10 - Kapitel 6 bis "... den leisen Harfenklängen entgegen." (Seite 429 - 476)

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  • Na endlich! Lange haben wir auf diesen Moment gewartet. Beorn und Eimnir ergreifen eine vermeintlich günstige Gelegenheit beim Schopf und wagen einen Aufstand gegen diesen ekelhaften Zeryl. Nun bekommen wir also wenigstens etwas Genugtuung, für all das was er den armen Sklaven und Mitgliedern der Ottajasko angetan hat. So hält sich mein Mitleid mit diesem Sklaventreiber Zeryl in Grenzen, als er nun ein sehr persönliches Date mit dem Blender bekommt. :D
    Doch sofort stört mich etwas an dem ganzen Aufstand. Mir scheint hier nichts plausibel. Wo sind die ganzen anderen Tentakelviecher? Warum gelingt nun plötzlich etwas, was so lange zuvor unmöglich schien? Die Mannschaft ist ausgezehrt und muss ja körperlich völlig am Ende sein. Irgendwas scheint mir hier faul ( und ich werde Recht behalten, wie sich schon bald zeigen wird!) Doch zunächst zweifle ich an Bernhard. Denke, dass kann doch nicht sein ernst sein. Und dann hat er mich an der Nase herumgeführt. Natürlich war etwas faul an dem ganzen Aufstand. Die plötzlichen Kampfkünste der Geweihten...ich denke noch, wer ist so blöd und kegt da die ganzen Rucksäcke ab, wie unpassend usw. Dabei ist ja alles geplant von unserer Pardona! Den Kopf schütteln musste ich trotzdem, dass so ein erfahrener Kämpfer wie Beorn den Fehler begeht, sich des geplünderten Goldes mitten im Weg zu entledigen, auf die Gefahr hin, dass natürlich der Feind bei der nächsten Gelegenheit darüber stolpert. Das fand ich nicht so überzeugend.
    Kurz darauf erfahren wir also dass alles von langer Hand geplant war von Pardona, der jedes Mittel recht ist, ihren Willen durchzusetzen, um mit an Bord zu kommen. Beorn schließt einen wahrlich teuflischen Pakt mit ihr. Ich bin enttäuscht. Ja, er ist ein Mann und ja, ich verstehe, dass er sabbernd auf die Liebesnacht geifert, aber irgendwie stört mich das. Es passt irgendwie nicht zu dem Eindruck, den ich bisher von ihm hatte. Natürlich ist auch er nur ein Mensch und Menschen sind schwach, erst recht Männer. :P Aber...es fällt mir schwer mich mit diesem Deal anzufreunden, vor allem weil nun Zwietracht zwischen Beorn und seiner Ottajasko gesät ist, von der ich nicht dachte, dass er es zulassen würde. Er muss nun seine treuen Gefährten belügen und man kann nur ahnen, das da nichts Gutes bei herauskommen kann. Ich kann es nicht genau in Worte fassen, aber irgendwie fängt mich diese Pardona-Beorn-Kiste jetzt an zu nerven. :unschuldig: Ich bitte um Entschuldigung, aber ich sehne mich wieder nach den Freiluftabenteuern. Diese intrigante Pardona fängt sogar an mich zu langweilen. Die anfängliche Faszination und gleichzeitige Abscheu wandelt sich in Genervtheit. Auch Beorns Entschluss oben im Turm zu verharren und zu hoffen, dass sie nicht entdeckt werden. Da hätte ich auch eine andere Logik erwartet. Ich weiß nicht, irgendwie kam ich nicht zurecht damit.Vielleicht kann noch jemand anderes, seine Empfindung dazu mitteilen? Würde mich mal interessieren, ob es nur mir so geht.
    Stichwort: Feyangola. Irgendwie fühlte ich mich in diesem Abschnitt überfordert mit allerlei Details, zu allerlei Geschichten/Ereignissen aus der Vorzeit. Das empfand ich etwas wirr und konnte dem auch nicht so ganz folgen. Wer? Wie? Wo? Was? Wann? Da war jetzt Zuviel auf einmal reingestopft in dem Abschnitt. Gelungen fand ich die Szene mit den Riesen und den imaginären Fabelwesen. Beorn reißt mich plötzlich nicht mehr vom Hocker ( das war ja kurzzeitig sehr anders), klar er steht natürlich etwas neben sich durch diese Pardona. Trotzdem. Ihr seht, ich winde mich wie ein Aal. Dies ist der erste Abschnitt, der mich beim lesen irgendwie angestrengt hat. Normalerweise würde ich jetzt noch auf die einzelnen Personen eingehen, aber heute gelingt mir das einfach nicht, da mir dieser Abschnitt irgendwie nicht gefallen hat. ::)


    Schließlich war ich froh, wieder bei Phileasson zu sein und bin nun sehr gespannt, was in diesem unheimlichen Wald lauert. Durch das Auffinden, dieses verwitterten Steins, entsteht gleich wieder eine unheimliche Atmosphäre, man ist gespannt, was es damit auf sich hat. Zumal Abdul plötzlich verschwunden ist.


