10 - Kapitel 6 bis "... den leisen Harfenklängen entgegen." (Seite 429 - 476)

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  • Was für ein Abschnitt ... wow. Mal wieder sehr spannend, abwechslungsreich und überraschend. :klatschen:


    Beorn und seiner Ottajasko gelingt die "Flucht". Eigentlich geplant und ermöglicht von/durch Pardona. Ihr kleinen Schachfiguren agieren genau nach ihrem Plan. Ich finde es natürlich toll, dass nun auch Beorn und seine Recken den Himmelsturm verlassen haben. Aber es hat schon irgendwie einen bitteren Beigeschmack. Zeryl bekommt, was er verdient hat. War ja nicht anders zu erwarten. Und Pardona ist mit im Boot. So ein Mist ... Ich war schon etwas stutzig, als Lenya plötzlich so verändert war, die Selbstsicherheit und Treffsicherheit nach der ganzen Plackerei und Quälerei im Himmelsturm kam mir etwas "spanisch" vor. Dann noch dieser mächtige Zauber, den Travia bewirken sollte. Und zu Recht. Pardona hat sich in Gestalt von Lenya eingeschlichen. Aber ich muss - leider - zugeben, dass Pardona schon ziemlich clever ist. Die Art wie sie die Verbindung zu Lenya eingerichtet hat ist wirklich schlau. So wird es niemand (es sei denn Pardona will es so) aus der Ottajasko herausfinden. Nicht mal Lenya. Die ja irgendwie weiter dabei ist ohne wirklich dabei zu sein.


    Und dann die angeblich dritte Aufgabe, die Beorn und seine Mannen erfüllen müssen. Und es kommt so, wie erwartet, das eigentliche Kommando über die Ottajasko hat nun Pardona. Mal sehen, was da so noch alles kommt. Das Totenmoor ist ein wirklich seltsamer Ort. Ich finde es sehr interessant und spannend dort. Mir gefallen die Einblicke in die Vergangenheit. So erfahren wir, was damals geschehen ist. Die Festung Morgenstern ist faszinierend. Ein wundervolles Bauwerk, trotz des Verfalls und der teilweisen Zerstörung noch immer gut erhalten. Die Hochelfen waren wirklich mächtig und begnadete Baumeister. Die Beschreibung war sehr schön und ich hatte schnell ein Bild von der Festung im Kopf. Die Stimmung an diesem Ort ist auch toll beschrieben, melancholisch, wegen der schrecklichen Ereignisse, die geschehen sind und doch irgendwie erhaben, machtvoll und besonders. Und die alten - Jahrtausende alten - Zauber wirken immer noch. Ich bin gespannt, ob bzw. wo diese Armreifen gefunden werden.
    Wie ist das denn eigentlich nun, Beorn erfüllt ja die eigentliche Aufgabe nicht. Gibt es da am Ende Probleme?


    Ein kleines Stückchen begleiten wir auch noch Phileasson. Dieser Wald ist ja spannend. Ein sehr mysteriöser und magischer Ort. Lustig ist auch die Beschreibung des verwirrten Phileasson, als er aus dem Wald kommt. :D Ich bin sehr gespannt, was unsere Recken dort wohl finden werden. Und wo Abdul abgeblieben ist. Wieso konnte er eigentlich in diesen Wald gehen? Ich schätze, das hängt wohl mit seinem seltsam verwirrten Verstand zusammen ....


    Ich muss unbedingt schnell :lesen: :lesen: :lesen:
    Jetzt fällt es immer schwerer, das Buch wegzulegen und erstmal etwas zu schreiben, bevor ich weiterlesen darf.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

    Einmal editiert, zuletzt von anschu74 ()

  • Nun zu euren Kommentaren.


    Im Gegensatz zu euch bin ich von diesem Kapitel nicht so verwirrt.
    Es stört mich nicht, die Geschichte der Hochelfen nur stückchenweise zu erfahren. Auch den Grund für die Schlacht muss ich jetzt nicht soooo unbedingt wissen, um das Buch bzw. die Geschichte zu verstehen. Schlachten zwischen Gut und Böse gibt es doch andauernd. Auch mir sind die Zusammenhänge noch nicht so ganz klar. Aber ich denke, das passt auch zu der Wettfahrt. So ist der Leser auf dem gleichen Stand wie die Helden der Geschichte. Ich finde es im Gegenteil sehr spannend, wenn sich einem die Zusammenhänge erst im Laufe der Geschichte erschließen. Ich mag diese "AHA-Momente".


    Also mich langweilt Pardona überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich finde, bei ihr weiß man eigentlich nie so genau, was als nächstes kommt. Aber mögen tue ich sie definitiv nicht!!!


    Was Beorn angeht bin ich auch kein Sympathisant von ihm. Aber ich finde seine Reise auch sehr spannend. Ich lese diese Abschnitte auch sehr gern. Und die eine oder andere Überraschung hat er auch zu bieten.



    P.S. Ich hoffe den Erkrankten geht es in der Zwischenzeit wieder gut. :bussi:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Was für ein Abschnitt ... wow. Mal wieder sehr spannend, abwechslungsreich und überraschend.


    :freu:



    Zeryl bekommt, was er verdient hat.


