03 - Ende Kapitel 1 ab "Schritte störten die Stille ..." (Seite 87 - 128)

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  • Die besonders delikaten Themen werden selbstverständlich von demjenigen Autor behandelt, der sich intensiv mit den moralisch ausgereiften Wettkampfteilnehmern beschäftigt. ;D


    Ja, ist schon klar :totlach:



    Sehr interessant fand ich eure Kommentare zum Exkurs über die Geschichte des Himmelsturms. Ich war der Meinung diese Hintergrunddetails sollten unbedingt noch einmal in aller Klarheit enthalten sein, aber es war unter uns Autoren durchaus ein Thema, wie umfassend man das machen darf. Ich bin sehr erleichtert, dass das bislang nicht als zu viel empfunden wurde und bin gespannt, was zum Thema noch kommt.


    Ich fand, das war genau die richtige Dosis, nicht zuviel, dass es langweilig wird, aber auch nicht zu wenig. Für mich perfekt.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Spannend, spannend geht es weiter. Habe noch bis 0:30Uhr gelesen, weil ich unbedingt noch das Kapitel schaffen wollte. Es fällt mir mal wieder wirklich schwer, das Buch zur Seite zu legen.


    Wir betreten die Stadt unter dem Wasser. Sie ist sehr gut beschrieben. Ich hatte schnell entsprechende Bilder vor Augen. Auf mich wirkt die Stadt sehr geisterhaft, düster, verlassen - obwohl sie das nicht ist. Gruselig finde ich auch die vielen Statuen der falschen Göttin. Das wirkt auf mich so, als würde jeder in dieser Stadt ständig unter Beobachtung stehen. :o Interessant ist auch die Wirkung, die Ryl'Arc (was heißt das eigentlich?) auf Beorn hat. Er ist fasziniert von den mächtigen Bauwerken, aber dieser Stadt kann ihn nicht in ihren Bann ziehen. Auch ihm fehlt es dort an Leben und Licht. Auf dem Weg zur Stadt lernt nun auch Beorn die Tiefen des Himmelsturmes kennen. Seine Abneigung gegen die dort herrschende Sklaverei kann ich gut verstehen. Aber bei den "Leihzwergen" musste ich doch lachen. Die Szene mit dem Sklaven, der nicht mehr gebraucht wird hat mich ziemlich erschüttert.
    Pardona spielt weiter Spiele mit Beorn. Ich fand es spannend mitzuerleben, wie Beorn auf diese Spiele reagiert, sie teilweise durchschaut und ihnen doch meistens ziemlich hilflos ausgeliefert ist. Er versucht zwar, das Ganze zu durchschauen, hat aber eigentlich -noch- nicht wirklich eine Chance. Als Pardona Beorn dann im Sklavenbrunnen baden lässt und Beorn dann erklärt, dass er genauer hinsehen muss, und er das eigentliche Ziel seiner Reise erkennen soll - das ist schon sehr raffiniert von ihr.
    Und dann die Vorbereitung Beorns auf das Treffen mit Pardona. Ja unsere Pardona ist wirklich mit allen Wassern gewaschen. Sie weiß genau, wie sie von Männern kriegt was sie will.
    Nach all der Düsternis der Stadt ist es dann natürlich für Beorn eine willkommene Abwechslung plötzlich auf einer Wiese unter blauem Himmel zu stehen. Un dann noch die nackte Pardona.Ein Wunder, das Beorn überhaupt noch einen klaren Gedanken fassen konnte. Das Ende dieses Treffens stand von Anfang an fest. Dem kann kein Mann widerstehen ...
    Ich frage mich, wieviel von Pardonas Geschichte wahr ist. Wieviel hat sie wohl weggelassen? Wir haben wieder mehr über den Himmelsturm und seine Geschichte erfahren, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass da noch etwas Wichtiges fehlt oder verändert wurde - oder so. ???


    Ich bin gespannt, ob Pardona noch ein Mitglied der Ottajasko wird. Wenn ja, wer dann wohl der wahre Anführer sein wird?

