11 - Ende Kapitel 6 ab "Die Schritte waren fort. ..." (Seite 476 - 521)

Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Ja, könnte es. Aber ich frage mich immer noch, wodurch es ausgelöst wurde...einfach nur durch Gefahr? Oder hat etwas in ihm einen alten Feind in den Nachtalben erkannt?



    Das habe ich irgendwie gar nicht so bewusst wahrgenommen, muss ich zu meiner Schande gestehen... ::)


    Ich bin ja auch für Adernath und ich denke im Himmelsturm auch deshalb, weil er dem König dorthin gefolgt ist und mit ihm gefochten hat. Aber Salarin muss auch etwas Besonderes sein, denn sonst wäre allesdeshalb sucht, so ähnlich wie im Totenmoor oder im Wald gelaufen. Ich denke, dass Salarin die alten Götter nicht nur weil er neugierig ist sucht, sondern da steckt schon mehr dahinter.
    Dass der Name Niamh dabei fällt war mir auch entwischt. Ich überlese leider oft Namen ohne Gesicht.

  • Tylstyr steht zwischen den Stühlen. Er ist mit Tjorne schon sehr lange befreundet, andererseits fühlt Tylstyr sich zu Zidaine hingezogen und wird vermutlich versuchen, zu vermitteln und Tjorne um Verständnis bitten. Falls Tjorne einen Anschlag von Zidaine überleben sollte.
    Asleif wird keinen Zwist in seiner Ottajasko dulden und einer muss die Crew verlassen.


    Hallo Delena,


    das ist geradezu prophetisch :) (sorry, wenn ich jetzt ein wenig gespoilert habe :) )


    Grüße,


    Volkmar

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Dieses Kapitel hat einiges geboten: Beorn findet die gesuchten Armreifen und löst damit seine dritte Aufgabe. Kurze Zeit später zeigt Pardona ihr wahres Gesicht, als sie Salda einfach ohne Heilung lässt, nur damit nicht auffällt, dass sie gar nicht Lenya ist. Arme Salda - als Kriegerin wird das schwer mit einem Arm.


    Auf der anderen Seite bei Phileasson ist einiges geboten: ein flotter Dreier (oha! Wie wird es wohl mit den dreien weitergehen?), Glitzerfeen :) , und Tjorne repariert das Häuschen eines Wurzelbolds, das Shaya kaputtgesessen hat. Danach geht es tief in die elfische Vergangenheit. Hier fällt mir eine gewisse Parallele auf: sowohl Beorns als auch Phileassons Ottajasko werden mit der Vergangenheit der Elfen konfrontiert, und beidesmal ist Niamh im Spiel: einmal in Form der Kette um Pardonas Hals, das zweite Mal sind es offenbar seine Erinnerungen. Das dürfte kein Zufall sein.


    Phileasson hat tatsächlich gemerkt, dass Nirka eine Wolfsfrau ist - aber es scheint ihm nichts auszumachen.


    In jedem Fall hat mich dieser erstklassige Abschnitt sehr neugierig gemacht, und ich musste unbedingt weiterlesen.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Na ja, noch ist sie am Leben ... ;) Eine thorwalsche Reckin mit einem Arm ist immer noch mehr wehrt als ein nostrischer Krieger mit zweien, das wohl!


    Stimmt, noch lebt sie - ich bin hier Pardonas düsterer Prognose erlegen :-[



    Ja, aber die süße Spur aus glitzernden Sternchen auf der Flugbahn musste wegen meines herzlosen Kollegen leider draußen bleiben. :'(


    Bernhard, Bernhard, Bernhard ... :totlach:



    Niamhs Wald ... Totenmoor ... Himmelsturm ... ähnliche Effekte an drei Orten, und an alle drei verschlägt es unsere Drachenführer.
    Ich wollte nur mal unverbindlich darauf hinweisen ... ;D


    Zufall oder eher Absicht? :-\



    Das war bereits im vorigen Leseabschnitt:
    [quote author=Die Wölfin, Seite 448]
    »Du solltest wirklich leiser sein«, entgegnete Pardona ruhig und griff sich in den Nacken. Unter ihren Kleidern holte sie die Kette mit dem Smaragd hervor, die sie schon getragen hatte, als sie sich geliebt hatten. »Weißt du, Niamhs Kette hat einen seltsamen Einfluss auf Orte wie diesen. Die Vergangenheit drängt in die Gegenwart. Alte Sagen erwachen zum Leben.


