02 - Kapitel 1 bis "... wie Schnee und silbernem Haar." (Seite 45 - 87)

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  • Er stellt sich derart schützend vor seine Ottajasko, dass er- wider seiner Natur- kapituliert, (auch wenn es dann anders kommt) in der Hoffnung, seine Mannschaft könnte auf Gnade hoffen. Das hat mich sehr beeindruckt. Soviel muss man dem Blender lassen, wer unter seiner Fuchtel steht, kann sich auf bedingungslosen Schutz verlassen. Das muss ihm erst mal einer nachmachen. Auch hat er sich dem Tod Torkils gestellt, ein letztes Mal Verantwortung übernommen für ihn, in dem er sich Gewissheit über sein Ableben verschaffte.


    Ja, hier hat Beorn bei mir auch punkten können. Auch, dass er persönlich noch nach Torkil sieht, vor allem, nachdem er gesehen hat, wie Phileasson dank Salarin Eichward im Stich gelassen hat. Gut fand ich auch Beorns Gedanken bzgl. Salarin: dass er zwar einerseits so einen Kämpfer gerne in seinen Reihen hätte, andererseits aber auch nicht, weil dieser Eichward im Stich gelassen hat. Beorn kann ja nicht wissen, dass Salarin im Himmelsturm nicht er selber war.



    Also: Achtung vor den gottgleichen Frauen, so schön sie auch sein mögen :totlach:


    :D



    Noch bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob Galyne es Pardona gegenüber nur vorgibt. Ich bin mir da noch unschlüssig. In dieser misslichen Lage würde wohl jeder allem zustimmen. Mal sehen, wie er sich weiter verhalten wird.


    Leise Zweifel hatte ich auch, aber im Moment tendiere ich dazu, dass er ihr wirklich hoffnungslos ergeben ist.



    Ursa...auch mir ihr leide ich mit...was eine beschissene Lage. Und doch zeigt sich wieder der Mannschaftsgeist in der Szene, in der sie gemeinsam im Kerker liegen nachts und darüber phantasieren, wie Beorn sie befreien könnte. Das zeigt ihr unerschütterliches Vertrauen und man fragt sich, ob da Phileassons Ottajsko wohl mithalten könnte?


    Ich bin gespannt, wie die Ottajasko sich in Zukunft untereinander verhalten wird, immerhin merken sie gerade, dass es bei dieser Wettfahrt um deutlich mehr geht, als nur mal eben die ganzen Stationen abzufahren, seinen Konkurrenten mal das eine oder andere Bein zu stellen und nebenbei noch etwas zu plündern.



    Für mich ist das mittlerweile ein abgekarrtes Spiel, bei dem eigentlich die beiden Kontrahenten nur verlieren können und die 12 Aufgaben nur dazu dienen, das jemanden wichtige Erkenntnisse zu erlangt, um vielleicht mächtiger zu werden? Ich glaube, hier galoppiert gerade meine Phantasie mit mir durch...


    Meine Befürchtungen gehen leider in eine ähnliche Richtung wie bei dir.



    Allerdings ist mir immer noch nicht ganz klar, was nun das Geheimnis des Himmelsturm ist. Oder ist es noch gar nicht gelöst?


    Das lässt auch Pandora noch etwas offen. Aber scheinbar wissen Phileasson und seine Leute jetzt schon zu viel, sonst hätte sie ihnen bestimmt nicht ihre Eiswürmer hinterhergeschickt.



    Nirka sah schließlich was mit Flügeln. Was auch am meisten Sinn macht, denn es waren doch auch nirgends Spuren.


    Stimmt, die Flügel hatte ich schon wieder verdrängt.



    Memento Hrolf! >:( Übel auf der Schlangeninsel zurückgelassen, das wohl!


    Eben! Daher beeindruckte es mich doch ziemlich, dass Beorn da auf der Treppe so das Wohl seiner Leute im Blick hatte.



    Das ist interessant! Wie entwickelt sich das in der Leserunde - Iskir, Olav, Ursa, Eimnir, vielleicht auch Lenya - wer gewinnt für Euch an Profil?


    Ich finde, gerade Ursa und Lenya gewannen schon etwas an Profil - aber da ist noch Luft nach oben; wir haben ja auch noch einige Bücher vor uns.



    Erinnert Ihr Euch noch, wieso Garhelt die Wettfahrt ausgerufen hat? Wer hatte noch Einfluss bei ihrer Gestaltung?