    Der Beruf des Kerkeraufsehers kommt immer voll schlecht weg! :'(
    Dabei ist es eine sehr anspruchsvolle Position. Man arbeitet zwar als Team, aber die Mitarbeiter wissen einen nie zu schätzen. Wer ist morgens der Allererste an der Glasschmelze? - Genau, unser Zeryl! Er muss nämlich die Zellen aufschließen, in denen die - meist minder qualifizierten - Arbeitnehmer faul herumliegen. Nach dem Wecken verabreicht Zeryl die erste Motivationseinheit. Er muss die Arbeitsgruppen einteilen und den ganzen Tag lang überwachen und motivierend eingreifen. Da das Team aus Zugereisten besteht und diese in der Regel nur mit einer Stimme zur Zeit sprechen können, beherrschen sie die Nachtalbensprache nicht. Vom Aufseher wird deswegen erwartet, dass er nach Dienstschluss noch Fremdsprachen büffelt, um unmissverständliche Anweisungen geben zu können. Und dann noch das Humankapital, mit dem er arbeiten muss! In der Regel schwer verzogene Subjekte aus den Randbereichen der Gesellschaft. Magier-Gesochs, tanzende Hüpfdohlen aus Aranien, Typen mit religiösem Tick, die ständig die Sonne sehen wollen, Zündelbuben und Plünder-Freaks, die zwar ihr Leben lang Äxte schwingen, nun aber simulieren, sie hätten Schwierigkeiten mit Hammer und Meißel. Natürlich brauchen die ständige und konsequente Anleitung und Motivation, denn die Chefin will Ergebnisse sehen. Da hat man abends häufig Schmerzen im rechten Arm, und wenn man nicht aufpasst, holt man sich eine fiese Sehnenscheidenentzündung - so genannter "Peitschen-Arm"!
    Es ist also ein sehr anspruchsvoller Beruf, und ich hoffe, dass seinen Angehörigen in Zukunft mehr Respekt entgegengebracht wird. :kommmalherfreundchen:



    Wie ist das denn eigentlich nun, Beorn erfüllt ja die eigentliche Aufgabe nicht. Gibt es da am Ende Probleme?


    Da hängt alles vom Urteil der Obersten Hetfrau ab. Ob sie akzeptieren wird, dass Beorn eine von Pardona gestellte Aufgabe gelöst hat? ???



    Und wo Abdul abgeblieben ist. Wieso konnte er eigentlich in diesen Wald gehen? Ich schätze, das hängt wohl mit seinem seltsam verwirrten Verstand zusammen ....


    Da bist Du auf der richtigen Spur. ;)



    So ist der Leser auf dem gleichen Stand wie die Helden der Geschichte. Ich finde es im Gegenteil sehr spannend, wenn sich einem die Zusammenhänge erst im Laufe der Geschichte erschließen. Ich mag diese "AHA-Momente".


    Das hat zwei Vorteile:
    Erstens kann man sich leichter in die Protagonisten hineinversetzen, wenn man in etwa auf ihrem Wissensstand ist.
    Und zweitens habt Ihr mehr zu spekulieren, wenn wir nich alles offen vor Euch ausbreiten. ;)



    Was Beorn angeht bin ich auch kein Sympathisant von ihm.


    Foggwulf rulez! ;D

  • Die Flucht von Beorn und seiner Mannschaft war zu einfach. Da war es irgendwie schon klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. In seiner Situation hatte er wohl keine andere Wahl, als das Spiel von Pardona mitzuspielen. Dass er aber immer noch Sex mit ihr haben möchte, ne das verstehe ich wirklich nicht. Na ja es ist halt nur Beorn ;).


    Die Szene, als alle am Finger von Pardona/Lenya lecken, fand ich irgendwie verstörend. Zu einer Priesterin hätte es besser gepasst, wenn sie den Honig auf einem selbstgeschnitzten Löffel oder so darrecht. Aber die Situation hatte etwas Sexuelles an sich, es war halt Pardona und nicht Lenya. Mich hat die Szene den ganzen Abschnitt in Gedanken beschäftigt und ich habe mich innerlich etwas geschüttelt.


    Fraglich, wielange Pardona die Maskerade noch aufrecht erhalten kann. Es gibt ja wohl schon die eine oder andere Auffälligkeit im Verhalten der "Priesterin", die der Ottojasko langsam merkwürdig vorkommt.


    Trotzdem bin ich froh, dass alle jetzt aus dem Himmelsturm heraus sind. Ich mochte jetzt nichts mehr davon lesen, obwohl ich ziemlich cool fand, was der Blender mit Zeryl angestellt hat. Wenn einer so eine Abreibung verdient hat, dann dieser miese Wächter.


    Was Asleif und seine Gruppe wohl in diesem merkwürdig verwunschenen Wald begegnet bzw. passiert. Ich bin sehr gespannt.


  • Da bin allerdings noch sehr gespannt, wie das weitergehen wird und wie sie sich verhält. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass eine längere Reise mit Beorn sie durchaus auch verändern könnte. Immerhin hatte sie mal ein "normales" Leben.


    Ne, die ist einfach abgrundtief böse und machtgierig und das schon zu lange. Da ist Hopfen und Malz verloren. Und Beorn wäre ihr da bestimmt keine grosse Hilfe. Der ist doch eh nur scharf auf sie, mehr steckt nicht dahinter.



