11 - Ende Kapitel 6 ab "Die Schritte waren fort. ..." (Seite 476 - 521)

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  • Nur schade, dass es keine kleinen Feen gibt, die einen Schweif aus Sternenstaub hinter sich herziehen. Das hätte das Ganze komplettiert. Mir hätte es gefallen.


    Liebes Tagebuch,
    die Leserunde verschafft mir eine späte Genugtuung. Die Herzlosigkeit meines Kollegen ist doch nicht das Maß aller Dinge.



    Ich vermute, dass Zidaine auf jeden Fall versuchen wird, Tjorne zu töten.


    Auf welche Seite würde sich Tylstyr dann schlagen?
    Und wie würde Phileasson darauf reagieren?



    Bei Nirka gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie ... nimmt die Rolle der Schamanin ein


    Das würde einer mehrjährigen Vorbereitungszeit bedürfen - Schamanin ist so etwas wie ein Ausbildungsberuf.


  • Der vorletzte Leseabschnitt ist traditionell der Moment, in dem ich die Frage stelle: Was denkt Ihr, wie geht's aus? Das lasse ich mir auch diesmal nicht nehmen. ;)


    Ich habe die Vermutung, dass es in Silberflamme noch ein paar Nachwehen geben wird. ;)
    Letztendlich könnte ich mir vorstellen, dass sich Beorn und Phileasson auf dem letzten Abschnitt vielleicht treffen, oder zumindest fast. Dann könnten sich die beiden im nächsten Band begegnen.
    Ich spekuliere auch darauf, dass Pardona die Ottajasko frühzeitig verlassen wird und evtl. erst später wieder dazustößt.



    Glabt Ihr, die Erlebnisse im Zauberwald werden Phileassons Ottajasko prägen? Und auf welche Weise?


    Hm, Salarin wird das Erlebnis bestimmt am Meisten prägen und auch Galandel. Ob er dadurch nachdenklicher oder zielstrebiger wird ist schwer zu sagen. Ich tippe eher auf schwere Depressionen....
    Bei den anderen denke ich nicht, dass sie sich besonders viel verändern werden, vor allem nicht der Foggwulf.



    Passiert noch etwas im Dreieck Tylstyr - Zidaine - Tjorne? Kommt es zum Bruch, zur Konfrontation oder zur Versöhnung?


    Ich denke, dass vielleicht Tylstyr und Zidaine eine Lösung finden, mit der beide Leben können, aber dass das Tjorne nicht einschließen wird. Vermutlich bleiben uns alle noch etwas treu und wir Leser werden noch eine Weile "hingehalten".



    Wird der Karentreck Festum wohlbehalten erreichen, oder funkt noch jemand dazwischen? Der Blender vielleicht? Überhaupt - was ist mit Beorn, Phileasson und dem Wettstreit - ist Beorn wieder voll im Rennen?


    Beorn ist meiner Ansicht nach nicht voll im Rennen. Er muss sich meiner Meinung nach erst sortieren und Pardona loswerden. Erst dann kann er wieder voll agieren.



    Und was wird aus Nirka, unserer Titelheldin?


    Nirka wird Stammeshäuptling und führt ihre Leute in ein neues, glorreiches Zeitalter....obwohl vielleicht lässt sie auch Crottet ran und gründet mit Blauauge eine Familie...aber das halte ich persönlich für unwahrscheinlicher...



    Nirka sieht, wozu Zidaine fähig ist. Mich hat es gestört, dass Nirka darüber Stillschweigen bewahrt. Sie wollte die Freundschaft nicht gefährden und vielleicht lag es am Wald? Na wenn es am Wald lag, dann gibt es doch keinen Grund, es nicht anzusprechen, dann wäre es ja nicht wirklich ernst zu nehmen? Was ist wichtiger? Eine Freundschaft oder ein Leben?


    So spontan hatte ich mit der Begründung auch meine Schwierigkeiten. Wenn man genauer drüber nachdenkt, könnte ich auch zu einem anderen Schluss kommen. In meinen Augen hätte Nirka etwas sagen müssen. Alles andere empfinde ich etwas als unterlassene Hilfeleistung und es sich selbst so angenehm wie möglich machen.