    Die Chefin von Tylstyr (ich komme gerade wieder nicht auf den Namen :-[) hat bei Garhelt doch auf die Wettfahrt gedrängt, weil sie die Götter sie fordern würden. Bisher dachte ich, sie verfolgt irgendwelche eigenen Ziele, zumal die geflügelte Sonne sowohl bei ihr als auch im Himmelsturm auftauchte, aber nach Pardonas Aussagen Galayne gegenüber könnten tatsächlich die Götter ihre Finger im Spiel haben.



    Das Gerücht hält sich nachdrücklich, dass sie vor dem Aufbruch der Ottajasko von ihrem Liebsten verabschiedet wurde, indem er ihr zärtlich ins Ohr flüsterte: "Hau rein, du alte Wildsau!" ;D


    :totlach:



    Ich glaube er wird sie am Ende nicht verraten, sondern sich an Pardona rächen, wenn er sich erst mal von ihr gelöst hat. Irgendwie hoffe ich so etwas in der Art. Nun hoffe ich auf das Gute in ihm!


    Im Moment habe ich diesbezüglich noch wenig Hoffnung, dass Pardonas Einfluss sich abschwächt, je weiter er von dem Turm entfernt sein wird. So wie bei Salarin, der, solange er im Turm war, immer stärker unter diesen seltsamen Einfluss von irgendwem geraten ist. Wobei wir ja noch nicht wissen, was davon bei Salarin zurückgeblieben ist.
    Galayne dagegen scheint sein Denken immer auf Pandora ausgerichtet zu haben, egal, wie weit er entfernt war.


    Sieh an! So ein Charmeur. Der Autor will in der Gunst seiner Leserinnen weiter aufsteigen und bauchpinselt uns Damen etwas. :-[ :D:bussi:


    :totlach:



    # Galayne: Er ist Pardona ergeben, aber keineswegs ein willenloses Werkzeug.
    Er hat eine eigene Sicht auf die Welt und die wird zunehmend ein Problem für ihn, wie sich gegen Ende des Buches zeigen wird.


    Okay - das verspricht ja doch noch spannend zu werden mit Galayne.



    Der arme Hrolf - jeder Mensch hat doch eine zweite Chance verdient :D



    Kennt ihr das? So auch bei Pardona: Jedesmal wenn sie redet und ihr Lächeln und ihre Messerschnitte dabei beschrieben werden, spannt sich bei mir innerlich alles an und ich könnte weglaufen. Wenn ich diese körperliche Abneigung/Angst spüre, ist das schrecklich, aber gut vom Autor gemacht. ;D


    Ohja, Pardona ist so völlig unberechenbar und damit für mich in keinster Weise irgendwie einschätzbar. Völlig irre halt :D



    Das war echt überraschend, dass er ein Geschöpf von ihr ist. Und mir geht es hier auch wie dir. Irgendwie hat die Figur was verloren, so ein bisschen so, wie ein Ball, der zusammenschrumpft, weil man ein Loch in ihn gebohrt hat. Er war bisher für mich auch eine geheimnisvolle und beängstigende Figur und vor allem eine, die auf mich sehr mächtig wirkte. Aber "erhaben" mächtig, jemand, der unnahbar, aber eigenständig, also von sich selbst heraus stark und gefährlich wirkte. Dass er nun "nur" ein Werkzeug und sogar ein von fremder Hand erschaffenes und abhängiges Wesen ist, ist fast enttäuschend. Das Bild von ihm fällt für mich gerade völlig zusammen und ich weiß auch noch gar nicht, was ich davon halten soll. Hmmmm, mal sehen, wie er sich weiter so liest...


    Mich hat das Schoßhündchen auch enttäuscht, aber vielleicht wollen die Autoren uns damit auch nur in die falsche Richtung schubsen ... ;D



    Was ich an der Szene aber äußerst beängstigen fand: ich musste bei dem Mädchen sofort an die Szene im Himmelsturm denken, bei der Pardona an einem Mädchen herumschnibbelte und irgendwas in der Art zu ihr sagte (und/oder das Mädchen zu Pardona), was sich so anhörte, als würde das Mädchen nun bereit sein, ihren Dienst zu tun. Ich habe das Buch gerade nicht vorliegen, um noch einmal genau nachzulesen. Jedenfalls fürchte ich gerade, dass Selima ganz bewusst in dieser Zelle liegt und Ursa zu ihr gebracht wurde, weil Selima im Auftrag von Pardona ihr Vertrauen gewinnen, sie ausspionieren o. ä. soll. Warum sollte Ursa ausgerechnet zu ihr in die Zelle gebracht werden, wenn sie sonst immer zu ihrer Gruppe zurückkam? Das ist doch ganz bewusst so arrangiert worden, ich jedenfalls bin gerade extrem misstrauisch und fürchte, Selima ist nicht (mehr) Selima.