    Im Gegensatz zu euch bin ich von diesem Kapitel nicht so verwirrt.
    Es stört mich nicht, die Geschichte der Hochelfen nur stückchenweise zu erfahren. Auch den Grund für die Schlacht muss ich jetzt nicht soooo unbedingt wissen, um das Buch bzw. die Geschichte zu verstehen. Schlachten zwischen Gut und Böse gibt es doch andauernd. Auch mir sind die Zusammenhänge noch nicht so ganz klar. Aber ich denke, das passt auch zu der Wettfahrt. So ist der Leser auf dem gleichen Stand wie die Helden der Geschichte. Ich finde es im Gegenteil sehr spannend, wenn sich einem die Zusammenhänge erst im Laufe der Geschichte erschließen. Ich mag diese "AHA-Momente".


    Ich war zwar auch verwirrt und bin durch die Elfengeschichte nicht so wirklich durchgestiegen, das hat mich in diesem Moment aber auch nicht gestört. Ich habe den Abschnitt gelesen und dachte mir, da kommt bestimmt noch die eine oder andere Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt.



    Da hängt alles vom Urteil der Obersten Hetfrau ab. Ob sie akzeptieren wird, dass Beorn eine von Pardona gestellte Aufgabe gelöst hat? ???


    Bestimmt nicht, das wäre ja noch schöner.

  • Mir hat das Buch bisher schon sehr gut gefallen, aber dieser Abschnitt stellt für mich bisher ein besonderes Highlight dar: endlich gelingt Beorn die Flucht, wenn auch leider nicht ohne Pardonas Hilfe.


    Und Zeryl bekommt das, was er verdient - mein Mitleid mit seinem Schicksal hält sich schwer in Grenzen ;D
    Wie wir schon vermutet haben, war der Stapel mit den Kleidern und Rucksäcken der Ottajasko von Pardona absichtlich ausgelegt worden. Die ganze schöne Plünderei im Himmelsturm hat überhaupt nichts gebracht, denn das Gold müssen sie zurücklassen, um überlebenswichtigere Dinge mitzunehmen. Mir scheint, dass der Ottajasko die Trennung von ihrer Beute nicht allzu schwer fällt nach der Zeit in der Halle der Feuer. Das war in der Höhle mit den toten Elfen und zu Beginn im Himmelsturm noch anders.


    Also Lenya den Kraken erschießt, habe ich mir noch nicht viel dabei gedacht, aber als sie danach so stark auftritt, dachte ich mir schon, dass wir hier nicht Lenya, sondern Pardona vor uns haben. Spätestens bei dem Quatsch mit dem Honig und dem abgeleckten Finger war ich mir zu 100% sicher. Sie sollte als Lenya aber nicht zu dick auftragen, ansonsten fällt das doch irgendwann mal auf, vor allem, wenn sie Beorn in dessen Drachenführerfunktion reinfunkt. Er hat ja in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, was mit Mannschaftsmitgliedern geschieht, die sich gegen seine Anweisungen stellen - und plötzlich kuscht er. Noch hat Lenya die Ausrede mit Travia auf ihrer Seite, die angeblich ihre Schritte lenkt, aber wenn mal etwas Ruhe in die Gruppe kommt, könnte ich mir schon vorstellen, dass ein paar ins Grübeln kommen könnten.


    Ich rechne es Beorn hoch an, dass er nie zugestimmt hat, Pardona in seiner Ottajasko aufzunehmen, wenn man sieht, wie schnell er sonst immer einknickt, wenn sie in seiner Nähe ist. Das zeigt mir aber auch, dass Pardona extrem neugierig und auf Beorn angewiesen ist, denn sonst kommt sie nicht hinter das Geheimnis der Wettfahrt. Am Ende erfahren wir ja auch, dass sie selbst nicht durch das Tor kann, um die Armreife zu suchen. Schade, dass wäre die Gelegenheit gewesen, die Trine loszuwerden ;D


    Galayne ist zwar noch nicht fit, aber blöd ist er nicht: er kapiert ziemlich schnell, was zwischen Beorn und Pardona gelaufen ist. Wie wird sich das auf seine Beziehung zu Pardona auswirken? Dadurch, dass sie ihn im Totenmoor das Gespräch hat belauschen lassen, könnte er der Meinung sein, immer noch ihr Vertrauen zu geniessen und miteinbezogen zu werden. Kennen Elfen Eifersucht?
    Und was wird dieses unbekannte Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, bei Galayne bewirken? Wird es ihm irgendwann gefallen? Wird er eine Art Loyalität für die Ottajasko entwickeln, obwohl Beorn mit Pardona ins Bett steigt? Oder sind solche Gefühle einem Elfen fremd? Salarin empfindet ja auch eine Art Loyalität dem Foggwulf gegenüber, andererseits ist er aber kein Kind von Pardona.


    Als Beorn bei den zerstörten Eisseglern in der Ankunftshalle ankommt, war ich kurz böse auf Phileasson. Ich hatte nämlich noch die leise Hoffnung, dass Pardona doch nicht Lenya ist und Beorn damit vielleicht doch noch die Flucht gelingen könnte, ohne die Tussi mitzunehmen. Aber das war eh Wunschdenken, solange sie im Turm ist, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass eine Flucht unbemerkt gelungen wäre. Im letzten Band empfand ich die Zerstörung der Eissegler durch Phileasson nicht so drastisch, da wusste ich aber auch noch nicht, wie lange Beorn und seine Leute im Himmelsturm festsitzen und erleben werden.


