02 - Kapitel 1 bis "... wie Schnee und silbernem Haar." (Seite 45 - 87)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Aber Hrolf war auch nicht loyal zu Beorn.


    Man stelle ich ihn im Himmelsturm vor :o
    Dem könnte Beorn keinen Schritt weit trauen. Der würde alle und jeden verraten.
    Da hat er ihn eben frühzeitig von Bord verwiesen.
    Beorn ist lange genug Drachenführer, um zu wissen, was auf so einer Reise geschehen wird, wenn man halbgare Früchtchen in der Mannschaft hat.


    Und das mit den Filmen, die die eigene Phantasie überlagern, kenne ich nur zu gut :'( Für mich ist der "Herr der Ringe" verloren. Die Filmbilder dominieren völlig meine Vorstellung von den Figuren. Und das, obwohl ich die Bücher Jahrzehnte vor den Filmen gelesen habe.

  • OK, ihr habt recht mit eurer Ankündigung, Bernd und Bernhard, Beorn kann tatsächlich ein paar Sympathiepunkte sammeln. ;D


    Seine Sorge um sein Team war gut spürbar und es hat mir auch gefallen, dass er sich vergewissert hat, wie es um Torkil steht, damit er auf keinen Fall einen Verletzen zurücklässt. Auch dass er sich lieber ergeben wollte, als das Leben seiner Leute sinnlos zu opfern, fand ich beeindruckend, da Aufgeben doch so ganz gegen seine Natur ist. Ebenso passend war aber dann auch, dass er dies sofort wieder zurücknahm, als sie aufgefordert wurden "die Stiefel zu lecken". Das geht ja gar nicht. ;D


    Ja, ich glaube mittlerweile, Beorn hat auch seine Sternstunden und ich bin gespannt, nun mehr von ihm zu lesen.


    Die Szene auf der Treppe war jedenfalls sehr spannend zu lesen und als das Wasser kam und sie sich aneinander festhalten sollten, habe ich fast selbst die Luft angehalten. Grinsen musste ich, als Beorn beobachtet, wie Lenya betet und mit Travia hadert, so als würde sie ein bisschen mit ihr schimpfen, dass sie sich besser um sie kümmern soll. ;D Ich muss sagen, aus Beorns Ottajasko bin ich mittlerweile mit am meisten auf Lenyas weitere Entwicklung gespannt, nachdem im vorherigen Buch ja ein bisschen angedeutet wurde, dass sie gut und gerne mit Pfeil und Bogen umgehen kann und in ihre Rolle ja eher von ihrem Vater gedrängt wurde, sie sich ihr Leben eigentlich anders vorgestellt hatte. Im ersten Buch habe ich sie kaum wahrgenommen, hier habe ich nun das Gefühl, sie könnte ähnlich sie Shaya eine größere Rolle bekommen.


    Tja und das Wiedersehen mit Pardona war echt grausig. Dieses Wesen macht mir echt Angst, ich finde sie ist genial beschrieben. Es gibt so Figuren in Büchern und auch in Filmen, wenn die auftreten, würde ich am liebsten aufhören zu lesen oder den Fernseher ausschalten, weil sich in mir alles zusammenzieht, ich eine innerliche Gänsehaut bekomme und ich gar nicht wissen will, was wieder Schlimmes von ihnen ausgeht oder welche Intrige sie wieder spinnen werden. Kennt ihr das? So auch bei Pardona: Jedesmal wenn sie redet und ihr Lächeln und ihre Messerschnitte dabei beschrieben werden, spannt sich bei mir innerlich alles an und ich könnte weglaufen. Wenn ich diese körperliche Abneigung/Angst spüre, ist das schrecklich, aber gut vom Autor gemacht. ;D



    Ich fand Galayne als Figur schon immer spannend, gerade weil sie bisher so undurchsichtig war. Jetzt erklärt sich vieles von selbst und er ist eigentlich nur noch eine bemitleidenswerte Kreatur, die Pardona restlos verfallen ist. Die Vorstellung, solange unter Wasser zu bleiben, bis die Fesseln durchgerostet sind, ist wirklich gruselig. Wieviele Jahre/Jahrzehnte sind das? Wenn das Edelstahlfesseln waren, sogar sehr sehr lange ;) Allerdings bin ich mir nun unschlüssig, wie ich zukünftig auf Galayne reagiere und ob ich ihn als Figur noch spannend empfinde, oder ob nun das Interesse an ihm erloschen ist. Das kann ich jetzt noch nicht ganz greifen.


