02: Seite 44 - Seite 80

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 44 bis Seite 80 ("Abdul hatte Jamilah im Gasthaus ..." - Ende Prolog) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • So, ich habe ein paar Seiten weiter gelesen und will noch schnell einen Eindruck posten.


    Besonders gut hat mir die Szene mit Asef gefallen. Auch ich bin reingefallen auf diesen Reichtum und ich fand es toll wie die Wendung sich dann darstellte. Ich habe es leider immer noch nicht geschafft ein Buch von Bernhard Hennen zu lesen, deshalb würde ich denken, dies ist ein Charakter von Robert (Bernd) denn das ist es, was ich an dessen Büchern so schätze. Charaktere, die sich völlig anders verhalten als man erwartet und trotzdem logisch. Die Krone war dann noch, dass er ihm ein Gewand geschenkt hat. Schöne Szene

  • Der Prolog stammt auch dieses Mal wieder von Bernhard. Allerdings haben wir bei Himmelsturm stärker als bei Nordwärts in die Rohfassungen des jeweils anderen eingegriffen und manchmal mehrere Seiten in eine Szene eingefügt. In dieser konkreten Szene ist das nach meiner Erinnerung jedoch nicht passiert; bis auf kleinere Verbesserungsvorschläge, die wir zu Hunderten mehr oder minder gleichmäßig verteilt über den Text machen - eine Formulierung hier, eine Satzkonstruktion da -, ist sie "Hennen pur".

  • Der Prolog ist von Bernhard Hennen? ??? ::) Ich bin verwirrt....war ich doch tatsächlich in der Annahme, er stamme aus der Feder "Roberts". Jetzt muss ich doch erst mal verdauen, dass mir das wirklich nicht aufgefallen ist. Mist! :'( Man sollte sich nie zu sicher sein! Aber die Tatsache, dass man eben keine solchen Unterschiede als Leser bemerken kann, kommt der Geschichte im Ganzen zu Gute. So wirken die Kapitel stimmig und greifen harmonisch ineinander. Ich finde, das ist ein sehr wichtiger Punkt, wenn es um ein Autorenduo geht. Nun aber genug davon.


    Auf Seite 48 begegnet mir ein Satz, der nachdenklich stimmt: "Verkneif es dir. Moral ist eine Erfindung derer, die es zu nichts gebracht haben und den anderen ihr schönes Leben neiden." Dieser Satz wird von Abduls altem "Freund" geäußert. Ich gerate ins Grübeln, ob ich dem zustimmen kann und komme zu der Erkenntnis, "jein". Dennoch etwas Wahres liegt sicher in dieser Aussage.


    Abdul ist mir weiterhin sehr sympathisch. Man spürt förmlich die unangenehme Lage, in der Abdul sich befindet, da er ja auf Asef angewiesen ist, um herauszufinden, wohin seine Nichte Selime gebracht wurde. Ich leide und schwitze mit Abdul. Ein bisschen Bewunderung schwingt ebenfalls mit, denn es kostet mit Sicherheit einiges an Überwindung so zu kriechen! :-[


    HAAAA der Ende des Prologs bestätigt meine Antipathie Jamilah gegenüber, denn -und das ist echt der Klopper- sie WAR es gar nie :totlach: darum hat sie Abdul immer so "von oben herab " behandelt. Mir war sie von Anfang an für ein so junges Mädchen zu "seltsam" zu gefasst und berechnend und vor allem erfahren. Mein Bauchgefühl wird also bestätigt!


    Aber vor diesem absolut unglaublichen Prologende geraten wir ja noch in diesen seltsamen Dämonenschlundkeller oder wie immer man es benennen will, denn ich war etwas überfordert. Die Bilder, die meine Phantasie mir malte, waren doch mehr als befremdlich, doch nicht schlimm genug gipfelt das ganze auf Seite 61 in: "In der Mitte der Höhle erhob sich die Pervertierung eines Baumes fünf Schritt hoch." und weiter: "Eine behaarte Pranke masturbierte ein männliches Glied, das erigiert aus dem Stamm wuchs, direkt über zwei prallen Brüsten." :o Ich lese den Satz noch dreimal, bevor ich glauben kann, dass er wirklich da steht. :-[ WIE um ALLES in der Welt, kommt einem den so etwas in den Sinn? (Ich frage mich kurzeitig, ob vielleicht der Bananensaft evt. zeitweilig verdorben war oder ihm gar etwas anderes zugesetzt worden ist!?! Jetzt, da ich weiß, dass es aus Bernhard Hennens Feder stammt, und ich hatte schon überlegt, was ich Robert dazu sage :totlach:) Ich bin derart irritiert, dass es mich etwas aus dem Geschehen herausreißt, es erscheint mir so grotesk und absurd...ich weiß immer noch nicht, wie ich dieses "Bild" in meinem Kopf einordnen soll. Sehr speziell also, diese Szenerie.