    Spannend fand ich die Geschehnisse im Totenmoor und in der Festung Morgenstern bzw. die Geschichte der Schlacht - geheimnisvoll und gruselig. Was mit Feyangola damals wohl geschehen ist? Ich würde mir wünschen, Beorn würde die Armreife nicht finden, dann hätte Pardona ein Problem.


    Kennt Pardona eigentlich die wahre dritte Prophezeiung? Falls Lenya sie erhalten hat, dann müsste sie sie eigentlich kennen, oder nicht? Da sie Lenya als Double noch benötigt, kann man vielleicht davon ausgehen, dass es ihr im Kerker des Himmelsturms vielleicht nicht allzu schlecht ergeht. Ich bin gespannt, ob sie mit der echten dritten Aufgabe noch rausrücken wird. Ob Shayas Prophezeiung nun allerdings korrekt ist, wissen wir auch noch nicht.


    Dann zu Phileasson, bei denen es erstmal ziemlich lustig hergeht ;D Aber was hat es mit diesem Wald auf sicht? Als Tylstyr feststellt, dass über diesem Ort ein so präzise Magie wie im Himmelsturm liegt, schrillten bei mir alle Alarmglocken: ist der Wald womöglich genauso verseucht und unterminiert durch Pardona wie der Himmelsturm? Ist das die Falle von Lossyril? Mirandolas Empfindung macht mir ein wenig Sorge, auch wenn der Rest das Locken des Waldes nicht als Bedrohung empfindet. Oder könnte sich in dem Wald der Wolfspfad befinden? Scheinbar kommt man nur mithilfe eines Tieres rein, welches den Weg in den Wald finden kann. Aber was ist mit Abdul? Es wurde nicht erwähnt, dass auch sein Pony verschwunden wäre. Liegt das an seiner mächtigen Magie oder weil er geistig etwas umnachtet ist?


    Die Idee, Ailas als Mantrailer einzusetzen, um mit verbundenen Augen in den Wald zu kommen, ist clever. Ich bin gespannt, was unsere Recken dort erwarten wird.


  • Kurz darauf erfahren wir also dass alles von langer Hand geplant war von Pardona, der jedes Mittel recht ist, ihren Willen durchzusetzen, um mit an Bord zu kommen. Beorn schließt einen wahrlich teuflischen Pakt mit ihr. Ich bin enttäuscht. Ja, er ist ein Mann und ja, ich verstehe, dass er sabbernd auf die Liebesnacht geifert, aber irgendwie stört mich das.


    Und was für ein Zufall, dass damals Lenya diejenige war, die den Raum mit den gestapelten Klamotten und Rucksäcken gefunden hat. Und nun wird auch klar, warum Pardona Beorn gefragt hat, ob er auch schon mit Lenya geschlafen hätte. Sie hatte sich schon länger die Geweihte ausgesucht, um deren Rolle in der Ottajasko einzunehmen.



    Die anfängliche Faszination und gleichzeitige Abscheu wandelt sich in Genervtheit.


    Mich nervt Pardona auch, zwar weniger im Sinne von langweilen, aber ich mir wäre es sehr recht, wenn die Ottajasko die Trine lieber früher als später loswerden würde. Ich frage mich ja auch, ob Pardona eigentlich nicht jedes Mal eine Art Betörungszauber webt, wenn Beorn bei ihr ist - das ist doch nicht normal, dass er ständig so schnell einknickt, wenn er wenige Minuten zuvor noch so entschlossen scheint.


  • Ich frage mich ja auch, ob Pardona eigentlich nicht jedes Mal eine Art Betörungszauber webt, wenn Beorn bei ihr ist - das ist doch nicht normal, dass er ständig so schnell einknickt, wenn er wenige Minuten zuvor noch so entschlossen scheint.


    Vielleicht umgibt sie auch eine Art von Aura, die bewirkt, dass ihr alle sofort verfallen. Irgendsoetwas muss es sein. Ich hatte so das Gefühl, dass diese Hingabe nicht nur ein Ziel betrifft, sondern ständig um sie herum präsent ist.


  • Und das Opfer ist die arme Lenya. Ob sie wohl merkt, dass jemand anderer Besitz von ihr ergriffen hat? Diese Erkenntnis fand ich am schlimmsten, aber sicherlich aus Pardonas Sicht die richtige Wahl, weil sie in dieser Figur noch die meiste Macht ausüben kann.


    Ja, aus Pardonas Sicht ist das die beste Wahl, denn mit Lenya kann sie ihre falschen Prophezeiungen und ominösen Rettungen rechtfertigen. Aber wie schon geschrieben, sie sollte nicht zu dick auftragen, das fällt auch Beorn auf.



    Die Eifersucht ist definitiv da:
    [quote author=Die Wölfin, Seite 438f]
    Er hatte die erlesensten Stunden seines Lebens in diesem Gemach verbracht. Jene, deren Erinnerung ihn am Grund des Meeres, in Ketten geschlagen, vor dem Wahnsinn bewahrt hatte. Das Gemach der Göttin war der wahre Tempel. Das Allerheiligste, das zu sehen nur einer kleinen Schar Auserwählter vorbehalten war. Und nun trampelte eine Rotte von Plünderern durch Pardonas Kammer.
    ...
    Doch am bedrückendsten war es, Beorn zu sehen. Er schien sich für nichts zu interessieren, und das konnte in Galaynes Augen nur eines bedeuten: Er war schon hier gewesen!