    Nun warte ich mal, wie die Anderen diesen Abschnitt empfunden haben. Da gibt es ja immer große Unterschiede!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ich bin nun auch endlich mit diesem Abschnitt durch und habe mich erstmal gefreut, dass es mit Beorn weitergeht. Darauf habe ich die ganze Zeit gewartet. Naiv wie ich bin erhoffte ich mir eine eigenständige Rettung. Doch bei so einer Übermacht wie Pardona ist das zugegebenermaßen sehr unrealistisch. Deshalb kommt es wohl, wie es kommen muss: Pardona hat alles bis ins kleinste Detail eingefädelt und zwingt Beorn nun, seine Gefährten zu belügen bzw. ihnen etwas zu verheimlichen. Nun bleibt ihm nichts anders übrig, er möchte seine Truppe ja irgendwie retten. Doch ich glaube, das wird schwierig, solange Pardona ihre eigenen Interessen an Beorn verfolgt.


    Und das Opfer ist die arme Lenya. Ob sie wohl merkt, dass jemand anderer Besitz von ihr ergriffen hat? Diese Erkenntnis fand ich am schlimmsten, aber sicherlich aus Pardonas Sicht die richtige Wahl, weil sie in dieser Figur noch die meiste Macht ausüben kann.


    Jetzt wissen also nur Galayne und Beorn, dass sich der Feind mittendrin befindet. Ich hoffe noch auf Olav und Ursa, die vielleicht die kleinen Veränderungen an Lenya bemerken. Aber was sollten sie tun? Und ich frage mich, ob nicht Galayne irgendwann eifersüchtig auf Beorn wird, da ja Pardona ganz offensichtlich Gefallen an Beorn gefunden hat. Das gäbe durchaus neue Schwierigkeiten. Ist ja nicht so, als ob Beorn nicht schon genug davon hätte...


    Und dann sind sie mitten im Totenmoor. Diese Gegend finde ich sehr gruselig. Und die Tatsache, dass diese Schlacht immer wieder erneut stattfindet und sich ab und zu auch materialisiert, ist purer Horror. Die ganze Geschichte der Hochelfen erschließt sich mir auch nicht so ganz, vielleicht sind da die DSA-Spieler im Vorteil. Das muss ich wohl nochmal genau nachlesen.


    Diese Armreifen scheinen eine große Bedeutung für Pardona zu haben. Wenn ich das richtig verstanden habe, braucht sie diese, um von den Göttern in Lenyas Gestalt nicht erkannt zu werden oder habe ich da was falsch verstanden? Würde das nicht auch bedeuten, dass sich Pardona bis zu den Göttern unerkannt schleichen könnte, um ihnen vielleicht zu schaden oder was auch immer. Ich tappe da noch ein wenig im Dunkeln.


    Phileasson und seine Truppe stehen währenddessen vor einem verwunschen Wald. Ist das der Wald der ehemaligen Hochelfen? Und was bedeutet der blinde Ritter auf dem Stein? Als der Name Eichwald fiel, keimte kurz Hoffnung in mir auf, dass wir ihn wiedersehen. Realistisch ist das aber nicht, auch nicht für einen Fantasy-Roman. Und Abdul mal wieder, dieser Kerl ist wirklich schwerer zu hüten als ein Sack Flöhe.
    Ich weiß nicht, ob das so klug ist, mit verbunden Augen in einen Wald zu laufen, den man nicht kennt. In so einem verwunschenen Wald kann sich schließlich alles mögliche tummeln, von Hexen über Vampire bis hin zu Glitzerfeen und Elfen oder Zwerge.


    Ich ahne für beide Kapitäne nichts Gutes. :o

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • So hält sich mein Mitleid mit diesem Sklaventreiber Zeryl in Grenzen, als er nun ein sehr persönliches Date mit dem Blender bekommt. :D


    Das hat mir auch gut gefallen. Der Blender in seinem Element.


    Auch Beorns Entschluss oben im Turm zu verharren und zu hoffen, dass sie nicht entdeckt werden. Da hätte ich auch eine andere Logik erwartet. Ich weiß nicht, irgendwie kam ich nicht zurecht damit.


    Das fand ich auch seltsam. Ich hätte ihnen eher zugetraut, mit den defekten Seglern zu fliehen, so wie Olav es auch lieber gehabt hätte. Und dann einen einfach losfahren zu lassen, obwohl die "Gegner" noch gar nicht da waren und das überhaupt nicht sehen konnten, erschloss sich meiner Logik auch nicht so ganz. Vermutlich war das eine Verzweiflungstat, um überhaupt etwas zu tun.



    Stichwort: Feyangola. Irgendwie fühlte ich mich in diesem Abschnitt überfordert mit allerlei Details, zu allerlei Geschichten/Ereignissen aus der Vorzeit. Das empfand ich etwas wirr und konnte dem auch nicht so ganz folgen. Wer? Wie? Wo? Was? Wann? Da war jetzt Zuviel auf einmal reingestopft in dem Abschnitt.


    Ich bin froh, dass ich da nicht ganz alleine bin, vielleicht erschließt sich die ganze Geschichte erst viel später. Vielleicht muss man einfach nur die Geschichte der Hochelfen ganz separat mal lesen, um zu verstehen. Die gibt es doch bestimmt irgendwo bei den Rollenspielen, oder?