    Ein weiterer Satz, der mich stutzen lässt findet sich schon, dicht gefolgt, auf SEite 62: "Er versuchte,hinter der Kakofonie dämonischer Präsenz, die auf seine geschulten Sinne einstürmte, die natürliche Matrix dieses Ortes zu erspüren." Auch später findet sich der Begriff "Matrix" erneut, als Abdul auf seiner Flucht nun doch im Stande ist einen Zauber zu wirken. Für mich mutet der Satz etwas seltsam an. ::)


    Gegen Ende, auf der Flucht Abduls nervt es mich dann plötzlich doch etwas, dass Abdul wieder darüber grübelt, warum er keinen gescheiten Kampfzauber erlernt hat usw, da dachte ich dann schon man, jammere nicht, mach jetzt endlich mal was! Immerhin schafft Abdul es ja dann.


    Ich versuche nun ein Fazit zum Prolog zu ziehen, doch es ist nicht ganz leicht. Ich habe mit diesem Prolog mehr Schwierigkeiten, als mit dem des ersten Bandes. Es ist alles etwas "befremdlich" und "eigenartig". Eine seltsame Stimmung umfängt einen in Al' Anfa. Doch Abdul hat meine Sympathien definitiv gewonnen. Dass er einem derartigen Trugbild aufgesessen ist, tut mir wahrlich leid für ihn, hatte er doch alles in eine Waagschale gelegt, um seine Nichte zu retten. Um welche mysteriöse "Elfe" es sich da handelt ;) Ich denke Abdul wird nun bald auf ein paar alte Bekannte unsererseits treffen. Und ich hoffe dieser Pervertierte Baum beibt hinter uns :totlach: sorry ich krieg dieses Bild einfach nicht aus dem Kopf! :unschuldig:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Der Prolog stammt auch dieses Mal wieder von Bernhard. Allerdings haben wir bei Himmelsturm stärker als bei Nordwärts in die Rohfassungen des jeweils anderen eingegriffen und manchmal mehrere Seiten in eine Szene eingefügt. In dieser konkreten Szene ist das nach meiner Erinnerung jedoch nicht passiert; bis auf kleinere Verbesserungsvorschläge, die wir zu Hunderten mehr oder minder gleichmäßig verteilt über den Text machen - eine Formulierung hier, eine Satzkonstruktion da -, ist sie "Hennen pur".


    Ach ja, ich sollte endlich seine Bücher lesen. Nach dem Elstercon....
    'Also dann mein Kompliment an Bernhard!


  • HAAAA der Ende des Prologs bestätigt meine Antipathie Jamilah gegenüber, denn -und das ist echt der Klopper- sie WAR es gar nie ... Mir war sie von Anfang an für ein so junges Mädchen zu "seltsam" zu gefasst und berechnend und vor allem erfahren. Mein Bauchgefühl wird also bestätigt!


    Als ich Deine Beobachtung im ersten Leseabschnitt gelesen habe, habe ich Dir still applaudiert. Jetzt tue ich es öffentlich:
    :klatschen:



    Aber vor diesem absolut unglaublichen Prologende geraten wir ja noch in diesen seltsamen Dämonenschlundkeller oder wie immer man es benennen will, denn ich war etwas überfordert.


    :verlegen:
    Ich erwähnte ja bereits, dass wir durchaus ab und zu einen Inspirationsflash bei der Lektüre der Rohfassungen des jeweils anderen bekommen haben. Manchmal haben wir sogar ein Fitzelchen dazugeschrieben.
    Und in seltenen Fällen war dieses Fitzelchen mehrere Seiten lang.
    Es mag wohl angehen, dass die Schilderung dieser speziellen Party ... Also, ich kann nicht vollkommen und rundwegs ausschließen, dass ich ... Möglicherweise haben meine Finger da die Tastatur ein wenig gestreift ...
    :verlegen::verlegen:



    ... gipfelt das ganze auf Seite 61 in: "In der Mitte der Höhle erhob sich die Pervertierung eines Baumes fünf Schritt hoch." und weiter: "Eine behaarte Pranke masturbierte ein männliches Glied, das erigiert aus dem Stamm wuchs, direkt über zwei prallen Brüsten." :o Ich lese den Satz noch dreimal, bevor ich glauben kann, dass er wirklich da steht. :-[ WIE um ALLES in der Welt, kommt einem den so etwas in den Sinn?