    [/quote]


    Stimmt, aus der Szene kann man tatsächlich Eifersucht rauslesen, damit hat sich meine Frage von oben erledigt.


    Pardona ist so ein raffiniertes Miststück, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sie die Eifersucht zwischen Beorn und Galayne nicht auch miteingeplant hat. Aber was bezweckt sie damit genau? Soll Galayne Beorn im rechten Augenblick aus dem Weg schaffen, wenn sie ihn nicht mehr benötigt? Oder will sie die beiden miteinander beschäftigen, so dass sich deren Augenmerk nicht zu sehr auf Pardona konzentriert, da sie sonst vielleicht doch noch eine Möglichkeit finden könnten, ihr gefährlich zu werden? Irgendwo muss dieses Weib doch ihre Achillessehne haben.


    @Bernhard:
    Gute Besserung - ich hoffe, die Augenentzündung ist inzwischen besser geworden.



    Dass dies der Ottajasko nicht auffällt, ist für mich durchaus glaubwürdig. Wenn man monatelang geschuftet hat, am Ende seiner Kräfte, nur noch raus möchte…wer achtet da schon auf Details…


    Genau so empfinde ich das auch, die Ottajasko hat nur ein Ziel: endlich die Flucht. Man sieht es ja schon, wie schnell die Plünderer ohne Murren ihr Gold zurücklassen.



    Die Flucht war für mich der bisher beste Abschnitt. Versteht mich nicht falsch…die Abschnitte mit Phileasson hatten schon ihren Reiz. Aber endlich „geht mal was“. Genauso der Wechsel ins Totenmoor hatte eine besondere Stimmung.


    :five:



    Im Gegensatz zu euch bin ich von diesem Kapitel nicht so verwirrt.
    Es stört mich nicht, die Geschichte der Hochelfen nur stückchenweise zu erfahren. Auch den Grund für die Schlacht muss ich jetzt nicht soooo unbedingt wissen, um das Buch bzw. die Geschichte zu verstehen. Schlachten zwischen Gut und Böse gibt es doch andauernd. Auch mir sind die Zusammenhänge noch nicht so ganz klar.


    Mich haben die vergangenen Ereignisse im Totenmoor auch nicht so verwirrt, ich fand, dass wir sogar erstaunlich viele Informationen bekommen haben ;D



    Es ist also ein sehr anspruchsvoller Beruf, und ich hoffe, dass seinen Angehörigen in Zukunft mehr Respekt entgegengebracht wird. :kommmalherfreundchen:


    Am besten in Zukunft direkt blenden :D


    Bestimmt nicht, das wäre ja noch schöner.


    Das hoffe ich aber auch nicht, immerhin weiß Beorn, dass seine Aufgabe falsch ist. Im Gegensatz zu Phileasson, falls unsere Ahnung, dass Shayas Prophezeiung eine Falle ist, zutreffen sollte.


  • Vielleicht umgibt sie auch eine Art von Aura, die bewirkt, dass ihr alle sofort verfallen. Irgendsoetwas muss es sein. Ich hatte so das Gefühl, dass diese Hingabe nicht nur ein Ziel betrifft, sondern ständig um sie herum präsent ist.


    Stimmt, damit könntest du recht haben.


  • Dass er aber immer noch Sex mit ihr haben möchte, ne das verstehe ich wirklich nicht.


    Liebes Tagebuch,
    auch in der Leserunde sind sie Damen so schrecklich rational, dass sie die sanften Seiten eines sich nach Zweisamkeit sehnenden Männerherzens einfach nicht begreifen können.



    Fraglich, wielange Pardona die Maskerade noch aufrecht erhalten kann. Es gibt ja wohl schon die eine oder andere Auffälligkeit im Verhalten der "Priesterin", die der Ottojasko langsam merkwürdig vorkommt.


    Was denkt Ihr, was passiert, wenn jemand Pardona mit einem solchen Verdacht konfrontiert? Wäre das gefährlich für Pardona - oder für den anderen? Kann es sein, dass Beorn seine Leute auch dadurch schützt, dass er Pardonas Geheimnis wahrt?



    Mir hat das Buch bisher schon sehr gut gefallen, aber dieser Abschnitt stellt für mich bisher ein besonderes Highlight dar


    :freu:
    Ich bin sehr gespannt, wie Ihr Die Wölfin am Schluss im Vergleich zu den anderen beiden Bänden sehen werdet. Wir haben da alle Reaktionen vom "besten Buch der Reihe" bis zum "schwächsten Teil". Das haben wir auch erwartet, weil viel davon abhängt, welches Flair/ welche Grundstimmung man bevorzugt.



    Wie wir schon vermutet haben, war der Stapel mit den Kleidern und Rucksäcken der Ottajasko von Pardona absichtlich ausgelegt worden.


    Ja, da wart Ihr zu recht skeptisch. ;)



    Das zeigt mir aber auch, dass Pardona extrem neugierig und auf Beorn angewiesen ist, denn sonst kommt sie nicht hinter das Geheimnis der Wettfahrt.


    Habt Ihr inzwischen ein Idee, was hinter der Sache steckt?



    Und was wird dieses unbekannte Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, bei Galayne bewirken? Wird es ihm irgendwann gefallen? Wird er eine Art Loyalität für die Ottajasko entwickeln, obwohl Beorn mit Pardona ins Bett steigt?