    Aha, du bist also auch misstrauisch. anschu74 traut der Sache auch nicht.



    Also der Grund, wieso die Nachtalben Galayne loswerden wollten, besteht darin, dass er ihnen zu übel war ... :o :o :o


    Meine Güte, das ist eine Mischpoke da in dem Himmelsturm :o



    Dann finde bei der Gelegenheit doch bitte auch gleich mal die Antwort auf die Frage, wie es mit Salarins Körperbehaarung aussieht - immerhin beschäftigt uns die Frage seit dem ersten Band. Wir Frauen wollen schließlich auch was davon haben :D

  • Hallo,


    hier nun meine 2 Cents zu dem Anfang von Kapitel 1.


    Für mich bot das zwei große Überraschungen.


    Das erste ist Beorn selbst. Er wirkt auf einmal verantwortungsbewusst und teilweise nachdenklich - das macht ihn aus meiner Sicht sympathischer, als er im "Himmelsturm" rüberkam. Sogar das "das wohl!" entschlüpft ihm einmal! Der Antagonist Beorn wird doch nicht etwa zum Protagonisten mutieren? :)


    Das zweite ist Pardona. Oha! Sie will also Beorn begleiten. Wenn das mal gut geht... Weiß Beorn eigentlich, wer ihn da begleitet?


    Insgesamt fand ich diesen Abschnitt sehr gelungen. Ich bin nun gespannt, wie es Phileasson in der Zwischenzeit ergangen ist.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Von welchen Kriegen spricht Pardona Galayne gegenüber? Wer erschüttert die Ordnung, so wie sie die Menschen kennen, in weniger als 20 Jahren?


    Ich glaube, da kann man die für Insider naheliegende Deutung verraten - für Die Phileasson-Saga spielt sie keine Rolle.
    Einige Jahrzehnte nach der Wettfahrt der beiden Thorwalerkapitäne verdichten sich in Aventurien die Hinweise, dass eine lange vergessene finstere Macht zurückkehrt. Da mischen der Namenlose, die Erzdämonen und deren Gefolge kräftig mit, vor allem aber werden in der Magie viele Tore wieder geöffnet, die sehr lange verschlossen waren. - Nebenbemerkung für die Aventurienkenner, die sich wundern, wieso Tylstyr, Salarin und Co. manche Zaubersprüche nicht verwenden, die man als Spieler naheliegenderweise anwenden würde: Viele Zauber werden erst zu dieser Zeit, also nach der Phileasson-Saga, wiederentdeckt. ;) - Jedenfalls werden auch diese späteren Ereignisse in einer Reihe von Abenteuern behandelt, und zwar in der größten Abenteuerkampagne, die dieses Rollenspiel bis dato gesehen hat: Die Sieben Gezeichneten. Dort gibt es neben einer Haupt- sogar noch diverse Nebenlinien, die man als Spieler erleben kann. Im Gegensatz zur Phileasson-Saga, die Bernhard allein verfasst hat, haben zu den Sieben Gezeichneten aber viele Autoren beigetragen. Im Endeffekt gab es durch diese Kampagne weltumstürzende Ereignisse auf mehreren Ebenen. Insbesondere waren hinterher viele Reiche von Dämonenpaktierern unterjocht - auch einige, die wir in der Phileasson-Saga kennenlernen werden. :schwitzen:
    Aber keine Sorge: Thorwal bleibt stolz und frei! :barbar:


    Das fand ich sehr raffiniert, denn so bekommen wir auch noch mit, wie es Beorn und seinen Leuten dabei ergangen ist.


