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  • Eine steile These ... Ich bin gespannt, was die anderen dazu meinen.


    Ich denke, dass könnte schon stimmen, das würde dazu passen, dass er immer wieder irgendwelche "Erinnerungen" hat, die er nicht fassen kann und sich auch nicht erklären.




    Die Frage ist doch, wen erwartet der Geist eigentlich. Ich glaube nicht, dass das Alter eine Rolle spielt. (Siehe Schwert von König Artus). Es klingt, als ob der Geist an eine Prophezeiung glaubt, die er vielleicht nicht richtig interpretiertAlso wäre Salarins Ankunft prophezeit worden, als der Elf noch gelebt hat? Welche besondere Fühigkeit oder andere Besonderheit könnte Salarin mitbringen, auf die man im Himmelsturm so sehnsüchtig hofft?


    Bis jetzt ist für mich seine wichtigste Eigenschaft, dass er offen ist, neugierig und tolerant.
    Bei den Erwartungen irren sich die Menschen ja oft, auch bei Elfen könnte das so sein, oder?
    Wenn man zum Beispiel einen König erwartet, den man sich automatisch in einem Palast mit viel Macht und Geld vorstellt und dann kommt ein kleiner Handwerker, der ein völlig anderes Verständnis von Königreich verlangt, dann glauben ihm eben viele nicht.


  • Ist er eine Art von Vampirelf oder ein Nachtmahr oder so etwas?


    Das ist auch kein schlechter Gedanke.



    Also wäre Salarins Ankunft prophezeit worden, als der Elf noch gelebt hat? Welche besondere Fühigkeit oder andere Besonderheit könnte Salarin mitbringen, auf die man im Himmelsturm so sehnsüchtig hofft?


    Dass er den Fluch von ihnen nimmt, als Geister unterwegs zu sein?



    Bei allen "Hau-den-Elf-Passagen" dürft Ihr davon ausgehen, dass ich während der Arbeit intensivierend tätig war. ;D


    Immer druff auf den Elf :D



    Ja, sie hat schon drei neue Freunde im Himmelsturm gefunden. :herz:


    Wie schön, irgendwie versteht die Frau ja sonst keiner ;D


  • (Ich beantrage an hiermit an anderer Stelle mit einer ausführlichen Badeszene Shayas entschädigt zu werden liebe Autoren.)



    Liebes Autorenduo: Der Weg ist noch so weit. Irgendwo dazwischen muss es doch die Möglichkeit geben, wieder auf diesen durchgeknallten Magier zu treffen. Ich beantrage hiermit eine Eddrik-Stelle!!!



    Und ja, ich finde die Frage nach der Körperbehaarung hätte damit wirklich beantwortet werden können. Aber unsere Autoren wussten ja bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass uns auch solche nebensächlichen Dinge sehr interessieren ;D


    Ich finde ihr stellt ganz schön viele Anträge. Wir haben gerade mal ein paar Seiten gelesen. ;D Wenn denen allen stattgegeben würde, dann könnten wir wahrscheinlich noch 12 weitere Bücher füllen.
    Wie es scheint kommt den meisten hier die Erotik zu kurz, wenn zusätzliche Badeszenen und die Frage nach Intimfrisuren aufkommen. ;) Leute seid mal etwas diskreter oder wer von euch würde verraten, wie es untenrum aussieht? :P



    Sehr gut fand ich, dass Hallar nicht nur als rauher Plünderer dargestellt wird, sondern durchaus auch seine weiche Seite hat. Seine Familie ist ihm sehr wichtig und vor diesem Hintergrund wird auch klar, dass er nicht nur für sich selber plündert, sondern, um die Existenzsorgen seiner Familie mindern zu können. Sein Tod ist zwar nicht schön, aber ich fand es beruhigend, dass seine letzten Gedanken seiner Familie galten.


