02 - Seite 61 bis 119 (ab: September 2015, Max)

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  • So, nun sind wir bei der Hälfte des Buches und inzwischen habe ich mich sowohl völlig an den Stil gewöhnt als auch die Personen besser kennengelernt.
    Nun kann ich mich ganz auf ihre Geschichten einlassen und die finde ich weiterhin sehr interessant, man versteht sie allmählich besser.


    Zum Beispiel Max und die Tomatensuppe - im ersten Abschnitt hatte ich mich noch gefragt, warum um Himmels Willen er das gemacht hat! Aber nun wird es klar, es gibt eine Vorgeschichte zwischen der Braut und ihm und diese Rache per Sperma ist absolut nicht willkürlich, sondern eben die Retourkutsche für das, was sie ihm damals angetan hat.
    Aus ihm ist trotzdem was geworden, aber vielleicht wäre sein Leben ganz anders verlaufen, wenn Thomas' Familie ihn damals nicht "verstoßen" hätte wegen der Lügengeschichte der Schwester - wer weiß?


    Sehr interessant und mir völlig unbekannt bisher war die Geschichte der Optanten. Ich hatte beim ersten Auftauchen dieses Wortes noch überlegt, ob das wohl irgendein österreichischer Begriff ist, den ich nicht kenne, aber die Erklärung folgte dann ja schnell. Mir war zwar ein bisschen bewusst, dass Südtirol schon immer zwischen Italien und Österreich stand, aber genauer habe ich mich mit der Geschichte dieser Region irgendwie noch nie befasst. Also gleich auch mal wieder was gelernt.


    Wir haben auch ein weiteres Puzzlestück zur Affäre von Juliane und Felix bekommen. Verrückt, dass sie das macht, nur weil sie ihren Mann mit seiner Ex Isabella sieht. Naja, natürlich nicht nur, weil sie ihn sieht, sondern weil sie sieht, wie Paul Isabella ansieht und erkennt, wie unterschiedlich seine Gefühle für sie beide sind/waren.
    Dabei hat sie doch ganz offensichtlich das bessere Los gezogen. Ja, vielleicht war die Beziehung mit Isabella leidenschaftlicher, aber sie war auch nicht alltagstauglich und ist schnell gescheitert. Paul und Juliane hingegen passen offensichtlich sehr gut zusammen - aber zwischen ihnen brennt eben nicht so ein wildes Feuer - die beiden sind eher die verlässliche, gleichmäßige Zentralheizung ;D

  • Genau so kann man die Beziehung von Paul und Juliane beschreiben: "verlässliche, gleichmäßige Zentralheizung" :)
    Das muss ja ganz und gar nicht negativ besetzt sein. Ohne Heizung würden wir erfrieren.

  • Mittlerweile muss ich nicht mehr nachlesen wer wer ist und ich hab eigentlich schon ganz bestimmte Bilder zu den einzelnen Personen.
    Der erste Teil dieses Buches war ja irgendwie eine Vorstellung der Hauptpersonen, jetzt kommen Erklärungen und Vorgeschichten dazu! Und damit bekommt jede der Personen wirklich ein "Gesicht".
    Verwirrend sind jetzt nur noch die verschiedenen Zeitangaben in den Überschriften - 09.2015, 06.2015 und dann 12.2015. Die Ereignisse werden also aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Zeiten erzählt.



    Die Geschichte von Max und der ersten Chellospielerin war schon hart und seine Tomatensuppenaktion zumindest nicht grundlos - ich finde sie trotzdem extrem gruselig!
    Aber das Verhalten der Schwester des Freundes ist es ja auch!


    Paul erklärt seine erste Ehe - leidenschaftlich und anstrengend. Er erklärt ihr Scheitern, seine Meinung zum Thema Ehe und damit auch seine Einstellung zu Juliane.
    Es sind einige Sätze dabei, die wirklich charakteristisch sind für ihn, zB die Erkenntnis, dass man jemanden lieben und gleichzeitig wissen kann, dass man mit ihm nicht glücklich wird.


