03 - Ende Kapitel 1 ab "Schritte störten die Stille ..." (Seite 87 - 128)

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  • Hatte mich jetzt dumm und dämlich gesucht und war in Sorge, zu weit zu lesen bis ich "Schritte" in die Suchfunktion eingab (übrigens 28 Treffer ^^) und feststellen musste, dass es den Anfangspunkt markierte. Damit hatte ich nicht gerechnet und das ab überlesen.^^ Für das Ebook-Lesen wäre es besser, wenn nicht der Startpunkt zitiert würde (an der Stelle starten wir ohnehin), sondern eben das Ende dieses Abschnitts.


    Weiß jetzt auch nicht, wie weit der Abschnitt geht, weil es bei 04 wieder bis heißt!

    Liebe Grüße

    Juliane

    Einmal editiert, zuletzt von Janesway ()


  • Weiß jetzt auch nicht, wie weit der Abschnitt geht, weil es bei 04 wieder bis heißt!


    Bis zum Ende des 1. Kapitels. Der nächste Leseabschnitt beginnt dann mit dem Anfang des 2. Kapitels. ;)


    PS: Das ist bei dieser Leserunde immer die Logik: Entweder, ein Leseabschnitt umfasst ein komplettes Kapitel, oder - wenn das Kapitel zu lang ist - ein Kapitel wird in zwei Leseabschnitte geteilt. Wenn geteilt wird, sind die letzten Wörter am Ende des ersten Teils und die ersten Wörter am Beginn des zweiten Teils zitiert, also jeweils die "Schnittstelle". An einem Kapitelende dagegen endet ein Leseabschnitt immer (außer der letzte, da nehmen wir den Epilog noch mit dazu).

  • Da ich wohl einer der Glücklichen bin, die über die Weihnachtstage und auch danach viel Zeit zum Lesen hat, bin ich wohl nun die Erste hier. Aber keine Sorge, ich halte mich daran: immer nur ein Abschnitt pro Tag, auch wenn es mir auch dieses Mal schwer fällt ich und am liebsten durchlesen würde weil die Geschichte mich natürlich direkt wieder gepackt hat. Das spricht eindeutig für unser Autorendreamteam.


    Dieser Abschnitt hat mir besonders gut gefallen, da er einige Fragen beantwortete und man etwas mehr Hintergrundwissen bekam. Ich muss auch zugeben, das Bernhard Hennens Plan aufgeht und ich durchaus Beorn Positives abgewinnen kann, auch wenn ich gefühlsmäßig immer noch bei der Phileassons-Ottajasko mitfahre.


    Der Weg in die tiefe Stadt fand ich sehr spannend, aber auch gruselig. Da möchte ich nicht wirklich sein. Und mit "Leihzwergen" hatte ich auch so gar nicht gerechnet und passten überhaupt nicht in mein Bild, dass ich nun mal üblicherweise von Zwergen habe. Da bisher alle anderen Kreaturen im Himmesturm sehr "schräg" waren und mir so noch nicht untergekommen sind, fühlte sich das plötzliche Auftauchen von Zwergen irgendwie seltsam an, fremd sogar. Ich kann noch nicht mal sagen, ob es mir gefällt oder nicht gefällt.


    Ich hätte gerne die ganze Geschichte von Beorns Schwester erfahren, aber natürlich streut man da dem Leser nur mal wieder ein paar Krumen hin und man kann nur wild spektakulieren, was da passiert ist. Fest steht, dass Beorn Asleif die schuld gibt, auch wenn ich glaube, dass es unglückliche Umstände waren und keiner wirklich Schuld daran hat. Aber warten wir es ab. Ich hoffe sehr, dass sich das noch in diesem Band aufklärt.


