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  • Ich bin nach einem kurzen Stopp nach dem Prolog auch sehr gern wieder aufs Eis zurückgekehrt.


    Irgendwie finde ich es schade, das Beorn so eindeutig negativ gezeigt wird. Ja, es ist seine Art zu leben und die Mannschaft braucht das Geld aus den Plünderungen. Um bei der Moral zu bleiben, legen wir wieder mal moralische Maßstäbe an? wir können vermutlich nicht anders. Was mich freut, er ist nicht beratungsresistent und er hat Gründe, warum er in dieses Grab geht. Bei ihm steht nun mal die Mannschaft nur dahinter, wenn es Beute gibt. Er hat sie danach ausgesucht. Also muss er für Beute sorgen.
    Mehr gewundert hat mich, dass der Elf diese Mannschaft dahin führt, nur weil er neugierig ist und dann will er sie am Plündern hindern. Was hat er sich vorgestellt, was diese Mannschaft macht? Hat er wirklich gedacht, sie würden vor Ehrfurcht umkehren? Immerhin ist Beorn so erfahren und so klug, das Möglichste herauszuholen, also wenigstens einiges unberührt zu lassen. die Formation mit der er eindringt hat mich an die römische Schildkröte erinnert, liege ich da richtig? bin sonst nicht so erfahren in Kampftechnik. War klar, dass sich Beorn nicht von Fallen abschrecken läßt. (Übrigens habe ich eher hier als beim Reisen durch die Luft an die WÜrfel gedacht). Mut hat er ja. Den Überfall auf Phileasson fand ich auch noch normal, denn schließlich sind Behinderungen ausdrücklich erlaubt. Sie sollen alle ihre Kräfte in dem Wettkampf einsetzen. Gefreut hat mich, dass er nicht viel Erfolg damit hat und ich will dann bald auch Phileasson mal an der Spitze sehen und möglichst mit einer intelligenteren Behinderung als sie Beorn gemacht hat.
    Phileasson, ach ja, ich bin auch sehr glücklich, wieder bei ihm zu sein. Der Mann hat schon was. Seine Gedanken bei dem Spaziergang fand ich sehr gut gelungen, auch die Rückbesinnung auf seine Aufgabe, und damit die schnelle Entdeckung der Gegner. Bis hin zum Verzicht auf Rache, denn das wäre in dem Moment sehr unklug gewesen.
    Der Himmelsturm und das Grab stehen sicher in einer Verbindung. Es gab einen Kampf, einen Kampf in dem die Elfen sich auf ihre Götter verlassen haben. Die haben wohl nicht damit gerechnet, dass der Gegner wirklich so brutal angreift und den Frieden stört und waren nicht in der Lage ihr Volk zu retten. Deshalb sind sie dann in der Versenkung verschwunden. So interpretiere ich das Gelesene bisher.
    Die Götter der Elfen haben sich also absichtlich zurückgezogen. sie wollten vergessen werden als Strafe für ihr Versagen. Könnte es sein, dass diese Wettfahrt jetzt als Prüfung gedacht ist, ob sie sich wieder zurück melden?
    Das würde erklären, warum die Elfen immer wieder in den Norden gezogen sind, um die alten Götter zu suchen. Sie werden wohl doch gebraucht?
    Bestimmt liege ich wieder falsch.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass Tylstyr sich auch Gedanken um Zidaine macht. Die gleichen wie wir. Selbst wenn es falsch ist, finde ich es gut, wenn die Charaktere nicht dümmer sind als der Leser und dieser Zusammenhang drängt sich ja auf. Nun haben wir als Leser ja einen Wissensvorsprung, da wir auch an ihren Gedanken teilhaben, aber groß ist der nicht. Das mit den "Ersten" ist mir auch aufgefallen.
    Die beiden Traviageweihten tun mir sehr leid. Es muss für sie viel schlimmer sein als für die Krieger, so vielen unbestatteten Toten zu begegnen.
    Aner es sind Charaktere, die ich auch sehr mag und ich bewundere die Neutralität, die sie bewahren - noch? Die Frage, wie sich ihre Schwester bei Beorn fühlt, stelle ich mir auch immer. Ich denke bei Phileasson ist es doch noch etwas einfacher.
    Das Geheimnis des Turms, wird es ein Hinweis auf die nächste Aufgabe sein? Das könnte ich mir vorstellen. Warum sonst wurde über die dritte Aufgebe nichts gesagt? Die zweite Aufgabe wurde mit der ersten zusammen gestellt. Ich könnte mir vorstellen, dass der Himmelsturm nur die erste Stufe eines großen Geheimnisses ist.