    Juliane erzählt ihrer Freundin im Dezember 2015 vom Beginn ihrer Affäre mit Felix. Dass Juliane so aus der Fassung gerät weil sie ihren langjährigen Ehemann mit seiner Exehefrau sieht hat sicher auch mit ihrer Vorgeschichte zu tun - anders kann ich es mir nicht wirklich erklären.


    Und Felix erzählt von seiner Jugend, von seiner Familiengeschichte - ich gebe auch zu, dass ich vorher leider noch nie etwas von Optanten/Rückoptanten gehört habe! (Ein sehr interessantes Thema!)


    Je mehr Kapitel ich lese, desto komplexer werden die einzelnen Personen, desto mehr Kontaktpunkte haben sie auch untereinander.
    Liebe Judith, nachdem Deine Bücher (zumindest die, die ich kenne) immer einem spannenden und oft katastrophalen Höhepunkt hinarbeiten, bin ich neugierig, was hier noch folgen wird. Es gibt ja auch immer wieder Andeutungen in diese Richtung.
    Ich bewundere auf alle Fälle die Konstruktion dieses Romans!


    Glg!
    ysa


  • Genau so kann man die Beziehung von Paul und Juliane beschreiben: "verlässliche, gleichmäßige Zentralheizung" :)
    Das muss ja ganz und gar nicht negativ besetzt sein. Ohne Heizung würden wir erfrieren.


    Definitiv nicht negativ! Man sieht ja an Paul und Isabella, dass wildes Feuer nicht unbedingt lange vorhält - oder man sich die Finger verbrennt!
    Aber manchmal ist die Zentralheizung halt auch ein bisschen langweilig ;D


  • Verwirrend sind jetzt nur noch die verschiedenen Zeitangaben in den Überschriften - 09.2015, 06.2015 und dann 12.2015. Die Ereignisse werden also aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Zeiten erzählt.


    Ich muss gestehen, auf die verschiedenen Monatsangaben habe ich gar nicht mehr so geachtet. Aber es wäre wahrscheinlich besser :-[


    Zitat

    Liebe Judith, nachdem Deine Bücher (zumindest die, die ich kenne) immer einem spannenden und oft katastrophalen Höhepunkt hinarbeiten, bin ich neugierig, was hier noch folgen wird. Es gibt ja auch immer wieder Andeutungen in diese Richtung.


    Ja, der Klappentext lässt da ja auch hier einiges erwarten. Momentan ist eigentlich noch alles recht ruhig und undramatisch, selbst die Affäre sieht Paul ja recht gelassen und geht nicht davon aus, dass das seiner Ehe wirklich schaden wird.
    Aber auf irgendwas führt das alles hin und ich bin da auch sehr gespannt, wie Judith uns überraschen wird!

  • Ja, langweilig kann sie mitunter sein, die vertraute Routine zwischen Partnern, die bereits sehr lange zusammen sind. Und Juliane sehnt sich nach dem Prickeln, nach Schmetterlingen im Bauch, will einmal noch Leidenschaft spüren...
    Um aber schlussendlich wirklich fremdzugehen (sie hält ja nichts davon, sagt sie einmal, rümpft die Nase über Paare, die sich das Leben mit Affären so schwer machen), braucht sie die Begegnung mit Felix, zu dem sie sich ja damals im Zug bereits stark hingezogen fühlte. Es musste für sie Felix sein, mit einem anderen hätte sie wahrscheinlich nie den Mut dazu gehabt. "Ja, es musste Felix sein und kein anderer!" sagt sie einmal später.


    Die verschiedenen Zeitangaben haben eine Bedeutung. Das kann ich aber noch nicht jetzt aufklären. Nur: Juliane kann z. B. erst im Dezember darüber sprechen, da hat sie alles halbwegs "verdaut".