    Ich hatte zunächst den Prolog geschrieben, der auch die Nirka-Jagdszene umfasste. Die Idee, Beorns Perspektive bei der Wasser-Aktion live zu beschreiben, kam erst später. Durch die chronologische Sortierung ist die Jagdszene dann von den anderen Prolog-Szenen getrennt worden.
    Aus Euren Rückmeldungen schließe ich aber, dass das dem Roman nicht schadet. :)



    Ist das viele Glas dann tatsächlich dafür da, um die Städte vom Meer abzutrennen? Das muss dann sehr stabil sein wegen dem Druck.


    Ja, genau, und auch die drohenden Risse müssen ständig repariert werden. Deswegen pilgert ein nie abreißender Strom von Sklaven in den Himmelsturm ... und keiner findet mehr hinaus ...
    ... bis der einzig würdige König der Meere auftaucht und einige Unglückliche befreit, das wohl! :barbar:



    Das lässt auch Pandora noch etwas offen. Aber scheinbar wissen Phileasson und seine Leute jetzt schon zu viel, sonst hätte sie ihnen bestimmt nicht ihre Eiswürmer hinterhergeschickt.


    Hat die wirklich Pardona geschickt? ;)
    [quote author=Die Wölfin Seite 67]
    Auch du hast die Erlaubnis, dich zurückzuziehen, Lossyril. Vollstrecke unsere Rache, und ich rate dir gut: Stelle dich dabei geschickter an als dein Vorgänger.[/quote]
    Asleif Phileasson hat die Dame des Hauses ja knapp verpasst ...



    Die Chefin von Tylstyr (ich komme gerade wieder nicht auf den Namen :-[) hat bei Garhelt doch auf die Wettfahrt gedrängt, weil sie die Götter sie fordern würden.


    Ich glaube, Du meinst die erste Szene im Traviatempel in Thorwal. Dann geht es um Cunia, die oberste Traviageweihte Thorwals und Chefin von Shaya und Lenya.
    Tylstyrs Chefin ist Cellyana von Khunchom. Sie fand die Reise interessant und hat Tylstyr ein Buch mitgegeben, in das er alles schreiben soll, was er über Elfen lernt. Außerdem hat Garhelt bei der Magierakademie Berater angefordert, um die Strecke zu planen.
    Hier findest Du eine kleine Gedächtnisstütze zu Cunia und Cellyana.



    Er wirkt auf einmal verantwortungsbewusst und teilweise nachdenklich - das macht ihn aus meiner Sicht sympathischer, als er im "Himmelsturm" rüberkam.


    "sympathischer" lasse ich jetzt gerade noch mal durchgehen - solange der Abstand zum Foggwulf gewahrt bleibt! :kommmalherfreundchen:



    Weiß Beorn eigentlich, wer ihn da begleitet?


    Er weiß von Pardona auch nicht mehr als der Leser - eher weniger, denn sie hat ja einige Szenen, bei denen er nicht dabei ist.



    Insgesamt fand ich diesen Abschnitt sehr gelungen.


    :freu:


  • Ich glaube, da kann man die für Insider naheliegende Deutung verraten - für Die Phileasson-Saga spielt sie keine Rolle.


    Ah, das ist ja spannend - danke für die Infos.



    Hat die wirklich Pardona geschickt? ;)
    [quote author=Die Wölfin Seite 67]
    Auch du hast die Erlaubnis, dich zurückzuziehen, Lossyril. Vollstrecke unsere Rache, und ich rate dir gut: Stelle dich dabei geschickter an als dein Vorgänger.


    Asleif Phileasson hat die Dame des Hauses ja knapp verpasst ...
    [/quote]


    Ah, o.k., der Groschen fällt langsam, aber er fällt :-[ Klar, jetzt kapiere ich die Anweisung. Ich habe nicht mehr daran gedacht, dass das zeitlich ungefähr zu der Zeit spielt, als die Eiswürmer die Ottajasko angreift.



    Ich glaube, Du meinst die erste Szene im Traviatempel in Thorwal. Dann geht es um Cunia, die oberste Traviageweihte Thorwals und Chefin von Shaya und Lenya.
    Tylstyrs Chefin ist Cellyana von Khunchom. Sie fand die Reise interessant und hat Tylstyr ein Buch mitgegeben, in das er alles schreiben soll, was er über Elfen lernt. Außerdem hat Garhelt bei der Magierakademie Berater angefordert, um die Strecke zu planen.
    Hier findest Du eine kleine Gedächtnisstütze zu Cunia und Cellyana.