    Ja, das fand ich auch irgendwie herzerwärmend und menschlich. Aber so ganz konnte ich das trotzdem nicht akzeptieren. In Stainakr ging es mir genauso. Auch wenn es den Leuten schlecht geht, rechtfertigt das für mich kein Verbrechen. Auch die Schändung von Gräbern, Stören der Totenruhe und das Bestehlen von Verstorbenen gehören für mich hier dazu.
    Es ist schlicht nicht nötig. Das Team Phileasson schafft es ja auch größtenteils solchen „Verlockungen“ zu entgehen.



    Dann die Begegnung zwischen Galayne und Galandel: sie erkennen sich tatsächlich ziemlich schnell. Was sie in ihm allerdings gesehen hat, was so ein Grauen hervorruft, würde mich dennoch interessieren. Gehört er vielleicht zu "ihren Kinder, die anders sind"? Oder ist das Dunkle in ihm eine Art Dämon, den er beschworen hat? Im ersten Moment dachte ich ja, er will Galandel töten, damit sie nichts verraten kann, aber so weit geht er dann doch nicht. Im Endeffekt verletzt er sich auch selber damit. Am Ende von Band 12 würde ich den beiden ja ein Happy End gönnen, aber da sehe ich bei unseren Autoren ziemlich schwarz.


    Langsam kommen wir Galayne auf die Spur. Die Szene hat mir auch gut gefallen, aber so ganz kann man sich nicht vorstellen, was es mit ihm auf sich hat. Aber ich fand es schön zu sehen, wie sich so manche Kreise schließen und man erfährt, dass Galane und Galandel sich schon kennen. Zumindest über die Entfernung.
    Es gefällt mir besonders gut, wie so manches Rad einfach schön ins andere greift und die Geschichte so mehr Tiefgang bekommt. Galayne würde ich trotzdem kein Happy End gönnen, denn dazu hat er einfach nicht genug auf der Haben-Seite. Ich würde mich auch wetten trauen, dass für ihn auch keins vorgesehen ist.
    Ich halte auch Abstand davon, hier einen entsprechenden Antrag zustellen. ;D



    Kurz nach dem aufwallen von Sympathie für Beorn macht er es auch gleich wieder kaputt mit seinem Umgang Galayne gegenüber. Warum muss bei Beorn immer alles mit Gewalt geklärt werden? Ich kann verstehen, dass er wütend ist, weil Galayne immer nur Bröckchen hinwirft und keine wirklichen Erklärungen gibt und er damit die ganze Ottajasko gefährdet. Aber Beorns Art und Weise hat mit trotzdem nicht gefallen.


    Wieso Gewalt? Er hat ihm doch nur ein bißchen nachdrücklicher seine Meinung kund getan. ;D Für meinen Geschmack kommt Galayne immer noch zu gut weg. ;) Er gefährdet die ganze Gruppe und das immer und immer wieder. Seine Absichten wird die Ottajasko vermutlich nie erfahren, oder erst wenn es zu spät ist.
    Was mich wundert ist, dass Galayne keinen Funken an Gegenwehr zeigt und sich Berorns Hiebe gefallen lässt, ohne auszuweichen oder Sonstiges. Dazu wäre er bestimmt in der Lage.



    Eine steile These ... Ich bin gespannt, was die anderen dazu meinen.


    Ich glaube, dass ihr euch da in etwas reinsteigert. Vielleicht hätte der Geist jeden angesprochen. Ich halte es für etwas verfrüht hier zu viel hineinzuinterpretieren. :)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Wie es scheint kommt den meisten hier die Erotik zu kurz, wenn zusätzliche Badeszenen und die Frage nach Intimfrisuren aufkommen. ;) Leute seid mal etwas diskreter oder wer von euch würde verraten, wie es untenrum aussieht? :P


    :totlach:



    Aber so ganz konnte ich das trotzdem nicht akzeptieren. In Stainakr ging es mir genauso. Auch wenn es den Leuten schlecht geht, rechtfertigt das für mich kein Verbrechen. Auch die Schändung von Gräbern, Stören der Totenruhe und das Bestehlen von Verstorbenen gehören für mich hier dazu.
    Es ist schlicht nicht nötig. Das Team Phileasson schafft es ja auch größtenteils solchen „Verlockungen“ zu entgehen.


