04 - Kapitel 2 bis "... von den Füßen zu holen ist, das wohl!" (Seite 129 - 189)

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  • Ich habe eben nochmal im Himmelsturm geblättert: diese Feyra, von denen Galandel spricht, sind die eigentlich identisch mit 08/15-Nachtalben? Sie sind ja Pardonas Kinder, die sie mit den Dämonen gezeugt hat.


    Ich frage mich gerade, gibt es denn überhaupt 08/15-Nachtalben, oder sind Nachtalben generell eine Schöpfung Pardonas? Das wurde garantiert im "Himmelsturm" angesprochen, aber mein Gedächtnis lässt mich hier etwas im Stich - außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich die Nachtalben nicht gerade mit Dunkelelfen u.ä. aus anderen Fantasyromanen verwechsle.


    Ich habe euch noch gar nicht erzählt, dass ich vorgestern Nacht von den unterirdischen Essen unter dem Himmelsturm geträumt habe - das war ganz schön gruselig und real. Allerdings waren dort keine Leihzwerge zugange, sondern Nivesen, jedenfalls wusste ich irgendwie, dass es Nivesen sind. Allerdings gab es in dem Himmelsturm Aufzüge, wenn auch teilweise vergessen und ziemlich runtergekommen ;D


  • Ich habe euch noch gar nicht erzählt, dass ich vorgestern Nacht von den unterirdischen Essen unter dem Himmelsturm geträumt habe - das war ganz schön gruselig und real. Allerdings waren dort keine Leihzwerge zugange, sondern Nivesen, jedenfalls wusste ich irgendwie, dass es Nivesen sind. Allerdings gab es in dem Himmelsturm Aufzüge, wenn auch teilweise vergessen und ziemlich runtergekommen ;D


    :o :o :o Brauchst Du eine Pause? :D :D :D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Einer von den Feylamia?



    Ich frage mich gerade, gibt es denn überhaupt 08/15-Nachtalben, oder sind Nachtalben generell eine Schöpfung Pardonas?


    Sie sind Pardonas - bisher - vollkommenste Schöpfung. Tylstyr deutet in Himmelsturm ihre Aufzeichnungen so, dass sie sich mit mächtigen Dämonen körperlich vereinigt hat und damit zur "Stammmutter" der Nachtalben wurde. Inzwischen vermehrt sich dieses Volk aber aus eigener Kraft.
    Feyra oder Nicht-Elf, Gegen-Elf, ist das Wort, das die Firnelfen für die Nachtalben benutzen.
    Aber Feylamia ist etwas anderes: Ein Elf, der sich von fremder Lebenskraft nährt - vornehmlich von der von Elfen.



    Aber der Himmelsturm und auch die aktuelle Prophezeiung schickt die Kontrahenten Gegner auf sehr unbekanntes Terrain.


    Das wird bei Silberflamme wieder anders: Da geht es um ein sehr konkretes Ziel ... ;)



    Dann haben wir die Feyra/Nachtalben (ich beschließe das jetzt für mich, dass es sie sind ;D), die die Seuche unter die Nivesen gebracht haben.
    Ist das alles eine groß angelegte Falle, um Phileassons Ottajasko in die Wildnis zu locken und dort dann zu vernichten? Ist das die Rache, die Pardona Lossiryl aufgetragen hat?


    Dann steckt Garhelt mit Pardona unter einer Decke? :o



    Wahrscheinlich weiß sie, dass sie bei Beorn deutlich leichteres Spiel hat (das Fleisch ist schwach), bei Phileasson würde sie dabei natürlich auf Granit beissen ;D


    Sehr richtig! ;D



    Wenn das der Fall wäre, wusste Pardona davon, dass Kuljuk Crottets Vater ist und Crottet in Phileassons Ottajasko mitfährt?


    Ich denke, diese Frage diskutieren wir besser in einem späteren Leseabschnitt ... ;)



    Dann hätten Pardona bzw. Lossyril die Seuche absichtlich initiiert, nachdem der Angriff durch die Gletscherwürmer fehlgeschlagen hat - das würde dann auch zu unseren zeitlichen Überlegungen passen, ob die Seuche Absicht ist oder nicht.