    [/quote]


    Mich würde interessieren, ob Niamh die Kette freiwillig Pardona überlassen hat oder nicht. Das Verhältnis zwischen den beiden Elfen war ja vielleicht früher mal ganz gut, aber inzwischen hält Niamh nicht mehr viel von Pardona.
    Besitzt Niamh noch solch eine Kette, die bewirkt, dass die Elfengeister im Zauberwald kurz sichtbar wurden?


  • Mich würde interessieren, ob Niamh die Kette freiwillig Pardona überlassen hat oder nicht. Das Verhältnis zwischen den beiden Elfen war ja vielleicht früher mal ganz gut, aber inzwischen hält Niamh nicht mehr viel von Pardona.


    Ich vermute, dass sie die Kette aus Zeiten besitzt, in denen noch alles gut war.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Oh, na da bin jetzt ja umso mehr gespannt auf den letzten Abschnitt, ich bin gerade mittendrin :)

  • Endlich komme ich dazu, mal was zu schreiben. Gelesen habe ich den Abschnitt längst und vorher darf ich ja nicht das Ende lesen.


    Dieser Abschnitt war wirklich sehr kontrastreich. Ich fühlte mich ein bisschen wie in Himmel und Hölle mit Nimh als engelhaftem Gott und Pardona als dämonischem Teufel. ;) Der Wald wirkte so unwirklich und paradiesisch, ich hörte fast die Engelsmusik zwischen den Zeilen und die Elfenfestung war einfach grausig, ein dunkles unheimliches Grab, man konnte bei den Kämpfen fast das teuflische Gelächter zwischen den Zeilen hören. Wenn ich Phileasson und Beorn wäre, würde ich mir jetzt mal Gedanken machen, wie weit ich im Leben bisher alles richtig gemacht habe. Bei Phileasson sieht es vielversprechend aus, Beorn müsste noch einiges ändern, um nach seinem Tod die richtige Abzweigung zu finden. ;D Aber halt, wir sind hier ja nicht in unserer Welt... ;)


    Ich habe im Wald ja dann auch die Glitzerfeen vermisst, aber es war nahe dran. ;D Die unterschiedlichen Stimmungen der beiden so kontrastreichen Orte war jedenfalls jeweils sehr gut spürbar und es hat viel Spaß gemacht sich dort aufzuhalten, ob lieblich oder grausig. Wobei die lieblichen Szenen teils auch ein bisschen unheimlich waren, z. B. die prachtvollen Elfen, die Nirka beobachtete. War für ein Bild! So mystisch unwirklich und fast ein bisschen gruselig, aber "wohliger Grusel". ;D


    Nirka beobachtete aber noch etwas anderes, nämlich Zidaine mit einem Messer an Tjornes Hals. Auf mich wirkte die Szene sehr ernst. Ich hatte hier nicht den Eindruck, dass Zidaine zögerte, weil sie evtl. mit der Zeit doch Gewissensbisse bekommen hatte, sondern weil sie ihren Gedanken genau so meinte, wie sie ihn dachte: "Nicht so schnell". Ich denke immer noch, dass sie Tjorne leiden lassen will, so wie sie auch leiden musste, und er deshalb keinen einfachen Tod verdient, auch wenn sie gerade die Gelegenheit sah. Vielleicht wollte der Wald ja in seiner "Gutheit" dazu beitragen, dass Tjorne nicht so leiden muss und hat Zidaine dazu animieren wollen, es schnell zu tun, sie hat aber genug Willenskraft gehabt, dem zu widerstehen und ihren ursprünglichen Plan ,Leid zu verursachen, beizubehalten.