  • Das Geheimnis des Turms, wird es ein Hinweis auf die nächste Aufgabe sein? Das könnte ich mir vorstellen. Warum sonst wurde über die dritte Aufgebe nichts gesagt? Die zweite Aufgabe wurde mit der ersten zusammen gestellt. Ich könnte mir vorstellen, dass der Himmelsturm nur die erste Stufe eines großen Geheimnisses ist.


    Das hatte ich mir auch schon überlegt, ob der Himmelsturm mit der weiteren Aufgabe zusammenhängen könnte. Das würde bedeuten, dass diejenigen, die sich die Aufgaben ausgedacht haben, über die Geheimnisse des Himmelsturm Bescheid wissen, ein Stück weit jedenfalls.

  • Hallo, Murkxsi!
    Wer sagt denn, dass es solche "Veranstaltungen in Bernhards Heimat" nicht mehr gibt ;)
    Es ist so gut wie sicher, dass die Premierenlesung zu Phileasson 3 in der Spielzeit am Ostwall stattfinden wird 8)
    Damit setzen Bernd und ich unser Konzept fort, unsere Premierenlesungen in kleineren, aber sehr engagierten Buch- und Spiele-Läden zu machen.


    @ Rhea: Wollen wir wetten, dass sich sowohl dein Beorn als auch dein Phileasson-Bild im Laufe des Romans noch ändern werden :) ;)
    Ich weiß ja, was noch auf dich zukommt. :lesen: :o


  • Das erneute "Versagen" von Tylstyr beim Wirken eines Zaubers fand ich zuerst schade, da ich Sorge hatte, dass sich der Effekt des verpatzten Zaubers abnutzen würde - allerdings finde ich die Erklärung, dass es sich nicht um Magie, sondern um Götterwirken handelt dann sehr passend. Dies ist ein gutes Beispiel, wie ihr dem Leser Aventurien mit seinen eigenen Regeln und Gesetzen unaufdringlich näher bringt (Merke also: Magie ungleich Götterwirken)



    Es hat zwar nicht funktioniert, was aber wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, daran lag, dass hier keine Magie gewirkt wurde sondern göttliche Macht. Interessant, dass es da Unterschiede gibt.


    Im Prinzip ist bei Magie immer eine Matrix in das Gitter der Welt eingewoben, die dort nicht nicht hingehört - würde ein aventurischer Magier wohl sagen. Wie ein Flicken auf einem Gewand. Bei einem Wunder ist sowohl vorher als auch hinterher alles so, wie die Götter es haben wollen - nur haben die Götter zwischenzeitlich ihre Meinung geändert, wie es sein soll. Und wer versteht schon Götter? ;)



    Auch sehr gelungen finde ich die vielen kleinen Szenen, die genauso am Spieltisch aus verpatzten oder besonders gut gelungenen Talentproben entstehen könnten (Tjorne, der vom Segler fällt)


    :D
    Eigentlich ist es ja umgekehrt: Die Rollenspielregeln wurden entwickelt, um Szenen nachzustellen, die man aus Büchern kannte. Schließlich ist Conan deutlich älter als Dungeons & Dragons. ;)



    Nach diesem Kapitel bin ich auch wieder schön erinnert worden, wer denn alles aktuell in welcher Crew dabei ist - das hätte ich seit dem letzten Band so nichtmehr zusammengekriegt (interessanterweise bilden auf Beorn's Seite Galayne und auf Asleifs Seite Eichwardt hier die Ausnahmen - die beiden haben irgendwie den größten Eindruck bei mir hinterlassen).


    Das ist für mich natürlich spannend: Auf welches "Wiedersehen" habt Ihr Euch am meisten gefreut?



    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es nun im Himmelsturm weitergeht und welchen Gefahren unsere Helden dort begegnen.


    Es werden schaurige Gefahren sein - so viel kann ich schon verraten. :o
    Und wer sich in die Gefahr begibt ... >:D



    Beorn macht sich mal wieder gleich am Anfang unsympathisch. Die Plünderung des Hügelgrabes war spannend und bildhaft geschrieben.


