01 - Seite 7 bis 60

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Liebe Judith, liebe Mitleser/innen,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu "bleiben" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Autorin Judith Taschler, die uns hier zum ersten Mal begleitet - herzlich Willkommen!


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netiquette durch.
    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Viel Spaß uns allen beim Lesen und Diskutieren! :winken:


    Hier könnt ihr zum Inhalt von Seite 7 bis 60 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • So, wollen wir mal langsam anfangen?


    Ich habe den ersten Abschnitt gelesen und bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Eindrücke.


    Ich bin so eine Leserin, die Kapitelüberschriften gerne ignoriert, aber das geht hier nicht, denn dann wüsste ich nie, bei wem wir gerade sind.
    Wir haben wohl 4 Erzählstimmen, Paul, Juliane, Max und Felix.
    Mit wem reden sie jeweils? Jeder mit einem guten Freund oder eine Freundin? Oder etwa alle mit derselben Person?
    Diese Perspektive, ein Gespräch mit einem stummen Gegenüber, ist etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Es hat wirklich etwas von einer Beichte, wie Paul es am Anfang nennt.


    Habe ich das richtig verstanden, sie saßen damals alle 4 in diesem Zugabteil?
    Paul und Juliane haben später geheiratet. Aber wohl nicht direkt nach Italien?, denn Paul hat ja erstmal diese Isabella geheiratet, Juliane ist also seine zweite Frau.
    Und nun hatte sie diese Affäre mit Felix. Aber dieser ist an Krebs erkrankt, zumindest gehe ich aufgrund der Bestrahlungen davon aus.


    Das ist alles noch ziemlich verwirrend für mich, weil auch jeder in seinen Erinnerungen und Erzählungen an einen anderen Zeitpunkt zurückspringt, Juliane zum Beispiel zu diesem schrecklichen Unfall mit ihrem kleinen Bruder. Man weiß noch nicht so recht, was davon wirklich relevant ist und was vielleicht einfach nur Erinnerungen - wie zB der Bau des Katamarans und die drei jungen Frauen damals. Sind die wichtig für den weiteren Verlauf der Handlung oder eher nicht?


    Und dann finden diese Gespräche auch alle noch zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt, aber bisher wohl alle zwischen Mai und Dezember 2015.


    Könnt ihr das alles schon besser einordnen oder seid ihr ähnlich verwirrt wie ich?

  • Hallo, ich versuche mal hier etwas zu schreiben und hoffe, ich mache es richtig und es klappt!
    Ja, die vier saßen zufällig im Juli 1994 im selben Abteil im Nachtzug nach Rom. Sie kannten einander nicht. Paul war 29 Jahre alt und gerade frisch geschieden von seiner ersten Frau Isabella, sie lebten aber bereits an die vier Jahre getrennt. Er fühlt sich stigmatisiert dadurch.
    Juliane ist 20 Jahre alt und schwer traumatisiert seit ihrer Jugend, sie fühlt sich schuld am Tod ihres kleinen Bruders.
    Felix ist ebenso 20 Jahre alt und auf der Suche nach einem ehemaligen Geliebten seiner (bereits verstorbenen) Mutter.
    Max ist 18 Jahre alt und will einen Sommer lang in Rom Porträts malen, einfach nur, weil das Malen seine Leidenschaft ist.

  • Alle stehen sie also quasi an einem Wendepunkt in ihrem Leben, sind auf der Suche nach etwas oder müssen etwas verdauen. Sie quatschen im Zug, trinken zwei Flaschen Rotwein, erzählen von ihren Träumen und Plänen. Am Morgen trennen sie sich am Bahnsteig, nachdem Juliane noch ein Stück auf ihrem Cello spielte.
    Ein paar Tage später trifft sie Paul wieder, die beiden werden ein Paar. Mit vierundzwanzig ist Juliane bereits verheiratet (in Wien) und ist schwanger.
    So viel zu dieser Bahnfahrt vor zwanzig Jahren, die manchmal in Rückblenden zur Sprache kommt.

  • Liebe Judith,


    schön, dass Du da bist und danke für die Erklärungen!
    Dass Paul vor der Italienreise mit Isabella verheiratet war, war mir nicht klar, vielleicht habe ich da nicht aufmerksam genug gelesen.

