05 - Ende Kapitel 2 ab "Die sieben aus dem Sklavendasein ..." (Seite 189 -238)

  • Und es geht interessant weiter. Wir erfahren etwas über Praioslobs Glauben. S.196: "Dass es keinen Ort gibt , an dem man sich vor seinem Licht verbergen kann. Dass vor ihm alles offenbar wird. Jeder Fehler. Jede Unzulänglichkeit. Und dass das Ende seiner Geduld auch das Ende derjenigen sein wird, die ihm nicht die Ehre erweisen, die ihm zusteht."


    Dennoch erfahren wir etwas über seine Zweifel an seinem Gott, während er im Himmelsturm gefangen war. Er haderte zu jener Zeit mit seinem Gott, der scheinbar an einem grausamen Ort wie jenem, der sein Gefängnis und für viele andere der Tod war, ihm nicht zur Hilfe kam. Auch wenn er die starke Nähe Praios' gespürt hatte, so fühlte er sich doch auf eine gewisse Art und Weise im Stich gelassen von seinem Gott.


    Da hat Praioslob meine Sympathie. Geht es uns nicht allen so? Zweifeln wir nicht immer dann an der Existenz einer höheren Macht, wenn wir uns im Dunkel wähnen, während unser Glauben an Tagen des Lichts wie selbstverständlich und unerschütterlich erscheint? Also absolut nachvollziehbare Gedanken und Gefühle des geschundenen Geweihten. Zu meiner Freude wird er weiterhin dabei bleiben.


    Seite 192: "Der Elf sah sich als Teil allen Lebens, das gemeinsam ein endloses Lied sang." Und so ist es doch letztendlich auch. Diesem Gedanken fühle ich mich sehr verbunden!


    Seite 199: Die Szenerie mit dem Dampfbad ist nun wirklich köstlich!!! :D :D :D
    Ich glaube ich hatte ein dauerhaftes Grinsen im Gesicht ;D Die Vorstellung, wie Phileasson, Ohm und dieser Stoerrebrandt schwitzend da sitzen. Und dann mietet unser Foggwulf doch gleich das ganze Ding an....frei nach dem Motto: Nicht kleckern sondern klotzen! :totlach: Wie Ohm und Phileasson dem Stoerrebrandt Honig ums Maul schmieren, um ihn "gefügig" zu machen. Einfach herrlich! Und erst die Stelle, in der Ohm eingreift bevor sie sich doch mit en Birkenzweigen evtl anfangen zu verdreschen :haue: Mit vereinten Kräften und dem Zutun vom Magier bekommen sie dann endlich auch einen annehmbaren Deal mit Stoerrebrandt. Eine meisterhafte Teamarbeit, die auch zeigt, wie sehr sie alle zusammengewachsen sind. Eine schöne Stelle, finde ich.


    In der Zwischenzeit ist unser Magier Tylstyr weiterhin mehr als fleißig und arbeitet bis zur Erschöpfung, in dem er weiterhin alles studiert :lesen: (Nun ja einer muss ja auch für den geistigen Ausgleich der rohen Mannschaft sorgen ;) ) Diese Phiole mit der purpurnen Flüssigkeit, die einen unter Wasser atmen lässt, ist die irgendwann auch leer oder hat Tylstyr herausgefunden, wie man das Gebräu herstellt? Falls ja, könnte das sicherlich noch eine nützliche Sache sein!


    Och, wie die den armen tänzelnden (oder stolpernden) Salarin auslachen, ist aber gemein. Warum hacken eigentlich alle auf dem Elf herum? Ich mag ihn :)


    Schließlich stellt Tylstyr Zidaine zur Rede! Der arme Magier gesteht ihr sogar, dass ihm viel an ihr liegt. Doch sie lässt ihn eiskalt ins Leere laufen. Sie ist wirklich hart zu ihm. Sie spielt ihre Reize aus, in dem Wissen, was es mit Tylstyr macht. (Die Waffen einer Frau :totlach: ) Zidaine ist überaus zynisch und zickig. Ich denke so langsam könnte sie wenigstens ihm vergeben, da er sich doch damals wirklich nicht an ihr vergangen hat. Doch noch scheinen wir meilenweit entfernt von einer Vergebung zu sein. Dann bietet sie sich ihm sogar noch an, damit sie nicht mehr in seiner Schuld steht. In der Tat eine eklige Szene. Man muss sich etwas fremdschämen, als Tylstyr seine körperlichen Gelüste nicht unter Kontrolle hat. Ein sehr demütigender Moment für den Magier. Ich leide mit ihm. :-[ :-[ :-[
    Schließlich geht Zidaine auf den vorgeschlagenen Deal ein, um ihre "Schuld" , in der sie steht abzutragen. Eine heikle Lage, in der sich die Beide befinden...sie sind einfach noch nicht soweit....der Autor lässt uns weiter zappeln. ::)