    Einerseits kann ich das verstehen, denn sein Vorgehen ist natürlich pietätlos ...
    Andererseits:
    Ich habe mal ein Interview mit einem Grabräuber in Ägypten gesehen. Der hat Antiquitäten aus der Pharaonenzeit geplündert. Trotzdem war er ein armer Teufel. In seinem Dorf gab es nicht viel, aber man wusste eben, wo es solche Gräber gab, und wenn die Ernte schlecht ausfiel, ist man hin und hat ein bisschen gegraben. Mit dem Erlös hat man dann seine Familie durchgebracht.
    Klar, das ist nicht nachhaltig und die Wissenschaft erleidet schweren Schaden und sicher wären die Sachen besser im Museum aufgehoben (wobei während des Arabischen Frühlings ja dann leider viele Museen in Ägypten geplündert wurden - so gesehen wäre das Zeug dann vielleicht auch weg gewesen).
    Aber in Beorns Welt gibt es keine strukturierte Wissenschaft und keine Museen. Er nutzt das Geschmeide, das sie finden, damit es in Hallars Familie nicht immer nur Seegrassuppe mit Fischköpfen gibt. Die Lebenden können mit dem Reichtum etwas anfangen - wieso soll er noch ein paar Jahrzehnte/ Jahrhunderte/ Jahrtausende im Eis herumliegen, wo er niemandem nützt? :-\
    Ich schrieb es ja schon bei Nordwärts: Der ehrenhafte Beruf des Plünderfahrers wird immer diffarmiert! :'(



    [Zidaine] hört auf ihre Wahrnehmungen, scheint sehr sensibel für "übernatürliche" Dinge zu sein.


    Eine scharfe Beobachtung, die die Leseottajasko bitte im Gedächtnis behält. ;)



    Bei "die Ersten" bin ich doch stutzig geworden und ins grübeln geraten :-\.


    Das ist verständlich, wobei wir auch Shayas Überlegungen aus dem ersten Band im Gedächtnis behalten wollen: In Thorwal ist es nicht soooo unüblich, dass ein Bärenfell groß genug ist, damit mehr als zwei Leute drunterpassen.
    :herz: :flirt::sabber:



    Ich möchte nun langsam auch wirklich wissen, was es mit dem Symbol der geflügelten Sonne auf sich hat ...


    Vermutest Du, dass es da einen Zusammenhang zum "Geheimnis des Himmelsturms" gibt, das die Drachenführer ergründen sollen? :nachdenk:


  • Und da sind sie ja alle wieder, wie hab' ich sie vermisst. (Nun gut, den ein oder anderen vielleicht weniger :P)


    Und wen hast Du am meisten vermisst?



    bin ich froh wieder in einen der vertrauten Eissegler zu steigen und mir den Wind um die Nase wehen zu lassen. :D


    Genau - wenn man den Palmengarten und das lauwarme Meer satt hat, ist man froh über eine frische Brise bei minus dreißig Grad. :D Es geht nichts über eine Runde Eiswürfelspucken mit Ohm Follker: Bevor das Zeug auf den Boden schlägt, ist es schon gefroren.



    Dann diese atemberaubenden Wandbilder. Es gelingt den / dem Autoren eine gespenstische Szenerie und eine solch beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, dass ich mich zwischen den Zeilen verliere und gar nicht mehr weiß, wie mir geschieht, so hasten meine Augen über die Zeilen, um weiterzulesen.
    ...
    Hut ab vor diesem intimen Moment, der mir als Leser geschenkt wird. Eine schöpferische Meisterleistung, so etwas ist mir selten widerfahren.


    :freu: :freu:



    Und endlich ein Wiedersehen mit Shaya! Von Beginn an, hatte sie meine Sympathie und ich bin mir sicher sie hat beinahe das größte Potenzial über sich hinaus zu wachsen. Sie kämpft sich tapfer durch, bleibt ihren Prinzipien treu, mich hat sie bisher schon beeindruckt und ich bin ganz sicher, da kommt noch mehr- viel mehr.


    tralalalala ... Shaya, alle mögen Shayaaaa ... summ, summ, summ ...



    Diese geflügelte Sonne, die auf den Elfengewändern eingestickt ist, die ist mir irgendwo schon mal begegnet, aber ich kann es nicht mehr recht zuordnen.


    Leseottajasko - zur Hilfe! :schwert: :schwert: :schwert:
    Wer erinnert sich, wo die geflügelte Sonne schon mal auftauchte? Das war doch sicher öfter als nur einmal ... :lupe:



    Das war so plastisch beschrieben, dass ich mich mittendrin fühlte.