    Grundsätzlich hoffe ich auf noch ein paar Erklärungen im letzten Abschnitt. Phileassons Strang lässt viele Fragen offen und genauso auch Beorns...
    Teilweise bekomme ich meine Gedanken nicht mal in eine Frage...ist gerade etwas kompliziert.... ;D Ich habe so den Eindruck, dass viele Puzzlestücke fehlen...
    Beim Himmelsturm war das ähnlich und die kamen dann im nächsten Band. Hoffen wir, dass das bei Silberflamme auch der Fall ist. :)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ja, der Sommernachtstraum der Ottajasko ist schon interessant. Teilweise ist es schwer auseinander zu halten, was wahr und was geträumt ist.
    Irgendwie ist es auch spannend zu sehen, wie die Parallelen beider Gruppen auftreten und unterschiedlich bewertet werden. Praioslob ist von Niamh so fasziniert, wie Beorn von Pardona. Vieles im Zauberwald ist genauso eine Täuschung wie im Totenmoor. Aber im Gegenteil zu Beorns Mannschaft, gibt es in Phileassons Mannschaft die verschiedendsten Reaktionen. Beorns Mannschaft steht bis auf Pardona und Galayne doch sehr zusammen und damit erleben sie auch das Gleiche. Die Szene mit dem Bocksbeinigen ist doch schön, so einfach könnten Probleme gelöst werden. Shaya ist wirklich eine kluge Frau, sie hat nichts Fanatisches und setzt Prinzipien nur für sich. Das finde ich wirklich groß.


    Als Nirka das Reh gerissen hat, dachte ich schon, es würde für sie Konsequenzen haben, weil es doch ein Zauberwald ist, manchmal darf ja in so einem Wald nicht getötet werden. Nun, so ein Wald war es denn doch nicht.


    Was Nirka dann sieht ist schon schwierig einzuordnen für sie. Manchmal ist etwas nicht geschehen, weil man es nicht anspricht.(Schrödingers Katze ;D ) Zidaine wollte nichts weiter sagen und Nirka sah sich nicht in der Stellung, sie zu fragen. Es konnte ja nicht sein. Sie mußte was mißverstanden haben und Zidaine könnte sich verletzt fühlen, wenn sie ihr zutraut, die Ottajasko zu verraten.
    Hätte es wirklich etwas verändert?


    Deutlich wird aber, dass Zidaine noch nicht zufrieden ist, aber schon zögert. Sie überlegt noch. Ein wenig Zweifel hat sie wohl schon.


    Sind die Helden nur in den Wald gelockt worden um Niamh zu begegnen? Das Gespräch mit ihr war ja nicht sehr lang und sie hatte es dann eilig, die wieder los zu werden. Galandels Aufregung habe ich nicht wirklich verstanden, aber die Reaktion von Salarin zeigt, dass die alte Seele noch in ihm ist. Eindeutig sprach da nicht der relativ junge Salarin, sondern jemand, der in der Schlacht dabei war und seinem König gedient hat. Adernath vielleicht? Der hat im Turm die Nähe seines Königs gespürt und ist stark geworden? Laut Aussage Pardonas ist Anvarion ja im Turm und wahnsinnig.


    Warum nutzt Beorn eigentlich die Trennung von Pardona nicht, um seinen Mannen die Wahrheit zu sagen und mit ihnen zu beratschlagen wie es weiter gehen soll? Wenn es mal rauskommt, wie er seine Leute betrogen hat. Werden sie dann immernoch zu ihm stehen?


  • Warum nutzt Beorn eigentlich die Trennung von Pardona nicht, um seinen Mannen die Wahrheit zu sagen und mit ihnen zu beratschlagen wie es weiter gehen soll? Wenn es mal rauskommt, wie er seine Leute betrogen hat. Werden sie dann immernoch zu ihm stehen?


    Hm, dann riskiert er aber auch gleichzeitig ihr Leben. Niemand könnte es vor Pardona geheim halten, dass er über ihre wahre Identität Bescheid weiß...
    Er ist wirklich in einer Zwickmühle...ähnlich wie bei der Tylstyr-Zidaine-Tjorne Geschichte. Wie man es macht, man macht es bestimmt falsch bzw. es gibt kein richtig, da alles falsch ist...