    Uiuiui, jetzt wird's eng für den unschuldigen Autor mit dem wallenden Haar. Bernhard, verrate mich nicht!
    :wegrenn:



    "Er versuchte,hinter der Kakofonie dämonischer Präsenz, die auf seine geschulten Sinne einstürmte, die natürliche Matrix dieses Ortes zu erspüren." Auch später findet sich der Begriff "Matrix" erneut, als Abdul auf seiner Flucht nun doch im Stande ist einen Zauber zu wirken.


    Die "Matrix" ist für einen Gildenmagier so etwas wie für die Elfen "das Lied der Welt". Die Elfen zaubern, indem sie Melodien in dieses Lied einbringen. Die Gildenmagier analysieren das magische Gitter, um es zu verformen, zu biegen und um neue Komponenten zu erweitern. Auch jeder einzelne Zauber hat seine Matrix, die dann ins größere Gefüge eingepasst werden muss. Ein weiterer Begriff, der in diesem Zusammenhang oft fällt, ist die "Thesis". Das ist sozusagen der Kern des Zaubers, und ein guter Magier versucht, diese Thesis über eine möglichst effiziente Matrix zu transportieren.



    Ich habe mit diesem Prolog mehr Schwierigkeiten, als mit dem des ersten Bandes.


    Sehr interessant - das hören wir selten. ;) Die Gorillapranke macht's möglich. :D



    Und ich hoffe dieser Pervertierte Baum beibt hinter uns :totlach: sorry ich krieg dieses Bild einfach nicht aus dem Kopf! :unschuldig:


    Dazu sei angemerkt, dass der Baum an sich von Bernhard kommt. Er wurde in der ersten Fassung nur noch nicht so ... äh ... liebevoll in Szene gesetzt.
    Aber da Bäume Wurzeln haben und sich daher etwas langsam bewegen, darf man hoffen, dass unsere Ottajaskos an diesem Gezücht vorbeiflitzen, bevor es an Bord eines Drachenboots hüpfen könnte.
    Obwohl ... Drachenboote müssen ja auch ab und zu ausgebessert werden ... und dazu braucht man Holz ... von Bäumen.


    Liebes Tagebuch,
    ich muss unbedingt eine neue Idee mit Bernhard besprechen ...

  • Also die Gorillapranke ... Hmmm ... kann ich mich da in Schweigen hüllen? Nöh ;) ;) ;)
    Die stammt von Herrn Corvus. Allerdings steht nichts im Buch, das nicht meine volle Zustimmung hatte. Also bin ich zumindest teilschuldig ... ;D


    Und wie angekündigt noch eine Anmerkung zu einer weiteren Nebenfigur. MARCIAN, er ist der Held der erstren drei Romane, die aus meiner Feder stammen, der Trilogie "Das Jahr des Greifen".

  • Hmmm...verstehe, verstehe. Herr Corvus hat Herr Hennen in seinen dämonischen Bann gezogen und ihn dazu gezwungen- natürlich mittels dämonischer Kräfte- diesen pervertierten Baum abzusegnen! :o Entstanden ist sozusagen eine perfekte Symbiose :D Ich konnte mir nur einfach nicht vorstellen, dass dieses bizarre Gebilde aus Bernhards Feder stammen sollte. Und da schlagt ihr erbitterte Schlachten um " Glitzernde Feen , die klingeln"? :totlach: Ich bin beunruhigt und befürchte schon Schlimmes, in Anbetracht Roberts Idee, doch noch weitere Verwendung für unseren Freund, den Baum zu finden. Da drängt sich die FRAGE auf, ob er als Fahnenmast Dienste leisten könnte, zumindest Teile von ihm. ;D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Auf gehts in die zweite Runde:


    WOW! - das mal vornerweg :-)


    Ich möchte direkt mit dem letzten Satz zuerst einsteigen:
    "Du hast von mir gelesen, .... Bald schon wirst du erraten, wessen Gast du von nun an bist"
    Ja - ich habe als DSA-Spielleiter in der Tat von dieser Frau gelesen - dieser letzte kurze Dialog wirkt auf mich also direkt doppelt und verschafft mir - auch aufgrund meines Halbwissens - einen sehr wohligen Schauer.
    Leute hier hat jemand ganz großes seinen ersten Auftritt und wir waren alle dabei :-)


