine Mannschaft wirklich sehr gut ausgewählt haben, wenn nicht gegen seine Nachgiebigkeit protestiert wird.


    Ich habe mich auch gefreut, zu bemerken, dass beide Traviadienerinnen sich in ihre Ottajasko eingewöhnt haben und immer mehr zur Familie gehören. DAs wird ihre Aufgabe erleichtern, aber die Neutralität zu wahren, erschweren. Ich denke, beide sind schon nicht mehr wirklich neutral.


    Als ich die Szene gelesen habe, in der Hallar stirbt, war mein Gedanke: "diese gemeinen Autoren, da müssen sie uns einen Charakter noch schnell emotional näher bringen, damit wir mit ihm leiden, mit ihm und seiner Familie. Schließlich war Plündern sein Beruf und die Familie braucht Geld und die Elfe war schließlich schon ewig tot. Schön sah sie auch nicht mehr aus und der Edelstein hätte ihr nichts mehr gebracht, aber eine Familie ernährt." Bis zu dieser Szene hätte ich gedacht, geschieht Hallar recht, warum hat er nicht auf die Warnung des Elfen gehört, aber dann. Gemein!


    Woher will Salarin eigentlich wissen, dass er nicht der ist, der erwartet wird? Unterschätzt er sich? Warum glaubt ihm der Geist?


    Die Begegnung der beiden Elfen fand ich sehr schön geschrieben. So zart und spannend.
    Ich hoffe mal, dass der gewirkte Zauber bei Galandel nicht wirkt oder wenigstens nicht vollständig.



    Und die Vermutungen und Überlegungen um Fianna/Zidaine gehen weiter und beschäftigen Tylstyr sehr. Er hat die gleichen Gedanken wie der Leser und kommt doch zu keinem Ergebnis. Hier spielen die Autoren wirklich sehr geschickt mit dem Leser. Man wird mal in die Richtung gelenkt, dass Zidaine und Fianna eine und die selbe Person sind, nur um dann bei nächster Gelegenheit in die andere Richtung geschubst zu werden und alles wieder in Zweifel zu stellen. Das macht ihr wirklich toll. So weiß man nie, woran man ist und das macht die ganze Sache wiederum sehr spannend. Ich hoffe aber doch sehr, dass das Rätsel in diesem Band noch gelüftet wird.


    Auf die Gefahr hin wieder total daneben zu liegfen: Ich lasse mich nicht von den Autoren beirren!


  • Die Art und Weise wie Beorn sich Galayne zur Brust nimmt ist natürlich wieder mal bezeichnend für unseren Blender, dennoch kann ich seinen Zorn nachvollziehen....Galayne weiß mehr, als er zugibt und sicher hätte dieses Wissen vielleicht vor Hallars Tod von Nutzen sein können.



    Man kann vielleicht über die Art streiten, wie sich Beorn Galayne vornimmt, aber dass dieser diesmal den Bogen überspannt hat und Beorns Freund daran glauben musste, daran gibt es nicht so viel zu rütteln.



    Ein echter Thorwalder eben. Beeindruckt war ich von Beorns Reaktion und ich fand es auch richtig, dass er sich vor der ganzen Mannschaft Galayne zur Brust genommen hat. Er ist immerhin der Boss hier und trägt die Verantwortung für die Mannschaft.


    Beorns "Enttäuschung" wird vielleicht noch nachvollziehbarer, wenn man überlegt, welche Verpflichtungen ein Mannschaftsmitglied eingeht, wenn es sich einer Ottajasko anschließt.
    [quote author=Nordwärts Seite 183]
    Unter den Augen Garhelts und Mutter Cunias schritt sie mit einer Schüssel die Reihe von Phileassons Leuten ab. Sie wuschen ihre Gesichter und ihre Ohren in dem gleichen Wasser, in das ihr Drachenführer als Erster die Hände getaucht hatte. Das verband sie für die Dauer der Reise zu einer Schiffsgemeinschaft, einer Ottajasko. Jeder würde seinen Gefährten ohne Arglist gegenübertreten, würde auf die Worte des Kapitäns hören, seine Sinne und sein Denken in das Wohl der Gemeinschaft stellen.[/quote]



    Beorn trifft auf Phileasson und natürlich muss der Blender sich überall breit machen und rumstänkern.



