09 - Kapitel 5 (Seite 389 - 427)

  • Ich hatte bei diesem Abschnitt irgendwie das erste Mal das Gefühl etwas "abzudriften". Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber während die verschiedenen Aktionen liefen, kam mir in den Kopf "Was war noch mal das Ziel? Was war die Aufgabe?" ;D Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den Streit mit der Adepta und Tylstyrs nacktes Vorgehen zu beobachten, Nirkas Versuche, die Karene zu verkaufen oder Phileasson mit der Wächterin kämpfen zu sehen, etc. aber ich kam dabei etwas aus der Spur. Aber Hauptsache, Phileasson weiß noch, was zu tun ist. ;)


    Sehr emotional, von Winjas Seite aus, war der Moment beschrieben, als diese ihre Tochter Nirka erkannte. Ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet, auch weil ich den Ort Norburg nicht mehr mit dem Ort damals in Verbindung gebracht hatte. Diese Überraschung ist sehr gut gelungen. Für mich las es sich dann aber gleich so, dass sie sich wohl nicht mehr wieder treffen werden.


    Salarin hat mir auch sehr leid getan, als er so abweisend von dem Steppenelf behandelt wurde. Aber andererseits fühlte es sich hier für mich auch nicht so an, als hätte der andere Elf irgendwas mehr gemeinsam mit Salarin als den Namen Elf. Sie wirkten sehr fremd gegeneinander. Salarin sollte sich also nicht verrückt machen deswegen, denke ich.


    Meine Güte, Tylstyr war ja extrem aufgebracht der Adepta gegenüber! So selbstbewusst trat er sonst ja nicht gerade in Erscheinung. Es scheint ihn sehr getroffen zu haben, wie ungerecht mit dem anderen Magier umgegangen wurde. Ich habe dann später kaum meinen Augen trauen könne, als er die Bäume in Brand setzte und sich dabei extra noch der Adepta zeigte, um seine Rache schön deutlich zu machen. Er schien wie verwandelt gegenüber seiner sonstigen Vorsicht und Besonnenheit. So "ausgeflippt" erkennt man ihn ja kaum wieder. ;D Und dann seine Nacktheit, die ihn ebenfalls nicht störte, sondern fast noch anspornte, wie es schien. Kurz kam mir der Verdacht, ob er wohl irgendwas geraucht hat. :D Nein, ich finde es klasse, dass er mal so (positiv) aus sich raus kommt, so lebenslustig (auch in seiner Wut) erscheint. Mal gespannt, ob das so bleibt. Ich musste jedenfalls sehr lachen bei den Szenen.


    Einen großen Dämpfer hat er ja dann bekommen, als er erkannte, dass Zidaine ihn bezüglich Tjorne angelogen hatte. Ich hatte ihr ja gleich nicht geglaubt, dass Tjorne schon vorgelaufen ist. Sehr böse von ihr, Tylstyr irgendwann evtl. zwischen ihr und Tjorne entscheiden zu lassen. Würde sie ihn wirklich lieben, dann würde sie ihn so eine schmerzliche Wahl nicht treffen lassen. Allein daran müsste er eigentlich selbst auch erkennen, wie "viel" er ihr wert ist. :(


    Phileassons Kampf mit der Wächterin war dann auch klasse. Sie war eine gute Gegnerin für ihn und ich fand es toll, dass er ihr auch entsprechenden Respekt entgegenbrachte. Phanta hätte ich aber echt schütteln können! Ich kann es schon verstehen, dass sie sehr unter ihrem Gesicht leidet, aber merkt sie denn gar nicht, dass sogar zwei Männer sie lieben, so wie sie ist? Sie brachte mit ihrem Alleingang sich und andere in Gefahr. Ich hoffe nur, es ist ihr bewusst, was sie mit ihrer Aktion angestellt hat und in welche Gefahr sie die anderen, die ihr da wieder raushelfen mussten, gebracht hat und bleibt in Zukunft vernünftig.


  • Ja, der Himmelsturm scheint da etwas in Gang gesetzt zu haben, dass noch nicht vorüber ist ... und da wird in den nächsten Leseabschnitten noch mehr kommen. ;)


    Stimmt, dieser kurze Erinnerung ist mir auch gleich aufgefallen und ist ein weiterer Schnipsel dafür, dass das Erlebnis "Himmelsturm" für Salarin wohl noch nicht beendet ist.



    Wie geht es den anderen bei Tjorne?
    In einem Forum habe ich von jemandem gelesen, dass er gerade Tjorne mag, weil er ihn als echten thorwalschen Recken sieht.


    Tjorne ist mir nicht besonders nah. Man begegnet ihm aber auch nicht so oft, um eine festere Bindung aufzunehmen, finde ich. Mir persönlich erscheint er jedenfalls eher oberflächlich, ich weiß eigentlich kaum wirklich was von ihm.



    Einige Kommentatoren meinten übrigens, Tylstyr habe leichtfertig die Stadt gefährdet durch das Anzünden der beiden Bäume, da Norburg ja aus Holz gebaut sei. Das sehe ich anders; beide angesteckten Bäume standen neben einem Gebäude aus Stein.