    Pardon, Also zurück zur Chronologie:


    Wir lernen als erstes Abduls alten Studienkollegen Asef kennen, der anscheinend von dieser Stadt korrumpiert wurde und seine Werte verraten hat. Diese Szene zeigt für mich sehr schön den Unterschied der moralischen Kompasse beider Figuren und gleichzeit auch, dass jeder versucht werden kann. Es wird schließlich sehr deutlich betont, wie Asef früher genau das Leben verabscheut hat, dass er nun führt. Hier wäre ich sehr interessiert daran zu erfahren, was ihm wohl zugestoßen ist um einen derartigen Sinneswandel zu durchleben.


    Nach dem Gespräch mit Asef verfällt Abdul endgültig in Panik und begibt sich recht planlos zu dem Treffen der Paktierer - allerdings nicht ohne vorher auf Jamilah zu treffen, welche ab hier durchaus dominant auftritt und eine recht dünne Erklärung für ihr plötzliches Erscheinen anzubieten hat - an dieser Stelle habe ich bereits die Nase gerümpft und mir gedacht, dass mit der guten Jamilah doch irgendwas nicht stimmt ;-)


    Die blinden Gäste, die alle Opfer Beorns wurden, zeigen für mich sehr schön die Konsistenz der dargestellten Welt Aventurien. Hier hat das, was am einen Ende der Welt geschieht und dem großen Seefahrer Beorn seinen Namen gibt, tatsächlich Auswirkung auf ein Ritual, welches am anderen Ende der Welt durchgeführt wird. Diese innerweltliche Konsistenz ist für mich einer der Hauptaspekte, der mir generell an Aventurien so gefällt.


    Der Dämon selbst wird ja sehr plastisch beschrieben, es entsteht eine gute Vorstellung davon, welcher Grauen in dieser Höhle existiert. Auch in der Szene mit dem blinden "Fingergucker" (musste hier noch jemand an Pan's Labyrinth denken :-) ) zeigt sich, dass Jamilah irgendetwas zu verbergen hat, spätestens als sie mit "Herrin, erbarme dich" angesprochen wird. Allerdings hatte ich auch hier noch nicht an so eine starke Illusion gedacht - so etwas ist selbst in der Fantasywelt Aventurien nach meinem bisheringen Verständnis eine absolute Ausnahme und nur den mächtigsten der Mächtigen möglich.
    (Allerdings treibt sich meine Gruppe im Moment auch aus aktuellem Anlass überwiegend im Bornland rum... Theaterriter und so - Das "Magieniveau" ist in Aventurien durchaus je nach Region unterschiedlich)


    Der Wille zur absoluten Selbstaufopferung Abduls zeigt sich schließlich darin, dass er sich als Magier, der die "vorgeschriebenen" Wege verlassen hat, freiwillig in die Händer der Praioskirche begeben hätte. Man kann also an dieser Stelle von einem wahrlich heldenhaften Charakter ausgehen, der das Wohl seiner Liebsten über sein eigenes stellt - ich bin mir recht sicher, dass diese Erkenntnis nochmal relevant werden könnte ;-)


    Schlussendlich gibt es den auflösenden Dialog, mit dem ich weiter oben eingeleitet hatte. Hier scheint es fast so, als sei er einer deutlich mächtigeren und grausameren Figur in die Hände gefallen, als es dieser Zirkel von Paktierern und Piraten je hätte sein können.
    In diesem Sinne bin ich sehr gespannt auf das folgende Kapitel, dessen erste Zeile mich direkt freut, da es offenbar mit dem, für mich, interessantesten Charakter weitergeht.

  • Und wie angekündigt noch eine Anmerkung zu einer weiteren Nebenfigur. MARCIAN, er ist der Held der erstren drei Romane, die aus meiner Feder stammen, der Trilogie "Das Jahr des Greifen".


    Das Jahr des Greifen liegt seit kurzem ungelesen bei mir im Schrank - ich bin gespannt ;-)


  • an dieser Stelle habe ich bereits die Nase gerümpft und mir gedacht, dass mit der guten Jamilah doch irgendwas nicht stimmt ...
    Auch in der Szene mit dem blinden "Fingergucker" (musste hier noch jemand an Pan's Labyrinth denken :-) ) zeigt sich, dass Jamilah irgendetwas zu verbergen hat, spätestens als sie mit "Herrin, erbarme dich" angesprochen wird.