    Dies ist der erste Abschnitt, der mich beim lesen irgendwie angestrengt hat. Normalerweise würde ich jetzt noch auf die einzelnen Personen eingehen, aber heute gelingt mir das einfach nicht, da mir dieser Abschnitt irgendwie nicht gefallen hat. ::)


    Das kann ich nachvollziehen. Nicht gefallen kann ich von meiner Seite aus nicht sagen, er hat bei mir nur eine Menge Fragen aufgeworfen und lässt mich ein wenig verwirrt zurück.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

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  • Nää watn Zufall! Da ist die zweite Wache auf einmal weg. Und Lenya benimmt sich auf einmal so ganz anders...hmm^^...War eine Riesenüberraschung. Und das meine ich ganz ehrlich: Es war eine Riesenüberraschung, dass Beorn gar nicht eingeweiht war. :P Da bin ich fest von ausgegangen.
    Hatte eigentlich erwartet, dass einer von den Sklaventreibern/Wachen auch in das Magma geworden wird. Naja, man kann eben nicht alles haben. :-)


    Da lutschen alle an ihrem Finger?? Das fand ich ziemlich eklig. Wer weiß, wo der vorher war! ??? Das hinterhältigste Spielchen von Pardona bisher. :totlach:


    Hex-Hex und schon sind sie alle im Totenmoor und halten das noch für normal oder zumindest noch im Bereich des Möglichen. Gut, dass sie weder einen Zauberkundigen noch einen anderen Geweihten dabei haben, der den Schwindel entlarven könnte. Beorn ist echt nicht so gut aufgestellt. ::)


    Das Totenmoor erinnerten mich an die Totensümpfe aus Herr der Ringe. Der Zusammenhang Pardona-Der Namenlose ist mir nicht klar. Habe ich das jetzt richtig verstanden? Ein guter Feldherr Pardonas zieht im Namen des Namenlosen los (haha^^), um die Hochelfen zu bekämpfen? Oder habe ich mich jetzt komplett verlesen? Fand es auch irgendwie anstrengend, dem Ganzen zu folgen, wie man merkt.


    Mit Pardona hat Beorn natürlich jetzt eine mächtige Verbündete. Glaube nicht, dass so schnell zum Nachteil wird. Es sei denn, sie denkt sich weiter die Aufgaben für ihn aus. Da kann man sich jetzt auf jeden Fall auch nicht mehr sicher sein, von woher die Aufgabe nun tatsächlich kommt. :-\


    Die Flucht war so wenig spektakulär und der sich daran anschließende Teil bis auf die Szenerie eigentlich auch (ist ja noch nix wirklich passiert), dass ich total glücklich war, dass noch ein Abschnitt zu Phileasson kam.
    Es war zwar ziemlich schnell klar, dass man mit verbundenen Augen in den Wald muss (Leomara gab einem ja sehr schnell den Hinweis darauf), aber dass man von einem Tier geführt werden muss...ja, es ist doch manchmal ganz gut, die Anleitung zu lesen, statt frei Hand die IKEA-Möbel zusammen zu bauen. Meine Heldin wäre wahrscheinlich schnurstracks mit verbundenen Augen in den Wald getapst und hätte sich beim Stolpern über das nächstbeste Hindernis unter schäbigem Gelächter des Spielleiters das Genick gebrochen. Mein Bruder hat früher gemeistert und ja, so sind Brüder nun mal: Er hat meinen Zwergen Kubix, Sohn des Kugobalosch, sterben lassen, weil er mit seinen kurzen Beinchen als einziger nicht über eine Feuergrube springen konnte (war der einzige Ausweg), wer hätte das gedacht...dabei hatte Kubix die Gruppe stets liebevoll mit Kuchen versorgt. :-(


    Eine andere Lösung, die ich im Kopf hatte, war, dass sie Nirka folgen müssten. Dass es nur auf sie in Wolfsgestalt keinen Effekt hätte. Da hätten wir dann den "Wolfspfad" aus der Aufgabe gehabt.


    Zitat

    Würde das nicht auch bedeuten, dass sich Pardona bis zu den Göttern unerkannt schleichen könnte, um ihnen vielleicht zu schaden oder was auch immer.


    Gibt es einen Weg zu den Göttern?


    Zitat

    In so einem verwunschenen Wald kann sich schließlich alles mögliche tummeln, von Hexen über Vampire bis hin zu Glitzerfeen und Elfen oder Zwerge.


    Stimmt, wo bleiben eigentlich die Glitzerfeen aus dem amüsanten Verhandlungs-Video? :lesen:


    Zitat

    Auch Beorns Entschluss oben im Turm zu verharren und zu hoffen, dass sie nicht entdeckt werden. Da hätte ich auch eine andere Logik erwartet. Ich weiß nicht, irgendwie kam ich nicht zurecht damit.


    Unter anderem deswegen dachte ich auch, dass Beorn eingeweiht wäre in Pardonas Plan.