    Gegen Ende die schöne Szene, in der Salarin das POny herzt *schmacht* :flirt: ich liebe den Elfen , glaube ich. :-[ Wie er sich um das Tier sorgt. Einfach schön.
    Doch da muss ich mich wohl hinten anstellen, denn Shulinai ist mehr als scharf auf den Elfen. SEhr amüsiert habe ich mich über die Stelle, an der Salarin sie dann ganz direkt darauf anspricht, wenn sie ihm beiwohnen wolle, dann soll sie eben einfach abends zu ihm kommen. :totlach: :geil: Doch die Dame tut dann empört und stellt sich auf dumm :totlach: Der KLassiker!!! Und wieder begreift der arme Salarin nicht, was in den Menschen vorgeht. Etwas Sorge bereiten mir, die Gedanken, die sich Salarin macht bzgl. wer er im Himmelsturm war usw. Alles sehr undurchsichtig. Er scheint wirklich sehr verwirrt und erschüttert. Ich hoffe er kann der Sache auf den Grund gehen und wieder mehr zu sich selbst finden. Irgendetwas in seiner Vergangenheit hat mit Pardona zu tun könnte ich mir vorstellen. Wie in einer Art Vorleben, an das man nicht greifbare Erinnerungen hat. ? So was in der Art? ??? Hmm...mal sehen, was da noch kommt.


    Barraculus, der Medicus kommt mit an Bord??? :ohnmacht: :ohnmacht: :ohnmacht: :ohnmacht: :ohnmacht:
    Warum beschleicht mich da ein mulmiges Gefühl??? Wie der lässt Riva jetzt alleine, wo er doch so bemüht war die Seuche draußen zu halten? Hmm...irgendwie passt das für mich nicht so ganz zusammen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich kann ihn mir nicht in dieser Ottajasko vorstellen. (Ich rücke dann mal zu Shaya ;D )


    Und dann zum Ende des Abschnitts erfahren wir, dass Nirkas Vater sich quasi geopfert hat, damit Roika Nirka retten kann (ihre Kraft reicht nur für einen). Sehr rührend die Szene am Ende mit diesem Heiligenbildchen. Ich war gerührt. Roika, die Schamanin gefällt mir sehr, ich hoffe sie kann noch irgendwie gesunden, auch wenn das wohl unwahrscheinlich ist. :'(


    Insgesamt auch diesmal wieder ein sehr toller Abschnitt, bis jetzt keine mühsamen Längen o.ä ich habe großen Respekt vor den Autoren, die dieses Abenteuer so meisterlich weiterweben. Und nun dürfen wir mit Schlittenhunden weiterreisen. Herrlich. Einfach schön. Wieder besticht mich diese Mischung aus Fantasy und Abenteuerroman.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

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  • Das war ein sehr interessanter Abschnitt. Überrascht war auch ich ebenfalls davon, dass Praioslob seinen Glauben anzweifelt. Das hätte ich nicht erwartet, da ich davon ausgegangen bin, dass der Glaube in Aventurien sehr stark und beständig ist. Aber was weiß ich als "ungläubiger Thomas" schon von Religion und Glaube. Ein sehr spezielles Thema, finde ich.


    Da hat Praioslob meine Sympathie. Geht es uns nicht allen so? Zweifeln wir nicht immer dann an der Existenz einer höheren Macht, wenn wir uns im Dunkel wähnen, während unser Glauben an Tagen des Lichts wie selbstverständlich und unerschütterlich erscheint?


    Auch wenn es mir nicht so geht, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Zweifel durchaus sehr stark sein können. Immerhin war ich ja auch mal gläubig....


    Die Dreiecksgeschichte finde ich ganz witzig. Da gab es wieder Romantikwasser zum Trinken ;-). Praioslob ist in Shulinai verliebt? Shulinai ist in Salarin verliebt? Salarin ist in... tja... Galandel, Shaya oder doch nur in sich selbst verliebt? Auf jeden Fall wird die romantische Ebene noch spannend.


    Doch da muss ich mich wohl hinten anstellen, denn Shulinai ist mehr als scharf auf den Elfen. SEhr amüsiert habe ich mich über die Stelle, an der Salarin sie dann ganz direkt darauf anspricht, wenn sie ihm beiwohnen wolle, dann soll sie eben einfach abends zu ihm kommen. :totlach: :geil: Doch die Dame tut dann empört und stellt sich auf dumm :totlach: Der KLassiker!!!