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Und - was denkt Ihr, was geschehen ist? :)


    Ich habe da keine wirkliche Ahnung. Eventuell war ja Beorns Schwester in Asleif verliebt? Ich denke auch, dass es sich bei der ganzen Geschichte um einen Unfall handelt und ein Missverständnis dahinter steckt. Ich hoffe auch sehr darauf, dass es in diesem Band dazu Aufklärung gibt.




    Sehr lachen musste ich, dass Beorn sich seine Schamhaare nicht abrasieren lassen wollte.


    Ja das fand ich auch lustig. ;D

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Haben diejenige, die die Rollenspielkampagne nicht kennen, bereits eine Ahnung, was hinter alldem steckt?


    Also ich nicht. Da tappe ich noch absolut im Dunklen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Da interessiert mich, wie Ihr zu dieser "Binnenerzählung" steht. Findet Ihr sie so interessant wie TippendeTastatur, oder nimmt sie Euch zu viel Tempo aus der Haupterzählung?


    Ich würde mir, ehrlich gesagt, mehr solcher Binnenerzählungen wünschen, da ich oft den Eindruck habe, mir fehlt Hintergrundwissen. Dieses Gefühl tauchte erst im Laufe des 2. Bandes auf, wird aber jetzt deutlicher. Umso glücklicher, war ich über diesen sehr interessanten Einblick in die Vergangenheit, eben durch diese Binnenerzählung. Ich finde keinesfalls, dass es Spannung oder Tempo aus der eigentlichen Handlung nimmt.


    Ich sehe das ähnlich wie Tippende Tastatur. Es nimmt keinerlei Spannung, sondern schafft mehr Tiefe und Aha-Momente.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • .... Und jetzt beobachte ich auch an mir, dass die Sympathiewerte für Beorn schon im letzten Leseabschnitte geklettert sind. Dennoch bleibe ich da skeptisch. Man darf nicht vergessen, was der Kerl schon alles auf dem Kerbholz hat! Daher zwinge ich mich zur Vorsicht. ::)


    Da geht es mir genauso.



    (Gut, dass ich im Boot des Foggwulfs sitze, neben dieser Beautyqueen würde ich nicht rudern!) Ihr??? :-\


    Niemals. :five:



    Gibt es jemand der Pardona mag? ??? ??? ??? ;D


    Ich nicht. Obwohl ich die Figur schon irgendwie spannend finde.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Nein, nein, für mich ist immer noch Asleif der einzig wahre Held ;D


    Genau. Ich lass mich auch nicht vom Blender blenden! Mein Herz gehört dem Fogwulf.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Die besonders delikaten Themen werden selbstverständlich von demjenigen Autor behandelt, der sich intensiv mit den moralisch ausgereiften Wettkampfteilnehmern beschäftigt. ;D



    Was die Schambehaarung bei Elfen angeht kann ich diesmal jede Schuld weit von mir weisen ;) :unschuldig:



    Das hier über Beorns Schambehaarung noch diskutiert werden würde, habe ich irgendwie schon gewusst, als ich es geschrieben habe. :)


    :-[ :totlach: :D ;D

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Die sind wohl ganz tief verborgen, ich habe noch keine gesehen ;)


    Ich hab sie auch noch nirgends entdecken können. Aber ich werde nach ihnen Ausschau halten. ;)

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Spannend, spannend geht es weiter. Habe noch bis 0:30Uhr gelesen, weil ich unbedingt noch das Kapitel schaffen wollte. Es fällt mir mal wieder wirklich schwer, das Buch zur Seite zu legen.


    :freu:



    Gruselig finde ich auch die vielen Statuen der falschen Göttin.


    Um dem Vorbild nahe zu kommen, haben diese Statuen oft Haar aus Silber und Augen aus Gold.
    In der Rollenspielredaktion gab es gerade Diskussionen, wie man die Nachtalben künftig ausgestalten wollte. Bisher hatten sie nur eine Allergie gegen Eisen. Das sollte ausgeweitet werden (man wollte die Nachtalben im Sinne der Spielbalance etwas schwächer gestalten). Dabei war kurzzeitig im Gespräch, ob sie gegen alle Metalle, die nicht mit Endurium versetzt sind, allergisch sein sollten. Da hatten wir direkt die Idee, dass das Polieren von Gold und Silber bei den Statuen eine besondere Strafarbeit sein könnte. ;D
    In der Redaktion hat man sich dann aber entschieden, dass sie nur gegen unedle Metalle allergisch sein sollen. Das ist mehr als vorher, aber Gold und Silber können sie gefahrlos anfassen.