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Hm, dann riskiert er aber auch gleichzeitig ihr Leben. Niemand könnte es vor Pardona geheim halten, dass er über ihre wahre Identität Bescheid weiß...
    Er ist wirklich in einer Zwickmühle...ähnlich wie bei der Tylstyr-Zidaine-Tjorne Geschichte. Wie man es macht, man macht es bestimmt falsch bzw. es gibt kein richtig, da alles falsch ist...


    "Wahrheit kann niemals falsch sein!" neuzeitliches Zitat von Praiodan Praioslieb, Geweihter aus Gareth.


    Ich bin kein Freund von Lügen. Und auch für Beorn und Tylstyr ist der Tod evtl. noch eine der angenehmeren Optionen.


  • Ich bin kein Freund von Lügen. Und auch für Beorn und Tylstyr ist der Tod evtl. noch eine der angenehmeren Optionen.


    Das bezweifle ich, dass die beiden das als Option sähen. Außerdem ist den beiden die Lüge auch nicht besonders fremd.
    Wahrheit mag zwar niemals falsch sein...aber wieso sollte es falsch sein jmd mit einer Lüge das Leben zu retten?

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Das mit dem Leben retten ist nicht sicher. Ich glaube auch nicht, dass Beorn wirklich deshalb den Mund hält. Wenn Pardona dabei ist, dann klar, weil sie nicht wollte, dass sie erkannt wird, aber ich traue den Mitstreitern schon zu, dass sie eine Strategie erarbeitet hätten. Also bei Beorn verstehe ich es gar nicht.
    Bei Tylstyr sehe ich es noch anders. Er wollte die Versöhnung und er wußte, dass die nicht zustande kommt, wenn er Tjorne einweiht.

  • Das ist wieder typisch Rhea. Magier halten eben zusammen. Da hat sie immer eine Ausrede für Tylstyr. Statt das wie echte Thorwaler mit der Axt auszukämpfen, will der Herr Magier die Versöhnung durch reden. Ha! Reden und das mit einem Thorwaler.
    Beorn kämpft und sein Kampf ist super. Wie dann sogar der Elf noch mitzieht. Das wird ein Heldenlied!!! Ein Kampf fordert Opfer das weiß jeder, der in den Kampf freiwillig zieht und die Gefallenen werden in Ehren empfangen in der Ewigkeit. Also kein Problem. Trotzdem muss ich hier mal Rhea recht geben. Seine Mitstreiter sind mutig und haben die Wahrheit verdient. Eine gemeinsame Strategie wäre gut für den Zusammenhalt.


  • Das mit dem Leben retten ist nicht sicher. Ich glaube auch nicht, dass Beorn wirklich deshalb den Mund hält. Wenn Pardona dabei ist, dann klar, weil sie nicht wollte, dass sie erkannt wird, aber ich traue den Mitstreitern schon zu, dass sie eine Strategie erarbeitet hätten. Also bei Beorn verstehe ich es gar nicht.


    Pardona deutet aber an, dass sie nur Beorn braucht um die Wettfahrt weiterzuführen und dass es ein Leichtes wäre, alle anderen zu töten.
    Ich traue es Ihnen leider nicht zu. Dazu sind sie - Verzeihung - zu stumpfsinnig und zu sehr Krieger. Bei Pardona reicht es nicht mal nur schlau zu sein.



    Bei Tylstyr sehe ich es noch anders. Er wollte die Versöhnung und er wußte, dass die nicht zustande kommt, wenn er Tjorne einweiht.


