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  • Hier sollte man eher warnen: Gesungen wird auch. :o
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    Wir haften nicht für Schäden sollte sich der Kaffee oder ein anderes Getränk vor spontanem Lachen oder aus lauter Fassungslosigkeit in die Tastatur ergießen.

  • Im dritten Abschnitt bekommen wir die eine oder andere Antwort und eine ganze Menge neuer Fragen:


    Es wird zumindest sehr stark und wiederhol angedeutet, dass Zidaine tatsächlich nicht so ganz ist, wer sie vorgibt zu sein.


    Sehr interessant war die kleine Geschichtsstunde in dem alten Elfengrab, welche auf unheimliche Weise "live" fortgeschrieben wurde. Galayne tritt hier auch weiterhin so ambivalent auf, wie wir ihn aus dem ersten Teil kennen. Bei ihm habe ich wirklich noch keine Idee woran ich bin.
    Wer die Frau auf den Wandbildern sein könnte, die offenbar einen Krieg zwischen den Elfen angezettelt hat, kann ich mir allerdings schon denken. Eventuell hat sie ja vor wenigen (Tagen, Wochen, Monaten ...) drei Geiseln mit in den Norden gebracht und ist wirklich sehr sehr alt? ;-)


    Das erneute "Versagen" von Tylstyr beim Wirken eines Zaubers fand ich zuerst schade, da ich Sorge hatte, dass sich der Effekt des verpatzten Zaubers abnutzen würde - allerdings finde ich die Erklärung, dass es sich nicht um Magie, sondern um Götterwirken handelt dann sehr passend. Dies ist ein gutes Beispiel, wie ihr dem Leser Aventurien mit seinen eigenen Regeln und Gesetzen unaufdringlich näher bringt (Merke also: Magie ungleich Götterwirken)


    Auch sehr gelungen finde ich die vielen kleinen Szenen, die genauso am Spieltisch aus verpatzten oder besonders gut gelungenen Talentproben entstehen könnten (Tjorne, der vom Segler fällt) - Hier würde mich interessieren ob rollenspielunerfahrenen Lesern solche Stellen auffallen.


    Nach diesem Kapitel bin ich auch wieder schön erinnert worden, wer denn alles aktuell in welcher Crew dabei ist - das hätte ich seit dem letzten Band so nichtmehr zusammengekriegt (interessanterweise bilden auf Beorn's Seite Galayne und auf Asleifs Seite Eichwardt hier die Ausnahmen - die beiden haben irgendwie den größten Eindruck bei mir hinterlassen). Es wird im Prinzip von jeder Figur in der nun kleinen Ottajasko die Eigenart nochmal herausgestellt, sodass man sich jeden vor Augen rufen kann - sehr schöne Methode :-)


    Leomaras Vision erinnerte mich zuerst ein wenig an die Stelle im Herrn der Ringe, als die Gefährten das Buch der letzten Zwerge in Balin's Grab finden, konnte dann aber in der Folge genug eigenen Charakter entwickeln um mich richtig anzufixen und mich neugierig auf den Turm zu machen.


    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es nun im Himmelsturm weitergeht und welchen Gefahren unsere Helden dort begegnen.

  • Nun sind wir also wieder bei unseren Recken der beiden Ottajaskos und steigen in die Eissegler um den Himmelsturm zu finden.


    Ich war schon etwas überrascht, dass der Himmelsturm schon gleich im ersten Kapitel erreicht wird.