    Ryl'Arc (was heißt das eigentlich?)


    "unheimliches Schwarzwasser".



    Er ist fasziniert von den mächtigen Bauwerken, aber dieser Stadt kann ihn nicht in ihren Bann ziehen. Auch ihm fehlt es dort an Leben und Licht.


    Wie gefallen Euch Beorns Gedanken dazu, wieso Swafnir diese Stadt bestehen lässt und was es bedeutet, dass Beorn hierher kommt?



    Wenn ja, wer dann wohl der wahre Anführer sein wird?


    Das ist eine spannende Frage! Im Himmelsturm hat Pardona natürlich Heimvorteil. Wird das außerhalb davon anders aussehen, und der Blender kann sie kontrollieren? Andererseits ... denkt an den Prolog des zweiten Bandes, wo wir sie in Al'Anfa kennengelernt haben ... Und wiederum andererseits: Abdul hat nicht mit ihr gerechnet, Beorn ist vorbereitet ...



    Niemals. :five:



    Genau. Ich lass mich auch nicht vom Blender blenden! Mein Herz gehört dem Fogwulf.


    Nimm dies, garstiger Blender! ;D Das wohl!

  • Wie gefallen Euch Beorns Gedanken dazu, wieso Swafnir diese Stadt bestehen lässt und was es bedeutet, dass Beorn hierher kommt?


    Seine Gedanken dazu sind sehr einleuchtend. Ich habe das Gefühl, das die Götter nur sehr selten aktiv in das Zeitgeschehen eingreifen. Dafür haben sie ihre Geweihten, die mit ihrer Karmaenergie ausgestattet sind. Sie helfen ihren Anhängern mit Gegenständen und Hinweisen. Dazu müssen sie auch noch die bösen Götter und Dämonen in Schach halten. In den anderen Sphären gibt es bestimmt jede Menge zu tun.

    Auch diese Worte vergehen (Rohal der Weise)

  • Dieser Leseabschnitt hat viel für meine Neugierde getan. Die Städte der Nachtalben fand ich seit ich zum ersten mal von Ihnen gehört habe sehr spannend. Das man hier ein wenig mehr von den Städten erfährt ist toll. Das ganze Thema von lichtlosen, unterseeischen Metropolen unter gewaltigen Glaskuppeln, erschaffen aus Magie und Sklavenarbeit ist einfach nur herrlich düster. Ausserdem mag ich die Lovecroftschen Komponenten in diesem Setting.


    Das Beorn nun so langsam in das Spiel Pardonas mit einbezogen wird ist gut beschrieben. Die beste Art sein Gegenüber zu überzeugen ist und bleibt ihm einzureden, dass es seine eigene Idee war.


    Die Brunnenszene am Sklavenbrunnen hat hier viel dazu beigetragen. Im Moment der Waschung hatte ich das Gefühl, dass Beorn bereits zum Sklaven Pardonas wurde. Er wusste jetzt, dass es das Becken der Sklaven war und hat nicht mehr rebelliert. So wie der gottlose im Taufbecken zum Christen wird, wurde er im Sklavenbrunnen zum Sklaven.


    Ich denke auch das die Waschung neben dem offensichtlichen Aspekt des besseren Aussehens und Geruches die Voraussetzung dafür war, dass Pardona ihn überhaupt in Ihr Heiligtum geführt hat.


    Die Geschichte von Pardona fand ich dann auch noch einmal sehr interessant. Hier wird Ihre eigene Wahrnehmung der historischen Ereignisse offenbart, leider in der "Version" die sie Beorn mitteilen will. Ihre tatsächliche Sichtweise hätte mich auch noch interessiert. Ich gehe davon aus, dass diese von dem Erzählten in einigen Punkten abweichen wird. Grundsätzlich fand ich diesen Teil für das gesamtversehen der Ereignisse in Band 2+3 wichtig. Ich hatte schon im letzten Buch noch einmal das Abenteuer "Folge dem Drachenhals" zur Hand genommen, um mich in die Historie des Turms einzulesen.




