04 - Kapitel 2 bis "... von den Füßen zu holen ist, das wohl!" (Seite 129 - 189)

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  • Endlich sind wir bei Phileasson. Es las sich für mich so, als würde ich alte gute Bekannte begrüßen. :bussi: Also keine Angst, lieber Bernd, auch wenn ich Beorn nicht durchaus als schlecht empfinde, so rudere ich noch bei dieser Ottajasko mit :winken:


    RIVA, wahrlich eine pulsierende Stadt. Die Eindrücke kamen bei mir gut an, auch besonders durch die Melodien von Salarin. Das fand ich eine gute und auch originelle Einführung in diese Stadt.


    Crottet fürchtet um seine Familie, was ist das bloß für eine fürchterliche Seuche, die nur die Nivesen befällt? Und was ist das für ein seltsames Geschöpf, dass Nirka in seine Gewalt hatte? Ich glaube, diese "Seuche" ist viel mehr als "nur" eine Krankheit und mir schwant böses. Wie gut, dass die 3. Aufgabe nun fest steht und alle gemeinsam dieser Krankheit auf den Grund gehen. Ich war zwischendurch schon traurig, dass Crottet gehen würde.


    Die Szene mit Phileasson, Ohm und dem Medicus fand ich auch super und konnte ich mir richtig gut vorstellen. Die arme Säule..... :totlach:


    Was ich auch gut finde, sind die kleinen Wiederholungen von Begebenheiten oder Beschreibungen der Figuren. So wird schnell das Gedächtnis aufgefrischt. Ist für Janesway sicherlich auch eine kleine Hilfe zur Orientierung.


    Fragen an das Autorenteam: Die blau gepunktete Linie in der Karte, ist das eigentlich die Route, die Beorn dann nimmt?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ja, die blauen Punkte sind Beorns Weg. Er ist ja eher der etwas direktere ;)
    Aber es ist keinesfalls der leichtere Weg. Das sei kurz angemerkt, damit hier nicht frühzeitig Missverständnisse aufkommen ... ;D ;D

  • Das Einlaufen in Riva und die Vorsichtsmaßnahmen, die die Stadt wegen der Seuche unternimmt, waren ein sehr gelungener Einstieg, um erste Teile der Besatzung und ihre Dynamik zu erleben. Phileasson entspricht wohl sehr dem Thorwaler-Stereotyp?^^
    Die kleinen Ausführungen zu den einzelnen Charakteren sind tatsächlich eine gute Hilfe.


    Salarin fand ich etwas anstrengend mit seinen Liedern und Melodien. Ist nicht meins, aber eben schon eine ganz andere Sicht auf die Welt, die damit erfasst wird. Die Hinrichtung konnte ich mir gut vor Augen führen. Die Blicke der Menge, das Innehalten des Treibens...


    Das Rathaus ist einfach klasse beschrieben. Ich sag nur "Passierschein A38". :totlach: Und dass sie dann auch noch wieder bei dem Doctore landen... Herrlich! :D Ich fände es total witzig, wenn sie noch häufiger an ihn gerieten und Phileassons Beherrschung auf die Probe gestellt würde, hihi. Hier hatte ich bislang am meisten Lesespaß!


    Irgendwie bedrückend über die belastete Beziehung Tylstyrs und Zidaines zu lesen. Ob es da noch eine Möglichkeit geben wird, dass Zidaine ihm vergibt? Vielleicht, wenn er ihr das Leben rettet oder er sich für sie opfert? Mit Worten ist da garantiert nichts zu machen.
    Bin mir nicht sicher, ob man Mitleid mit Tylstyr haben sollte. Zum einen ist er ein armer Kerl, dass er sich ausgerechnet in sie verguckt und er bereut die Sache von damals auch sehr, zum anderen hat er es eben geschehen lassen. Ob er sie nun befreien wollte oder nicht. Dazu muss ich mir erst noch ausreichend eine Meinung bilden.


    Das Herausbeißen der Krankheit fand ich wirklich stark erzählt. Hatte nicht gedacht, dass sie auch Nirka befallen würde. Elf oder nicht Elf, das ist für mich immer noch die Frage. Auch wenn er so bezeichnet wurde. Nun wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis Crotett und Nirka wieder aufeinander treffen.