    Beorn macht sich mal wieder gleich am Anfang unsympathisch. Die Plünderung des Hügelgrabes war spannend und bildhaft geschrieben. Ich hatte das Grab mit seinen Toten und das Wandpanorama gut vor Augen. Entsetzt war ich mal wieder von Beorn und seinen Männern, wie sie die Toten so schamlos ausplündern. Ich bin gespannt, was das noch für Folgen hat. Ich denke, Hallar wird der Raub der Kette noch teuer zu stehen bekommen. Es war auch ganz schön gruselig, als die tote Elfe plötzlich die Augen aufgemacht hat :o. Das Panorama war für mich besonders interessant und auch, dass Zidaine sich nicht an der Plünderung beteiligt. Sie hört auf ihre Wahrnehmungen, scheint sehr sensibel für "übernatürliche" Dinge zu sein. Ich frage mich, welchen Zweck dieses sich selbst weitermalende Bild hat? Ist es einfach nur ein stummer und neutraler Zeuge des Geschehens oder sammelt es Beweise bzw. Gesichter, für die spätere Rache an etwaigen Grabschändern? Eine Gänsehaut bekam ich bei Zidaines letztem Gedanken in der Grabkammer: ".... dann hatte auch für die Elfen das Unheil mit einem Wettrennen begonnen." Ist das eine Andeutung auf kommendes Unheil? Galayne hat ja im ersten Teil auch so etwas angedeutet ...
    Als Beorns Mannschaft dann auch noch hinterhältig nachts Phileassons Ottajasko überfällt war ich ziemlich erschrocken. Im ersten Moment dachte ich: das ist doch gegen die Regeln. Aber das klärt sich dann ja auf, sie dürfen sich behindern, aber kein Blut vergießen. Andererseits, wenn sie den Eissegler zerstört hätten und das das Todesurteil für einige aus Phileassons Mannschaft gewesen wäre, hätte das dann trotzdem den Regeln entsprochen, da ja kein Blut vergossen wurde?


    Es gibt auch wieder einige Anspielungen darauf, dass Zidaine doch Fianna sein könnte. Als Zidaine über Eimnir als Liebhaber nachdenkt und dann der Satz "Immer fand sie etwas, das sie an die Ersten erinnerte". Bei "die Ersten" bin ich doch stutzig geworden und ins grübeln geraten :-\.


    Der Himmelsturm wird ja dann doch recht schnell erreicht und der unsichtbare "Aufzug" zur Anlegestelle war überraschend. Auch dass Tylstyr sich wieder gefangen hat und Zauber nun wirken will, wenn sie gebraucht werden hat mich gefreut. Es hat zwar nicht funktioniert, was aber wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, daran lag, dass hier keine Magie gewirkt wurde sondern göttliche Macht. Interessant, dass es da Unterschiede gibt.


    Leomaras Vision war aufschlussreich und hat ein bisschen Erklärung zu dem geliefert, was im Himmelsturm passiert ist. Ich habe die vage Vermutung, dass möglicherweise Ometheon durch Leomara spricht. Ich hoffe, ich lehne mich hier nicht zu weit aus dem Fenster :-[. Ich möchte nun langsam auch wirklich wissen, was es mit dem Symbol der geflügelten Sonne auf sich hat und was Cellyana damit zu tun hat. Ich hoffe, dass klärt sich noch auf. Toll und aussagekräftig fand ich auch, dass Phileasson sich nicht an der Plünderung der Toten beteiligt.


    Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass die Elfe, die in dem Panorama so oft erwähnt wird und die die Ursache für den Krieg war, wohl die "Dame" zu sein scheint, die Abdul entführt hat. Für mich würde es zumindest gut passen.


    Ein spannendes Kapitel und ich bin gespannt, was der Himmelsturms für neue Rätsel und Fragen, Entdeckungen und Abenteuer für uns bereithält.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Auch sehr gelungen finde ich die vielen kleinen Szenen, die genauso am Spieltisch aus verpatzten oder besonders gut gelungenen Talentproben entstehen könnten (Tjorne, der vom Segler fällt) - Hier würde mich interessieren ob rollenspielunerfahrenen Lesern solche Stellen auffallen.


    Also mir als Rollenspiel unerfahrenem Leser ist das nicht so aufgefallen.



    Nach diesem Kapitel bin ich auch wieder schön erinnert worden, wer denn alles aktuell in welcher Crew dabei ist - das hätte ich seit dem letzten Band so nichtmehr zusammengekriegt (interessanterweise bilden auf Beorn's Seite Galayne und auf Asleifs Seite Eichwardt hier die Ausnahmen - die beiden haben irgendwie den größten Eindruck bei mir hinterlassen). Es wird im Prinzip von jeder Figur in der nun kleinen Ottajasko die Eigenart nochmal herausgestellt, sodass man sich jeden vor Augen rufen kann - sehr schöne Methode :-)


    Das finde ich auch. Ich war auch sehr dankbar, dass die Mitglieder in diesem Kapitel erstmal wieder "neu" in Erinnerung gebracht werden.



