11 - Ende Kapitel 6 ab "Die Schritte waren fort. ..." (Seite 476 - 521)

  • Der vorletzte Leseabschnitt ist traditionell der Moment, in dem ich die Frage stelle: Was denkt Ihr, wie geht's aus? Das lasse ich mir auch diesmal nicht nehmen. ;)
    Glabt Ihr, die Erlebnisse im Zauberwald werden Phileassons Ottajasko prägen? Und auf welche Weise?
    Passiert noch etwas im Dreieck Tylstyr - Zidaine - Tjorne? Kommt es zum Bruch, zur Konfrontation oder zur Versöhnung?
    Wird der Karentreck Festum wohlbehalten erreichen, oder funkt noch jemand dazwischen? Der Blender vielleicht? Überhaupt - was ist mit Beorn, Phileasson und dem Wettstreit - ist Beorn wieder voll im Rennen?
    Und was wird aus Nirka, unserer Titelheldin?


    Die Beantwortung dieser Fragen enthebt Euch selbstverständlich nicht von der Pflicht, auch diesen Leseabschnitt gebührend zu diskutieren - auch darauf bin ich sehr gespannt! ;D

  • Oh man, das war ja mal ein gegensätzliches Kapitel. Von der düsteren Umgebung mit Orks und Trollen direkt zu den netten leuchtenden Feen im verwunschenden Wald. Was soll ich da jetzt bloß schreiben ???


    Fange ich mal mit der düsteren Seite an. Natürlich schafft es Beorn, Pardona ihre Armreifen zu geben. Die Kämpfe waren auch hier wieder sehr heftig und werden Salda zum Verhängnis. Würde sie wirklich überleben, wenn Pardona ihr den Arm abnehmen würde? Ich vermute bei der Dame mittlerweile hinter jeder Tat etwas Schlechtes. Allerdings ist ein schöner Wundbrand auch nicht zu unterschätzen und vielleicht wäre das zumindest eine Chance zu überleben. Ich bin gespannt, wie die Sache ausgeht. Sieht zumindest nicht sehr gut aus.


    Ich glaube, das Olav was ahnt. Er kennt seinen Kapitän sicherlich so gut, dass er langsam merkt, dass da was nicht stimmt. Ob er allerdings auf die Idee kommt, dass Lenya nicht Lenya ist, wage ich zu bezweifeln. Beorn hat aber nun immer noch keine Aufgabe gelöst, diese hier war ja eine falsche von Pardona. Es sei denn, Beorn bekommt den Punkt für den Himmelsturm (verdienst würde ich sagen), dann wäre jetzt Gleichstand.


    Dieses "Schwarze Auge", was nach Ablauf des Wassers zum Vorschein kommt, wie stelle ich mir das genau vor? Und hat das eine tiefere Bedeutung, da ja das Rollenspiel auch so heißt?


    Und dann sind sie endlich da: Die kleinen süßen Feen. Ehrlich gesagt hatte ich jetzt schon die Welt von Lillifee vor Augen bei dieser ach so friedlichen schönen Beschreibung. Tatsächlich wären da Glitzerstaub oder Geklingel noch kitschiger geworden und hätten für mich so gar nicht gepasst. Ich kann da nur sagen: Danke, Bernhard :bussi: Der Wurzelbold ist schon niedlich genug.


    Was da allerdings alles so abgeht im "Garten Eden" ist ja allerhand. Schlafende Recken, eine Mé­nage-à-trois begleitet von einem flötenspielenden Bocksbeinigen, ein versuchter Anschlag seitens Zidaine, durchscheinende seltsame Elfen hoch zu Ross und dann noch Niamh Goldhaar.... du liebe Zeit, da wurde aber wirklich alles aus der Trickkiste gezogen. :totlach: :totlach: :totlach:


    Ein wenig Geschichte bekommen wir dann auch noch, obwohl ich immer noch nicht ganz die Zusammenhänge verstehe. Ich vermute, es gab zwischen den Elfen und der Rest der Welt (?) einen Krieg, wobei die Elfen verloren und sich zurückzogen? Und die ganzen Elfenstädte sind verschwunden, versunken, vernichtet etc.?


    Auf jeden Fall gab es wieder eine Menge neuer Namen mit neuen Verbindungen, die mich ehrlich gesagt ein wenig überforderten (zusätzlich zu dem bereits geschriebenen oben). Und ich bin nun total verwirrt, was es nun mit Salarin auf sich hat. Ist er die Wiedergeburt von Orima? Oder ein Verwandter von ihr? Und wieso darf er nicht mehr erfahren? Weil auch Wissen zu Zwang werden kann? ??? ??? ???


    Wie gut, dass dieses Kapitel zu Ende ist. Ich brauche eine Pause, muss das alles erst mal sacken lassen und hoffe auf Aufklärung. Das war eindeutig zuviel auf zuwenig Seiten für mich (und dann auch noch mit zuckersüßen Feen dabei :P).


    Und jetzt soll ich auch noch Fragen beantworten. Da muss ich erstmal in Ruhe drüber nachdenken. ::) :-\

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Zitat

    Was denkt Ihr, wie geht's aus?


    Ich habe null Ahnung. Die letzten beiden Abschnitte haben mich so verwirrt, dass ich mich noch nicht mal mehr wundern würde, wenn Erzengel Gabriel oder die Teletabis plötzlich auftauchen würden :o ???


    Zitat

    Glaubt Ihr, die Erlebnisse im Zauberwald werden Phileassons Ottajasko prägen? Und auf welche Weise?


    Definitiv! Salarin und Galandel werden auf jeden Fall nachhaltig daran zu knabbern haben und sich verändern. Vielleicht ändert sich sogar die Beziehung zueinander. Bei den anderen weiß ich das nicht so genau, kommt ganz darauf an, an was sich der eine oder andere noch erinnern kann, z. B. bei unserem Dreigestirn :D


    Zitat

    Passiert noch etwas im Dreieck Tylstyr - Zidaine - Tjorne? Kommt es zum Bruch, zur Konfrontation oder zur Versöhnung?


    Versöhnung auf keinen Fall. Ich könnte mir eher vorstellen, dass sich Tylstyr und Tjorne zerstreiten. Ob da allerdings auf den wenigen Seiten noch was passiert, wage ich nicht zu sagen.


    Zitat

    Wird der Karentreck Festum wohlbehalten erreichen, oder funkt noch jemand dazwischen? Der Blender vielleicht?


    Da passiert glaube ich nichts mehr, es sei denn, die Horde Wölfe hat da etwas dagegen. Ehrlich gesagt, interessieren die mich gar nicht mehr so sehr. Ich frage mich nur die ganze Zeit, wo oder was eigentlich dieser Wolfspfad ist und ob der noch kommt.