    Der Abschnitt der Begegnungen....
    ...
    Und wieder begegnen sich die beiden Wettkämpfer, Beorn lässt sich nicht einschüchtern und nimmt sich in gewohnter Manier, was er begehrt. Ich hatte mich darauf gefreut, weil das immer bedeutet, das sich die Mannschaften untereinander begegnen, was in diesem Abschnitt auch wirklich ausgenutzt wurde.


    Das ist eine gravierende Abweichung von der Abenteuervorlage.
    Im Abenteuer ist erst eine Ottajasko im Himmelsturm, und wenn die wieder weg ist, kommt die andere an. Das ist für ein Rollenspiel einfacher. Bei einer Begegnung wie dieser müsste der Spielleiter sonst eine komplette Ottajasko voller Nichtspielercharaktere verkörpern.
    In einem Roman haben wir diese Schwierigkeit aber nicht, wir schreiben ja ohnehin alle Figuren. Da waren wir der Meinung, dass die Begegnungen im Turm der Sache zusätzliche Würze geben könnten, zumal sie die Wahrnehmung des Kopf-an-Kopf-Rennens steigern.



    War das Zufall oder hat das etwas mit der Höhle zu tun, die sie zu betreten im Begriff waren? Schließlich machte nicht nur Hallar einen verwirrten Eindruck. Wenn ja, was haben die anderen gesehen? Auch etwas Schönes?


    Das hast Du scharf beobachtet ... ;)


    Und wieder ist die leuchtende goldene Linie zu sehen, die dem Team Phileasson die Richtung zum Himmelsturm wies. Mir kommt es so vor, als ob diese Linie den Himmelsturm mit etwas anderem verbindet - dem Heiligtum aus dem ersten Band? Salarin meint die vier Figuren ja zu erkennen.


    Ja, natürlich. Zur Auffrischung kannst Du noch einmal in den Schluss von Nordwärts schauen: Dort legen Phileassons Leute den Edelstein "Nurtis Träne" in eine Mulde auf dem Altar zwischen den Götterfiguren, und solange die Sonne am Himmel steht, werden die Lichtstrahlen so geleitet, dass der goldene Lichtfinger erscheint:
    [quote author=Nordwärts]
    Galandel Mutter-der-Schrate trug Nurtis Träne auf beiden Händen zum Altar. Sie kümmerte sich nicht um die Lichtstrahlen, die helle Punkte auf ihren Bauch malten. Feierlich bettete sie den Edelstein in die Einbuchtung.
    Goldfarben leuchtete er auf und vereinte alle vier Strahlen zu einem einzigen, kräftigen Lichtfinger, der nach Nord-Nord-Ost wies.
    »Wir haben unseren Kurs«, sagte Phileasson.[/quote]
    Bei Sonnenuntergang erlischt der Lichtfinger, am nächsten Morgen kommt er wieder (solange Nurtis Träne auf dem Altar liegt). Deswegen denkt auch Beorn ...
    [quote author=Seite 82]
    Der Hügel lag abseits des Kurses, den die merkwürdige goldene Linie am Himmel vorgab.[/quote]



    Am Ende von Band 12 würde ich den beiden ja ein Happy End gönnen, aber da sehe ich bei unseren Autoren ziemlich schwarz.


    Was ich schon einmal grundsätzlich andeuten kann:
    Wir haben die Geschichte nicht so angelegt, dass alle Handlungsstränge im Finale zusammenlaufen. Vielmehr kann man sich Die Phileasson-Saga als Gewebe vorstellen. Manche Fäden sind von Anfang an da, andere kommen später hinzu, manche tauchen irgendwann ab, sind zwischenzeitlich unsichtbar und kommen dann wieder zum Vorschein. Untereinander kreuzen sich die Fäden. Einige enden früher, andere später. Es gibt zum Beispiel einen, der in Band III beginnen und in Band IV vorläufig enden wird, um dann in Band XI wieder eine Rolle zu spielen.
    Von daher könnte es auch für Galayne und Galandel bereits in diesem Band zum Happy End kommen ... oder eben später ... oder auch gar nicht, weil alles ganz anders kommt. ;D
    Dass Galandel überhaupt dabei ist, ist eine weitere Abweichung von der Abenteuervorlage - dort bleibt sie nämlich bei den Schneeschraten. Und Galayne ist eine gänzlich neue Figur.



    Die Begegnung Salarin mit den Raben gab mir zu denken auf. Wieso hoffen diese, dass er jemand Bestimmtes ist?


    Tun sie das? Oder meinst Du den Geist?



    Und ja, ich finde die Frage nach der Körperbehaarung hätte damit wirklich beantwortet werden können.