    Wer die Frau auf den Wandbildern sein könnte, die offenbar einen Krieg zwischen den Elfen angezettelt hat, kann ich mir allerdings schon denken. Eventuell hat sie ja vor wenigen (Tagen, Wochen, Monaten ...) drei Geiseln mit in den Norden gebracht und ist wirklich sehr sehr alt? ;-)


    Genau das Gleiche habe ich auch gedacht, als diese Elfe in dem Bild so explizit erwähnt wird. :five:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • So, ihr Lieben. Nachdem ich gestern Abend mit dem 3. Leseabschnitt durch war, komme ich leider erst jetzt dazu, zu berichten.


    Und da sind sie ja alle wieder, wie hab' ich sie vermisst. (Nun gut, den ein oder anderen vielleicht weniger :P) Sofort bin ich also wieder mittendrin...auf unserer Reise. Nach dem kleinen Ausflug ins exotische Al'Anfa, seiner bizarren Flora und Fauna :-[, bin ich froh wieder in einen der vertrauten Eissegler zu steigen und mir den Wind um die Nase wehen zu lassen. :D


    Galayne haben wir es also zu verdanken, dass Beorn und seine Ottajasko zu jenem mysteriösen Hügelgrab im Eis gelangen. Beorn möchte seine Mannschaft mit Plündergut milde stimmen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Diese ganze Szene jagt mir derartige Schauer über den Rücken, dass ich wirklich das Gefühl habe, entsetzt neben Galayne zu stehen. Beorn lässt sich natürlich nicht so schnell ins Bockshorn jagen und will die Plünderung durchziehen. Die zu Eis erstarrten Elfen lassen mir alle Haare zu Berge stehen, man wagt kaum zu atmen beim lesen und als dann noch eine Elfe, die geplündert wird, die Augen aufreißt, stockt mir der Atem. Und erst der Anblick des toten Mädchens :o :'(
    Dann diese atemberaubenden Wandbilder. Es gelingt den / dem Autoren eine gespenstische Szenerie und eine solch beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, dass ich mich zwischen den Zeilen verliere und gar nicht mehr weiß, wie mir geschieht, so hasten meine Augen über die Zeilen, um weiterzulesen. Die Spannung ist greifbar!


    Tja, und dann treffe ich meinen geliebten Asleif Phileasson wieder und schnaufe kurz durch. Wir haben uns lange nicht gesehen, alter Freund, möchte ich ihm zu raunen, wenn gleich ich natürlich weiß, dass er mich nicht hören kann. (Werde ich allmählich verrückt? :-\ Doch anscheinend stecke ich emotional sehr tief drin ::) )


    Auf Seite 100 zergeht mir dann folgende Szene, wie Schokolade auf der Zunge: " Vom erhöhten Punkt gönnte sich Phileasson einen Moment, in dem er die Vorhänge aus bunten Lichtern betrachtete, die im Norden tanzten. Waren diese grünen, roten und gelben Kaskaden, die lautlos aus dem Himmel fielen, tatsächlich Spiegelungen in den Augen Hranngars, der bösartigen Weltenschlange, mit der der Gottwal in immerwährendem Kampf lag?........." In diesem Augenblick fühle ich tiefste Verbundenheit mit Phileasson. Ich spüre förmlich den Hauch seines kalten Atems und möchte ihm am liebsten zuflüstern: "WEr weiß das schon?" Ich bin überrascht, wie sehr mich dieser Moment berührt, in dem ich das Gefühl habe, neben ihm in den Himmel zu starren, auf der Suche nach Antworten.


    Hut ab vor diesem intimen Moment, der mir als Leser geschenkt wird. Eine schöpferische Meisterleistung, so etwas ist mir selten widerfahren.


    Das unerwartete Aufeinandertreffen von Beorn und Phileasson zeigt einmal mehr, wie hitzköpfig der Blender ist und wie besonnen und weise Phileasson denkt und handelt.


    Und da ist ja auch er wieder: Tylstyr, der Magier. Nach wie vor etwas unsicher, aber er scheint das Trauma allmählich hinter sich zu lassen, was ihm zu wünschen wäre. Ich denke, aus ihm wird mal noch ein ganz Großer, denn gerade ihm, traut es keiner zu! Und solche Menschen, wollen umso mehr beweisen, dass sie es können und werden unerbittlich davon angetrieben, an sich zu arbeiten. Nun, wir werden sehen.


    Ohm Follker taucht natürlich auch wieder auf, nur muss ich leider sagen, dass gerade er, der ja offenkundig sehr großen Anklang bei der Leserschaft findet, für mich bisher noch etwas blass gewesen ist, ich bin gespannt, was wir noch über ihn erfahren werden.