    Wie erwartet fallen Pardonas Worte in Gestalt von Lenya immer mehr als irgendwie unpassend auf und die Ottajasko wird irritierter. Ich kann Pardonas Absicht, Salda nicht zu helfen, nachvollziehen, denn das wäre unpassend für Lenya. Aber es ist natürlich ebenfalls auffällig, dass ihr das ja nichts ausmacht, wenn es z. B. um die Armreifen geht, die sie sich überstreift und nicht sorgsam verpackt, wie Lenya es tun würde. Sie misst also mit zweierlei Maß, entspricht es ihren Plänen, kann man alles ausreizen, ist es ihr persönlich nicht wichtig, bleibt man korrekt in der Rolle und zeigt dabei noch gut, dass man am längeren Hebel sitzt. Dazu die Drohung, die ganze Mannschaft zu töten... Ich kann mir echt nicht vorstellen, wie Beorn sie wieder loswerden will, ich glaube, es bleibt ihm nichts anderes übrig, als darauf zu warten, dass sie von selbst wieder geht.

  • Ach, vergessen: Die Erklärungen zu den Elfen, die es im Wald gab und die andeuten, dass Salarin tatsächlich nicht "nur" der ist, der er scheint, haben mich auch verwirrt. Auf beiden Seiten (ja auch von Pardona) wurden hier in recht kurzen Abständen viele Informationshäppchen und Namen gegeben. Ich habe ja meist Schwierigkeiten, wenn so viele Namen geballt auftauchen und neige dazu, zu überlesen, weil die Handlung gerade spannend ist oder so, dabei weiß ich auch, dass Namen irgendwann dann doch wichtig werden können :-[ Ich muss die Passagen einfach nochmal in Ruhe lesen.


    Salarin fand ich ja immer schon spannend, aber hier wird er nun immer interessanter und mysteriöser und ich bin echt gespannt, was weiter mit ihm geschieht, was er selbst und die anderen noch über ihn erfahren.


    Die Fragen zum letzten Abschnitt beantworte ich nachher auch noch ...


  • Was denkt Ihr, wie geht's aus?


    Ich habe keine Idee. Wird es überhaupt "ausgehen"? Ich kann mir vorstellen, dass es ein schleichender Übergang mit noch vielen offenen Dingen geben wird, Pardona z. B. immer noch mit auf der Reise bleibt (dieses "Problem" also nicht beendet wird). Vielleicht noch nicht einmal Phileasson und Beorn am Ende des Buches aufeinandertreffen, sondern beide weiter ihren Weg gehen, ohne Aussprache oder sonstige Auseinandersetzungen und erst im Laufe des nächsten Buches wieder Kontakt haben. Salarin wird vielleicht auch noch weiter mit sich hadern und weiter auf der Suche sein, sein Schicksal zu verstehen... Ich bin aber sehr gespannt, ob es von Schiedsrichterseite eine eindeutige Antwort auf die hier so seltsam uneindeutigen Lösungen der nicht so ganz eindeutigen Aufgaben geben wird. :spinnen: Wer sie und ob sie jeweils gelöst wurden und was als nächste Aufgabe kommt.



    Zitat

    Glabt Ihr, die Erlebnisse im Zauberwald werden Phileassons Ottajasko prägen? Und auf welche Weise?


    Ich frage mich sowieso, ob sie prägend sein werden oder nur eine Momentaufnahme, die nach Verlassen und Entfernen vom Wald verblassen und vergessen wird oder vielleicht nur eine Ahnung bleibt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass dieser Wald einen bewusst vergessen lassen will, damit seine Existenz versteckt bleibt und er nicht "überrannt" wird. Wenn das nicht so ist, dann glaube ich schon, dass die Erlebnisse mehr oder weniger prägen können, indem sie für alle eine besänftigende, positive Grundstimmung hinterlassen (deshalb auch meine Vermutung, der Wald könnte versucht haben, Tjorne einen schnellen Tod zu verschaffen, anstatt einen leidvollen, ganz verhindern könnte er ihn vielleicht nicht). Vereinzelt könnten die Erlebnisse z. B. bei Shaya mehr Offenheit und Mut zu ihren eigenen, vielleicht widersprüchlichen Gefühlen gegenüber vermittelt haben (Salarin).