    Wie peinlich, jetzt habe ich die beiden Damen zusammengeworfen - und das nicht zum ersten Mal :-[ :-[ :-[ Keine Ahnung, warum ich die beiden immer wieder zu einer Person zusammenmische.
    Bis morgen schreibe ich 100mal:
    Cunia ist der Boss des Hauses der Travia und damit der Boss von Shaya und Lenya.
    Cellyana ist der Boss von Tylstyr und die Spektabilität der Magischen Akademie.
    Cunia ist der Boss des Hauses der Travia und damit der Boss von Shaya und Lenya.
    Cellyana ist der Boss von Tylstyr und die Spektabilität der Magischen Akademie.
    Cunia ist der Boss des Hauses der Travia und damit der Boss von Shaya und Lenya.
    Cellyana ist der Boss von Tylstyr und die Spektabilität der Magischen Akademie.
    ....


    ;D

  • Nochmal zu Selime: Selime hat doch das Herz von Eichward in sich. Wie sagte Pardona am Ende des letzten Buches ungefähr: ein Heldenherz wäre das, was Selime noch fehlen würde. Ich kann mir beinahe nicht vorstellen, dass Pardona die Herztransplantation nur als Fingerübung durchgeführt hat, sondern ein Ziel damit verfolgt. Möglich ist, dass sich Selime darüber selbst nicht im Klaren ist, für was sie benutzt werden könnte. Und wenn Pardona plant, Beorn und seine Ottajasko ziehen zu lassen, dann wäre es doch ein arger Zufall, dass Selime mit Ursa in einer Zelle sitzt, wenn Pardona Selime nicht gehen lassen wollte.

  • [quote author=odenwaldcollies link=topic=14244.msg291877#msg291877]
    Wie peinlich, jetzt habe ich die beiden Damen zusammengeworfen - und das nicht zum ersten Mal :-[ :-[ :-[ Keine Ahnung, warum ich die beiden immer wieder zu einer Person zusammenmische.
    [/quote]


    Ich muss auch immer aufpassen, dass ich die zwei nicht verwechsel, da ich die Namen irgendwie sehr ähnlich finde. Aber gut, dass Du das jetzt 100 mal schreibst, dann kann ich mir das auch mal merken.


    [quote author=odenwaldcollies link=topic=14244.msg291877#msg291877]
    Ah, o.k., der Groschen fällt langsam, aber er fällt :-[ Klar, jetzt kapiere ich die Anweisung. Ich habe nicht mehr daran gedacht, dass das zeitlich ungefähr zu der Zeit spielt, als die Eiswürmer die Ottajasko angreift. [/quote]


    Das war mir beim ersten Mal lesen auch nicht klar und hätte ich bestimmt ohne diese Leserunde überlesen. Für mich war Phileasson schon weit entfernt, vermutlich weil ich im Band Himmelsturm mit ihm schon abgeschlossen hatte - also im Himmelsturm, sonst natürlich nicht ;D



    "sympathischer" lasse ich jetzt gerade noch mal durchgehen - solange der Abstand zum Foggwulf gewahrt bleibt! :kommmalherfreundchen:


    Der wird aber immer kürzer, wenn das so weiter geht :P

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Nochmal zu Selime: Selime hat doch das Herz von Eichward in sich. Wie sagte Pardona am Ende des letzten Buches ungefähr: ein Heldenherz wäre das, was Selime noch fehlen würde. Ich kann mir beinahe nicht vorstellen, dass Pardona die Herztransplantation nur als Fingerübung durchgeführt hat, sondern ein Ziel damit verfolgt.


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie das nur zum Spaß gemacht hat. ;D



    [quote author=odenwaldcollies link=topic=14244.msg291877#msg291877]
    Ah, o.k., der Groschen fällt langsam, aber er fällt :-[ Klar, jetzt kapiere ich die Anweisung. Ich habe nicht mehr daran gedacht, dass das zeitlich ungefähr zu der Zeit spielt, als die Eiswürmer die Ottajasko angreift.