    Seine Gedanken dazu sind sehr einleuchtend. Ich habe das Gefühl, das die Götter nur sehr selten aktiv in das Zeitgeschehen eingreifen. Dafür haben sie ihre Geweihten, die mit ihrer Karmaenergie ausgestattet sind. Sie helfen ihren Anhängern mit Gegenständen und Hinweisen. Dazu müssen sie auch noch die bösen Götter und Dämonen in Schach halten. In den anderen Sphären gibt es bestimmt jede Menge zu tun.


    Ich glaube das Swafnir als Gott nicht die Kraft besitzt um die Städte der Nachtalben zu Zerstören. Klar könnte er dies zwar machen, nur müsste er dann auch mit den Konsequenzen leben. Mit einem Angriff auf Pardonas Reich und die Nachtalben würde er dann aber auch den Namenlosen offen herausfordern und sich diesem verantworten müssen. Dies ist aufgrund der Mächtigkeit des Güldenen, einem Swafnir alleine nicht möglich. Ausserdem hat es Arendor schon geschrieben und ich teile seine Meinung. Meistens treten die Götter nicht direkt in Erscheinung. Sie wählen Sterbliche aus, denen sie vorübergehend besondere Macht verleihen. Dafür erhalten diese Auserwählten die Aufgabe, ihre Völker im Sinne des jeweiligen Unsterblichen zu beeiflussen.

  • Männer - echt!! Wenn da das Hirn ein paar Etagen nach unten rutscht, dann ist es aus mit dem rationalen Denken ;D Ich bin mir ganz und gar nicht sicher, dass Beorn alles im Griff hat, wie er meint, dazu ist Pardona viel zu verführerisch und zu stark. Ich will ihm nicht absprechen, dass er den guten Vorsatz hat, seine Ottajasko rauszuhauen, aber zum Ende hin kommt mir das eher wie eine lahme Ausrede sich selbst gegenüber vor. Ich weiß nicht, wenn ich in seiner Mannschaft wäre und würde herausfinden, daß er sich mit unserer Peinigerin im Bett vergnügt, während wir gefoltert werden, hätte ich wohl kein großes Vertrauen mehr zu diesem Anführer. Wäre ich Ursa, würde ich ihm wohl mit Vergnügen einen Dolch in den Hals rammen ;D
    Dabei hat es mir so gut gefallen, dass er beim Anblick der Sklaven beschlossen hat, eines Tages zurückzukehren.


    Besonders krass fand ich die Szene an dem Sklavenbrunnen, wie sich Beorn verwöhnen lässt, während die ausgemergelten Sklaven zusehen müssen. Lachen musste ich bei der Szene, als die Nachtalbe ihm die Schamhaare rasieren wollte :D


    Endlich betreten wir Ryl'Arc - hat Shaya eigentlich nicht von oben Lichter in der Stadt gesehen? Daher war ich etwas überrascht, dass die Stadt so dunkel wirkte. Auch wenn sie irgendwie düster und tot wirkt, finde ich sie faszinierend. Jedoch ist der Preis eindeutig zu hoch, wenn ich diese grausame Sklaverei sehe.
    Als sich die schwarzhaarige Nachtalbe nicht vor der Pardona-Statue verbeugte, dachte ich mir schon, dass es sich bei ihr um die Möchtegern-Göttin selbst handelt; wir wissen ja, dass sie sich optisch perfekt verändern kann.


    Du liebes bisschen, Pardona will, dass Beorn sie mit auf die Wettfahrt nimmt? Dann kann er gleich einen Korb Kobras mitnehmen, die sind weniger gefährlich :o Wozu benötigt sie denn dann Galayne als Spitzel in der Ottajasko, wenn sie selber mitkommen will? Wieso will sie überhaupt mit? Sie wird dafür doch sicherlich wieder ihre Gestalt ändern, oder? Geht sie als Selime? Will sie Abdul wiederfinden, denn sie kann sich sicherlich denken, dass Phileassons Ottajasko ihn befreit hat. Und ihr dürfte nicht darangelegen sein, dass der Namenlose erfährt, dass sie seinen Befehl nicht ausgeführt hat.