    Liebe Grüße

    Juliane

    Einmal editiert, zuletzt von Janesway ()

  • Ahhh endlich treffen wir wieder auf den Foggwulf und seine Ottajasko (mir immer noch die liebste Mannschaft ;D )


    In dieser Stadt ist ja wirklich einiges los. Auch ich finde die kurzen Beschreibungen, die uns vergangene Szenen ins Gedächtnis rufen passend und hilfreich, um den Überblick zu behalten, da ja nun mit jedem Band immer mehr dazukommt. Ein sehr netter Service für uns Leser!


    Ich muss sagen, dass mir gerade dieses "Melodien-wahrnehmen" von Salarin TRauerweide sehr sehr gut gefällt! Es erinnert einen etwas an die Wahrnehmung mancher Naturvölker, deren Puls noch im Einklang mit ihrem Lebensraum schlägt. Diese besondere Sensibilität des Elfen, lässt ihn für mich immer noch über allen Dingen stehen. Er denkt und fühlt auf einer ganz anderen Ebene, was ich sehr schätze. Ich finde es sehr schön, wie immer wieder beschrieben wird, wie anders er alles wahrnimmt und auch wie befremdlich vieles, was die Menschen tun, für ihn ist. Ich denke, da in diesem Abschnitt angeklungen ist, dass es demnächst über Land weitergeht, dass wir es mit tiefen Wäldern zu tun bekommen und dort wird Salarin auch im Bezug auf diese Seuche, bestimmt noch eine Rolle spielen. Und auch Irulla wird vermutlich auf einer Landtour ganz anders zum Zuge kommen. Darauf bin ich sehr gespannt!
    Doch nun zurück zum Abschnitt: Also der Medicus lässt mich etwas schmunzeln mit seiner Beharrlichkeit, dennoch hat er natürlich völlig Recht! Mir kämen diese faulenden Drachen auch nicht an Land :totlach: Wahrlich eine Brutstätte. Nein, da hat der gute Mann schon richtig gehandelt, auch wenn es natürlich Phileasson in den Wahnsinn treibt. Hmm hier muss ich sagen, hätte ich ihm etwas mehr Verständnis zugetraut. Das kann man doch nun wirklich nachvollziehen, doch er sieht nur seine Sicht darauf. Er scheint mir etwas dünnhäutig zur Zeit. Nun ja, es liegen ja auch große Anstrengungen hinter ihm. Also drücke ich gnädig ein Auge zu ;)


    Die Hinrichtung war auch eine sehr beklemmende Szene. Ich hab wirklich alles genau vor mir gesehen, die letzten Atemzüge in diesem Lederbeutel, den Genickbruch, die Stimmen aus dem Volk, das ihm Gnade gewährt. Eine gespenstische Szene. SEhr gelungen.Ab da war mir aber plötzlich die ganze Stadt unsympathisch und unheimlich! Irgendwie möchte ich lieber wieder hier weg.


    Nicht ganz erschlossen hat sich mir dann die Stelle in der Villa, in der Tylstyr in diesen Spiegel sieht und diese zwei Gesichter sieht. Was genau war das? Nur eine Vision des Magiers oder ein wundersamer Spiegel? Irgendetwas geht mit Tylstyr vor sich, aber was genau, hat sich mir noch nicht erschlossen. Bewegend war natürlich das überraschend offene Gespräch mit Zidaine, von der wir ja inzwischen wissen, dass es sich tatsächlich um das Mädchen von damals handelt. Ich fand es sehr mutug von Tylstyr, sie so offen darauf anzusprechen. Diese Geschichte ist noch nicht vom Tisch, ich hoffe die beiden können sie überwinden und zueinander finden.


    Crottet tut mir leid, wirklich eine beschissene Lage, wenn man so um seine Sippe fürchten muss. Die Nivesen haben es mir ohnehin sehr angetan, erinnern sie mich doch an Indianer, ihre Gebräuche, Sagen und Rituale sprechen mich sehr an.


    Gegen Ende dann die tolle Szene mit Nirka und den Wölfen, die diese Energie (oder was auch immer), die in ihr nistet herausreißen....wirklich brilliant. Diese Szene mit all ihren Umschreibungen glich einer Vision und hatte irgendwie etwas Psychedelisches.


    Shaya lässt ihre Gefühle zu und öffnet sich Crottet. Eine berührende Stelle der kleinen TRaviageweihten und ein dicker Pluspunkt für Crottet, der uns ja nun doch vorerst erhalten bleibt. Aufhorchen ließen mich Shayas Empfindungen. Dass sie alles anders empfindet und dann kommt diese Prophezeihung. Man spürt, wie sehr sie all das verändert hat. Ich hoffe sie kann sich dennoch ihr Herz, und ihre Unschuldigkeit bewahren, denn das macht sie aus. Dennoch, wenn einem das Leben übel mitspielt, kann es einen auch für immer ganz verändern.


    Irullas Andeutungen mit den Bäumen sind gruselig und befeuern meine Ängste dahingehend, dass die Landtour in unheimlichen Wäldern enden könnte. Und dort haust sicher auch einiges Getier.


    Die Seuche erinnert mich ebenfalls an Indianer (die ich immer mit den NIvesen in Verbindung bringe), sie wurden auch von eingeschleppten Seuchen dahingerafft, da sie nie damit in Kontakt kamen. Mal sehen, was hinter dieser Krankheit steckt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Die Tylstyr Szene mit dem Spiegel verweist auf eine andere, sehr große Geschichte im DSA-Universum. Sie ist ein kleines Schmankerl für die Eingeweihten. Wahrscheinlich werden wir in Zukunft noch einige kleine Andeutungen dieser Art machen, um die Geschlossenheit der Welt zu wahren, die viel mehr zu bieten hat, als nur die Phileasson-Saga. (Es gibt ja auch schon Anspielungen auf unsere anderen DSA-Romane.) Insgesamt werden wir uns aber sehr bemühen, diese Einwürfe auf einem Level zu halten, das nicht eingeweihte Leser nicht stört.


    Das wir damit hier in der Leserunde auffliegen würden, war uns natürlich klar. Ihr seid einfach zu aufmerksam und keine "normalen" Leser im positivsten Sinne. 8) 8) 8)

  • Mittlerweile bereue ich ja nichts mehr, als dass ich nie DSA gespielt habe :'(


    Ich erinnere mich, dass es mir in den 90ern mal begegnet ist, aber naja, dann kamen auch schon die Kinder und schwupps wurde Zeit, erst recht Freizeit, zum Luxusgut. ::)


    Und so vergehen die Jahre...... :haue:


    Aber ich glaube....ich hole das eines Tages nach! Vielleicht gibt es ja dann nostalgische Retro-Seniorenspielrunden :totlach:


    Und da sagt Robert noch, es fehlt einem nix :nudelholz:....die Szene mit dem Spiegel hat mich irgendwie irritiert, weil ich sie eben überhaupt nicht einordnen konnte, auch nicht vor dem Hintergrund von Riva. :-\ Aber ich verstehe natürlich auch, dass solche Schmankerl für DSA-Veteranen eine nette Sache ist, von daher kann ich damit leben. :D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()


  • Endlich sind wir bei Phileasson.


    Genau - der einzig wahre König der Meere betritt die Bühne! :banane:



    RIVA, wahrlich eine pulsierende Stadt.



    In dieser Stadt ist ja wirklich einiges los.


    Ich habe meinen Teil an Die Wölfin geschrieben, als wir noch in der gemeinsamen Bearbeitung von Himmelsturm steckten. Tatsächlich hatte ich nach knapp 1000 Seiten die Wildnis irgendwie satt und war froh, wieder in eine Stadt zu kommen. :D


    Die arme Säule..... :totlach:


    Das Rathaus ist einfach klasse beschrieben. Ich sag nur "Passierschein A38". :totlach: Und dass sie dann auch noch wieder bei dem Doctore landen... Herrlich!


    :D
    Ich gelte zwar bei Einigen als finsterster Autor in der deutschen Fantasy, aber auch mir macht es beim Schreiben Spaß, immer wieder auch heitere Aspekte einzubringen. Ich denke, Ihr werdet feststellen, dass Die Wölfin trotz aller Dramatik und dunkler Stellen eine lichtere Geschichte erzählt als Himmelsturm.



    Was ich auch gut finde, sind die kleinen Wiederholungen von Begebenheiten oder Beschreibungen der Figuren. So wird schnell das Gedächtnis aufgefrischt.



    Die kleinen Ausführungen zu den einzelnen Charakteren sind tatsächlich eine gute Hilfe.



    Auch ich finde die kurzen Beschreibungen, die uns vergangene Szenen ins Gedächtnis rufen passend und hilfreich, um den Überblick zu behalten, da ja nun mit jedem Band immer mehr dazukommt. Ein sehr netter Service für uns Leser!


    Das ist ein Balanceakt, wenn man eine Reihe schreibt. Es gibt Leser, die zwischen den Bänden lange Pausen machen, und andere, die alle hintereinander weg lesen. Ich versuche, bei diesen Charakterisierungen auch manchmal kleine Aspekte hervorzuheben, die zuvor vielleicht nicht so sehr betont wurden, sodass auch die erfahrenen Phileasson-Recken noch etwas Neues entdecken.



    Phileasson entspricht wohl sehr dem Thorwaler-Stereotyp?


    Das muss man selbstverständlich andersherum betrachten: Der Foggwulf als großer Held und legendärer Entdecker ist selbstverständlich ein strahlendes Vorbild für jeden Thorwaler, weswegen man ihm im ganzen Land nacheifert! Die Thorwaler nähern sich also ihrem Idol an, während es Phileasson seinerseits natürlich gar nicht nötig hat, irgendwelchen Klischees zu entsprechen. ;D


    Dass sich bei einzelnen Figuren die Geister scheiden - wie hier bei Salarin angesprochen - gefällt mir als Autor sehr gut. :banane: Es ist ein Indiz dafür, dass die Figuren nicht nur Schablonen sind, sondern lebensecht rüberkommen. Im echten Leben mag ja auch nicht jeder jeden, und so spricht es für die Figuren, wenn sie so facettenreich sind, dass manche Leser eher die eine Seite, andere eher eine andere wahrnehmen und ihre Sympathien entsprechend verteilen.



    Irgendwie bedrückend über die belastete Beziehung Tylstyrs und Zidaines zu lesen. Ob es da noch eine Möglichkeit geben wird, dass Zidaine ihm vergibt? Vielleicht, wenn er ihr das Leben rettet oder er sich für sie opfert? Mit Worten ist da garantiert nichts zu machen.



    Diese Geschichte ist noch nicht vom Tisch, ich hoffe die beiden können sie überwinden und zueinander finden.


    Was denkt Ihr - vermag auch hier die Zeit die Wunden zu heilen? In Die Wölfin vergehen einige Monde, und die gesamte Wettfahrt darf 80 Wochen dauern.



    Bin mir nicht sicher, ob man Mitleid mit Tylstyr haben sollte. Zum einen ist er ein armer Kerl, dass er sich ausgerechnet in sie verguckt und er bereut die Sache von damals auch sehr, zum anderen hat er es eben geschehen lassen. Ob er sie nun befreien wollte oder nicht. Dazu muss ich mir erst noch ausreichend eine Meinung bilden.


    Diese Ereignisse werden im Prolog von Nordwärts beschrieben und wurden äußerst kontrovers aufgenommen. Sie haben uns einige Leser gekostet, für andere gehören sie zu den stärksten Schilderungen in der Saga überhaupt. Das zieht sich durch bis in die Bewertung der dort agierenden Personen. Für manche ist Tylstyr ein verhinderter Held, für andere ein Mittäter.



    Elf oder nicht Elf, das ist für mich immer noch die Frage.


    In jedem Fall ein spezieller Elf - von einem Volk, dass Ihr als Leser kennt, die meisten Aventurier aber nicht. ;)



    Ahhh endlich treffen wir wieder auf den Foggwulf und seine Ottajasko (mir immer noch die liebste Mannschaft ;D )


    Das wohl! ;D



    Die Hinrichtung war auch eine sehr beklemmende Szene. Ich hab wirklich alles genau vor mir gesehen, die letzten Atemzüge in diesem Lederbeutel, den Genickbruch, die Stimmen aus dem Volk, das ihm Gnade gewährt.


    Die Hinrichtungsmethode mit dem luftdicht schließenden Leder ist bei Karl May abgeschaut, wo die Indianer einen wirklich üblen Schurken so hingerichtet haben (der steckte allerdings in einer Holzkiste, die sie mit Leder überzogen haben, wenn ich mich richtig erinnere).



    Nicht ganz erschlossen hat sich mir dann die Stelle in der Villa, in der Tylstyr in diesen Spiegel sieht und diese zwei Gesichter sieht. Was genau war das?


    Wir befinden uns in der Nandus-Villa. Da verweise ich auf den Diskussionsfaden "Warmrudern", denn man uns netterweise eingerichtet hat:


    Auch Nandus Alveranier spaltete sich in einen Alveranier des verborgenen und einen Alveranier des verbotenen Wissens. Ein weiteres Indiz?



    Irullas Andeutungen mit den Bäumen sind gruselig und befeuern meine Ängste dahingehend, dass die Landtour in unheimlichen Wäldern enden könnte. Und dort haust sicher auch einiges Getier.


    Davon darfst Du fest ausgehen. >:D

  • Ach, was ich noch vergessen habe: Besonders gefallen hat mir noch, dass Phileasson vom ersten Geld, das durch den Verkauf der Beute erzielt wurde, die Ausrüstungen für die Ex-Gefangenen gekauft wurde, damit sie gut ausgestattet auf die Weiterreise gehen können. Das war doch mehr als großzügig! Allerdings schleicht sich dann doch noch etwas Misstrauen ein: Oder will er die Nivesen lieber so schnell wie möglich loswerden? a) wegen der Seuche und b) weil er schon genug Leute an Bord hat?


    Obwohl, Crottet ist ja auch ein Nivese und den will er ja auch nicht loshaben. Dennoch, war das wirklich eine großzügige Geste oder spielt da auch Kalkül mit? ???


    Oder sehe ich einfach schon hinter allem Guten und Schönen Gespenster? (Pardona sei Dank!? ::) ) :aaa:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Die Tylstyr Szene mit dem Spiegel verweist auf eine andere, sehr große Geschichte im DSA-Universum. Sie ist ein kleines Schmankerl für die Eingeweihten. Wahrscheinlich werden wir in Zukunft noch einige kleine Andeutungen dieser Art machen, um die Geschlossenheit der Welt zu wahren, die viel mehr zu bieten hat, als nur die Phileasson-Saga. (Es gibt ja auch schon Anspielungen auf unsere anderen DSA-Romane.) Insgesamt werden wir uns aber sehr bemühen, diese Einwürfe auf einem Level zu halten, das nicht eingeweihte Leser nicht stört.


    Solche Nebengeschichten finde ich aber sehr spannend. Ich hätte nichts dagegen, hier im Zuge der Leserunde das eine oder andere Detail zu erfahren. Ich gehörte ja leider auch nicht zu denjenigen, die seinerzeit mit den Rollenspielen in Kontakt gerieten, obwohl ich sehr gerne spiele.




    So eine Retro-Seniorenspielrunde finde ich sehr reizvoll. Sag Bescheid, wenn Du eine gründest. Ich mache dann mit :totlach:



    Liebes Tagebuch,
    Pardonas perfide Pestilenz des Misstrauens verdirbt in die Herzen der Leserschaft. Nun unterstellt man selbst dem edelsten aller Drachenführer fragwürdige Motive!
    :'(


    Naja, wir wissen ja mittlerweile auch, dass Phileasson auch nicht immer ein Engel ist, nicht wahr? >:D



    Genau - der einzig wahre König der Meere betritt die Bühne! :banane:


    Das wird sich noch zeigen. Da arbeitet einer ganz entschieden dagegen ;)

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Beorn legt mit seiner Ottajasko in Riva an. Ich freue mich schon, wieder etwas von seiner Mannschaft zu lesen.


    Dieses "Böse" oder "Andere", das von Salarin im Himmelsturm Besitz ergriffen hatte, scheint vollständig verschwunden zu sein und er konzentriert sich wieder auf seine Lieder.
    Hoffentlich passiert da nichts, wenn Pardona bei Beorn mitreist und die beiden Ottajaskos aufeinandertreffen. Pardona ist ja wohl die Quelle all dessen, was sich im Himmelsturm an Wesen und magischen Dingen aufhält und Salarin ist da anscheinend sehr empfänglich.