  • Judith, irgendwie erinnert mich Deine Art zu schreiben an Thommie Bayer. Ich habe überlegt, was, und es ist - so glaube ich - der Weg, wie Du die Geschichte aufdröselst, aus verschiedenen Blickwinkeln. Also, es ist keine Ähnlichkeit in Form von Adaption oder so, einfach die gleiche Sichtweise der Dinge und mir ist das sehr sympathisch. Thommie Bayer mag ich nämlich sehr!


    Max scheint der zu sein, der als Jugendlicher am verwirrtesten, vielleicht auch am verirrtesten war - was für Familienumstände. Ich finde es toll, dass seine Schwestern ihn gesucht und auch gefunden haben, sie scheinen ja wirklich sehr nett zu sein, wenn auch teilweise etwas leichtlebig, aber wer ist das nicht in einem gewissen Alter.


    Jetzt wissen wir auch, wie Felix, Max und Alessandro sich zum Segeln zusammengefunden haben und bald werden wir auch erfahren, wie Felix' Mutter Davide kennenlernte - ob sie wohl mal eine Affäre hatten.


    Ich denke, man sollte eine gewisse Langeweile in der Beziehung nicht unterschätzen, denn im Gegensatz zur Aufregung ist sie langfristig zu ertragen. Vielleicht sollte man sie als Routine oder als Miteinander-Vertrautsein sehen. Wobei, ich kann sehr gut Verstehen, dass Juliane schockiert war, als sie Paul mit seiner Ex sah und seinen Blick, der offenbar noch immer eine gewisse Leidenschaft offenbarte. Sowas sollte ein Ehemann keiner anderen Frau darbieten, auch wenn die eigene Beziehung eher in ruhigen Gewässern steuert. Ich glaube auch nicht, das sie sich trennen werden und ich wünsche ihnen das auch nicht - ich glaube, das würde ihnen nicht guttun und den Kindern auch nicht.


  • Und Felix erzählt von seiner Jugend, von seiner Familiengeschichte - ich gebe auch zu, dass ich vorher leider noch nie etwas von Optanten/Rückoptanten gehört habe! (Ein sehr interessantes Thema!)


    Auch ich hatte den Begriff noch nicht gehört - die Schwierigkeiten der deutschsprachigen Bevölkerung in Südtirol zu Mussolinis bzw. Hitlers Zeiten waren mir bekannt, aber mehr so oberflächlich, so fand auch ich das sehr interessant, da nun mehr drüber zu erfahren!

  • Liebe Alice, ich kenne leider Thommie Bayer nicht, muss ich gleich googeln!
    Ja, eine gewisse Langeweile gehört natürlich dazu, und auch Routine! Leidenschaft geht ja irgendwann mal vorbei, die Vertrautheit und das sich Wohlfühlen miteinander bleiben (wenn die Beziehung gut ist).
    Aber ich glaube, dass viele Menschen in einer langjährigen Beziehung das Gefühl kennen: diese Sehnsucht nach dem Prickeln und dem Kick und dem Aufgeregtsein.

    Die Figur Juliane empfindet diese Sehnsucht nach einer heftigen Affäre, nach körperlicher Lust, obwohl ihr ihre Ratio noch einflüstert: Tu es nicht! Setz dein geruhsames Eheleben nicht aufs Spiel!
    (Oder ich könnte auch sagen: Ich habe die Figur eben so konzipiert, dass sie so empfindet, sonst hätte ja die ganze Geschichte nicht funktioniert.)
    Vor allem dann, als sie Felix in der Galerie wiedergesehen hat. Im Grunde konnte sie ihn doch nicht ganz vergessen. Mit Paul hat sie die absolute Leidenschaft nie erlebt. Sie muss etwas nachholen.

  • Von der Option im Jahre 1939 und überhaupt von Südtirols Gschichte wusste ich auch nichts (in OÖ lernt man in der Schule kaum darüber), bis ich dann 1995 nach Innsbruck zog, um hier Deutsch und Geschichte zu studieren. Im Studium machte ich einige Südtirol Seminare und Vorlesungen, es hat mich sehr interessiert.