    :freu:



    Bedeutet dass, dass Beorn und Phileasson auch in Gefahr sind, zu Tode zu kommen?


    Mal überlegen ...
    Sie reisen fernab der Zivilisation ...
    In der Wildnis ...
    An einen Ort, von dem niemand etwas weiß ...
    An dem Mächte walten, die keiner versteht ...
    Von ihnen werden Heldentaten erwartet, die ein für alle Mal klären, wer der König der Meere ist ...
    Ja, ich glaube, man darf erwarten, dass da eventuell üblere Sachen passieren könnten, als dass sich jemand ein Knie aufschrammt.
    :D



    Allerdings glaube ich, zeitlich gesehen, ist der Prolog noch nicht so lange her, während dieser Wettkampf gefühlsmäßig einige Jahre zurück liegt. Aber da kann ich mich natürlich auch irren.


    Ich glaube, es gibt Hinweise, die diese These stützen - habt Ihr sie gefunden? ;)



    Was ich überhaupt nicht verstanden habe, ist, warum Beorn einfach so Phileasson angreift. Ok, er will ihn vielleicht stoppen und ihm Schaden zufügen, aber an dieser Stelle fand ich das eher sinnlos und erinnert mich wieder mal an einen dummen Jungenstreich.


    Ohne Eissegler kommt man in dieser Gegend kaum vorwärts.
    Also gelangt Phileasson nicht zum Himmelsturm, kann dessen Geheimnis nicht lösen und bekommt keinen Punkt für die zweite Aufgabe - oder mit erheblicher Verspätung, wenn Beorn schon in Riva ist und sich die dritte Aufgabe erklären lässt.



    Ich hätte vermutet, dass der Weg dorthin noch einige Abenteuer und Gefahren zu bieten hat. Aber vermutlich hat der Himmelsturm allein schon genug Potenzial.


    Da bin ich gespannt, welches Resümee Ihr im letzten Leseabschnitt ziehen werdet. ;)



    mein Fazit zu diesem Abschnitt lässt sich mit "WOW" auch sehr kurz zusammenfassen, eine dichte Atmosphäre, viele Emotionen und bewegende Momente,



    Ja, WOW, dem kann ich nur zustimmen.


    :freu: :freu: :freu:


  • Aus dem heißen Juli im Süden Aventuriens geht es in den eiskalten Februar im Norden.


    Ah, da hat jemand die Anhänge genutzt und bei den Monaten nachgeblättert. ;)
    Sehr schön, dann sind die nicht ganz umsonst abgedruckt.



    Da hättet ihr von mir nur noch eine Staubwolke gesehen


    Ja, unsere odenwaldcollies ... gute Spürnase, aber wenn es dann um die harte Währung geht ... Das ist eben eine Plünderfahrerin in Ausbildung ... Die hat noch ein bisschen Weg vor sich ...
    ;D



    War das Bild denn schon vorher da? Und wer hat es gezeichnet?


    Wie alt mag es wohl sein? ;)
    Dazu wird es später auch noch Hinweise geben ...
    Überhaupt glaube ich, dass es sich lohnen wird, diese Grab-im-Eis-Szenen nochmals zu lesen, wenn man die gesamte Himmelsturm-Geschichte kennt. :lesen:



    Sehr dubios, wie man hoch zu dem Turm kommt. Und dass sich da oben die Luft wie Wasser verhält.


    Das habe ich auch als ulkige Idee empfunden - Bernhard hat sie sich ja vor 25 Jahren ausgedacht, als er das Abenteuer geschrieben hat. Natürlich habe ich beim ersten Lesen erwartet, dass man einen Turm von unten nach oben erkundet, und es hat mir gleich gut gefallen, dass das hier umgedreht wurde.



    Die schwebenden Segler waren ja auch auf den Bildern in dem Grabhügel zu sehen.


    ... und mit dieser kleinen Erkenntnis beginnt die Enträtselung der Hinweise aus dem Grab im Eis ... ;)



    Ob sich dort überhaupt jemand Lebendes aufhält?


    Falls sich dort nichts Lebendes aufhält - wem was könnte man denn stattdessen dort begegnen? :o



    Spannend fand ich in dem Zusammenhang, wie es zu dem Zauber in Al'Anfa gekommen ist, dass das so gar nicht geplant war. Ist mir nicht aufgefallen, im Gegenteil, diesen surrealen Teil fand ich sehr gelungen, ich liebe sowas.


    Das war bislang der Mega-Flop in Sachen Recherche.
    :D



    Und dann der Bananansaft... den muss ich jetzt doch mal unbedingt probieren. Welche Marke bevorzugt Ihr da?


    "Rewe Beste Wahl" Bananen-Nektar mit mindestens 25% Fruchtgehalt.



    Ich möchte im Team Foggwulf mitfahren, da gibt es wenigstens eine Art Vertrauensbasis.


    An dieser Stelle lasse ich einfließen, dass wir auf der FeenCon die Besucher an unserem Stand befragt haben, ob sie das Team Phileasson oder das Team Beorn unterstützen, sie konnten das mit einer Glasmurmel zum Ausdruck bringen. Hier das Ergebnis:
    [Blockierte Grafik: http://phileasson.de/bilder/Abstimmung_FeenCon_2016.jpg]
    Mein Kollege behauptet zwar, ich hätte die Zeiten seiner Abwesenheit fies ausgenutzt, aber hey: Man muss eine Gelegenheit eben nutzen, wenn sie sich bietet. ;D



    Also, wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben die Elfen mit der Flügelsonne die Elfen, die neben dem Eissegler sitzen, ermordet. Dann könnten die Flügelsonnler dem Kult des Leuchtenden Geistes angehören, welchen nicht die Gnade widerfuhr, sterben zu dürfen. Heißt das, die treiben sich noch irgendwo rum? Gibt es den Kult noch?
    ...
    Dann der goldene Drache, der eine Schlüsselfigur bei der damaligen Schlacht zwischen den Elfen spielte: wer ist er? Ist er ein Gott? Warum hat er damals eingegriffen? Wenn er noch lebt, wovon ich ausgehe, wo lebt er dann? Kann er jederzeit zurückkehren? Moment, Leomara sieht in ihrer Version ein verheerrendes Feuer, könnte das Drachenfeuer sein?


    Und schon haben wir einige Fragen zusammen, die uns zum Geheimnis des Himmelsturms führen könnten ... ;)



    Außerdem bin ich neugierig, ob Galandel Galayne erkennen wird - ich habe fast den Eindruck, dass das der Fall sein könnte, weil Galayne seinen Helm nicht absetzt, als ob er nicht erkannt werden möchte.


    Tja, was glaubt Ihr - wie wird die erste Begegnung der beiden ausfallen?
    Erinnert Ihr Euch noch an das erste Gespräch zwischen Salarin und Galandel?



    Irgendwie finde ich es schade, das Beorn so eindeutig negativ gezeigt wird.


    Durchhalten - Linderung naht in den nächten Leseabschnitten. :trost:


    die Formation mit der er eindringt hat mich an die römische Schildkröte erinnert, liege ich da richtig?


    Das geht durchaus in die Richtung, aber die Form der Schilde ist für eine echte Testudo ungeeignet. Der "Schildwall" ist die typische Wikingerformation, die wir in meinem Arbeitszimmer auch nachgestellt haben. Mit zwei Leuten ist das natürlich schwierig. Jetzt dürft Ihr raten, wer derjenige war, der stillstand und taktische Anweisungen gab, während der andere um ihn herumgeflitzt ist, um mal den Kameraden auf der linken, mal den auf der rechten Seite zu simulieren.



    Bis hin zum Verzicht auf Rache, denn das wäre in dem Moment sehr unklug gewesen.


    Wir merken uns die Formulierung: "in diesem Moment". ;)



    Das würde erklären, warum die Elfen immer wieder in den Norden gezogen sind, um die alten Götter zu suchen.


    Hmmm ... Dass Galandel mit ihren Gefährten vor 300 Jahren in den hohen Norden gezogen ist, war in der Goldregenglanzsippe immerhin so ungewöhnlich, dass man sich heute noch daran erinnert und der erst 25 Jahre alte Salarin davon weiß.



    Das Geheimnis des Turms, wird es ein Hinweis auf die nächste Aufgabe sein? Das könnte ich mir vorstellen. Warum sonst wurde über die dritte Aufgebe nichts gesagt? Die zweite Aufgabe wurde mit der ersten zusammen gestellt. Ich könnte mir vorstellen, dass der Himmelsturm nur die erste Stufe eines großen Geheimnisses ist.


    Das wäre möglich - aber würde das auch bedeuten, dass ein Kapitän, der an der zweiten Aufgabe scheitert, dann keine Chance hat, die verbleibenden zehn zu lösen, weil ihm entscheidende Hinweise fehlen?