    Ja, Galayne ... Wo liegt seine Loyalität? Ändert sich das vielleicht, wenn Pardona einmal nicht mehr in der Nähe ist?



    Kennt Pardona eigentlich die wahre dritte Prophezeiung? Falls Lenya sie erhalten hat, dann müsste sie sie eigentlich kennen, oder nicht?


    Vorausgesetzt, sie lügt im Gespräch mit Beorn nicht, müsste das zutreffen, ja.



    Als Tylstyr feststellt, dass über diesem Ort ein so präzise Magie wie im Himmelsturm liegt, schrillten bei mir alle Alarmglocken: ist der Wald womöglich genauso verseucht und unterminiert durch Pardona wie der Himmelsturm?


    Möglich ... aber der Himmelsturm ist nicht gänzlich Pardonas Werk, sein Erbauer war Ometheon. ;)



    Am besten in Zukunft direkt blenden :D


    Liebes Tagebuch,
    bislang zeigt meine Charmeoffensive für den Berufsstand der Kerkermeister leider noch keinen rechten Erfolg.
    :-\


  • Was denkt Ihr, was passiert, wenn jemand Pardona mit einem solchen Verdacht konfrontiert? Wäre das gefährlich für Pardona - oder für den anderen? Kann es sein, dass Beorn seine Leute auch dadurch schützt, dass er Pardonas Geheimnis wahrt?


    Ich denke, das wäre für die Anderen gefährlicher und auch für den Zusammenhalt innerhalb der Ottajasko, wenn sie ihre Peinigerin unter sich wüssten.



    Habt Ihr inzwischen ein Idee, was hinter der Sache steckt?


    Nö :-[



    Möglich ... aber der Himmelsturm ist nicht gänzlich Pardonas Werk, sein Erbauer war Ometheon. ;)


    Nein, ihr Werk ist der Himmelsturm nicht alleine, aber sie nutzt ihn inzwischen für ihre finsteren Zwecke, ich hoffe, das ist bei dem verwunschenen Wald



    Liebes Tagebuch,
    bislang zeigt meine Charmeoffensive für den Berufsstand der Kerkermeister leider noch keinen rechten Erfolg.
    :-\


    Nicht wirklich :totlach:

  • Dieser Abschnitt war wirklich voll von verschiedensten Abenteuern und für mich auch mit Verknüpfung anderer Geschichten. Der Wald erinnerte mich sehr an den Sommernachtstraum.
    Ich hoffe er treibt auch nur Schabernack mit unseren Helden (obwohl auch der ziemlich schwierig zu händeln ist für Menschen). Der Beginn ist ja schon gemacht. Alle lachen über einander und ich finde es toll, dass auch Phileasson das so wegsteckt und sich einigermaßen mit amüsieren kann. Klar ist, dass ein kindlicher Geist in den Wald kommt, aber normal denkende Menschen nicht. Das Augen verbinden ist auch eine Art von Auslieferung. Mal sehen was da noch passiert. Misstrauisch macht mich die Furcht der Taladurianerin. Ist es die Furcht vor dem Verlust des Verstandes? Oder der Kontrolle? Oder ist es mehr?


    Pardona erinnert mich immer mehr an einen gefallenen Engel, jemand, der die Einsamkeit nicht mehr erträgt. War sie nicht ein Elf? Dann kam sie doch aus dem Licht und es muss etwas gegeben haben, weshalb sie diesen Pfad verlassen hat. Jetzt ist sie einsam und auch wenn sie schöpferisch wirkt, sie kann nicht ins Licht. Das gehört den Göttern. Will sie das Licht für sich zurück erobern? Oder will sie den Mord an ihrem Gefährten ungeschehen machen? Will sie so wie einst Orpheus in die Unterwelt gestiegen ist, um seine Liebste zurück zu holen jetzt aufsteigen zu den Göttern um ihren Liebsten wieder zu holen? Die Männer um sie herum sind willenlose Werkzeuge, wenn sie das will. Keine wirklichen Partner.
    So ungebrochen ist ihre Herrschaft im Turm ja nicht. Ihre Geschöpfe leben im Dunkeln und im Licht haben die Götter die Macht. Die Macht der Götter reicht ja sogar bis in den Turm, denn die ständig wiederkehrende Ermordung Ometheons ist doch wohl deren Strafe, oder habe ich das falsch verstanden?
    Die Flucht Beorns fand ich dann ziemlich blöd. Keiner wird misstrauisch. Sie fliehen durch das Gemacht der Göttin? Wie geht das denn? Und dann soll Beorn nicht gewußt haben, dass sie die Flucht leitet? Keiner fragt, wieso keine Wachen da sind und sie in das Gemach der Göttin gelangen, ohne irgendwie auf Fallen oder Gegenwehr zu stoßen.
    Beorns Handeln, nachdem er weiß was Pardona will scheint mir logisch. Er beschützt damit seine Mannschaft. Allerdings hoffe ich, dass er eine Möglichkeit findet, die anderen aufzuklären. Die Beeinflussung Pardonas scheint sich nur auf die von ihr auserwählten zu beziehen. Die anderen sind ihr ja nicht so verfallen.


  • Was denkt Ihr, was passiert, wenn jemand Pardona mit einem solchen Verdacht konfrontiert? Wäre das gefährlich für Pardona - oder für den anderen? Kann es sein, dass Beorn seine Leute auch dadurch schützt, dass er Pardonas Geheimnis wahrt?