    Bei Tylstyr sehe ich es ähnlich, ihn habe ich auch schon gelobt für sein Vorgehen.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ein wirklich turbulentes und ereignisreiches Kapitel. Ich hatte viel Spaß beim lesen. :klatschen:


    Die Festung Morgenstern mit ihrer immerwährenden Schlacht ist schon faszinierend, erschreckend und gruselig zugleich. Da hat sich Beorns Ottajasko endlich aus dem Himmelsturm befreit und landet gleich wieder an so einem gespenstischen Ort. Es muss schon ziemlich heftig sein, wenn man nie weiß, ob sich die Geister der vergangenen Schlacht nicht jeden Moment materialisieren, angreifen und einen dann auch noch tatsächlich verletzten oder sogar töten. Naja wenigsten sind die Recken in ihrem Element und können wild drauf loshauen. :kommmalherfreundchen: :barbar: Und dann finden sie doch tatsächlich, mehr oder weniger zufällig, diese Armreifen. Die Schlacht mit den Orks und dem Troll war sehr spannend. Ich bin sogar etwas traurig über das Schicksal von Salda. Beorn setzt sich sehr für Salda ein, damit Pardona sie heilt - leider vergeblich. Ich kann irgendwie verstehen, dass Pardona als Lenya da nichts machen kann. Aber einige in der Ottajasko, besonders Sven, sind ja schon misstrauisch "Lenya" gegenüber. Und das Gespräch zwischen Beorn und "Lenya" hat es nicht besser gemacht. Galayne setzt sich auch sehr für die Ottajasko ein. Ich denke, die Kameraden sind ihm vielleicht doch mehr ans Herz gewachsen, als er sich selbst je eingestehen würde. Aber die Eifersucht, die er Beorn gegenüber wegen Pardona empfindet, wird wohl früher oder später noch zum Problem werden. Ich bin auch gespannt, wie sich die Macht, die Pardona über Beorn hat noch auswirken wird.


    Der Zauberwald ist auch irgendwie wunderschön und gruselig zugleich. Ich habe die ganze Zeit in diesem Wald beim lesen immer erwartet, dass etwas schlimmes passiert. Hier ist alles so unwirklich, falsch und zu schön, um wahr zu sein. Was für ein seltsamer Ort! Hier werden wohl irgendwie die eigenen Wünsche wichtiger, zentraler und wollen unbedingt gelebt werden. Ich habe so das Gefühl, das ist bei manchen ausgeprägter als bei anderen. Dieses Dreiertreffen zwischen Crottet, Phanta und Hern`Sen fand ich witzig und Shayas anfängliche Reaktion auch. Warum trifft eigentlich immer Shaya auf solche Dinge? Auch Shayas Gedanken gegenüber Salarin waren interessant. Sie hat wohl schon großes Interesse an Salarin, aber eigentlich weiß sie, dass er nicht der Mann ist, den sie eigentlich für eine langfristige Zukunft möchte. Irgendwie schade und verständlich zugleich. Eine ganz schöne Zwickmühle. Und dann die Begegnung mit Niamh Goldhaar. Sie muss ja eine wahnsinnig tolle Elfe sein. Sie könnte womöglich sogar Pardona Paroli bieten, was das Aussehen angeht. Asleif Phileasson hat sich aber trotzdem voll im Griff und will nicht gleich über sie herfallen, wie eine gewisse andere Person. Da haben wir´s! ;) Salarin ist dann also ein Nachfahre der Elfengöttin Orima. Er trägt auch das Sternenmal. Was für eine Überraschung! Was hat es denn nun mit Salarins seltsamen Erinnerungen auf sich? Er erinnert sich an Niamh und ihr Haar, obwohl er ihr hier zum ersten Mal begegnet. Das ist alles sehr rätselhaft .... Und wir erfahren etwas mehr über die Hochelfen und die Stadt Tie`Shianna und ihren Untergang. Die Geschichte der Hochelfen scheint eine ziemlich traurige zu sein.


    Nun bin ich sehr gespannt, wie dieses Buch endet und ob noch ein paar Fragen beantwortet werden.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Was denkt Ihr, wie geht's aus?


    Ich habe nicht die leiseste Ahnung. Bei euch ist doch alles möglich. Ihr werdet uns bestimmt wieder völlig überraschen.



    Glabt Ihr, die Erlebnisse im Zauberwald werden Phileassons Ottajasko prägen? Und auf welche Weise?
    Passiert noch etwas im Dreieck Tylstyr - Zidaine - Tjorne? Kommt es zum Bruch, zur Konfrontation oder zur Versöhnung?
    Wird der Karentreck Festum wohlbehalten erreichen, oder funkt noch jemand dazwischen? Der Blender vielleicht? Überhaupt - was ist mit Beorn, Phileasson und dem Wettstreit - ist Beorn wieder voll im Rennen?
    Und was wird aus Nirka, unserer Titelheldin?