  • Zur Erzählform (weil sie Dich, Dani, offensichtlich irritierte):
    Jeder der vier Protagonisten erzählt einer - für den Leser unsichtbaren - Person. Eigentlich wäre es also ein Dialog, doch das Gegenüber kommt nicht zu Wort. Paul, Juliane, Felix und Max erzählen einem Menschen, dem sie vertrauen, und nur deshalb können sie so offen und auch schonungslos "beichten".
    Ich habe überlegt, die vier einander erzählen zu lassen, z. B. Paul seiner Frau. Aber dann wäre er nie so ehrlich und schonungslos mit sich selber gewesen! Seiner Frau hätte er ja nie von seinen Schuldgefühlen erzählen können. Paul erzählt seinem (ehemaligen) besten Freund, der aber seit Langem in Sydney wohnt. Dieses Detail ist wichtig: Paul ist ein diskreter Mensch und hätte die Sache in Wien nicht herumerzählt.
    Juliane erzählt ihrer Freundin aus Kindheitstagen, die zu Besuch bei ihr ist. (Juliane wuchs in Tirol auf.) Sie hat den Kontakt zu dieser Freundin etwas vernachlässigt, sie selten gesehen. Sie sagt darüber auf S 20 f: "Ich habe mich in der Zeit danach wohl ziemlich abweisend dir gegenüber verhalten, obwohl du meine beste Freundin warst. Und du bist es immer noch, auch wenn wir uns so selten sehen. Das tut mir leid. ABer weißt du, ich sah dich und wurde daran erinnert. Weil du dabei warst an jenem Nachmittag, im Schwimmbad. Ich hasste euch sogar manchmal. Marie, Elena und dich. Ihr hättet mich davon abhalten können, dachte ich mir, ihr hättet mir zurufen können: Denk daran, was du deinem Papa versprochen hast! Du sollst bei deinem Bruder bleiben!"
    Der Kontakt mit ihrer Freundin erinnerte sie zu schmerzhaft an diesen Unfall ihres Bruders im Schwimmbad.
    Max erzählt seinem Aktmodell, einer jungen Frau, die ihn, den bekannten Maler, anhimmelt und ein bisschen in ihn verliebt ist.
    Felix seinem Bettnachbarn, der in der gleichen Situation ist wie er. Nur deshalb kann er so offen über seine Angst reden, gegenüber der Familie möchte er nicht jammern.
    Diese Details "rund um die unsichtbaren Gesprächspartner" sind ja informativ und sagen einiges über die Protagonisten aus.

  • "Irritieren" ist vielleicht das falsche Wort, das klingt so negativ. Aber es ist erstmal eine ungewöhnliche Form und ich musste mich da hineinfinden. Vor allem, weil das jeweilige Gegenüber ja unsichtbar bzw. unhörbar bleibt, auch wenn man einige Informationen über sie bekommt.
    Dieser Stil erfordert beim Lesen eine große Aufmerksamkeit, finde ich. Aber das soll nicht negativ gemeint sein, der Leser darf ja ruhig etwas gefordert werden! ;)


    Du hast recht, jetzt wo du es schreibst, ist klar, dass sie jeder einem bestimmten vertrauten Menschen berichten, ich weiß gar nicht, wie ich kurz auf den Gedanken kommen konnte, das sei möglicherweise bei allen dieselbe Person. Vielleicht weil sie alle miteinander verbunden sind und ich da mehr hinein interpretiert habe.

  • Liebe Judith,
    alles gut, ich wollte nur nicht, dass du denkst, ich wäre vielleicht negativ-irritiert ;) Das sind die Tücken bei der schriftlichen Kommunikation.

  • Jetzt aber nochmal: hallo, liebe Judith, hallo liebe Mitleserinnen (bisher nur Dani)
    Ich habe jetzt auch den ersten Teil gelesen und bin ganz froh über die zahlreichen Erläuterungen von Judith: also, es war klar, dass Paul seinem Jugendfreund erzählt und Juliane einer Freundin aus Kindertagen, bei Felix war mir das aber gar nicht klar, weil ja auch erst am Ende des Abschnitts rauskommt, dass er krank ist. Wie furchtbar, es scheint ja sehr ernst zu sein mit seinem Krebs (?). Wußte Juliane das, als die Affäre startete?


    Ich finde Deinen Stil toll, liebe Judith, ich denke mir, es ist gar nicht so einfach, so zu schreiben, als ob jemand etwas so locker-flockig runter erzählt, also ein Zwiegespräch bzw. gerade in dem Moment einen Monolog führt.