    Sehr gut - aber dennoch diesmal nur Platz 2 hinter Spürnase TippendeTastatur, die schon im ersten Leseabschnitt misstrauisch wurde. ;)



    Hier hat das, was am einen Ende der Welt geschieht und dem großen Seefahrer Beorn seinen Namen gibt, tatsächlich Auswirkung ...


    Da komme ich gern zurück auf ...


    Ich glaube, das kann man jetzt noch nicht erraten - aber bis zum Ende von Himmelsturm wirst Du es wissen. ;)


    Da Beorn der Blender bereits bekannt ist, können wir uns nicht allzu weit vor der Haupthandlung bewegen ...



    Allerdings hatte ich auch hier noch nicht an so eine starke Illusion gedacht - so etwas ist selbst in der Fantasywelt Aventurien nach meinem bisheringen Verständnis eine absolute Ausnahme und nur den mächtigsten der Mächtigen möglich.


    Das stimmt. Ein so mächtiger Zauber übersteigt das, was in den Büchern der Magierakademien geschrieben steht ...



    Hier scheint es fast so, als sei er einer deutlich mächtigeren und grausameren Figur in die Hände gefallen, als es dieser Zirkel von Paktierern und Piraten je hätte sein können.


    Davon darfst Du mit Gewissheit ausgehen. ;D

  • Das war jetzt mal eine sehr überraschende Wendung. Ich hätte mit allem gerechnet, nur nicht DAMIT. Immerhin weiß ich jetzt, warum mir Jamilah nicht sympathisch war. Und ich befürchte, dass diese "Dame" nicht gerade zu den netten Gesellinnen auf Aventurien zählt. Abdul hat mein tiefstes Mitleid. Ich befürchte, dass er sehr leiden wird. Hoffentlich hat sie ein Erbarmen mit den Zwillingen und lässt sie auf ihrem Weg irgendwo frei.


    Die Frage, die sich mir stellt: Warum hat sie es sich so umständlich gemacht, an Abdul zu kommen? Wollte sie ihn für ihre Zwecke erst austesten, ob er denn wohl der Richtige für was weiß ich ist? Hat sie vielleicht Spaß an solchen Spielchen und Manipulationen? Kennen DSA-Spieler diese Dame vielleicht schon? Es verspricht auf jeden Fall spannend zu werden und da es gen Norden geht, vermute ich sehr bald ein Zusammentreffen mit Phileasson & Co.



    Uiuiui, jetzt wird's eng für den unschuldigen Autor mit dem wallenden Haar. Bernhard, verrate mich nicht!
    :wegrenn:


    Der Baum war schon crazy, aber bei diesem Autorenduo wundert mich nichts mehr. Mir stellt sich eher die Frage, welche spezielle Beziehung Bernhard Hennen zu Bäumen hat, denn immerhin ist auch in "die Elfen" ein Baum eine ganz besondere "Figur", auch wenn vielleicht nicht so ... wie nenne ich es jetzt ... "speziell" :D




    Davon darfst Du mit Gewissheit ausgehen. ;D


    Oh ja, das denke ich auch, wenn nicht vielleicht sogar schlimmer als alle Dämonen zusammen.



    "Du hast von mir gelesen, .... Bald schon wirst du erraten, wessen Gast du von nun an bist"
    Ja - ich habe als DSA-Spielleiter in der Tat von dieser Frau gelesen - dieser letzte kurze Dialog wirkt auf mich also direkt doppelt und verschafft mir - auch aufgrund meines Halbwissens - einen sehr wohligen Schauer.
    Leute hier hat jemand ganz großes seinen ersten Auftritt und wir waren alle dabei :-)


    Danke, hier beantwortet sich meine Frage, ob diese "Dame" schon bei DSA bekannt ist. Das lässt auf sehr spannende Szenen hoffen und auf viel Unerwartetes. So etwas liebe ich, wenn Dinge geschehen, mit denen man so gar nicht rechnet (außer, die Lieblingsfiguren sterben plötzlich, das mag ich so gar nicht >:( )