    Zitat

    Passiert noch etwas im Dreieck Tylstyr - Zidaine - Tjorne? Kommt es zum Bruch, zur Konfrontation oder zur Versöhnung?


    Hier bin ich nach wie vor der Meinung, dass es keine Versöhnung geben wird. So schön das vielleicht wäre, nach meinen Leseempfindungen würde es nicht passen, wenn Zidaine plötzlich vergibt. Sie strahlte für mich bisher immer eine eingeschworene Linie mit ihrer Rache aus und ich weiß nicht, wie es glaubhaft rüberkommen sollte, dass sie plötzlich davon abweicht und "Friede, Freude, Eierkuchen" herrschen sollte (auch wenn sie sogar wirklich einen (dämonischen) Pakt geschlossen haben sollte). Es gibt Figuren, bei denen ich es in Geschichten tatsächlich besser finde, wenn ihre Wege kein Happy End nehmen, sondern sie ihren tragischen Weg eben gehen, weil es ihnen irgendwie vorgegeben ist. Auch wenn mir das leid tut, empfinde ich es als "richtig", wenn es so ist und als "falsch", wenn es sich irgendwie glücklich dreht. Das sind auch immer nur vereinzelt mal Figuren oder Handlungen, bei denen ich lieber kein Happy End lese, aber Zidaine und ihre Rache gehören für mich zu diesen Charakteren, die für mich einfach nur tragisch enden können und sollten, bzw. ich damit "einverstanden" bin, wenn es so ist.


    Zitat

    Wird der Karentreck Festum wohlbehalten erreichen, oder funkt noch jemand dazwischen? Der Blender vielleicht?


    Hmmm, hier habe ich mir keine wirkliche Vorstellung gemacht, sondern bin davon ausgegangen, dass sie das Ziel einfach irgendwann demnächst erreichen. Beorn ist für mich gefühlt irgendwie noch weit weg...



    Zitat

    Überhaupt - was ist mit Beorn, Phileasson und dem Wettstreit - ist Beorn wieder voll im Rennen?


    Beorn ist für mich gefühlt gerade völlig aus der Spur. ;D Nein, im Ernst. Die Szenen mit Beorn haben sich gerade so seltsam weit weg gelesen, als hätte er den Wettkampf verlassen und sein eigenes Abenteuer mit Pardona zu bestehen. Das ganze Abenteuer hat sich im Laufe des Buches für mich gar nicht mehr so sehr wie ein Wettstreit gelesen, so als würde die Wettfahrt gerade wegen "unvorhergesehener Schwierigkeiten" unterbrochen worden und die Aufgabe aus den Augen verloren sein (was war noch mal die offizielle Aufgabe? ;D ). Beobachtende Verantwortliche müssten doch eigentlich nur noch den Kopf schütteln. ;) Ich bin daher sehr gespannt auf die Wertung und wie es nun weitergeht, wie die neue Aufgabe verkündet wird (ich hoffe, es ist dann wieder eine eindeutige und gleiche Aufgabe für beide)



    Zitat

    Und was wird aus Nirka, unserer Titelheldin?


    Tja, mit Nirka habe ich ein kleines Problem. Nicht mir ihr, denn ich mag sie sehr. Aber ich habe von ihr nicht so viel gelesen, wie ich es nach dem Buchtitel erwartet hätte. Sie war zwar immer dabei, aber es fühlte sich für mich die ganze Zeit eher so an, als liefe sie nebenher mit und nicht als hätte sie eine Hauptrolle. Ich habe von Abschnitt zu Abschnitt darauf gewartet, dass sie mehr Gewicht bekommt, es sich mehr um sie dreht. Ich vermisse wirklich ihre Präsenz und die Bedeutung, die sie hier in dem Abenteuer hat. Mir war es bisher zu wenig Wölfin für das Buch "die Wölfin". :-\ Ich habe deshalb auch wenig Vorstellung, was aus ihr wird, ob sie bei ihrer Sippe bleibt, ob sie zum Wolfsrudel geht, ob sie Phileasson begleitet, ob sie Crottet zum Bleiben überredet .. ... ich kenne ihre Gedanken und Emotionen dazu nicht.