    Liebes Tagebuch,
    die Frage, wer König der Meere wird, tritt zusehends in den Hintergrund. Andere Aspekte der Geschichte erscheinen gewichtiger.
    Merke: Tylstyr muss bei nächster Gelegenheit einen Zauber erlernen, mit dem er Kleidung verschwinden lassen kann.



    Ja, das erhoffe ich mir auch. Und ich wünsche mir auch irgendwie Eddrik wieder herbei, so ganz kann ich von dem Kerl nicht lassen, auch wenn er nur einen sehr sehr kurzen Auftritt hatte.


    Liebes Tagebuch,
    Ergänzung: Den Kleidung-Verschwindibus-Zauber sollte Tylstyr von Eddrik beigebracht bekommen.



    Achso, noch eines: wegen der alten Schrift/Sprache der Elfen, vielleicht ist sie der Grund, warum unsere Elfe aus dem Prolog sich Abdul geschnappt hat und ihn mit in den Norden nimmt, da er sich mit den alten Sachen beschäftigt. Falls sie zum Himmelsturm will.


    Aha, dann hätte sie einen Übersetzer rekrutiert! :lupe:


  • Wir lernen Beorn mal von einer ganz anderen Seite kennen. Stellenweise war er mir sogar symphatisch ;D


    Klar, er ist ja auch der Plünderfahrer der Herzen. ;D



    Ich frage mich auch, wer Salarin eigentlich wirklich ist? Ich denke er ist doch bedeutender als er selber weiß. Irgendetwas hat er auf jeden Fall mit dem Himmelsturm zu tun, irgendeine Verbindung gibt es da. Ich denke auch, dass Salarin derjenige ist, auf den der Geist solange gewartet hat. Er hat garantiert eine Aufgabe dort zu erfüllen.



    Woher will Salarin eigentlich wissen, dass er nicht der ist, der erwartet wird? Unterschätzt er sich? Warum glaubt ihm der Geist?


    Hm ... Salarin ist 25 Jahre alt.
    Was vermutet Ihr, wie lange dieser Geist schon im Himmelsturm spukt?



    Das Zusammentreffen von Shaya und Lenya war auch schön. Beide haben es genossen. ... Ich glaube, dass beide es auch ein wenig bedauern, nicht offen sein zu können.


    Nach der Wettfahrt, wenn alles entschieden ist, beim Bad im Traviatempel in Thorwal, können sie sich ja alles erzählen.
    :baden: :baden:
    Was voraussetzt, dass sie beide überleben. Dafür übernehmen wir keine Garantie.
    >:D



    Und die Vermutungen und Überlegungen um Fianna/Zidaine gehen weiter und beschäftigen Tylstyr sehr. Er hat die gleichen Gedanken wie der Leser und kommt doch zu keinem Ergebnis. Hier spielen die Autoren wirklich sehr geschickt mit dem Leser. Man wird mal in die Richtung gelenkt, dass Zidaine und Fianna eine und die selbe Person sind, nur um dann bei nächster Gelegenheit in die andere Richtung geschubst zu werden und alles wieder in Zweifel zu stellen. Das macht ihr wirklich toll.


    Vielen Dank für das Lob.
    :freu:



    An die Taktiker: Warum soll es besser sein, nach oben zu sichern, als nach unten? Wenn man nach oben geht kann doch auch ein Feind von unten kommen? Die Aussage Beorns, warum es dumm ist zuerst nach unten zu gehen, habe ich nicht verstanden. Außerdem wundert mich, dass Beorn mit seiner Mannschaft so schnell wieder unten ist. Ist der Turm so klein?


    Er ist etwas mehr als 300 Schritt (Meter) hoch, also doppelt so hoch wie der Kölner Dom. Mit den Eisseglern schweben die Ottajaskos beinahe bis zur Spitze, nach oben hin gibt es also nur noch wenig Platz, wo ein Gegner "lauern" könnte. Zudem ist es eine Felsnadel, die sich nach oben hin verjüngt, also sind die Räumlichkeiten dort auch kleiner. Insgesamt ist dieser Bereich also leichter zu sichern.
    Vor den Szenen geben wir immer an, auf welcher Ebene = in welchem Stockwerk sie spielen. Es lohnt sich, das ein bisschen im Blick zu behalten ...



    Phileasson muss seine Mannschaft wirklich sehr gut ausgewählt haben, wenn nicht gegen seine Nachgiebigkeit protestiert wird.