    :klatschen:



    Wenn allerdings Garhelt und Cunia davon nichts wissen, dann hätte die dritte Aufgabe doch eine andere sein müssen, oder?


    Immer wieder kommen wir auf diese Frage ... Sehr gut! ;)



    :o :o :o Brauchst Du eine Pause? :D :D :D


    :totlach:


  • Sie sind Pardonas - bisher - vollkommenste Schöpfung. Tylstyr deutet in Himmelsturm ihre Aufzeichnungen so, dass sie sich mit mächtigen Dämonen körperlich vereinigt hat und damit zur "Stammmutter" der Nachtalben wurde. Inzwischen vermehrt sich dieses Volk aber aus eigener Kraft.
    Feyra oder Nicht-Elf, Gegen-Elf, ist das Wort, das die Firnelfen für die Nachtalben benutzen.
    Aber Feylamia ist etwas anderes: Ein Elf, der sich von fremder Lebenskraft nährt - vornehmlich von der von Elfen.


    Der Unterschied zwischen den Feyra und den Feylamia war mir klar und ich bin eigentlich auch davon ausgegangen, dass der durchsichtige Elf, den Nirka bei Kuljuk beobachtete, ein Nachtalb ist - bin davon aber abgekommen, weil ich dachte, hier hätte irgendwer geschrieben, dass es kein Nachtalb war. Da stimmte aber nicht, ich habe das bloß schlampig und damit falsch gelesen :-[ Daher waren die Feylamia meine zweite Wahl gewesen.



    Das wird bei Silberflamme wieder anders: Da geht es um ein sehr konkretes Ziel ... ;)


    Meine Reaktion im ersten Moment: gut, das ist besser, wenn es eine greifbarere Aufgabe gibt. Aber wer weiß, um was für eine Aufgabe es sich handelt :o



    Dann steckt Garhelt mit Pardona unter einer Decke? :o


    Nö, Garhelt ist bei mir außen vor - wenn es so sein sollte, dann weiß sie garantiert nichts davon ;D



    Immer wieder kommen wir auf diese Frage ... Sehr gut! ;)


    Angenommen, die dritte Aufgabe ist wirklich eine andere: wie wird denn dann diese Aufgabe gezählt, wenn Phileasson sie zwar lösen, es aber die falsche Aufgabe ist?
    Und wenn ich Beorns Route auf der Karte mir ansehe, dann kommt er gar nicht nach Riva, Lenya kann somit auch nicht die Prophezeiung erfahren. Aber beide Ottajaskos treffen sich in Festum, welches nicht mehr im Nivesenland liegt, wie ich auf der Phileasson-Homepage lese. Mich beschleicht hier der Verdacht, dass Beorn überhaupt womöglich gar nicht mit der ganzen Seuchensache in Berührung kommt. Erfährt er aber womöglich dennoch von der wahren Aufgabe? Das wäre ja der Hammer, wenn Pardona ihm irgendwie zur richtigen Aufgabe verhilft (schließlich will sie ja die Hintergründe der Wettfahrt aufdecken) und Beorn auf direktem Weg einfach mal nach Festum reist, während sich Phileasson noch mit den Seuchenelfen rumschlagen darf >:(


    Es könnte aber auch möglich sein, dass diese Aufgabe diesmal von keiner der beiden Ottajaskos gelöst wird. Aber irgendwie müssen sie dann ja doch weiterkommen und von der vierten Aufgabe erfahren, ansonsten würde es ja nicht weitergehen.


  • Ich kann Dir sagen, es ist nie zu spät und es gibt Kinder, die da mit einsteigen, selbst als Erwachsene. Inzwischen weiß mein Sohn viel mehr über DSA als ich. Uns hat Bernd auch dazu gebracht (wir haben allerdings vorher schon PnP gespielt aber Mittelerde)


  • Ich kann Dir sagen, es ist nie zu spät und es gibt Kinder, die da mit einsteigen, selbst als Erwachsene. Inzwischen weiß mein Sohn viel mehr über DSA als ich. Uns hat Bernd auch dazu gebracht (wir haben allerdings vorher schon PnP gespielt aber Mittelerde)


    Das sehe ich auch so. Wir haben vor 3-4 Jahren auch noch mal unsere Runde von 5 auf 6 Spieler aufgestockt und eine komplett neue Spielerin für das Hobby gewinnen können. Klar lernt man nicht alles von heute auf morgen aber das Hobby ist ja kein Hexenwerk.