    Mein Mann stammt aus Südtirol und hat mir auch viel darüber erzählt. Die Option war eine große Sache damals und hat das Land sehr gespalten. Ein spannendes, für mich faszinierendes Thema. Ich wollte es unbedingt in das Buch "einbauen". Weil es zu der Frage passt: Soll ich bleiben oder gehen?


  • Von der Option im Jahre 1939 und überhaupt von Südtirols Gschichte wusste ich auch nichts (in OÖ lernt man in der Schule kaum darüber), bis ich dann 1995 nach Innsbruck zog, um hier Deutsch und Geschichte zu studieren. Im Studium machte ich einige Südtirol Seminare und Vorlesungen, es hat mich sehr interessiert.


    Das habe ich auch studiert! Allerdings in Köln und mit Osteuropäischer Geschichte im Hauptfach und ein paar Jahre vor Dir (ich habe 1990 abgeschlossen)

  • Ich arbeite mich langsam durch das Buch. Irgendwie ist es keines, welches man sich immer mal zwischendurch nimmt und liest, sobald sich eine kleine Zeitlücke ergibt. Ich lese dieses Buch wirklich ganz bewusst.


    Die Stühle rücken immer näher zusammen, auf denen die Wahrheiten und Verbindungen und Hintergründe sitzen. Wir erfahren zum Beispiel mehr über das jeweilige Gegenüber.


    Dann bin ich auch über diese Optanten Sache gestolpert. Kannte ich auch noch nicht. Aber es war doch sehr gut recherchiert und dargestellt. Danke dafür. So haben wir auch wieder was gelernt.


    Mh, so ein Zufall stellt alles auf den Kopf? Juliane sieht ihren Mann mit dessen Ex sitzen, die ja nur zufällig "Händchen halten" und daraufhin gibt sie sich ihren Gefühlen für Felix hin. Hat sie wohl doch nur einen Vorwand gesucht?


    Dann haben wir noch einen Davide dazubekommen. Ich hoffe, dass ich das alles richtig auf die Reihe bekomme. Das Schreiben hier fällt mir doch sehr schwer, da es ja keine Handlung ist, die sich aufbaut und dann passiert etwas und dann kommt der Schlußakkord. Aber ich versuche, auch anhand Eurer Beiträge, mich da irgendwie mit Euch auszutauschen.


  • Ja, langweilig kann sie mitunter sein, die vertraute Routine zwischen Partnern, die bereits sehr lange zusammen sind.



    Ich handhabe das in meiner Beziehung so, dass wir uns z.B. verabreden. Wenn wir zu Abend essen, dann reden wir, wer was vor hat, was erledigt werden muss und was wir dann mit dem freien Abend tun wollen. Dann verabreden wir uns und treffen uns. Das finde ich ganz faszinierend, dass ich mich mit meinem "Mann" - wir sind nicht verheiratet - verabrede :)

  • Zum Beispiel Max und die Tomatensuppe - im ersten Abschnitt hatte ich mich noch gefragt, warum um Himmels Willen er das gemacht hat! Aber nun wird es klar, es gibt eine Vorgeschichte zwischen der Braut und ihm und diese Rache per Sperma ist absolut nicht willkürlich, sondern eben die Retourkutsche für das, was sie ihm damals angetan hat.
    Aus ihm ist trotzdem was geworden, aber vielleicht wäre sein Leben ganz anders verlaufen, wenn Thomas' Familie ihn damals nicht "verstoßen" hätte wegen der Lügengeschichte der Schwester - wer weiß?


    Der Max hatte es echt nicht leicht. Die Schwester war ziemlich mies. Gestern sah ich auf WDR einen Film, da ging es auch um einen Bruder, der nicht wollte, dass sein verschollener Bruder (bei der Flucht ist der irgendwie abhanden gekommen) gefunden wird. Das hat mich so ein bisschen an die Schwester erinnert.


