02 - Kapitel 1 bis "... wie Schnee und silbernem Haar." (Seite 45 - 87)

  • Da denkt man, man ist den Schrecken des Himmelsturms entkommen und dann geht es doch gleich atemberaubend weiter. Nachdem uns diesmal ein etwas schonenderer Prolog gegönnt wurde, beginnen sie gleich wieder: Die Zeilen, in denen einem die Luft wegbleibt. Beorn gewinnt einiges an Sympathie bei mir. Er stellt sich derart schützend vor seine Ottajasko, dass er- wider seiner Natur- kapituliert, (auch wenn es dann anders kommt) in der Hoffnung, seine Mannschaft könnte auf Gnade hoffen. Das hat mich sehr beeindruckt. Soviel muss man dem Blender lassen, wer unter seiner Fuchtel steht, kann sich auf bedingungslosen Schutz verlassen. Das muss ihm erst mal einer nachmachen. Auch hat er sich dem Tod Torkils gestellt, ein letztes Mal Verantwortung übernommen für ihn, in dem er sich Gewissheit über sein Ableben verschaffte.


    Und dann kommt Sie: Pardona! Was für eine Erscheinung. Die Faszination ihrer Schönheit ist nur durch ihre Kaltblütigkeit zu übertreffen. *grusel* Und doch muss ich ein bisschen schmunzeln, Männer die der Schönheit einer weiblichen Gestalt erliegen, die eigentlich nur Grausames mit ihnen im Sinn hat. Also: Achtung vor den gottgleichen Frauen, so schön sie auch sein mögen :totlach:


    Galayne....mir bisher eher als "hinterhältig" und "unnahbar" aufgefallen, bekommt mein vollstes Mitleid. Die Folterszenen sind einfach widerwärtig. Mir tat zwischenzeitlich komischerweise das Knie weh :'( Beorn muss all seine Kraft aufbringen, um dieser Szene beiwohnen zu können. Er solidarisiert sich erstmals mit dem Elfen, dem er bisher nicht viel abgewinnen konnte und eher skeptisch gegenüberstand. Nur kurz darauf erfahren wir, dass es genau das ist, was Pardona im Schilde führt. Galayne ist ihr offensichtlich völlig erlegen und wird wohl weiterhin-wie ich bisher schon ahnte- als eine Art Spitzel fungieren. Noch bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob Galyne es Pardona gegenüber nur vorgibt. Ich bin mir da noch unschlüssig. In dieser misslichen Lage würde wohl jeder allem zustimmen. Mal sehen, wie er sich weiter verhalten wird. Sehr sehr spannend war es auch etwas aus dem Vorleben Galaynes zu erfahren und da kann er einem wieder nur leid tun. Allein die Vorstellung versenkt in den Tiefen des Wassers lebendig begraben zu sein löst eine Beklemmung bei mir aus und ich muss feststellen, dass ich plötzlich auch mehr Mitleid und Sympathie Galayne gegenüber empfinde, mehr als es mir lieb ist, da ich ihn bisher nicht so leiden konnte. Hmm....ich bin also zwiegespalten. Vorerst.


    Ursa...auch mir ihr leide ich mit...was eine beschissene Lage. Und doch zeigt sich wieder der Mannschaftsgeist in der Szene, in der sie gemeinsam im Kerker liegen nachts und darüber phantasieren, wie Beorn sie befreien könnte. Das zeigt ihr unerschütterliches Vertrauen und man fragt sich, ob da Phileassons Ottajsko wohl mithalten könnte?


    Und dann ein Wiedersehen mit Selime!!! Abduls Nichte. ES ist ihr nicht gut ergangen, es war zu befürchten. Die abartigen Experimente lassen einen einfach nur erschaudern. Ich will da weg, ganz schnell. Können wir das Setting bitte ändern? Und dann werde ich erlöst-vorerst- und darf Nirka wiedersehen. Ich liebe diese Jagdszene! Einfach sehr gelungen dargestellt, der Kampf ihrer beider Naturen Instinkt gegen Verstand usw....das fand ich sehr sehr gut beschrieben. Das Ende dieses Abschnitts lässt mich erneut erschaudern....ein Elf... :o sie sind überall! Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Mich hat es mal wieder voll reingezogen....ich frage mich langsam WIE die Autoren das anstellen. Ich habe auchs chon so manches Buch -auch Fantasy-beiseite gelegt, weil es mich nicht packte. Bei der Phileassonsaga ging es mir keinen Moment lang so. Ganz großes Kino. Und es hat gerade erst angefangen :D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • @ Janesway, ja das stimmt schon. Leider habe ich morgen absolut keine Zeit und da habe ich schon Mal meinen Eindruck formuliert. Außerdem ist es ja schon nach Mitternacht jetzt ;D Wie gesagt bei mir wird es morgen und über die Feiertage schwierig. :winken:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • @Tippende Tastatur: Du machst Deinem Namen alle Ehre, Wahnsinn, wie viel Du schreibst. ;)


    Beorn gewinnt einiges an Sympathie bei mir.