    Sehr lachen musste ich, dass Beorn sich seine Schamhaare nicht abrasieren lassen wollte. Das gehört sich für eine Thorwalder ja nun wirklich nicht :totlach: :totlach: :totlach:


    Und nun erfahren wir auch, was es mit dem Himmesturm auf sich hat und die Geschichte von Pardona und Ometheon. Das fand ich sehr spannend und hat mich fasziniert. Die Drachen, die ab und zu erwähnt werden, kann ich aber auch irgendwie nicht zuordnen. Ich denke auch, das Pardona nur soviel erzählt, wie nötig, um Beorn für ihre Zwecke zu überreden. Nur frage ich mich, was bezweckt sie genau und wie will sie sich in Beorns Ottajakso einfinden? In dieser Gestalt wird das sicherlich nicht funktionieren, sie wird vermutlich eine andere annehmen, damit die anderen keinen Verdacht schöpfen. Ich glaube schon, dass Beorn sich darauf einlässt, erstens um seine Mannschaft zu retten und zweitens könnte ich mir vorstellen, dass er sich dadurch einen Vorteil gegenüber Phileasson erhofft, denn Pardona wird aufgrund ihrer Neugierde durchaus auf seiner Seite stehen, auch wenn ich vermute, dass sie Blödsinn im Kopf hat und Ärger machen wird. Sie ist auf jeden Fall eine sehr spannende Figur und bereichert die Geschichte.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Bisher ist es immer noch eine Phileasson Saga komplett ohne Phileasson für mich; namentliche Erwähnungen exklusive. xD


    Puh, die Beschreibungen der Tunnel und Übergänge fand ich etwas schwierig. Konnte mich da nicht so richtig rein denken, wie das genau aussehen soll, sry. :-/
    Es tummeln sich ja ganz schön viele Chimären im Turm. Das hat Spaß gemacht. Würde gerne mehr dazu erfahren, wie Chimären erschaffen werden. Sollten Harpyien nicht auch ursprünglich durch Pardona erschaffen worden sein? Weiß das hier wer? Habe als Nicht-Meister nicht so viel in die Hefte geguckt.


    Die Nacktszenen-Quote ist jetzt schon für das ganze restliche Buch erfüllt bzw. mein Bedarf daran gedeckt, aber ist eben Geschmackssache.
    Mein Problem damit ist, dass die Situation am Brunnen auf mich etwas gestellt wirkt. Pardona ist nur bereit, mit ihm "richtig" zu reden, wenn er gebadet und frisch gekleidet ist (kann Mann natürlich nicht alleine), aber hat ihn doch auch jetzt schon gesprochen? Einer echten Göttin wäre er so doch nicht unter die Augen gekommen, oder? Außerdem hätte ich gedacht, dass sie in ihrer Göttlichkeit sich nicht dazu herablassen würde, sich mit einem groben Thorwaler, der sicher mit seinen ganzen Narben etc. nun auch nicht gerade wie der attraktivste seiner Art wirkt, zu vergnügen. Gut, sie will ja was von ihm. Und dann will sie eben auch was von ihm. :>


    Der Lacher schlechthin war, dass Beorn sich immer etwas vornahm, wie er nicht wirken wollte oder wem er nicht nachgeben wollte und es wirklich nie durchhalten konnte oder eben dabei durchschaut wurde. Da konnte er mal keinen blenden. :P Hatte da immer ein Homer Simpson - "Nein!" im Kopf, wenn es ihm wieder nicht gelang. Halt, einmal hat er leider doch gewonnen: Er durfte seine Schamhaare behalten! Schade. :P


    Habe sofort gewusst, dass Pardona Beorn begleitet. War wahrscheinlich aber auch so beabsichtigt, dass der Leser da mehr weiß als Beorn, bei der Masse an Hinweisen. Die Idee dahinter, ihm aufzuzeigen, dass er hinter den Dingen mehr vermuten solle und sie hinterfragen solle, fand ich eine nett erdachte Intention.


    Da wir jetzt ja schon wissen, dass Pardona einen Spitzel einschleust, fragt man sich natürlich, was sie jetzt genau beabsichtigt, bei ihrer Bitte, mit in die Mannschaft aufgenommen zu werden. Das kam überraschend. o.O Fände es spitze, wenn sie wirklich fest mitkäme, kann mir das aber nicht so recht ausmalen.


    Die Hintergrundgeschichte hat für diejenigen, die den 2ten Band gelesen haben, bestimmt eine Menge geklärt. Der Teil, dass Ometheon ersonnen hat, dass es die Anzahl der Anhänger ist, die über die Göttlichkeit entscheidet, liest sich wie in D&D oder wie aus einem Terry Pratchett Roman. Nur weil es nicht neu ist, heißt es aber nicht, dass ich es schlecht fand. Nein, die gesamte Geschichte, wie es dazu kam, dass Pardona an die Macht kam, las sich sehr flüssig, obwohl Beorn wohl Recht hat: Einiges hat sie da doch ausgespart oder zu ihren Gunsten umgedichtet.