    Ja, das fand ich auch sehr umsichtig von Tylstyr, dass er darauf geachtet hatte, dass neben den Bäumen Steingebäude stehen. Und dass trotz seiner Wut! Da zeigt sich eben doch, dass er Verantwortungsbewusstsein hat, auch nackig. ;D


  • Sehr emotional, von Winjas Seite aus, war der Moment beschrieben, als diese ihre Tochter Nirka erkannte. Ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet, auch weil ich den Ort Norburg nicht mehr mit dem Ort damals in Verbindung gebracht hatte. Diese Überraschung ist sehr gut gelungen. Für mich las es sich dann aber gleich so, dass sie sich wohl nicht mehr wieder treffen werden.


    Nach dem Prolog hatte ich mich ja gefragt, ob Winja und ihre Tochter sich irgendwann mal wieder begegnen würden, aber inzwischen hatte ich ganz komplett aus den Augen verloren.



    Er schien wie verwandelt gegenüber seiner sonstigen Vorsicht und Besonnenheit. So "ausgeflippt" erkennt man ihn ja kaum wieder. ;D Und dann seine Nacktheit, die ihn ebenfalls nicht störte, sondern fast noch anspornte, wie es schien. Kurz kam mir der Verdacht, ob er wohl irgendwas geraucht hat. :D


    Ist der Ruf erst ruiniert (nackig), dann lebt's sich's völlig ungeniert :D


  • Aber Hauptsache, Phileasson weiß noch, was zu tun ist.


    Der Foggwulf behält selbstverständlich zu jeder Zeit den Überblick. ;D
    Allenfalls ein plündergeeigneter Teppich könnte ihn kurzzeitig ablenken.



    Ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet, auch weil ich den Ort Norburg nicht mehr mit dem Ort damals in Verbindung gebracht hatte. Diese Überraschung ist sehr gut gelungen.


    :D



    Sie wirkten sehr fremd gegeneinander. Salarin sollte sich also nicht verrückt machen deswegen, denke ich.


    Wo fühlt sich Salarin nicht fremd? Sogar seine eigene Sippe hat er verlassen, weil er irgendwie nicht dazugehörte ... Das ist sicher eines seiner größten Probleme.



    Nein, ich finde es klasse, dass er mal so (positiv) aus sich raus kommt, so lebenslustig (auch in seiner Wut) erscheint.


    Super Therapievorschlag:
    Um Ihre Schüchternheit zu überwinden, verschreibe ich Ihnen Folgendes: Schwimmen Sie durch einen Wassergraben, klettern Sie nackig über eine Palisade und machen Sie in der Stadt bei Festbeleuchtung ordentlich Randale. Danach ist Ihnen nichts mehr peinlich!



    Ich kann es schon verstehen, dass sie sehr unter ihrem Gesicht leidet, aber merkt sie denn gar nicht, dass sogar zwei Männer sie lieben, so wie sie ist?


    Vermutlich fühlt sie sich in ihrem eigenen Körper unwohl - unabhängig davon, wie andere sie sehen.


  • Gut beobachtet - von Tylstyr in der Situation und von Dir als Leser. ;)


    Das war mir so auch klar, aber, da es so viel Aufstand deswegen gegeben hat, wäre auch die Möglichkeit gegeben, dass er etwas übersehen hat. Er hat ja nur gesehen, was im Lichtkegel seines schon angezündeten Baumes war, oder? Ich finde es trotzdem leichtsinnig, weil der zweite Baum nicht notwendig war. Am Ende war es aber vielleicht gerade die Panik, die die Wachen aus dem Turm gelockt hat.


  • Meine Güte, Tylstyr war ja extrem aufgebracht der Adepta gegenüber! So selbstbewusst trat er sonst ja nicht gerade in Erscheinung. Es scheint ihn sehr getroffen zu haben, wie ungerecht mit dem anderen Magier umgegangen wurde. Ich habe dann später kaum meinen Augen trauen könne, als er die Bäume in Brand setzte und sich dabei extra noch der Adepta zeigte, um seine Rache schön deutlich zu machen.


    Ich für mich hatte so den Eindruck, dass er selbstbewusst sein konnte, weil er sich überlegen fühlte. Da er ein junger und ausgebildeter Magier ist, konnte er so mit dem "Azubi" umspringen. Ich bin mir nicht sicher, ob er sich das bei jmd Gleichgestellten oder Höherrangigen getraut hätte. Solche Situationen bringen mir Tylstyr nicht gerade näher.
    Als die Adepta dann ihrererseits nicht gerade freundlich war, dachte ich, dass sie es wohl verdient hätte so behandelt zu werden. Aber das erst im Nachhinein.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Ich für mich hatte so den Eindruck, dass er selbstbewusst sein konnte, weil er sich überlegen fühlte. Da er ein junger und ausgebildeter Magier ist, konnte er so mit dem "Azubi" umspringen. Ich bin mir nicht sicher, ob er sich das bei jmd Gleichgestellten oder Höherrangigen getraut hätte. Solche Situationen bringen mir Tylstyr nicht gerade näher.


    Damit könntest du recht haben. Genau diese Situation mit einer Höherrangigen hätte wahrscheinlich tatsächlich anders ausgesehen. Ich habe das ja im ersten Moment gar nicht erkannt, dass es eine "Azubine" war, aber mir später dann trotzdem nichts weiter dabei gedacht, nur dass Tylstyr sich seltsam neu verhält. Ich werde mit ihm ja auch seit dem ersten Buch nicht richtig warm und deshalb war diese Situation für mich wohl so erfrischend. Aber wenn ich das jetzt so betrachte, wie du es hier siehst, würde das wieder genau zu meiner eher verhaltenen Bindung zur Figur Tylstyr passen und auch wieder "verständlicher" rüberkommen.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

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