02 - Kapitel 06 bis 14 (Seite 44 bis 106)

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  • Die Ermittlungen im Umfeld der Ruhr-Uni haben mich auch so knapp über 20 Jahre in meine Studentenzeit zurückgeworfen. Ich habe zwar nicht in Bochum studiert, sondern im benachbarten Essen, da ich aber inzwischen in Bochum lebe, kenne ich die Ruhr-Uni und die Hustadt auch recht gut. Daher musste ich auch schmunzeln, als Ben und Lila an den vielen Einbahnstraßen dort verzweifeln. Ist mir auch schon des öfteren passiert. :)


    Das es ein Kletterzentrum in der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Constantin geben soll, ist mir zwar nicht bekannt, aber das bot sich durch die Namensgleichheit zu Lilas Vater wohl einfach an. :D


    Die 5 Krankletterer sind inzwischen zwar bekannt, Informationen zum Tod von Korbinian (Was für ein Name !) ergeben sich daraus aber noch nicht. Und so startet wieder eine von Lilas berüchtigten Undercover-Aktionen, um Licht ins Dunkel zu bringen.


    Äußerst gelungen fand ich in diesem Abschnitt die Szenen im Hospiz. Besonders die Szene mit der Frau am Klavier ist da hervorzuheben. Sehr berührend !

    "Wer Bücher liest, kennt sogar den Zusammenhang, aus dem Zitate gerissen werden." (unbekannter Autor)

  • Als ich das erste Mal auf dem Campus war, war ich auch sehr verwirrt ob dieser vielen Bauten, die alle gleich aussehen, es ist definitiv alles ein bisschen verbaut! Aber der Blick von da ins Tal ist wirklich unglaublich schön!


    Die Ruhr-Uni ist genauso wie alle anderen Unis im Ruhrgebiet ein typischer Zweckbau der 60er und 70er Jahre, viel Beton und wenig Grün. Kein Vergleich zu anderen Unistandorten mit wesentlich mehr Tradition, wie z. B. Münster.
    Der Blick ins Ruhrtal ist aber wirklich grandios und entschädigt für einiges. Das beschriebene Fachwerkgebäude dort, den Beckmanns Hof, gibt es wirklich, er gehört sogar zur Ruhr-Uni und wird für Veranstaltungen genutzt. Ich durfte mich mal eine Zeit lang beruflich mit dem Umbau dieses Hofes beschäftigen.

    "Wer Bücher liest, kennt sogar den Zusammenhang, aus dem Zitate gerissen werden." (unbekannter Autor)


  • Äußerst gelungen fand ich in diesem Abschnitt die Szenen im Hospiz. Besonders die Szene mit der Frau am Klavier ist da hervorzuheben. Sehr berührend !


    Stimmt, die Szene fand ich auch sehr intensiv und emotional. Ich habe mich so für die alte Frau gefreut, als sie das Lied wieder spielen konnte. Das war toll von Lila. :herz:

  • Stimmt, die Szene fand ich auch sehr intensiv und emotional. Ich habe mich so für die alte Frau gefreut, als sie das Lied wieder spielen konnte. Das war toll von Lila. :herz:


    Da schließe ich mich euch beiden an: diese Szene fand ich ebenfalls ziemlich rühren, auch wie Lila der alten Dame auf die Sprünge hilft.

  • Da schließe ich mich euch beiden an: diese Szene fand ich ebenfalls ziemlich rühren, auch wie Lila der alten Dame auf die Sprünge hilft.


    Oh, das ist aber schön, dass Euch die Szene gefallen hat! Ist glaube ich, beinahe meine Lieblingsszene (also bis auf eine, die Ihr garantiert noch idenifizieren werdet). Ich war auch echt platt, dass Lila ihre Abneigung Klavieren gegenüber in diesem Moment vergessen konnte ...


    Lucie


  • Ach, was ich dich hier noch fragen wollte, Lucie: bist du selbst schon mal so geklettert, also an einer Kletterwand? Ich stelle mir das echt anstrengend vor.