    Hmmm...verstehe, verstehe. Herr Corvus hat Herr Hennen in seinen dämonischen Bann gezogen und ihn dazu gezwungen- natürlich mittels dämonischer Kräfte- diesen pervertierten Baum abzusegnen! :o Entstanden ist sozusagen eine perfekte Symbiose :D Ich konnte mir nur einfach nicht vorstellen, dass dieses bizarre Gebilde aus Bernhards Feder stammen sollte. Und da schlagt ihr erbitterte Schlachten um " Glitzernde Feen , die klingeln"? :totlach: Ich bin beunruhigt und befürchte schon Schlimmes, in Anbetracht Roberts Idee, doch noch weitere Verwendung für unseren Freund, den Baum zu finden. Da drängt sich die FRAGE auf, ob er als Fahnenmast Dienste leisten könnte, zumindest Teile von ihm. ;D


    Die weitere Verwendung für diesen Baum bereitet mir allerdings auch ein wenig Sorgen. Ich muss diesem Baum nicht nochmal begegnen. Wir sollten diesem Duo den Bananensaft entziehen. Irgendetwas ist in dem Zeug drin. Glitzernde Feen hätte ich aber an dieser Stelle noch schlimmer gefunden... sorry Bernard ;D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich habe jetzt den Prolog gleich mal schnell fertig gelesen, kaum dass ich das Buch ausgepackt hatte.


    Es geht sehr spannend weiter und endet mit einem, für mich völlig überraschenden Schluss. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Allerdings bei der Szene im Wirtshaus lag ich gar nicht so falsch. ;)


    Abdul ist weiterhin ein Sympathieträger, noch mehr als er sich dann auch noch für seine Nichten dem Praiostempel "ausliefern" will.
    Er ist definitiv einer von den Guten und ich hoffe, noch mehr von ihm zu lesen. Was ja auch anscheinend so sein wird, da sie sich ja auf dem Weg in den Norden befinden.


    Der "Dämonenschlundkeller" war aufregend, faszinierend, abstoßend, unheimlich, mitleiderregend und das alles quasi gleichzeitig. Ein seltsames Wechselspiel der Gefühle. Ich bin irgendwie immer noch geflasht ... :o Der Dämonenbaum ist einfach nur zum :angst: :wegrenn:. Ich hoffe, ich werde die Bilder, die in meinem Kopfkino sind, auch wieder los. Ihr Autoren habt wirklich eine .... unbeschreibliche ... (irgendwie fehlen mir da die Worte für) Fanatsie. Ich habe noch kein Buch von Bernhard gelesen - was sich aber in Zukunft garantiert noch ändern wird - aber es überrascht mich nicht, das bei diesem Baum Bernard die Finger im Spiel hatte.


    So, Selime konnte gerettet werden. Aber sie wehrt sich sehr gegen Jamilah. Anscheinend hat hier die starke Verbindung, die zwischen Zwillingen besteht, Selime erkennen lassen, das das nicht Jamilah ist. Abdul war zu sehr mit der Rettung Selimes beschäftigt, um die Anzeichen zu erkennen. Was für mich aber absolut verständlich ist. Ich frage mich nun natürlich, wer diese Elfe ist und vor allem auch, wer ihr "Gebieter" wohl sein mag. Was will sie von Abdul, Jamilah und Selime? Sie muss auf jeden Fall sehr mächtig sein, wenn sie so viele Personen "bestechen" kann, um ihr Ziel zu erreichen. Nur was ist ihr Ziel? Das ist die große Frage, die am Ende des Prologes bleibt.


    Der Bezug der Blinden auf Beorn war für mich so eine Art "Aha-Moment". Da haben meine grauen Zellen schon mal angefangen zu arbeiten, um eine Zeit für den Prolog zu finden. Als dann am Ende die Fahrt nach Norden geht, war mir klar, dass der Zeitraum nich so weit weg von unserer Wettfahrt sein kann.


    Ich freue mich jetzt schon auf unsere alten Bekannten und auf weiterlesen .... :lesen:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ich versuche nun ein Fazit zum Prolog zu ziehen, doch es ist nicht ganz leicht. Ich habe mit diesem Prolog mehr Schwierigkeiten, als mit dem des ersten Bandes. Es ist alles etwas "befremdlich" und "eigenartig". Eine seltsame Stimmung umfängt einen in Al' Anfa. Doch Abdul hat meine Sympathien definitiv gewonnen. Dass er einem derartigen Trugbild aufgesessen ist, tut mir wahrlich leid für ihn, hatte er doch alles in eine Waagschale gelegt, um seine Nichte zu retten. Um welche mysteriöse "Elfe" es sich da handelt ;) Ich denke Abdul wird nun bald auf ein paar alte Bekannte unsererseits treffen. Und ich hoffe dieser Pervertierte Baum beibt hinter uns :totlach: sorry ich krieg dieses Bild einfach nicht aus dem Kopf! :unschuldig:


    Da kann ich dir nur zustimmen. Mir geht es da genauso. Besonders was die Stimmung in diesem Prolog angeht.