  • Ah, da hat jemand die Anhänge genutzt und bei den Monaten nachgeblättert. ;)
    Sehr schön, dann sind die nicht ganz umsonst abgedruckt.


    Da schaue ich regelmäßig nach. Bei den Monaten bin ich genauso pedantisch wie mit der Karte, das will ich immer genau wissen ;D



    Ja, unsere odenwaldcollies ... gute Spürnase, aber wenn es dann um die harte Währung geht ... Das ist eben eine Plünderfahrerin in Ausbildung ... Die hat noch ein bisschen Weg vor sich ...
    ;D


    Ich will doch gar nicht Plünderfahrerin werden :'( :'( :'(
    :D



    Wie alt mag es wohl sein? ;)


    Das ist eine sehr gute Frage, die ich mir auch gestellt habe. Entweder ist das ein Blick in die Zukunft, dann kann es kurze, aber auch sehr lange Zeit schon an der Wand sein. Und es würde bedeuten, dass das Schicksal schon genau vorgeschrieben ist. Wenn es kein Blick in die Zukunft ist, dann müsste man den Maler sehen, was aber nicht der Fall ist.



    Überhaupt glaube ich, dass es sich lohnen wird, diese Grab-im-Eis-Szenen nochmals zu lesen, wenn man die gesamte Himmelsturm-Geschichte kennt. :lesen:


    Ohja, das denke ich ebenfalls, dann wird sicherlich die Inschrift auf dem Eissegler auch klarer.



    Das habe ich auch als ulkige Idee empfunden - Bernhard hat sie sich ja vor 25 Jahren ausgedacht, als er das Abenteuer geschrieben hat. Natürlich habe ich beim ersten Lesen erwartet, dass man einen Turm von unten nach oben erkundet, und es hat mir gleich gut gefallen, dass das hier umgedreht wurde.


    Vor allem ist das mal was ganz anderes.



    Falls sich dort nichts Lebendes aufhält - wem was könnte man denn stattdessen dort begegnen? :o


    Da ich inzwischen den vierten Abschnitt gelesen habe, sage ich hier nichts dazu ;D



    An dieser Stelle lasse ich einfließen, dass wir auf der FeenCon die Besucher an unserem Stand befragt haben, ob sie das Team Phileasson oder das Team Beorn unterstützen, sie konnten das mit einer Glasmurmel zum Ausdruck bringen. Hier das Ergebnis:
    [Blockierte Grafik: http://phileasson.de/bilder/Abstimmung_FeenCon_2016.jpg]


    8)



    Mein Kollege behauptet zwar, ich hätte die Zeiten seiner Abwesenheit fies ausgenutzt, aber hey: Man muss eine Gelegenheit eben nutzen, wenn sie sich bietet. ;D


    Als ob Beorn das anders gemacht hätte :D



    Tja, was glaubt Ihr - wie wird die erste Begegnung der beiden ausfallen?
    Erinnert Ihr Euch noch an das erste Gespräch zwischen Salarin und Galandel?


    Ich denke, Galayne wird Galandel erkennen, denn im ersten Band war ja die Rede davon, dass er die Schneeschrate eine Zeit lang beobachtet hat, bis jemand von außen kam. Ich glaube, das wurde noch nicht explizit aufgelöst, um wen es sich dabei handelte, aber ich denke, es wird Galandel gewesen sein.


    Das erste Gespräch zwische Salarin und Galandel ... schnell mal das Ebook rauskram und nachles ;D Sie haben sich ziemlich schnell als Auelfen erkannt und Salarin wusste auch direkt, um wen es sich bei ihr handelt. Und dass Galandel der armen Shaya misstraute, aber das meinst du sicher eher nicht ;D Es ist also möglich, dass sie ihn schon schnell erkennen könnte. Benötigt sie denn dazu sein Gesicht oder "spürt" sie nicht auch seine Melodie?


  • Hallo, Murkxsi!
    Wer sagt denn, dass es solche "Veranstaltungen in Bernhards Heimat" nicht mehr gibt ;)
    Es ist so gut wie sicher, dass die Premierenlesung zu Phileasson 3 in der Spielzeit am Ostwall stattfinden wird 8)
    Damit setzen Bernd und ich unser Konzept fort, unsere Premierenlesungen in kleineren, aber sehr engagierten Buch- und Spiele-Läden zu machen.