    Und endlich ein Wiedersehen mit Shaya! Von Beginn an, hatte sie meine Sympathie und ich bin mir sicher sie hat beinahe das größte Potenzial über sich hinaus zu wachsen. Sie kämpft sich tapfer durch, bleibt ihren Prinzipien treu, mich hat sie bisher schon beeindruckt und ich bin ganz sicher, da kommt noch mehr- viel mehr.


    Da ich nun schon sehr viel geschrieben habe und euch nicht überstrapazieren möchte, gehe ich nicht auf jede Einzelheit mehr ein (ihr habt es ja selbst gelesen) mein Fazit zu diesem Abschnitt lässt sich mit "WOW" auch sehr kurz zusammenfassen, eine dichte Atmosphäre, viele Emotionen und bewegende Momente, was will das Leserherz mehr? Und wir sind ja erst am Anfang *Hände reib*


    ach eine Sache hätte ich noch: Diese geflügelte Sonne, die auf den Elfengewändern eingestickt ist, die ist mir irgendwo schon mal begegnet, aber ich kann es nicht mehr recht zuordnen. Das Geheimnis um die erstarrten Elfen bleibt...vorerst, doch dem Ende dieses Abschnitts entnehme ich, dass es vielleicht schon bald gelüftet wird.


    Ich bin gespannt, ob euch dieser Abschnitt auch so mitgerissen hat wie mich. :D


    :winken:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Da sind wir nun wieder bei unseren Wettkämpfern. Und es geht auch direkt wieder richtig los. Viel Zeit zum Verschnaufen lassen uns die Autoren ohnehin nicht.


    Die Szene am Grab fand ich sehr gruselig, man könnte es förmlich riechen, dass Unheil über diesen Ort liegt. Und als dann noch eine Elfe beim Plündern die Augen aufschlug, war ich direkt in irgendeiner Horrorvision à la Stephen King. Das lässt wirklich nichts Gutes erahnen. Und dann dieses riesige Gemälde, dass die Geschichte plötzlich mit Zauberhand weiterschrieb. Da hatte ich Gänsehaut. Das war so plastisch beschrieben, dass ich mich mittendrin fühlte. Aber was soll uns das sagen? Die Elfen scheinen aufgrund eines Wettkampfes zu Tode gekommen zu sein. Oben am Himmelsturm liegen die anderen Toten. Keiner hat überlebt. Bedeutet dass, dass Beorn und Phileasson auch in Gefahr sind, zu Tode zu kommen? Und warum wollten damals Elfen diesen Wettkampf bestreiten? Um was ging es da? Ich glaube nicht, dass sie um den besten Titel kämpften, ich glaube, da steckte mehr dahinter.


    Die weiße Elfe auf dem Gemälde könnte durchaus die entzückende Dame aus dem Prolog sein. Es würde zumindest sehr gut passen. Allerdings glaube ich, zeitlich gesehen, ist der Prolog noch nicht so lange her, während dieser Wettkampf gefühlsmäßig einige Jahre zurück liegt. Aber da kann ich mich natürlich auch irren.


    Was ich überhaupt nicht verstanden habe, ist, warum Beorn einfach so Phileasson angreift. Ok, er will ihn vielleicht stoppen und ihm Schaden zufügen, aber an dieser Stelle fand ich das eher sinnlos und erinnert mich wieder mal an einen dummen Jungenstreich.


    Naja, und das Zidaine Fianna ist, davon bin ich schon seit Band 1 überzeugt und lasse mich auch nicht davon abbringen - im Gegenteil. Interessant ist, dass Tylstyr durchaus eine Ahnung hat. Ich bin gespannt, wie es da weitergeht.



    Ich war schon etwas überrascht, dass der Himmelsturm schon gleich im ersten Kapitel erreicht wird.


    Das hat mich auch überrascht. Ich hätte vermutet, dass der Weg dorthin noch einige Abenteuer und Gefahren zu bieten hat. Aber vermutlich hat der Himmelsturm allein schon genug Potenzial. Nach dem Baum im Prolog bin ich auf alles gefasst.



    Da ich nun schon sehr viel geschrieben habe und euch nicht überstrapazieren möchte, gehe ich nicht auf jede Einzelheit mehr ein (ihr habt es ja selbst gelesen) mein Fazit zu diesem Abschnitt lässt sich mit "WOW" auch sehr kurz zusammenfassen, eine dichte Atmosphäre, viele Emotionen und bewegende Momente, was will das Leserherz mehr? Und wir sind ja erst am Anfang *Hände reib*


    Ja, WOW, dem kann ich nur zustimmen. Jetzt bin ich doch ganz froh, dass die Leseabschnitte nur um die 40 Seiten umfassen. Das Gelesene muss erst mal verdaut werden.