    Beorn hat mich in diesem Kapitel auch sehr beeindruckt und mich in meinem Verdacht bestätigt, dass da irgendwo ganz tief in ihm ein guter Kerl steckt. Beeindruckt war ich schon von seiner Reaktion, dass er Phileassons Handlung weniger krumm nahm, sondern ihm mehr Respekt entgegenbrachte, so als hätte er in seiner Gunst dadurch gewonnen, obwohl Beorn dadurch ja nun wirklich in einer blöden Situation ist, um das mal vorsichtig zu formulieren.


    Sehr sehr spannend war es auch etwas aus dem Vorleben Galaynes zu erfahren und da kann er einem wieder nur leid tun. Allein die Vorstellung versenkt in den Tiefen des Wassers lebendig begraben zu sein löst eine Beklemmung bei mir aus und ich muss feststellen, dass ich plötzlich auch mehr Mitleid und Sympathie Galayne gegenüber empfinde


    Ich fand Galayne als Figur schon immer spannend, gerade weil sie bisher so undurchsichtig war. Jetzt erklärt sich vieles von selbst und er ist eigentlich nur noch eine bemitleidenswerte Kreatur, die Pardona restlos verfallen ist. Die Vorstellung, solange unter Wasser zu bleiben, bis die Fesseln durchgerostet sind, ist wirklich gruselig. Wieviele Jahre/Jahrzehnte sind das? Wenn das Edelstahlfesseln waren, sogar sehr sehr lange ;) Allerdings bin ich mir nun unschlüssig, wie ich zukünftig auf Galayne reagiere und ob ich ihn als Figur noch spannend empfinde, oder ob nun das Interesse an ihm erloschen ist. Das kann ich jetzt noch nicht ganz greifen.


    Ursa mag ich nach wie vor nicht, auch wenn sie durchaus ihre Stärken hat und man ihre Taten nachvollziehen kann, was ihr durchaus Respekt einbringt. Ich gönne ihr auf jeden Fall einen heldenhaften Tod >:D, aber erst ganz am Ende des Abenteuers ;D Dafür bin ich ein Fan von Olav Stirson, wenig Worte, mehr Taten und er steht zu 100 % zu Beorn und seinen Entscheidungen, ein treuer Gefährte, den jeder an seiner Seite hätte.


    Die anderen aus Beorns Mannschaft sind mir noch nicht so Nahe, aber vielleicht kommt das noch.


    Und dieses arme Geschöpf Selima, daran merkt man, wie grausam Pardona ist und ich befürchte, noch viel schlimmere, gemeinere Dinge von ihr. Aber ich gebe ihr auf jeden Fall Recht: Hinter diesem Wettkampf steht viel viel mehr als nur den "König der Meere" zu küren. Für mich ist das mittlerweile ein abgekarrtes Spiel, bei dem eigentlich die beiden Kontrahenten nur verlieren können und die 12 Aufgaben nur dazu dienen, das jemanden wichtige Erkenntnisse zu erlangt, um vielleicht mächtiger zu werden? Ich glaube, hier galoppiert gerade meine Phantasie mit mir durch...


    Dieser Abschnitt hat mir besonders gefallen, weil ich Cliffhanger hasse wie die Pest und natürlich super neugierig war, was nun aus Beorn geworden ist. Jetzt bin ich erstmal beruhigt. Allerdings ist mir immer noch nicht ganz klar, was nun das Geheimnis des Himmelsturm ist. Oder ist es noch gar nicht gelöst?


    Die Jagd mit Nirka fand ich sehr schön beschrieben, ich konnte mich förmlich in diese Szene hineinversetzen. Nur was wollte dieser Elf von Kuljuk und warum? Das gibt noch Rätsel auf.


    Tja, nun muss ich leider wieder pausieren und mich gedulden und werde mich nun meiner Parallel-Lektüre widmen (Rotes Gold). Da darf ich glücklicherweise mehr lesen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ja, jetzt wird es natürlich schon etwas anstrengender, wenn man die vorigen Bücher nicht kennt. Die Anzahl der neuen Charaktere fand ich dabei gar nicht problematisch. Das Szenario habe ich mir nun wie folgt zusammengereimt:
    Phileasson geriet mit seinen Leuten in einen Kampf, Beorn kam dazu oder zu Hilfe und Phileasson hat sich abgesetzt. Etwas verwirrend fand ich erst, dass man den Turm hoch flieht, nicht runter.