    Und wenn sie nicht will, dass das Geheimnis des Himmelsturms öffentlich wird, warum erzählt sie Beorn überhaupt ihre Geschichte? Vielleicht nimmt sie die Gestalt von Beorn an und er bleibt im Kerker liegen :o? Ob die Geschichte allerdings ganz so stimmt, habe ich auch meine Zweifel. Warum erzählt sie nichts von dem Drachen, der Emetiel zur Hilfe kam und den Beorn auf dem Wandbild gesehen hat? Handelt es sich dabei um Pyr'Dakon? Wenn er Emetiel zur Hilfe kam, dann war ein Teil der Elfenfamilien vielleicht doch nicht so ganz auf Ometheons Seite, wie Pardona das darstellen will.


    Und dann gibt es noch den Namenlosen, mit dem Pardona irgendwie zu tun hat und der ihr den Auftrag gab, Abdul zu töten - und sie sich diesem Auftrag widersetzt hat. War sie wirklich eine Hohepriesterin von Pyr'Dakon in Tie'Shianna? Ich könnte mir vorstellen, dass sie schon damals eigene Pläne verfolgt hat.


    Dabei fällt mir gerade Salarin ein: hatte er nicht die Vision, er wäre der Leibwächter eines Königs in Tie'Shianna? Eines Königs, von dem das Wohl seines ganzen Volkes abhing? Oder war das nicht Tie'Shianna, ich bin mir da nicht sicher. Wir wissen ja noch nicht genau, was mit Salarin im Himmelsturm los war, aber könnte er sich evtl. an Pardona "erinnern"?


  • Zu den Fragen wie Pardona zur Pyrdakor und dem Namenlosen steht gibt es offizielle Antworten aus der DSA Setzung. Zu deiner Frage wieso sie den Drachen in Ihrer Geschichte nicht erwähnt habe ich zumindest eine starke Vermutung. Ich bin mir aber nicht sicher, ob deine Fragen nicht eher rhetorischer Natur waren oder ob du die Antworten hier wirklich lesen magst oder dir das im Verlaufe der Geschichte nicht lieber selber erschliessen möchtest. Falls das noch aufgedeckt wird.


  • Und mit "Leihzwergen" hatte ich auch so gar nicht gerechnet und passten überhaupt nicht in mein Bild, dass ich nun mal üblicherweise von Zwergen habe. Da bisher alle anderen Kreaturen im Himmesturm sehr "schräg" waren und mir so noch nicht untergekommen sind, fühlte sich das plötzliche Auftauchen von Zwergen irgendwie seltsam an, fremd sogar. Ich kann noch nicht mal sagen, ob es mir gefällt oder nicht gefällt.


    Ja, mit Zwergen hatte ich auch nicht gerechnet, schon gar nicht mit Leihzwergen.



    Ich hätte gerne die ganze Geschichte von Beorns Schwester erfahren, aber natürlich streut man da dem Leser nur mal wieder ein paar Krumen hin und man kann nur wild spektakulieren, was da passiert ist. Fest steht, dass Beorn Asleif die schuld gibt, auch wenn ich glaube, dass es unglückliche Umstände waren und keiner wirklich Schuld daran hat.


    Das fand ich auch interessant, dass wir hier ein wenig mehr erfahren haben. Ich reime mir das jetzt so zusammen, dass Beorns Schwester mit Asleif zu dessen Entdeckung über dem Strand gegangen ist und dabei ein Unglück geschehen ist.



    Puh, die Beschreibungen der Tunnel und Übergänge fand ich etwas schwierig. Konnte mich da nicht so richtig rein denken, wie das genau aussehen soll, sry. :-/


    Das konnte ich mir jetzt ganz gut vorstellen.



    Halt, einmal hat er leider doch gewonnen: Er durfte seine Schamhaare behalten! Schade. :P


    Ey, da dachte ich auch, hätte er sich nur mal öfters so durchgesetzt und nicht nur, als es um seine Schamhaare ging.



    Die Hintergrundgeschichte hat für diejenigen, die den 2ten Band gelesen haben, bestimmt eine Menge geklärt. Der Teil, dass Ometheon ersonnen hat, dass es die Anzahl der Anhänger ist, die über die Göttlichkeit entscheidet, liest sich wie in D&D oder wie aus einem Terry Pratchett Roman. Nur weil es nicht neu ist, heißt es aber nicht, dass ich es schlecht fand. Nein, die gesamte Geschichte, wie es dazu kam, dass Pardona an die Macht kam, las sich sehr flüssig, obwohl Beorn wohl Recht hat: Einiges hat sie da doch ausgespart oder zu ihren Gunsten umgedichtet.


    Eigentlich ist dieses Denken von Ometheon ziemlich simpel, so dass man sich fragt, dass darauf noch niemand vorher gekommen ist.



    Als Beorn die nackte Pardona in ihrer Höhle erblickt, bezeichnet er sie einmalig als Göttin, sonst bezeichnet er sie in Gedanken immer als falsche Göttin. Glaubt ihr das liegt „nur“ an ihrer Schönheit oder ist da vielleicht doch eine Art Bannzauber im Spiel?


    Ich könnte mir schon vorstellen, dass sie zusätzlich ein bisschen faulen Zauber webt ;D



    Das bietet mal wieder wunderbar viel Raum für Spekulationen, wofür das verdorrte Gras jetzt steht.


    Stimmt, das verdorrte Gras hat mich auch nachdenklich gemacht - ich dachte nur, doch nicht alles so rosig in ihrem angeblichen Paradies.



    Tja, während der Blender faul im Himmelsturm herumhängt und mit irgendwelchem Elfenvolk herumscharwenzelt, pullt der Foggwulf schon wieder fleißig die Riemen. Keine Sorge: Schon im nächsten Leseabschnitt wird er stilecht auf seinem Drachenschiff in die Geschichte einfahren. ;)


    Das glaube ich SOFORT, dass sich Phileasson und seine Ottajasko wieder mit den fiesesten Widrigkeiten rumschlagen müssen, während sich Beorn massieren und verführen lässt >:( ;D



    Obwohl .... Jetzt, wo Du es erwähnst ... Genau, der Blender, der hat einfach keinen Charakter! Held Foggwulf dagegen hätte sich niemals mit solch einer Schnepfe eingelassen, das ist ja wohl klar. ;D


    Na, ich weiß nicht ... im Zweifelsfall ist Phileasson auch nur ein Mann :totlach:



    Das will ich nicht ausschließen, zumal ich ja dann einigen Leserundenteilnehmerinnen die Hoffnung nähme, dass die für sie entscheidende Frage der Saga endlich gelöst wird ("haben Elfen auch unterhalb der Wimpern Haare?"). ;D


    Gut, diese Frage ist also nicht vergessen :D



    Da wurde für uns - wie schon öfters in dieser Saga- ein moralischer Denkanstoß gegeben. Zumindest nach meinem Empfinden. Ist es denn wirklich moralisch "besser" Leute aus Habgier zu berauben, ihnen die Augen rauszuschneiden oder zu blenden? Hmm, hier wird die Doppelmoral Beorns für mich sichtbar. Er hält sich für einen ehrenhaften Kerl. Doch ist er das wirklich? Ich bin zwiegespalten. Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen Versklavung und Folter ( wie blenden usw)? Ist menschenverachtend nicht einfach nur menschenverachtend? Sollte es da solche Abstufungen geben, wie sie Beorn offensichtlich macht? Das hat mich etwas nachdenklich gemacht, denn es würde ja bedeuten, dass grausame Menschen, die Verbrechen an anderen Menschen begehen, sich immer noch als "gut" einschätzen würden, weil es ja immer noch Verbrecher gibt, die noch Schlimmeres tun? Hmm.....was meint ihr? ??? Jedenfalls kamen mir dazu einige interessante Gedanken.


    Ähnliche Gedanken wie dir gingen mir ebenfalls durch den Kopf. Gut, Beorn blendet mit Vorliebe Sklavenhändler und -halter, da kann man schon Mitleid mit den Sklaven haben. Aber aus unserer moralischen Perspektive fragt man sich schon, ob das wirklich vertretbar ist. Andererseits sind die Plünderfahrer in Aventurien kein geächtetes Völkchen, sondern ein ehrbarer Beruf, bei dem man viel an der frischen Luft ist, wie unsere lieben Autoren nicht müde werden, immer wieder zu betonen :D



    (Gut, dass ich im Boot des Foggwulfs sitze, neben dieser Beautyqueen würde ich nicht rudern!) Ihr??? :-\


    Nein danke, da bin ich auch froh, bei Phileasson im Boot zu sitzen. Das Miststück wird ihm schon so gefährlich genug werden. Ich bin ja gespannt, wie Galayne reagieren wird, wenn/falls er mitbekommt, dass sich Pardona mit an Bord befindet und was zwischen ihr und Beorn gelaufen ist bzw. läuft. Sie wird Beorn sicherlich nicht so schnell vom Haken lassen, immerhin wird sie ihn bei Laune halten wollen.



    Gibt es jemand der Pardona mag? ??? ??? ??? ;D


    Ich definitiv nicht!



    Da interessiert mich, wie Ihr zu dieser "Binnenerzählung" steht. Findet Ihr sie so interessant wie TippendeTastatur, oder nimmt sie Euch zu viel Tempo aus der Haupterzählung?


    Ich dachte, endlich erfahren wir die ganze Geschichte - wobei ich meine Zweifel habe, ob das alles so stimmt bzw. was Pardona ausgelassen hat.



    Das hier über Beorns Schambehaarung noch diskutiert werden würde, habe ich irgendwie schon gewusst, als ich es geschrieben habe. :)


    Verstehe ich jetzt gar nicht, wie du das schon wissen konntest :verlegen: :totlach:

    Ja, ist schon klar :totlach:


    Ich sage nur "Gorillapranke" :totlach:



    Ich glaube das Swafnir als Gott nicht die Kraft besitzt um die Städte der Nachtalben zu Zerstören. Klar könnte er dies zwar machen, nur müsste er dann auch mit den Konsequenzen leben. Mit einem Angriff auf Pardonas Reich und die Nachtalben würde er dann aber auch den Namenlosen offen herausfordern und sich diesem verantworten müssen. Dies ist aufgrund der Mächtigkeit des Güldenen, einem Swafnir alleine nicht möglich. Ausserdem hat es Arendor schon geschrieben und ich teile seine Meinung. Meistens treten die Götter nicht direkt in Erscheinung. Sie wählen Sterbliche aus, denen sie vorübergehend besondere Macht verleihen. Dafür erhalten diese Auserwählten die Aufgabe, ihre Völker im Sinne des jeweiligen Unsterblichen zu beeiflussen.


    Hier merke ich, dass ich einfach zu wenig in Aventuriens Götterangelegenheiten bewandert bin: diese komplexen Gedanken habe ich mir ohne Vorwissen gar nicht gemacht. Vielmehr habe ich mich gefragt, ob Beorn recht haben könnte, dass Swafnir ihn mit dieser Aufgabe tatsächlich prüft und als sein Werkzeug einsetzen will.


  • Zu den Fragen wie Pardona zur Pyrdakor und dem Namenlosen steht gibt es offizielle Antworten aus der DSA Setzung. Zu deiner Frage wieso sie den Drachen in Ihrer Geschichte nicht erwähnt habe ich zumindest eine starke Vermutung. Ich bin mir aber nicht sicher, ob deine Fragen nicht eher rhetorischer Natur waren oder ob du die Antworten hier wirklich lesen magst oder dir das im Verlaufe der Geschichte nicht lieber selber erschliessen möchtest. Falls das noch aufgedeckt wird.


    Falls es noch aufgedeckt wird, würde ich lieber warten wollen, ansonsten ....


  • Das man hier ein wenig mehr von den Städten erfährt ist toll.


    Das hat auch die Rollenspielredakteure gefreut. Es gibt eine recht schöne Ausarbeitung zu Ryl'Arc in einem Quellenband und es ist schade, dass damit bisher so wenig gemacht wurde. In neuester Zeit hat sich allerdings Dominic Hladek in einem Abenteuer der Nachtalben angenommen.



    So wie der gottlose im Taufbecken zum Christen wird, wurde er im Sklavenbrunnen zum Sklaven.


    Ein schöner Vergleich. :)



    Männer - echt!! Wenn da das Hirn ein paar Etagen nach unten rutscht, dann ist es aus mit dem rationalen Denken ;D


    Ha, da kontere ich lässig mit dem Verweis auf die kreischende erste Reihe im Take-That-Konzert. :D



    Endlich betreten wir Ryl'Arc - hat Shaya eigentlich nicht von oben Lichter in der Stadt gesehen?