    Dieser merkwürdige elfische oder elbische Geist, der sich über den Vater von Nirka gebeugt hat, ist wohl die Quelle dieser Krankheit, die die Nivesen befällt. Spannend beschrieben, wie die Wölfe Nirka von der Krankheit befreien. Die Wölfe erkennen die Krankheit. Es ist bestimmt irgendeine Art von magischem Keim. Ob die Krankheit wirklich ansteckend ist oder ob dieser Geist jedem Nivesen einzeln erscheint und befällt? Ziemlich gruselig das Ganze.


    Asleif, Crottet und die anderen werden sicherlich auf Nirka treffen, ich bin schon sehr gespannt.


    Und dann Tylstyr. Ob Zidaine ihm verzeihen kann? Ich kann da keine Prognose abgeben. Diesen magischen Spiegel fand ich sehr interessant. Wen hat Tylstyr da nur gesehen. Oder zeigt der Spiegel möglicherweises zwei Seiten ein und derselben Person?


    Shaya offenbart die Prophezeiung, das war cool beschrieben, ich war total gefesselt. Mal schauen, ob Irulla recht behält..


  • Beorn legt mit seiner Ottajasko in Riva an.


    Ja, ist das denn die Möglichkeit! >:(
    Selbstverständlich ist Phileasson in Riva fleißig. Beorn macht sich im Himmelsturm einen faulen Lenz. Aber er wird schon sehen, was er davon hat ... ;D



    Pardona ist ja wohl die Quelle all dessen, was sich im Himmelsturm an Wesen und magischen Dingen aufhält und Salarin ist da anscheinend sehr empfänglich.


    Da ist sicher etwas dran. Auf der anderen Seite hat er sich ja nicht gerade als guter Freund der Nachtalben erwiesen - vermutlich hat niemand in der Ottajasko so viele Nachtalben getötet wie Salarin.



    Spannend beschrieben, wie die Wölfe Nirka von der Krankheit befreien. Die Wölfe erkennen die Krankheit.


    ... wobei sie sich natürlich in einer Geisterwelt befanden. Dort gelten besondere Gesetzmäßigkeiten, und sie wurden von der Schamanin Roika angeleitet.



    Asleif, Crottet und die anderen werden sicherlich auf Nirka treffen, ich bin schon sehr gespannt.


    Falls das stimmt - was denkt Ihr, was wird bei der Begegnung der Halbgeschwister geschehen?



    Diesen magischen Spiegel fand ich sehr interessant.


    Möglicherweise ist er magisch, vielleicht aber auch nur eine sehr kunstfertige Arbeit ...


  • Ja, ist das denn die Möglichkeit! >:(
    Selbstverständlich ist Phileasson in Riva fleißig. Beorn macht sich im Himmelsturm einen faulen Lenz. Aber er wird schon sehen, was er davon hat ... ;D


    Ups :-[, da warte ich seit Anfang des Bandes auf Asleif und dann so ein Fehler. Ich schieb' es auf die Uhrzeit....

  • Endlich sind wir nach all den Strapazen der letzten Wochen in Paavi angekommen. Durch die vielen kleinen Zwischenspiele, kann man sich wunderbar in die Stimmung der Stadt hineindenken.


    Allerdings hat für mich irgendetwas nicht so ganz gepasst – Auf der einen Seite haben wir die ganzen humorvollen Einlagen (der Disput der Händler mit dem Pereine Geweihten / der dampfende Abdul und die Szene im Rathaus (von Asterix inspiriert?)) auf der Anderen die schon recht krasse Hinrichtung. Für meinen Geschmack hätte man hier ein paar Details auslassen können, wobei die Szene sehr gut geschrieben ist. Ich kann auch gar nicht genau sagen, warum mich das Zusammenspiel gestört hat.


    Was mir wieder einmal sehr positiv aufgefallen ist, sind die Andeutungen über die aventurische Geschichte. Hiervon kann ich gar nicht genug bekommen :)


    Der Kontrast zwischen den ganzen verschiedenen Dramen und den Travia gefälligen Szenen, finde ich auch wichtig für die Saga. Es tut einfach gut, wenn man sich zwischendurch mal 1-2 Seiten entspannen kann :D


    Ich bin gespannt, ob die Thorwaler noch mir den Walfängern aneinandergeraten. Das könnte böse enden :)

    Auch diese Worte vergehen (Rohal der Weise)

    Einmal editiert, zuletzt von Arendor ()


  • Endlich sind wir nach all den Strapazen der letzten Wochen in Paavi angekommen.