    Beorn drängt zur Eile, obwohl zwei seiner Mannschaft nicht mehr laufen können und sie aufwärts müssen. Klingt schon von Anfang an nach einem zum Scheitern verurteilten Unterfangen.
    Das Wasser setzt Beorn der Beschreibung nach derart zu, dass ich mit Schlimmerem in Bezug auf seine Crew gerechnet habe.
    Den Szenenwechsel vom Kampfanfang zum Kampfende erlebte ich als etwas schroff, aber das mag daher rühren, dass ich ja noch keine Kämpfe der Ottajasko gelesen habe.


    Von Pardona war ich schlichtweg begeistert. Dass sie so früh bereits vorkommt, hat mich allein schon gefreut. Und sie entspricht absolut meiner Vorstellung von ihr! Schade, dass nicht zu erwarten ist, dass sie noch viele Szenen kriegt.
    Auch ihre Schöpfung Galayne gefällt mir richtig gut. In meinen Augen ist er ihr absolut treu ergeben und wird sie niemals hintergehen. Sie war das Einzige, das ihm gefangen unter dem Meer Hoffnung gab und allein die Schmerzen, die er erduldete, ohne sie dafür zu hassen, sprechen für sich.


    Ursa finde ich sehr langweilig bisher. Es ist nichts besonderes an ihr. Man hätte sie beliebig gegen einen anderen aus der Mannschaft austauschen können für die Szene mit Selime, so sehe ich es derzeit.


    Obwohl ich schon über den Link mit Infos zur Wölfin über eine geheimnisvolle Krankheit gelesen hatte, stand ich dennoch auf dem Schlauch und bin nicht darauf gekommen, was mit Nirkas Ziehvater sein sollte, ohne dass sie einen Feind erschnupperte.
    Diese undeutliche Gestalt lässt mich nicht einmal mit einer Idee zurück, um was es sich handeln könnte. Jedenfalls glaube ich nicht so einfach, dass es sich wirklich um einen Elfen handelt (dann wäre ein Teil des Geheimnisses schon zu schnell gelöst). Das war wahrscheinlich nur das, was der Ziehvater am ehesten damit in Verbindung bringen konnte oder die Krankheit lässt ihn halluzinieren? Nirka sah schließlich was mit Flügeln. Was auch am meisten Sinn macht, denn es waren doch auch nirgends Spuren.

  • Ursa zeigt Herz? Das kam unerwartet. Ich hatte damit gerechnet, dass Sie Selime „erlösen“wird.


    Der arme Galayne... naja nicht wirklich... Die Folterszene ging bis ins Mark aber Mitleid kam nur sehr zögerlich auf. Man darf nicht vergessen, das es sich um ein Geschöpf des Bösen handelt. Seine scheinbare Motivation ist Rache und er nährt sich an intelligenten Lebensformen, wobei er ja anscheinend die Wahl hat und sich auch an Pflanzen und Tieren nähren könnte. Ok, genau kennen wir seinen Ernährungsplan der letzten Jahrhunderte nicht aber ich gehe mal davon aus, dass der ein oder andere Mensch/Zwerg/Elf/Ork etc. auf seiner Speisekarte stand. Die Motive von Galayne erschließen sich mir immer noch nicht so ganz. Ich denke er hat während der Folter noch etwas zurückgehalten. Das er die Ottajasko Pardona zum Geschenk machen wollte, klingt schon einleuchtend. Pardona scheint er zu lieben und sie hat ihn nicht verstoßen. Aber ich vermute, das da noch mehr dahinter steckt. Mich würde vor allem interessieren, was er noch so alles im schwarzen Auge entdeckt hat. Vielleicht ein Artefakt mit dem man den Nachtalben schaden kann oder generell einen mächtigen magischen Gegenstand, der ihm vielleicht zu seiner alten Stellung zurück verhelfen könnte? Jedenfalls glaube ich, dass er sehr einsam ist. Es gibt vermutlich nicht viele oder keine von seiner Art.


    Pardona gefällt mir in der Darstellung immer besser. Abgrundtief böse, dazu klug und wunderschön – eine sehr gruselige Mischung. (So stelle ich mir Galadriel vor, falls sie den einen Ring angenommen hätte :))


    Beorn hat sich in meiner Vorstellung eigentlich nicht viel verändert. Ein starker Anführer, dem das Wohl seiner Ottajasko wichtig ist und der seine eigene Überzeugung von Ehre auslebt. Als er Phileasson als Hering bezeichnet hat, musste ich schmunzeln. Die Szene, in der er sich dem Anführer der Nachtalben entgegenstellt, war auch einfach nur episch!