    Das war echt überraschend, dass er ein Geschöpf von ihr ist. Und mir geht es hier auch wie dir. Irgendwie hat die Figur was verloren, so ein bisschen so, wie ein Ball, der zusammenschrumpft, weil man ein Loch in ihn gebohrt hat. Er war bisher für mich auch eine geheimnisvolle und beängstigende Figur und vor allem eine, die auf mich sehr mächtig wirkte. Aber "erhaben" mächtig, jemand, der unnahbar, aber eigenständig, also von sich selbst heraus stark und gefährlich wirkte. Dass er nun "nur" ein Werkzeug und sogar ein von fremder Hand erschaffenes und abhängiges Wesen ist, ist fast enttäuschend. Das Bild von ihm fällt für mich gerade völlig zusammen und ich weiß auch noch gar nicht, was ich davon halten soll. Hmmmm, mal sehen, wie er sich weiter so liest...


    Aber interessant, dass Pardona auch gleich vermutet, dass hinter dem Wettkampf noch etwas anderes steckt, nämlich Pläne der Götter, Informationen zu sammeln.



    Vielleicht ... Wie sehen das die anderen?
    Erinnert Ihr Euch noch, wieso Garhelt die Wettfahrt ausgerufen hat? Wer hatte noch Einfluss bei ihrer Gestaltung?


    Ich bekomme das nicht zusammen, aber ich kann mich erinnern, dass wir teilweise in der Runde zum ersten Buch schon etwas misstrauisch waren, ob nicht noch mehr hinter der Wettfahrt steckt, als nur die reine Wettfahrt. Auch, dass Tylstyr alles aufschreiben soll, was er über Elfen herausfindet, wirkt ja nicht gerade unverdächtig. Irgendwie verstärkt sich der Eindruck gerade.


    Ursas fürsorgliches Verhalten wirkte irgendwie fremd, nachdem man sie bisher immer so rau kennengelernt hatte, aber nach dem, was sie nun bisher durchgemacht hat und was sie an Leid an anderen aus der Gruppe beobachtet hatte, finde ich es auch nachvollziehbar, dass auch bei ihr mal ein Punkt erreichbar sein könnte, wo die Geschehnisse durch die harte Schale sickern.


    Was ich an der Szene aber äußerst beängstigen fand: ich musste bei dem Mädchen sofort an die Szene im Himmelsturm denken, bei der Pardona an einem Mädchen herumschnibbelte und irgendwas in der Art zu ihr sagte (und/oder das Mädchen zu Pardona), was sich so anhörte, als würde das Mädchen nun bereit sein, ihren Dienst zu tun. Ich habe das Buch gerade nicht vorliegen, um noch einmal genau nachzulesen. Jedenfalls fürchte ich gerade, dass Selima ganz bewusst in dieser Zelle liegt und Ursa zu ihr gebracht wurde, weil Selima im Auftrag von Pardona ihr Vertrauen gewinnen, sie ausspionieren o. ä. soll. Warum sollte Ursa ausgerechnet zu ihr in die Zelle gebracht werden, wenn sie sonst immer zu ihrer Gruppe zurückkam? Das ist doch ganz bewusst so arrangiert worden, ich jedenfalls bin gerade extrem misstrauisch und fürchte, Selima ist nicht (mehr) Selima.


    Die Szene mit Nirka auf der Jagd fand ich auch toll beschrieben. Diese "zwei Seelen in der Brust" konnte man förmlich greifen und es war eine intensive Atmosphäre beim Lesen. Das Ende war dann erschreckend. Diese Blasen im Gesicht des Vaters haben mich auch gleich an eine Krankheit denken lassen und diese "Gestalt", die da über ihm gebeugt war, war gruselig und wohl sicherlich der Grund für diese plötzliche Krankheit. Wenn dieser "Geist" im Land unterwegs ist, um eine Seuche zu verbreiten, dann wird er kaum zu bekämpfen sein.


    Mein Mann ist gerade stark erkältet und ich bibbere schon die ganze Zeit, mich hoffentlich nicht anzustecken. Danke, liebe Autoren, dass ich nun ab jetzt gerade immer diese "Gestalt" über mich gebeugt spüre. >:( :o ;D

  • Mein Mann ist gerade stark erkältet und ich bibbere schon die ganze Zeit, mich hoffentlich nicht anzustecken. Danke, liebe Autoren, dass ich nun ab jetzt gerade immer diese "Gestalt" über mich gebeugt spüre. >:( :o ;D


    :totlach: und das ist noch die Männergrippe, die ist ja noch viel schlimmer und gruseliger

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Grinsen musste ich, als Beorn beobachtet, wie Lenya betet und mit Travia hadert, so als würde sie ein bisschen mit ihr schimpfen, dass sie sich besser um sie kümmern soll.


    Bei all diesen "Betszenen" (man beachte: nur ein "t" in der Mitte ;D ) bringe ich meine Pilgererfahrung ins Autorenteam ein. Hier zum Beispiel konnte ich meine Eindrücke aus dem Heiligen Land einfließen lassen. Viele Juden schimpfen gelegentlich regelrecht mit ihrem Gott. Schließlich sind sie das erwählte Volk und nehmen deswegen so manche Mühen und vielerleit Gebote auf sich - da soll Gott ihnen auch helfen, wenn sie ihn brauchen! Diese Einstellung finde ich interessant.
    Etwas Ähnliches gibt es bei Fischern, ich glaube, in Spanien. Die nehmen bei besonderen Fangzügen die Statue eines Heiligen mit raus. Vorher wird eifrig gebetet, draußen auf dem Meer dann nochmal. Wenn keine Fische in die Netze gehen, wird wiederum gebetet. Wenn dann immer noch kein Fang in Sicht ist, schmeißen sie die Figur mit dem Netz ins Wasser. :D Sie muss dann so lange im ungemütlichen Nass treiben, bis die Fische kommen.



    Tja und das Wiedersehen mit Pardona war echt grausig. Dieses Wesen macht mir echt Angst, ich finde sie ist genial beschrieben.


    :freu:



    Wenn ich diese körperliche Abneigung/Angst spüre, ist das schrecklich, aber gut vom Autor gemacht. ;D


    Diesem Kompliment kann ich mich ohne Eigenlob anschließen, da Pardona vollständig von Bernhard stammt. ;)



    [Galayne war bisher] "erhaben" mächtig, jemand, der unnahbar, aber eigenständig, also von sich selbst heraus stark und gefährlich wirkte. Dass er nun "nur" ein Werkzeug und sogar ein von fremder Hand erschaffenes und abhängiges Wesen ist, ist fast enttäuschend.


    Vielleicht kann man es auch aus der anderen Richtung sehen: Wenn der bisherige Eindruck von Galayne richtig war, wenn er erhaben und mächtig ist - welche Eigenschaften muss dann erst Pardona besitzen, wenn sie ihn geschaffen hat und er sich ihr gegenüber so verhält? :o



    Aber interessant, dass Pardona auch gleich vermutet, dass hinter dem Wettkampf noch etwas anderes steckt, nämlich Pläne der Götter, Informationen zu sammeln.


    Hmmm ... Wollen die Götter wirklich Informationen sammeln? Gibt es also Wissen, das selbst den Göttern verborgen ist?



    Jedenfalls fürchte ich gerade, dass Selima ganz bewusst in dieser Zelle liegt und Ursa zu ihr gebracht wurde, weil Selima im Auftrag von Pardona ihr Vertrauen gewinnen, sie ausspionieren o. ä. soll. Warum sollte Ursa ausgerechnet zu ihr in die Zelle gebracht werden, wenn sie sonst immer zu ihrer Gruppe zurückkam? Das ist doch ganz bewusst so arrangiert worden, ich jedenfalls bin gerade extrem misstrauisch und fürchte, Selima ist nicht (mehr) Selima.


    Eine spannende Spekulation! Was meinen die anderen?



    Die Szene mit Nirka auf der Jagd fand ich auch toll beschrieben. Diese "zwei Seelen in der Brust" konnte man förmlich greifen und es war eine intensive Atmosphäre beim Lesen.


    :freu:


  • :totlach: und das ist noch die Männergrippe, die ist ja noch viel schlimmer und gruseliger


    Aber echt! :o ;D



    Wenn dann immer noch kein Fang in Sicht ist, schmeißen sie die Figur mit dem Netz ins Wasser. :D Sie muss dann so lange im ungemütlichen Nass treiben, bis die Fische kommen.


    :D



    Vielleicht kann man es auch aus der anderen Richtung sehen: Wenn der bisherige Eindruck von Galayne richtig war, wenn er erhaben und mächtig ist - welche Eigenschaften muss dann erst Pardona besitzen, wenn sie ihn geschaffen hat und er sich ihr gegenüber so verhält? :o


    Stimmt, so gesehen zeigen sich da ganz neue Dimensionen. :o Aber ich habe ja sowieso schon Angst vor ihr. ;D



    Hmmm ... Wollen die Götter wirklich Informationen sammeln? Gibt es also Wissen, das selbst den Göttern verborgen ist?


    Vielleicht verbergen die unterschiedlichen Götter gewisse Dinge voreinander? Wenn man vermutet, Göttern bliebe nichts verborgen, so könnte man auch umgekehrt vermuten, sie können Dinge gut verbergen. Sie stehen ja gegenseitig wieder "auf einer Stufe". ;)

  • Es geht gleich weiter, als wären wir noch im Vorgängerbuch. Das gefällt mir. Ich mag es, wenn Buchreihen so geschrieben sind.
    Ich finde es auch toll, dass wir den Himmelsturm noch nicht verlassen, sondern seine Geheimnisse noch weiter ergründen.


    Beorn und seine Ottajasko tun mir wirklich leid. Ich leide schon sehr mit ihnen. Und, ich muss gestehen, ich mag Beorn und Ursa im Moment sogar. In dem Punkt, sich für ihre Ottajaskos einzusetzen, sind sich Beorn und Phileasson doch schon sehr ähnlich. Das ist eine Seite, die mir an Beorn tatsächlich gefällt.


    Es ist schlimm, was Beorns Mannschaft jetzt im Himmelsturm unter Pardona zu erleiden haben. Unsere psychisch doch etwas gestörte Foltergöttin ist voll in ihrem Element. :o
    Schön, das es Beorn trotz der Schönheit und Anziehungskraft von Pardona noch gelingt ihr zu widersprechen / sich trotzdem noch als freier Mann sieht. Hoffentlich bleibt das so.
    Wir erfahren auch mehr von Galayne und seiner Geschichte. Irgendwie tut er mir auch ein bisschen leid. In Ketten auf den Meeresboden geworfen zu werden, nur weil er ist, was er ist bzw. als was er geschaffen wurde. Da kann er doch auch nichts für. Ich bin bei Galayne im Zwiespalt, ob er wirklich als böse zu bezeichnen ist. Allerdings seine Hörigkeit Pardona gegenüber ist schon ziemlich bedenklich.
    Ursa trifft in ihrer Zelle auf Selime. was das wohl zu bedeuten hat? Ich traue der Sache nicht über den Weg. Ich weiß nicht, ob Selime Ursa nicht nur etwas vorspielt. Ich denke fast, das dahinter ein Plan steckt, der dazu dient, dass Selime in Beorns Ottajasko gelangt. Als Spitzel für Pardona. Da bin ich mal gespannt.


    Auch bin ich immer mehr darauf gespannt, welchem eigentlichen Zweck diese Wettfahrt dient. So wie es aus Pardonas Worten zu verstehen ist scheinen da doch die Götter ihr Hand im Spiel zu haben. "Die Ordnung, die die Menschenkinder für unveränderlich halten, wird in weniger als zwei Jahrzehnten in ihren Grundfesten erschüttert sein. Es gibt Mächte, die schon jetzt begonnen haben, sich auf die Kriege, die da kommen werden, vorzubereiten." Was sie damit wohl genau meint?


    Wir treffen auch auf Nirka, die ein glückliches Leben in zwei Welten fürht. Einmal in ihrer menschlichen Sippe und da´nn in ihrem Wolfsrudel. Das gefällt mir. Sie ist ein Bindeglied. Ich denke, das dass nochmal eine wichtige Rolle spielen wird. Die Elchjagd aus Wolfssicht war sehr gut beschrieben. Aber was ist mit Kuljuk passiert? Wer hat ihn da "angegriffen" / infiziert? Ich bin gespannt, wie es weitergeht.


    Alles in allem ein spannender Neu-Einstieg in die Geschichte. Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Liebes Tagebuch,
    wilde Orgien, Wolfsmenschen, Gestaltwandler, das Aussetzen eines Kindes in der Wildnis und das nächtliche Umherstreifen an unheimlichen Orten würden den Großteil der Bevölkerung schlottern lassen. Meine Leserschaft ist mittlerweile dermaßen gestählt, dass sie dergleichen als "schonend" empfindet.
    Ich habe alles richtig gemacht.


    :totlach:


    Schön , dass das Tagebuch wieder mit dabei ist. Darauf freue ich mich immer ganz besonders!



    Das ist interessant! Wie entwickelt sich das in der Leserunde - Iskir, Olav, Ursa, Eimnir, vielleicht auch Lenya - wer gewinnt für Euch an Profil?


    Für mich auf jeden Fall Ursa. Die Geschichte mit ihrer Schwester fand ich schon sehr aussagekräftig. Es zeigt eine andere Seite von ihr. Und ich bin auf die Entwicklung von Lenya gespannt. Olav mochte ich schon von Anfang an irgendwie.



    Der Foggwulf hat klugerweise erkannt, wann die Party am schönsten war, und seinen Abschied eingereicht. Als höflicher Gast hat er beim Verlassen des Hauses die Tür hinter sich geschlossen. ;D


    So kann man es auch ausdrücken. ;)

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Tja und das Wiedersehen mit Pardona war echt grausig. Dieses Wesen macht mir echt Angst, ich finde sie ist genial beschrieben. .....Wenn ich diese körperliche Abneigung/Angst spüre, ist das schrecklich, aber gut vom Autor gemacht. ;D


    Ja Pardona ist wirklich grausig, aber ein toller Fantasy-Gruselcharakter. Ich möchte ihr wirklich nicht persönlich begegnen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Ich glaube nun doch, dass Galayne sich irgendwann auch zu einer Gemeinschaft zugehörig fühlen möchte und anerkannter Teil der Ottajasko werden will. Ich glaube er wird sie am Ende nicht verraten, sondern sich an Pardona rächen, wenn er sich erst mal von ihr gelöst hat. Irgendwie hoffe ich so etwas in der Art. Nun hoffe ich auf das Gute in ihm!


    Dein Wort in Gottes / der Autoren Ohr ... Ich denke da kommt noch so einiges Unerwartetes auf uns zu. Und bestimmt nicht all zu viel Gutes

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • In Ketten auf den Meeresboden geworfen zu werden, nur weil er ist, was er ist bzw. als was er geschaffen wurde. Da kann er doch auch nichts für. Ich bin bei Galayne im Zwiespalt, ob er wirklich als böse zu bezeichnen ist.


    Was einem eventuell zu denken geben könnte:
    Die Nachtalben sind ja nun auch nicht unbedingt Kinder von Traurigkeit.
    Der Grund, wieso diese Typen, die zu Ehren ihrer Göttin Leute auf- und zerschneiden und variantenreich wieder zusammensetzen, Menschen verschleppen und sich zu Tode schuften lassen, bedenkenlos dämonische Kreaturen verehren ... Also der Grund, wieso die Nachtalben Galayne loswerden wollten, besteht darin, dass er ihnen zu übel war ... :o :o :o



    Ich denke fast, das dahinter ein Plan steckt, der dazu dient, dass Selime in Beorns Ottajasko gelangt. Als Spitzel für Pardona.


    Wieso würde Selime dabei mitmachen?



    So wie es aus Pardonas Worten zu verstehen ist scheinen da doch die Götter ihr Hand im Spiel zu haben.


    Möglich, dass sie das denkt ... Aber hat sie damit recht? ;)



    Die Elchjagd aus Wolfssicht war sehr gut beschrieben.
    ...
    Alles in allem ein spannender Neu-Einstieg in die Geschichte. Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen.


    Freude herrscht in der Autorenklause. :freu:



    Ja Pardona ist wirklich grausig, aber ein toller Fantasy-Gruselcharakter. Ich möchte ihr wirklich nicht persönlich begegnen.


    Och ... na ja, ich meine ... äh ... Sie hat ja durchaus ihre Qualitäten. :-[
    Äh, also ... Na ja, einer muss sie ja mögen, da opfere ich mich halt ... Also, ich täte da schon gern mal einen Blick riskieren. ;D

  • In diesem Abschnitt war es spannend mehr über das Schicksal von Beorn zu erfahren. Gerade diese Informationen sind auch für alte Füchse des Schwarzen Auges Neuland, da hier bisher nur grobe bis keine Informationen vorliegen.


    Mir hat hier gut gefallen wie "fürsorglich" und "ehrenhaft" Beorn beschrieben wird. Charakterzüge mit denen man sonst eher Phileasson in Verbindung bringen würde. Ich mag es, dass Beorn im Roman den Platz bekommt, den dieser große Thorwaler verdient. Die ergänzenden Informationen zu Galayne und seinem Ursprung war dann auch sehr spannend. Mir tat mein Knie beim lesen auch gleich weh. Ich kann mir gelesenes sehr plastisch vorstellen.


    Die Darstellung Pardonas trifft meinen Geschmack ebenfalls. Das grauenvolle Handeln in Verbindung mit dem göttlichen Auftreten und dem gelebten Wahnsinn einer Unsterblichen finde ich gut getroffen. Ich sehe aber auch das Problem, dass nach so vielen Jahren in vielen Köpfen bereits eine Version von Pardona besteht und auch andere Abenteuer neue Facetten bei dieser Figur hinzugefügt haben. Ähnlich wie bei einem neuen Star Wars Film wird man hier den Geschmack der alten Fans also entweder treffen oder eben auch nicht. Meinen hat es getroffen. Ausserdem sehe ich es so, dass exakt ein Autor auf diesem Planeten das "Recht" hat diesen mächtigen Charakter weiter zu vertiefen, zu beschreiben oder ggfs. auch zu retconnen. Und das ist natürlich der ursprüngliche Schöpfer dieser Figur, Bernhard Hennen.


    Der Wechsel hin zu Nirka hat die Anspannung der Folterszene dann erst mal aufgelöst. Ich frage mich auch, was das unsichtbare, geflügelte etwas war, dass den armen Nivesen infiziert hat. Ein Dämon von Pardona gesendet? Eine weitere Chimäre so wie die Krabbenelfen? War es Galayne?


  • Schön , dass das Tagebuch wieder mit dabei ist. Darauf freue ich mich immer ganz besonders!


    Das gefällt mir auch immer sehr gut. Man müsste alle Tagebucheinträge mal zusammenfassen und am Ende schauen, was daraus geworden ist.



    Was einem eventuell zu denken geben könnte:
    Die Nachtalben sind ja nun auch nicht unbedingt Kinder von Traurigkeit.
    Der Grund, wieso diese Typen, die zu Ehren ihrer Göttin Leute auf- und zerschneiden und variantenreich wieder zusammensetzen, Menschen verschleppen und sich zu Tode schuften lassen, bedenkenlos dämonische Kreaturen verehren ... Also der Grund, wieso die Nachtalben Galayne loswerden wollten, besteht darin, dass er ihnen zu übel war ... :o :o :o


    Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Er wird auch kein Kind von Traurigkeit sein und sicherlich im Sinne von Pardona gehandelt haben, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass er grausamer ist als die Nachtalben.




    Och ... na ja, ich meine ... äh ... Sie hat ja durchaus ihre Qualitäten. :-[
    Äh, also ... Na ja, einer muss sie ja mögen, da opfere ich mich halt ... Also, ich täte da schon gern mal einen Blick riskieren. ;D


    Männer.... :totlach:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Das gefällt mir auch immer sehr gut. Man müsste alle Tagebucheinträge mal zusammenfassen und am Ende schauen, was daraus geworden ist.


    Das wäre bestimmt interessant und lustig. Ich finde die Idee toll.


    Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Er wird auch kein Kind von Traurigkeit sein und sicherlich im Sinne von Pardona gehandelt haben, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass er grausamer ist als die Nachtalben.


    Nun ich denke, dass den Nachtalben wohl eher der Ernährungsplan von Galayne zu übel war. Und ich kann mir vorstellen, dass auch eine Portion Eifersucht im Spiel war, da er ja Pardonas Liebling gewesen ist.


    Männer.... :totlach:


    :belehren: :totlach:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Liebes Tagebuch,
    mein aufopferungsvoller Forschergeist wird in der Lese-Ottajasko unzureichend gewürdigt! Ich biete mich an, mich furchtlos der Erforschung einer der fürchterlichsten Kreaturen Aventuriens anzunehmen, und niemand rühmt mich dafür! :'(
    Vollkommen selbstlos würde ich einen unverbindlichen Blick ...
    Also, natürlich nur, weil niemand anders es wagt ...
    Ausschließlich im Dienste der Wissenschaft ...
    Man muss natürlich im Detail erforschen, mit welch finsterer Kreatur man es zu tun hat.
    Und dann dieses silberne Haar ... die goldenen Augen ... die wundervollen Rundungen ... die weiche, wohlriechende Haut ...
    Ähm, nein, quatsch, ich wollte natürlich schreiben: Dieses garstige Ungeheuer, da muss man schon ein äußerst tapferer Recke sein, um diesen Anblick zu ertragen ... nächtelang ... mondelang ... :sabber:
    So manch einer würde da willenlos dahinschmelzen! Ich dagegen ...
    Na ja, ich ... äh ... hmmm, tja ...
    Ach, egal. Liebes Tagebuch, außer Dir würdigt ohnehin niemand meinen selbstlosen Einsatz!


  • Na wenn es nur rein wissenschaftlichen Zwecken dient ist das natürlich was vollkommen anderes. Aber dann nur auf eigenes Risiko. Keinerlei Haftung für irgendwelche Nebenwirkungen, fehlende bzw. ausgetauschte Körperteile oder Schnittwunden.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Richtig, eine Hand ist da schnell gegen eine Klaue ausgetauscht und schon wird es schwierig mit dem Schreiben. Das wollen wir doch wohl alle nicht ;)