    Ich denke schon, dass die Elebnisse in diesem Wald unsere Recken verändern werden. Nur weiß ich nicht in welcher Weise. Das kann sich positiv und auch negativ auswirken. Da bin ich gespannt.
    Was die Konstellation Tylstyr/Zidaine/Tjorne angeht, da denke ich, dass es da noch einen finalen Tusch geben wird. Vielleicht wird Tylstyr vor die Wahl zwischen Tjorne und Zidaine gestellt. Eventuell entscheidet er sich dann ja falsch (für Zidane) und muss diese Entscheidung dann sehr bitter bereuen und teuer bezahlen ...


    Eine Begegnung zwischen Phileasson und dem Blender würde ich nicht ausschließen. Schließlich sind sie ja in der Zwischenzeit nicht mehr weit voneinander entfernt.


    Ob Beorn wieder voll im Rennen ist? Mit Pardona an Bord ... das bleibt abzuwarten.


    Was aus Nirka wird, da habe ich so gar keine Vorstellung. :-\

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Oh welch wundervoller Leseabschnittbeginn: Shaya rekelt sich auf einem Moosbett. Ich rieche ebenfalls Blumen und Holz. Was für eine malerische Szene. Träum' ich oder bin ich wach? Das frage ich mich kurz, traue ich der Sache doch noch nicht, doch dann: Ein Wurzelbold! :flirt: Ich bin verzückt. Mein Herz schlägt höher. Nun ja, ich gebe zu, ich bin ein Freund sämtlicher magischer Geschöpfe. Das tut doch der geschundenen Leserseele gut. Und wie anrührend: Tjorne repariert das Häuschen des kleinen Wurzelbolds, auf das sich Shaya gesetzt hatte. Allein die Vorstellung, dieses Bild vor Augen, wie der ach so oft als "tumb" titulierte Thorwaler mit seinen starken Händen diese Behausung wieder zusammenwerkelt. Habe ich erwähnt, dass mich das verzückt hat! :D


    Ja diese Szene fand ich auch herzallerliebst! :herz: :herz: :herz:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Teilweise bekomme ich meine Gedanken nicht mal in eine Frage...ist gerade etwas kompliziert....


    :D



    Ich habe so den Eindruck, dass viele Puzzlestücke fehlen...
    Beim Himmelsturm war das ähnlich und die kamen dann im nächsten Band. Hoffen wir, dass das bei Silberflamme auch der Fall ist. :)


    Wir wollen den Tag nicht vor dem Abend verloren geben: Ein Leseabschnitt kommt ja noch. ;)



    Aber im Gegenteil zu Beorns Mannschaft, gibt es in Phileassons Mannschaft die verschiedendsten Reaktionen.


    Phileassons Ottajasko ist sehr vielfältig, Beorns eher homogen. Beides kann - je nach Situation - ein Vor- oder ein Nachteil sein. Beorns Recken beispielsweise haben große Erfahrungen mit dem Kämpfen im Schildwall. Des Foggwulfs Recken hätten sich möglicherweise in der Festung schwerer getan - oder sie hätten eine gänzlich andere Taktik gewählt ...



    Shaya ist wirklich eine kluge Frau, sie hat nichts Fanatisches und setzt Prinzipien nur für sich.


    So sehr ich Shaya mag, möchte ich doch zu bedenken geben, dass hier Niamhs Zauberwald einen gewissen harmonisierenden Einfluss ausüben könnte. Vielleicht ist das auch eine weitere Erklärung dafür, dass Nirka der Konfrontation mit Zidaine ausweicht - zumindest, solange sie noch im Wald sind.



    Sind die Helden nur in den Wald gelockt worden um Niamh zu begegnen?


    Hm, sind sie überhaupt gelockt worden? Es war ihnen ja nicht ohne Weiteres möglich, den Wald zu betreten ...
    Glaubt Ihr, Niamh hat sie erwartet - oder war sie von ihrem Besuch eher überrascht?



    Eindeutig sprach da nicht der relativ junge Salarin, sondern jemand, der in der Schlacht dabei war und seinem König gedient hat. Adernath vielleicht? Der hat im Turm die Nähe seines Königs gespürt und ist stark geworden?