    Ach ja, den Abschnitt über Nirka habe ich noch nicht gelesen. Irgendwie wollte das Kopfkino nach der Geschichte um Beorn nicht zum Ruhen kommen. Wird aber heute nachgeholt.


    Die Karte ist super und auch die Aufmachung vom Buch gefällt mir wie immer sehr gut.
    Karten(Skizzen würden schon reichen) der verschiedenen Städte/Orte oder auch Landschaften, würde ich sehr begrüßen. Auch wenn das kein Muss ist, es gibt ja noch Tante Google :)


    Euch allen frohe Festtage!

    Auch diese Worte vergehen (Rohal der Weise)


  • Nachdem uns diesmal ein etwas schonenderer Prolog gegönnt wurde,


    Liebes Tagebuch,
    wilde Orgien, Wolfsmenschen, Gestaltwandler, das Aussetzen eines Kindes in der Wildnis und das nächtliche Umherstreifen an unheimlichen Orten würden den Großteil der Bevölkerung schlottern lassen. Meine Leserschaft ist mittlerweile dermaßen gestählt, dass sie dergleichen als "schonend" empfindet.
    Ich habe alles richtig gemacht.



    Soviel muss man dem Blender lassen, wer unter seiner Fuchtel steht, kann sich auf bedingungslosen Schutz verlassen.



    Beorn hat mich in diesem Kapitel auch sehr beeindruckt und mich in meinem Verdacht bestätigt, dass da irgendwo ganz tief in ihm ein guter Kerl steckt.


    Memento Hrolf! >:( Übel auf der Schlangeninsel zurückgelassen, das wohl!



    Also: Achtung vor den gottgleichen Frauen, so schön sie auch sein mögen


    Da habe ich ja Glück, dass eine Internetleitung zwischen den Teilnehmerinnen der Leserunde und mir liegt. :D



    Das zeigt ihr unerschütterliches Vertrauen und man fragt sich, ob da Phileassons Ottajsko wohl mithalten könnte?


    Was sind denn das für merkwürdige Zweifel am größten Entdecker der Welt? >:( Ich bin entsetzt! ;D Ich erinnere nur an Ragnors Rettung im wildesten Sturm am Kreidefelsen von Olport. Wenn hier jemand für seine Leute einsteht - dann ist das der Foggwulf!



    Ich liebe diese Jagdszene! Einfach sehr gelungen dargestellt, der Kampf ihrer beider Naturen Instinkt gegen Verstand usw....das fand ich sehr sehr gut beschrieben.


    Die Jagd mit Nirka fand ich sehr schön beschrieben, ich konnte mich förmlich in diese Szene hineinversetzen.


    Das freut mich, die war nämlich nicht einfach. Bernhard hat mir einen Band mit Kurzgeschichten von Jack London ausgeliehen, da konnte ich für die Überarbeitung ein bisschen Honig saugen.



    Mich hat es mal wieder voll reingezogen....ich frage mich langsam WIE die Autoren das anstellen. Ich habe auchs chon so manches Buch -auch Fantasy-beiseite gelegt, weil es mich nicht packte. Bei der Phileassonsaga ging es mir keinen Moment lang so. Ganz großes Kino.


    :freu:



    Beeindruckt war ich schon von seiner Reaktion, dass er Phileassons Handlung weniger krumm nahm, sondern ihm mehr Respekt entgegenbrachte, so als hätte er in seiner Gunst dadurch gewonnen, obwohl Beorn dadurch ja nun wirklich in einer blöden Situation ist, um das mal vorsichtig zu formulieren.


    Sie sind Gegner, und beide besitzen eine gewisse Größe. Auch wenn man sagen muss, dass der Foggwulf seine Vorteile und der Blender seine Nachteile hat, während Phileasson über eine Menge Stärken und Beorn über viele Schwächen verfügt, sind am Ende des Tages beide Thorwaler und erwarten von Beginn an einen harten Wettkampf, wenn es um den König der Meere geht.



    Dafür bin ich ein Fan von Olav Stirson, wenig Worte, mehr Taten und er steht zu 100 % zu Beorn und seinen Entscheidungen, ein treuer Gefährte, den jeder an seiner Seite hätte.


    Das ist interessant! Wie entwickelt sich das in der Leserunde - Iskir, Olav, Ursa, Eimnir, vielleicht auch Lenya - wer gewinnt für Euch an Profil?