    Warum sollte es für Pardona gefährlich werden? Es wirkt nicht so, als könnte ihr irgendjemand etwas entgegesetzen. Vermutlich wird sie denjenigen töten, die ihr auf die Schliche kommen.



    Habt Ihr inzwischen ein Idee, was hinter der Sache steckt?


    Nein, können wir da mit unseren begrenzten Infos überhaupt drauf kommen? ;D



    Ja, Galayne ... Wo liegt seine Loyalität? Ändert sich das vielleicht, wenn Pardona einmal nicht mehr in der Nähe ist?


    Meiner Meinung liegt Galaynes Loyalität bei Pardona....und zwar immer. Er hat in meinen Augen eine Prioritätenliste. Pardona first... ;)



    Was ich mich noch frage:
    Wenn die Elfen die Schlacht/den Krieg verloren haben. Warum herrscht der goldene Gott dann nicht in weiten Teilen Aventuriens? Ich habe da leider zu wenig DSA-Wissen.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Klar ist, dass ein kindlicher Geist in den Wald kommt, aber normal denkende Menschen nicht.


    Leomara allein hätte es auch nicht geschafft ...



    ..., sie kann nicht ins Licht. Das gehört den Göttern.


    Das "Licht" - insbesondere, wie die Elfen es verstehen - mit "Göttern" gleichzusetzen, ist so nicht ganz richtig.
    Praios ist ein Sonnengott, und von daher eng mit dem Licht verbunden. Sein zwölfgöttlicher Bruder Phex dagegen meidet den Tag und das Licht, und den Todesgott Boron assoziiert man im Norden Aventuriens auch eher mit Dunkelheit.
    Bei den Elfen ist das "Licht" eher so etwas wie "der Traum", als Gegensatz zu "der Wirklichkeit". Vor Urzeiten sind die Elfen "aus dem Licht" getreten und nach Aventurien gekommen. Verschiedene Elfenvölker haben sich unterschiedlich weit auf "die Wirklichkeit" eingelassen. Als besonders ursprünglich gelten die Waldelfen, die sehr zurückgezogen leben. Die Auelfen, also das Volk von Salarin und Galandel, pflegen dagegen oft Beziehungen zu Menschen, haben eine Stadt zumindest mal von Ferne gesehen, etc. Generell betrachten Elfen eine "naturferne" Lebensweise mit Skepsis. Sie halten das für etwas, das sie von ihrer Bestimmung, ihrem Licht, fort führt und sie taub macht für den Gesang des Lebens (was Salarin im "Lärm" von Riva ja auch bestätigt findet). Dieses Verlieren der Beziehung zum eigenen Licht nennen sie "badoc".
    Ein bisschen kann man sich die Einstellung der Elfen zur Zivilisation so vorstellen wie diejenige der nordamerikanischen Indianer zum "Feuerwasser" der Weißen. Die meisten Weißen scheinen irgendwie damit klar zu kommen, aber für die Indianer ist es sehr gefährlich, wenn auch manchmal verlockend. Ein Elf, der dem "badoc" der Zivilisation verfällt, der Geld zu schätzen lernt und in Städten lebt, wird von einem ursprünglich lebenden Elfen in etwa so betrachtet wie ein trunksüchtiger Indianer von seinen Stammesgenossen.



    Die Macht der Götter reicht ja sogar bis in den Turm, denn die ständig wiederkehrende Ermordung Ometheons ist doch wohl deren Strafe, oder habe ich das falsch verstanden?


    :klatschen:



    Sie fliehen durch das Gemacht der Göttin? Wie geht das denn? Und dann soll Beorn nicht gewußt haben, dass sie die Flucht leitet? Keiner fragt, wieso keine Wachen da sind und sie in das Gemach der Göttin gelangen, ohne irgendwie auf Fallen oder Gegenwehr zu stoßen.


    Habt Ihr diese Räumlichkeit wiedererkannt?
    Als Phileassons Ottajasko in Himmelsturm die Geheimtür findet und die schmale Stiege hinuntersteigt, kommen die Recken in diesem Raum heraus. Von dort aus gelangen sie in den Tempel und treffen erstmals auf Nachtalben.
    In Pardonas Erzählung in Die Wölfin stellt sie es so dar, dass niemand von der geheimen Verbindung zwischen ihrem und Ometheons Gemacht Kenntnis haben durfte.



    Nein, können wir da mit unseren begrenzten Infos überhaupt drauf kommen? ;D


    Eine Ahnung könnte man schon haben, wenn auch noch keine Gewissheit. Aber keine Sorge: Mit jedem Band wird es deutlicher, und spätestens am Ende des siebten Abenteuers sollte alles glasklar sein. ;)



    Was ich mich noch frage:
    Wenn die Elfen die Schlacht/den Krieg verloren haben. Warum herrscht der goldene Gott dann nicht in weiten Teilen Aventuriens? Ich habe da leider zu wenig DSA-Wissen.