    :D Erwischt.
    Tatsächlich treibe ich mich mit den Kids häufig in Kletterhallen und Hochseilgärten herum, und auch in meinem Job als Physiotherapeutin in der orthopädischen und psychosomatischen Reha arbeite ich hin und wieder mit einer Kletterwand.
    Aber im Augenblick bin ich durch Elternzeit etc. echt aus der Übung :(. Den bösen Überhang, den Lila auf Anhieb bewältigt, gibt es im Kletterzentrum in Bochum tatsächlich. Allerdings hab ich mich ein bisschen schwerer getan, als sie. Na ja, sie ist ja auch Heldin in einem Krimi ...


    Lucie

  • Oh, das ist aber schön, dass Euch die Szene gefallen hat! Ist glaube ich, beinahe meine Lieblingsszene (also bis auf eine, die Ihr garantiert noch idenifizieren werdet). Ich war auch echt platt, dass Lila ihre Abneigung Klavieren gegenüber in diesem Moment vergessen konnte ...


    Lucie


    Ja, diese Szene war wirklich richtig, richtig schön !!!
    "Wußte ich doch, daß ich das noch mal schaffe", murmelte sie zufrieden :flirt:


  • Den bösen Überhang, den Lila auf Anhieb bewältigt, gibt es im Kletterzentrum in Bochum tatsächlich. Allerdings hab ich mich ein bisschen schwerer getan, als sie. Na ja, sie ist ja auch Heldin in einem Krimi ...


    Da habe ich beim Lesen schon Muskelkater bekommen ;D


  • Da habe ich beim Lesen schon Muskelkater bekommen ;D



    ... und ich einen Krampf in den Fingern. ;D


    Wahnsinn, Lucie, ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie man sich mit den Fingern da halten soll, vor allem an einem Überhang oder wenn man mit den Füßen abrutscht!

  • ... und ich einen Krampf in den Fingern. ;D


    Wahnsinn, Lucie, ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie man sich mit den Fingern da halten soll, vor allem an einem Überhang oder wenn man mit den Füßen abrutscht!


    Da hilft nur eins: Selbst recherchieren :D
    Ein Action-Wochenende auf Lilas Spuren kann ich nur empfehlen: Mit Kletter-Schnupperstunde, Musical-Besuch, Bergbaumuseum + Polizeipräsidium, Stippvisite im Kleingarten und Schnitzeljagd nach Molles Kneipe in der Annastraße, etc. ... Mache ich selbst ganz oft.


    ;) Lucie

  • Ich bin in dieser Runde sehr säumig. Es liegt nicht am buch!! Aber irgendwie ist so viel los. Da ist die Müdigkeit zu groß zum Lesen. Das Buch gefällt mir und Das Paar Danner Lila sowieso. Selbst ihre Art zu streiten finde ich ziemlich echt. Lila wird immer erwachsener, oder kommt mir das nur so vor?
    Die Kletteraktionen fürs Internet finde ich ziemlich blöde. Irgendwie geht es den Menschen zu gut, wenn sie anfangen für nichts ihr Leben zu riskieren. Klettern kann ich verstehen, aber doch wenigstens mit allen Absicherungen, die gehen. Nur so auf einem Kran rumhüpfen ist für mich purer Leichtsinn. Deshalb verstehe ich auch die "Traudich" Caches im Geocachen nicht, denn das sind oft Sachen, die lebensgefährlich sind. Ich liebe das Leben zu sehr, um es durch so was aufs Spiel zu setzen. Was nicht heißt, dass ich Forscher und Abenteurer verstehe, die in unbekannte Höhlen oder auf Berge vordringen und dort an ihre Grenzen gehen. Die sichern sich aber meist so gut wie möglich ab.
    Die Familie fand ich schon ziemlich komisch. Der Vater wollte nichts sagen und läßt aber zu, dass Frau und Kinder mit Danner und Lila sprechen. Warum wollte er nichts mehr sagen? Überhaupt ist die Trauer über den Tod von Korbinian nicht sehr groß, oder? Ich kann verstehen, dass Freddi zur Uni geht, anstatt zuhause zu bleiben, aber dass er schon wieder losziehen will?
    Soll das eine Verbeugung vor dem Freund werden, oder waren sie gar nicht mehr so große Freunde? Ich habe das mit Freddi sowieso nicht so richtig verstanden. War er wirkich nicht dabei? hat er wirklich noch nichts gewußt, als er Lila das erste Mal gegenüber stand? Ich mußte erst mal zurück blättern um zu lesen, ob es sich wirklich bei dem Machotypen aus dem Wohnheim um Freddi gehandelt hat. Lia hat da wohl schneller geschaltet.
    Die Uni klingt ja ungemütlich. In so einem Betonbunker möchte ich eigentlich nicht studieren. Naja, in Leipzig muss man dafür in eine Kirche gehen, um zu studieren und zuviel Beton und zu wenig Grün ist hier auch.
    Ich fand es schon klasse, wie stark Lila geworden ist und wie sie sich durchsetzt, um Molle zu besuchen. Natürlich habe ich nicht gegleubt, dass Molle tot ist. Ich dachte er ist abgehauen aus Sehnsucht nach seiner Kneipe oder aus Unruhe über das Schicksal seines Sohnes. Dass er beim Friseur war, fand ich dann schon lustig. Wie ist er darauf gekommen? Hat eine der Schwestern einen Kommentar dazu gegeben, oder hatte er bisher nur keine Zeit? Was wird er machen, nachdem ihm das Leben einen solchen Stups versetzt hat?