    Die weitere Verwendung für diesen Baum bereitet mir allerdings auch ein wenig Sorgen. Ich muss diesem Baum nicht nochmal begegnen. Wir sollten diesem Duo den Bananensaft entziehen. Irgendetwas ist in dem Zeug drin. Glitzernde Feen hätte ich aber an dieser Stelle noch schlimmer gefunden... sorry Bernard ;D


    :totlach: Ja mit dem Banansaft ist definitiv was faul. Ich muss diesen Baum auf jeden Fall auch nicht wieder begegnen. Egal in welcher Form.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • @ Murksxi


    Die weitere Verwendung für diesen Baum bereitet mir allerdings auch ein wenig Sorgen. Ich muss diesem Baum nicht nochmal begegnen. Wir sollten diesem Duo den Bananensaft entziehen. Irgendetwas ist in dem Zeug drin. Glitzernde Feen hätte ich aber an dieser Stelle noch schlimmer gefunden... sorry Bernard ;D


    :o :o :o Aber ich bin doch derjenige, der die glitzernden Feen verhindert hat.
    Allerdings schwebten sie an ganz anderer Stelle über dem Geschehen. Dazu später mehr.

  • Dieser Baum beschäftigt mich doch schon sehr .... Ich habe mich beim lesen auch gefragt, ob die verschiedenen Körperteile des Baumes wohl Teile seiner verschlungenen Opfer sind?

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Das war jetzt mal eine sehr überraschende Wendung. Ich hätte mit allem gerechnet, nur nicht DAMIT.



    Es geht sehr spannend weiter und endet mit einem, für mich völlig überraschenden Schluss. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen.


    Har har har >:D



    Hoffentlich hat sie ein Erbarmen mit den Zwillingen und lässt sie auf ihrem Weg irgendwo frei.


    Na klar - und dann spendet sie auch noch für eine Armenspeisung. :D



    Die Frage, die sich mir stellt: Warum hat sie es sich so umständlich gemacht, an Abdul zu kommen? Wollte sie ihn für ihre Zwecke erst austesten, ob er denn wohl der Richtige für was weiß ich ist? Hat sie vielleicht Spaß an solchen Spielchen und Manipulationen?


    Die Dame ist in den letzten 25 Jahren zu einer prägenden Figur bei "Das schwarze Auge" geworden (ob sie in der aktuellen Gegenwart des Spiels noch lebt oder nicht, verrate ich aber natürlich nicht). Man hat sie an einigen entscheidenden Punkten der aventurischen Geschichte in die Quellenbücher hineingeschrieben.
    Sie hat mehrere sehr ausgeprägte und sehr spezielle Leidenschaften, über die wir uns gern im letzten Leseabschnitt noch unterhalten können. Zudem hat sie ein sehr großes und weit verzweigtes Netzwerk von Zirkeln, die sie mal offen führt, öfter aber aus dem Verborgenen lenkt - und bei Bedarf einzusetzen weiß.



    Allerdings bei der Szene im Wirtshaus lag ich gar nicht so falsch.


    Das stimmt. :klatschen:



    Der "Dämonenschlundkeller" war aufregend, faszinierend, abstoßend, unheimlich, mitleiderregend und das alles quasi gleichzeitig. Ein seltsames Wechselspiel der Gefühle.


    Stell Dir vor, wie die Autoren beim Schreiben ausgesehen haben:
    :verrueckt: :sabber:



    Ich frage mich nun natürlich, wer diese Elfe ist und vor allem auch, wer ihr "Gebieter" wohl sein mag.


    Der Täuschungszauber, den sie wirkt, wird auch die größten Magier Aventuriens staunen lassen. Insofern ist schon bemerkenswert, dass sie überhaupt irgendwen als "Gebieter" anerkennt. Da darfst Du also ruhig in der obersten Liga Ausschau halten ...
    :-\



    Dieser Baum beschäftigt mich doch schon sehr .... Ich habe mich beim lesen auch gefragt, ob die verschiedenen Körperteile des Baumes wohl Teile seiner verschlungenen Opfer sind?


    Da allerdings kann ich Dich beruhigen: Der Cthllanogog ist so eine Art "Wunschbaum", er lässt Körperteile auf Wunsch wachsen.
    Die Frage, auf wessen Wunsch ein bestimmtes Körperteil an ihm wächst, wollen wir ganz bewusst offen lassen. ;D



    Wir sollten diesem Duo den Bananensaft entziehen. Irgendetwas ist in dem Zeug drin.