    Hinter diesem Wettkampf steht viel viel mehr als nur den "König der Meere" zu küren. Für mich ist das mittlerweile ein abgekarrtes Spiel, bei dem eigentlich die beiden Kontrahenten nur verlieren können und die 12 Aufgaben nur dazu dienen, das jemanden wichtige Erkenntnisse zu erlangt, um vielleicht mächtiger zu werden? Ich glaube, hier galoppiert gerade meine Phantasie mit mir durch...


    Vielleicht ... Wie sehen das die anderen?
    Erinnert Ihr Euch noch, wieso Garhelt die Wettfahrt ausgerufen hat? Wer hatte noch Einfluss bei ihrer Gestaltung?



    Allerdings ist mir immer noch nicht ganz klar, was nun das Geheimnis des Himmelsturm ist. Oder ist es noch gar nicht gelöst?


    Da geht es Dir wie den Figuren. In Himmelsturm diskutiert Phileassons Ottajasko ja genau diese Frage (Seite 333ff). Aber sie können natürlich auch falsch liegen.



    Tja, nun muss ich leider wieder pausieren und mich gedulden und werde mich nun meiner Parallel-Lektüre widmen (Rotes Gold).


    Eine Zweitlektüren-Wahl, die meine volle Zustimmung findet! :daumen:
    Übrigens: Momentan ist Rotes Gold Kindle-Deal der Woche, was bedeutet, dass es das eBook bei Amazon zum halben Preis gibt. ;) Und im Februar machen wir eine Leserunde zum Nachfolgeband Weißes Gold.



    Phileasson geriet mit seinen Leuten in einen Kampf, Beorn kam dazu oder zu Hilfe und Phileasson hat sich abgesetzt.


    Der Foggwulf hat klugerweise erkannt, wann die Party am schönsten war, und seinen Abschied eingereicht. Als höflicher Gast hat er beim Verlassen des Hauses die Tür hinter sich geschlossen. ;D



    Etwas verwirrend fand ich erst, dass man den Turm hoch flieht, nicht runter.


    Das muss tatsächlich verwirren. :D
    Im Himmelsturm liegt der Eingang derzeit nahe der Spitze.



    Das Wasser setzt Beorn der Beschreibung nach derart zu, dass ich mit Schlimmerem in Bezug auf seine Crew gerechnet habe.


    Beide Ottajaskos sind mit jeweils gut 40 Recken aus Thorwal aufgebrochen. Zum Himmelsturm sollten sie jedoch nur ihre besten Leute mitnehmen, der Rest wartet bei den Versorgungsschiffen. Entsprechend knüppelhart sind die Recken, die Beorn begleiten. ;D



    Von Pardona war ich schlichtweg begeistert. Dass sie so früh bereits vorkommt, hat mich allein schon gefreut. Und sie entspricht absolut meiner Vorstellung von ihr!


    Pardona gefällt mir in der Darstellung immer besser. Abgrundtief böse, dazu klug und wunderschön – eine sehr gruselige Mischung.


    Das Aufgreifen prominenter Figuren ist etwas, bei dem wir als Autoren von vornherein wissen, dass es einige Leser gibt, die wir enttäuschen, weil wir ihre Vorstellung nicht treffen. Nach den ersten Rückmeldungen aus dem Internet ist das auch bei Pardona der Fall. In gewisser Weise hat man hier einen Vorteil, wenn man keine DSA-Kenntnisse hat und die Figur frisch vorgestellt wird. In vielen DSA-Romanen spart man "Prominente" deswegen von vornherein aus. Das ist für uns aber keine Option, denn es würde die Story erheblich schwächen, wenn Pardona nur als diffuser Schatten durchs Bild huschen würde. Wir gehen daher ins Risiko.
    Umso schöner ist es, wenn Bescheibung und (vorherige) Vorstellung so gut zusammenpassen wie in Eurem Fall. :)



    Ursa finde ich sehr langweilig bisher. Es ist nichts besonderes an ihr.


    Zum Hintergrund der Figur: Ursa ist so etwas wie eine 1. Offizierin und Beorns Stellvertreterin, dabei aber alles andere als eine zahme Untergebene. Manchmal zeigt sie den Willen, Drachenführerin anstelle des Drachenführers zu werden.



    Diese undeutliche Gestalt lässt mich nicht einmal mit einer Idee zurück, um was es sich handeln könnte. Jedenfalls glaube ich nicht so einfach, dass es sich wirklich um einen Elfen handelt (dann wäre ein Teil des Geheimnisses schon zu schnell gelöst). Das war wahrscheinlich nur das, was der Ziehvater am ehesten damit in Verbindung bringen konnte oder die Krankheit lässt ihn halluzinieren? Nirka sah schließlich was mit Flügeln. Was auch am meisten Sinn macht, denn es waren doch auch nirgends Spuren.


    Hier möchte ich nichts vorwegnehmen, aber damit ich das Thema nicht vergesse, habe ich in einem späteren Leseabschnitt bereits einen Hinweis gepostet. Ihr werdet ihn also finden, wenn Ihr an die entsprechende Stelle kommt und niemandem mehr der Spaß am Rätseln genommen werden kann. ;)



    Ursa zeigt Herz? Das kam unerwartet.


    Das Gerücht hält sich nachdrücklich, dass sie vor dem Aufbruch der Ottajasko von ihrem Liebsten verabschiedet wurde, indem er ihr zärtlich ins Ohr flüsterte: "Hau rein, du alte Wildsau!" ;D



    Man darf nicht vergessen, das es sich [bei Galayne] um ein Geschöpf des Bösen handelt.


    Hier stellt sich die Frage, inwieweit er Herr über seine Handlungen ist:
    Entweder, er hat so etwas wie einen freien Willen. Dann könnte er sich auch bessern - wenn die Welt ihm eine Chance dazu gibt.
    Oder er ist Sklave einer Konditionierung - dann wäre er eigentlich nicht schuldfähig.



    Das er die Ottajasko Pardona zum Geschenk machen wollte, klingt schon einleuchtend. Pardona scheint er zu lieben und sie hat ihn nicht verstoßen. Aber ich vermute, das da noch mehr dahinter steckt. Mich würde vor allem interessieren, was er noch so alles im schwarzen Auge entdeckt hat. Vielleicht ein Artefakt mit dem man den Nachtalben schaden kann oder generell einen mächtigen magischen Gegenstand, der ihm vielleicht zu seiner alten Stellung zurück verhelfen könnte?


    Vermutest Du, dass er den Nachtalben generell schaden will? Oder will er nur seine alten Feinde, also einige spezielle Individuen, auf ihren Platz verweisen?



    Karten(Skizzen würden schon reichen) der verschiedenen Städte/Orte oder auch Landschaften, würde ich sehr begrüßen.


    Bei der Konzeption der Reihe haben wir überlegt, Innenillustrationen zu bringen. Diese Idee haben wir aber verworfen, viele Romanleser reagieren darauf sogar negativ, weil sie sich in ihrer Fantasie bevormundet fühlen.
    Bei den Beschreibungen der Schauplätze auf phileasson.de bringen wir aber einige Stimmungsbilder.


  • Memento Hrolf! >:( Übel auf der Schlangeninsel zurückgelassen, das wohl!


    Ich habe nicht behauptet, das ich Beorn als Gutmensch oder Engel sehe.... >:D Und außerdem hat es Phileasson durchaus auch faustdick hinter den Ohren, wenn es denn darauf ankommt, das wohl ;D.



    Sie sind Gegner, und beide besitzen eine gewisse Größe. Auch wenn man sagen muss, dass der Foggwulf seine Vorteile und der Blender seine Nachteile hat, während Phileasson über eine Menge Stärken und Beorn über viele Schwächen verfügt...


    Das sieht der Kollege sicherlich gaaaaaanz anders......


    @Bernhard: Wo bist Du? Verteidige mal Deinen Helden :D



    Die Karte ist super und auch die Aufmachung vom Buch gefällt mir wie immer sehr gut.


    Dem kann ich nur zustimmen. Die Karte gefällt mir auch sehr gut, hätte ich gerne in größer oder als pdf bzw. in einem Stück. Das würde mir gefallen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Natürlich hat Herr Corvus einen arg verstellten Blick auf das heldenhafte Gemüt von Beorn. Wie war das auch gleich mit "die Tür zuschlagen, wenn man das Haus verlässt". Ich würde hier ja eher von ans Messer liefern reden, das dann ja auch bald in Galaynes Fleisch steckt.
    Hier bin ich sehr gespannt, was ihr zum weiteren Verlauf seiner Entwicklung noch kommentieren werdet ;)


    Zum Geheimnis des Himmelsturms: Er hat viele Geheimnisse.
    Er ist nicht verlassen, wie etliche Gelehrte vermuteten.
    Und was da wohnt, ist auch noch eine Überraschung.
    Und wie weit es in die Tiefe geht ... (Aber auch hier will ich nicht spoilern.)


    Figuren wie Pardona auftreten zu lassen, ist immer ein Risiko. Sie zu beschreiben kann leicht dazu führen, sie zu entzaubern. Ich hoffe, das wird im weiteren Verlauf des Geschehens nicht der Fall sein und bin auch hier gespannt, wie ihr sie weiterhin kommentieren werdet.