    Liebe Grüße

    Juliane

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  • Dann ging es mir nicht allein so mit der Verwirrung. Seltsam auch die Stelle, an der Beorn und die anderen Pardonas heilige Gemächer betreten. Niemand wundert sich, dass dort keine Wachen postiert sind usw. So gutgläubig und naiv sind die doch nicht?


    Ja, das mit dem Wolfspfad ging mir auch durch den Kopf.


    Ich befürchte auch, dass es über kurz oder lang zum Showdown zwischen Beorn und Galayne kommen wird. Pardona wird sie gegeneinander ausspielen und weiter ihr Netz aus Intrigen spinnen. Da ihr beide Männer ja ergeben sind könnte ich mir da noch einiges vorstellen.


    Unglaubwürdig fand ich generell in dieser Szene die Gutgläubigkeit der Ottajasko. Dass Pardona nun zu einigem fähig ist und auch nicht gerade dumm ist, können sie wohl nach allem was sie über sie wissen besser einschätzen. Doch in diesem Abschnitt muten sie wie alles abnickende Schäfchen an, die Beorn blind folgen. Natürlich vertrauen sie auf ihren Anführer, trotzdem schlucken sie einiges zu schnell für mein Empfinden. Schließlich kennen wir sie ja jetzt alle lang genug. :-)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()


  • Beorn schließt einen wahrlich teuflischen Pakt mit ihr. Ich bin enttäuscht.


    Ja, da muss man als Leserin stark sein.
    Mir als Autor war Beorns niederer Charakter natürlich schon vorher bekannt, sonst wäre ich an dieser Stelle sicherlich in Tränen ausgebrochen.



    Das fand ich auch seltsam. Ich hätte ihnen eher zugetraut, mit den defekten Seglern zu fliehen, so wie Olav es auch lieber gehabt hätte.


    Ich bezweifle, dass er wirklich dachte, sie könnten sich dort verstecken. Er sah aber die Alternative, mit den sabotierten Eisseglern aufzubrechen, um dann mit abgebrochenen Kufen in der Eiswüste festzusitzen und zu erfrieren, oder den Nachtalben einen letzten Kampf zu liefern und dabei zu fallen. Er traf die Entscheidung, die man von einem Thorwaler erwarten darf. :barbar:



    Beorn reißt mich plötzlich nicht mehr vom Hocker ( das war ja kurzzeitig sehr anders)
    ...
    Schließlich war ich froh, wieder bei Phileasson zu sein


    Liebes Tagebuch,
    nach ihrem Flirt mit der dunklen Seite kehren die Grazien reumütig zum huldvoll lächelnden, einzig wahren Drachenführer zurück.



    er möchte seine Truppe ja irgendwie retten. Doch ich glaube, das wird schwierig, solange Pardona ihre eigenen Interessen an Beorn verfolgt.


    Man sollte allerdings in die Überlegung mit einbeziehen, dass Pardona im Himmelsturm in ihrer "Heimatbasis" ist. Die verlässt sie jetzt ...



    Und das Opfer ist die arme Lenya. Ob sie wohl merkt, dass jemand anderer Besitz von ihr ergriffen hat?


    "Besitz ergreifen" ist nicht ganz exakt ...
    [quote author=Die Wölfin, Seite 448f]
    »Du musst dir keine Sorgen machen«, erklärte die falsche Geweihte ruhig. »Ich habe nur Lenya ausgetauscht.
    ...
    »Was ist mit Lenya? Der richtigen Lenya!«
    »Die liegt in einer der Zellen, in denen ihr auch untergebracht wart, als ich euch im Raum der Offenlegung befragt habe. Sie schläft. Ich stehe mit ihr in Verbindung. Im Traum erlebt sie alles, was wir auch erleben. Sollte sie hier unter uns erwachen, wird sie nicht mehr unterscheiden, was Wirklichkeit ist und was nicht. Sie wird glauben, ihre Träume seien ihre tatsächlich durchlebten Abenteuer an eurer Seite gewesen. Etwas verschwommen werden ihre Erinnerungen sein, was Gespräche wie dieses hier angeht. Ich hoffe, du verstehst, was für wunderbare Möglichkeiten dieser Umstand uns beiden verschafft …«[/quote]



    Und ich frage mich, ob nicht Galayne irgendwann eifersüchtig auf Beorn wird, da ja Pardona ganz offensichtlich Gefallen an Beorn gefunden hat. Das gäbe durchaus neue Schwierigkeiten.


    Die Eifersucht ist definitiv da:
    [quote author=Die Wölfin, Seite 438f]
    Er hatte die erlesensten Stunden seines Lebens in diesem Gemach verbracht. Jene, deren Erinnerung ihn am Grund des Meeres, in Ketten geschlagen, vor dem Wahnsinn bewahrt hatte. Das Gemach der Göttin war der wahre Tempel. Das Allerheiligste, das zu sehen nur einer kleinen Schar Auserwählter vorbehalten war. Und nun trampelte eine Rotte von Plünderern durch Pardonas Kammer.
    ...
    Doch am bedrückendsten war es, Beorn zu sehen. Er schien sich für nichts zu interessieren, und das konnte in Galaynes Augen nur eines bedeuten: Er war schon hier gewesen![/quote]



    Die ganze Geschichte der Hochelfen erschließt sich mir auch nicht so ganz, vielleicht sind da die DSA-Spieler im Vorteil. Das muss ich wohl nochmal genau nachlesen.