    Zitat

    Überhaupt - was ist mit Beorn, Phileasson und dem Wettstreit - ist Beorn wieder voll im Rennen?


    Ich denke schon, dass Beorn wieder voll einsteigt. Allerdings wird sein Showdown vermutlich erst im nächsten Band kommen.


    Zitat

    Und was wird aus Nirka, unserer Titelheldin?


    Ich vermisse noch den Bezug zum Titel. Für „Die Wölfin“ war noch eindeutig zu wenig von Nirka zu lesen, als dass es den Titel gerecht fertigen würde, finde ich. Von daher denke ich, wird es noch eine ganz entscheidende Szene geben. Und ich hoffe, sie überlebt diese. Ich mache mir ein wenig Sorgen um Crottet, warum weiß ich allerdings nicht. Da liegt auch noch irgendetwas in der Luft.



    Vielleicht beantworte ich morgen die Fragen ganz anders, wenn ich darüber mal eine Nacht oder zwei geschlafen habe. Jetzt bin ich erstmal gespannt wie ein Flitzebogen, was die anderen zu diesem Abschnitt sagen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Wie es ausgeht? Das kann ich so nicht sagen, da muss ich erst mal länger drüber nachdenken. Da geht es mir ähnlich wie murkxsi. Ich muss das erst mal sacken lassen.


    Natürlich passiert noch was in dem Dreiergespann Tylstyr-Zidaine-Tjorne. Ich denke Tylstyr erwischt Zidaine auf frischer Tat, während sie versucht Tjorne umzubringen. Tylstyr kann sie dennoch vielleicht davon überzeugen Tjorne am leben zu lassen. Aber ich denke, Zidaine wird versuchen Tjorne den Garaus zu machen. Das könnte eine sehr spannende Szene werden, WENN sie denn kommt. Vielleicht kommt auch alles ganz anders. Der Autor hat die Macht. :D


    Nein, der Karentreck wird natürlich nicht ungestört sein Ziel erreichen. Immerhin befinden wir uns hier in einem Fantasy-Abenteuerroman. Das wohl! ;D


    Sollten der Blender und Phileasson aufeinandertreffen ( und das werden sie!), dann befürchte ich allerdings, dass es richtig knallen wird. Da Beorn und seine Ottjasko sich ja im Stich gelassen fühlten vom Foggwulf. Nach allem, was Beorns Ottajsko mitgemacht hat, werden sie sich vermutlich kaum beherrschen können, den anderen den Hals umzudrehen. ::)


    Ich glaube es wird schwierig für Beorn wieder so zu werden, wie vor Antritt der Reise. Dass er dieser allmächtigen Pardona so lange ausgeliefert war, wird Spuren hinterlassen. So gedemütigt zu werden und die GRenzen der eigenen Macht erfahren zu müssen, weil jemand anderes dir seinen Willen aufdrängt und ihm nichts blieb als sich zu fügen. Das dürfte Spuren im Selbstbewusstsein hinterlassen.


    Die Erlebnisse im Zauberwald werden sich natürlich auf die Elfen auswirken, aber jeder hatte ja seine ganz persönliche Erfahrung dort. Jeder wurde mit Se :Diten seines Ichs konfrontiert, von denen sie nicht mal wussten, dass sie existierten. So etwas hinterlässt Spuren.


    Zum Leseabschnitt später. :winken:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Oh welch wundervoller Leseabschnittbeginn: Shaya rekelt sich auf einem Moosbett. Ich rieche ebenfalls Blumen und Holz. Was für eine malerische Szene. Träum' ich oder bin ich wach? Das frage ich mich kurz, traue ich der Sache doch noch nicht, doch dann: Ein Wurzelbold! :flirt: Ich bin verzückt. Mein Herz schlägt höher. Nun ja, ich gebe zu, ich bin ein Freund sämtlicher magischer Geschöpfe. Das tut doch der geschundenen Leserseele gut. Und wie anrührend: Tjorne repariert das Häuschen des kleinen Wurzelbolds, auf das sich Shaya gesetzt hatte. Allein die Vorstellung, dieses Bild vor Augen, wie der ach so oft als "tumb" titulierte Thorwaler mit seinen starken Händen diese Behausung wieder zusammenwerkelt. Habe ich erwähnt, dass mich das verzückt hat! :D


    Und dann ertappen wir Shaya dabei, wie sie über Salarin nachdenkt und ihren Gedanken nachhängt. Seit wann hat denn unsere Traviageweihte solch' anzügliche Phantasien? ;D Doch es steht ihr gut zu Gesicht. Warum auch nicht?
    Und dann begegnen uns anmutige Feen. Ach...erwähnte ich schon....? :totlach: Ja, tat ich. Dann erklingen auch noch Flötentöne. Kurzzeitig frage ich mich, wie ich nun zu dieser halluzinogen-anmutenden Szene komme. Ich fühle mich ähnlich eingelullt und mit Honig gefüttert, wie der kleine Wurzelbold. Doch der süße Geschmack im Mund stimmt mich milde und ich lasse diesen Leseabschnitt einfach geschehen. Also? Wer flötet da? Shaya folgt den Tönen und dann kommt ja der Brüller: Ihr steigt ein Duft in die Nase, wie ihn die Karenböcke verströmen und sie muss daran denken, dass Hern'Sen einmal den Bauch eines Bockes rieb, um sich anschließend ebenso damit einzureiben, um seine Angebetete zu betören!!! :totlach: :totlach: :totlach: Mit Pheromonen a la Bock. Ich konnte nicht mehr vor lachen. :D Herrlich! Doch es kommt ja noch besser: Shaya beobachtet Crottet, Hern'Sen und Phanta beim Liebesspiel. Welch ein Anblick! Und das für unsere Traviageweihte. (Nicht dass das so inspirierend wirkt, wie damals bei Winja ;D )


    Und dann Shayas ernüchterndes Fazit: "Er war ein Elf und würde nie verstehen, dass sie sich nach einer Familie sehnte, nach einem Heim, in dem warmes Herdfeuer brannte und zu dem sie zurückkehren konnte, nach Kindern, deren Gesichter dem ihren ähnelten und demjenigen des Mannes, den sie liebte." Denkt sie das wirklich? Und würde er das im Fall der Fälle wirklich nicht verstehen? Vielleicht will sie sich diese Spinnerei selber aus dem Kopf schlagen damit, denn irgendwas regt sich in Shaya im Bezug auf Salarin. Was man ihr ja nicht verdenken kann.