    Wir könnten mal sammeln, was für Theorien Ihr inzwischen zu Salarins "Alter Ego" habt.
    - Eine Geistererscheinung/ Vision
    - Eine Besessenheit durch einen Geist, der im Himmelsturm lebt
    - Eine Wiedergeburt (hier Variante: von jemandem, der Adernath kannte, oder von Adernath selbst)
    - Eigentlich ist Salarin sehr viel älter, als er denkt, aber die Erinnerungen sind meist verschüttet
    - Er ist ein Nachfahre von Orima
    - Weitere Theorien?
    Was haltet Ihr für am wahrscheinlichsten?



    Und auch für Beorn und Tylstyr ist der Tod evtl. noch eine der angenehmeren Optionen.


    Das sieht man vermutlich anders, wenn man Beorn oder Tylstyr heißt.
    :D



    Das ist wieder typisch Rhea. Magier halten eben zusammen.


    :D Bestimmt ist Rhea auch in der Großen Grauen Gilde des Geistes.



    Bei Tylstyr sehe ich es ähnlich, ihn habe ich auch schon gelobt für sein Vorgehen.


    Manchmal habe ich das Gefühl, die Leserunde hätte Tylstyr adoptiert und freute sich jetzt an seinen Erfolgen wie an denen eines Adoptivkindes. :D



    Ein wirklich turbulentes und ereignisreiches Kapitel. Ich hatte viel Spaß beim lesen.


    :freu:



    Ich bin sogar etwas traurig über das Schicksal von Salda.


    Was denkst Du, wird diese Verletzung Folgen für Salda haben?



    Hier werden wohl irgendwie die eigenen Wünsche wichtiger, zentraler und wollen unbedingt gelebt werden.


    Wünsche bestimmt ... aber die eigenen, oder diejenigen der Herrin dieses Waldes?



    Sie hat wohl schon großes Interesse an Salarin, aber eigentlich weiß sie, dass er nicht der Mann ist, den sie eigentlich für eine langfristige Zukunft möchte.


    Rhea äußerte ja durchaus Hoffnungen, dass die beiden doch noch zusammenfinden könnten ...



    Asleif Phileasson hat sich aber trotzdem voll im Griff und will nicht gleich über sie herfallen, wie eine gewisse andere Person. Da haben wir´s!


    ;D


    Salarin ist dann also ein Nachfahre der Elfengöttin Orima. Er trägt auch das Sternenmal.


    Dieser Schluss geht etwas zu weit. Orima trug das Sternenmal, aber das gilt auch für einige weitere große Helden, wie Adernath oder eben auch Niamh. Heute weiß man nicht mehr viel darüber, aber es gab durchaus auch mehrere Sternenträger zur selben Zeit.



    Die Geschichte der Hochelfen scheint eine ziemlich traurige zu sein.


    Das Ende ist sicherlich nicht das fröhlichste, aber davor hatten sie lange eine blühende Kultur. Die Schönheit Ometheons konnten selbst die Jahrtausende nicht völlig auslöschen. ;)


  • Auf welche Seite würde sich Tylstyr dann schlagen?
    Und wie würde Phileasson darauf reagieren?


    Tylstyr steht zwischen den Stühlen. Er ist mit Tjorne schon sehr lange befreundet, andererseits fühlt Tylstyr sich zu Zidaine hingezogen und wird vermutlich versuchen, zu vermitteln und Tjorne um Verständnis bitten. Falls Tjorne einen Anschlag von Zidaine überleben sollte.
    Asleif wird keinen Zwist in seiner Ottajasko dulden und einer muss die Crew verlassen.


  • Evtl. eine Mischung aus Wiedergeburt und dass er viel älter ist als er denkt?
    Ich frage mich, ob im Himmelsturm etwas seine Verhalten verändert hat, oder ob es aus ihm selbst kam...!? Eigentlich glaube ich schon, dass Salarin Salarin ist. Vielleicht benutzt ihn jmd als Gefäß?