  • Ja, diese Szene war wirklich richtig, richtig schön !!!
    "Wußte ich doch, daß ich das noch mal schaffe", murmelte sie zufrieden :flirt:


    Eine sehr berührende Geste, obwohl ich an Lilas Stelle nicht gewußt hätte, ob es richtig ist, sich dazu zu setzen. Es hätte auch umgekehrt von der alten Dame als ungewollte Hilfe oder sogar als Eindringen in ihre Welt angesehen werden können, als Bevormundung. Ich habe mich für Lila gefreut, dass sie die richtige Empathie hatte, dass sie hier eingreifen kann und der Satz der alten Dame war dann wirklich wunderschön gewählt. Lila ist schon eine, wie kann man es schaffen bei so einem Vater so nett und mit so einem riesigen Herzen zu leben.


    Apropo, ich habe vermutlich im Moment mehr Angst als Lila vor dem Vater und was er ihr antun könnte (nicht körperlich, aber die Verhandlung wird eine schlimme Sache für Lila.

  • :totlach: :totlach: :five:


    Ich denke dann eher an Opposition. Wenn die Eltern unordentlich sind, dann lohnt es ja nicht mit Unordnung zu provozieren, das ist eben Ordnung zur Abgrenzung besser geeignet. Ich kannte einen Künstler, der in seiner riesigen Altbauwohnung eine sehr gemütliche Unordnung hatte (er arbeitete vor allem mit Müll), das Zimmer seines Sohnes war eine absolute Ordnungsoase ;)


  • Der Tote hat jetzt einen Namen und Jonas bleibt weiterhin verschwunden - es hätte mich auch gewundert, wenn er so weiter gemacht hätte wie bisher. Wobei mich schon das Verhalten von Dennis und Freddie verwundert, wenn die beiden tatsächlich bei der Kletterpartie dabei waren.


    Laut eigener Aussage war Freddi ja nicht dabei. Das würde einiges erklären.


  • Ich denke dann eher an Opposition. Wenn die Eltern unordentlich sind, dann lohnt es ja nicht mit Unordnung zu provozieren, das ist eben Ordnung zur Abgrenzung besser geeignet. Ich kannte einen Künstler, der in seiner riesigen Altbauwohnung eine sehr gemütliche Unordnung hatte (er arbeitete vor allem mit Müll), das Zimmer seines Sohnes war eine absolute Ordnungsoase ;)


    :totlach:


    Schön, dass Du dabei bist :winken: und viel Spaß beim :lesen:
    Liebe Grüße,
    Lucie

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen