07 - Ende Kapitel 3 ab "An ihrem vierten Tag ..." (Seite 285 - 332)

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  • Ein kleiner Tipp für diejenigen, die einer Spur folgen wollen, die wir recht dünn ausgelegt haben:


    Leomara zischt auf Seite 291:
    [quote author=Die Wölfin S. 291]
    Wir haben das Blut gefunden!
    [/quote]


    Wer dieser rätselhaften Aussage nachspüren möchte, findet in Die Wölfin auf Seite 67 den Auftrag Pardonas an Lossyril.
    Und wer wissen möchte, welcher Recke besonders viel Blut im Himmelsturm ließ, wird in Himmelsturm auf den Seiten 388/389 fündig. ;)


    und ...


    Mit diesem Leseabschnitt habt Ihr auch die Hälfte des Buchs geschafft! :klatschen:
    Mögt Ihr ein Zwischenfazit ziehen?

  • Ohhh ein versteckter Hinweis? Da muss ich doch gleich mal im Himmelsturm nachschauen. Doch zuerst mein Eindruck von diesem Leseabschnitt:


    Um es vorweg zu sagen: Zum ersten Mal habe ich etwas Kritik anzubringen. (Man möge mir verzeihen :unschuldig: ) Aber ihr bekommt ja schließlich auch genug Lob. Möchte euch ja nicht zu sehr verwöhnen hier :D


    Doch fangen wir vorne an.


    Seite 285 Osais und Barraculus einigen sich darauf auf Streitigkeiten zu verzichten, um keine Kraft dafür zu verschwenden. Sehr vernünftig. Das hätte ich den Beiden gar nicht zugetraut. Sehr löblich. :daumen:


    Leomara spielt unentwegt mit diese Kette und übt eifrig an den verschiedenen Figuren. Das berührt mich irgendwie, denn die KLeine kann auch mal ganz normal Kind-sein, nach allem was sie schon erleben musste. Auch dass sie im letzten Abschnitt schon, das Pony bekommen hat, hat mein mütterliches Herz erquickt. :flirt: Doch langsam hege ich den Verdacht, dass es mit dieser Kette mehr auf sich hat, als der bloße Zeitvertreib für Leomara. Oder sie soll uns irgendetwas verdeutlichen. Sie wird so oft betont, dass ich nicht anders kann, als irgendwie zu denken, wofür ist sie noch gut? Und wenn es wirklich nur eine banale Kette ist, so zeigt sie uns zumindest, wie eifrig und ehrgeizig die Kleine ist. Dass sie die Geduld aufbringt immer weiter zu üben, bis sie eine neue Figur zustande bringt. Fähigkeiten, die einem immer im Leben von Vorteil sein werden. Mal sehen, ob ich da nur die Flöhe husten höre oder die Kette tatsächlich eine besondere Bewandtnis hat. ???


    S. 295: "Die Seuche war von dämonischen Sendboten hervorgerufen worden, vermutlich Dienern der Belzhorash, der fauligen Monarchin des ewigen Siechtums."


    Was für ein toller Satz! Ich sah sie unmittelbar vor meinem geistigen Auge die faulige Monarchin :kochen: :verrueckt:


    Auf Seite 298 dann die herzergreifende Szene mit dem verstorbenen Kind. :'( Und wie der Vater dann noch eins ihrer Lieblingslieder auf der Flöte spielt! Sehr berührend. Was kann es Schlimmeres geben, als einen Vater, der seine Tochter überlebt?


    So nun nähern mir uns der Seite 300 und erstes Stirnrunzeln macht sich bei mir breit. Zunächst einmal: ich bin sehr interessiert an Pflanzenheilkunde. Dennoch, diese schreckliche Seuche soll allein durch den Sud von Gulmond geheilt werden? ::) Neee das scheint mir irgendwie nicht plausibel. Zuerst denke ich, dass mir gerne weitere Informationen erhoffe über das was Barraculus herausfindet durch seine Forschungen usw. Irgendwie scheint mir das nicht sonderlich glaubwürdig. Eine so gravierende Seuche und so eine schnelle und einfache Heilung durch diese eine Pflanze? Hier hätte ich mir doch etwas mehr Komplexität gewünscht! Diese ominöse Seuche wird so lange aufgebaut, folgt uns seit Riva, der Spannungsbogen steigt quasi unentwegt, dann endlich das Nivesenlager und nun ist alles so einfach gelöst? ??? Hmmm...irgendwie hatte ich da jetzt erhebliche Probleme mit. Bei aller Heilkraft, die so manchem Kraut inne wohnt, so halte ich DAS doch für etwas übertrieben. Wenn dieser Gulmond nun beteiligt daran gewesen wäre zusammen mit irgendetwas anderem noch, ja gut, das hätte ich gelten lassen. Aber so? Da fehlt mir irgendwie was. Da will ich mehr wissen, über die medizinischen ZUsammenhänge bzw. DAS was sich im Kopf des Doctores abspielt. Für mich eine Schwachstelle. Das ging mir nun doch entschieden zu schnell mit der Heilung. Außerdem stammte das Wissen um Gulmond doch sicherlich vom Medicus. Aber dieses Wissen hatte er ja sicherlich auch schon in Riva! Also warum, sollte er es erst jetzt anwenden? Hmm......einfach ein paar Ungereimtheiten. Sonst seid ihr da immer sehr sehr gründlich und genau, dass ich mich jetzt etwas gewundert habe. ::) Aber vielleicht könnt ihr das irgendwie erläutern.


    Ein weiteres Detail auf Seite 300. Dort wird erzählt, dass keine Trommeln das Abkochen überlebt haben. Aber die Flöten??? :-\ Sind die denn nicht aus Holz? Das verzieht sich doch direkt im Wasser, von kochendem Wasser ganz zu schweigen? Oder? ::)


    Interessant fand ich die Gedanken, die sich Shaya über Salarin macht auf Seite 302.


    Sehr stark ist die Szene mit Shaya und Zidaine (307). Zidaine wagt es Shayas Göttin anzuzweifeln und Shaya reagiert sehr mutig und lässt sich keine Angst machen von Zidaine. "Aber solange wir leben, können wir uns entscheiden. ()Du kannst das Gute und Helle wählen, an jedem Tag neu." Sehr schön. Meine kleine weise Shaya. Du hast ja so recht. :bussi: und doch mag dies nicht jedem gelingen, der in Dunkelheit gehüllt ist. Shaya glaubt stets an das Gute, an die Hoffnung. Das berührt mich sehr und ich bin da sehr nahe bei ihr! Eine tolle Stelle. (Seht ihr, ich lobe auch wieder ;D )


    "Ihr Plappermund hatte sie schon oft in Verlegenheit gebracht." OHJA. DAS kenne ich :totlach: :totlach: :totlach::unschuldig:


    S.316 Praioslobs ehrenhafter Versuch Shulinais Leben zu retten ist ja nun wirklich so ergreifend. Habe ich je von Salarin geschwärmt? (Ich glaube mir ist das gerade entfallen :totlach: ) Praioslob hat mich zutiefst berührt (und ich denke, was für ein Gefühlschaos tun uns die Autoren manchmal an? Kaum mag man jemanden, disqualifiziert er sich wieder an anderer Stelle. ::) ) Wer hätte die Tänzerin nicht bis zum Ende in dem Glauben gelassen, dass ihr Salarin gleich kommt. Ich verstehe ja, dass es nicht in seine Logik passt, sich mit jemandem zu beschäftigen, dessen Melodie schon ausklingt, aber Abschied nehmen....wenigstens anstandshalber??? Hallo Herr Elf??? Ist ihr Herz vielleicht im Elfenturm zu einem Eisklotz mutiert? ;D :boahnee: das war doch sehr deprimierend, wie sehr ihn das Ganze kalt ließ. Phileasson versucht zwar zu vermitteln und greift beherzt ein, aber am Ende steht Praioslob doch alleine da mit seiner Ohnmacht und Hilflosigkeit und sicherlich auch seinem Schmerz. :'( Traurig!!!


    S 324 Salarin glaubt also tatsächlich Praioslob in seiner überlegten Art könne die Lehren der Geweihten besser zusammenfassen, als Shaya, die mit dem Herzen glaubte. :o EINSPRUCH! Ich glaube das nicht. Es zeigt aber Salarins rationales Denken UND es wird mir immer unsympathischer was da so in ihm vorgeht! :( Sollte ein Elf nicht feinfühliger sein und auch empfinden? Ich setze alles auf Shaya! So! :D


    Zu guter letzt: S. 331 Die Karene verströmen säuerlichen Angstschweiß??? Echt jetzt? :-\ Das sind doch Tiere mit Fell, die schwitzen doch nicht säuerlich, wie jemand mit einer Haut, aus deren Poren so etwas dringen kann. Die hecheln eher wenn sie warm haben. Aber komische Schweißgerüche kann ich mir da nicht vorstellen. *grübel*


    Ansonsten eine sehr magische Szene zum Ende, in der wir quasi mit Salarin und Zidaine im Gebüsch hocken und beobachten, wie Nirka sich in einen Wolf verwandelt. Eine sehr gelungene Szene, wie sie da hockt auf ihrem Fell mit wippenden Brüsten und glitzerndem Haar und heult. Gänsehaut pur. Hat mir sehr gut gefallen :)


    So, das war's für heute. Ein durchmischter Abschnitt für mich, mit teils sehr starken Szenen (Praioslob, Zidaine-Shaya, der Bestattung des Kindes und am Ende der Verwandlung Nirkas) und einigen Schwächen, wie oben genannt (Seuche zu schnell geheilt, nicht nachvollziehbar wie es zur Heilung kam, mehr Details gewünscht, zu wenig von Barraculus' Denken erfahren, Nicht nachvollziehbare Details wie Abkochen Trommeln/ Flöten, Schweißgeruch Karene)


    Mal sehen, was ihr dazu sagt.


    :winken:

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  • Da hab ich doch glatt, das Zwischenfazit vergessen:


    Also mir hat es bis hierhin sehr gut gefallen. Wieder wird man gefangen von einer besonderen Atmosphäre. Nirkas Erzählstrang zieht mich völlig in den Bann und auch die Neugier auf immer mehr Puzzleteile wächst bei mir. Allein die rätselhafte Pardona. Ich möchte jetzt unbedingt wissen, wie das alles zusammengehört. Salarin hat irgendwas damit zu tun und auch wie sich Galayne weiterentwickelt macht alles sehr spannend. Für mich hat die Saga einen Suchtfaktor. Jeder Teil war bisher völlig anders, aber nie langweilig, oft überraschend und immer ein Lesegenuss. Was freue ich mich, dass es weitere Teile geben wird. Ich fühle mich vielen Figuren sehr verbunden und freue mich immer auf ein Wiedersehen :)


    An diesem Band gefällt mir vor allem auch die viele frische Luft, nach den Engen des Himmelsturms ;) Der Himmelsturm war einfach sehr anstrengend, wenn auch extrem spannend, aber er hat mir einiges abverlangt. In "Die Wölfin " fühle ich mich etwas besser aufgehoben.

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  • Mein lieber Medicus hat also doch was drauf mit seinen Gulmondblättern. Gut, dass sie ihn mitgenommen haben. Doch ich hatte schon im letzten Abschnitt den Eindruck, dass Phileasson schon ganz genau weiß, was er an ihm hat.
    Sind die paar Nivesen, die nun schon mit anpackten, nun beschwerdefrei oder krankheitsfrei? Das habe ich erst nicht herauslesen können, aber dann wurde es ja sogar in Zahlen angegeben.
    Wäre passend, wenn Leomara am Ende einen Wolf aus ihrer Holzkette formen könnte.
    Dass Leomara Visionen bekommen kann, das wusste ich bis dahin noch gar nicht! Das kam echt mal gruselig überraschend. Immer sind es die unschuldigen kleinen Mädchen, die sowas schauerliches dahersagen. Gut, dass Praioslob nicht Exorzist spielt. ^^
    Shaya fühlt sich durch Salarin mit seinen Melodien also ähnlich genervt, wie ich mich fühle. Hach, ich sagte ja schon, dass ich sie mag. :>


    Ganz schön übel war es, als Zidaine und Salarin vor Leomara miteinander stritten und dann auch noch das verstorbene Kind erwähnten. Arme Leomara. Zidaine ist echt nicht mein Fall. Egal, was sie durchgemacht hat. Genau wie Shaya es sagte, könne man sich auch umentscheiden und die Dinge anders (positiver) sehen.


    Ging es bei dem Eid wirklich um die Ottajasko oder hat Zidaine gegenüber einer anderen Macht ihren Eid geleistet? Würde mich wohl schon interessieren, wenn ich sie mehr leiden könnte, aber ich habe mich nun entschieden und stehe auf Tylstyrs Seite (da stimmt mich auch kein Pony um^^). Mensch, hat der ein Glück, dass sie ihn nicht umbringen will. So von oben herab. -.- Klingt auch schon halb wie Pardona. Oh und die Szene, in der sie sich Tylstyr angeboten hat, da ist schon wieder eine Parallele zu Pardona zu erkennen. Mit einem großen Unterschied: Sie hat bei Weitem nicht so viel erreicht und ich mag Pardona immer noch unglaublich gern. <3


    Praioslob hat Shulinai wirklich sehr geliebt und wird es Salarin ganz schön nachtragen, dass er sich nicht die Zeit genommen hat, um in Shulinais letzten Stunden für sie da zu sein. Salarin hat aber eben im Gegensatz zu ihm keinerlei Gefühle für sie entwickelt. Ihr Hand auf dem Sterbebett zu halten und ihr etwas vorzugaukeln, dazu muss er sich wirklich nicht verpflichtet fühlen.


    Zitat

    Wenn dieser Gulmond nun beteiligt daran gewesen wäre zusammen mit irgendetwas anderem noch, ja gut, das hätte ich gelten lassen.


    Die Elfenlieder und Gebete?


    Ich hatte auf ein Gespräch zwischen Crottet und Nirka gehofft, aber nichts dergleichen. :-(


    Ich muss auch sagen, dass ich bezogen auf die Krankheit nicht ganz den Durchblick behalten habe. Sie haben die Seuche doch gar nicht besiegt! Sie setzt sich in anderen Stämmen eventuell immer noch fort. Wie können sie da einfach weiterziehen wollen, ohne sie im Kern bekämpft zu haben, gerade wenn es eine dämonische Ursache gibt? Es war doch ihre Aufgabe, gegen die Krankheit anzukämpfen. Wie genau hat Phileasson im Speziellen auch diese Aufgabe bitteschön gelöst? Er hat ein paar Heiler zum Stamm geführt. Das war sein einziger Beitrag, oder habe ich da was verpasst? Und was war jetzt die genaue Lösung? Von allem etwas? Die Nivesen etwas stärken, dass sie selber die Krankheit besser abschütteln können?


    Die Reise mit Phileasson gefällt mir bisher am meisten. Musste ja schon etwas lange warten auf den Einstieg. Insgesamt ist alles sehr stimmungsvoll. Die kurzen Vertiefungen der Charaktere gefallen mir richtig gut. Was mich dabei erstaunt, ist, dass man je nachdem, was man zusätzlich erfährt, wirklich komplett seine Einstellung zu der Person ändert. Meine bisherigen Lieblinge: Shaya und Barraculus. Tylstyr noch und Lunda (?) aus Beorns Mannschaft. Pardona selbstverständlich auch!
    Und wenn ich zwischen Phileasson und Beorn eine Entscheidung treffen müsste, dann liegt Phileasson klar Vorne. :-)

    Liebe Grüße

    Juliane

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  • Erst einmal zu der Spur der Autoren:


    Lossyril Spinnenhaar war einst die Geliebte von Galayne, bis sie erfuhr was er wirklich war. Pardona befahl ihr, die Rache zu vollstrecken.
    Lossyril war also der "Dämon", der die Krankheit verbreitet hat vermute ich.
    Am meisten Blut hat Crottet im Himmelsturm verloren. Wahrscheinlich wurde sein Blut zur "Schaffung" der Krankheit oder zur Verbreitung benutzt.
    Bin ich da auf der richtigen Spur?


    Jetzt zum Abschnitt:


    Die Gulmondblätter tragen also massgeblich zur Heilung der Krankheit bei. So wie ich es verstanden habe, sind sie kein direktes Heilmittel, wirken aber heilungsfördernd. Viellicht stärken sie in irgendeiner Form das Immunsystem speziell für diese Art von Leiden.


    Shulinai tat mir sehr leid. Ich hätte ihr gewünscht, dass Salarin sich zumindest etwas zu ihr setzt, auch wenn er sicher ist, dass er nicht mehr helfen kann, hätte diese Geste Shulinai geholfen. So naturverbunden und gelegentlich vergeistlicht Salarin auch ist, so wenig Mitgefühl hat er. Das fand ich sehr schade und das hat ihn für mich in diesem Moment unsympathisch gemacht. Er reagiert zu sachlich und zu wenig emotional, dafür habe ich kein Verständnis.