    Das sehe ich zwar auch so, aber anscheinend ist Plünderfahrer in Aventurien ein ganz normaler akzeptierter Berufszweig ;D Und Phileasson ist eher der Entdecker, daher steht das Plündern bei ihm nicht an erster Stelle.



    Was mich wundert ist, dass Galayne keinen Funken an Gegenwehr zeigt und sich Berorns Hiebe gefallen lässt, ohne auszuweichen oder Sonstiges. Dazu wäre er bestimmt in der Lage.


    Das hat mich auch verwundert. Ich hatte beinahe den Eindruck, als ob er selber der Meinung sei, die Prügel verdient zu haben.


  • Das sehe ich zwar auch so, aber anscheinend ist Plünderfahrer in Aventurien ein ganz normaler akzeptierter Berufszweig ;D Und Phileasson ist eher der Entdecker, daher steht das Plündern bei ihm nicht an erster Stelle.


    Hm, anscheinend schon. Vielleicht kann man da auch seinen IHK-Abschluss bekommen? ;D



    Das hat mich auch verwundert. Ich hatte beinahe den Eindruck, als ob er selber der Meinung sei, die Prügel verdient zu haben.


    Schon irgendwie. Von mir aus hätte da auch die ein oder andere Klinge oder gerne auch eine nach unten führende Treppe im Spiel sein dürfen. ;D

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Hm, anscheinend schon. Vielleicht kann man da auch seinen IHK-Abschluss bekommen? ;D


    Aber immerhin trotzdem von Beruf Plünderer, vielleicht etwas vornehmer ;)


    Schon irgendwie. Von mir aus hätte da auch die ein oder andere Klinge oder gerne auch eine nach unten führende Treppe im Spiel sein dürfen. ;D


    Aber, aber, DU müßtest doch die Macht des Schweigens kennen! Eigentlich ist in der Szene Galayne der Überlegene, aber das weiß nur er selbst. Es ist ein verachtendes Schweigen. Das was er ihm hinwirft ist doch nichts Wichtiges.


  • Ja, das fand ich auch irgendwie herzerwärmend und menschlich. Aber so ganz konnte ich das trotzdem nicht akzeptieren. In Stainakr ging es mir genauso. Auch wenn es den Leuten schlecht geht, rechtfertigt das für mich kein Verbrechen. Auch die Schändung von Gräbern, Stören der Totenruhe und das Bestehlen von Verstorbenen gehören für mich hier dazu.
    Es ist schlicht nicht nötig.


    Ich unternehme jetzt den zweiten Anlauf, zu thematisieren, ob diese Schätze nicht besser in der Hand von Lebenden als in der von Toten aufgehoben sind. Wir reden ja nicht über kürzlich Verstorbene, um die noch Angehörige trauern.
    Wenn es so schlimm ist, ihnen das Geschmeide zu nehmen - wie steht Ihr dann zu archäologischen Ausgrabungen? Sind die für Euch ebenfalls verwerflich?



    Aber ich fand es schön zu sehen, wie sich so manche Kreise schließen und man erfährt, dass Galane und Galandel sich schon kennen.


    Dieses Schließen der Kreise ist auch eines unserer Anliegen: Wir wollen nicht alle Fragen im letzten Band beantworten, sondern immer einige beantworten und andere aufwerfen.



    Das hat mich auch verwundert. Ich hatte beinahe den Eindruck, als ob er selber der Meinung sei, die Prügel verdient zu haben.


    Tja, warum wehrt sich Galayne nicht?
    Ist es so simpel, dass er sich keine Chance gegen Beorn und dessen Ottajasko ausrechnet?
    Will er sich durch die Akzeptanz der Strafe reinigen?
    Oder verspricht er sich einen Vorteil?


  • Ich unternehme jetzt den zweiten Anlauf, zu thematisieren, ob diese Schätze nicht besser in der Hand von Lebenden als in der von Toten aufgehoben sind. Wir reden ja nicht über kürzlich Verstorbene, um die noch Angehörige trauern.
    Wenn es so schlimm ist, ihnen das Geschmeide zu nehmen - wie steht Ihr dann zu archäologischen Ausgrabungen? Sind die für Euch ebenfalls verwerflich?