  • Hui, jetzt hat sich Bernhard aber mächtig für Beorn ins Zeug gelegt, dass er mal ein paar Sympathiepunkte abbekommt ;D Dass er sich sogar ergeben würde, um seine Mannschaft zu retten, hätte ich nicht von ihm gedacht - dumm nur, dass der Elf so arrogant auftritt. Naja, ist dem Elf auch nicht besonders gut bekommen. Beorn hat Glück, dass Pardona rausfinden will, was es mit der Wettfahrt tatsächlich auf sich hat - dadurch nützt sie ihm lebendig mehr als tot. Wir hatten ja auch schon den Verdacht, dass mehr dahinterstecken könnte, als geahnt. Und so wie es sich allmählich herauskristallisiert, scheint das etwas ziemlich Großes zu sein, wenn sich sogar die Götter aktiv einzumischen scheinen. Von welchen Kriegen spricht Pardona Galayne gegenüber? Wer erschüttert die Ordnung, so wie sie die Menschen kennen, in weniger als 20 Jahren?


    Stimmt es dann doch, dass diese Wettfahrt von den Göttern gewünscht war? Nur dass der angestrebte Titel lediglich ein Köder ist und die beiden Ottajaskos Figuren auf einem Spielbrett?


    Am Ende des zweiten Bandes hatte ich mich gefragt, ob Galayne weiterhin in Beorns Ottajasko dabei sein wird oder nicht: hier bekommen wir die Antwort, er wird als Spitzel eingesetzt. Zidaine beim Foggwulf und Galayne beim Blender.
    Pardona will mitnichten die Wettfahrt beenden, indem sie Beorn ausschaltet, sondern sie will die Hintergründe herausfinden. Neugier? Oder weil sie hofft, dass dann auch ein Vorteil für sie herausspringt?


    Mit unserer früheren Vermutung, ob Galayne eine Art Vampir ist, lagen wir gar nicht so sehr daneben - und unter seinesgleichen sticht er zusätzlich noch raus. Wenn er ein von Pardona erschaffenes Geschöpf ist, wundert es mich nicht, dass er ihr so ergeben wie ein Schoßhündchen ist. Daher denke ich auch, dass er die Wahrheit sagt, wieso er sich Beorn angeschlossen hat. Die Strafe, ihn im Meer anzuketten, war heftig - die Nachtalben und Galayne werden wohl keine Freunde mehr werden.


    Nun aber mal zum Anfang dieses Abschnitts: mit wenigen Sätzen war ich direkt zurück in dem Alptraum des Himmelsturms. Kurz war ich zeitlich etwas desorientiert, bis wir dann erfahren, dass wir kurz vor der Flutwelle durch Phileassons Ottajasko in die Handlung eingetreten sind. Das fand ich sehr raffiniert, denn so bekommen wir auch noch mit, wie es Beorn und seinen Leuten dabei ergangen ist. Dass Phileassons Tat Beorns Respekt erweckt, hat mich nicht so sehr verwundert.


    Und wir befinden uns jetzt tatsächlich in einer der Städte unter dem Meer - dieser Anblick von oben muss toll sein. Ist das viele Glas dann tatsächlich dafür da, um die Städte vom Meer abzutrennen? Das muss dann sehr stabil sein wegen dem Druck.


    Ich hatte mich auch gefragt, ob wir Selime nochmal begegnen werden: und tatsächlich trifft sie im Kerker auf Ursa. Ist das Zufall oder Berechnung von Pardona? So ganz traue ich Selime noch nicht, im letzten Band hatte man beinahe den Eindruck, als ob Pardona sie bereits auf ihre Seite gezogen hätte. Ursa hat mich hier wieder überrascht, als sie das Mädchen in ihre Arme gezogen hat.


    Dann wechselt die Handlung zu Nirka: spannend, wie die Nivesen und das Wolfsrudel zusammenarbeiten, um Beute zu machen. Hier profitieren beide Seiten davon - kein Wunder, dass eine Sippe sich gesegnet fühlt, wenn sie einen Wolfsmenschen unter sich hat.


    Aber was ist mit Kuljuk geschehen? Ist, das war er sieht, ein Nachtalb? Ist er im Auftrag von Pardona da? Warum ist er unsichtbar? Und was will er von Kuljuk? Woher kommt der Ausschlag?