  • Genau so kann man die Beziehung von Paul und Juliane beschreiben: "verlässliche, gleichmäßige Zentralheizung" :)
    Das muss ja ganz und gar nicht negativ besetzt sein. Ohne Heizung würden wir erfrieren.


    Und wo gibt es heute noch verlässliche Zentralheizungen? :P


  • Ich arbeite mich langsam durch das Buch. Irgendwie ist es keines, welches man sich immer mal zwischendurch nimmt und liest, sobald sich eine kleine Zeitlücke ergibt. Ich lese dieses Buch wirklich ganz bewusst.


    Ich weiß genau, was Du meinst. bleiben ist kein Buch, welches man einfach mal dazwischen schiebt. Ich muss gestehen, dass ich es auch nicht immer lesen konnte. Ich musste mich die ganze Zeit mehr konzentrieren, mich in die jeweilige Perspektive eindenken.
    Sicher, im zweiten Abschnitt gelang mir das schon deutlich besser, da ich mittlerweile die einzelnen Figuren etwas zu kennen meinte.


  • Mein Mann stammt aus Südtirol und hat mir auch viel darüber erzählt. Die Option war eine große Sache damals und hat das Land sehr gespalten. Ein spannendes, für mich faszinierendes Thema. Ich wollte es unbedingt in das Buch "einbauen". Weil es zu der Frage passt: Soll ich bleiben oder gehen?


    Da ich die Geschichte schon vorab in Österreich verortet hatte, war ich übrigens bereits bei der ersten Erwähnung ziemlich überrascht, dass ein Südtiroler mit von der Partie ist.
    Dass dann auch die Große Option in Südtirol eine Rolle bekommt, hat mir sehr gut gefallen. Ehrlicherweise habe ich von dieser "Wahlmöglichkeit" im Zusammenhang mit einer Widerstandsgruppe, die sich nach Andreas Hofer benannt hat, gehört, aber mich nie direkt mit dem Thema beschäftigt.
    Aufgrund der Erwähnung hier habe ich ein bisschen recherchiert und war baff, dass sich so viele Südtiroler für das Deutsche Reich entschieden haben: 85%! Dass trotz der Rückkehr vieler Optanten nach 45 eine tiefe Spaltung vorhanden war, finde ich ziemlich spannend. Wieder ein Thema, mit dem ich mich gerne etwas näher beschäftigen würde.


    Ich muss direkt mal auf die Suche nach Romanen gehen - wenn es denn welche geben sollte.


  • Verwirrend sind jetzt nur noch die verschiedenen Zeitangaben in den Überschriften - 09.2015, 06.2015 und dann 12.2015. Die Ereignisse werden also aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Zeiten erzählt.


    Okay, ich gestehe: anfangs wollte ich mir immer merken, wann welche Person erzählt. Wenn es mir wieder mal entglitten ist, dann habe ich nachgeblättert und es mir erneut zu merken versucht.
    Komischerweise ging aber keine Zeit wirklich in den Kopf - ich hätte nicht sagen können, ob sie sich bei den einzelnen Perspektiven auch mal verändert oder stets gleich bleiben. Tja, und irgendwann habe ich es dann einfach abgehakt. ::)
    Wäre die Zeit unterschiedlicher gewesen, hätte ich mir die jeweilige Angabe vermutlich merken können - so leider nicht.


    Zitat

    Die Geschichte von Max und der ersten Chellospielerin war schon hart und seine Tomatensuppenaktion zumindest nicht grundlos - ich finde sie trotzdem extrem gruselig!
    Aber das Verhalten der Schwester des Freundes ist es ja auch!


    In der Tat. Dennoch entschuldigt dass diese perfide Rache nicht. :vogelzeigen: Args.
    Im ersten Moment (als Max sein Sperma einrührt und die Suppe mit einem Herzchen versieht - also ohne Kenntnis des Hintergrunds) habe ich schon über sexuellen Missbrauch bzw. ob diese Aktion als solcher zählen würde, nachgedacht.