    In Riva. ;)
    Dieser Teil der Strecke wurde auch in der Kampagne zwischenzeitlich geändert. In der Ursprungsversion fährt Phileasson über das Eis nach Frigorn und von dort aus weiter, in der Neuauflage führt die Strecke über Riva. Wir fanden diese neue Variante reizvoller.
    Bei anderen Elementen entscheiden wir uns manchmal für die ursprüngliche Ausgestaltung, und manches ist auch neu in den Romanen. Letztlich ist das Kriterium immer die Frage, was die beste Geschichte ergibt.



    Für meinen Geschmack hätte man hier ein paar Details auslassen können, wobei die Szene sehr gut geschrieben ist. Ich kann auch gar nicht genau sagen, warum mich das Zusammenspiel gestört hat.


    Welcher Richtung hättest Du den Vorzug gegeben? Lieber die humorvollen oder lieber die düsteren Szenen? Gibt es vielleicht auch etwas, das Dir zu kurz gekommen ist und dass Du gern ausführlicher behandelt gesehen hättest?

  • Oh man, da habe ich ganzen Abschnitt tatsächlich in Paavi erlebt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil :D Dann ist es ja auch gar nicht die Stadt der Walfänger. Hatte mich schon gewundert, warum diese noch nicht erwähnt wurden. Wurde der Walfang in Riva schon verboten oder passiert das erst später?


    In diesem Fall ganz klar den humorvollen Szenen. Es ging mir nur um die detailreiche Hinrichtung. Die Szene gab der Stadt einen sehr düsteren Flair aber vielleicht war das auch beabsichtigt.
    Ich freue mich immer sehr über Bezüge zur aventurischen Geschichte, ausführliche Beschreibungen der Orte und NSCs. Mir ist aber auch klar, dass das viele Leser langweilt, wenn diese parts zu ausführlich behandelt werden.

    Auch diese Worte vergehen (Rohal der Weise)


  • In diesem Fall ganz klar den humorvollen Szenen.


    Die humorvollen Szenen mag ich aber auch ganz besonders an den Büchern. Das lockert auf, gerade wenn es mal wieder Schlag auf Schlag geht.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Eine kleine Anekdote aus dem Schreibprozess:
    Als Ortsangabe über der ersten Szene hatte ich im Manuskript "Riva" angegeben. Das war natürlich unscharf; man kommt zwar nach Riva, aber zunächst befindet sich das Drachenboot ja noch auf dem Meer. Deswegen habe ich in der Umbruchfahne auf "Golf von Riva" geändert und diesen Änderungswunsch zusammen mit den anderen an unser Lektorat verschickt.
    Unsere Lektorin macht die Änderungen aber nicht selbst. Sie hat einen Ausdruck und führt dort unsere Wünsche mit den Vorschlägen aus dem Korrektorat zusammen, und zwar handschriftlich. Das geht dann an den Setzer, der die Änderungen einpflegt.
    Jedenfalls ist das meine Erklärung dafür, dass im nächsten Lauf der Fahne "Gdf von Riva" in der Überschrift stand - da war wohl bei der handschriftlichen Notiz das "l" etwas dicht ans "o" herangerückt, sodass der Setzer ein "d" gelesen hat. :D
    Aber das haben wir ja dann noch rechtzeitig gesehen, sodass das korrigiert wurde Ihr deswegen nicht mit uns schimpft. :)

Anstehende Termine

  1. Freitag, 9. November 2018, 21:43 - Freitag, 23. November 2018, 22:43

    odenwaldcollies

  2. Freitag, 9. November 2018, 21:43 - Freitag, 23. November 2018, 22:43

    odenwaldcollies

  3. Montag, 12. November 2018, 16:11 - Montag, 26. November 2018, 17:11

    Editing Expertise

  4. Freitag, 16. November 2018, 21:43 - Samstag, 1. Dezember 2018, 22:43

    odenwaldcollies