  • Beorn ist für mich gefühlt gerade völlig aus der Spur. ;D Nein, im Ernst. Die Szenen mit Beorn haben sich gerade so seltsam weit weg gelesen, als hätte er den Wettkampf verlassen und sein eigenes Abenteuer mit Pardona zu bestehen. Das ganze Abenteuer hat sich im Laufe des Buches für mich gar nicht mehr so sehr wie ein Wettstreit gelesen, so als würde die Wettfahrt gerade wegen "unvorhergesehener Schwierigkeiten" unterbrochen worden und die Aufgabe aus den Augen verloren sein (was war noch mal die offizielle Aufgabe? ;D ).


    Ja, so ging es mir auch, dass ich Beorn irgendwie ganz weit vom Schuss gesehen habe.


    Ich wollte eigentlich gestern Mittag in der Mittagspause zuerst diese Fragen beantworten und dann das letzte Kapitel gelesen, habe mir aber das Passwort hier fürs Forum falsch gemerkt (daheim auf dem Laptop ist es gespeichert) :-[ Daher habe ich dann direkt den letzten Abschnitt gelesen - entschuldigt bitte :-[

  • Ja, so ging es mir auch, dass ich Beorn irgendwie ganz weit vom Schuss gesehen habe.


    Ich wollte eigentlich gestern Mittag in der Mittagspause zuerst diese Fragen beantworten und dann das letzte Kapitel gelesen, habe mir aber das Passwort hier fürs Forum falsch gemerkt (daheim auf dem Laptop ist es gespeichert) :-[ Daher habe ich dann direkt den letzten Abschnitt gelesen - entschuldigt bitte :-[


    Jopp, so ging es mir auch, dass mir der Wettbewerb etwas fehlte, aber Beorn hatte nun mal auch einiges vor Augen bzw. Lenden, das tatsächlich noch mehr Aufmerksamkeit zog. ;D


  • Arme Salda - als Kriegerin wird das schwer mit einem Arm.


    Ja - vor allem, wenn man nach Art der Thorwaler kämpft, nämlich im Schildwall: Da braucht man einen Arm für den Schild und einen für die Axt oder das Schwert.



    Hier fällt mir eine gewisse Parallele auf: sowohl Beorns als auch Phileassons Ottajasko werden mit der Vergangenheit der Elfen konfrontiert, und beidesmal ist Niamh im Spiel: einmal in Form der Kette um Pardonas Hals, das zweite Mal sind es offenbar seine Erinnerungen. Das dürfte kein Zufall sein.


    Hm ... Dazu äußere ich mich jetzt mal nicht. ;)



    In jedem Fall hat mich dieser erstklassige Abschnitt sehr neugierig gemacht, und ich musste unbedingt weiterlesen.


    :freu:



    Der Wald wirkte so unwirklich und paradiesisch, ich hörte fast die Engelsmusik zwischen den Zeilen und die Elfenfestung war einfach grausig, ein dunkles unheimliches Grab, man konnte bei den Kämpfen fast das teuflische Gelächter zwischen den Zeilen hören.


    Dieser Kontrast hat uns auch bewogen, die Szenen verzahnt ins Buch zu bringen. Alternativ hätte man die beiden Schauplätze auch im Block abhandeln können, aber wir fanden, das durch den Gegensatz noch auf einer weiteren Ebene eine Spannung entsteht.



    Vielleicht wollte der Wald ja in seiner "Gutheit" dazu beitragen, dass Tjorne nicht so leiden muss und hat Zidaine dazu animieren wollen, es schnell zu tun, sie hat aber genug Willenskraft gehabt, dem zu widerstehen und ihren ursprünglichen Plan ,Leid zu verursachen, beizubehalten.