    Das freut mich ungemein, gerade diese kleinen Leserunde finde ich ganz toll. Ich habe das auch sehr vermisst und werde auf jeden Fall da sein - vielleicht sogar stilgetreu mit Bananensaft ;D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Und wen hast Du am meisten vermisst?


    Tja, wen habe ich am meisten vermisst? Ich sitze definitiv im Boot von Phileasson, also Shaya und Tylstyr habe ich sehr vermisst, natürlich auch den Foggwulf selbst. Für mich sind die meisten Figuren sehr spannend und interessant und man will einfach wissen, wie es ihnen weiterergeht. Aber auch Galandel Mutter der Schrate ist derart geheimnisvoll, dass man unbedingt mehr erfahren möchte. Und ich wünsch mir doch, dass Tylstyr mal ein ganz Großer wird....aber das kann noch dauern...bestimmt noch ein paar Bände ::)


    Zitat repariert (odenwaldcollies)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von odenwaldcollies ()


  • Das geht durchaus in die Richtung, aber die Form der Schilde ist für eine echte Testudo ungeeignet. Der "Schildwall" ist die typische Wikingerformation, die wir in meinem Arbeitszimmer auch nachgestellt haben. Mit zwei Leuten ist das natürlich schwierig. Jetzt dürft Ihr raten, wer derjenige war, der stillstand und taktische Anweisungen gab, während der andere um ihn herumgeflitzt ist, um mal den Kameraden auf der linken, mal den auf der rechten Seite zu simulieren.


    hat dann jeder zwei Schilde und eines ist für oben? Ich stelle mir die Formation ziemlich schwierig vor, sie waren ja auch noch abgeduckt. Beim Nachstellen dieser Szene hätte ich gern zugesehen;)


    Hmmm ... Dass Galandel mit ihren Gefährten vor 300 Jahren in den hohen Norden gezogen ist, war in der Goldregenglanzsippe immerhin so ungewöhnlich, dass man sich heute noch daran erinnert und der erst 25 Jahre alte Salarin davon weiß.


    Ja, nach der Theorie wollten die Götter vergessen werden und dann ist es immer ungewöhnlich, wenn doch welche nach ihnen suchen. Die werden natürlich immer weniger und wirken immer mehr als Außenseiter. Wie wirken die Menschen in unserer Zeit, die wieder die alten Götter suchen...


    Das wäre möglich - aber würde das auch bedeuten, dass ein Kapitän, der an der zweiten Aufgabe scheitert, dann keine Chance hat, die verbleibenden zehn zu lösen, weil ihm entscheidende Hinweise fehlen?


    Dazu gibt es ja die Regel, dass man sich behindern darf, dann darf man sicher auch Informationen stehlen.


    Zitat repariert (odenwaldcollies)


  • Leseottajasko - zur Hilfe! :schwert: :schwert: :schwert:
    Wer erinnert sich, wo die geflügelte Sonne schon mal auftauchte? Das war doch sicher öfter als nur einmal ... :lupe:


    Am Ring von Cellyana, Tylstyrs "Chefin". Und einmal in Leomaras Vision, meine ich, als sie ein Schiff mit der Flügelsonne gesehen hat.


  • Das geht durchaus in die Richtung, aber die Form der Schilde ist für eine echte Testudo ungeeignet. Der "Schildwall" ist die typische Wikingerformation, die wir in meinem Arbeitszimmer auch nachgestellt haben. Mit zwei Leuten ist das natürlich schwierig. Jetzt dürft Ihr raten, wer derjenige war, der stillstand und taktische Anweisungen gab, während der andere um ihn herumgeflitzt ist, um mal den Kameraden auf der linken, mal den auf der rechten Seite zu simulieren.


    Da Bernhard der Schwertkämpfer ist, tippe ich auf ihn, der die taktischen Anweisungen gegeben hat ;D

  • Am Ring von Cellyana, Tylstyrs "Chefin". Und einmal in Leomaras Vision, meine ich, als sie ein Schiff mit der Flügelsonne gesehen hat.


    Ja genau so habe ich das auch in Erinnerung.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Da Bernhard der Schwertkämpfer ist, tippe ich auf ihn, der die taktischen Anweisungen gegeben hat ;D


    :D :D :D Das stelle ich mir bei den Beiden gerade bildlich vor :totlach: sensationell



    Ja genau so habe ich das auch in Erinnerung.