    Hier sollte man eher warnen: Gesungen wird auch. :o
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    Wir haften nicht für Schäden sollte sich der Kaffee oder ein anderes Getränk vor spontanem Lachen oder aus lauter Fassungslosigkeit in die Tastatur ergießen.


    Ich konnte mich bisher vor Bernards Gesangeskünsten drücken, doch jetzt macht mich dein Kommentar neugierig. Kann man es nüchtern ertragen oder sollte ich nachhelfen? Vielleicht mit Bananensaft?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Aus dem heißen Juli im Süden Aventuriens geht es in den eiskalten Februar im Norden. Beorn muss erstmal seine Leute ruhigstellen und ihnen eine Plündertour ermöglichen. Hätten sie nicht damit warten können, bis sie wieder in wärmere Gefilde kommen? Immerhin sind sie noch eine Zeit lang unterwegs. Warum erzählt Galayne ihm überhaupt von dem Hügelgrab, wenn er das Gefühl hat, dass es so gefährlich ist? Doch auch persönliche Neugier? In jedem Fall ist das Innere des Grabes mehr als gruselig und ich hatte direkt ein schlechtes Gefühl, als Hallar der Elfin die Kette abgenommen hat. Aber dass sich die Augen plötzlich öffnen :o Da hättet ihr von mir nur noch eine Staubwolke gesehen ;D Ich habe bei der ganzen Sache überhaupt kein gutes Gefühl und bin gespannt, ob die Grabplünderung noch irgendwelche Folgen haben wird. Und dann das Bild, das die Gegenwart zeichnet. War das Bild denn schon vorher da? Und wer hat es gezeichnet? Was genau mit der Inschrift gemeint ist, die Galayne vorliest, darauf bin ich auch mal gespannt. Der Kult des Leuchtenden Geistes, sind das die Elfen mit der geflügelten Sonne? Andererseits sagt die Inschrift, dass die Toten in der Höhle nun in Zerzals Obhut wären. Ich bin ja immer noch gespannt, welche Verbindung es zwischen Tylstyrs Chefin und der geflügelten Sonne gibt.


    So, ist Zidaine nun das Mädchen aus dem Prolog des ersten Bandes oder ist sie es nicht? Auch Tylstyr kam inzwischen auf diesen Gedanken, hat aber die gleichen Zweifel wie wir, dass sie sich beim Baden so ungezwungen gegeben hat. Andererseits: Länger als ein oder zwei Nächte bleibt sie nie mit einem Mann zusammen, weil sie immer etwas fand, das sie an die Ersten erinnerte.


    Das ist doch wieder typisch, dass Beorn die Eissegler von Phileasson sabotiert - der ist doch echt eine linke Ratte >:( Aber es nützt ihm nichts, Phileasson kommt als Erster am Himmelsturm an. Sehr dubios, wie man hoch zu dem Turm kommt. Und dass sich da oben die Luft wie Wasser verhält. Die schwebenden Segler waren ja auch auf den Bildern in dem Grabhügel zu sehen. Und wieder nur tote Elfen am Himmelsturm. Ob sich dort überhaupt jemand Lebendes aufhält?


    Toll fand ich übrigens Phileassons Überlegungen zum Nordlicht. Und dass er sich mit seinen Leuten nicht an den Plünderungen beteiligt.


    Leomaras Vision kann ich auch noch nicht einordnen, irgendwelche Kampfhandlungen, deren Überreste die beiden Ottajaskos gerade betrachten? Wer das aber ist, der durch sie spricht, wissen wir immer noch nicht. Hat die- oder derjenige damals durch ein verheerendes Feuer den Kampfhandlungen ein Ende bereitet?


  • Wer die Frau auf den Wandbildern sein könnte, die offenbar einen Krieg zwischen den Elfen angezettelt hat, kann ich mir allerdings schon denken. Eventuell hat sie ja vor wenigen (Tagen, Wochen, Monaten ...) drei Geiseln mit in den Norden gebracht und ist wirklich sehr sehr alt? ;-)


    Ohja, das könnte gut sein. Oder ist sie diejenige, die durch Leomara spricht? Oder ist das ein- und dieselbe Person?