    Nebenbei liebe ich DSA Drachen. Leider gab es bisher nur die paar Erwähnungen. Hoffentlich kommt da noch mehr.

  • Kann es sein, dass Beorn bisher von Endurium noch nichts gehört hat? Ich hätte gedacht, dass beim Anblick der Mine seine Goldgier geweckt wird. Sind die Waffen und Rüstungen der Nachtalben komplett aus Endurium? Falls ja, dann bekommt Aventurien irgendwann wohl ein großes Problem :)


    Als Beorn die nackte Pardona in ihrer Höhle erblickt, bezeichnet er sie einmalig als Göttin, sonst bezeichnet er sie in Gedanken immer als falsche Göttin. Glaubt ihr das liegt „nur“ an ihrer Schönheit oder ist da vielleicht doch eine Art Bannzauber im Spiel?


    Pardonas Festung der Einsamkeit wird ja bis auf das halbverdorrte Gras, als Paradies beschrieben. Sie sagt: „Es sind meine Erinnerungen,Träume und Sehnsüchte, die Gestalt annehmen, wenn ich hierherkomme.“ (Pardona) Das bietet mal wieder wunderbar viel Raum für Spekulationen, wofür das verdorrte Gras jetzt steht.


    Ometeheon ist mit seinem Eissegler ganz schön anmaßend. Als Zeichen für sein Segel, hat er eine geflügelte Sonnenscheibe gewählt.(ein geflügeltes Sonnenauge, ist ein Symbol für den Gott Praios). Ob das Absicht war? Und dann ist da noch der Ring von Cellyana. Ich bin gespannt, wie dieser in ihren Besitz gelangt ist.


    @ Jane- da wir laut Robert ja noch einer Rahja Geweihten begegnen werden, rechne ich schon noch mit der einen oder anderen Nacktszene :) / Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass sich Pardona mit auf die Reise begeben wird. Dat war ein ziemlicher wow Effekt.

    Auch diese Worte vergehen (Rohal der Weise)

    Einmal editiert, zuletzt von Arendor ()


  • Ich muss auch zugeben, das Bernhard Hennens Plan aufgeht und ich durchaus Beorn Positives abgewinnen kann,


    Ich bin entsetzt! >:( So dünn ist also der moralisch integere Firnis auf der dunklen Seele unserer Leserundenteilnehmerinnen! ;D



    Ich hätte gerne die ganze Geschichte von Beorns Schwester erfahren, aber natürlich streut man da dem Leser nur mal wieder ein paar Krumen hin und man kann nur wild spektakulieren, was da passiert ist.


    Und - was denkt Ihr, was geschehen ist? :)



    Sehr lachen musste ich, dass Beorn sich seine Schamhaare nicht abrasieren lassen wollte.



    Halt, einmal hat er leider doch gewonnen: Er durfte seine Schamhaare behalten! Schade.


    Wer schon ein Auge verloren hat, muss ja nicht auch noch ... ;D
    Ich gebe zu, da erweist sich der Blender als prinzipienstark.



    Die Drachen, die ab und zu erwähnt werden, kann ich aber auch irgendwie nicht zuordnen.


    Dazu ist vielleicht noch interessant, dass die Gelehrten davon ausgehen, dass es in früheren Zeitaltern wesentlich mehr Drachen in Aventurien gab als heutzutage.



    Bisher ist es immer noch eine Phileasson Saga komplett ohne Phileasson für mich; namentliche Erwähnungen exklusive.


    Tja, während der Blender faul im Himmelsturm herumhängt und mit irgendwelchem Elfenvolk herumscharwenzelt, pullt der Foggwulf schon wieder fleißig die Riemen. Keine Sorge: Schon im nächsten Leseabschnitt wird er stilecht auf seinem Drachenschiff in die Geschichte einfahren. ;)



    Es tummeln sich ja ganz schön viele Chimären im Turm. Das hat Spaß gemacht. Würde gerne mehr dazu erfahren, wie Chimären erschaffen werden.


    Dafür bist Du einen Roman zu spät. :P



    Sollten Harpyien nicht auch ursprünglich durch Pardona erschaffen worden sein?