    Achte auf Tjorne Warulfson ... ;)



    Bis zu dieser Szene hätte ich gedacht, geschieht Hallar recht, warum hat er nicht auf die Warnung des Elfen gehört, aber dann. Gemein!


    Ja, das ist echt fies von Bernhard! >:(
    ;D



    Ich hoffe mal, dass der gewirkte Zauber bei Galandel nicht wirkt oder wenigstens nicht vollständig.


    Möglicherweise ist das ein gefährlicher Wunsch, denn welche Option hätte Galayne, ihr Schweigen zu sichern, wenn der Zauber versagt?


  • Ja, natürlich. Zur Auffrischung kannst Du noch einmal in den Schluss von Nordwärts schauen: Dort legen Phileassons Leute den Edelstein "Nurtis Träne" in eine Mulde auf dem Altar zwischen den Götterfiguren, und solange die Sonne am Himmel steht, werden die Lichtstrahlen so geleitet, dass der goldene Lichtfinger erscheint:
    [quote author=Nordwärts]
    Galandel Mutter-der-Schrate trug Nurtis Träne auf beiden Händen zum Altar. Sie kümmerte sich nicht um die Lichtstrahlen, die helle Punkte auf ihren Bauch malten. Feierlich bettete sie den Edelstein in die Einbuchtung.
    Goldfarben leuchtete er auf und vereinte alle vier Strahlen zu einem einzigen, kräftigen Lichtfinger, der nach Nord-Nord-Ost wies.
    »Wir haben unseren Kurs«, sagte Phileasson.


    Bei Sonnenuntergang erlischt der Lichtfinger, am nächsten Morgen kommt er wieder (solange Nurtis Träne auf dem Altar liegt).
    [/quote]


    Ich überlege nur, ob der Lichtfinger einfach nur die Richtung weist, oder ob hinter dieser Verbindung noch mehr stecken könnte.



    Was ich schon einmal grundsätzlich andeuten kann:
    Wir haben die Geschichte nicht so angelegt, dass alle Handlungsstränge im Finale zusammenlaufen. Vielmehr kann man sich Die Phileasson-Saga als Gewebe vorstellen. Manche Fäden sind von Anfang an da, andere kommen später hinzu, manche tauchen irgendwann ab, sind zwischenzeitlich unsichtbar und kommen dann wieder zum Vorschein. Untereinander kreuzen sich die Fäden. Einige enden früher, andere später. Es gibt zum Beispiel einen, der in Band III beginnen und in Band IV vorläufig enden wird, um dann in Band XI wieder eine Rolle zu spielen.


    Das finde ich eine gute Strategie.


    Wegen Salarin und seiner Begegnung mit dem Geist: ich hatte oben mal die Vermutung angebracht, ob in Salarin vielleicht eine alte Seele wohnen könnte, weil er etwas sucht, aber nicht weiß, was. Könnte es sein, dass er vielleicht doch derjenige ist, den der Geist hoffte zu sehen, nur Salarin weiß es nicht? Hört sich jetzt ziemlich verwirrend an, gebe ich zu ;D

  • Man konnte ja schon ahnen, dass das Plündern für Hallgar folgen haben würde. Immerhin hatte er noch einen schönen Moment, als er seine Frau und seine Tochter gesehen hat.


    Der Luchsgeist war nur für Hallgar sichtbar, aber trotzdem konnte Lenya den Geist mit einem Pfeil treffen. Hatte die Priesterin einen Zauber gesprochen oder waren die Pfeile magisch?


    Dass Galayne durch Beorn in seine Schranken gewiesen wird, war fällig. Beorn musste zeigen, wer in der Gruppe das Sagen hat, sonst nimmt ihn der Rest der Mannschaft irgendwann nicht mehr ernst.


    Die Aktion mit der Sabotage der Eissegler war mies, trotzdem hat Beorn insgesamt in diesem Abschnitt Sympathiepunkte gesammelt. Als sein Gefährte im Sterben lag, hat er sensibel reagiert und ist nicht gleich zur Tagesordnung übergegangen. Das hat auch Lenya beeindruckt.


    Als Shaya und Irulla im Bad waren, hatte Irulla da drei Spinnen dabei? Hatte ich das richtig verstanden? Igitt !


    Die Begegnung im Garten zwischen Shaya und Galayne war sehr spannend. Ich hatte den Eindruck, dass Galayne irgendetwas von Shaya abgezogen hat. Lebensenergie oder Magicka vielleicht. Ist er eine Art von Vampirelf oder ein Nachtmahr oder so etwas?