    Über Grabräuber regen wir uns schon immer auf und ich denke, dass die Archäologen auch immer etwas in dem Zwiespalt sind zwischen Respekt vor den Toten und der Wissenschaft.


  • Ich unternehme jetzt den zweiten Anlauf, zu thematisieren, ob diese Schätze nicht besser in der Hand von Lebenden als in der von Toten aufgehoben sind. Wir reden ja nicht über kürzlich Verstorbene, um die noch Angehörige trauern.
    Wenn es so schlimm ist, ihnen das Geschmeide zu nehmen - wie steht Ihr dann zu archäologischen Ausgrabungen? Sind die für Euch ebenfalls verwerflich?


    Ich finde, da sollte man Unterschiede machen. Wir sind wir hier in einem Fantasy-Roman und die Thorwaler haben den Schmuck nicht mitgenommen, um ihn der Öffentlichkeit zu zeigen und auszustellen, sondern um sich zu bereichern. Da kann man schon Unterschiede machen.
    Ich persönlich würde im Rahmen archäologischer Arbeit "private" Gegenstände an Ort und Stelle belassen und vielleicht fotografieren oder eine Nachbildung ausstellen.



    Tja, warum wehrt sich Galayne nicht?
    Ist es so simpel, dass er sich keine Chance gegen Beorn und dessen Ottajasko ausrechnet?
    Will er sich durch die Akzeptanz der Strafe reinigen?
    Oder verspricht er sich einen Vorteil?


    Ich denke, er akzeptiert die Strafe " um des lieben Friedens willen". Er braucht Beorn als Anführer, sonst regiert irgendwann das Chaos auf dem Drachenboot und das ist für die Ziele von Galayne nicht förderlich, wohin auch immer sie abzielen.

  • Ich finde, da sollte man Unterschiede machen. Wir sind wir hier in einem Fantasy-Roman und die Thorwaler haben den Schmuck nicht mitgenommen, um ihn der Öffentlichkeit zu zeigen und auszustellen, sondern um sich zu bereichern. Da kann man schon Unterschiede machen.
    Ich persönlich würde im Rahmen archäologischer Arbeit "private" Gegenstände an Ort und Stelle belassen und vielleicht fotografieren oder eine Nachbildung ausstellen.


    Ich finde auch, dass das ein großer Unterschied ist. Hier geht´s ja um Bereicherung und nicht Wissenschaft. Meine Meinung ist, auch wenn oft das Endergebnis das Gleiche ist, kommt es doch auch auf die Absicht dahinter an.[quote



    Tja, warum wehrt sich Galayne nicht?
    Ist es so simpel, dass er sich keine Chance gegen Beorn und dessen Ottajasko ausrechnet?
    Will er sich durch die Akzeptanz der Strafe reinigen?
    Oder verspricht er sich einen Vorteil?


    Vielleicht denkt er, dass es nötig ist, um Beorn auf Kurs zu halten. Ich denke, solange er Beorn an der Nase rumführen kann, ist er ihm auch wirklich überlegen. Dass Galayne das denkt, steht für mich eigentlich außer Frage.


    Zitat repariert (odenwaldcollie)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

    Einmal editiert, zuletzt von odenwaldcollies ()


  • Ist er das - oder bildet er sich das nur ein?


    Ich bin überzeugt, dass er es ist. Vielleicht, wenn er keine Magie anwenden dürfte, könnte es eventuell sein, dass Beorn ihn im Kampf besiegt, aber nicht in einer normalen Auseinandersetzung. Hier gibt eindeutig der Klügere nach, weil er sich davon einen Vorteil verspricht.


  • Vielleicht denkt er, dass es nötig ist, um Beorn auf Kurs zu halten. Ich denke, solange er Beorn an der Nase rumführen kann, ist er ihm auch wirklich überlegen. Dass Galayne das denkt, steht für mich eigentlich außer Frage.


    Zu der Ansicht tendiere ich auch am ehesten.

  • Suse

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