    Ja, Pardona ist fasziniert von lebendem Fleisch und hat da recht viele Experimente veranstaltet. Die Nachtalben gelten als ihre beste Schöpfung, aber auch Eisigel, Gletscherwürmer, Chimären und eben die Harpyien werden ihr zugeschrieben.
    Die Wiki Aventurica ist übrigens eine gute Quelle, wenn man solche Sachen schnell nachschauen möchte. ;)



    Pardona ist nur bereit, mit ihm "richtig" zu reden, wenn er gebadet und frisch gekleidet ist (kann Mann natürlich nicht alleine), aber hat ihn doch auch jetzt schon gesprochen? Einer echten Göttin wäre er so doch nicht unter die Augen gekommen, oder? Außerdem hätte ich gedacht, dass sie in ihrer Göttlichkeit sich nicht dazu herablassen würde, sich mit einem groben Thorwaler, der sicher mit seinen ganzen Narben etc. nun auch nicht gerade wie der attraktivste seiner Art wirkt, zu vergnügen.


    Interessant an Pardona ist, dass sie - anders als viele Magier oder sonstige Studiosi der astralen Kunst - eben nicht vergeistigt ist. Bei ihr ist eher das Gegenteil der Fall: Das Körperliche fasziniert sie. Fleisch, das lebt, leidet, sich vermehrt ... und dazu gehört auch die Geschlechtlichkeit. Ihre eigene Attraktivität setzt sie seit jeher als Waffe ein.



    Der Lacher schlechthin war, dass Beorn sich immer etwas vornahm, wie er nicht wirken wollte oder wem er nicht nachgeben wollte und es wirklich nie durchhalten konnte oder eben dabei durchschaut wurde. Da konnte er mal keinen blenden.


    Abwarten ... ;)
    Obwohl .... Jetzt, wo Du es erwähnst ... Genau, der Blender, der hat einfach keinen Charakter! Held Foggwulf dagegen hätte sich niemals mit solch einer Schnepfe eingelassen, das ist ja wohl klar. ;D



    Kann es sein, dass Beorn bisher von Endurium noch nichts gehört hat?


    Das ist sehr gut möglich, wenn man die Seltenheit dieses Metalls bedenkt.



    Sind die Waffen und Rüstungen der Nachtalben komplett aus Endurium?


    Nein, aus Schwarzstahl. Das ist eine Legierung aus Stahl mit Endurium-Beimischung. Diese Beimischung ist notwendig, weil Nachtalben ansonsten allergisch gegen unedle Metalle sind.



    Ometeheon ist mit seinem Eissegler ganz schön anmaßend. Als Zeichen für sein Segel, hat er eine geflügelte Sonnenscheibe gewählt.(ein geflügeltes Sonnenauge, ist ein Symbol für den Gott Praios). Ob das Absicht war? Und dann ist da noch der Ring von Cellyana. Ich bin gespannt, wie dieser in ihren Besitz gelangt ist.


    Ja, das ist schon eine interessante Parallele. Bei Praios ist dieses Symbol eine Kombination aus verschiedenen Symbolen, die ihm zugeschrieben werden: der Sonnenscheibe, den Adler- oder Greifenschwingen und dem allsehenden Auge.
    Trotzdem sollte man Ometheon nicht vorschnell unterstellen, sich mit Praios gleichsetzen zu wollen. Denken wir an den zeitlichen Ablauf: Wann fand das Wettrennen statt - und wann betraten die ersten Menschen aventurischen Boden? Und Praios ist ein Gott der Menschen ... ;)



    @ Jane- da wir laut Robert ja noch einer Rahja Geweihten begegnen werden, rechne ich schon noch mit der einen oder anderen Nacktszene


    Das will ich nicht ausschließen, zumal ich ja dann einigen Leserundenteilnehmerinnen die Hoffnung nähme, dass die für sie entscheidende Frage der Saga endlich gelöst wird ("haben Elfen auch unterhalb der Wimpern Haare?"). ;D
    Rahja wird oft auf den sexuellen Aspekt reduziert, ist aber vielfältiger. Im Kern steht sie für Freude, und da man sich diese auch körperlich schenken kann, gehört das mit dazu. Aber Rahja ist auch die Göttin der Kunst, des Tanzes, allgemein des Frohsinns, der Feste, des Rauschs, damit auch des Weins. Vor allem, aber nicht nur, in Almada ist sie auch die Göttin der edlen Rosse, denn auch in Aventurien liegt das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde. ;)

  • Dieser Abschnitt war für mich sehr interessant und aufschlussreich. Endlich fügen sich einige Puzzleteile des Himmelsturms zusammen und man bekommt einen Einblick in die Vergangenheit.