    Hmm und dann findet Beorn einen Hebel, der wie Holz angemalt ist, eigentlich aber aus Gold ist. Ich überlege, wie so eine Bemalung aussehen könnte. Auf Gold eine Holzoptik zu erzielen stelle ich mir ja schwierig vor, aber nun gut die Elfen können ja so einiges. Wer weiß, welche Zauberfarbe sie da benutzt haben. ::)


    Galayne versetzt es einen Stich, als Pardona von Beorns Können schwärmt. Wie ich erwartet habe, erste Anzeichen eines aufkeimenden Konflikts zwischen Beorn und Galyne (der wie ich hoffe in einem zünftigen Showdown endet wird)


    Faszinierend und schön, aber auch gespenstisch fand ich die Vorstellung einer letzten Ruhestätte auf dem Grund eines künstlich angelegten Sees. Eine schöne Sache, wenn man nicht vorbelastet ist wie Galayne z.B ;)
    Man kann erahnen, dass es sich bei diesem See namens Das schwarze Auge eben um den Kern der gleichnamigen Rollenspielkampagne geht. Dann haben wir nicht DSA'ler schon mal gelernt, was es damit auf sich hat. :)


    Schrecklich grausig fand ich den Fund der Leichen auf Seite 492. Wie groß muss die Verzweiflung der Toten gewesen sein und wie unruhig müssen ihre Seelen umherwandern angesichts eines solch elenden Endes.


    Olav hat jetzt Lunte gerochen. Er erkennt, dass eine Traviageweihte niemals eine Plünderung gutheißen, geschweige denn befehligen würde. Das kann ja alles nicht mehr lange gut gehen. Vermutlich ziehen die Autoren dieses Thema der Enttarnung mit in den nächsten Band, schätze ich jetzt mal.


    Beorn will seine in Aussicht gestellte Liebesnacht eintauschen gegen das Leben der Soldatin. Doch Pardona zeigt sich nicht gnädig und Beorn geschieht es recht, dass er nun so aufläuft, denn nun sieht er was er von der Beautyqueen hat. Schlampe! Jawohl! :-\ Hab ich doch gleich gesagt ;D >:( Zwar ist es ehrenhaft, dass er alles versucht sie zu retten, aber er hat sie ja auch alle erst in diese Gefahr gebracht mit seiner Liebelei. Statt gleich reinen Tisch zu machen. Tja, so mancher Mann bezahlt Lehrgeld in den Armen eines Weibs. :D Muss man eben vorher mal genauer hinschauen und nicht nur der Fleischeslust nachgehen. :-\


    Dann bekam ich leider, wieder Probleme, wie im letzten Abschnitt. Zwar nicht so gravierend, aber sehr viele verwirrende Anspielungen auf Vergangenes usw. Den Kampf gegen die Geistertrolle, die kurzzeitig zu Fleisch und Blut wurden, fand ich sehr gelungen beschrieben, da bin ich richtig mitgegangen.


    Dann beobachten wir mit der jagenden Nirka diese Zidaine-Szene. Ist das real? Oder ein Traum? Eine Illusion? Eine Möglichkeit, die nicht real werden muss aber kann? Ich bin mir nicht sicher.


    Und dann gegen Ende diese Rätsel über die Elfengeschichte usw "Nicht alles kann in dieser Stunde enthüllt werden". Dieser Satz ist vielleicht bezeichnend, für die letzten beiden Abschnitte (10+11). Jetzt nur noch ein Abschnitt. Ich bin schon traurig, das Buch war viel zu schnell vorbei :'( Und wir ahnen, wir werden noch lange an den Rätseln zu kauen haben.....langweilig wird es so schnell sicher nicht. Also sammle ich weiter tapfer die Mosaikteilchen ein auf dem Weg zu Band 12 und freue mich am Ende, über ein farbenprächtiges, schillerndes Gesamtkunstwerk. ;D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()


  • Beorn hat aber nun immer noch keine Aufgabe gelöst, diese hier war ja eine falsche von Pardona. Es sei denn, Beorn bekommt den Punkt für den Himmelsturm (verdienst würde ich sagen), dann wäre jetzt Gleichstand.


    Aufgabe 1: zweizahniger Kopfschwänzler. Beorn hat einen gefangen (sogar zuerst), Phileasson auch. Punktestand: 1:1.
    Aufgabe 2: Geheimnis des Himmelsturms. Interpretationssache, aber gemessen daran, dass vorher noch nicht einmal klar war, ob der Himmelsturm ein real existierender Ort ist, hat auch Phileasson eine Menge herausgefunden. Beorn natürlich noch mehr. Wenn ich der Oberste Hetmann wäre, würde ich nach der zweiten Aufgabe ein 2:2 sehen.
    Aufgabe 3: Beorn bekommt die Aufgabe gar nicht erst. Phileasson ist dabei, sie zu lösen. Wenn das klappt, stünde es 3:2, und 9 Punkte sind noch "im Spiel". Wenn der Blender die alle macht und der Foggwulf keinen mehr, siegt Beorn (nach meiner Rechnung) mit satten 8 Punkten Vorsprung. Noch ist also nichts entschieden. ;)



    Dieses "Schwarze Auge", was nach Ablauf des Wassers zum Vorschein kommt, wie stelle ich mir das genau vor? Und hat das eine tiefere Bedeutung, da ja das Rollenspiel auch so heißt?


    In diesem Fall ist es nur ein dunkles, augenförmiges Loch im Boden.
    Beim Rollenspiel hat der Begriff eine andere Bewandtnis. Ursprünglich sollte es einen anderen Namen haben, "Aventuria", glaube ich. Das war dem Verlag Schmidt Spiele aber nicht griffig genug, die Marketingabteilung änderte (zunächst ohne irgendeinen Bezug zum Spiel) auf "Das schwarze Auge". Die Spieleerfinder wollten nun irgend etwas etablieren, was diesen Begriff auch in der Spielwelt verankert. Sie ersannen daher einen magischen Gegenstand, ein "schwarzes Auge". Davon gibt es mehrere, aber nicht viele. Sie erlauben demjenigen, der damit umzugehen versteht, in jede Zeit und an jeden Ort zu schauen - so, wie die Rollenspielgruppen auch immer mal wieder hier und dort und dann und wann nach Aventurien "hineintauchen".



    Tatsächlich wären da Glitzerstaub oder Geklingel noch kitschiger geworden und hätten für mich so gar nicht gepasst. Ich kann da nur sagen: Danke, Bernhard


    Liebes Tagebuch,
    außerhalb meines Arbeitszimmers ist die Romantik tot.
    :'(



    Ich vermute, es gab zwischen den Elfen und der Rest der Welt (?) einen Krieg, wobei die Elfen verloren und sich zurückzogen? Und die ganzen Elfenstädte sind verschwunden, versunken, vernichtet etc.?