    Das ist auch von der anderen Seite eine interessante Frage: Wieso beherrschen die (Hoch-)Elfen Aventurien nicht mehr? Es gab eine Zeit, da haben sie prächtige Städte errichtet und konnten sich sogar leisten, im ewigen Eis Ometheon zu bauen.
    Was die Herrschaft des Namenlosen angeht - oder auch der Erzdämonen - habe ich im "Tractatus contra Daemones" eine interessante Spekulation gelesen: Man kann hier zwischen dem unterscheiden, was diese Wesenheiten wollen, und dem, was ihre Anhänger anstreben.
    Die Paktierer wollen möglicherweise gern die Welt beherrschen - und zwar persönlich, als Tyrannen, denen alle untertan sind, auch die anderen Paktierer.
    Ein Ezdämon (oder der Namenlose) hat davon aber nicht unbedingt viel. Sie wollen die Seelen in die Niederhöllen ziehen. Dazu müssen sich die Seelen individuell für das Böse entscheiden. Das klappt nicht unbedingt besser, wenn ein Paktierer an der Macht ist. Vielmehr könnte seine Tyrannei abschreckend wirken und die Leute sehnen sich plötzlich nach dem Guten und der Gerechtigkeit. Von daher ist es für diese Wesenheiten vielleicht besser, wenn es möglichst viele kleine, untereinander zerstrittene Zellen gibt, als wenn ein großes, harmonisches Reich entsteht. Das kann durchaus mal passieren, zum Beispiel, um einen Pakt von Seiten der Wesenheit einzulösen. Aber ob ein solches Reich dann Bestand hat, ist eher zweitrangig.

  • Warum sollte es für Pardona gefährlich werden? Es wirkt nicht so, als könnte ihr irgendjemand etwas entgegesetzen. Vermutlich wird sie denjenigen töten, die ihr auf die Schliche kommen.


    Warum will sie wohl die Ringe, um von allen (!) auch vor den Göttern nicht erkannt zu werden.
    Ich denke außerhalb des Turms, sobald sie sich in die Gefilde der von den Göttern beherrschten Welt begibt, also denen, die im Lichte wandeln (wie soll ich es sonst ausdrücken)
    ist sie angreifbar. Sollte also ein Gott informiert werden, dass sie gerade in seiner Welt ist und was sie vorhat, dann ist es mit der Tarnung vorbei und vermutlich mit noch ein paar anderen Vorhaben. Deshalb gut, dass Beorn nur eine Geweihte mit hatte. Wenn sie von einer Geweihten erkannt worden wäre, hätte die dann den direkten Draht zu einem Gott...


    Meiner Meinung liegt Galaynes Loyalität bei Pardona....und zwar immer. Er hat in meinen Augen eine Prioritätenliste. Pardona first... ;)


    Ich glaube das nicht ganz so. Sie hat ihn erschaffen und das bindet sicher, aber er ist auch weise geworden und mehr und mehr merkt er, was richtige Kameradschaft heißt. ER gehört dazu, das erste mal vermutlich in seinem langen Leben.


  • Das ist auch von der anderen Seite eine interessante Frage: Wieso beherrschen die (Hoch-)Elfen Aventurien nicht mehr? Es gab eine Zeit, da haben sie prächtige Städte errichtet und konnten sich sogar leisten, im ewigen Eis Ometheon zu bauen.
    Was die Herrschaft des Namenlosen angeht - oder auch der Erzdämonen - habe ich im "Tractatus contra Daemones" eine interessante Spekulation gelesen: Man kann hier zwischen dem unterscheiden, was diese Wesenheiten wollen, und dem, was ihre Anhänger anstreben.
    Die Paktierer wollen möglicherweise gern die Welt beherrschen - und zwar persönlich, als Tyrannen, denen alle untertan sind, auch die anderen Paktierer.
    Ein Ezdämon (oder der Namenlose) hat davon aber nicht unbedingt viel. Sie wollen die Seelen in die Niederhöllen ziehen. Dazu müssen sich die Seelen individuell für das Böse entscheiden. Das klappt nicht unbedingt besser, wenn ein Paktierer an der Macht ist. Vielmehr könnte seine Tyrannei abschreckend wirken und die Leute sehnen sich plötzlich nach dem Guten und der Gerechtigkeit. Von daher ist es für diese Wesenheiten vielleicht besser, wenn es möglichst viele kleine, untereinander zerstrittene Zellen gibt, als wenn ein großes, harmonisches Reich entsteht. Das kann durchaus mal passieren, zum Beispiel, um einen Pakt von Seiten der Wesenheit einzulösen. Aber ob ein solches Reich dann Bestand hat, ist eher zweitrangig.


    Das ist interessant, aber da bist du jetzt geschickt um die Frage herumgeschlichen. ;) ;D



    Warum will sie wohl die Ringe, um von allen (!) auch vor den Göttern nicht erkannt zu werden.
    Ich denke außerhalb des Turms, sobald sie sich in die Gefilde der von den Göttern beherrschten Welt begibt, also denen, die im Lichte wandeln (wie soll ich es sonst ausdrücken)ist sie angreifbar.


    Naja, sie hat bisher ja auch ein paar tausend Jahre so überlebt. ;)



    Ich glaube das nicht ganz so. Sie hat ihn erschaffen und das bindet sicher, aber er ist auch weise geworden und mehr und mehr merkt er, was richtige Kameradschaft heißt. ER gehört dazu, das erste mal vermutlich in seinem langen Leben.


    Da würde ich dir recht geben, wenn er nicht solange auf dem Meeresgrund nur mit dem Gedanken Pardona wiederzusehen überlebt hätte...
    Vielleicht entwickelt er sich in diese Richtung...aber in diesem Band würde ich noch nicht drauf wetten.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)