    Doch möchte ich erst mal mit Seite 93 beginnen: "Er hasste es, wie sie seinen Kriegsnamen betonte. So als seien sie einander gleich, als gäbe es keinen Unterschied zwischen dem, was er tat, und dem, was in dieser Höhle geschah."


    Da wurde für uns - wie schon öfters in dieser Saga- ein moralischer Denkanstoß gegeben. Zumindest nach meinem Empfinden. Ist es denn wirklich moralisch "besser" Leute aus Habgier zu berauben, ihnen die Augen rauszuschneiden oder zu blenden? Hmm, hier wird die Doppelmoral Beorns für mich sichtbar. Er hält sich für einen ehrenhaften Kerl. Doch ist er das wirklich? Ich bin zwiegespalten. Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen Versklavung und Folter ( wie blenden usw)? Ist menschenverachtend nicht einfach nur menschenverachtend? Sollte es da solche Abstufungen geben, wie sie Beorn offensichtlich macht? Das hat mich etwas nachdenklich gemacht, denn es würde ja bedeuten, dass grausame Menschen, die Verbrechen an anderen Menschen begehen, sich immer noch als "gut" einschätzen würden, weil es ja immer noch Verbrecher gibt, die noch Schlimmeres tun? Hmm.....was meint ihr? ??? Jedenfalls kamen mir dazu einige interessante Gedanken.


    Also die Szene mit Beorns Bad ließ auch mich schmunzeln. ;D Nicht, dass noch jemand seinem Gestrüpp abseits des Nabels zu Leibe rückt :D :-[ Gebraucht hätte er es sicher :totlach: Mir scheint als wollen uns die Autoren Beorn immer schmackhafter machen, seine menschliche Seite wird mehr herausgearbeitet, als in den Bänden zuvor. Aus irgendeinem Grund sollen wir ihn sympathischer finden, als bisher. (Zumindest war er es mir nie wirklich) Und jetzt beobachte ich auch an mir, dass die Sympathiewerte für Beorn schon im letzten Leseabschnitte geklettert sind. Dennoch bleibe ich da skeptisch. Man darf nicht vergessen, was der Kerl schon alles auf dem Kerbholz hat! Daher zwinge ich mich zur Vorsicht. ::)


    Pardona....ich hasse dieses Miststück jetzt schon. :unschuldig: >:(
    So eine intrigante Diva....(nun ja Göttinstatus eben) Hat die doch die Dreistheit sich im Adamskostüm dahin zu pflanzen, wie die Unschuld vom Lande, um Beorn zu bezirzen. Boah neee... :schweinskram:
    Und Beorn-ganz Mann natürlich- kann nicht anders als ihr zu verfallen, obwohl er ja ganz genau weiß, dass es eiskalte Berechnung von ihr ist. Nunja, der arme Mann war vermutlich zu lange unterwegs und lechzt nun, nach den Armen (und anderem) einer Frau und dann kommt diese Schönheit daher. Aber was zum Kuckuck, hat sie vor? Was will die denn ernsthaft in der Ottajasko??? (Gut, dass ich im Boot des Foggwulfs sitze, neben dieser Beautyqueen würde ich nicht rudern!) Ihr??? :-\
    Was führt sie im Schilde? ES klingt an, dass sie nicht alles so ganz richtig erzählt hat was ihren erstochenen Geliebten betrifft. Das ahnt Beorn ja selbst. Beorn soll sicher eine Art WErkzeug für sie werden. Sie will an irgendetwas heran und braucht ihn dafür. Spätestens jetzt ist klar, dass es in der Tat nicht "nur" um eine Wettfahrt geht, sondern ganz andere Dinge eine Rolle spielen. So werden vermutlich beide Mannschaften zum Spielball höherer Mächte. Wer weiß wer das am Ende noch überlebt und ob sie zu guter Letzt nicht alle in einem Boot landen? Mir schwant nichts Gutes.


    Auf jeden Fall ein sehr interessanter Abschnitt....mal sehen, ob Beorn manns genug ist, wenn er sich schon mit ihr einlässt, wenigstens nicht zum Frühstück zu bleiben (oder sie gar mitzunehmen!) :D Und hoffentlich wurzelt nichts Böses, wenn er seinen Samen in dieser Pardona verströmt. Allein dieser Name graut mir! :unschuldig:


    Gibt es jemand der Pardona mag? ??? ??? ??? ;D


    Dann mal sehen, was der nächste Abschnitt bringt!


    Ach, und Frohe Weihnachten allerseits (Pardona natürlich ausgenommen :totlach:)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()


  • Ja, das ist schon eine interessante Parallele. Bei Praios ist dieses Symbol eine Kombination aus verschiedenen Symbolen, die ihm zugeschrieben werden: der Sonnenscheibe, den Adler- oder Greifenschwingen und dem allsehenden Auge.
    Trotzdem sollte man Ometheon nicht vorschnell unterstellen, sich mit Praios gleichsetzen zu wollen. Denken wir an den zeitlichen Ablauf: Wann fand das Wettrennen statt - und wann betraten die ersten Menschen aventurischen Boden? Und Praios ist ein Gott der Menschen ... ;)


    Gut, hier könnte man auch argumentieren, dass der Ursprung des Zeichen von Praios(geflügeltes Sonnenauge) auf das dritte Zeitalter zurückgeht. Angeblich ist es ein altes Symbol der Gryphone, die vermeintlich von Praios auserwählte herrschende Rasse im 6. Zeitalter. Die Elfen stiegen erst im elften Zeitalter aus dem Licht.
    Aber wer weiß schon welches Geschichtswissen Omnetheon zu seiner Zeit hatte.


    An dieser Stelle – herzlichen Dank an Robert für die ganzen ausführlichen Kommentare und das vermittelte Hintergrundwissen. Das steigert den Lesespaß der P.Saga enorm, genau wie die ganzen Vermutungen und Meinungen der anderen Teilnehmer :) Man bekommt einfach viel mehr verschiedene Blickwinkel auf die Figuren/Ereignisse.

    Auch diese Worte vergehen (Rohal der Weise)


  • Dieser Abschnitt war für mich sehr interessant und aufschlussreich. Endlich fügen sich einige Puzzleteile des Himmelsturms zusammen und man bekommt einen Einblick in die Vergangenheit.


    Da interessiert mich, wie Ihr zu dieser "Binnenerzählung" steht. Findet Ihr sie so interessant wie TippendeTastatur, oder nimmt sie Euch zu viel Tempo aus der Haupterzählung?



    Hmm, hier wird die Doppelmoral Beorns für mich sichtbar.


    Vielleicht ist es eher eine verschobene als eine Doppelmoral. Ich glaube nicht, dass er andere nach anderen Maßstäben beurteilt, als sich selbst. Nur ist das Plündern für ihn nichts Verwerfliches. Klar, wenn es einem selbst passiert, ist es nicht schön - aber er sieht es wohl als das natürliche Recht des Stärkeren, sich zu nehmen, was der Schwächere nicht halten kann.
    Wenn ich mich selbst in solche Figuren hineinversetze, denke ich zum Beispiel an einen Händler. Der macht gern gute Geschäfte mit viel Gewinn. Jemand anderes macht dabei vielleicht einen Verlust, aber das Geschäftemachen an sich empfindet er deswegen nicht als verwerflich. Und wenn der Händler selbst mal ein schlechtes Geschäft macht, ärgert er sich sicherlich, aber er wird das dem anderen nicht übermäßig nachtragen.
    Beorns Geschäft ist das Plündern. ;)
    Das Blenden ist eher eine persönliche Vendetta gegen Sklavenhändler. Das macht er bei anderen Leuten (in der Regel) nicht.



    Mir scheint als wollen uns die Autoren Beorn immer schmackhafter machen, seine menschliche Seite wird mehr herausgearbeitet, als in den Bänden zuvor.


    Von dieser Absicht distanziere ich mich natürlich in aller Form! Auf mich als Chronisten seiner ruhmreichen Taten kann sich der Foggwulf jederzeit verlassen. ;D



    Spätestens jetzt ist klar, dass es in der Tat nicht "nur" um eine Wettfahrt geht, sondern ganz andere Dinge eine Rolle spielen.