    Ein interessanter Gedanke. Immerhin verleitet der Aufenthalt dort ja auch einige andere Figuren zu eher ungewöhnlichen Handlungen.



    Ich kann mir echt nicht vorstellen, wie Beorn sie wieder loswerden will, ich glaube, es bleibt ihm nichts anderes übrig, als darauf zu warten, dass sie von selbst wieder geht.


    Oder die beiden heiraten - das wäre doch mal eine unerwartete Wendung, mit der wir selbst die Lese-Ottajasko noch verblüffen könnten. ;D



    Jopp, so ging es mir auch, dass mir der Wettbewerb etwas fehlte, aber Beorn hatte nun mal auch einiges vor Augen bzw. Lenden, das tatsächlich noch mehr Aufmerksamkeit zog. ;D


    Vor einem Auge hat er schon mal eine Augenklappe, was sicher seinen Mangel an Weitsicht erklärt, wenn man ihn mit seinem Wettbewerber vergleicht.
    :D


  • Wie erwartet fallen Pardonas Worte in Gestalt von Lenya immer mehr als irgendwie unpassend auf und die Ottajasko wird irritierter. Ich kann Pardonas Absicht, Salda nicht zu helfen, nachvollziehen, denn das wäre unpassend für Lenya. Aber es ist natürlich ebenfalls auffällig, dass ihr das ja nichts ausmacht, wenn es z. B. um die Armreifen geht, die sie sich überstreift und nicht sorgsam verpackt, wie Lenya es tun würde. Sie misst also mit zweierlei Maß, entspricht es ihren Plänen, kann man alles ausreizen, ist es ihr persönlich nicht wichtig, bleibt man korrekt in der Rolle und zeigt dabei noch gut, dass man am längeren Hebel sitzt. Dazu die Drohung, die ganze Mannschaft zu töten... Ich kann mir echt nicht vorstellen, wie Beorn sie wieder loswerden will, ich glaube, es bleibt ihm nichts anderes übrig, als darauf zu warten, dass sie von selbst wieder geht.


    Die Frage stelle ich mir auch die ganze Zeit, wie Beorn sie wieder loswerden will. Ich glaube kaum, dass die beiden langfristig ein leidenschaftliches Liebespaar werden. Immerhin gibt Beorn nicht sehr gerne die Führung aus der Hand. Im Moment ist es aber eher so, dass Pardona die Fäden in der Hand hält, weil sie einfach zuviel Macht hat. Ob das so bleibt und ob sie die überall hat, wird sich zeigen.



    Dieser Kontrast hat uns auch bewogen, die Szenen verzahnt ins Buch zu bringen. Alternativ hätte man die beiden Schauplätze auch im Block abhandeln können, aber wir fanden, das durch den Gegensatz noch auf einer weiteren Ebene eine Spannung entsteht.


    Das hat eindeutig funktioniert und fand ich auch sehr gut umgesetzt.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Dieser Kontrast hat uns auch bewogen, die Szenen verzahnt ins Buch zu bringen. Alternativ hätte man die beiden Schauplätze auch im Block abhandeln können, aber wir fanden, das durch den Gegensatz noch auf einer weiteren Ebene eine Spannung entsteht.


    Ich fand, dass der Gegensatz aber auch Gemeinsamkeiten hatte und dadurch eine Verbindung entstanden ist.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

Anstehende Termine

  1. Freitag, 5. Oktober 2018 - Freitag, 19. Oktober 2018

    odenwaldcollies

  2. Freitag, 12. Oktober 2018 - Freitag, 26. Oktober 2018

    odenwaldcollies

  3. Mittwoch, 17. Oktober 2018, 21:43 - Mittwoch, 31. Oktober 2018, 22:43

    odenwaldcollies

  4. Freitag, 19. Oktober 2018 - Freitag, 2. November 2018

    odenwaldcollies