  • Hm ... Salarin ist 25 Jahre alt.
    Was vermutet Ihr, wie lange dieser Geist schon im Himmelsturm spukt?


    Ich denke, dass der Geist sicher schon seit der Schlacht, die stattgefunden hat, dort spukt. Er ist wahrscheinlich ein getöteter ehemaliger Bewohner des Himmelsturmes. Aus irgendeinem Grund wartet er auf Erlösung um dahin gehen zu können, wohin auch immer Elfen gehen, wenn sie gestorben sind. Davon gibt es sicher noch so einige im Himmelsturm. Ich glaube, dass Salarin irgendein "altes Erbe" oder so in sich trägt. Daher auch der Wunsch, die Götter zu finden, zu studieren bzw. hinter ihr Geheimnis zu kommen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Ich denke, dass der Geist sicher schon seit der Schlacht, die stattgefunden hat, dort spukt. Er ist wahrscheinlich ein getöteter ehemaliger Bewohner des Himmelsturmes. Aus irgendeinem Grund wartet er auf Erlösung um dahin gehen zu können, wohin auch immer Elfen gehen, wenn sie gestorben sind. Davon gibt es sicher noch so einige im Himmelsturm. Ich glaube, dass Salarin irgendein "altes Erbe" oder so in sich trägt. Daher auch der Wunsch, die Götter zu finden, zu studieren bzw. hinter ihr Geheimnis zu kommen.


    Die Frage ist doch, wen erwartet der Geist eigentlich. Ich glaube nicht, dass das Alter eine Rolle spielt. (Siehe Schwert von König Artus). Es klingt, als ob der Geist an eine Prophezeiung glaubt, die er vielleicht nicht richtig interpretiert?


  • Wegen Salarin und seiner Begegnung mit dem Geist: ich hatte oben mal die Vermutung angebracht, ob in Salarin vielleicht eine alte Seele wohnen könnte, weil er etwas sucht, aber nicht weiß, was. Könnte es sein, dass er vielleicht doch derjenige ist, den der Geist hoffte zu sehen, nur Salarin weiß es nicht?


    Eine steile These ... Ich bin gespannt, was die anderen dazu meinen.



    Ich glaube, dass Salarin irgendein "altes Erbe" oder so in sich trägt.


    Im Sinne eines Vorfahren, der ihm vielleicht ähnlich sah?



    Die Frage ist doch, wen erwartet der Geist eigentlich. Ich glaube nicht, dass das Alter eine Rolle spielt. (Siehe Schwert von König Artus). Es klingt, als ob der Geist an eine Prophezeiung glaubt, die er vielleicht nicht richtig interpretiert?


    Also wäre Salarins Ankunft prophezeit worden, als der Elf noch gelebt hat? Welche besondere Fühigkeit oder andere Besonderheit könnte Salarin mitbringen, auf die man im Himmelsturm so sehnsüchtig hofft?



    Immerhin hatte er noch einen schönen Moment, als er seine Frau und seine Tochter gesehen hat.


    Ja, ich denke, man darf davon ausgehen, dass er in Frieden gestorben ist.



    Dass Galayne durch Beorn in seine Schranken gewiesen wird, war fällig. Beorn musste zeigen, wer in der Gruppe das Sagen hat, sonst nimmt ihn der Rest der Mannschaft irgendwann nicht mehr ernst.


    Bei allen "Hau-den-Elf-Passagen" dürft Ihr davon ausgehen, dass ich während der Arbeit intensivierend tätig war. ;D



    Als Shaya und Irulla im Bad waren, hatte Irulla da drei Spinnen dabei? Hatte ich das richtig verstanden?


    Ja, sie hat schon drei neue Freunde im Himmelsturm gefunden. :herz:



    Ist er eine Art von Vampirelf oder ein Nachtmahr oder so etwas?


    Das werden wir an dieser Stelle schon deswegen nicht verraten, weil wir gespannt auf Eure Spekulationen sind. ;)


  • Im Sinne eines Vorfahren, der ihm vielleicht ähnlich sah?


    Nein, eher so in die Richtung wie odenwaldcollie. Ich denke, dass er vielleicht so eine Art "Auserwählter" ist. Er hat eine ganz bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Er hat die notwendigen Fähigkeiten, Erinnerungen, Talente mitbekommen, die er benötigt, um diese Aufgabe zu erfüllen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)