    Paul hatte eine schwere Kindheit in der Hinsicht, dass seine Eltern von klein auf gewisse Erwartungen an ihn hatten, er war etwas Besonderes wie die ganze Familie. Eine ziemliche Bürde, finde ich, er war jemand, der nicht in seiner Eigenständigkeit, sondern in seiner Abhängigkeit gefördert wurde, ganz im Gegensatz zu dem Freund, mit dem er im Gespräch ist. Er ist ein langmütiger Mensch, wie es mir scheint, die Affäre seiner Frau macht ihn nicht wütend, sondern er sieht es eher fatalistisch, es musste irgendwie so kommen, fast scheint er froh zu sein, dass es mit Felix war.


    Zeitlich gehen die Gespräche bis in den Dezember 2015 (bisher), da spricht Juliane. Ob Felix da noch lebt? Ich könnte mir vorstellen, dass nicht, aber das erfaren wir dann ja sicher noch.


    Max scheint ein unbelasteter Typ zu sein, der für seine Kunst lebt, das schon als junger Mann getan hat. Er hat sich mit Felix für eine Ausstellung zusammengetan, aber kann es sein, dass er der größere Künstler ist?


    Eine Frau und drei Männer, wobei das Bindeglied zwischen Juliane und Max offenbar nur das Bild ist, das er vor Jahren von ihr malte. Kommt da vielleicht noch was. Ich glaube nicht, dass sie eine Affäre hatten. Aber vielleicht was anderes, was wir bisher noch nicht sehen. Ein spannendes, tiefgründiges Buch, ich bin gespannt!

  • Wie schön, dass die Diskussion endlich losgeht!


    Guten Abend liebe Mitleserinnen! Guten Abend liebe Judith!


    Ich fang gleich an: die Erzählform war auch für mich eine kleine "Herausforderung" an meine Aufmerksamkeit - ich musste auch mehrmals zurückblättern um die vier Hauptpersonen auseinanderhalten zu könnten.
    Dass die Hauptpersonen mit fast unsichtbaren Gesprächspartnern reden, führt ein wenig dazu, dass man von der ersten Seite an wirklich mitten in der Geschichte ist. Vielleicht auch deshalb, weil ich zwischendurch immer wieder dachte, dass der Leser möglicherweise dieser Gesprächspartner sein könnte. Gut! Das ist zwar nicht der Fall, aber als Leser ist man sowieso immer der heimliche Gesprächspartner!


    In diesen Gesprächen erfährt man schon einiges über die getrennten und gemeinsamen Geschichten von Paul, Felix, Max und Juliane und jeder von ihnen gibt kleine Hinweise auf die Katastrophen, die die Geschichte bilden! Superspannend! Ich schätze diesen Stil!


    Natürlich hab ich schon weiter gelesen. Und weil ich das Buch nicht hier neben mir habe, trau ich mich nicht mehr zu schreiben.


    Was ich noch sagen wollte: das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Diese Vierteilung - symbolhaft für die vier Hauptpersonen - außerdem spielen das Meer und das Chello ja wirklich wichtige Rollen für die vier!
    Wie weit hat der Autor eigentlich Einfluss auf die Gestaltung des Covers? Manchmal hab ich den Eindruck, dass einfach irgendein Bild genommen wird ohne irgendeinen Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches!


    Soweit für den Moment...


    Glg!
    ysa


    Und noch etwas... ich werde sicher nie wieder Tomatensuppe in einem Lokal essen!

    Liebe Grüße!;)
    Miriam

    Einmal editiert, zuletzt von ysa ()

  • Also ich werde weiterhin Tomatensuppe essen! Und möchte jetzt nicht schuld daran sein, wenn meine Leser/innen das nicht mehr machen :unschuldig:!


    Ich hatte schon Mitspracherecht, was das Cover betrifft, das wurde sogar vertraglich festgelegt. Der erste Vorschlag gefiel mir gar nicht (hellblau, fliegende Schmetterlinge, alles pastellfarbenartig), der zweite gefiel mir sehr gut (ein großartiges Gemälde einer Cellospielerin), da bekam der Verlag leider die Rechte dafür nicht und ich war sehr enttäuscht. Das war echt toll! Dann wurde es der dritte Vorschlag, weil wir schon etwas Zeitdruck hatten, die Programmvorschau musste gedruckt werden. Ich war anfangs nicht sehr überzeugt davon, fand es etwas langweilig, ließ mich aber mitreißen und es wurde dann Liebe auf den zweiten Blick :).