    Geduld. ;)
    Die Protagonisten wissen auch nicht mehr als Ihr - eigentlich sogar weniger, weil Ihr ja beide Ottajaskos beobachtet, sie aber jeweils nur ihre Sicht kennen. Aber sie werden sich dieselben Fragen stellen, die Ihr Euch stellt, und sie werden die Antworten finden ... und Ihr werdet dabei sein. ;)



    Wenn ich das richtig verstanden habe, braucht sie diese, um von den Göttern in Lenyas Gestalt nicht erkannt zu werden oder habe ich da was falsch verstanden?


    Ganz richtig. ;)
    Und jetzt bin ich gespannt, ob Ihr den Bogen zurück zu einer Diskussion schlagen könnt, die wir in den frühen Leseabschnitten geführt haben ... ;D



    Ist das der Wald der ehemaligen Hochelfen?


    Die Elfen sind (nach herrschender Meinung) "nicht von dieser Welt". Sie sind vor langer, langer Zeit "aus dem Licht getreten". Jeder Elf trägt etwas von diesem Licht in sich. Wenn er stirbt, wird es an einen anderen Elfen weitergegeben, der bald geboren wird, bis es irgendwann wieder im großen Licht aufgeht.



    Vielleicht muss man einfach nur die Geschichte der Hochelfen ganz separat mal lesen, um zu verstehen. Die gibt es doch bestimmt irgendwo bei den Rollenspielen, oder?


    Ja, es gibt da auch Werke zur fiktiven Historie oder solche, die sich speziell mit den Elfen beschäftigen. Aber: Das ist wirklich Spezialwissen, dass auch die allermeisten Rollenspieler nicht haben. In den Romanen erfahrt Ihr alles, was für Die Phileasson-Saga wichtig ist. Und wenn Ihr zeitweise ein bisschen verwirrt seid - dann befindet Ihr Euch mit Phileasson und Beorn in bester Gesellschaft. Auch die haben viele Fragezeichen im Kopf, die sich im Zuge der Reise in Ausrufezeichen verwandeln werden, das wohl!



    Da lutschen alle an ihrem Finger?? Das fand ich ziemlich eklig.


    Das hat mir eigentlich gerade gut gefallen. :D
    (Die Beorn-Schiene schreibt ja mein Kollege, daher habe ich sie auch als Leser erlebt.)



    Gut, dass sie weder einen Zauberkundigen noch einen anderen Geweihten dabei haben, der den Schwindel entlarven könnte. Beorn ist echt nicht so gut aufgestellt. ::)


    Die unterschiedliche Zusammensetzung der Ottajaskos haben wir, glaube ich, bereits in Nordwärts diskutiert. Damals war die überwiegende Meinung, dass Phileasson vielseitiger aufgestellt ist - er hat so unterschiedliche Fähigkeiten unter seinen Leuten, dass er auf sehr viele Situationen reagieren kann. Beorns Ottajasko dagegen besteht beinahe ausschließlich aus "echten Thorwalern". Im Schildwall macht denen keiner was vor, was aber auch bedeutet, dass der Schildwall ihre Antwort auf so ziemlich jedes Problem ist.



    Der Zusammenhang Pardona-Der Namenlose ist mir nicht klar. Habe ich das jetzt richtig verstanden? Ein guter Feldherr Pardonas zieht im Namen des Namenlosen los (haha^^), um die Hochelfen zu bekämpfen?


    Pardona ist die (in Spielerkreisen) berühmteste und vielleicht in diesem Zeitalter sogar höchstrangige Dienerin des Namenlosen Gottes. Von daher ist das "ihr Team".
    Während dieser Schlacht war sie allerdings, äh, sagen wir mal: "indisponiert". Trotzdem kennt sie natürlich die Champs aus dem eigenen Team.



    Zumal Abdul plötzlich verschwunden ist.



    Es war zwar ziemlich schnell klar, dass man mit verbundenen Augen in den Wald muss (Leomara gab einem ja sehr schnell den Hinweis darauf), aber dass man von einem Tier geführt werden muss...


    Abdul ist ohne "Tierführer" in den Wald gelangt.
    Und als Hinweis: Mit der verwandelten Nirka wäre es vermutlich nicht geglückt ... ;)

  • Zitat

    Abdul ist ohne "Tierführer" in den Wald gelangt.
    Und als Hinweis: Mit der verwandelten Nirka wäre es vermutlich nicht geglückt ... ;)


    Achso! Ich hatte da sein Pony im Verdacht! :-\


  • Liebes Tagebuch,
    nach ihrem Flirt mit der dunklen Seite kehren die Grazien reumütig zum huldvoll lächelnden, einzig wahren Drachenführer zurück.


    Man wird doch wohl noch Sympathiepunkte verteilen dürfen :D


    Zitat

    Man sollte allerdings in die Überlegung mit einbeziehen, dass Pardona im Himmelsturm in ihrer "Heimatbasis" ist. Die verlässt sie jetzt ...


    Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass sie draußen schwächer ist als im Himmelsturm, es sei denn, sie hat Grenzen, von denen wir noch nichts wissen. Allerdings hat sie im Himmelsturm auch keine Feinde, was eventuel draußen der Fall sein könnte. Zumindest die Götter werden ihr nicht sehr wohlgesinnt sein.


    Zitat

    Und jetzt bin ich gespannt, ob Ihr den Bogen zurück zu einer Diskussion schlagen könnt, die wir in den frühen Leseabschnitten geführt haben ... ;D


    Äh.... nö... :-\ Jetzt gerade so nicht. Gibst du mir einen Tipp oder muss ich alles nachlesen? ???

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Das war also die Art und Weise wie Pardona den Deal mit Beorn eingegangen ist. Sie hat nicht groß verhandelt, sondern Beorn vor vollendete Tatsachen gestellt. Er hatte keine echte Wahl. Leben oder sterben war die Auswahl des Drachenführers. Das Pardona die Flucht geplant hatte passt zu ihr. So konnte sie die gesamte Otta am besten motivieren.


    Die Todesszene von Zeryl war passend und angenehm blendend. Der Elf war echt eklig. Ich war aber schon am zittern. Beorn hatte den großen Anfängerfehler gemacht und dem Elfen das Messer an den Hals gesetzt um dann zu reden und Fragen zu stellen. DAS MACHT MAN NICHT! Immer gleich töten. Nie dem Endgegner die Chance geben noch zu reagieren. Wenn man noch Fragen hat oder etwas mitteilen will, kann man das später machen. Dafür hat jede gute Gruppe einen Nekromanten in den eigenen Reihen.Lach :freu:


    Der Wechsel ins Totenmoor hat die Stimmung dieses Ortes schön aufgefangen. Ich mag die endlos tobende Schlacht an diesem Ort. Die Elfenfestung lädt wirklich zum erkunden ein.


    Die Rückkehr zu Phileasson hat dann die Anspannung erst mal wieder gelöst. Die gute Stimmung die im Lager herrschte hat angesteckt. Und endlich sind wir beim Silvanden Fea´Den Karen. Da warte ich schon das ganze Buch drauf. Mit Blick auf die restlichen Seiten hoffe ich, dass der Wald noch die nötige Breite bekommt, die ich bei diesem Buch erhofft hatte.


    Murkxsi Wenn du mehr zu den Hochelfen lesen magst kann ich dir zwei Romane empfehlen:


    1.Aldarin
    2.Lemiran


    Wie Bernard sagte, sind die aber wirklich speziell. Wenn du sie lesen magst, lies sie auch in der angegebenen Reihenfolge. Ich hatte viel Spass mit den Büchern. Die Bücher sind aber weniger Roman und mehr ein fiktives Geschichtsbuch zur ganz frühen Elfenhistorie.

  • Tschuldigung für mein Schweigen. Ich habe ne Augenentzündung und sehe gerade nicht so gut ... Diesen Beitrag schreibe ich auch gerade zum zweiten Mal, weil wohl eben einen Fehler beim bestätigen gemacht habe ... Grrrr ... Es gibt so Tage ...
    Schade, das scharenweise die Beornsympathisanten abwanderm :'( :'( :'( :'(
    Hier ein paar Eckdaten. Beorn sitzt im wohl ausbruchsichersten Kerker Aventuriens. Und das dank seine Kollegen Phileassons.
    Seine Gegenspielerin ist ein Geschöpf, das bereits agierte, als die heutigen Zwölfgötter noch nicht einmal die Kinderschuhe angelegt hatten. Es gibt keinen Weg dort hinaus. Er und seine Leute werden dort verrotten, wie so viele zuvor ...
    Er verfällt Pardona nicht nur, er ist sich auch klar, dass hier nichts ohne sie läuft. Dennoch unterwirft er sich nicht sofort. Nicht bedingungslos ... Aber welcher Sterbliche könnte Venus widerstehen? Und dass, wenn sie Rettung verheißt.
    Allerdings ist Pardona sich auch vollkommen bewusst, dass auffallen wird, das mit Beorns Ottajasko etwas nicht stimmt, wenn sie ihre Macht ausspielt. Der Sprung ins Totenmoor muss eine Ausnahme bleiben. Zu weiteren Aufgaben kann sie nur mit beiden Händen auf den Rücken gebunden antreten, wenn sie unentdeckt dem Spiel der Zwölfgötter mit diesen beiden Thorwalerkapitänen nachgehen möchte. Sie ahnt, dass hier etwas viel größeres im Busch ist.


  • Tschuldigung für mein Schweigen. Ich habe ne Augenentzündung und sehe gerade nicht so gut ... Diesen Beitrag schreibe ich auch gerade zum zweiten Mal, weil wohl eben einen Fehler beim bestätigen gemacht habe ... Grrrr ... Es gibt so Tage ...


    Da wünsche ich dir eine gute Besserung!


    Und auch wenn ich kein klassischer Beornsympathisant bin, bin ich sehr an seinen weiteren Schritten interessiert. Gerade die Seite von Beorn finde ich spannend, da hier auch für Kenner der Spiele fast nur neues passiert oder die großen Lücken geschlossen werden.