    Ich habe mich da schlapp gelacht. Wirklich der Klassiker schlechthin. Weibliche Menschlein, die verstehen ja noch nicht mal die Männer wirklich :D, wie soll denn da ein Elf Bescheid wissen?


    Und dann das Geplänkel um Zidaine. Tjorne hat anscheinend nichts gerafft. Tylstyr versucht Schlimmeres zu verhindern, aber anscheinend ohne Erfolg. Zidaine bleibt wohl in der Gemeinschaft und fährt nicht zurück. Hätte mich ja auch stark gewundert. Wer bitte schön nimmt denn auch so einen Spannungsbogen aus der Geschichte raus. Allerdings kann ich Zidaine immer noch nicht richtig einschätzen. Ihr Charakter kann sich in jede Richtung entwickeln. Ich bin sehr gespannt, in welche unsere Autoren sie schicken mögen. Dramaturgisch sicherlich in die böse Ecke, aber als alte Romantiker.... also ich würde mir ein Happy End mit Tylstyr und Zidaine wünschen. :herz:


    Die Verhandlungen in der Sauna fand ich einfach genial. So kenne ich das von unseren finnischen Geschäftspartnern, nur dass sie wohl dabei Wodka bzw. Bier trinken :D


    Diese Phiole mit der purpurnen Flüssigkeit, die einen unter Wasser atmen lässt, ist die irgendwann auch leer oder hat Tylstyr herausgefunden, wie man das Gebräu herstellt? Falls ja, könnte das sicherlich noch eine nützliche Sache sein!


    Das dachte ich auch, das könnte auf der weiteren Fahrt bestimmt sehr nützlich sein. Hoffentlich ist die Phiole noch nicht leer und befindet sich in Tylstyrs Gepäck.


    Es sind also insgesamt 17 Gefährten. Helft mir mal, ich glaube, einer ist mir abtrünnig geworden: Also: 1. Phileasson 2. Ohm 3. Shaya 4. Salarin 5. Crottet 6. Tylstyr 7. Tjorne 8. Zidaine 9. Osais 10. Abdul el Mazar 11. Leomara 12. Vascal 13. Mirandola 14. Galandel 15. Firestin 16. Shulinai 17.???? Als die Ausrüstung für 17 Leute bestellt wurde, war ja noch nicht klar, dass Barraculus mitfährt. Er wäre rein theoretisch der 18., es sei denn, Phileasson verfügt neuerdings über hellseherische Fähigkeiten??????


    Und dann der letzte Abschnitt. Den fand ich soooo traurig. Nicht nur, dass Kuljuk sich für Nirka opfert, sondern dass er auf dem Sterbebett nach seinem Sohn Crottet fragt. :'( :'( :'(
    Und natürlich, dass wohl mittlerweile alle von der Seuche befallen sind einschließlich der Schamanin Roika. Ob da Blauauge wirklich Informationen beschaffen kann?


    Insgesamt auch diesmal wieder ein sehr toller Abschnitt, bis jetzt keine mühsamen Längen o.ä ich habe großen Respekt vor den Autoren, die dieses Abenteuer so meisterlich weiterweben. Und nun dürfen wir mit Schlittenhunden weiterreisen. Herrlich. Einfach schön. Wieder besticht mich diese Mischung aus Fantasy und Abenteuerroman.


    Dem kann ich nur zu 100% zustimmen. Aber ich bin ja ohnehin schon süchtig nach dieser Saga geworden.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Es sind also insgesamt 17 Gefährten. Helft mir mal, ich glaube, einer ist mir abtrünnig geworden: Also: 1. Phileasson 2. Ohm 3. Shaya 4. Salarin 5. Crottet 6. Tylstyr 7. Tjorne 8. Zidaine 9. Osais 10. Abdul el Mazar 11. Leomara 12. Vascal 13. Mirandola 14. Galandel 15. Firestin 16. Shulinai 17.????


    Praioslob. ;)
    Und, ja: Es ist schon eine ziemliche Horde, die da durchs Land zieht ... :)

  • Die Ausführung, warum Praioslob bei Phileasson bleiben will, ist absolut nachvollziehbar und ich hatte mich tatsächlich schon gefragt, was der treue Praios-Geweihte jetzt in Riva bei ihnen noch zu suchen hätte.


    Beim Gespräch in der Schwitzhütte kam es mir vor wie bei einer Rollenspielgruppe. "Shit, hätten wir mal lieber auch noch Tylstyr mitgenommen!"- "Los, soll Ohm ihn schnell holen!" :D
    Stoerrebrandts Bedenken sind schon richtig. So toll der Eissegler auch ist...Was soll man damit, wenn zu wenig Lagerraum vorhanden ist und er wirklich nur über Eis fahren kann? Trotzdem haben sie ihn dank Phileassons sympathischer Art umstimmen können. Vielleicht war das Interesse an den Drachen bloß größer, wer weiß. Die Geschichte zu Stoerrebrandt hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, war jetzt aber auch nicht irre lange und anderen gefällt es bestimmt wiederum gut.


    War schon klar, dass Zidaine nicht einfach mit abfährt. Einfach schon, weil Tylstyr es gern gehabt hätte. Ja, sie treibt gerne ihre Neckereien mit ihm und führt ihm seine Verfehlung vor Augen. Das wird noch was. Ob sich da noch jemand anders einklinkt? Salarin? Oder Phileasson? Ich war etwas überrascht: Tylstyr hatte ihr also schon einmal das Leben gerettet. Nun, scheint für sie nichts wett zu machen.
    Aber mutig, der Mann, ihr so offen zu gestehen, dass sie ihm viel bedeutet, das wohl!


    Ob der Unterwasseratmen-Trank wohl noch in diesem Buch zum Einsatz kommt?


    Was war wohl mein Lieblingspart? ---> Ja, Doctore! Geh! Geh und teile Phileasson deine Entscheidung mit, dass du sie begleiten willst! :D Hach, hätte ich das gern erlebt!!


    Diese ewigen Melodien, Lieder und Töne Salarins...dieser Elf erfüllt ja wirklich sämtliche Klischees...Baum umarmen, Pony liebkosen...puh, da muss ich wohl durch...seine direkte Art, weil er für das Herumscharwenzeln der Menschen keinen Sinn hat, tat dagegen sehr gut.


    Das kleine Mädchen (Leomara?), das ihr Pony umarmt, fand ich jedoch total niedlich. Da hörte ich noch den "kleinen Lord" von Weihnachten rufen: "Mein eigenes Pony??!" <3


    Auch dass Kuljuk stirbt, war abzusehen. Hoffen wir mal, dass Crotett nicht dahinter kommt, dass Roika ihn hätte retten können, stattdessen aber Nirka rettete. Das gäbe wieder ordentlich Pulver. Ob er sie als Stammesführerin vorfinden wird? Und wie viele von seinem Stamm werden dann noch übrig sein? Ist Nirka denn nun immun?


    Ich bezweifle, dass das Wolfsrudel eine Hilfe sein wird. Erstaunlich war es, dass sie sich wirklich so komplex mit dem Alphatier verständigen konnten.


  • Und es geht interessant weiter. Wir erfahren etwas über Praioslobs Glauben.


    Hier ist auch nicht ganz unwichtig, dass er selbst vom sehr massiven Eingreifen seines Gottes überrascht ist, als es gegen die Gletscherwürmer ging. Eine Machtdemonstration dieser Größenordnung hat auch er noch nie erlebt - das ist auch in Aventurien etwas ganz Besonderes.
    Welchen Grund es wohl hatte ...?


    Die Frage, wie glaubensfest Geweihte sind, ist etwas, das in den Spielgruppen sehr unterschiedlich ausgelegt wird. Die Rollenspielregelwerke zeigen da auch explizit mehrere mögliche Spielstile auf, die gleichberechtigt nebeneinander existieren.
    In der einen Variante spüren die Geweihten immer den Willen ihrer jeweiligen Gottheit. Diese agiert auch sehr offen - auf eine direkte Frage gibt es eine prompte, direkte und meistens unmissverständliche Antwort. Die Oberhäupter einer Kirche erfüllen immer genau den Willen der Gottheit. Für Zweifel ist demnach also kein Raum.
    Die andere Variante ist sehr viel näher an unserer eigenen Lebenserfahrung. Das Götterwirken ist selten klar und meistens mysteriös, die Pläne der Ewigen bedürfen der Deutung durch Kundige, und auch diese können danebenliegen.
    Diese zweite Möglichkeit ist prinzipiell nicht besser als die erste, aber sie ist für Romanautoren ergiebiger, weil sie stärkere innere Konflikte und größere Rätsel ermöglicht. Deswegen haben wir uns für diese Variante entschieden.



    Und erst die Stelle, in der Ohm eingreift bevor sie sich doch mit en Birkenzweigen evtl anfangen zu verdreschen :haue:



    Die Verhandlungen in der Sauna fand ich einfach genial. So kenne ich das von unseren finnischen Geschäftspartnern, nur dass sie wohl dabei Wodka bzw. Bier trinken :D



    Beim Gespräch in der Schwitzhütte kam es mir vor wie bei einer Rollenspielgruppe. "Shit, hätten wir mal lieber auch noch Tylstyr mitgenommen!"- "Los, soll Ohm ihn schnell holen!" :D


    Das geht auf eine (fast) persönliche Erfahrung zurück. Als Unternehmensberater habe ich ein halbes Jahr in Russland gearbeitet. Unser Kunde war ein Automobilkonzern, und wir haben auch die Werke besichtigt. Eines davon lag im Ural. Ich war für andere Werke eingeteilt, aber als die Kollegen zurückkahmen, berichteten sie ziemlich genau von einer solchen Begebenheit, wie ich sie in dieser Szene schildere. Sie haben mit den Kunden aserbaidschanischen Wodka getrunken, gingen dann in die Sauna und vermöbelten sich gegenseitig mit Birkenzweigen. Das war sehr amüsant anzuhören. :D



    Mit vereinten Kräften und dem Zutun vom Magier bekommen sie dann endlich auch einen annehmbaren Deal mit Stoerrebrandt.


    Unter den Figuren, die der Spielleiter in einem Rollenspiel darstellt, gibt es verschiedene Archetypen - typische Rollen, die sehr oft vorkommen. Stoerrebrandt verkörpert den archetypischen Auftraggeber. Es ist sehr reich, ein paar Jahre nach der Phileasson-Saga vielleicht sogar der reichste Mann Aventuriens. Außerdem ist er vielseitig interessiert, und deswegen heuert er immer wieder Abenteurergruppen an, um irgendwelche Kelche zu besorgen, Gegenden zu kartografieren oder einen seiner Handeslzüge zu beschützen.
    Dass der Bau seines Stoerrebrandt-Kolleges in Riva zeitlich so gut mit Phileassons Auftauchen in dieser Stadt zusammenpasst, ist ein Zufall, den ich gern genutzt habe, um ihm einen Auftritt in Die Wölfin zu verschaffen.



    Diese Phiole mit der purpurnen Flüssigkeit, die einen unter Wasser atmen lässt, ist die irgendwann auch leer oder hat Tylstyr herausgefunden, wie man das Gebräu herstellt?


    Bislang weiß er nur, was das Zeug überhaupt macht, und sehr viel ist sicher nicht mehr übrig. Aber für ein, zwei Schlucke wird es schon reichen. ;)



    Gegen Ende die schöne Szene, in der Salarin das POny herzt *schmacht* :flirt: ich liebe den Elfen , glaube ich. :-[ Wie er sich um das Tier sorgt. Einfach schön.



    Diese ewigen Melodien, Lieder und Töne Salarins...dieser Elf erfüllt ja wirklich sämtliche Klischees...Baum umarmen, Pony liebkosen...puh, da muss ich wohl durch...


    In der Gegenüberstellung lesen sich diese Wahrnehmungen besonders schön. :D
    Da zeigt sich auch, dass man es selten allen Lesern rechtmachen kann - die Geschmäcker sind verschieden, und das ist ja auch gut so. Manche Figuren werden von manchen Lesern verehrt und von anderen verabscheut. Manche Erzählelemente kommen sehr unterschiedlich an.
    Wir als Autoren versuchen, einen bunten Strauß anzubieten, damit für jeden ein Blümchen dabei ist, an dem er gern schnuppert. ;)



    Irgendetwas in seiner Vergangenheit hat mit Pardona zu tun könnte ich mir vorstellen. Wie in einer Art Vorleben, an das man nicht greifbare Erinnerungen hat. ? So was in der Art?


    Tja, da bin ich auf Eure Spekulationen gespannt. ;D



    Barraculus, der Medicus kommt mit an Bord??? :ohnmacht: :ohnmacht: :ohnmacht: :ohnmacht: :ohnmacht:
    Warum beschleicht mich da ein mulmiges Gefühl???


    Hm, Du bist doch diejenige, die seine Entscheidung bei den Drachen richtig findet. Als Mediziner scheint er etwas drauf zu haben - das ist bei der Bekämpfung einer Seuche sicher nützlich ...
    Ja, er verlässt Riva - aber seine bisherige Anweisung kann ja auch die Stadtwache recht leicht umsetzen: "Lasst keine Nivesen rein!"



    Insgesamt auch diesmal wieder ein sehr toller Abschnitt, bis jetzt keine mühsamen Längen o.ä



    Das war ein sehr interessanter Abschnitt.


    :freu: :freu:



    Praioslob ist in Shulinai verliebt? Shulinai ist in Salarin verliebt? Salarin ist in... tja... Galandel, Shaya oder doch nur in sich selbst verliebt? Auf jeden Fall wird die romantische Ebene noch spannend.


    Was denkt Ihr denn, wie das ausgeht?
    Soviel sei schon einmal verraten: In Die Wölfin wird es noch einige weitere romantische Verwicklungen geben. Nicht nur zwischen Beorn und Pardona - obwohl - da hätten sich ja dann vielleicht die Richtigen gefunden ... ;D



    Wer bitte schön nimmt denn auch so einen Spannungsbogen aus der Geschichte raus.


    Bernhard, wir sind ertappt! :-[



    Ich war etwas überrascht: Tylstyr hatte ihr also schon einmal das Leben gerettet. Nun, scheint für sie nichts wett zu machen.


    Das ist alles nicht so einfach ...
    Erst war da der Schreckenswinter in Zidaines Kindheit (immer vorausgesetzt, sie sagt die Wahrheit und ist wirklich mit dem Mädchen Fianna identisch). Da hat Tylstyr ihr versprochen, sie zu befreien, hat das aber nicht getan. Er sagt, er konnte nicht.
    Dann im Himmelsturm. Zidaine war zunächst in Beorns Ottajasko, und dann ... Aber vielleicht erzählt das besser jemand anderes, damit ich mich nicht verplappere? :)



    Was war wohl mein Lieblingspart? ---> Ja, Doctore! Geh! Geh und teile Phileasson deine Entscheidung mit, dass du sie begleiten willst! :D Hach, hätte ich das gern erlebt!!


    Das überrascht mich jetzt nicht, dass das Deine Lieblingsstelle ist. :) Sie sei Dir gegönnt - und Barraculus wird auch im weiteren Verlauf noch ein bisschen agieren.



    Hier noch ein kleines Schmankerl am Rande. Barraculus, dem Robert so wunderbar Leben einhauchte in diesem Roman, hatte für mich vor 25 Jahren, als ich die Rollenspiele schrieb, ein irdisches Vorbild:
    Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim
    Und hier der Link zu ihm: https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus


    ... und ich denke, das Vorbild für Bruder Osais lässt sich erraten. ;)

  • Na, jetzt bin ich gespannt, was kommt. Aber Herr Bombastus war schon der schwerere der beiden ... Nein, das meine ich jetzt nicht körperlich. Tschuldigung, zu fortgeschrittener Uhrzeit neige ich manchmal zu Kalauern ....

  • Für jeden ein Blümchen??? :blume: :blume: :blume: Ich nehme dann mal den ganzen Blumenstrauß :danke:


    Die Gegenüberstellung meines Eindrucks von Salarin und der von Janesway....das sieht in der Tat lustig aus. :totlach:


    By the way: Janesway Was hast Du nur gegen den Elfen? Magst Du generell keine Elfen? Oder ist es Salarin im Speziellen? :P


    @ Bernhard H. Räumst Du so spät noch Deinen Schreibtisch auf? ;) :D :unschuldig:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Na, jetzt bin ich gespannt, was kommt. Aber Herr Bombastus war schon der schwerere der beiden ... Nein, das meine ich jetzt nicht körperlich. Tschuldigung, zu fortgeschrittener Uhrzeit neige ich manchmal zu Kalauern ....


    Tatsächlich habe ich ihn mir so ähnlich vorgestellt, auch von der Schwere her :D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Die Szene im Dampfbad war wirklich toll. Ich habe die ganze Zeit vor mich hin geschmunzelt.
    Wie Asleif und Ohm sich die ganze Zeit die Bälle zugespielt haben, um zum Ziel zu kommen, herrlich. Ohm Folker hat dabei für mich etwas mehr diplomatisches Geschick bewiesen als der Foggwulf. Na ja Asleif ist in erster Linie "Held", da müssen sich andere aus der Ottajasko um die Feinheiten kümmern :)


    Aber dass der Medicus nun wirklich mitfahren will, damit hätte ich niemals gerechnet. ich hätte ihn vom ersten Eindruck eher als behäbigen Schreibtischtäter eingeordnet, aber Hut ab.


    Praioslob fand ich sehr sympathisch. Ein Geistlicher, der gelegentlich zweifelt. Durch das göttliche Eingreifen bei den Gletscherwürmern hat er ein Stück zu seinem Glauben zurückgefunden, das fand ich sehr überzeugend.


    Salarin ist zu und zu knuffig. Einerseits stets etwas entrückt durch die Melodien, die er in allem sucht und als Shulinai ihm Avancen macht, reagiert er ganz nüchtern und sachlich.


    Und die Schamanin ist jetzt auch erkarnkt. Gibt es eigentlich auch Überlebende der Seuche oder endet die Krankheit in jedem Fall tödlich für Infizierte?


  • Na, jetzt bin ich gespannt, was kommt. Aber Herr Bombastus war schon der schwerere der beiden ... Nein, das meine ich jetzt nicht körperlich. Tschuldigung, zu fortgeschrittener Uhrzeit neige ich manchmal zu Kalauern ....


    Eventuell war Franz von Assisi das Vorbild für Osais?



    Insgesamt auch diesmal wieder ein sehr toller Abschnitt, bis jetzt keine mühsamen Längen o.ä ich habe großen Respekt vor den Autoren, die dieses Abenteuer so meisterlich weiterweben. Und nun dürfen wir mit Schlittenhunden weiterreisen. Herrlich. Einfach schön. Wieder besticht mich diese Mischung aus Fantasy und Abenteuerroman.


    Da stimme ich dir voll und ganz zu :five:



    Hoffen wir mal, dass Crotett nicht dahinter kommt, dass Roika ihn hätte retten können, stattdessen aber Nirka rettete. Das gäbe wieder ordentlich Pulver. Ob er sie als Stammesführerin vorfinden wird?


    Ich denke auch, dass es bei einem Zusammentreffen der Beiden Reibungspunkte gibt...


  • ich hätte ihn vom ersten Eindruck eher als behäbigen Schreibtischtäter eingeordnet, aber Hut ab.


    Ein Mann der Wissenschaft betreibt auch mal Feldstudien. ;)



    Ein Geistlicher, der gelegentlich zweifelt. Durch das göttliche Eingreifen bei den Gletscherwürmern hat er ein Stück zu seinem Glauben zurückgefunden, das fand ich sehr überzeugend.


    Glaubt Ihr, das war auch der Grund, aus dem Praios so massiv eingegriffen hat?
    Die allermeisten Aventurier erleben ein solch massives Wunder in ihrem gesamten Leben niemals ...



    Gibt es eigentlich auch Überlebende der Seuche oder endet die Krankheit in jedem Fall tödlich für Infizierte?


    Wir werden sehen. ;)



    Eventuell war Franz von Assisi das Vorbild für Osais?


    :klatschen:


  • Glaubt Ihr, das war auch der Grund, aus dem Praios so massiv eingegriffen hat?
    Die allermeisten Aventurier erleben ein solch massives Wunder in ihrem gesamten Leben niemals ...


    Das war sicherlich nicht der Grund für das göttliche Eingreifen. Praios wollte, dass die Ottajasko durchkommt und die Gletscherwürmer waren eine echte Bedrohung. Dass Praioslob zu diesem Zeitpunkt an Bord war, war nur Zufall denke ich. Oder hat Praios mit Praioslob noch Größeres vor und wollte deswegen sein Überleben sichern... nein ich denke eher die Wettfahrt war der Grund.


  • Das war sicherlich nicht der Grund für das göttliche Eingreifen. Praios wollte, dass die Ottajasko durchkommt und die Gletscherwürmer waren eine echte Bedrohung. Dass Praioslob zu diesem Zeitpunkt an Bord war, war nur Zufall denke ich. Oder hat Praios mit Praioslob noch Größeres vor und wollte deswegen sein Überleben sichern... nein ich denke eher die Wettfahrt war der Grund.


    Hm ... Also sorgt Praios dafür, dass Phileasson gewinnt?

  • Da ich gerade etwas hinterherhinke, habe ich mir ausnahmsweise mal zuerst eure Kommentare durchgelesen. Leider kam doch noch etwas mehr Arbeit als erwartet zum Jahresende rein. Ich hoffe, das ich Neujahr wieder auf dem aktuellen stand bin. Zu hastig, möchte ich jetzt auch nicht lesen, dafür gefällt mir das Buch zu gut :)


    Hm, also ich hatte eigentlich nicht das Gefühl, das Prioslob an seinem Glauben zweifelt. Er sagt, das er nicht mehr an den Zufall glaubt und das sein Weg vorherbestimmt ist. Ich hatte das Gefühl, das er eher die strikte Auslegung der Praioskirche in Frage stellt. Oder bezieht ihr euch auf seine Zweifel, während der Gefangenschaft?