    Danke für die Erinnerung. An den Ring hatte ich nicht mehr gedacht. Auf jeden Fall vermute ich etwas sehr Großes dahinter, was sich vermutlich durch den ganzen Wettkampf ziehen wird und wir das ganze Geheimnis erst im letzten Band erfahren werden.


    Zur Frage, wen ich am meisten vermisst habe, kann ich eigentlich nur sagen: ALLE. Sogar Beorn, der für mich durchaus eine wichtige Figur darstellt. Der vermeintliche "Held" ist immer nur so gut wie sein stärkster Feind. Allerdings bin ich am meisten gespannt darauf, welches Geheimnis unsere Elfen haben. Galayne scheint ja nicht das zu sein, was er vorgibt; Galandel verfolgt sicherlich auch ihre privaten Ziele, ja und der junge Elf Salarin hat sicherlich eine ganz besondere Aufgabe. Auf jeden Fall ist er nicht ohne Grund dabei. Und auch Tylstyr wird eine besondere Mission bei dieser Reise haben. Eigentlich langweilt mich bis jetzt keine Figur.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • :D :D :D Das stelle ich mir bei den Beiden gerade bildlich vor :totlach: sensationell


    Wieso gibt es davon eigentlich kein Video ? :D



    Zur Frage, wen ich am meisten vermisst habe, kann ich eigentlich nur sagen: ALLE. Sogar Beorn, der für mich durchaus eine wichtige Figur darstellt. Der vermeintliche "Held" ist immer nur so gut wie sein stärkster Feind.
    ...
    Eigentlich langweilt mich bis jetzt keine Figur.


    Genauso geht es mir auch.


  • Vermutest Du, dass es da einen Zusammenhang zum "Geheimnis des Himmelsturms" gibt, das die Drachenführer ergründen sollen? :nachdenk:


    Ja ich denke schon, dass es da einen Zusammenhang gibt. Nur welchen ... da bin ich noch am rätseln ??? :-\

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • :D :D :D Das stelle ich mir bei den Beiden gerade bildlich vor :totlach: sensationell


    :totlach: :totlach: :totlach:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • hat dann jeder zwei Schilde und eines ist für oben?


    Ein Schild pro Person muss reichen. Man steht dann ziemlich kuschelig, damit man zu zweit unter einen Schild passt.
    Eigentlich deckt der Rundschild ja den Oberkörper. Die Größe reicht also aus, zwei Leute nach oben hin zu decken, wenn die beiden halb so dick sind, wie ihre Oberkörper lang sind. ;D Dann hat man sogar zur Seite noch etwas "Überhang" und kann mit dem Nebenmann überlappen. Als wuchtig gebauter Recke braucht man einen entsprechend größeren Schild und tut sich idealerweise mit einem Spargel zusammen.
    Weil die Schilde rund sind, kriegt man aber nur sehr schwer eine komplett geschlossene Konstruktion hin. Dieser Umstand verhilft Iskir zu seiner Schramme.

  • Und endlich sind wir wieder bei Asleif und Beorn.


    Super, wie die anderen Charaktere durch kurze Beschreibungen dem Leser wieder in das Gedächtnis gerufen werden. Ich hatte das Gefühl, den ersten Band gerade erst aus der Hand gelegt zu haben, so schnell war man wieder mitten in der Handlung.


    Beorn ist für mich in diesem Abschnitt nicht grundsätzlich der Böse. Plünderungen gehören dazu und er muss seine Mannschaft bei Laune halten. Immerhin veranlasst er, dass die Toten wieder an ihre ursprünglichen Stellen verbracht werden.
    Die Plünderung des Grabes hat auf jeden Fall noch Folgen für Beorn und seine Crew. Mindestens der Träger der Halskette wird das Ziel sein.
    Auf jeden Fall ist im Grab noch aktive Magie am Werk, denn sonst würden die Wandmalereien nicht aktualisiert werden.


    Dass Beorn den Eissegler von Asleif demoliert, hätte wirklich nicht sein müssen. Immerhin kann der Segler so weit wiederhergestellt werden, dass die Fahrt weitergehen kann.


    Schon auffällig, dass Galayne seinen Helm aufbehält. Einer aus der Crew von Asleif wird ihn, denke ich, wiedererkennen.


    Die beiden Priesterinnen haben mir gut gefallen, wobei Shaya meine Favoritin ist (wahrscheinlich hat hier der Shaya-Song meine Auswahl beeinflusst );).


    Jetzt bin ich aber gespannt, was uns im Himmelsturm erwartet.

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()