    Ich war schon etwas überrascht, dass der Himmelsturm schon gleich im ersten Kapitel erreicht wird.


    Das hat mich auch überrascht. Wissen unsere beiden Gruppen überhaupt, welche Aufgabe sie am Himmelsturm erwartet? Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob diesbezüglich im ersten Band etwas erwähnt wurde.



    Eine Gänsehaut bekam ich bei Zidaines letztem Gedanken in der Grabkammer: ".... dann hatte auch für die Elfen das Unheil mit einem Wettrennen begonnen." Ist das eine Andeutung auf kommendes Unheil? Galayne hat ja im ersten Teil auch so etwas angedeutet ...


    Stimmt, da habe ich auch Gänsehaut bekommen. Sind es diesmal Menschen, die sich bekämpfen und nicht Elfen? Wir wissen auch noch nicht, warum die Elfen damals den Kampf begonnen haben, was ihre Motivation war.



    Im ersten Moment dachte ich: das ist doch gegen die Regeln. Aber das klärt sich dann ja auf, sie dürfen sich behindern, aber kein Blut vergießen.


    Ich wollte auch direkt nach dem Schiedsrichter rufen, aber scheinbar ist sowas erlaubt.



    Auch dass Tylstyr sich wieder gefangen hat und Zauber nun wirken will, wenn sie gebraucht werden hat mich gefreut. Es hat zwar nicht funktioniert, was aber wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, daran lag, dass hier keine Magie gewirkt wurde sondern göttliche Macht. Interessant, dass es da Unterschiede gibt.


    Ja, Tylstyr gefällt mir bisher ganz gut.


    Und ich schließe mich TippendeTastatur an: WOW 8)

  • Hier der Text der Wettkampfregeln und der ersten beiden Aufgaben, wie Garhelt und Cunia ihn verkündet haben:
    [quote author=Nordwärts]
    Nun, edle Drachenführer! Vernehmt die Regeln, die für euer Duell gelten: Ihr werdet zwölf Aufgaben zu lösen haben, und euer Weg wird um das bekannte Aventurien führen, das wohl! Manchmal sogar darüber hinaus.
    Ihr dürft eure Konkurrenten behindern, aber es ist euch verboten, sie zu töten. Ihr werdet als Fürsten und als Bettler reisen. Mut und Stärke allein werden zu wenig sein, um euch ans Ziel zu bringen.
    Achtzig Wochen gebe ich euch, dieses gewaltige Abenteuer zu bestehen. Um zu bezeugen, dass ihr die Aufgaben auf ehrenvolle Weise löst, wird jede Gruppe von einer Traviageweihten begleitet.
    Shaya und Lenya, begebt euch zu euren Gefährten. Phileasson und Beorn, ihr seid mir persönlich dafür verantwortlich, die Schwestern wohlbehalten zurück in Travias Haus zu bringen. Die Geweihten wachen darüber, dass bei dem Rennen die Regeln der Ehre eingehalten werden. Ihr Urteil kann am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden.
    Eure ersten beiden Aufgaben erfahrt ihr nun, die restlichen werden euch im Verlauf der Reise enthüllt. Mutter Cunia wird sie den Geweihten zum passenden Zeitpunkt übermitteln.
    Fahrt zunächst zur Insel der Schneeschrate und überwindet dort einen der riesenhaften zweizahnigen Kopfschwänzler! Gebt acht und fangt das Tier lebend, damit es in die Ottaskin der Hetleute gebracht werde.
    Sobald die Bestien gefangen sind, sollt ihr Kapitäne mit wenigen Auserwählten in den äußersten Norden aufbrechen, um dort den Turm zu finden, mit dem die Welt am Himmelsgewölbe aufgehängt ist und den die Firnelfen deswegen Himmelsturm nennen. Ergründet seine Geheimnisse, bevor ihr nach Riva reist, um dort eure dritte Aufgabe zu erfahren.[/quote]