    Haben diejenige, die die Rollenspielkampagne nicht kennen, bereits eine Ahnung, was hinter alldem steckt?



    An dieser Stelle – herzlichen Dank an Robert für die ganzen ausführlichen Kommentare und das vermittelte Hintergrundwissen. Das steigert den Lesespaß der P.Saga enorm, genau wie die ganzen Vermutungen und Meinungen der anderen Teilnehmer :) Man bekommt einfach viel mehr verschiedene Blickwinkel auf die Figuren/Ereignisse.


    Deswegen mag ich Leserunden. :banane:


  • Da interessiert mich, wie Ihr zu dieser "Binnenerzählung" steht. Findet Ihr sie so interessant wie TippendeTastatur, oder nimmt sie Euch zu viel Tempo aus der Haupterzählung?


    Ich würde mir, ehrlich gesagt, mehr solcher Binnenerzählungen wünschen, da ich oft den Eindruck habe, mir fehlt Hintergrundwissen. Dieses Gefühl tauchte erst im Laufe des 2. Bandes auf, wird aber jetzt deutlicher. Umso glücklicher, war ich über diesen sehr interessanten Einblick in die Vergangenheit, eben durch diese Binnenerzählung. Ich finde keinesfalls, dass es Spannung oder Tempo aus der eigentlichen Handlung nimmt.



    Hmm...mir scheint, wenn du jetzt so fragst, ob jemand eine Ahnung hat, dass mir da evtl. doch Hintergrundwissen aus der Rollenspielkampagne fehlt. Auch was Beorn betrifft. Zum Beispiel ist mir anscheinend entgangen, dass er "nur" Sklavenhändler blenden lässt. Ich dachte, er würde auch ansonsten auf seinen Plünderfahrten durchaus auf solche Maßnahmen zurückgreifen. Dann trifft es in der Tat eher zu, dass es sich um eine verschobene, als um eine Doppelmoral handelt.



    edit Heimfinderin: Zitat repariert

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von Heimfinderin ()


  • Hmm...mir scheint, wenn du jetzt so fragst, ob jemand eine Ahnung hat, dass mir da evtl. doch Hintergrundwissen aus der Rollenspielkampagne fehlt. Auch was Beorn betrifft. Zum Beispiel ist mir anscheinend entgangen, dass er "nur" Sklavenhändler blenden lässt.


    Da kann ich Dich beruhigen - alles, was zum Verständnis der Romane wichtig ist, steht auch in den Romanen. ;)
    Auch die Sache mit dem Blenden:
    [quote author=Nordwärts Seite 108]
    Einen Vorgeschmack auf den Tod hatte Beorn schon bekommen, als ein Sklavenjäger ihm das rechte Auge ausgeschlagen hatte. Auf dieser Seite ließ Beorn nun das schwarze Haar länger in die Stirn fallen, um die Klappe zu verdecken.
    ...
    Aber es gab so viele Erzählungen von Beorns Grausamkeiten, dass sicher etwas Wahres daran war. Mehr noch, als dass er allen Sklavenjägern das Augenlicht nahm, um dem Patriarchen von Al’Anfa zu zeigen, welchen Preis es kostete, einem Thorwaler ein Auge auszustechen.
    [/quote]

  • Pardona war früher eine Priesterin und jetzt...hm Göttin, Gestaltwandlerin, Magierin? Ich frage mich, was sie eigentlich nicht ist. Auf jeden Fall sympathisch, ich kann sie überhaupt nicht leiden.


    Hat sie nur fleischliche Gelüste oder will sie möglicherweise ein Kind mit Beorn zeugen? Ich weiss nicht so recht, welche Ziele sie verfolgt. Und jetzt will sie auch noch mitfahren, also nee. Die wird mit ihrer Aura doch sämtliche männliche Mannschaftsmitglieder becircen, womöglich die weiblichen noch mit dazu. Das ist keine gute Idee denke ich.


    Dass Zwerge prädestiniert sind, um im Bergbau zu arbeiten ist klar, aber als "Leihzwerge", damit hätte ich nicht gerechnet.


    Interessant fand ich die Hintergrundgeschichte um Ometheon, seinen Bruder, Pandora und den Himmelsturm. Wie alt ist Pandora jetzt eigentlich? Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen.