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Als Beorn beschließt aufzugeben, war ich sehr auf Pardonas Reaktion gespannt. Und irgendwie hätte ich mich gefreut, wenn sie die Armreife nicht gefunden hätten – aber nix war es, der echte und der falsche Anführer erscheinen doch noch als Geister in dem Keller. Was war das nur für eine Kreatur, die Beorn in dem Wasser vor dem goldenen Hebel angreifen wollte :-o Von der Beschreibung her würde ich es mir wie ein übergroßes Neunauge oder wie die heißen, vorstellen.


    Dass der Hebel ein Mechanismus zum Entfernen des Stöpsels für den obenliegenden See darstellt, darauf bin ich nicht gekommen; ich hatte befürchtet, es öffnet sich entweder ein total gruseliges Grabmal oder die Ottajasko befreit irgendwelche Über-Krieger.


    Ich würde sagen, Galayne ist eindeutig eifersüchtig auf Beorn, die Ottajasko scheint ihm dagegen ein wenig ans Herz gewachsen zu sein.
    Aha, jetzt kommt bei Beorn wieder der Plünderer durch und dass Olav bzgl. Lenyas Anweisung überrascht ist, verwundert mich nicht.


    Beorns Ottajasko verliert Salda, wobei ich sagen muss, Pardona hatte mit dem Abschnüren der Blutzufuhr und der Amputation schon recht, aber für eine Kriegerin ist es beinahe ein Todesurteil, wenn man ihr den Arm amputiert. Beorn konnte bei mir Pluspunkte sammeln, als er die versprochene Liebesnacht gegen Saldas Leben eintauschen will, aber Lenya/Pardona redet sich diesmal raus, dass das zu auffällig für die Anderen wäre. Wenn es aber in ihren Kram passt, dann wendet sie sicherlich wieder einigen Hokuspokus an. Ich hoffe nur, Beorns Wut auf Pardona verpufft nicht direkt wieder, wenn sie ihn mal wieder umgarnt – da habe ich meine Zweifel.


    In dem Zauberwald herrscht ja Sodom und Gomorrha :-o :-)) Das glaube ich gerne, dass Crottet, Hern'Sen und Phanta nach ihrem flotten Dreier etwas unbehaglich ist. Ich bin mal gespannt, wie es mit den Dreien weitergehen wird.


    Und in dem Wald gibt es die Glitzerfeen – haben sie es doch ins Buch geschafft lach


    Phileasson weiß inzwischen also Bescheid, dass Nirka eine Wolfsfrau ist; das scheint keine größere Überraschung für ihn zu sein.


    So viel zu Tylstyrs Bemühen, durch sein Gespräch mit Tjorne bei Zidaine Verständnis für ihn zu wecken. Aber Zidaine zögert noch, ist es wirklich so, dass sie nicht möchte, dass sein Tod zu schnell geht oder ist das nur eine Ausrede ihr selbst gegenüber? Dass sie von Nirka beobachtet wurde, scheint sie nicht bemerkt zu haben.


    Heißt das jetzt, dass sich in dem Wald Niamhs Erinnerungen an Tie'Shianna verbergen? Genauso wie es im Himmelsturm diesen Raum mit Pandoras Erinnerungen (und dem verdorrten Gras) gibt? Salarin schien im letzten Buch doch in die Rolle eines Leibwächters o.ä. des Königs von Tie'Shianna geschlüpft zu sein: war das vielleicht Adernath?
    Und die Kette, die Pardona immer wieder um den Hals hat, war doch von Niamh, oder nicht?


  • Als Beorn beschließt aufzugeben, war ich sehr auf Pardonas Reaktion gespannt. Und irgendwie hätte ich mich gefreut, wenn sie die Armreife nicht gefunden hätten – aber nix war es, der echte und der falsche Anführer erscheinen doch noch als Geister in dem Keller. Was war das nur für eine Kreatur, die Beorn in dem Wasser vor dem goldenen Hebel angreifen wollte :-o Von der Beschreibung her würde ich es mir wie ein übergroßes Neunauge oder wie die heißen, vorstellen.


    Ja, der echte und der falsche Anführer...dazu wollte ich eigentlich noch was fragen. Die geisterhafte Szene habe ich nicht so ganz verstanden.
    Als der Feldherr des Namenlosen Gottes in die Festung ging, getarnt als Anführer der Hochelfen, lief er zufällig dem "echten" Anführer über den Weg und wurde enttarnt?