    Ja ... warm ...
    Aber diese Fragen werden uns im Laufe der Saga noch das eine oder andere Mal begegnen - und die dazugehörigen Antworten auch.
    Erinnert Ihr Euch noch an das Lied, das Ohm Follker in Gerasim gesungen hat? Das handelt auch von einer verlorenen Elfenstadt.
    Und Ometheon, der Himmelsturm, ist eine weitere.



    Und ich bin nun total verwirrt, was es nun mit Salarin auf sich hat. Ist er die Wiedergeburt von Orima? Oder ein Verwandter von ihr? Und wieso darf er nicht mehr erfahren? Weil auch Wissen zu Zwang werden kann? ??? ??? ???


    Was mit Salarin los ist, weiß wohl nur Niamh. ;)
    Zu ihrer Überlegung:
    Stell Dir vor, jemand, der sehr glaubwürdig ist, sagt Dir: "An einem Montag wirst du dir ein Bein brechen." - Dieses Wissen wird Dich vielleicht verleiten, montags nicht mehr auf die Straße zu gehen. Du bleibst im Bett, gehst nicht zur Arbeit, triffst niemanden ... Das würde Dein Leben viel stärker verändern als ein gebrochenes Bein, das nach ein paar Wochen wieder heil ist.
    Niamh hat vielleicht etwas erkannt, das sowohl Salarin als auch alle, die mit ihm zu tun haben und "mithören", Salarins künftigen Weg völlig anders sehen lassen würde. Und vielleicht würde gerade diese Verhaltensänderung verhindern, dass geschieht, was geschehen muss ...



    Da passiert glaube ich nichts mehr, es sei denn, die Horde Wölfe hat da etwas dagegen. Ehrlich gesagt, interessieren die mich gar nicht mehr so sehr. Ich frage mich nur die ganze Zeit, wo oder was eigentlich dieser Wolfspfad ist und ob der noch kommt.
    ...
    Ich vermisse noch den Bezug zum Titel. Für „Die Wölfin“ war noch eindeutig zu wenig von Nirka zu lesen, ...


    Hm, offenbar haben wir das nicht deutlich genug herausgearbeitet. :-\
    Nirkas Lebensgeschichte bestimmt den Prolog.
    Ihre Sippe ist diejenige, die den ersten Teil der Aufgabe prägt, nämlich, die Seuche zu bekämpfen.
    Sie, die Wölfin, entschließt sich, von den Tenjos nach Osten zu ziehen - ins Bornland -, um dort die Karene zu verkaufen. Dabei begleitet sie Blauauge, ein Wolf. Und der Zweck dieses Weges liegt darin, durch den Verkauf ihrer Sippe, Nivesen, einem Teil des "Wolfsvolks", das Überleben zu sichern.
    Summa Summarum: Ohne Nirka und ihre Entscheidungen wäre die Geschichte komplett anders verlaufen.



    Ich bin verzückt. Mein Herz schlägt höher.


    Liebes Tagebuch,
    wie verträgt sich wohl
    Schriftsteller der Herzen mit dunkelster Fantasyautor Deutschlands?



    Shaya folgt den Tönen und dann kommt ja der Brüller: Ihr steigt ein Duft in die Nase, wie ihn die Karenböcke verströmen und sie muss daran denken, dass Hern'Sen einmal den Bauch eines Bockes rieb, um sich anschließend ebenso damit einzureiben, um seine Angebetete zu betören!!! :totlach: :totlach: :totlach: Mit Pheromonen a la Bock. Ich konnte nicht mehr vor lachen. :D Herrlich!


    Ich glaube, ich kann Dein Lachen noch steigern: Das ist keine Fantasie. Vorbild für die Karene sind die Sibirischen Moschustiere. Kennst Du den Duft "Moschus" für Männer-Deos oder Duschgels? Die Duftdrüsen dieser Tiere befinden sich am Bauch ...
    Es gibt auch noch Moschusochsen. Die haben die Duftdrüsen an den Backen, aber nicht denjenigen im Gesicht, sondern denen, äh, beiderseits des Schweifs.



    Und dann Shayas ernüchterndes Fazit: "Er war ein Elf und würde nie verstehen, dass sie sich nach einer Familie sehnte, nach einem Heim, in dem warmes Herdfeuer brannte und zu dem sie zurückkehren konnte, nach Kindern, deren Gesichter dem ihren ähnelten und demjenigen des Mannes, den sie liebte." Denkt sie das wirklich? Und würde er das im Fall der Fälle wirklich nicht verstehen?


    Lauschen wir einmal seinen eigenen Gedanken zu diesem Themenkomplex:
    [quote author=Die Wölfin, Seite 150]
    Viele aus der Ottajasko verlangte es, da lange Wochen in der Wildnis hinter ihnen lagen, nach der Gesellschaft des anderen Geschlechts. Schwester Shaya sah dies mit milder Zustimmung, wenn sich Paare zu trauter Zweisamkeit zurückzogen, und mit weniger Wohlwollen, wenn ein kurzes Vergnügen auf abenteuerlichem Streifzug das Ziel war. Das war eine der vielen Vorstellungen, die Salarin nicht begriff. Wenn zwei Melodien harmonierten, sei es in ruhigem Gleichklang oder in wilder Ekstase, warum war es dann schlimm, wenn sie sich nicht zu einem lang andauernden Lied, sondern nur zu einem kurzen Intermezzo vereinten? Er gab weder dem einen noch dem anderen den Vorzug, und damit war der Elf der Schiffsbesatzung näher als Shaya, die doch im gleichen Land wie die Gefährten aufgewachsen war.[/quote]
    Im Traviakult dagegen gilt ein striktes "Kein Geschnacksel vor der Ehe - und auch keines außerhalb der Ehe!"



    Dann bekam ich leider, wieder Probleme, wie im letzten Abschnitt. Zwar nicht so gravierend, aber sehr viele verwirrende Anspielungen auf Vergangenes usw.


    Keine Sorge, das ist auch für die Protagonisten alles neu ... Ihr werdet die Zusammenhänge gemeinsam mit ihnen erfahren. ;)

  • Ich habe den Eindruck, dass diejenigen, die keine Rollenspieler sind, den "Wissensvorsprung" der DSA-Spieler etwas überschätzen.
    Ohne Anhänge hat ...
    Nordwärts 484 Seiten,
    Himmelsturm 464 Seiten,
    Die Wölfin 572 Seiten.
    Zusammen: 1.520 Seiten.


