08 - Kapitel 4 (Seite 333 - 388)

  • Dieser Abschnitt fängt wirklich unglaublich an. Ich traue meinen Augen kaum und überfliege mehrmals die Zeilen. Doch, es ist wahr! Tylstyr und Zidaine liegen sich in den Armen und tauschen Zärtlichkeiten aus. Was ist geschehen??? :o Ein riesiger Überraschungseffekt! Ich hätte nie so schnell damit gerechnet (insgeheim gehofft natürlich, immerzu). Das wärmt mein Herz. Wie schön!


    Ohms Weise von Geron (S. 340) hat mir sehr gut gefallen.


    Toll fand ich die Szene, in der Tylstyr Abdul vor Serpentia in Schutz nimmt, in dem er ihr unverblümt ins Gesicht sagt, was dieser Kerl schon durchgemacht hat. Sehr anständig vom Magier. Auch hier zeigt sich wieder, wie sehr alle zusammengewachsen sind. :daumen:


    Auf S. 348 "Die Strahlen der Frühlingssonne wirkten wie breite Finger , die zwischen den lichten Wipfeln herabkamen, um den Boden zu liebkosen." :flirt: Welch wundervoller Satz! (Bitte mehr davon.)


    Auf S. 358 Ohm kugelt sich den Arm aus bei diesem schrecklichen Geröllabgang. Ich bin kurzzeitig der Ohnmacht nahe. Bei dem Gedanken, wie er gegen den Felsen rennt, es kracht und er sich wieder einrenkt. Da wurde es mir etwas flau. (Dabei spritzt ja nicht selten Blut usw. ) aber irgendwie fand ich das als sehr unangenehm. Vielleicht machen sich auch langsam die Reisestrapazen bemerkbar :totlach:


    Oh nein! Habe ich mich nicht erst gefreut für Leomara, dass sie -ganz wie Mädchen es lieben- ihr eigenes Pony hat? Und nun wird auch das treue Huftier von diesem Geröll erwischt und bricht sich böse das Bein. (Wir ahnen, wie das bei Pferden endet) :'( Ich hoffe sehr Galandel oder Salarin können da etwas ausrichten. Ich möchte Leomara den Schmerz ersparen. ::)


    Leid tut mir auch Phanta. Sie hadert mit ihrem entstellten Gesicht. Sicher schwer für eine vormals so hübsche Nivesin. :(


    Überhaupt scheint es für mich der Abschnitt des Mitleids zu sein. (Ich empfinde es ständig)


    Auf Seite 361 Hadert noch jemand anderes mit sich. Shaya. Erst stellt sie ihre Kampfkünste generell in Frage und dann geht ihr der erschlagene Goblin im Lager nocht mehr aus dem Kopf. Sie reflektiert ihr Verhalten, fragt sich, ob es überhaupt nötig war, das Tier zu töten usw. Ich kann das gut nachvollziehen. Sie versucht sogar mit den anderen darüber zu reden, wie sie den Vorfall einschätzen. Doch die zeigen ihr da die kalte Schulter. Solche Gedankengänge haben sie nicht, für sie ist es nur ein weiteres Viech, das sie vom Hals haben. Mehr nicht. Hier zeigt sich wieder Shayas wahre Größe. Sie versucht sich auch in Schwächere hineinzuversetzen und versucht ein sinnloses Töten zu vermeiden (was wir bald nochmals erfahren werden)


    Auf Seite 362 muss ich zuerst lachen. Poppende Goblins? :totlach: Ich sehe ihr Treiben vor mir. :schweinskram: Und dann erst Shayas entglittene Gesichtszüge beim Anblick des *ihr wisst schon was* :-[ Doch das Lachen bleibt mir quasi im Halse stecken, denn schon wirft ein aufgebrachtes Goblinweibchen etwas und Irullas Antwort kommt prompt. Sie schlägt der Goblinfrau den Arm ab, dass das Blut nur so spritzt. >:( War das jetzt wirklich nötig??? Musste das ganze so ausufern? Ich erlebe das Ganze genau wie Shaya. Sie will kein unnötiges Blut vergießen.


    Aber Abdul weint? Obwohl ich nicht verstehe, warum er nur dasitzt und weint, weine ich mit. :'( Gehört das zu seinem Zauber?


    Auf Seite 374 läuft Shaya schließlich zur Hochform auf: Sie überlegt sich eine List, um den Konflikt zu lösen. Und tatsächlich gelingt es ihr eine Einigung zu erzielen. Aber just in dem Moment, als sie einwilligen will, fällt ihr Crottet ins Wort. :ernst:
    Das fand ich nicht gerade nett von ihm. Shaya bleibt unbeirrt und schafft es für beide Seiten ein annehmbares Angebot auszuhandeln. Da gucken die anderen aber dumm. Klasse gemacht Shaya! Auch ich sah schon das Gemetzel und Abschlachten der Goblins vor mir. Zidaine und Crottet waren ja kaum zu bremsen. Aber unsere Traviageweihte hat Schlimmeres verhindert. Und trotz Crottets Einmischen ist es ihr dennoch gelungen. :finger:


    Dann werden wir Zeuge, wie Tylstyr seinerseits eine List ausheckt, um Zidaine zu beweisen, dass Tjorne ein anderer geworden ist. Auch eine starke Szene. Tjorne kam es zwar ab und an etwas suspekt vor, aber es hat funktioniert. Ich hoffe nur Zidaine hat auch lange genug hinter dem Mauersims ausgeharrt, um alles zu hören. Mal sehen wie sie dazusteht.


    Zum Ende des Abschnitts wird es nochmal richtig düster. Beorn leidet weiter in der Dunkelheit der Glasschmelze, wird ausgepeitscht und verliert seinen Lebensmut. Dann verfällt er neuerlich Pardona, die immer mehr dazu drängt, dass sie endlich mit in die Ottajasko darf. >:( Was zur Hölle soll das? Was hat sie vor? Beorns Urteilsvermögen ist nun endgültig anzuzweifeln und wahrlich mehr als getrübt, so verfallen ist er der Beautyqueen. ::) Ich schätze, es wird Zeit, dass Ursa vorübergehend das Ruder übernimmt. Wie kommen sie jetzt alle da raus. Beorn kann einem nur leid tun, es bleibt weiter spannend. Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen.


    Ein starker Abschnitt! :daumen:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()

  • Die abschätzige Art gegenüber den Karen ("dumm", "kümmerlich") und die Ablehnung der Himmelswölfe zeigen auf, dass Praioslob grundsätzlich nicht viel von den Nivesen und ihren Bräuchen hält. Der Tod der Tänzerin hat aber ein starkes Band gewebt.


    Ihr präsentiert wohl gerne vollendete Tatsachen?! Tylstyr und Zidaine? Really?? Da habe ich vorhin noch meine Meinung kundgetan: die beiden? Never ever! -> Und jetzt das! oO!
    Ach was, das ist doch nur wieder ein Spielchen von Zidaine!


    Die Szene mit den Goblins:
    "Shaya war zu entsetzt, um sich abzuwenden" -> Oh my gosh! Hand vor die Augen und durch die Finger lugen, wa? :P


    Zu Ohms Lied: Die Reime waren schön, aber die besungene Geschichte mit ihrem Ausgang nicht. :-/


    Ich habe mich köstlich amüsiert, als Tylstyr und Serpentia die Kinder befragten und Serpentia in Panik verfiel als die Kinder spielerisch leicht nachfragten, ob sie den mit den Flämmchen meinten. Es war schon nicht schlecht, als Tylstyr sich vorher verplapperte, dass sich Abdul vielleicht mit den Büchern schon wieder auf den Weg nach Fasar machte. Das schoss aber wirklich den Vogel ab. :totlach:


    Zitat

    Auf S. 358 Ohm kugelt sich den Arm aus bei diesem schrecklichen Geröllabgang. Ich bin kurzzeitig der Ohnmacht nahe. Bei dem Gedanken, wie er gegen den Felsen rennt, es kracht und er sich wieder einrenkt.


    Vor allem wie er das wieder und wieder tut, weil es nicht auf Anhieb gelingen will. Aua aua.


    Immer noch kein Gespräch zwischen Crottet und Nirka. So langsam wird das aber mal Zeit! Dazu gabs doch wohl ausreichend Gelegenheit. Stattdessen geht es bei ihm nur um das Nivesenmädchen. Er scheint wirklich mit seiner Abreise seinen Anspruch aufgegeben zu haben. Dass sich Phanta so verhüllt, wo sie doch gleich von zwei Männern gleichzeitig umworben wird...schade, dass es auf ihr eigenes Körpergefühl keinen Einfluss hat. Man muss sich eben auch selbst mögen, so wie man ist.


    Die Verhandlung mit den Goblins war eine schöne Gruppenleistung. Von Shaya erdacht und von den anderen mitgetragen. Gute Arbeit, denn auch wenn die Goblins ihnen nicht viel entgegenzusetzen gehabt hätten, waren es ja doch einige. Der Kraftaufwand dafür, dann die entlaufenen Tiere einfangen und dann noch die Reise fortsetzen...das wäre sehr erschöpfend gewesen.


    Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich so clever war, was Tylstyr sich da überlegt hatte. Er lässt das Thema auch nie zur Ruhe kommen und könnte damit genau Zidaines Bemühungen, Abstand dazu zu gewinnen, sabotiert haben. Ich habe an dem Ganzen eh noch meine Zweifel.


    Beorn kommt einem geradezu erbärmlich vor. So viel gelitten und Pardona dennoch so verfallen. Jetzt klingt es so durch, als wäre sie mit ihm fertig, aber sie hatte doch so viele Pläne. Alles noch sehr undurchsichtig.

    Liebe Grüße

    Juliane

    Einmal editiert, zuletzt von Janesway ()

  • Das war ein Abschnitt, der bei mir Verwirrung hinterließ. Als ich diese für mich unwirkliche Szene zwischen Zidaine und Tylstyr las, dachte ich zuerst, ich hätte ein paar Seiten überschlagen. Irgendwie fehlte mir da was. Überhaupt war das ein Abschnitt, wo alles so plötzlich kam. Wurden da vielleicht ein paar Szenen gestrichen? Auf jeden Fall fühlte ich mich nicht so abgeholt, wo ich im vorigen Abschnitt noch stand. Ich musste echt gedanklich den Ferrari nehmen, um anzuschließen ;)


    Jetzt erst mal zu unseren Liebschaften:
    1. Hern'Sen-Phanta-Crottet: Dieses Geplänkel interessiert mich überhaupt nicht. Dafür sind für mich die Figuren außer von Crottet noch zu blass, als das ich da eine Meinung hätte. Viel lieber wäre mir gewesen, Crottet hätte sich mal mit Nirka auseinandergesetzt. Das ist auch für mich längst überfällig und irgendwo in der ganzen Seuchenbekämpfung untergegangen.
    2. Tylstyr-Zidaine-Tjone: Es ist nicht so, dass ich die Szene zwischen Tylstyr und Zidaine unangenehm gefunden hätte, sie kam halt nur sehr plötzlich und unvorbereitet und für mich daher unverständlich. Wie kam es dazu? Hat Zidaine Tylstyr verführt oder hat Tylstyr den ersten Schritt getan? Bei der ganzen Vorgeschichte finde ich das nicht unwichtig. Immerhin ist es ein Entwicklungsschritt. Aber nun gut, erst mal akzeptiert.
    3. Pardona-Beorn (soweit man das als Liebschaft bezeichnen kann): Also dem guten Thorwaler sind da wohl ein paar Gehirnnapsen abhanden gekommen. Nicht, dass ich sowas nicht schon in der realen Welt erlebt hätte :D :D :D Allerdings glaube ich, dass das Phileasson so nicht passiert wäre. Es sei denn natürlich, Pardona webt ein paar Liebes-Zauber, dann ist selbstverständlich kein Mann vor dieser Liebestollität gefeit. Ich hoffe aber mal bald, dass Beorn auch auf anderer Art und Weise endlich seinen "Mann" steht. Immerhin ist er gegenüber Zeryl aufsässig.


    Die Szene mit Abdul und den "geliehenen" Büchern fand ich wieder ganz witzig, auch die Bemühungen von Tylstyr, wieder alles in Ordnung zu bringen und so unvermittelt auf Calaya trifft, hat mir durchaus gut gefallen. Davon hätte ich gerne etwas mehr gelesen. Auch da beschlich mich das Gefühl, dass da noch was fehlte.


    Und dann kommt Shaya.... Shaya.... Shaaaaaayaaaaaaa :herz: :herz: :herz: Wenn ich vorher nur ein eher verhaltener Fan von ihr gewesen bin, so hat sie mich jetzt vollends überzeugt. Wie sie die Situation mit den Goblins gerettet hat, fand ich bemerkenswert und sehr klug. Aber die Szene mit den poppenden Goblins und Shayas entsetzem Gesicht - einfach unbezahlbar :totlach: :totlach: :totlach: Leider sehr sehr geil.


    Was dieses Schauspiel von Tylstyr bezwecken sollte, ist mir schleierhaft. Glaubte er wirklich, Zidaine würde sich von solchen leeren Worten beeindrucken lassen? Ich glaube nach wie vor, dass Tjorne irgendwann Feder lassen muss, egal in welcher Art und Weise. Und sicherlich wird auch Tylstyr noch eine vielleicht etwas weichere Strafe erhalten. Ich würde sagen: netter Versuch, Tylstyr. Er hat sich stets bemüht...


    Jetzt werde ich aber wirklich langsam ungeduldig. Unsere Herren Autoren sind kleine Folterknechte. Ich will nun wirklich wissen, wie nun Beorn aus dem Himmesturm entkommt und ob er nun Pardona mitnimmt (wird er vermutlich müssen).


    Apropo: Ich habe tatsächlich im Himmelsturm die Überschriften nachgelesen und mit Entsetzen festgestellt, dass wir da nur 2 Tage waren!!!! :o Gefühlt hat sich das wie 100 Jahre.
    Habe ich das richtig gerechnet, dass Beorn nun schon über 2 Monate dort verweilen muss?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Toll fand ich die Szene, in der Tylstyr Abdul vor Serpentia in Schutz nimmt, in dem er ihr unverblümt ins Gesicht sagt, was dieser Kerl schon durchgemacht hat. Sehr anständig vom Magier. Auch hier zeigt sich wieder, wie sehr alle zusammengewachsen sind. :daumen:


    Das fand ich auch sehr taff von ihm. So langsam macht sich unser kleiner Magier.


    Doch das Lachen bleibt mir quasi im Halse stecken, denn schon wirft ein aufgebrachtes Goblinweibchen etwas und Irullas Antwort kommt prompt. Sie schlägt der Goblinfrau den Arm ab, dass das Blut nur so spritzt. >:( War das jetzt wirklich nötig??? Musste das ganze so ausufern? Ich erlebe das Ganze genau wie Shaya. Sie will kein unnötiges Blut vergießen.


    Ja, das war tatsächlich ein sehr schneller Szenenwechsel inklusive Wechselbad der Gefühle. Mein hahahaha ging nahtlos in ein urgs über.



    Vor allem wie er das wieder und wieder tut, weil es nicht auf Anhieb gelingen will. Aua aua.


    Ich habe es auch regelrecht krachen hören. Da ich regelmäßig an Schulterverspannungen und an einer Kalkschulter leide, kamen mir beim Lesen allein schon die Schmerzenstränen.


    Immer noch kein Gespräch zwischen Crottet und Nirka. So langsam wird das aber mal Zeit!


    Noch jemand, der meiner Meinung ist. Da fehlt doch was, oder?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Ein riesiger Überraschungseffekt! Ich hätte nie so schnell damit gerechnet (insgeheim gehofft natürlich, immerzu). Das wärmt mein Herz. Wie schön!



    Ihr präsentiert wohl gerne vollendete Tatsachen?! Tylstyr und Zidaine? Really?? Da habe ich vorhin noch meine Meinung kundgetan: die beiden? Never ever! -> Und jetzt das! oO!


    Liebes Tagebuch,
    in der Mitte eines Romans wähnt sich die Leserschaft gern in Sicherheit. Dieses trügerische Gefühl ist bei
    Die Wölfin verhängnisvoll. Zack! Springt eine Romanze aus dem Busch ...



    Auf S. 358 Ohm kugelt sich den Arm aus bei diesem schrecklichen Geröllabgang. Ich bin kurzzeitig der Ohnmacht nahe.


    Das ist eine kleine Hommage an "Lethal Weapon", wo das einer der Cops auch macht. :)



    Hier zeigt sich wieder Shayas wahre Größe. Sie versucht sich auch in Schwächere hineinzuversetzen und versucht ein sinnloses Töten zu vermeiden


    Ja, Stärke muss sich nicht in großen Muskeln und scharfen Waffen manifestieren ... Manche Menschen sind innerlich sehr stark und bewahren sich trotzdem ihre Sensibilität.



    Aber Abdul weint? Obwohl ich nicht verstehe, warum er nur dasitzt und weint, weine ich mit. :'( Gehört das zu seinem Zauber?


    Na klar. Diese Passage ist mit manipulativer Zaubertinte gedruckt. :kochen:



    Aber just in dem Moment, als sie einwilligen will, fällt ihr Crottet ins Wort. :ernst:
    Das fand ich nicht gerade nett von ihm.


    Für Crottet sind es nicht nur "irgendwelche Karene", sondern die Zukunft der Sairan-Hokke.



    Dann werden wir Zeuge, wie Tylstyr seinerseits eine List ausheckt, um Zidaine zu beweisen, dass Tjorne ein anderer geworden ist. Auch eine starke Szene. Tjorne kam es zwar ab und an etwas suspekt vor, aber es hat funktioniert.



    Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich so clever war, was Tylstyr sich da überlegt hatte. Er lässt das Thema auch nie zur Ruhe kommen und könnte damit genau Zidaines Bemühungen, Abstand dazu zu gewinnen, sabotiert haben. Ich habe an dem Ganzen eh noch meine Zweifel.



    Was dieses Schauspiel von Tylstyr bezwecken sollte, ist mir schleierhaft. Glaubte er wirklich, Zidaine würde sich von solchen leeren Worten beeindrucken lassen?


    Ah, wieder unterschiedliche Einschätzungen in der Lese-Ottajasko. Was denkt Ihr: Gute Idee - schlechte Idee - hat es geklappt?



    Beorns Urteilsvermögen ist nun endgültig anzuzweifeln und wahrlich mehr als getrübt, so verfallen ist er der Beautyqueen.



    Beorn kommt einem geradezu erbärmlich vor. So viel gelitten und Pardona dennoch so verfallen.


    ;D Tja, Herr Kollege, jetzt bin ich auf die Blender-Verteidigungsrede gepannt! ;D



    Allerdings glaube ich, dass das Phileasson so nicht passiert wäre.


    Selbstverständlich nicht!
    :D



    Die abschätzige Art gegenüber den Karen ("dumm", "kümmerlich") und die Ablehnung der Himmelswölfe zeigen auf, dass Praioslob grundsätzlich nicht viel von den Nivesen und ihren Bräuchen hält.


    Ich glaube, das ist etwas zu weit ausgelegt. Karl Lagerfelds Lieblingstiere sind zum Beispiel, wie er in einer Talkshow erwähnt, Kühe. Dumm, aber lieb und gut zu streicheln. Dass Praioslob die Karene für dumm hält, erklärt sich ja aus seinen Beobachtungen während des Zusammentreibens.
    Dass er als Zwölfgöttergeweihter die Verehrung der Himmelswölfe ablehnt, heißt ja nicht, dass er die Nivesen nicht mag. Das Gegenteil könnte der Fall sein: Wenn er wirklich und ehrlich der Meinung ist, Praios sei das Beste für die Menschen, dann wird er bei denjenigen, die er mag, umso mehr versuchen, sie auf diesen Weg des Glücks zu bringen. Und bei der Seuche hat er ja mit angepackt.



    "Shaya war zu entsetzt, um sich abzuwenden" -> Oh my gosh! Hand vor die Augen und durch die Finger lugen, wa? :P


    Ja, das könnte ich mir bei ihr gut vorstellen. :D



    Zu Ohms Lied: Die Reime waren schön, aber die besungene Geschichte mit ihrem Ausgang nicht. :-/


    Dieses Liedchen ist zwar von mir gedichtet, inhaltlich aber ein weiterer Verweis. Diesmal auf keine Geschichte, die wir geschrieben haben, sondern auf die Simyala-Kampagne, bei der man sich auf die Suche nach einer Hochelfenstadt in einem riesigen Wald begibt. Diese Abenteuer haben einen Zusammenhang zur Phileasson-Saga, unter anderem, weil sie einige Figuren aufgreifen.



    Ich habe mich köstlich amüsiert, als Tylstyr und Serpentia die Kinder befragten und Serpentia in Panik verfiel als die Kinder spielerisch leicht nachfragten, ob sie den mit den Flämmchen meinten. Es war schon nicht schlecht, als Tylstyr sich vorher verplapperte, dass sich Abdul vielleicht mit den Büchern schon wieder auf den Weg nach Fasar machte. Das schoss aber wirklich den Vogel ab.


    Ich glaube, allmählich lerne ich, Deinen Humor einzuschätzen. Auf ähnliche Szenen in früheren Leseabschnitten bist Du ja auch schon "angesprungen". :)



    Immer noch kein Gespräch zwischen Crottet und Nirka. So langsam wird das aber mal Zeit! Dazu gabs doch wohl ausreichend Gelegenheit. Stattdessen geht es bei ihm nur um das Nivesenmädchen.


    Tja, die Ballkönigin betritt die Bühne und die Halbschwester ist abgemeldet. :D



    Überhaupt war das ein Abschnitt, wo alles so plötzlich kam. Wurden da vielleicht ein paar Szenen gestrichen?
    ...
    Tylstyr-Zidaine-Tjone: Es ist nicht so, dass ich die Szene zwischen Tylstyr und Zidaine unangenehm gefunden hätte, sie kam halt nur sehr plötzlich und unvorbereitet und für mich daher unverständlich.


    Nein, da wurde nichts gestrichen.
    In Die Wölfin legt Phileasson eine weite Strecke zurück - er ist mehrere Monde unterwegs. Das kann man nicht kontinuierlich durcherzählen, deswegen fokussiere ich die Höhepunkte. Trotzdem vergeht zwischen diesen Höhepunkten Zeit, in der in der Ottajasko auch etwas geschieht - man gewöhnt sich aneinander, lernt, als Team zu arbeiten, kommt sich näher ... Aber ich kann verstehen, dass man da als Leserin zu Beginn eines neuen Kapitels genau hinschauen muss, um zu erfassen, wo die Protagonisten denn jetzt stehen.



    Hat Zidaine Tylstyr verführt oder hat Tylstyr den ersten Schritt getan? Bei der ganzen Vorgeschichte finde ich das nicht unwichtig. Immerhin ist es ein Entwicklungsschritt. Aber nun gut, erst mal akzeptiert.


    Denkt Ihr, die Situation ist jetzt stabil?



    Die Szene mit Abdul und den "geliehenen" Büchern fand ich wieder ganz witzig, auch die Bemühungen von Tylstyr, wieder alles in Ordnung zu bringen und so unvermittelt auf Calaya trifft, hat mir durchaus gut gefallen. Davon hätte ich gerne etwas mehr gelesen. Auch da beschlich mich das Gefühl, dass da noch was fehlte.


    Auch hier gab es keine Kürzung (wie überhaupt in der gesamten Saga bislang - der Heyne-Verlag ist tiefenentspannt, was den Umfang angeht). In der Gerasim-Szene sind aber einige wichtige Informationen ausgesät, die später noch einmal aufgegriffen werden - allerdings nicht notwendigerweise bereits in diesem Roman. ;)



    Und dann kommt Shaya.... Shaya.... Shaaaaaayaaaaaaa :herz: :herz: :herz:


    :D



    Habe ich das richtig gerechnet, dass Beorn nun schon über 2 Monate dort verweilen muss?


    Ja, aber deswegen wollen wir dem Blender nicht allzu böse sein. Was der Foggwulf in 2 Tagen schafft, dafür kann der zweitbeste Drachenführer Thorwals schon einmal zwei Monate brauchen. ;D

  • Also Herr, Kollege. Stellen wir mal die Fakten zum Himmelsturm auf ...
    Phileasson löst das zwei Tage Touristenticket und befindet sich, kaum, dass ein Mitglied der Ottajasko einenen scheuen Blick auf die tiefsten Tiefen geworfen hat, schon auf panischer Flucht. Dabei sorgt er noch dafür, dass Beorn Lebenslänglich bekommt. (Das einzig positive daran: Unter den Arbeitsbedingungen im gewerkschaftsfernen Himmelsturm mit Leihzwergen, ist die Lebenserwartung doch deutlich reduziert.)
    Nichts desto Trotz dringt Beorn auch in jene Bereiche vor, die Shaya nur mal kurz von weitem gesehen hat. Er geht den Geheimnissen wirklich auf den Grund. Er begegnet der Schöpferin der Kreaturen, die den Himmelsturm unsicher machen. Er weiß, was es heißt, Sklave der Nachtalben zu sein. Hat Phileasson die zweite Aufgabe mit zwei zugedrückten Augen mal so gerade erfüllt, hat Beorn diesen bitteren Becher bis zur Neige geleert. Da mag ein vorübergehendes Tief gestattet sein. Bald findet er zu seinem stählernen Willen zurück. Er wird seine Ottajasko da herausbringen. Koste es, was es wolle.

  • Der Reise nach Gerasim war ein schöner Kontrast zum verschneiten Riva. Die Atmosphäre zwischen den Baumhäusern und den Elfen war schön zu lesen.


    Abdul ist eh einer meiner Lieblinge und sein Auftritt als verwirrter aber potenter Magier war gut gelungen. Ich hoffe das der Magus noch einige Screentime(wie heißt das Büchern?) an passenden Stellen bekommt.


    Das in diesem Kapitel die Goblins eine so große Rolle bekommen hat mir auch gut gefallen. Ich mag die guten Kulturbeschreibungen von Orks und Goblins beim Schwarzen Auge. Man konnte sich von der hier beschriebenen Sippe ein gutes Bild machen. Ich fand die altkluge Art des Häuptlings auch toll. Man konnte sehr gut herauslesen, dass er sich für sehr clever hielt und dann doch von Shaya bezirzt wurde. Shaya hatte einen genialen Auftritt der ihre Rolle als Vermittlerin im Geiste Travias perfekt beschrieben hat. Der unblutige Ausgang der Situation bei der "guten" Gruppe rund um Phileasson wurde dieser Otta wirklich gerecht.


    Ausserdem befindet sich in dieser Gruppe der Karen, die die Helden nun begleiten auch "Karin das Karen", zumindest eben in unserer Version dieser Geschichte :) Unsere Helden hatten zu einem Tier der begleiteten Karen eine besondere Beziehung aufgebaut und ihr dann den Namen Karin gegeben. Wir mögen es am Spieltisch zu lachen und nehmen gerne mal einen gespielten Kalauer mit. Dieses Karen war dann mal tollpatschig, schmusig oder in Gefahr. Dies gab den Helden eine besondere Motivation auf diese Tierherde und ihre Karin aufzupassen. Seitdem sind wir alle große Fans dieser Tiere. Mehr gibt es dazu aber auch nicht zu erzählen.


    Der letzte Abschnitt der wiederum Beorn zeigt bringt meine Neugierde auch bald zum überlaufen. Ich will wirklich wissen wie das "damals" im Turm genau war. Ich hoffe das bald die erlösende Antwort kommt. Der Sklavenhalter Nachtalb hat mich mit seiner elfischen Aussprache wieder zum schmunzeln bringen müssen. Ich hoffe das er von Beorn noch richtig verhauen wird, bevor dieser fliehen kann.

  • Tylstyr und Zidaine zärtlich miteinander verbunden ? Das hat mich überrascht, es passierte so plötzlich. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich denke nicht, dass es Zidaine ernst ist, womöglich spielt sie nur mit Tylstyr.


    Ob die inszenierte Unterhaltung zwischen ihm und Tjone irgendetwas an der Haltung von Zidaine geändert hat? Ich denke nicht. Man weiss ja auch nicht, wie lange sie dem Gespräch überhaupt zugehört hat.


    Kopulierende Goblins. Bei der Szene musste ich schmunzeln, sie kam für mich ziemlich überraschend. Das Gesicht von Shaya kann ich mir gut vorstellen :D. Dann zeigt Shaya wieder wahre Größe, als sie den Konflikt löst und nicht mehr passiert. Aber musste Irulla der Goblinfrau wirklich gleich den Arm abschiessen...tztztz.



    Das ist eine kleine Hommage an "Lethal Weapon", wo das einer der Cops auch macht. :)


    Die Szene mit Mel Gibson war wirklich cool.



    Selbstverständlich nicht!
    :D


    Auf keinen Fall, der Foggwulf hätte der miesen Tussi bestimmt widerstanden, das wohl !



    Der Sklavenhalter Nachtalb hat mich mit seiner elfischen Aussprache wieder zum schmunzeln bringen müssen. Ich hoffe das er von Beorn noch richtig verhauen wird, bevor dieser fliehen kann.


    Das hoffe ich auch, er hätte eine Abreibung auf jeden Fall verdient.

  • Gleich der Beginn dieses Abschnitts hat mir mit der kindlichen Freude von Praioslob, wenn er auf dem Rücken eines Ponys oder Pferdes sitzt, wieder gut gefallen. Außerdem bekommen wir bei seinem Gespräch mit Hern'Sen einen kleinen Einblick, was die Sairan-Hokke nun nach der Seuche bewegt, die Rivalität zwischen Crottet und Hern'Sen um Phanta.


    Ich bin gespannt, was Crottet eigentlich tun wird, wenn sich die Ottajasko von den Nivesen trennen wird: wird er Phileasson weiterhin begleiten, zu seinem Stamm zurückkehren oder sich wieder z.B nach Riva begeben? Macht Nirka ihre Entscheidung als Oberhaupt der Sippe von Crottets Entscheidung abhängig? Oder ist sie sich selber noch nicht sicher, ob sie bei den Menschen oder bei den Wölfen bleiben möchte. Wenn Crottet und Phanta zusammenkommen, dann wäre das ein starkes Argument für Crottet, bei seinen Leuten zu bleiben, zumal ich nicht glaube, dass sich Phanta sehr wohl in einer Stadt fühlen würde, bei den Problemen, die sie mit ihren Narben hat.


    Zidaine und Tylstyr turteln miteinander? Was ist denn hier geschehen, habe ich irgendwas verpasst ;D? Ich würde mich ja freuen, wenn die beiden zusammenkommen und Zidaine es ehrlich mit ihm meint, denn er scheint schon ziemlich verliebt zu sein. Aber am meisten bin ich jetzt gespannt, wie Zidaine das Gespräch zwischen Tjorne und Tylstyr aufnehmen wird. Ich hoffe so, wie sich Tylstyr das erhofft. Ich finde es gut, was er sich ausgedacht hat, ob es den erwünschten Erfolg hat, bleibt abzuwarten; aber das weiß man nie vorher.


    In Gerasim hätte ich es durchaus auch noch ein paar Tage ausgehalten, so ein schöner Ort, auch wenn sie eine scharfzüngige Geweihte haben ;D Was in Abduls Kopf so vor sich geht, würde mich auch interessieren, ist er wirklich so abgehoben oder folgt er irgendwas? Wobei, das er bisher getan hat, wirklich relativ harmlos ist. Und auch wenn mich die regenbogenfarbenen Sterne ein wenig an rosa Glitzerstaub erinnerten, fand ich die Szene schön - vor allem Tylstyrs Schlusssatz.


    Die ganze Zeit warte ich darauf, dass irgendetwas Schlimmes geschieht und als die Gerölllawine am Rabenpass runterkommt, dachte ich, jetzt ist es soweit. Zumal Nirka kurz vorher andeutet, dass in dem Gebirge etwas lauern würde. Bezog sich das tatsächlich auf die Goblins oder lauert dort noch eine größere Gefahr?
    Hach, Shaya wieder, wie sie clever ein Massaker verhindert :herz: Es muss dann auch keiner grinsen oder die Augen verdrehen, weil sie nicht gleich erkannt hat, was die Goblins auf der Lichtung getrieben haben ;D


    Was mich verwundert hat, dass niemand den Wolfspfad kennt, ich bin bisher davon ausgegangen, dass das ein bekannter Pfad ist. Schon blöd, wenn man überhaupt nicht weiß, ob man eigentlich auf der richtigen Spur ist. Phileassons Überlegungen mit Festum hören sich aber logisch an, daher würde ich wohl auch dorthin reisen.
    Nirkas Geheimnis wird weiterhin gut gehütet, aber wenn sie noch ein paar Mal die Kontrolle über sich verliert, kann sich die Ottajasko irgendwann doch mal einen Reim darauf machen.


    Beorn und seine Leuten schuften immer noch im Himmelsturm. Als er sich wieder von der blöden Plunse rumkriegen lässt, hätte ich ihn am liebsten geohrfeigt, er begibt sich immer mehr in ihre Abhängigkeit. Von Pardona ist es sehr geschickt gemacht, wie sie ihn mit Zuckerbrot und Peitsche dazu bringen will, dass er sie in der Ottajasko aufnimmt.
    Dann wieder denke ich, Beorn hat eigentlich keine Wahl, wenn er seine Ottajasko und sich nicht zum Tode verurteilen will, als ihr nachzugeben. Vielleicht hätte Beorn Zeryl am Anfang nicht so reizen sollen, so macht er sich zu angreifbar. Wobei mich nicht wundern würde, wenn er von Pardona die Anweisung bekommen hat, Beorn nicht zimperlich anzufassen und zu provozieren - ob das, was sie Beorn gegenüber behauptet, stimmt, wissen wir ja nicht. Ich traue ihr jedenfalls gleich zu, dass sie lügt.


  • Noch jemand, der meiner Meinung ist. Da fehlt doch was, oder?


    Ja, ich warte auch ständig darauf, dass hier was kommt - aber ich habe das Gefühl, dass beide bisher abwarten, sich vielleicht nicht sicher sind, was sie selbst wollen.


  • Das ist eine kleine Hommage an "Lethal Weapon", wo das einer der Cops auch macht. :)


    Gelungen - ich musste direkt an Mel Gibson denken, wie er sich die Schulter selbst wieder einrenkte :D



    Ah, wieder unterschiedliche Einschätzungen in der Lese-Ottajasko. Was denkt Ihr: Gute Idee - schlechte Idee - hat es geklappt?


    Ich finde es eine gute Idee, auf dem bisherigen Weg kam er nicht an Zidaine heran. Ob es Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Aber immerhin hat er was getan.



    Denkt Ihr, die Situation ist jetzt stabil?


    Nein, dazu ist Zidaine zu launisch und sprunghaft.



    In der Gerasim-Szene sind aber einige wichtige Informationen ausgesät, die später noch einmal aufgegriffen werden - allerdings nicht notwendigerweise bereits in diesem Roman. ;)


    Ah, das dachte ich mich schon beinahe.


  • Apropo: Ich habe tatsächlich im Himmelsturm die Überschriften nachgelesen und mit Entsetzen festgestellt, dass wir da nur 2 Tage waren!!!! :o Gefühlt hat sich das wie 100 Jahre.
    Habe ich das richtig gerechnet, dass Beorn nun schon über 2 Monate dort verweilen muss?


    Dass das nur zwei Tage waren, hat mich nachträglich auch überrascht, das kam mir viel länger vor. Überlegt doch mal, was Phileassons Ottajasko in den beiden Tagen alles erlebt hat, während Beorn mit seinen Leuten relativ entspannt unterwegs war. Gute zwei Monate als Strafe im Himmelsturm ist aber allmählich heftig genug und ich würde ihnen wünschen, dass sie diese verfluchten Turm bald hinter sich lassen können.


  • Ausserdem befindet sich in dieser Gruppe der Karen, die die Helden nun begleiten auch "Karin das Karen", zumindest eben in unserer Version dieser Geschichte :) Unsere Helden hatten zu einem Tier der begleiteten Karen eine besondere Beziehung aufgebaut und ihr dann den Namen Karin gegeben. Wir mögen es am Spieltisch zu lachen und nehmen gerne mal einen gespielten Kalauer mit. Dieses Karen war dann mal tollpatschig, schmusig oder in Gefahr. Dies gab den Helden eine besondere Motivation auf diese Tierherde und ihre Karin aufzupassen. Seitdem sind wir alle große Fans dieser Tiere. Mehr gibt es dazu aber auch nicht zu erzählen.


    Das ist ja herzig :herz: :herz:


  • Der Sklavenhalter Nachtalb hat mich mit seiner elfischen Aussprache wieder zum schmunzeln bringen müssen. Ich hoffe das er von Beorn noch richtig verhauen wird, bevor dieser fliehen kann.


    Ich denke auch, dass Beorn dafür sorgt, dass Zeryls Lebenserwartung plötzlich drastisch sinkt.


  • Der Reise nach Gerasim war ein schöner Kontrast zum verschneiten Riva. Die Atmosphäre zwischen den Baumhäusern und den Elfen war schön zu lesen.


    In gewisser Weise war das auch beim Schreiben erholsam. :)
    Das Lied in dieser Szene ist übrigens auch in der Überarbeitung entstanden (auf den Leserwunsch nach mehr Liedern hin). In der ursprünglichen Fassung hat Ohm zwar auch gesungen, aber der Liedtext wurde nicht wörtlich wiedergegeben.



    Man konnte sich von der hier beschriebenen [Goblin-]Sippe ein gutes Bild machen.


    Hier war ganz witzig, dass die Rollenspielredaktion meinte, es seien viel zu viele Goblins dort unterwegs. Aber wie das so ist - im Abenteuer ist die Zahl angegeben, und da die dortigen Angaben unsere Richtschnur sind, ist es dann beim großen Rotpelz-Gewimmel geblieben.



    Tylstyr und Zidaine zärtlich miteinander verbunden ? Das hat mich überrascht, es passierte so plötzlich. Damit hätte ich nicht gerechnet.



    Zidaine und Tylstyr turteln miteinander? Was ist denn hier geschehen, habe ich irgendwas verpasst ;D?


    Wie meine Mutter sagte: "Erst interessieren sie sich nicht für die Mädchen, dann dreht man sich einmal kurz um, und zack! - schon halten sie Händchen! ;D



    Dann zeigt Shaya wieder wahre Größe, als sie den Konflikt löst und nicht mehr passiert.



    Hach, Shaya wieder, wie sie clever ein Massaker verhindert :herz:


    Ja, Stärke äußert sich nicht immer in Brutalität, sondern manchmal auch darin, unter Stress einen klaren Kopf zu bewahren. Shaya, alle mögen Sahaaa-YAAAAA ... :)



    Aber musste Irulla der Goblinfrau wirklich gleich den Arm abschiessen...tztztz.


    Ausnahmsweise bin ich hier unschuldig: Ursprünglich war das nur ein "Streifschuss", aber Kollege Bernhard meinte: "Nix! Das muss ein Volltreffer sein!" Ich fand aber, dass nicht jeder Held immer genau die Zwölf treffen muss, und dann haben wir uns geeinigt, dass eben der Arm ab ist.



    Auf keinen Fall, der Foggwulf hätte der miesen Tussi bestimmt widerstanden, das wohl !


    Ganz meine Meinung! Bernhard, hier genau hinschauen: Unsere Leserinnen haben den Durchblick und erkennen den moralisch gereifteren Drachenführer - und damit einzig würdigen König der Meere! ;D



    Ich bin gespannt, was Crottet eigentlich tun wird, wenn sich die Ottajasko von den Nivesen trennen wird: wird er Phileasson weiterhin begleiten, zu seinem Stamm zurückkehren oder sich wieder z.B nach Riva begeben? Macht Nirka ihre Entscheidung als Oberhaupt der Sippe von Crottets Entscheidung abhängig?


    Ich denke, ich darf verraten, dass das in diesem Buch noch geklärt wird. ;)



    Dass das nur zwei Tage waren, hat mich nachträglich auch überrascht, das kam mir viel länger vor. Überlegt doch mal, was Phileassons Ottajasko in den beiden Tagen alles erlebt hat, während Beorn mit seinen Leuten relativ entspannt unterwegs war.