    Falls du erst mal nur in die Spielwelt hinein schnuppern magst und bisher noch keine Runde hast, empfehle ich dir das Quellenbuch Aventurischer Almanach. Damit Kannst du dein Hintergrundwissen zur Spielwelt aufbauen.


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    Die Bücher kosten jeweils nur 20 € und mit beiden Bücher hast du alles was du zum spielen brauchst.


    Die Bücher gibt es auch als DIN4 Hardcover für den doppelten Preis.

  • Es wurde schon so viel geschrieben, von den lustigen Szenen und den traurigen und vor allem wurde Phileasson wieder begrüßt, was ich hiermit auch tue.
    Nach den sehr aktiven vollgepackten Szenen im Himmelsturm war dies hier die Ruhe im Sturm. Interessant finde ich, dass Phileasson immernoch damit rechnet, dass Beorn nachkommt. ER hatte ihn doch in einer ausweglosen Situation zurückgelassen und denkt nicht einmal daran, dass Beorn eventuell tot sein könnte. Niemand denkt daran! Niemand hat ein schlechtes Gewissen, noch nicht einmal Shaya. Ich finde das immerhin bemerkenswert. Das Lied der Stadt war dann sehr ruhig beschrieben und die Todesstrafe scheint Salarin nichts auszumachen, keine wirklichen Dissonanzen. Eine gerechte Strafe. Na ich war froh, dass der Verurteile selbst noch ohne Druck gestanden hat und die Strafe scheinbar als gerecht angenommen.
    Am besten hat mir aber die Szene gefallen in der Sauna. Ich liebe Sauna. Schön, wenn die Schläge mit den Reisern dazugehören und man dann einfach ein wenig stärker zuschlagen kann. Mir gefiel auch, die Art zu handeln und die Vergleiche von Kapitän und Handelsmann.


    Die Szene mit Nirka war zunächst verwirrend, denn ich dachte, sie sei wirklich noch im Wald abgefangen worden. Dass dann aber ihre Wolfsseele den entscheidenden Einfluss auf die Heilung hatte war toll beschrieben. Zunächst Dachte ich, wieso stürzen sich die Wölfe auf Nirka und dann kam die Erkenntnis, dass es sich um eine Krankheit handelt und dies Symbolcharakter hat.
    Was aber heißt: Diese hier bekommst du nicht? Müssen wir davon ausgehen, dass der Vater es nicht geschafft hat?


  • Angenommen, die dritte Aufgabe ist wirklich eine andere: wie wird denn dann diese Aufgabe gezählt, wenn Phileasson sie zwar lösen, es aber die falsche Aufgabe ist?
    ...
    Es könnte aber auch möglich sein, dass diese Aufgabe diesmal von keiner der beiden Ottajaskos gelöst wird.


    Letztlich entscheidet die Oberste Hetfrau am Ende der Wettfahrt. Dabei zieht sie die Beobachtungen von Shaya und Lenya zu Rate.
    Bis zu diesem "Moment der Wahrheit" müssen die Drachenführer mit der Unsicherheit leben.
    Aber zur allgemeinen Beruhigung könnte beitragen, dass Shaya die Prophezeiung ja tatsächlich auf wundersame Weise empfangen hat ...



    Interessant finde ich, dass Phileasson immernoch damit rechnet, dass Beorn nachkommt.


    Unkraut vergeht nicht ... murmel, murmel ... Schlechten Menschen geht es immer gut ... murmel, murmel ...



    ER hatte ihn doch in einer ausweglosen Situation zurückgelassen und denkt nicht einmal daran, dass Beorn eventuell tot sein könnte. Niemand denkt daran! Niemand hat ein schlechtes Gewissen, noch nicht einmal Shaya.


    Abwarten ... Das Buch ist noch nicht zu Ende ... ;)

  • Ich schließe mich an und freue mich wieder in der Zivilisation zu sein. Es hat doch etwas in dieser geschäftigen Stadt zu sein. Ich habe mich gefreut, dass es gleich auch mal etwas lustig zuging und der Gelehrte Phileasson etwas auf die Palme bringen konnte. Hätte er es doch wie Beorn gemacht, dann müsste er jetzt keine Händler suchen. ;D


    Wie konnte der Elf Nirka eigentlich so einfach in die Finger bekommen? Erst dachte ich, dass ich etwas überlesen hätte, aber anscheinend wurde das erstmal zurückgestellt.
    Auf jedenfall scheint unsere Wölfin die Seuche los zu sein!? Dann muss sie jetzt "nur" noch fliehen? Könnte sie die Seuche denn nochmal bekommen?


    Wenn ich eure Theorien über die Seuche, wer sie wann wie wohl ausgelöst hat oder wer wie wann davon wusste, wird mir schwindlig. Ich denke, ich kann darauf warten, bis es sich aufklärt. ;D



    Das Einlaufen in Riva und die Vorsichtsmaßnahmen, die die Stadt wegen der Seuche unternimmt, waren ein sehr gelungener Einstieg, um erste Teile der Besatzung und ihre Dynamik zu erleben. Phileasson entspricht wohl sehr dem Thorwaler-Stereotyp?^^


    Eigentlich hatte ich bisher nicht den Eindruck, als wäre der Foggwulf der "typische" Thorwaler...er hat sich eigentlich sehr überlegt und bedacht gezeigt. Eigentlich hat es mich fast etwas gewundert, dass er hier erst mal rauere Töne anschlägt.



    Allerdings hat für mich irgendetwas nicht so ganz gepasst – Auf der einen Seite haben wir die ganzen humorvollen Einlagen (der Disput der Händler mit dem Pereine Geweihten / der dampfende Abdul und die Szene im Rathaus (von Asterix inspiriert?)) auf der Anderen die schon recht krasse Hinrichtung. Für meinen Geschmack hätte man hier ein paar Details auslassen können, wobei die Szene sehr gut geschrieben ist. Ich kann auch gar nicht genau sagen, warum mich das Zusammenspiel gestört hat.



    Über die Szene mit der Verurteilung des Mörders war ich etwas verwundert. Hat das noch eine Bedeutung für später? Oder war es nur, um einen besseren Einblick in die Stadt zu bekommen? Wird der thorwalsche Kopfgeldjäger ein weiteres Mitglied der Ottajasko? Irgendwie passt es für mich noch nicht so recht ins Bild .... (Ich wusste bisher noch nicht, dass man durch nasses Leder nicht atmen kann)


    Ja, die Hinrichtung...eine gut wirklich gute, düstere Szene. Erstmal hat sie mich auch verwundert und ich habe mich gefragt, was die Autoren uns damit wohl sagen/zeigen wollen. Aber ich denke auch, dass der Typ mit der großen Axt noch eine Rolle spielen könnte... ;D

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Das klingt interessant. Aber gab es früher nicht Boxen oder so?

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Wie konnte der Elf Nirka eigentlich so einfach in die Finger bekommen?


    In dieser Szene bewegen wir uns in einer Traumwelt, in einer schamanischen Ebene. In der greifbaren Welt liegt Nirka im Krankenbett und Roika trommelt an ihrer Seite.



    Wenn ich eure Theorien über die Seuche, wer sie wann wie wohl ausgelöst hat oder wer wie wann davon wusste, wird mir schwindlig. Ich denke, ich kann darauf warten, bis es sich aufklärt.


    Keine Sorge, das passiert in einem der kommenden Leseabschnitte. ;)



    Ja, die Hinrichtung...eine gut wirklich gute, düstere Szene. Erstmal hat sie mich auch verwundert und ich habe mich gefragt, was die Autoren uns damit wohl sagen/zeigen wollen.


    Eine unserer Intentionen liegt darin, zu demonstrieren, was einem in Aventurien blühen kann, wenn man mit dem Gesetz in Konflikt kommt ...



    Aber gab es früher nicht Boxen oder so?


    In der Anfangszeit wurde Das schwarze Auge über den Spielehandel vertrieben. Das dort gängige Format sind Boxen, daher erschien auch Das schwarze Auge in Boxen.
    Dann wurde der Versandhandel wichtiger, und Büchersendungen sind preiswerter. Zudem ist für die Lagerung einer umfangreichen Rollenspielbibliothek daheim ein Bücherregal praktisch, wenn man schöne Hardcover hineinstellen kann.
    Vereinzelt, für bestimmte Projekte, bei denen es viel Zusatzmaterial gibt oder man mehrere Bücher braucht, um die Sache handlich zu halten, erlebt die Box aber ein Revival - zum Beispiel in der Quellenbox zur Kaiserstadt Gareth.

  • Inzwischen habe ich Seite 189 erreicht, und sogar überschritten. Hier das, was mir so aufgefallen ist:
    S. 143 ff ist aus meiner Sicht eine gute - leicht satirische - Darstellung der menschlichen Kultur aus der Sicht eines Elfen.
    Besonders gefreut hat mich der Cameo-Auftritt einer historischen Person: "Sven Gabelbart" (bestimmt hat das vor mir schon jemand entdeckt, beim Überfliegen der übrigen Einträge konnte ich aber keinen Hinweis darauf finden). Sven Gabelbart (englisch meistens Sveyn Forkbeard geschrieben) war ein Sohn von Harald Blauzahn. Sven herrschte über Dänemark, England und Teile des heutigen Norwegens und des heutigen Schwedens (die damals zu Dänemark gehörten). Von seinem Titel als König England hatte er nicht viel, da er fünf Wochen nach seiner Krönung zum englischen König starb. Zu Svens Nachfahren gehört auch das heutige dänische Königshaus.
    Sorry für die Abschweifung.
    Mich hat dieser Fund ermutigt, nach weiteren solchen Personen aus Geschichte und Populärkultur zu suchen. Bestimmt sind mir auch schon welche entgangen.


    Großartig beschrieben fand ich die Rivasche Bürokratie. Vor die Wahl gestellt, Borbarad zu besiegen oder in Riva einen Passierschein zu beantragen, würde ich mich wohl für den Kampf gegen Borbarad entscheiden.


    Viele Grüße,


    Volkmar

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Besonders gefreut hat mich der Cameo-Auftritt einer historischen Person: "Sven Gabelbart" (bestimmt hat das vor mir schon jemand entdeckt, beim Überfliegen der übrigen Einträge konnte ich aber keinen Hinweis darauf finden). Sven Gabelbart (englisch meistens Sveyn Forkbeard geschrieben) war ein Sohn von Harald Blauzahn. Sven herrschte über Dänemark, England und Teile des heutigen Norwegens und des heutigen Schwedens (die damals zu Dänemark gehörten). Von seinem Titel als König England hatte er nicht viel, da er fünf Wochen nach seiner Krönung zum englischen König starb. Zu Svens Nachfahren gehört auch das heutige dänische Königshaus.
    Sorry für die Abschweifung.
    Mich hat dieser Fund ermutigt, nach weiteren solchen Personen aus Geschichte und Populärkultur zu suchen. Bestimmt sind mir auch schon welche entgangen.


    Wenn Du Dir irgendwo die Erstauflagen der Abenteuer (aus den 1990ern) besorgen kannst, wirst Du verstärkt solche Anspielungen finden. Osais heißt dort zum Beispiel noch "Asiso", und Barraculus ist "Bombastus Babazelzo", was die beiden Namen enger an die ihrer historischen Vorbilder heranführt. Früher hat man das bei Das schwarze Auge recht häufig gemacht, heute haben nur noch wenige dieser Anspielungen "überlebt". "Pardona" etwa ist natürlich eine nur leicht veränderte "Pandora", in Havena gibt es einen genialen Erfinder namens "Leonardo" ... Aber viel ist es nicht mehr.
    Sven Gabelbart ist den Redakteuren durchgeflutscht, schätze ich. Bei der Recherche bin ich auf den von Dir erwähnten Dänenkönig gestoßen und habe tatsächlich überlegt, den Namen für die Romanreihe zu ändern - es dann aber doch so belassen, denn allzu bekannt ist dieser König bei uns ja nicht. Zudemhat Sven durch seinen gegabelten Kinnbart ja einen plausiblen Hintergrund für seinen Namen. Ich hoffe daher, dass es niemanden zu sehr stört.



    Vor die Wahl gestellt, Borbarad zu besiegen oder in Riva einen Passierschein zu beantragen, würde ich mich wohl für den Kampf gegen Borbarad entscheiden.


    :D

  • Sven Gabelbart ist den Redakteuren durchgeflutscht, schätze ich. Bei der Recherche bin ich auf den von Dir erwähnten Dänenkönig gestoßen und habe tatsächlich überlegt, den Namen für die Romanreihe zu ändern - es dann aber doch so belassen, denn allzu bekannt ist dieser König bei uns ja nicht. Zudemhat Sven durch seinen gegabelten Kinnbart ja einen plausiblen Hintergrund für seinen Namen. Ich hoffe daher, dass es niemanden zu sehr stört.


    Sven ist, soweit ich bisher gelesen habe, eine absolute Nebenfigur. Der Name wird im Buch nur ein einziges Mal genannt. Daher denke ich nicht, dass es jemand stören könnte - zumal es innerhalb der Leserunde wohl ausser mir offenbar niemand erwähnt hat.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Wenn Du Dir irgendwo die Erstauflagen der Abenteuer (aus den 1990ern) besorgen kannst, wirst Du verstärkt solche Anspielungen finden. Osais heißt dort zum Beispiel noch "Asiso", und Barraculus ist "Bombastus Babazelzo", was die beiden Namen enger an die ihrer historischen Vorbilder heranführt. Früher hat man das bei Das schwarze Auge recht häufig gemacht, heute haben nur noch wenige dieser Anspielungen "überlebt". "Pardona" etwa ist natürlich eine nur leicht veränderte "Pandora", in Havena gibt es einen genialen Erfinder namens "Leonardo" ... Aber viel ist es nicht mehr.
    Sven Gabelbart ist den Redakteuren durchgeflutscht, schätze ich. Bei der Recherche bin ich auf den von Dir erwähnten Dänenkönig gestoßen und habe tatsächlich überlegt, den Namen für die Romanreihe zu ändern - es dann aber doch so belassen, denn allzu bekannt ist dieser König bei uns ja nicht. Zudemhat Sven durch seinen gegabelten Kinnbart ja einen plausiblen Hintergrund für seinen Namen. Ich hoffe daher, dass es niemanden zu sehr stört.



    :D


    Ich bin froh das du den Namen nicht geändert hast. Mir ist damals und heute nicht aufgefallen, dass Sven ein Vorbild hatte und der Name Sven Gabelbart ist seit ewigen Jahren in meinem Kopf verankert. Ich bin eh kein großer Freund von Namensänderungen bei schon bestehenden Figuren. Ein Namenserweiterung wie dies bei Phileasson geschehen ist finde ich noch ok. Die Namensänderungen wie beim Dr. Bombastus oder auch Asisio finde ich schade. Ich weiss, dass dies auch schon durch die Abenteuer vorgegeben war und ich kann mir vorstellen wieso dies gemacht wurde.


    Wie seht ihr das? Mögt ihr es, wenn bereits bestehende Figuren die Namen ändern in einer neuen Auflage?


  • Wie seht ihr das? Mögt ihr es, wenn bereits bestehende Figuren die Namen ändern in einer neuen Auflage?


    Wenn es ein wirklich schrecklicher Name ist, der beim Lesen für Irritationen sorgt, ziehe ich eine Änderung vor. "Leonardo" für den Erfinder wäre für mich schon ein starker Kandidat, wenn er nicht dermaßen massiv etabliert wäre.
    Wenn eine Änderung gemacht wird, ziehe ich eine elegante Erklärung vor: Vielleicht ist der "alte" Name ein Spitz- oder Familienname, der nur einmal kurz erwähnt wird, um die Brücke zu schlagen, und dann wird mit dem "besseren" Namen weitergemacht.

  • Was mich zum Beispiel massiv stört ist, wenn die Synchronstimmen von Schauspielern wechseln, das geht für mich gar nicht. Das war sogar mal unter einem Film der Fall, dass in verschiedenen Szenen die Stimme wechselte.


    Genauso sehe ich das eigentlich bei Namensänderungen. Aber da ich die Original-Namen nicht kenne finde ich es legitim.
    In diesem Fall fände ich es glaube ich auch generell nicht schlimm, da die Charaktere weiterhin erkennbar bleiben.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)