    Die beiden Geweihten stehen also unter besonderem Schutz.
    Ebenso darf man die Konkurrenten nicht töten. Naheliegende Frage: Wer sind die Konkurrenten? Bezieht sich das Verbot nur auf Beorn und Phileasson selbst, oder auch auf deren Ottajaskos? Wenn nicht - und dieser Meinung kann man sein, denn Salarin, Eichward, Tylstyr und die anderen Mannschaftsmitglieder konkurrieren ja nicht mit Beorn um den Titel König der Meere - würde sich der Blender vollkommen im Rahmen des Regelwerks bewegen, wenn er alle umbrächte und nur irgendwie dafür sorgen würde, dass Phileasson und Shaya überleben - beispielsweise, indem sie die Trümmer ihrer Eissegler verheizen und sich am Feuer wärmen, bis Beorn sie auf dem Rückweg einsammelt.
    >:D


    Wie das "Ergründen der Geheimnisse des Himmelsturms" zu interpretieren ist, wird in einem späteren Leseabschnitt Gegenstand einer Erörterung in einer der Ottajaskos sein. Ihr dürft aber gern jetzt schon spekulieren. ;)


  • Wie das "Ergründen der Geheimnisse des Himmelsturms" zu interpretieren ist, wird in einem späteren Leseabschnitt Gegenstand einer Erörterung in einer der Ottajaskos sein. Ihr dürft aber gern jetzt schon spekulieren. ;)


    Geheimnisse ergründen - ist klar, kennt die überhaupt jemand oder sind die beiden Gruppen die Versuchskaninchen :D


  • Hier sollte man eher warnen: Gesungen wird auch. :o
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    Wir haften nicht für Schäden sollte sich der Kaffee oder ein anderes Getränk vor spontanem Lachen oder aus lauter Fassungslosigkeit in die Tastatur ergießen.


    Danke für die Warnung, die ist wirklich sinnvoll - herrlich, das Video muss man gesehen haben :totlach: :totlach: :totlach: :totlach:


    Ich habe jetzt die ganze Zeit "Unsere kleine Schwester Shaya" im Ohr und ich glaube, ich werde immer an die Gesangseinlage denken müssen, wenn Shaya im Buch einen Auftritt hat :totlach:


    Falls bei euch doch noch die Hochzeitsglocken läuten sollten, dann wollen wir aber eingeladen werden :D Bernhards Anekdoten aus seiner Schwertkämpferzeit sind auch klasse.


    Spannend fand ich in dem Zusammenhang, wie es zu dem Zauber in Al'Anfa gekommen ist, dass das so gar nicht geplant war. Ist mir nicht aufgefallen, im Gegenteil, diesen surrealen Teil fand ich sehr gelungen, ich liebe sowas.


  • Danke für die Warnung, die ist wirklich sinnvoll - herrlich, das Video muss man gesehen haben :totlach: :totlach: :totlach: :totlach:


    Ich habe jetzt die ganze Zeit "Unsere kleine Schwester Shaya" im Ohr und ich glaube, ich werde immer an die Gesangseinlage denken müssen, wenn Shaya im Buch einen Auftritt hat :totlach:


    Falls bei euch doch noch die Hochzeitsglocken läuten sollten, dann wollen wir aber eingeladen werden :D


    Ich finde, die zwei Autoren haben sich gesucht und gefunden. Ich muss schon lachen, wenn ich die beiden da sitzen sehe. Der Schelm sitzt dabei zwischen ihnen und treibt seinen Schabernack. Und dann der Bananansaft... den muss ich jetzt doch mal unbedingt probieren. Welche Marke bevorzugt Ihr da?


    Schade, dass es solche Veranstaltungen in Bernhards Heimat nicht mehr gibt. Ich habe die Lesungen bei Buch Habel immer sehr gemocht.


    Ach ja... zur Hochzeit komme ich natürlich auch. :D :D :D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Ja genauso empfand ich das auch mit der Phileassonszene und dem Nordlicht. Und mit der Plünderung, da habe ich auch das Gleiche gedacht, so nach dem Motto : War ja klar jetzt. Ach ich weiß nicht, ich mag Phileasson lieber :D Hoffe er wird durch sein umsichtigeres Handeln zum Erfolg kommen, aaaaaaber man kennt sie ja solche Bösewichte a la Beorn...meistens kommen solche Charaktere dann tatsächlich mit ihrem Verhalten ans Ziel...oder gerade deswegen. :'( so ist es ja im Leben meistens. Mal sehen. Hänge noch im 4. Abschnitt. Heute Abend schildere ich dann meinen Eindruck dazu :D


    Bis später. :winken: Achso, könnt ihr mal die Hand heben wer sich eher Beorns Ottajasko zugehörig fühlt und wer (wie ich, das Weichei) sich eher im Eissegler vom Foggwulf sieht? Das würde mich mal interessieren! ::)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Also ich steige eindeutig bei Phileasson, dem Foggwulf, lieber in den Eissegler. Er ist mir wesentlich sympathischer als Beorn.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Ich möchte im Team Foggwulf mitfahren, da gibt es wenigstens eine Art Vertrauensbasis. Und wie Zidaine feststellt, denke ich auch, dass die Gier von Beorns Leuten ihnen irgendwann teuer zu stehen kommen könnte. Was das anbetrifft, wäre sie ebenfalls bei Phileasson besser aufgehoben.