    Heißt das jetzt, dass sich in dem Wald Niamhs Erinnerungen an Tie'Shianna verbergen? Genauso wie es im Himmelsturm diesen Raum mit Pandoras Erinnerungen (und dem verdorrten Gras) gibt? Salarin schien im letzten Buch doch in die Rolle eines Leibwächters o.ä. des Königs von Tie'Shianna geschlüpft zu sein: war das vielleicht Adernath?
    Und die Kette, die Pardona immer wieder um den Hals hat, war doch von Niamh, oder nicht?


    Wie? :o Was? :o Habe ich irgendwas nicht mitbekommen? ;D ???

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Was war das nur für eine Kreatur, die Beorn in dem Wasser vor dem goldenen Hebel angreifen wollte


    Ich habe es als Hommage an die Müllpresse in StarWars gelesen. :D



    Beorns Ottajasko verliert Salda, ...


    Na ja, noch ist sie am Leben ... ;) Eine thorwalsche Reckin mit einem Arm ist immer noch mehr wehrt als ein nostrischer Krieger mit zweien, das wohl!



    In dem Zauberwald herrscht ja Sodom und Gomorrha


    :totlach:



    Und in dem Wald gibt es die Glitzerfeen – haben sie es doch ins Buch geschafft


    Ja, aber die süße Spur aus glitzernden Sternchen auf der Flugbahn musste wegen meines herzlosen Kollegen leider draußen bleiben. :'(



    Heißt das jetzt, dass sich in dem Wald Niamhs Erinnerungen an Tie'Shianna verbergen? Genauso wie es im Himmelsturm diesen Raum mit Pandoras Erinnerungen (und dem verdorrten Gras) gibt?


    Niamhs Wald ... Totenmoor ... Himmelsturm ... ähnliche Effekte an drei Orten, und an alle drei verschlägt es unsere Drachenführer.
    Ich wollte nur mal unverbindlich darauf hinweisen ... ;D



    Salarin schien im letzten Buch doch in die Rolle eines Leibwächters o.ä. des Königs von Tie'Shianna geschlüpft zu sein: war das vielleicht Adernath?


    Das könnte passen - oder was meinen die anderen? :nachdenk:



    Wie? :o Was? :o Habe ich irgendwas nicht mitbekommen? ;D ???


    Das war bereits im vorigen Leseabschnitt:
    [quote author=Die Wölfin, Seite 448]
    »Du solltest wirklich leiser sein«, entgegnete Pardona ruhig und griff sich in den Nacken. Unter ihren Kleidern holte sie die Kette mit dem Smaragd hervor, die sie schon getragen hatte, als sie sich geliebt hatten. »Weißt du, Niamhs Kette hat einen seltsamen Einfluss auf Orte wie diesen. Die Vergangenheit drängt in die Gegenwart. Alte Sagen erwachen zum Leben.[/quote]


  • Ich habe es als Hommage an die Müllpresse in StarWars gelesen. :D


    Ja, ich wollte es nicht sagen, aber daran hat es mich auch erinnert. Aber in vielen solchen trüben Gewässern hausen solche Kreaturen. Das scheint ein natürlicher Lebensraum zu sein. ;D



    Das könnte passen - oder was meinen die anderen? :nachdenk:


    Ja, könnte es. Aber ich frage mich immer noch, wodurch es ausgelöst wurde...einfach nur durch Gefahr? Oder hat etwas in ihm einen alten Feind in den Nachtalben erkannt?



    »Du solltest wirklich leiser sein«, entgegnete Pardona ruhig und griff sich in den Nacken. Unter ihren Kleidern holte sie die Kette mit dem Smaragd hervor, die sie schon getragen hatte, als sie sich geliebt hatten. »Weißt du, Niamhs Kette hat einen seltsamen Einfluss auf Orte wie diesen. Die Vergangenheit drängt in die Gegenwart. Alte Sagen erwachen zum Leben.


    Das habe ich irgendwie gar nicht so bewusst wahrgenommen, muss ich zu meiner Schande gestehen... ::)

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