    Sie ist jedenfalls mehr als hübsch und intrigant :)


  • @Tippende Tastatur: Du machst Deinem Namen alle Ehre, Wahnsinn, wie viel Du schreibst. ;)


    Danke! ;D



    Ich fand Galayne als Figur schon immer spannend, gerade weil sie bisher so undurchsichtig war. Jetzt erklärt sich vieles von selbst und er ist eigentlich nur noch eine bemitleidenswerte Kreatur, die Pardona restlos verfallen ist. Die Vorstellung, solange unter Wasser zu bleiben, bis die Fesseln durchgerostet sind, ist wirklich gruselig. Wieviele Jahre/Jahrzehnte sind das? Wenn das Edelstahlfesseln waren, sogar sehr sehr lange ;) Allerdings bin ich mir nun unschlüssig, wie ich zukünftig auf Galayne reagiere und ob ich ihn als Figur noch spannend empfinde, oder ob nun das Interesse an ihm erloschen ist. Das kann ich jetzt noch nicht ganz greifen.


    Ich glaube nun doch, dass Galayne sich irgendwann auch zu einer Gemeinschaft zugehörig fühlen möchte und anerkannter Teil der Ottajasko werden will. Ich glaube er wird sie am Ende nicht verraten, sondern sich an Pardona rächen, wenn er sich erst mal von ihr gelöst hat. Irgendwie hoffe ich so etwas in der Art. Nun hoffe ich auf das Gute in ihm!



    Ursa mag ich nach wie vor nicht, auch wenn sie durchaus ihre Stärken hat und man ihre Taten nachvollziehen kann, was ihr durchaus Respekt einbringt. Ich gönne ihr auf jeden Fall einen heldenhaften Tod >:D, aber erst ganz am Ende des Abenteuers ;D Dafür bin ich ein Fan von Olav Stirson, wenig Worte, mehr Taten und er steht zu 100 % zu Beorn und seinen Entscheidungen, ein treuer Gefährte, den jeder an seiner Seite hätte.


    Hmmm Ursa wird mir irgendwie sympathischer....mal sehen, was da noch kommt.


    edit Heimfinderin: Zitat repariert

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von Heimfinderin ()


  • Da habe ich ja Glück, dass eine Internetleitung zwischen den Teilnehmerinnen der Leserunde und mir liegt. :D


    Sieh an! So ein Charmeur. Der Autor will in der Gunst seiner Leserinnen weiter aufsteigen und bauchpinselt uns Damen etwas. :-[ :D:bussi:


    edit Heimfinderin: Zitat repariert

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von Heimfinderin ()

  • @ Robert #Galayne


    hm, ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass Galayne zumindest zum großen Teil einen freien Willen hat. Ich vermute, dass bei seiner Erschaffung etwas schief gelaufen ist. Die Nachtalben scheinen Spaß an der Folter zu haben, Galayne hingegen betrachtet das Töten eher als Mittel zum Zweck. Dieses wird deutlich, als er zum ersten Mal seine Blutmagie einsetzt. Ich glaube in dieser Szene sagt er selbst etwas in der Art. (zumindest das er keine Freude am Töten hat)
    Auch die Szene mit Galandel deutet an, dass er nicht so einfach gestrickt zu sein scheint. (habe die ersten beiden Bände leider gerade nicht vorliegen, werde das aber auf jeden Fall nochmal nachlesen)
    Nachdem er sich aus seiner unter Wasser Gefangenschaft befreien konnte, streift er erst einmal lange Zeit durch die Menschenlande. Hier würde ich vermuten, dass er ohne einen freien Willen sofort zu seiner Göttin zurückgekehrt wäre.


    Bei der Frage, ob er allen Nachtalben schaden möchte, bin ich mir nicht so sicher. An seinen Peinigern möchte er sich mit Sicherheit rächen. Ich frage mich auch wie groß der Einfluss von Pardona ist, wenn sie sich nicht in seiner Nähe befindet.


    # Karten


    Ja das ist leider die ewige Diskussion. Es gibt einige begnadete Fantasy Autoren, die eine wundervolle Welt erschaffen aber komplett auf jegliches Kartenmaterial verzichten. Ich finde das sehr schade. Wenn einem Leser Karten stören, braucht man sie sich ja nicht anzuschauen. Aber zum Glück gibt es ja dann meistens jede Menge fanmade content :)

    Auch diese Worte vergehen (Rohal der Weise)


  • Es gibt einige begnadete Fantasy Autoren, die eine wundervolle Welt erschaffen aber komplett auf jegliches Kartenmaterial verzichten.