    Ja, genau. Als sie gemeinsam mit Vascal Leomara gesucht hat.



    Und wenn sie nicht will, dass das Geheimnis des Himmelsturms öffentlich wird, warum erzählt sie Beorn überhaupt ihre Geschichte?


    Tja ... Vielleicht will sie, dass diese Version der Geschichte in der Welt verbreitet wird?
    Oder sie vertraut darauf, dass Beorn sie nicht verbreiten wird ... Weil er ihr verfällt, oder weil er den Himmelsturm nicht mehr verlassen wird, oder ...



    Vielmehr habe ich mich gefragt, ob Beorn recht haben könnte, dass Swafnir ihn mit dieser Aufgabe tatsächlich prüft und als sein Werkzeug einsetzen will.


    Das war auch der Punkt, den ich meinte. Wenn ein Christ oder Jude oder Muslim betet, dann bittet er oft im Hilfe (oder er dankt seinem Gott). Bei Beorn ist das anders: Er fühlt sich herausgefordert und geehrt. Swafnir prüft seinen Mut und seine Stärke, und das kann nur bedeuten, dass der Gottwal in Erwägung zieht, Beorn in seinen Heerbann zu rufen - das wohl! :barbar:
    Von daher kommt Beorn auch gar nicht in den Sinn, dass Swafnir zu schwach sein könnte, diese unterseeische Stadt zu zerstören, oder dass er den Zorn anderer Götter fürchtet, wenn er das tut. In Beorns Weltbild lässt Swafnir finstere Orte wie diesen bestehen, um seinen Kindern Gelegenheit für Heldentaten zu bieten. Und wenn sie sich als schwach erweisen und jammernd um Erlösung betteln sollten - dann lacht der große Wal sie aus.


  • Ha, da kontere ich lässig mit dem Verweis auf die kreischende erste Reihe im Take-That-Konzert. :D


    Das ist aber schon lange her und dort schrien damals auch nur pubertierende Mädels, während Männer JEGLICHER Altersklasse mit dem Hirn zeitweise Schwierigkeiten haben >:D :belehren: :auslach:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Ha, da kontere ich lässig mit dem Verweis auf die kreischende erste Reihe im Take-That-Konzert. :D


    O.k., da hast du nicht ganz unrecht :D Aber:



    Das ist aber schon lange her und dort schrien damals auch nur pubertierende Mädels, während Männer JEGLICHER Altersklasse mit dem Hirn zeitweise Schwierigkeiten haben >:D :belehren: :auslach:


    Wo sie recht hat, hat sie recht :D:five:



    Tja ... Vielleicht will sie, dass diese Version der Geschichte in der Welt verbreitet wird?
    Oder sie vertraut darauf, dass Beorn sie nicht verbreiten wird ... Weil er ihr verfällt, oder weil er den Himmelsturm nicht mehr verlassen wird, oder ...


    Also, wenn ihr Pardona tatsächlich in der Gestalt Beorn weiter auf die Reise schickt und Beorn im Kerker versauern darf, dann, dann ... weiß ich auch nicht :o



    Das war auch der Punkt, den ich meinte. Wenn ein Christ oder Jude oder Muslim betet, dann bittet er oft im Hilfe (oder er dankt seinem Gott). Bei Beorn ist das anders: Er fühlt sich herausgefordert und geehrt. Swafnir prüft seinen Mut und seine Stärke, und das kann nur bedeuten, dass der Gottwal in Erwägung zieht, Beorn in seinen Heerbann zu rufen - das wohl! :barbar:
    Von daher kommt Beorn auch gar nicht in den Sinn, dass Swafnir zu schwach sein könnte, diese unterseeische Stadt zu zerstören, oder dass er den Zorn anderer Götter fürchtet, wenn er das tut. In Beorns Weltbild lässt Swafnir finstere Orte wie diesen bestehen, um seinen Kindern Gelegenheit für Heldentaten zu bieten. Und wenn sie sich als schwach erweisen und jammernd um Erlösung betteln sollten - dann lacht der große Wal sie aus.


    Ich sag ja: Männer *seufz* ;D