    Bei Zidaine bin ich hin und hergerissen. Sie meinte es gut, als sie Galayne zu Leomara "gezerrt" hat und als sie der Kleinen dann auch noch das Pony gebracht hat war ich hingerissen von ihr. Auf der anderen Seite ist sie hart und direkt und fühlt sich der dunklen Seite zugehörig. Was natürlich kein Wunder ist, wenn man weiss, was ihr angetan wurde.
    Der Disput mit Shaya hat die unterschiedliche Sichtweise der beiden gezeigt.


    Und Zidaine und Salarin wissen jetzt, dass Nirka eine Gestaltwandlerin ist. Die Szene der Verwandlung war super beschrieben.

  • Ach und das Zwischenfazit:


    Super wie die anderen beiden Teile auch.
    Das düstere und beklemmende Gefühl im Himmelsturm war gut eingefangen, ich bin aber auch froh, jetzt wieder mit den Protagonisten durch die Landschaft zu reisen. Man atmet irgendwie befreiter durch :)


  • Außerdem stammte das Wissen um Gulmond doch sicherlich vom Medicus. Aber dieses Wissen hatte er ja sicherlich auch schon in Riva! Also warum, sollte er es erst jetzt anwenden?


    Gulmond, auch Einbeere genannt, ist eine sehr potente Heilpflanze, die aber nicht übermäßig häufig vorkommt. Vermutlich hat er sie in Riva nicht gehabt - und da gerade erst der Frühling anbricht, konnte er sie auch nicht ernten (im Winter sind die Beeren noch nicht so weit).


    Die Gulmondblätter tragen also massgeblich zur Heilung der Krankheit bei. So wie ich es verstanden habe, sind sie kein direktes Heilmittel, wirken aber heilungsfördernd.


    Genau. Im Spiel geben sie Lebenspunkte zurück.



    Ein weiteres Detail auf Seite 300. Dort wird erzählt, dass keine Trommeln das Abkochen überlebt haben. Aber die Flöten??? :-\ Sind die denn nicht aus Holz?


    Oder aus Knochen von Karenen oder deren Gehörn. ;)



    Sehr schön. Meine kleine weise Shaya. Du hast ja so recht.


    Shaya, alle mögen Shaaaaa-YAAAAA ... ;D



    S.316 Praioslobs ehrenhafter Versuch Shulinais Leben zu retten ist ja nun wirklich so ergreifend.


    Diese Stelle haben wir inzwischen auf zwei Lesungen vorgetragen. Ich könnte mir vorstellen, dass murkxsi nach ihrem Besuch in der Spielzeit in Krefeld Prioslob mit meiner Stimme sprechen hört und Salarin mit der von Bernhard. ;D Zu seiner Ehrenrettung sei angemerkt, dass mein Kollege auch Hern'Sen und Shulinai seine Stimme geliehen hat.



    S 324 Salarin glaubt also tatsächlich Praioslob in seiner überlegten Art könne die Lehren der Geweihten besser zusammenfassen, als Shaya, die mit dem Herzen glaubte. :o EINSPRUCH! Ich glaube das nicht.


    Na ja, etwas, das man intellektuell durchdrungen hat, lässt sich eben eher in Worte fassen, als ein Gefühl.



    Zu guter letzt: S. 331 Die Karene verströmen säuerlichen Angstschweiß??? Echt jetzt?


    Ja, das habe ich extra recherchiert. Huf- und Horntiere schwitzen, während Wolfsartige zur Temperaturregulierung hecheln.



    Gänsehaut pur. Hat mir sehr gut gefallen :)


    :freu:



    Doch ich hatte schon im letzten Abschnitt den Eindruck, dass Phileasson schon ganz genau weiß, was er an ihm hat.


    Phileasson setzt generell sehr auf die Stärken seiner Ottajasko. Bislang hat er noch bei jedem einen Weg gefunden, seine Fähigkeiten einzubringen.



    Shaya fühlt sich durch Salarin mit seinen Melodien also ähnlich genervt, wie ich mich fühle. Hach, ich sagte ja schon, dass ich sie mag. :>


    :D



    Zidaine ist echt nicht mein Fall. Egal, was sie durchgemacht hat.


    Das ist wirklich interessant!
    Ich glaube, niemand der den Prolog von Nordwärts gelesen hat, teilt diese Einschätzung ...


    Auf der anderen Seite ist sie hart und direkt und fühlt sich der dunklen Seite zugehörig. Was natürlich kein Wunder ist, wenn man weiss, was ihr angetan wurde.


    ... aber Janesways "unbefangene" Sicht auf Zidaine zeigt auch, wie die Menschen, denen Zidaine begegnet, auf sie reagieren werden - denn denen ist ihre Historie (mit Ausnahme von Tylstyr) ebenfalls unbekannt.



    Ging es bei dem Eid wirklich um die Ottajasko oder hat Zidaine gegenüber einer anderen Macht ihren Eid geleistet?


    Gut beobachtet - vielleicht reden Zidaine und Shaya hier aneinander vorbei ...? ;)



    Ihr Hand auf dem Sterbebett zu halten und ihr etwas vorzugaukeln, dazu muss er sich wirklich nicht verpflichtet fühlen.



    Shulinai tat mir sehr leid. Ich hätte ihr gewünscht, dass Salarin sich zumindest etwas zu ihr setzt, auch wenn er sicher ist, dass er nicht mehr helfen kann, hätte diese Geste Shulinai geholfen.


    Ah, das seht Ihr also unterschiedlich! Ich bin gespannt, wie die Lese-Ottajasko in Summe dazu steht ... Die meisten sind ja noch nicht in diesem Abschnitt.



    Es war doch ihre Aufgabe, gegen die Krankheit anzukämpfen. Wie genau hat Phileasson im Speziellen auch diese Aufgabe bitteschön gelöst?


    Das ist eine generelle Thematik: Die Drachenführer bekommen Aufgaben, aber ob und wie gut sie sie gelöst haben, wird zunächst nicht offenbart. Shaya ist zwar "Schiedsrichterin" (ebenso wie Lenya), aber das eigentliche Urteil fällt die Oberste Hetfrau, wenn die Wettkämpfer zurückkehren. Sie müssen also selbst einschätzen, ob die Aufgabe beendet ist und sie sich der nächsten zuwenden wollen.
    An dieser Stelle lohnt es vielleicht, die bisherigen Aufgaben Revue passieren zu lassen. Die ersten beiden wurden bereits beim Aufbruch verkündet:


    Hier nun die dritte Aufgabe, die Shaya per Prophezeiung empfängt:

    Zitat


    Wo die Knochen der Erde von vergangenen Zeiten singen, droht der gesichtslose Tod des Lebens Flammen zu löschen.
    Wappnet euch gut für einen Kampf, der nicht mit Stahl gefochten, da nahe scheint des ewigen Weges Ende.
    Geht den Wolfspfad, denn er wird euch zur Erkenntnis führen.


    Ich denke, das lässt Raum für Interpretation. Hat Phileasson alle Nivesen von der Seuche geheilt? - Nein. Hat er einen Kampf gewonnen, der nicht mit Stahl gefochten wird? - Ich denke, ja. Und jetzt warten der Wolfspfad und die Erkenntnis ...



    Was mich dabei erstaunt, ist, dass man je nachdem, was man zusätzlich erfährt, wirklich komplett seine Einstellung zu der Person ändert.


    :freu:
    Das spricht für facettenreiche Figuren. Mir gefällt auch gut, dass Ihr unterschiedliche "Lieblinge" habt.



    Und wenn ich zwischen Phileasson und Beorn eine Entscheidung treffen müsste, dann liegt Phileasson klar Vorne. :-)


    :banane:



    Lossyril Spinnenhaar war einst die Geliebte von Galayne, bis sie erfuhr was er wirklich war. Pardona befahl ihr, die Rache zu vollstrecken.
    Lossyril war also der "Dämon", der die Krankheit verbreitet hat vermute ich.
    Am meisten Blut hat Crottet im Himmelsturm verloren. Wahrscheinlich wurde sein Blut zur "Schaffung" der Krankheit oder zur Verbreitung benutzt.
    Bin ich da auf der richtigen Spur?


    80 von 100 möglichen Punkten. :daumen:
    Lossyril verwechselt Du möglicherweise mit Kayil’yanka, was die Beziehung zu Galayne angeht.
    Und sie war wohl auch nicht selbst der Dämon, denn ...


    S. 295: "Die Seuche war von dämonischen Sendboten hervorgerufen worden, vermutlich Dienern der Belzhorash, der fauligen Monarchin des ewigen Siechtums."
    Was für ein toller Satz! Ich sah sie unmittelbar vor meinem geistigen Auge die faulige Monarchin :kochen: :verrueckt:


    Das ist natürlich eine von den zwölf Erzdämonen, die den Zwölfgöttern gegenüberstehen.


    Aber irgendwer muss den Handel mit diesen dämonischen Sendboten ja abgeschlossen haben, um sie auf die Spur des Blutes zu setzen, das einer der Eindringlinge im Himmelsturm zurückgelassen hat. Und dann finden sie nicht nur "irgendwelche" Nivesen, sondern Crottets Sippe ...



    Und Zidaine und Salarin wissen jetzt, dass Nirka eine Gestaltwandlerin ist. Die Szene der Verwandlung war super beschrieben.


    :freu:



    Also mir hat es bis hierhin sehr gut gefallen. Wieder wird man gefangen von einer besonderen Atmosphäre.



    Super wie die anderen beiden Teile auch.


    :freu: :freu:

  • Barraculus hat tatsächlich auch dazu beigetragen, dass die Seuche mehr oder weniger geheilt wurde. Ich gebe zu, ich war da sehr skeptisch. Obwohl es mir irgendwie so einfach erschien, ich hätte da mit ein wenig mehr Spektakulärem gerechnet, zumal Tylstyr durch Leomaras Vision eindeutig erkennt, dass da was dämonisches am Werk ist. Und dann nur ein wenig Gulmond und Elfengesänge und schwupps ist die Seuche weg? ??? Na gut, warum soll auch nicht mal eine Aufgabe leicht erledigt werden können. Da muss Beorn aber derzeit eine schwierigere Prüfung bestehen >:D


    Aus Zidaine werde ich nicht ganz schlau. Immerhin wird sie Tylstyr nicht töten, aber wer weiß, was sie dann mit ihm macht. Da sie in ihrer Not wohl zu allen 12 Göttern gebetet hat, keiner sie aber erhört hat, kommt mir jetzt der böse Verdacht, dass sie mit dem 13. namenlosen Gott einen Deal abgeschlossen hat. Und der Preis dafür ist bestimmt kein kleiner.


    So, und dann kommen wir zu der Szene, wo Salarin Shulinai nicht helfen will, weil er für sie kein Lied mehr hat und auch erschöpft ist. Ich denke schon, dass er geholfen hätte, wenn er eine Melodie gehört hätte. Natürlich kann das Praioslob nicht nachvollziehen. Wer kann diesen seltsamen Elf schon verstehen? Diese Szene wurde übrigens in Krefeld vorgelesen und ich hatte beim Lesen tatsächlich die Stimmen von Robert und Berhard im Kopf, auch genau mit der Internation. Jetzt, wo ich mit Verständnis diese Szene las, kam sie mir noch schrecklicher vor als bei der Lesung. Und dann mit diesen Stimmen.... :o :'(


    Als Osais auf dem Fass stand, um was zu sagen, schob sich mir direkt Diogenes in den Kopf, der Philosoph, der im Fass gelebt hat. :D


    Und dann diese Aussage von Salarin: "In mir wohnt eine Dunkelheit, die mir selbst fremd ist" :o :o :o Da hatte ich irgendwie Gänsehaut. Was für ein schreckliches Geheimnis trägt Salarin da mit sich?


    Dass Elfen wohl doch altern können, war mir gar nicht so bewusst. Aber irgendwie finde ich es spannend, wie das genau funktioniert. Können Sie in dieser Welt auch einfach aus Altersgründen sterben und wie geht das von statten?


    Die Szene, wo Salarin mit Zidaine Nirka verfolgen und dann beobachten, fand ich sensationell und ich musste beim Lesen den Atem anhalten. Vor allem, weil ich irgendwie immer mit einer unbedachten Handlung seitens Zidaine rechnete. Glücklicherweise verhielt sie sich ja friedlich.


    So, jetzt mal lesen, was die anderen so schreiben.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Sehr stark ist die Szene mit Shaya und Zidaine (307). Zidaine wagt es Shayas Göttin anzuzweifeln und Shaya reagiert sehr mutig und lässt sich keine Angst machen von Zidaine. "Aber solange wir leben, können wir uns entscheiden. ()Du kannst das Gute und Helle wählen, an jedem Tag neu." Sehr schön. Meine kleine weise Shaya. Du hast ja so recht. :bussi: und doch mag dies nicht jedem gelingen, der in Dunkelheit gehüllt ist. Shaya glaubt stets an das Gute, an die Hoffnung. Das berührt mich sehr und ich bin da sehr nahe bei ihr! Eine tolle Stelle. (Seht ihr, ich lobe auch wieder ;D )


    Die Szene fand ich auch sehr stark



    Diese Stelle haben wir inzwischen auf zwei Lesungen vorgetragen. Ich könnte mir vorstellen, dass murkxsi nach ihrem Besuch in der Spielzeit in Krefeld Prioslob mit meiner Stimme sprechen hört und Salarin mit der von Bernhard. ;D Zu seiner Ehrenrettung sei angemerkt, dass mein Kollege auch Hern'Sen und Shulinai seine Stimme geliehen hat.


    Du kennst deine Leser aber verdammt gut 8)


    ... aber Janesways "unbefangene" Sicht auf Zidaine zeigt auch, wie die Menschen, denen Zidaine begegnet, auf sie reagieren werden - denn denen ist ihre Historie (mit Ausnahme von Tylstyr) ebenfalls unbekannt.


    Das finde ich in der Tat einen sehr interessanten Aspekt. Sie wirkt ja auch tatsächlich nicht besonders sympathisch mit der Zeit und und auch mir geht sie mittlerweile öfters auf die Nerven und ich bin mit ihren Handlungen nicht immer einverstanden, auch wenn ich weiß, warum sie so geworden ist.



    Zitat von: Janesway am Heute um 02:15:19
    Ihr Hand auf dem Sterbebett zu halten und ihr etwas vorzugaukeln, dazu muss er sich wirklich nicht verpflichtet fühlen.
    Zitat von: Delena am Heute um 13:51:44
    Shulinai tat mir sehr leid. Ich hätte ihr gewünscht, dass Salarin sich zumindest etwas zu ihr setzt, auch wenn er sicher ist, dass er nicht mehr helfen kann, hätte diese Geste Shulinai geholfen.
    Ah, das seht Ihr also unterschiedlich! Ich bin gespannt, wie die Lese-Ottajasko in Summe dazu steht ... Die meisten sind ja noch nicht in diesem Abschnitt.


    Das wäre nicht aufrichtig gewesen und hätte Salarin sicherlich nie getan. Dafür fehlt ihm die nötige Gefühlsduselei der Menschen. Auch wenn die Szene hart war, aber ich finde, die passte zu 100 %.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ach ja, Zwischenfazit:


    Auch "Die Wölfin" hat alles zu bieten, was man sich in einem guten Fantay-Roman wünscht. Auch die weitere Ausarbeitung der Figuren gefallen mir sehr gut. Man wird nur sehr lange auf die Folter gespannt, was denn nun aus Beorn wird.


    Mir gefällt besonders gut, dass es nie langweilig und langatmig wird und es sooo viele Dinge zu lesen gibt und man vermutlich alle Bücher sogar mehrmals lesen könnte und man immer wieder neue Dinge entdecken würde.


    Ich bin definitiv jetzt schon ein Fan bis zur letzten Stunde :herz:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Ja, Delena! Du hast Recht. Crottets Blut muss für die Schaffung der Seuche verwendet worden sein! Da sind wir doch schon ein Stückchen schlauer! :daumen:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Ja, Murkxsi! Mir ging es ja auch so mit der Seuche. Es wird solange aufgebaut, die Spannung steigt und dann ist alles -für mich- viel zu schnell "erledigt". Da bin ich ja froh, dass es mir nicht alleine so geht. Dachte schon, ich wäre zu pingelig. ;D


    Da beneide ich Dich aber, dass Du diese Salarin /Shulinai Szene live erleben durftest. Kann ich mir vorstellen, dass Du DAS nicht mehr aus dem Ohr bekommst! ;)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Gulmond, auch Einbeere genannt, ist eine sehr potente Heilpflanze, die aber nicht übermäßig häufig vorkommt. Vermutlich hat er sie in Riva nicht gehabt - und da gerade erst der Frühling anbricht, konnte er sie auch nicht ernten (im Winter sind die Beeren noch nicht so weit).


    Aber im Buch steht doch, dass die Blätter gekocht werden? Oder? Waren da Beeren im Spiel? Habe ich das überlesen? Muss ich doch nochmal nachsehen. Hmmm ER hat sie in Riva nicht gehabt? Ein Medicus von seiner Kunst? Der hat doch sicher gewisse Vorräte an Heilkräutern, getrocknet, pulverisiert oder wie auch immer, als ätherisches Öl? Hat der Medicus in so einem Fall niemanden, der ihm das Zeug irgendwo besorgt? ??? Jetzt sehe ich noch mehr Fragezeichen ::) :totlach: :unschuldig:


    edit Heimfinderin: Zitat repariert

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von Heimfinderin ()

  • Aus dem Wiki Aventurica:


    "Einbeeren besitzen eine heilende Wirkung, die durch Einkochen zu Einbeerensaft konserviert werden kann."
    "Werden Gulmond-Blätter zerkaut oder als Tee aufgegossen, führen sie zu vorübergehender Stärkung. Der Tee hilft bei den Krankheiten Sumpffieber, Zorgan-Pocken, Tollwut und Gilbe."
    Scheint doch nicht ganz dasselbe zu sein und die Gulmond-Blätter kann man gewiss trocknen, also auch als Medicus vorrätig haben, wenn man gut sortiert ist und so wie unser Doctore wirkt, müsste er eigentlich pingelig genau darauf achten, dass ihm seine Vorräte nicht ausgehen.


  • Barraculus hat tatsächlich auch dazu beigetragen, dass die Seuche mehr oder weniger geheilt wurde. Ich gebe zu, ich war da sehr skeptisch.


    Ein Mann der Wissenschaft verdient selbstverständlich größtes Vertrauen. ;D



    Da sie in ihrer Not wohl zu allen 12 Göttern gebetet hat, keiner sie aber erhört hat, kommt mir jetzt der böse Verdacht, dass sie mit dem 13. namenlosen Gott einen Deal abgeschlossen hat. Und der Preis dafür ist bestimmt kein kleiner.


    Hmmm ... Dazu sage ich jetzt mal nichts. ;)



    Jetzt, wo ich mit Verständnis diese Szene las, kam sie mir noch schrecklicher vor als bei der Lesung.


    Unsere liebliche Erscheinung hat der Situation zweifellos viel von ihrem Schrecken genommen.



    Dass Elfen wohl doch altern können, war mir gar nicht so bewusst. Aber irgendwie finde ich es spannend, wie das genau funktioniert. Können Sie in dieser Welt auch einfach aus Altersgründen sterben und wie geht das von statten?


    Es ist andersherum: Sie altern, weil sie sterben.
    Ein Elf hat so etwas wie ein "Lebensziel". Solange er an diesem arbeitet, bleibt sein Körper jung. Wenn er es erfüllt hat oder nicht mehr erfüllen kann, beginnt er zu altern. Bei manchen zieht sich das über Jahre, andere werden innerhalb von Tagen zu einem Greis und sterben.



    Die Szene, wo Salarin mit Zidaine Nirka verfolgen und dann beobachten, fand ich sensationell und ich musste beim Lesen den Atem anhalten.


    :freu:



    Das wäre nicht aufrichtig gewesen und hätte Salarin sicherlich nie getan. Dafür fehlt ihm die nötige Gefühlsduselei der Menschen. Auch wenn die Szene hart war, aber ich finde, die passte zu 100 %.


    Okay, noch ein Strich in der Spalte "Verständnis für Salarin". :)



    Auch "Die Wölfin" hat alles zu bieten, was man sich in einem guten Fantay-Roman wünscht.


    :freu:



    "Einbeeren besitzen eine heilende Wirkung, die durch Einkochen zu Einbeerensaft konserviert werden kann."
    "Werden Gulmond-Blätter zerkaut oder als Tee aufgegossen, führen sie zu vorübergehender Stärkung. Der Tee hilft bei den Krankheiten Sumpffieber, Zorgan-Pocken, Tollwut und Gilbe."
    Scheint doch nicht ganz dasselbe zu sein und die Gulmond-Blätter kann man gewiss trocknen, also auch als Medicus vorrätig haben, wenn man gut sortiert ist und so wie unser Doctore wirkt, müsste er eigentlich pingelig genau darauf achten, dass ihm seine Vorräte nicht ausgehen.


    In meiner Vorstellung von Aventurien müssen wir große Abstriche vom Apothekenwesen machen, wie wir es heute kennen. Auch in einer Stadt wie Riva ist nicht jede Arznei vorrätig, und erst recht nicht in jeder Menge. Selbst, wenn er eine passende Arznei gehabt hätte, hätte Barraculus kein Studienobjekt gehabt - das war ja einer der Gründe, aus denen er sich Phileasson überhaupt angeschlossen hat: Er wollte die Seuche aus der Nähe studieren.
    Generell muss man zwischen der Beere selbst (der Saft wird auf den Pusteln ausgedrückt) und den Blättern (die kaut man oder kocht einen Tee daraus) unterscheiden. Das sind zwei verschiedene Anwendungsgebiete - das eine heilt, das andere kräftigt und gibt dem Körper somit Zeit, die Krankheit zu bekämpfen. Die Heilung selbst kann durch das körpereigene Immunsystem erfolgen - oder mithilfe elfischer Heilgesänge, oder unterstützt von göttlichem Beistand, den Shaya oder Osais erflehen ...
    Die Krankheit selbst ist manchen Ärzten übrigens bekannt: eine Variante der Zorgan-Pocken, benannt nach der Stadt Zorgan. Speziell ist in dem Fall, den Phileasson erlebt, der Übertragungsweg an die "Erstinfizierten" - hier bringen die Dämonen den Keim der Verderbnis aus, wobei sie Blutsverwandte von Crottet suchen.

  • Zitat

    Die Heilung selbst kann durch das körpereigene Immunsystem erfolgen - oder mithilfe elfischer Heilgesänge, oder unterstützt von göttlichem Beistand, den Shaya oder Osais erflehen ...