    Bei Phileasson hingegen finde ich spannend, wie das von mir erlebte von euch aus einer anderen Perspektive erzählt wird und welche Änderungen sich durch die neuen Ottamitglieder ergeben.

  • Zitat

    Zitat von: Bernhard H. am Gestern um 22:58:33
    Tschuldigung für mein Schweigen. Ich habe ne Augenentzündung und sehe gerade nicht so gut ... Diesen Beitrag schreibe ich auch gerade zum zweiten Mal, weil wohl eben einen Fehler beim bestätigen gemacht habe ... Grrrr ... Es gibt so Tage ...


    Da können wir uns gegenseitig eine rasche Genesung wünschen!
    Mich hat leider von Jetzt auf Gleich eine Erkältung voll erwischt und mein Kopf fühlt sich "zu" an. Eigentlich habe ich das Buch schon durch, aber würde im jetzigen Zustand nur Quark schreiben, deswegen müsst ihr auf mich n bissl warten, sry.

  • Eieiei, erst Rhea, jetzt auch noch Bernhard und Janesway ... Die Reise in Aventuriens Nordosten setzt einigen doch arg zu!
    Gute Besserung allerseits!
    :trost:



    So konnte sie die gesamte Otta am besten motivieren.


    Da die Begriffe recht ähnlich sind, hier mal ein kleiner Exkurs ins Thorwalsch:
    Die Otta ist ein Schiffstyp, nämlich das Drachenschiff. Die Otta hat ein Vierecksegel, aber der Mast lässt sich umlegen, und sie kann auch gerudert werden. Das macht sie bei jedem Wetter einsetzbar. Die besondere Flexibilität dieses Schiffstyps erwächst aber daraus, dass die Otta hochseetüchtig ist und zugleich einen sehr geringen Tiefgang hat. Dadurch kann man sie auch Flüsse hinaufrudern und so Städte im Inland erreichen. Man kann sie auch auf jeden flachen Strand ziehen, also praktisch überall anlanden - ideal für Plündereinsätze.
    Der Begriff Ottajasko bezeichnet ursprünglich eine Wirtschaftsgemeinschaft, in aller Regel eine Sippe oder eine Dorfsgemeinschaft, die eine wirtschaftliche Einheit bildet. Man bestellt die Felder gemeinsam, hütet die Schafe gemeinsam, webt gemeinsam - und finanziert gemeinsam eine Otta, mit der man dann losfährt und die hergestellten Waren verkauft. Im Laufe der Zeit wurde dieser Begriff aufgeweicht - er bezeichnet noch immer die Sippe, kann aber auch die Schiffsgemeinschaft meinen. So verwenden wir ihn in der Phileasson-Saga zumeist. Beorn und Phileasson sind aber beide auch Sippenoberhäupter, oder thorwalsch: Hetleute. Deswegen dürfen sie eiserne Rahmen am Rundschild befestigen. Phileasson steht der Glutströhm-Ottajasko vor, Beron - wie sollte es anders sein - der Beorn-Ottajasko.
    Das umfriedete Gebiet, in dem eine Ottajasko (in diesem Fall: Sippe) wohnt, ist die Ottaskin. Hier stehen ein oder mehrere Langhäuser, in der Regel etwas erhöht und von einer Palisade geschützt. Mit etwas Vorstellungskraft ähnelt ein Langhaus einer auf Land gezogenen und umgedrehten Otta, sodass auch das Nachtlager, das Phileassons Leute in Nordwärts in ihrer ersten Nacht nach dem Aufbruch aufschlagen, als Ottaskin durchgehen könnte ...



    Die Todesszene von Zeryl war passend und angenehm blendend.


    :D



    Der Wechsel ins Totenmoor hat die Stimmung dieses Ortes schön aufgefangen. Ich mag die endlos tobende Schlacht an diesem Ort. Die Elfenfestung lädt wirklich zum erkunden ein.


    Wenn ich mich recht entsinne, ist diese Festung auch neu ... Ich glaub, die war vorher noch in keinem Quellenbuch beschrieben.

  • Ihr Armen, euch allen gute Besserung. Da geht es mir mit meiner kleinen Zahn-OP ja noch gut, ich kann lesen und schreiben (nur essen gerade nicht :D).



    Und auch wenn ich kein klassischer Beornsympathisant bin, bin ich sehr an seinen weiteren Schritten interessiert. Gerade die Seite von Beorn finde ich spannend, da hier auch für Kenner der Spiele fast nur neues passiert oder die großen Lücken geschlossen werden.


    Bei mir hat er einige Sympathiepunkte gesammt, obwohl ich bei Phileasson mitrudere. Aber ich finde ihn einen spannenden Charakter, der sicherlich noch für viele Überraschungen gut ist. Deshalb lese ich auch immer wieder gerne von ihm. Und spannende gute Bücher haben auch immer charakterstarke Schurken, ohne die geht es nicht.