    Bei Karten findet man eigentlich kaum "Widerstand" in den Verlagen, da ist es in der Fantasy tatsächlich so, dass sie weithin akzeptiert sind. Allenfalls kann es eine Kostenfrage sein.
    Kritisch sind echte Illustrationen, vor allem Porträts von Figuren - da gibt es recht viele Leser, die das außerhalb des Kinderbuch-Segments nicht mögen.

  • Und der Ärger zu Illus ist ja nicht unberechtigt, denn sie lenken die Phantasie.
    Kommen sie gleich beim ersten Auftritt einer Figur, prägen sie das Bild, das man sich macht. Kommen sie später, stören sie das bereits existierende Bild im Kopf der Leser. Ich musste da einige Federn lassen mit meinem Bildband zu den Elfen-Romanen.


    # Galayne: Er ist Pardona ergeben, aber keineswegs ein willenloses Werkzeug.
    Er hat eine eigene Sicht auf die Welt und die wird zunehmend ein Problem für ihn, wie sich gegen Ende des Buches zeigen wird.

  • Was für ein spannender Abschnitt, man ist gleich wieder im Phileasson-Feeling gefangen :)


    Beorn und Ursa haben mich in diesem Abschnitt beeindruckt.


    Der Blender will nicht nur um jeden Preis die Wettfahrt gewinnen, er will auch seine Ottajasko retten und die "alte" Ursa hätte wohl eher zu Selime gesagt, sie solle sich nicht so anstellen, immerhin lebt sie ja noch. Aber jetzt nimmt sie sie sogar in den Arm. Also doch eine Kämpferin mit Herz. In der Folterkammer hat sie auch zu Elimnir hingeschaut, als er diese markerschütternden Schreie von sich gegeben hat. Es war ihr nicht egal, was mit ihm geschieht. Auch wenn Ursa selbst Interesse an Beorns Posten hat, denkt sie, dass er alle retten wird. Sie hält sehr viel von ihm.


    Sehr schön fand ich auch die Wolfsjagd beschrieben, man konnte sich in die Wölfe und besonders in Nirja hineinversetzen.
    Und was hat sich über Kuljuk gebeugt? Anscheinend ein Elf, ich dachte zuerst wegen der Erscheinung mit Haar wie Schnee und silbernem Haar an Galayne. Hmmm... ??? Aber dieses fiese Gesicht, das Nirja sieht, sieht ihm überhaupt nicht ähnlich und die Erscheinung verbreitet abscheinend eine Art von Krankheit.


  • Kritisch sind echte Illustrationen, vor allem Porträts von Figuren - da gibt es recht viele Leser, die das außerhalb des Kinderbuch-Segments nicht mögen.


    Ich sehe soetwas sehr gerne. Karten finde ich eh toll und auch Zeichnungen von Landschaften, Szenen aus dem Buch oder auch von den Figuren schaue ich mir gern an.



    Memento Hrolf! >:( Übel auf der Schlangeninsel zurückgelassen, das wohl!


    Stimmt, die Aktion war wirklich mies.



    Da habe ich ja Glück, dass eine Internetleitung zwischen den Teilnehmerinnen der Leserunde und mir liegt. :D


    :flirt: :totlach:



    Das ist interessant! Wie entwickelt sich das in der Leserunde - Iskir, Olav, Ursa, Eimnir, vielleicht auch Lenya - wer gewinnt für Euch an Profil?


    Bis jetzt Ursa von den Genannten. Olav fand ich schon immer cool, Eimnir hat nur Augen für Ursa und ist ansonsten noch ziemlich blass, Lenya ist für eine Priesterin kernig, wie bisher auch.

  • Ich sehe soetwas sehr gerne. Karten finde ich eh toll und auch Zeichnungen von Landschaften, Szenen aus dem Buch oder auch von den Figuren schaue ich mir gern an.


    Aber auch da kann doch jeder Leser für sich entscheiden, ob er sich das anschaut oder nicht. Ich finde das jetzt nicht schlimm. Viel schlimmer finde ich das bei Serien. Ich liebe zum Beispiel die Tess Gerritsen Serie mit Jane Rizzoli und Maura Isles. Die Serie mag ich auch, obwohl ich mir die Figuren anders vorgestellt habe. Vor kurzem las ich eine weitere Folge, ich konnte mir meine ursprünglich vorgestellten Figuren nicht wieder hervorrufen und hatte automatisch die Schauspieler der Serie im Kopf. So ähnlich geht es mir auch mit "Das Lied von Feuer und Eis". Das finde ich irgendwie schade.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

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