    Ich finde, die zwei Autoren haben sich gesucht und gefunden. Ich muss schon lachen, wenn ich die beiden da sitzen sehe. Der Schelm sitzt dabei zwischen ihnen und treibt seinen Schabernack. Und dann der Bananansaft... den muss ich jetzt doch mal unbedingt probieren. Welche Marke bevorzugt Ihr da?


    Stimmt, schon nach ein paar Minuten merkt man, dass die beiden echt Spaß haben :D


    Ich habe mich besonders gefreut, dass ihr auf der Lesung die Grabhügelszene vorgelesen habt. Ich habe gestern Abend gemerkt, dass mir beim ersten Lesen vor lauter Faszination für das Hügelgrab und der Erwartung, dass gleich irgendwas ganz Schlimmes passieren wird, einige Details durchgeflutscht sind. Bernhard, war das eigentlich deine Idee (weil es eine Beorn-Szene ist) mit den Wandgemälden? So genial - beim Hören lief mir gleich nochmal ein Schauer über den Rücken.


    Also, wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben die Elfen mit der Flügelsonne die Elfen, die neben dem Eissegler sitzen, ermordet. Dann könnten die Flügelsonnler dem Kult des Leuchtenden Geistes angehören, welchen nicht die Gnade widerfuhr, sterben zu dürfen. Heißt das, die treiben sich noch irgendwo rum? Gibt es den Kult noch? Cellyanas Ring könnte darauf hinweisen, ist sie ein Mitglied? Wirklich beruhigend finde ich das nicht.


    Leomara hat im ersten Buch in einer ihrer Versionen doch ein Schiff mit der Flügelsonne gesehen - wenn ich jetzt nicht völlig falsch bin; dann könnte die Person, die durch Leomara spricht, eine der toten Elfen neben dem Eissegler sein.


    Dann der goldene Drache, der eine Schlüsselfigur bei der damaligen Schlacht zwischen den Elfen spielte: wer ist er? Ist er ein Gott? Warum hat er damals eingegriffen? Wenn er noch lebt, wovon ich ausgehe, wo lebt er dann? Kann er jederzeit zurückkehren? Moment, Leomara sieht in ihrer Version ein verheerrendes Feuer, könnte das Drachenfeuer sein?


    Und dann hatte ich noch ganz vergessen zu erwähnen, dass ich es toll fand, wie Shaya (ey, das Lied ist echt ein Ohrwurm :D) die beiden Elfen am Himmelsturm dazu bringt, sich ihrer Furcht zu stellen. Außerdem bin ich neugierig, ob Galandel Galayne erkennen wird - ich habe fast den Eindruck, dass das der Fall sein könnte, weil Galayne seinen Helm nicht absetzt, als ob er nicht erkannt werden möchte.


  • Da würde ich nicht zu früh den Trauerflor anlegen. Weihnachten kommt ja noch, und für Die Wölfin soll es auch eine Premierenlesung geben ...
    :trost:


    Da bin ich auf jeden Fall dabei. Ich werde dann Augen und Ohren offen halten, dass ich es bloß nicht verpasse

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Und dann hatte ich noch ganz vergessen zu erwähnen, dass ich es toll fand, wie Shaya (ey, das Lied ist echt ein Ohrwurm :D) die beiden Elfen am Himmelsturm dazu bringt, sich ihrer Furcht zu stellen. Außerdem bin ich neugierig, ob Galandel Galayne erkennen wird - ich habe fast den Eindruck, dass das der Fall sein könnte, weil Galayne seinen Helm nicht absetzt, als ob er nicht erkannt werden möchte.


    Ja das fand ich auch richtig toll. Da ist mir ganz warm ums Herz geworden. :herz: Das zeigt einmal wieder mehr, wie einfühlsam und aufmerksam Shaya anderen gegenüber ist.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)