    Allerdings ist Pardona sich auch vollkommen bewusst, dass auffallen wird, das mit Beorns Ottajasko etwas nicht stimmt, wenn sie ihre Macht ausspielt. Der Sprung ins Totenmoor muss eine Ausnahme bleiben. Zu weiteren Aufgaben kann sie nur mit beiden Händen auf den Rücken gebunden antreten, wenn sie unentdeckt dem Spiel der Zwölfgötter mit diesen beiden Thorwalerkapitänen nachgehen möchte. Sie ahnt, dass hier etwas viel größeres im Busch ist.


    Da bin allerdings noch sehr gespannt, wie das weitergehen wird und wie sie sich verhält. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass eine längere Reise mit Beorn sie durchaus auch verändern könnte. Immerhin hatte sie mal ein "normales" Leben.
    Das Pardona allerdings älter ist als die Zwölfgötter war mir bis dato nicht bewusst. Dann wundert es mich nicht mehr, dass sie sich mehr als Göttin sieht.



    Murkxsi Wenn du mehr zu den Hochelfen lesen magst kann ich dir zwei Romane empfehlen:


    1.Aldarin
    2.Lemiran


    Wie Bernard sagte, sind die aber wirklich speziell. Wenn du sie lesen magst, lies sie auch in der angegebenen Reihenfolge. Ich hatte viel Spass mit den Büchern. Die Bücher sind aber weniger Roman und mehr ein fiktives Geschichtsbuch zur ganz frühen Elfenhistorie.


    Ich danke Dir. Die werde ich mir mal genauer ansehen. Da ich auch bei "Herr der Ringe" teilweise die Nebengeschichten gelesen habe, könnte das durchaus für mich interessant sein. Immerhin werden wir diese Welt nun ein paar Jahre begleiten. Da könnte sich das durchaus lohnen. Ich habe immer ganz gerne ein wenig Hintergrundwissen dabei.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Das Pardona allerdings älter ist als die Zwölfgötter war mir bis dato nicht bewusst. Dann wundert es mich nicht mehr, dass sie sich mehr als Göttin sieht.


    Das muss man auch ein wenig relativieren: Sie ist älter als die Zwölfgötter in ihrer heutigen Form ... ;)



    Da ich auch bei "Herr der Ringe" teilweise die Nebengeschichten gelesen habe, könnte das durchaus für mich interessant sein.


    Aldarin und Lemiran sind sowohl stilistisch als auch inhaltlich ein bisschen vergleichbar mit dem Silmarillon.


  • Diese intrigante Pardona fängt sogar an mich zu langweilen. Die anfängliche Faszination und gleichzeitige Abscheu wandelt sich in Genervtheit. Auch Beorns Entschluss oben im Turm zu verharren und zu hoffen, dass sie nicht entdeckt werden. Da hätte ich auch eine andere Logik erwartet. Ich weiß nicht, irgendwie kam ich nicht zurecht damit.Vielleicht kann noch jemand anderes, seine Empfindung dazu mitteilen? Würde mich mal interessieren, ob es nur mir so geht.



    Schließlich war ich froh, wieder bei Phileasson zu sein und bin nun sehr gespannt, was in diesem unheimlichen Wald lauert. Durch das Auffinden, dieses verwitterten Steins, entsteht gleich wieder eine unheimliche Atmosphäre, man ist gespannt, was es damit auf sich hat. Zumal Abdul plötzlich verschwunden ist.


    Ich sehe es genau andersherum. Mit Beorns Flucht kommt endlich Bewegung in die Sache. Ich habe mich schon gefragt, wie lange er noch „Urlaub“ im Himmelsturm machen möchte… ;D


    Pardona finde ich ganz und gar nicht langweilig. Sie bleibt für mich nach wie vor spannend und geheimnisvoll. Es ist doch mal etwas ganz anderes sie in der Ottajasko begrüßen zu dürfen.
    Natürlich hatte ich auch gehofft, dass Beorn die Flucht aus eigener Kraft gelingt, aber wie das so oft mit der Hoffnung ist - sie stirbt. Es war einfach zu offensichtlich, dass da etwas gedreht wurde. Dass dies der Ottajasko nicht auffällt, ist für mich durchaus glaubwürdig. Wenn man monatelang geschuftet hat, am Ende seiner Kräfte, nur noch raus möchte…wer achtet da schon auf Details…
    Die Flucht war für mich der bisher beste Abschnitt. Versteht mich nicht falsch…die Abschnitte mit Phileasson hatten schon ihren Reiz. Aber endlich „geht mal was“. Genauso der Wechsel ins Totenmoor hatte eine besondere Stimmung. Kein gezockele durch grüne Weiden und etwas kuscheln mit den Gobblins… ;D
    Über die Schlacht möchte ich gerne mehr erfahren, auch über die Festung oder die Zauber, die Pardona verletzen könnten…Ich mag es normalerweise nicht düster, aber diese Seiten hatten ihr eigenes Flair. Auf so eine Passage habe ich bisher gewartet und mein Wunsch wurde erfüllt.


    Andersherum fand ich den Zauberwald eher merkwürdig und jetzt nicht ganz so spannend, aber vielleicht ändert sich das ja noch. ;)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

Anstehende Termine

  1. Freitag, 9. November 2018, 21:43 - Freitag, 23. November 2018, 22:43

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