  • An TochterAlice: Niemand kannte sich. Der gemeinsame lange Segeltörn von Felix und Max fand erst 1999 statt, also fünf Jahre nach diesem Kennenlernen im Nachtzug nach Rom. Die beiden wurden ja gute Freunde und wohnten eine Weile zusammen in Wien, gemeinsam mit einem anderen Studenten (S 23). Mit Juliane und Paul hatten die beiden aber keinen Kontakt. Erst (fast) zwanzig Jahre später trifft Juliane zufällig Felix wieder in dieser Ausstellung, und zwar im Jänner 2014, und sie beginnen eine Affäre.
    Alle vier treffen dadurch wieder aufeinander, in ganz anderen Konstellationen natürlich als damals. Und die Verstrickungen nehmen ihren Lauf ...
    Dass ihre Lebensentwürfe stark beeinflusst wurden durch diese zufällige Begegnung im Nachtzug nach Rom, dass es also bereits "Verstrickungen" gibt, ist ihnen nicht bewusst, wird es aber im Verlauf der Handlung.

  • Danke, liebe Judith, für die Erläuterung der zeitlichen Zusammenhänge. So ist alles gleich viel klarer für mich.
    Aber es ist schon richtig, dass Max Juliane malte, als sie Cello am Bahnhof spielte, oder (bzw. das dann aus dem Gedächtnis heraus tat)?

  • Hallo allerseits,


    ich muss gestehen, dass ich zu Beginn des Romans ein wenig überrascht war. Ein solcher Erzählstil ist für mich sehr ungewöhnlich - ehrlicherweise kann ich mich nicht erinnern, dass ich mal einen Roman gelesen habe, wo ich als Leserin in die Person schlüpfe, der die Geschichte erzählt wird.
    Das war ein Punkt, der mich mir ein bisschen etwas abverlangte, um in die Lektüre schlüpfen zu können - zumal ich mich ja kapitelweise umorientieren muss. Aber klammheimlich habe ich mich daran gewöhnt und nun bin ich total fasziniert von dieser Art und Weise des Erzählens.
    Und ich muss gestehen, dass ich mir das unheimlich schwer zu schreiben vorstelle! Ist dem auch so, Judith? Hast Du nach dem jeweiligen Blickwechsel pausiert um Dich in die andere Person einzudenken und Dir das Gegenüber vorzustellen?


    Apropos Gegenüber. Ist das womöglich ein und dieselbe Person? Oder bin ich nun doch ein wenig verwirrt? Wenn ich länger darüber nachdenke, bin ich mir sicher, dass zumindest Paul und Juliane unterschiedliche Gesprächspartner haben.
    Alleine schon den Ausgangspunkt der Geschichte finde ich sehr interessant: die gemeinsame Bahnfahrt vierer Unbekannter, die dennoch ihr Leben beeinflussen wird.


    Paul ist der Älteste und heiratet später Juliane, soweit fand ich es noch leicht zu überblicken. Wenn ich es richtig verstanden habe, knutschen Juliane und Felix zuerst herum - damals auf den ausgezogenen Zugsitzen, sich im Dunkeln unentdeckt wähnend. Und ausgerechnet etliche Jahre später haben Juliane und Felix eine Affäre... Die Szene mit der Erkenntnis von Paul fand ich übrigens großartig - ich hatte schon fast das Gefühl, an seiner Stelle zu sein. Was geht da im Kopf vor, wenn man bei einem sympathischen Klienten in der Wohnung steht und völlig unerwartet eine Bananenerektion entdecken muss? ;)


    Hat Felix Krebs? Die Behandlungen deuten ja in diese Richtung.


    Ungewöhnlich, aber ich bin von der Lektüre angefixt! Ich freue mich schon auf's Weiterlesen.


    Liebe Grüße
    Tabea

  • Guten Morgen an alle :winken:! (Ich finde diese Smileys da oben echt witzig.)


    Liebe Alice, ja, Max machte dann im Juli 1994 am Bahnsteig des Roma Terminis drei schnelle Skizzen von Juliane, als sie Cello spielte (S. 36). Weil es ihn faszinierte, dass sie plötzlich beim Musizieren so anders wirkte als im Zugabteil. Außerdem erinnerte sie ihn an eine andere Cellospielerin aus seiner Kindheit, aber dazu später.
    Aus diesen Skizzen malte er dann in Rom noch ein Ölbild und machte weitere fünf Kohlezeichnungen.
    Dieses Ölbild von der Cellospielerin (deren Namen er ja schnell vergisst) wird später in seinem Leben noch eine große Rolle spielen.
    Das Aktmodell, dem er alles erzählt, muss auf dieses Gemälde schauen.