    Bernhard, hast Du noch Platz im Keller? Wir müssen einen Hamsterkauf tätigen ...


  • @ Murksxi


    Die weitere Verwendung für diesen Baum bereitet mir allerdings auch ein wenig Sorgen. Ich muss diesem Baum nicht nochmal begegnen. Wir sollten diesem Duo den Bananensaft entziehen. Irgendetwas ist in dem Zeug drin. Glitzernde Feen hätte ich aber an dieser Stelle noch schlimmer gefunden... sorry Bernard ;D


    :o :o :o Aber ich bin doch derjenige, der die glitzernden Feen verhindert hat.
    Allerdings schwebten sie an ganz anderer Stelle über dem Geschehen. Dazu später mehr.


    Darüber bin ich auch sehr sehr glücklich. Gegen Feen habe ich ja nix, nur mit dem Glitter.....


    Aber der Baum ist doch von Dir, oder hat da Bernard seine tiefsten Abgründe mit einfließen lassen?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Auf Seite 48 begegnet mir ein Satz, der nachdenklich stimmt: "Verkneif es dir. Moral ist eine Erfindung derer, die es zu nichts gebracht haben und den anderen ihr schönes Leben neiden." Dieser Satz wird von Abduls altem "Freund" geäußert. Ich gerate ins Grübeln, ob ich dem zustimmen kann und komme zu der Erkenntnis, "jein". Dennoch etwas Wahres liegt sicher in dieser Aussage.


    Da wäre wieder die Frage, was Moral eigentlich ist. Aber da könnten wir uns ewig im Kreis drehen. :) Ich fand Asef hat sich alles schön zurecht gelegt, dass es für ihn passt. Er dreht sich wie ein Fähnlein im Wind. Früher hatte er nichts und hat Armut propagiert. Dann kam er an Reichtum und jetzt ist Armut eben Sch…e.
    Ich finde ihn eher abstoßend. Allerdings möchte ich nicht behaupten, dass man Prinzipien oder Meinungen nicht über Bord werfen kann und durch neue ersetzen. Aber so wie er es gemacht hat bzw. wodurch er reich wurde, kann ich nicht gut heißen.



    HAAAA der Ende des Prologs bestätigt meine Antipathie Jamilah gegenüber, denn -und das ist echt der Klopper- sie WAR es gar nie :totlach: darum hat sie Abdul immer so "von oben herab " behandelt. Mir war sie von Anfang an für ein so junges Mädchen zu "seltsam" zu gefasst und berechnend und vor allem erfahren. Mein Bauchgefühl wird also bestätigt!


    Neee, so einfach kommt ihr mir jetzt nicht davon. ;D Jetzt hätten es plötzlich alle gewust. ;) Das könnt ihr ja jetzt leicht sagen. Auch wenn Jamilah euch unsympathisch vorkam und sie sich merkwürdig verhielt, glaub ich nicht, dass irgendwer auf den Trichter kam, dass sie jemand völlig anderes ist, der Abdul auf völlig umständliche Art und Weise entführen wollte. Wäre es nicht so gewesen, wäre sie euch eben das ganze Buch über unsympathisch geblieben. :P



    WIE um ALLES in der Welt, kommt einem den so etwas in den Sinn?


    NEIN! ;D Nicht schon wieder diese Frage. Warum denken wir, was wir denken? Mir kommt auch vieles in den Sinn, ich schreibe es nur nicht auf. :P Und wenn Gedanken vor dem Schreiben gefiltert würden, wären bestimmt viele gute Werke nicht entstanden. Ich glaube, dass der masturbierende Baum noch zu den harmloseren Dinge zählt, im Gegensatz zu denen, die uns noch erwarten. ;D

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Darüber bin ich auch sehr sehr glücklich. Gegen Feen habe ich ja nix, nur mit dem Glitter.....


    Liebes Tagebuch,
    Romantiker wie ich haben es echt schwer!
    :'(



    Ich finde [Asef] eher abstoßend.


    Im Rückblick betrachtet ...
    Könnte es sein, dass Asef angesichts der Befürchtung, er könnte beobachtet werden (die Gegnerin ist ja eine hochpotente Magierin), alles getan hat, um Abdul zu vergraulen, damit er nicht versucht, zur Dämonenparty zu gehen?