    So hatte ich es mir auch gedacht, dann war es wirklich das Zusammenwirken sämtlicher Hilfskräfte. Vielleicht hat selbst Shulinais Tanz seine Wirkung gehabt. Stand eigentlich irgendwo beschrieben, dass Phileasson auch mit anpackte und die Kranken versorgte?
    Nachdem ich den Teil über die Aufgabenverkündung gelesen habe, verstehe ich auch, warum Shaya nicht mit den Goblin verfolgen durfte, was sie ja so ärgerte. Er muss ihre Sicherheit gewährleisten. Schluss, aus, Ende.


    Zidaine ist auch nachdem ich ihre Hintergrundgeschichte nun durchgelesen habe, immer noch nicht mein Fall. Diese Spielchen, die sie treibt und ihre gesamte dunkle Art. Sie nimmt keine Hilfe an und ist für gar nichts zugänglich. Um sie wäre es mir nicht schade, pöse ausgedrückt. :> Ein Tier, das zuviel leidet, erlöst man schließlich auch von seinem Schmerz. Tüdelü... :unschuldig:
    Ich wünsche mir im Gegensatz zu anderen hier auf jeden Fall kein Happy End für sie und Tylstyr, denn das gibt es aus meiner Sicht schlichtweg nicht!


    Eine Frage ist mir gerade gekommen: Wenn man die große Zahl an toten Nivesen nimmt und sie der geringen Zahl an Geretteten aus dem Himmelsturm gegenüberstellt...Hat die Wettfahrt da bisher nicht eher Schlechtes als Gutes gebracht, wenn sie der Auslöser für all diese Ereignisse war (dann dürfte man die geretteten Nivesen nicht positiv anrechnen)? Bringt Phileasson etwa eher *schluck* Tod und Verderben? :o


  • Eine Frage ist mir gerade gekommen: Wenn man die große Zahl an toten Nivesen nimmt und sie der geringen Zahl an Geretteten aus dem Himmelsturm gegenüberstellt...Hat die Wettfahrt da bisher nicht eher Schlechtes als Gutes gebracht, wenn sie der Auslöser für all diese Ereignisse war (dann dürfte man die geretteten Nivesen nicht positiv anrechnen)? Bringt Phileasson etwa eher *schluck* Tod und Verderben? :o


    In gewisser Weise hat die Entdeckung des Himmelsturms sicher ein Ungeheuer geweckt ...
    Aber um den Summenstrich unter die gesamte Wettfahrt zu ziehen, ist es noch zu früh. ;)

  • So hatte ich es mir auch gedacht, dann war es wirklich das Zusammenwirken sämtlicher Hilfskräfte. Vielleicht hat selbst Shulinais Tanz seine Wirkung gehabt. Stand eigentlich irgendwo beschrieben, dass Phileasson auch mit anpackte und die Kranken versorgte?
    Nachdem ich den Teil über die Aufgabenverkündung gelesen habe, verstehe ich auch, warum Shaya nicht mit den Goblin verfolgen durfte, was sie ja so ärgerte. Er muss ihre Sicherheit gewährleisten. Schluss, aus, Ende.


    Zidaine ist auch nachdem ich ihre Hintergrundgeschichte nun durchgelesen habe, immer noch nicht mein Fall. Diese Spielchen, die sie treibt und ihre gesamte dunkle Art. Sie nimmt keine Hilfe an und ist für gar nichts zugänglich. Um sie wäre es mir nicht schade, pöse ausgedrückt. :> Ein Tier, das zuviel leidet, erlöst man schließlich auch von seinem Schmerz. Tüdelü... :unschuldig:
    Ich wünsche mir im Gegensatz zu anderen hier auf jeden Fall kein Happy End für sie und Tylstyr, denn das gibt es aus meiner Sicht schlichtweg nicht!


    Eine Frage ist mir gerade gekommen: Wenn man die große Zahl an toten Nivesen nimmt und sie der geringen Zahl an Geretteten aus dem Himmelsturm gegenüberstellt...Hat die Wettfahrt da bisher nicht eher Schlechtes als Gutes gebracht, wenn sie der Auslöser für all diese Ereignisse war (dann dürfte man die geretteten Nivesen nicht positiv anrechnen)? Bringt Phileasson etwa eher *schluck* Tod und Verderben? :o


    Janesway : Was muss ich denn da lesen? ::) Deine Antipathie Zidaine gegenüber ist aber wirklich heftig! Kannst Du nicht nachvollziehen oder nachempfinden, dass jemand der ín seiner früher Jugend so traumatisiert wurde nicht gerade pfeiffend durchs Leben tänzelt? Jetzt, da Du ja weißt, was sie durchmachen musste. Kann es da nicht sein, dass jemand erst wieder lernen muss, was es heißt zu vertrauen, zu lieben, sich zu öffnen und all das? Vielleicht überwindet sie all das eines Tages. Ich würde es ihr und Tylstyr wünschen. "Ein Tier was zuviel leidet......???" >:( Ich glaube ich muss gerade mal :explodier: Echt jetzt? Also komm', so schlimm ist sie doch nun auch nicht! Gib ihr eine Chance sich zu entwickeln und dem Leben etwas Positives abzugewinnen :bussi:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Sie darf sich gerne weiterentwickeln. Am liebsten auf der Stelle, denn sie ist mir eben mit ihrer gesamten Art unglaublich unsympathisch und das geht doch nicht nur mir so, oder? Die Gründe sind mir klar verständlich, aber warum tut sie sich das denn an, mit ihnen zu reisen? Warum lässt sie die beiden, nicht "verschwinden" und rächt sich an ihnen, wie sie es bei den anderen Jungs getan hat? Oder sie lässt sie eben am Leben und versucht von mir aus mit ihnen gemeinsam alles aufzuarbeiten, aber das schafft sie dann wiederum auch nicht. Gehen ist auch keine Option für sie. Irgendwie alles nervig...

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