    Diese drei Romane sind die Adaption der ersten drei Abenteuer, die gemeinsam in dem Sammelband Folge dem Drachenhals erschienen sind. Dieser Sammelband hat 67 Seiten - DIN A4, aber mit Karten und Illustrationen.
    Die Nachauflagen sind umfangreicher, und neben dem Abenteuer gibt es noch reichlich Quellenmaterial, das nicht zur eigentlichen Saga gehört, aber Aventurien beschreibt.
    Dennoch: Die Romanumsetzung ist im Vergleich zum Rollenspielabenteuer die bei Weitem ausführlichere Variante ... ;)

  • Zitat

    Glaubt Ihr, die Erlebnisse im Zauberwald werden Phileassons Ottajasko prägen? Und auf welche Weise?


    Japp, und zwar nicht nur auf die Elfen bezogen, die mehr und dann doch weniger als erhofft über ihre Geschichte erfahren haben. So ziemlich jeder nimmt ein Erlebnis daraus mit. Shaya ist sich ihrer Gefühle gegenüber Salarin klarer geworden bzw. hat sich selbst erlaubt, mehr in sich reinzuhorchen. Phanta und ihre beiden Liebhaber haben...naja außerhalb des Waldes wird sich das wohl nicht wiederholen. Vielleicht reicht es einem von ihnen und jmd will da nicht dran anknüpfen. Nirka sieht, wozu Zidaine fähig ist. Mich hat es gestört, dass Nirka darüber Stillschweigen bewahrt. Sie wollte die Freundschaft nicht gefährden und vielleicht lag es am Wald? Na wenn es am Wald lag, dann gibt es doch keinen Grund, es nicht anzusprechen, dann wäre es ja nicht wirklich ernst zu nehmen? Was ist wichtiger? Eine Freundschaft oder ein Leben?


    Zitat

    Passiert noch etwas im Dreieck Tylstyr - Zidaine - Tjorne? Kommt es zum Bruch, zur Konfrontation oder zur Versöhnung?


    Ja, da passiert noch etwas. Aller guten Dinge sind drei. Zidaine wird Tjorne erledigen. Indirekt wahrscheinlich. Abwarten.


    Zitat

    Wird der Karentreck Festum wohlbehalten erreichen, oder funkt noch jemand dazwischen? Der Blender vielleicht? Überhaupt - was ist mit Beorn, Phileasson und dem Wettstreit - ist Beorn wieder voll im Rennen?


    Ich schätze, dass Phileasson am Ende erfahren wird, dass Beorn und seine Ottajasko noch im Rennen sind. Heißt nicht, dass sie aufeinander treffen. Das wäre, wie schon angesprochen wurde, unter Umständen etwas hitzig. Ob Phileasson auch den zweiten Teil der Aufgabe noch gelöst kriegt? Mal angenommen er wandelt die ganze Zeit schon auf dem "Wolfspfad" weil er mit Nirka zusammen unterwegs ist, dann fehlt "nur noch" eine Erkenntnis, die er noch erlangen müsste. Tja, dazu fällt mir noch nichts ein.
    Phileasson wird Festum erreichen, davon bin ich überzeugt. Mag sein, dass er sogar am Ende des Buches wieder in See sticht. Das Geld für ein neues Schiff ist ja schnell besorgt.
    Wenn Beorn und seine Ottajasko schlau sind, nehmen sie noch ein paar alte Elfenfunde mit, sonst müssen sie sich in Festum einem größeren Finanzloch stellen.


    Zitat

    Und was wird aus Nirka, unserer Titelheldin?


    Ich würde mir wünschen, dass sie Winja in Festum wieder trifft. Winja kennt schließlich ihr Reiseziel und könnte vor ihr dort ankommen, denn sie weiß ja, dass die Karenen zur Stärkung ihrem eigenen Vorschlag folgend östlich auf die Weiden geführt wurden. Es wäre trotzdem wohl ein kurzes Wiedersehen, da Winja sich um ihren Stamm kümmern muss und in einer Stadt als halbe Wölfin auf Dauer ziemlich deplaziert wäre. Es wäre jedenfalls schön, wenn es in dieser Richtung noch ein Happy End gäbe. Und endlich ein Gespräch mit Crottet! Bitte!


    ---


    Der Sprung zwischen Zauberwald und Totenmoor war wirklich extrem. Es hätte mir gut gefallen, länger beim jeweiligen Team weiterlesen zu können. Vielleicht, weil bisher die Wechsel nicht so schnell vollzogen wurden.


    Die Feen hatten ja so eine untergeordnete Rolle...ehrlich gesagt wäre es mir da völlig egal gewesen, ob sie kleine klingende Glöckchen zu ihrem glockenhellen Lachen gehabt hätten. :>


    Arme Shaya. Man merkt, dass sie die Szene mit den Goblins einfach nicht aus dem Kopf kriegt. Beim Anblick der Nivesen muss sie sofort wieder daran denken. Aber ehrlich, was die alles zu sehen kriegt. Als wollten die Götter ihr sagen "Wir wollten, dass du Rahja-Geweihte wirst, nicht Travia-Geweihte". :D


    Die, die sich mit Gift lieber selber das Leben genommen haben, als in Feindeshände zu gelangen, haben wohl irgendwie von der Winterfell Saga gehört. :D


    Sie finden also diese Armschienen, schön und gut. Und keiner fragt sich, warum die Travia-Geweihte sie dann als Schmuck anlegt statt dass ihr Schatz sicher in zB einer Tasche verwahrt wird für die Übergabe der Beweise für ihre Taten in Thorwal?


    Der Kampf gegen den Troll tat mir irgendwie Leid. Dass die Orks und das Vieh sich dann ausgerechnet manifestieren mussten und Sanda mochte ich eigentlich. Mehr als Ursa. Hat die falsche erwischt. Glaube nicht, dass sie noch gerettet werden kann. Wäre ja auch gegen Pardonas Willen. Denn nach der Beleidigung, dass Beorn auf Pardona verzichten würde, um Sanda zu retten, ist ihr Leben garantiert verwirkt. Das war echt dämlich von ihm. So langsam müsste er doch verstanden haben, wie sie tickt. >:(


    Da zieht Beorn Pardona/Lenya vor aller Augen zur Seite und die diskutieren da eine gefühlte Ewigkeit rum während zwischendurch sogar Beleidigungen fallen und keiner mischt sich ein? Olav/Olaf (?) hat ja jetzt schon den Braten gerochen. Das wird nicht mehr lange dauern bis dazu ein Gespräch angesagt ist. Tippe aber auch darauf, dass wir es nicht mehr in diesem Band erleben werden.


    ---


    Mein Rollenspiel-Vorsprung ist auf jeden Fall verhältnismäßig klein, da ich fast nur Spieler war und es dabei nett fand, wenn man nicht mehr weiß als der Charakter, den man spielt, auch wissen sollte. ;-)


  • Nirka sieht, wozu Zidaine fähig ist. Mich hat es gestört, dass Nirka darüber Stillschweigen bewahrt. Sie wollte die Freundschaft nicht gefährden und vielleicht lag es am Wald? Na wenn es am Wald lag, dann gibt es doch keinen Grund, es nicht anzusprechen, dann wäre es ja nicht wirklich ernst zu nehmen? Was ist wichtiger? Eine Freundschaft oder ein Leben?


    Eine valide Frage.
    Da kann man sehr philosophisch werden, aber ich bin mir sicher, die impulsive erste Antwort ("Das Leben natürlich!") hält selten einer intensiven Betrachtung stand.
    Das ist irgendwo erschreckend, aber ich beziehe mich da selbst explizit mit ein - ich bin da auch nicht anders. Die Frage hat ein bisschen Ähnlichkeit mit dem: "Was ist mehr Wert - zwei Kugeln Eis für dich oder ein Tag Essen für jemanden, der verhungert?" - Natürlich sagt man da auch spontan: "Das Essen für den Verhungernden!" - Trotzdem kauft man sich das Eis und spendet das Geld nicht einer Hilfsorganisation.
    Es stimmt übrigens wirklich, wie ich nach einer Indienreise sagen kann: Dort konnte man zumindest 2004 für 50 Rupien die Nahrungsmittel für einen Tag kaufen; das entsprach damals 1 Euro.
    Aber ich schweife ab. Was ich letztlich sagen wollte: Die subjektive Gewichtung kann erheblich von dem abweichen, was wir nach objektiven Kriterien für richtig halten.



    Zidaine wird Tjorne erledigen. Indirekt wahrscheinlich. Abwarten.


    Das nenne ich mal eine klare Erwartungshaltung. ;D



    Mal angenommen er wandelt die ganze Zeit schon auf dem "Wolfspfad" weil er mit Nirka zusammen unterwegs ist, dann fehlt "nur noch" eine Erkenntnis, die er noch erlangen müsste. Tja, dazu fällt mir noch nichts ein.


    :D
    Das finde ich jetzt witzig - wo Du doch zugleich über die besonderen Erkenntnisse schreibst, die man in Niamhs Zauberwald erlangt hat und die jeden in der Gruppe beeinflussen werden.



    Der Sprung zwischen Zauberwald und Totenmoor war wirklich extrem. Es hätte mir gut gefallen, länger beim jeweiligen Team weiterlesen zu können. Vielleicht, weil bisher die Wechsel nicht so schnell vollzogen wurden.


    Das kann ich nachvollziehen, und tatsächlich wurden der Zauberwald einerseits und das Totenmoor andererseits jeweils en bloc geschrieben.
    Wir haben sie dann verzahnt angeordnet, weil wir den Eindruck hatten, dass das die bessere Spannungskurve ergibt: An beiden Schauplätzen steigern sich die Ereignisse und kulminieren dann - aus Lesersicht - gleichzeitig. Wenn wir sie nacheinander gebracht hätten, hätte sich zunächst z.B. der Zauberwald-Strang aufgebaut bis zum Höhepunkt mit Niamh, dann hätte es einen rapiden Abfall gegeben und man hätte sehr ruhig im Totenmoor wieder angesetzt. Das wäre auch ein sehr harter Schnitt gewesen.



    Als wollten die Götter ihr sagen "Wir wollten, dass du Rahja-Geweihte wirst, nicht Travia-Geweihte". :D


    Oder: Wir prüfen jetzt mal, wie fest Dein Glaube ist/ wie treu Du zu Travia stehst. ;)



    Die, die sich mit Gift lieber selber das Leben genommen haben, als in Feindeshände zu gelangen, haben wohl irgendwie von der Winterfell Saga gehört. :D


    Da ist mir gar nicht in Erinnerung, dass sich eine komplette Gruppe vergiftet hätte ...
    Ich habe bei der Lektüre dieser Stelle an Masada gedacht, wo sich die letzten jüdischen Verteidiger selbst umgebracht haben, als die Erstürmung der Festung durch die Römer nicht mehr zu vermeiden war. An diesem sehr eindrucksvollen Ort am Toten Meer hat die israelische Armee bis vor einigen Jahren noch ihre Rekruten vereidigt.



    Denn nach der Beleidigung, dass Beorn auf Pardona verzichten würde, um Sanda zu retten, ist ihr Leben garantiert verwirkt. Das war echt dämlich von ihm. So langsam müsste er doch verstanden haben, wie sie tickt. >:(


    Ah, Du glaubst, Pardona ist eifersüchtig?
    Da könnte etwas dran sein ... ;)

  • Zitat

    Mal angenommen er wandelt die ganze Zeit schon auf dem "Wolfspfad" weil er mit Nirka zusammen unterwegs ist, dann fehlt "nur noch" eine Erkenntnis, die er noch erlangen müsste. Tja, dazu fällt mir noch nichts ein.
    :D
    Das finde ich jetzt witzig - wo Du doch zugleich über die besonderen Erkenntnisse schreibst, die man in Niamhs Zauberwald erlangt hat und die jeden in der Gruppe beeinflussen werden.


    ER hatte keine Erkenntnis gewonnen, so wie ich es mitgekriegt habe. Die Erkenntnisse der anderen werden aber auf die gesamte Gruppe wirken, das wohl! Naja, für die Aufgabe reicht es wohl allemal. Er hat ja auch nicht im Alleingang die Krankheit besiegt. Also gut, darf abgehakt werden. ;)


    Zitat

    Da ist mir gar nicht in Erinnerung, dass sich eine komplette Gruppe vergiftet hätte ...


    Ist auch nicht dazu gekommen. Als King's Landing von Stannis angegriffen wurde, zog sich Cercei Lannister mit Tommen, Sansa und anderen zurück. Weiß nicht mehr genau, wie es im Buch war, aber sie wählte auch das Gift vor einer Gefangennahme durch Stannis. Na, irgendwoher wird Martin auch seine Idee genommen haben.


    Zitat

    Denn nach der Beleidigung, dass Beorn auf Pardona verzichten würde, um Sanda zu retten, ist ihr Leben garantiert verwirkt. Das war echt dämlich von ihm. So langsam müsste er doch verstanden haben, wie sie tickt. >:(
    Ah, Du glaubst, Pardona ist eifersüchtig?
    Da könnte etwas dran sein ... ;)


    Nein, es ist glaube ich keine Eifersucht (darüber ist sie freilich erhaben, wobei...Ometheon wollte sich Gott nennen und sie wäre noch nicht so weit...ok vielleicht doch Eifersucht), sondern ein Affront, der gegen ihren perfekten Körper geht. Da darf Frau auch einfach mal gekränkt sein.^^


  • ER hatte keine Erkenntnis gewonnen, so wie ich es mitgekriegt habe. Die Erkenntnisse der anderen werden aber auf die gesamte Gruppe wirken, das wohl!


    Ich nehme an, seine Leute werden ab und zu mal mit ihm reden und ihm ihre Gedanken mitteilen.
    :D



    Ist auch nicht dazu gekommen. Als King's Landing von Stannis angegriffen wurde, zog sich Cercei Lannister mit Tommen, Sansa und anderen zurück. Weiß nicht mehr genau, wie es im Buch war, aber sie wählte auch das Gift vor einer Gefangennahme durch Stannis.


    Ah, ja, ich erinnere mich! :)

  • Zitat


    Ich nehme an, seine Leute werden ab und zu mal mit ihm reden und ihm ihre Gedanken mitteilen.
    :D


    Puh, kann sein. Vielleicht. :D
    Er bekommt zwar Spannungen mit, aber ging denen bisher nicht auf den Grund und einem Anführer erzählt man auch nicht immer alles, sonst rückt man noch in ein anderes Licht. Häufig ist die Kacke doch schon am dampfen bis es nach oben durchsickert, wenn ich jetzt mal an Unternehmen denke.^^


  • Ich würde mir wünschen, dass sie Winja in Festum wieder trifft. Winja kennt schließlich ihr Reiseziel und könnte vor ihr dort ankommen, denn sie weiß ja, dass die Karenen zur Stärkung ihrem eigenen Vorschlag folgend östlich auf die Weiden geführt wurden. Es wäre trotzdem wohl ein kurzes Wiedersehen, da Winja sich um ihren Stamm kümmern muss und in einer Stadt als halbe Wölfin auf Dauer ziemlich deplaziert wäre. Es wäre jedenfalls schön, wenn es in dieser Richtung noch ein Happy End gäbe. Und endlich ein Gespräch mit Crottet! Bitte!


    Dem schließe ich mich an. Das würde mir auch gut gefallen.



    Dennoch: Die Romanumsetzung ist im Vergleich zum Rollenspielabenteuer die bei Weitem ausführlichere Variante ... ;)


    Also bin ich einfach nur ungeduldig. Dann würde die Romanumsetzung wohl für die Rollenspieler von Vorteil sein, zumindest für die Spielführer, weil sie mehr Hintergrundwissen dadurch erlangen, oder?




    Liebes Tagebuch,
    außerhalb meines Arbeitszimmers ist die Romantik tot.
    :'(


    Nun ja, es liegt vielleicht daran, dass meine Parallellektüre "Rotes Gold" war und ich derzeit eher auf der harten Schiene unterwegs bin :P



    :trost: Ihr habt alles richtig gemacht und ist nachvollziehbar. Ich hatte einfach irgendwie eine ganz andere Vorstellung davon, zumal auch immer wieder mal Blauauge direkt oder indirekt auftaucht und das in mir ganz andere Geschichten auslösten. Ich befürchte, da bin ich was Wölfe betrifft, von Autorenkollegen ein wenig "versaut" ;)




    Sollten der Blender und Phileasson aufeinandertreffen ( und das werden sie!), dann befürchte ich allerdings, dass es richtig knallen wird. Da Beorn und seine Ottjasko sich ja im Stich gelassen fühlten vom Foggwulf. Nach allem, was Beorns Ottajsko mitgemacht hat, werden sie sich vermutlich kaum beherrschen können, den anderen den Hals umzudrehen. ::)


    Das denke ich auch, sie werden sicherlich nicht gemeinsam ein paar Bierchen zischen :D :D :D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Dann würde die Romanumsetzung wohl für die Rollenspieler von Vorteil sein, zumindest für die Spielführer, weil sie mehr Hintergrundwissen dadurch erlangen, oder?


    Ja, in den allermeisten Fällen schon.
    Ausnahme sind diejenigen Spielgruppen, die ein extrem anderes Bild von Aventurien spielen. Wenn man zum Beispiel seine Thorwaler eher am Vorbild "Wickie und die starken Männer" orientiert, sind Tjorne und Beorn natürlich nix.
    :D

  • Der Roman findet nun also seinen Höhepunkt. Beorn ist in der Lage seine Aufgabe zu lösen und Phileasson findet im Silvanden Fae´Den Karen ebenfalls seine Lösung. Ausserdem kann er Blicke auf die Vision Tie´Shiannas im See werden. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Die Schilderung dieser Hochelfenszene hat mir gut gefallen. Ausserdem scheint Salarin nun tatsächlich Sternträger zu sein. Mir war das "Muttermal" schon vorher in den Beschreibungen aufgefallen aber ich habe es aufgrund seiner doch normalen elfischen Verhaltensweise auch als solches und als falsche Fährte der Autoren abgetan. Jetzt glaube ich mittlerweile, dass Salarin eine sehr mysteriöse Figur ist und deutlich mehr ist, als er scheinbar offenbart oder sich selber bewusst ist. Das Sternenmal zeichnet ihn als aussergewöhnlichen Elfen aus. Mir sind auch nur Nachfahren der Hochelfen als Träger bekannt und die, die selber aus dem Licht getreten sind. Ich bin in dem Thema aber auch nicht 100% fit. Salarin könnte also viel älter sein, als er selber weiss und die Visionen deuten darauf hin, dass er schon lange lebt oder er ist neuer Sternenträger und damit irgendwie ein direkter Nachfahre der Hochelfen. An eine Wiedergeburt glaube ich nicht, da ich dies für mein Verständnis der elfischen Lebensweise als untypisch empfände. Wie dem auch sei, der Elf wird immer interessanter.


    Der Beornabschnitt hat mich mit seiner packenden Schlachtszene um die Charaktere bangen lassen. Wie sich herausstellte auch zurecht. Saldo hat gut einen abbekommen. Das Pardona alles tut, um nicht aus der Rolle zu fallen, finde ich ganz geschickt gewählt. So bleibt die mächtige Figur im Storyverlauf plausibel und Beorn hat keine unendlichen Ressourcen.






    Der Zauberwald hat Phileasson in der Vision im See gezeigt, zu welchen Wundern die Hochelfen fähig waren und das sie auch "gutes" schaffen konnten. Bisher hat er ja nur Ruinen der Hochelfen und Neubauten Pardonas gesehen.


    Da das Buch nicht mehr viele Seiten hat glaube ich nicht, dass Zidaine in diesem Roman noch groß tätig wird. Ich vermute das sie ihren Rachefeldzug, neue Pakte, Pakte lösen, erst in kommenden Büchern fortsetzen wird. Da Bernhard ja schon geschrieben hat, dass sie gegen Ende aber noch etwas machen wird, das sehr umstritten ist, bin ich nun überfragt. Doch noch ein kleiner Mord? Da bin ich mir aber unschlüssig an wem.


    Ich glaube der Karentreck kommt jetzt ohne Behinderung durch Beorn in Festum an. Es mag aber sein, dass ein gewisser Kopfgeldjäger sich noch mal blicken lässt.


    Beorn ist auch wieder bestens im Rennen, bis auf das kleine "Pardona"Problem was er zur Zeit nicht los wird. Als Spieler der Kampagne will ich zu dem Punkt aber auch nicht groß spekulieren und gehe einfach von einem Verlauf analog der Kampagne aus.


    Das gleiche gilt für Nirka, auch hier gehe ich von einem Verlauf analog der Kampagne aus. Ein Treffen von Nirka und Sven könnte also noch stattfinden. Die junge Dame mit dem Echtwolfspelz soll ja noch ihr Glück finden.


  • Der Roman findet nun also seinen Höhepunkt.


    Abwarten - ein Leseabschnitt kommt noch. ;)



    Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Die Schilderung dieser Hochelfenszene hat mir gut gefallen.


    :freu:



    Das Sternenmal zeichnet ihn als aussergewöhnlichen Elfen aus. Mir sind auch nur Nachfahren der Hochelfen als Träger bekannt und die, die selber aus dem Licht getreten sind. ... An eine Wiedergeburt glaube ich nicht, da ich dies für mein Verständnis der elfischen Lebensweise als untypisch empfände.


    Ich zitiere einmal das Quellenbuch zu den Elfen:
    [quote author=Aus Licht und Traum, Seite 40]
    Die vorherrschende Vorstellung besteht darin, dass das Licht eines Elfen weiterlebt. Sei es, dass es in der Lichtwelt aufgeht, aus der dereinst alle Elfen gekommen sind, und so den Kreis des Lebens schließt; sei es, dass es in einem neuen Elfenleib mit nur ungenauen Erinnerungen an sein Vorleben wiedergeboren wird und ein neues fey bildet; sei es, dass es in einem anderen Körper – etwa dem des Seelentieres – erwacht.[/quote]
    Was die Sternenträger angeht, so sind sie sogar noch seltener, als Du annimmst: Noch nicht einmal alle Elfen, die aus dem Licht getreten sind (also die allerersten Elfen Aventuriens) trugen das Sternenmal. Erblich sind sie allerdings meines Wissens nicht. Sie tauchen immer mal wieder - selten - auf, und zur Zeit der Phileasson-Saga weiß selbst unter den Elfen kaum noch jemand um ihre Bedeutung.


  • Ich zitiere einmal das Quellenbuch zu den Elfen:
    [quote author=Aus Licht und Traum, Seite 40]
    Die vorherrschende Vorstellung besteht darin, dass das Licht eines Elfen weiterlebt. Sei es, dass es in der Lichtwelt aufgeht, aus der dereinst alle Elfen gekommen sind, und so den Kreis des Lebens schließt; sei es, dass es in einem neuen Elfenleib mit nur ungenauen Erinnerungen an sein Vorleben wiedergeboren wird und ein neues fey bildet; sei es, dass es in einem anderen Körper – etwa dem des Seelentieres – erwacht.


    Was die Sternenträger angeht, so sind sie sogar noch seltener, als Du annimmst: Noch nicht einmal alle Elfen, die aus dem Licht getreten sind (also die allerersten Elfen Aventuriens) trugen das Sternenmal. Erblich sind sie allerdings meines Wissens nicht. Sie tauchen immer mal wieder - selten - auf, und zur Zeit der Phileasson-Saga weiß selbst unter den Elfen kaum noch jemand um ihre Bedeutung.
    [/quote]


    Danke für das Zitat aus der Spielhilfe, das bringt die ganze Sache in ein anderes Licht. Der Roman hat mein aktuelles Interesse an Elfen eh wieder sehr erweckt. Ich sollte die Spielhilfe noch mal lesen :lesen:. Dann passt der Gedanke an eine Wiedergeburt sogar besser, als die Vermutung er könnte sehr alt sein. Das war mir so nicht bewusst. Vielleicht ist er ja keinen freiwilligen/natürlichen Tod damals gestorben und seine Lebensaufgabe ist noch nicht erfüllt. Das wäre ein schöner Grund für die Wiedergeburt. Das würde auch zu den Szenen im Ometheon passen, wo er seinen König sieht und diesen beschützen möchte.

  • Hach endlich eine grüne Wiese mit Flötentönen im Hintergrund, einem knuffigen Wurzelbold. Nur schade, dass es keine kleinen Feen gibt, die einen Schweif aus Sternenstaub hinter sich herziehen. Das hätte das Ganze komplettiert. Mir hätte es gefallen. ;D


    Kurz hatte ich die Befürchtung, dass alles nicht echt ist, die ganze Ottajasko unter Drogen steht und einer gemeinschaftlichen Halluzination erliegt und etwas Furchtbares passiert.


    Ich denke schon, dass die Erlebnisse im Zauberwald in der Ottajako nachwirken werden. Shaya wird sich möglicherweise Salarin aus dem Kopf schlagen, Nirka wird Ziadaine mit anderen Augen betrachten, ob einer der beiden Bewerber mit Phanta jetzt noch eine gemeinsame Zukunft will, weiss ich nicht.


    Ich vermute, dass Zidaine auf jeden Fall versuchen wird, Tjorne zu töten. Möglicherweise ahnt Tylstyr etwas. Ob Tjorne das Buch überlebt, da bin ich mir unsicher.


    Der Treck wird nun hoffentlich Festum ungestört erreichen,


    Beorn ist wieder mit im Rennen und leider hat er jetzt Pardona im Schlepptau.


    Bei Nirka gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie schliesst sich auf Dauer dem Wolfsrudel an und wird die Gefährtin von Blauauge, sie kehrt zu Ihrer Sippe zurück und nimmt die Rolle der Schamanin ein oder sie segelt bei Asleif mit. Die letzte Variante würde mir am Besten gefallen. Vielleicht trifft sie ja auch noch den Händlersohn, der ihr in der Stadt geholfen hat. Er hatte ein Auge auf Nirka geworfen, dessen war sie sich aber gar nicht bewusst.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 6. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    Dani79

  2. Dienstag, 10. Juli 2018, 21:40 - Dienstag, 24. Juli 2018, 22:40

    odenwaldcollies

  3. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 29. Juli 2018

    Caren

  4. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    odenwaldcollies