  • Ich hätte gerne die ganze Geschichte von Beorns Schwester erfahren, aber natürlich streut man da dem Leser nur mal wieder ein paar Krumen hin und man kann nur wild spektakulieren, was da passiert ist. Fest steht, dass Beorn Asleif die schuld gibt, auch wenn ich glaube, dass es unglückliche Umstände waren und keiner wirklich Schuld daran hat. Aber warten wir es ab. Ich hoffe sehr, dass sich das noch in diesem Band aufklärt.


    Genau, genug der Hinweise seit Band 1, ich möchte jetzt auch Details wissen.



    Würde gerne mehr dazu erfahren, wie Chimären erschaffen werden.


    Das mit den Chimären war wirklich spanend und gruselig. Du solltest auf jeden Fall Band 1 und 2 noch lesen.



    Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass sich Pardona mit auf die Reise begeben wird. Dat war ein ziemlicher wow Effekt.


    Stimmt, da dachte ich auch nur :ernst:



    Ich bin entsetzt! >:( So dünn ist also der moralisch integere Firnis auf der dunklen Seele unserer Leserundenteilnehmerinnen! ;D


    Nein, nein, für mich ist immer noch Asleif der einzig wahre Held ;D



    Da interessiert mich, wie Ihr zu dieser "Binnenerzählung" steht. Findet Ihr sie so interessant wie TippendeTastatur, oder nimmt sie Euch zu viel Tempo aus der Haupterzählung?


    Die "Binnenerzählung" fand ich sehr interessant und vom Anteil her genau richtig dosiert.


  • Wie alt ist Pandora jetzt eigentlich? Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen.


    In Band 2 stellt Tylstyr eine Spekulation zum Alter des Himmelsturms an:
    [quote author=Himmelsturm Seite 151]
    Tylstyr schüttelte den Kopf. »Er zieht seine Kraft aus der Umgebung. Mich würde nicht wundern, wenn dieses Licht schon geschienen hätte, als Jurga mit den Hjaldingern übers Meer kam.«
    »Das liegt zweieinhalb Jahrtausende zurück!«, protestierte Ohm Follker.
    »Es würde mich nicht wundern«, bekräftigte Tylstyr.[/quote]
    Und da Pardona während der "ersten Besiedlung" des Himmelsturms dort anwesend war ... und Tylstyrs Schätzung eher vorsichtig ist ... ist das wohl die Untergrenze für ihr Alter.



    Nein, nein, für mich ist immer noch Asleif der einzig wahre Held ;D


    :daumen:

  • Also das Asleif der einzig wahre Held ist, knickt mich schon :'( :'( :'( :'(


    Ihr habt einfach noch nicht die tiefen menschlichen Werte Beorns erkannt :unschuldig:


    Sehr interessant fand ich eure Kommentare zum Exkurs über die Geschichte des Himmelsturms. Ich war der Meinung diese Hintergrunddetails sollten unbedingt noch einmal in aller Klarheit enthalten sein, aber es war unter uns Autoren durchaus ein Thema, wie umfassend man das machen darf. Ich bin sehr erleichtert, dass das bislang nicht als zu viel empfunden wurde und bin gespannt, was zum Thema noch kommt.


    Das hier über Beorns Schambehaarung noch diskutiert werden würde, habe ich irgendwie schon gewusst, als ich es geschrieben habe. :)


    Pardona ist über ihre sehr, seeeehr lange Lebensgeschichte für sich zu dem Schluss gekommen, dass ihre Attraktivität eine einfache Option ist, um sich Männer gefügig zu machen. Zumal sie auch noch ihr Aussehen verändern kann und sich jedem Kandidaten als dessen Traumfrau präsentieren kann. Bei Beorn klappt das nicht ganz so, wie sie sich das vorgestellt habt. Aber ihr werdet ja noch sehen, welchen Weg sie wählt.


  • Ihr habt einfach noch nicht die tiefen menschlichen Werte Beorns erkannt :unschuldig:


    Die sind wohl ganz tief verborgen, ich habe noch keine gesehen ;)



    Das hier über Beorns Schambehaarung noch diskutiert werden würde, habe ich irgendwie schon gewusst, als ich es geschrieben habe. :)


    Hattest du auch die Idee, über die Schambehaarung bei Elfen zu schreiben? Salarin ist mir unter anderem auch deswegen im Gedächtnis geblieben ;D

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