    Die Szene im Dampfhaus war genial, vor allem der kleine Ausraster von Phileasson. Musste richtig lachen, als er aufsprang und brüllte: „Was? Und warum schwatzen wir dann stundenlang hier herum?“ :D


    Eventuell war Franz von Assisi das Vorbild für Osais?


    Der kam mir auch als erstes in den Sinn :) (P. Berling Fan?)



    Hm ... Also sorgt Praios dafür, dass Phileasson gewinnt?


    Ich denke den Göttern ist es gleich wer gewinnt. Aber vermutlich erwarten sie noch die eine oder andere große Tat von den Teilnehmern der Wettfahrt.


    Oder...


    ...kann es vielleicht auch sein, dass Pardona ihre Geschöpfe selbst getötet hat? Sie scheint ja wirklich ein großes Interesse an der Wettfahrt zu haben, um herauszufinden was der eigentliche Grund für die Reise ist.


    Edit: Das macht wohl doch keinen Sinn, da sie in einer Szene ja selbst über das Eingreifen der Götter überrascht ist.

    Auch diese Worte vergehen (Rohal der Weise)

    Einmal editiert, zuletzt von Arendor ()


  • Ich hoffe, das ich Neujahr wieder auf dem aktuellen stand bin. Zu hastig, möchte ich jetzt auch nicht lesen, dafür gefällt mir das Buch zu gut :)


    Zunächst einmal freut mich, dass Dir das Buch gut gefällt. :freu:
    Zum "aktuellen Stand": Die Geschichte dreht sich um eine Wettfahrt - aber die Leserunde ist kein Wettrennen. Jeder kann und soll sein eigenes Tempo lesen. Wenn Du eine oder zwei Wochen später durch bist als jemand anderes - kein Problem, wir sind nächstes Jahr auch noch hier. ;) Nur mehr als einen Leseabschnitt pro Tag sollte man nicht machen, weil sonst die Zeit zum Diskutieren fehlt.



    Ich denke den Göttern ist es gleich wer gewinnt. Aber vermutlich erwarten sie noch die eine oder andere große Tat von den Teilnehmern der Wettfahrt.


    Zwei Aufgaben sind ja bereits gelöst. Glaubt Ihr, den Göttern war an der Lösung dieser Aufgaben gelegen? Was könnten sie davon haben, dass Garhelts Zoo nun zwei zweizahnige Kopfschwänzler vorweisen kann, oder dass die Wahrheit über den Himmelsturm den Sterblichen bekannt wird?
    Oder geht es ihnen nicht um die Aufgaben selbst, sondern um Dinge, die am Rande geschehen?

  • Zitat

    By the way: Janesway Was hast Du nur gegen den Elfen? Magst Du generell keine Elfen? Oder ist es Salarin im Speziellen? :P


    Nein, ich habe absolut nichts gegen Elfen, ABER... xD
    Ich stelle sie jetzt mal nicht alle unter Generalverdacht, dass sie wirklich alle Baumschmuser sind und eine solch entrückte Wahrnehmung haben. :P
    Mir sind Auelfen offensichtlich lieber als Waldelfen. Salarin ist aber auch ein ganz schöner Härtefall. Galandel hört nicht überall Melodien in Harmonie, Disharmonie, Kakophonie oder wasweißichwas... -.-' Das ist eigentlich das, was mich am meisten an Salarin stört. Andere Male, zum Beispiel in Bezug auf Shulinai, mag ich seine klare Linie. Auch seine Gespräche über die Zwölfe kann ich ertragen, obwohl mir das Interesse von ihm daran immer noch abgeht.


    Zitat

    Zwei Aufgaben sind ja bereits gelöst. Glaubt Ihr, den Göttern war an der Lösung dieser Aufgaben gelegen? Was könnten sie davon haben, dass Garhelts Zoo nun zwei zweizahnige Kopfschwänzler vorweisen kann, oder dass die Wahrheit über den Himmelsturm den Sterblichen bekannt wird?
    Oder geht es ihnen nicht um die Aufgaben selbst, sondern um Dinge, die am Rande geschehen?


    Wenn ihnen an der Lösung der Aufgaben gelegen wäre, könnten sie auf jeden Fall noch stärker eingreifen. Natürlich bringt die Wettfahrt einige Dinge ins Rollen, aber bisher kann ich keinen göttlichen Plan darin erkennen, aber ich bin auch immer ganz schlecht darin, Zusammenhänge zu erschließen. Wenn ich es hier also mal tatsächlich schaffe, ist es für euch ein Indiz, dass einem die Lösung praktisch ins Gesicht springt. ^^

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  4. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    odenwaldcollies