    Tja, da zahlen sich Disziplin und Erfahrung des Größten aller Entdecker aus ... ;D



    Das ist ja herzig :herz: :herz:


    Ja, das finde ich auch putzig. :D

  • Tylstyr und Zidaine bandeln jetzt dann doch miteinander an. :flirt: Ich bin gespannt, wo das noch so hinführt. Ob Zidaine es wohl ernst meint oder gehört das alles zu ihrem Plan? Irgendwie traue ich der Sache noch nicht so recht.


    Der Ort Gerasim hat mit sehr gut gefallen. Ich konnte es mir richtig vorstellen, wie die Häuser mit der Natur eins sind und einige Teile der Häuser aus lebenden Bäumen bestehen. Wunderschön. Mir gefällt auch gut, wie hier Menschen und Elfen zusammenleben und sich sogar vermischen. Die Suche nach Abdul, der mit zwei wertvollen Büchern mal eben verschwindet war lustig. Die Hesindegeweihte konnte einem schon ein bisschen leid tun. Sie malt sich die schlimmsten Dinge aus und am Ende sitzt Abdul friedlich im Gras und plaudert mit der der ersten elfischen Spektabilität der Schule des direkten Weges Calaya Nebellied. Ich konnte mir das Gesicht von Serpentia in diesem Moment gut vorstellen. :totlach: Tylstyrs Frage am Ende dieses Abschnitt finde ich wundervoll: ".... gibt es größere Weißheit, als die Welt so zu sehen, dass sie einen glücklich macht?"


    Beim Zusammentreffen mit den Goblins musste ich an Beorn und sein Treffen mit den Schneeschraten denken. Da sieht mal wieder den Unterschied zwischen Phileasson und Beorn. Asleifs Ottajasko schlägt nicht einfach blind drauflos. Sie versuchen es im GUten zu lösen. Ach ja, und die phantastische Shaya schafft es mit einem Trick, dass alles ohne viel Blutvergießen abläuft. :klatschen:


    Der Versuch von Tylstyr eine Art Versöhnung oder Waffenstillstand zwischen Tjorne und Zidaine war ja süß. Aber ob es funktionert hat bleibt offen. Hat Zidaine das Gespräch bis zum Ende gehört oder hat sie sich vorher weggeschlichen? Diese Frage bleibt vorerst unbeantwortet. Ich glaube auch nicht, dass es wirklich funktioniert. Egal, ob Zidaine alles gehört hat oder nicht.


    Dann sind wir mal wieder bei Beorn im Himmelsturm. Beorn wird immernoch von Zeryl schikaniert. Diesmal sogar vor seiner gesamten Ottajasko. Es ist schon ein grausames Spiel, was Zeryl da mit Beorn spielt. Aber dann kommt ja Pardona "die Retterin" in Form der Wache und bewahrt Beorn vor dem Tod. Sie heilt ihn und was macht unser Blender? Vor lauter Dankbarkeit springt er gleich mal wieder mit ihr ins Bett. :nudelholz: :boahnee: :tststs: Männer ... Wo soll das bloß noch hinführen? Erschrocken war ich aber schon, dass Beorn Zeryl absichtlich so gereizt hat, in der Hoffnung zu sterben. Das ist ganz schön heftig. Und, wie er selber auch weiß, ein Verrat an seiner Mannschaft. Ich bin wirklich extrem gespannt, wie Beorn und seine Ottajasko aus dem Himmelsturm entfliehen und wie Beorn aus dieser verfahrenen Situation wieder rauskommt.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Ich habe es auch regelrecht krachen hören. Da ich regelmäßig an Schulterverspannungen und an einer Kalkschulter leide, kamen mir beim Lesen allein schon die Schmerzenstränen.


    Ja bei dieser Szene tat mir auch gleich die Schulter weh. Ich hätte mir auch am liebsten die Augen zugehalten, aber das ist bei einem Buch immer wenig hilfreich - eher im Gegenteil (Kopfkino)

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Also Herr, Kollege. Stellen wir mal die Fakten zum Himmelsturm auf ...
    Phileasson löst das zwei Tage Touristenticket und befindet sich, kaum, dass ein Mitglied der Ottajasko einenen scheuen Blick auf die tiefsten Tiefen geworfen hat, schon auf panischer Flucht. Dabei sorgt er noch dafür, dass Beorn Lebenslänglich bekommt. (Das einzig positive daran: Unter den Arbeitsbedingungen im gewerkschaftsfernen Himmelsturm mit Leihzwergen, ist die Lebenserwartung doch deutlich reduziert.)
    Nichts desto Trotz dringt Beorn auch in jene Bereiche vor, die Shaya nur mal kurz von weitem gesehen hat. Er geht den Geheimnissen wirklich auf den Grund. Er begegnet der Schöpferin der Kreaturen, die den Himmelsturm unsicher machen. Er weiß, was es heißt, Sklave der Nachtalben zu sein. Hat Phileasson die zweite Aufgabe mit zwei zugedrückten Augen mal so gerade erfüllt, hat Beorn diesen bitteren Becher bis zur Neige geleert. Da mag ein vorübergehendes Tief gestattet sein. Bald findet er zu seinem stählernen Willen zurück. Er wird seine Ottajasko da herausbringen. Koste es, was es wolle.


    Es ist alles eine Frage der Sichtweise .... :totlach: :totlach: :totlach:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • In Gerasim hätte ich es durchaus auch noch ein paar Tage ausgehalten, so ein schöner Ort, auch wenn sie eine scharfzüngige Geweihte haben ;D Was in Abduls Kopf so vor sich geht, würde mich auch interessieren, ist er wirklich so abgehoben oder folgt er irgendwas? Wobei, das er bisher getan hat, wirklich relativ harmlos ist. Und auch wenn mich die regenbogenfarbenen Sterne ein wenig an rosa Glitzerstaub erinnerten, fand ich die Szene schön - vor allem Tylstyrs Schlusssatz.


    Ja da stimme ich dir voll und ganz zu! :five:



    Was mich verwundert hat, dass niemand den Wolfspfad kennt, ich bin bisher davon ausgegangen, dass das ein bekannter Pfad ist.


    Das hat mich auch überrascht.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

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