    Das war mir beim ersten Mal lesen auch nicht klar und hätte ich bestimmt ohne diese Leserunde überlesen. Für mich war Phileasson schon weit entfernt, vermutlich weil ich im Band Himmelsturm mit ihm schon abgeschlossen hatte - also im Himmelsturm, sonst natürlich nicht ;D
    [/quote]
    Um das mal in die zeitliche Reihenfolge zu bringen:
    18. Tag im Goimond: Phileasson erweist sich als schlauer als Beorn, indem er klugerweise rechtzeitig seinen Abschied einreicht. Beorn badet und entschließt sich in der Folge, noch etwas im Himmelsturm abzuhängen.
    21. Tag im Goimond: Die Gletscherwürmer greifen Phileasson auf dem Elfensegler an, ein Lichtstrahl aus dem Himmel tötet die Gletscherwürmer.
    22. Tag im Goimond: erste Begegnung Beorns mit Pardona
    23. Tag im Goimond: die Anweisung Pardonas an Lossiryl


    Am 18. Tag war Pardona ganz sicher noch nicht im Himmelsturm.
    Spätestens am 22. Tag war sie es.
    Da sie die Aktion mit den Gletscherwürmern nicht sich selbst zuschreibt, hielt das wohl jemand anderes für eine gute Idee ... Jemand, von dem wir nie wieder etwas hören werden. >:D

  • Das ist die Quittung dafür, dass ich die Überschriften nur sehr oberflächlich wahrnehme. Sonst wäre mir das aufgefallen. :-[
    Danke für die Zusammenfassung.



    Jemand, von dem wir nie wieder etwas hören werden. >:D


    Jetzt lässt du mich gerade ratlos zurück. Habe ich schon wieder irgendwas überlesen? ??? ??? ???

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Jetzt lässt du mich gerade ratlos zurück. Habe ich schon wieder irgendwas überlesen? ??? ??? ???


    Nein. Manche Transgressoren hat Pardona so gründlich getilgt, dass nicht einmal wir Autoren ihre Spur noch aufnehmen und ihr Handeln in der Geschichte explizit dokumentieren konnten. Aber aus ihrer Bemerkung kann man schließen, dass es vor Lossiryl jemanden gab, der versuchte, vorauseilend die Rache zu vollstrecken - und der mit den Gletscherwürmern nicht nur gescheitert ist, sondern auch seine Göttin betrübt hat.


  • Aber aus ihrer Bemerkung kann man schließen, dass es vor Lossiryl jemanden gab, der versuchte, vorauseilend die Rache zu vollstrecken - und der mit den Gletscherwürmern nicht nur gescheitert ist, sondern auch seine Göttin betrübt hat.


    Das war für Lossiryls Vorgänger sicherlich ziemlich ungesund ;D Allerdings bin ich jetzt etwas besorgt, was sich Lossiryl einfallen lassen wird.


  • Nochmal zu Selime: Selime hat doch das Herz von Eichward in sich. Wie sagte Pardona am Ende des letzten Buches ungefähr: ein Heldenherz wäre das, was Selime noch fehlen würde. Ich kann mir beinahe nicht vorstellen, dass Pardona die Herztransplantation nur als Fingerübung durchgeführt hat, sondern ein Ziel damit verfolgt. Möglich ist, dass sich Selime darüber selbst nicht im Klaren ist, für was sie benutzt werden könnte. Und wenn Pardona plant, Beorn und seine Ottajasko ziehen zu lassen, dann wäre es doch ein arger Zufall, dass Selime mit Ursa in einer Zelle sitzt, wenn Pardona Selime nicht gehen lassen wollte.


    Ich muss jetzt nochmal Selime aufgreifen: im Himmelsturm bekommt Selime im Epilog am 25. Tag im Goimond das Herz von Eichward eingesetzt. Ursa begegnet sie jedoch am 23. Tag im Goimond in dem Kerker. Das bedeutet ja, dass die Narbe an ihrem Brustkorb noch nicht von dieser Herztransplantation stammen kann. Ich bin echt gespannt, zu was Pardona Selima "umgebaut" hat.


  • Ich muss jetzt nochmal Selime aufgreifen: im Himmelsturm bekommt Selime im Epilog am 25. Tag im Goimond das Herz von Eichward eingesetzt. Ursa begegnet sie jedoch am 23. Tag im Goimond in dem Kerker. Das bedeutet ja, dass die Narbe an ihrem Brustkorb noch nicht von dieser Herztransplantation stammen kann.


    Offenbar hat sie vorher schon mal interessehalber nachgeschaut, was da in Selimes Brustkorb ruckt und zuckt. ;D Selime befindet sich ja auch schon eine ganze Weile im Himmelsturm - sie ist ja damals zusammen mit Abdul eingetroffen.

  • Ah.... ich bin davon ausgegangen, dass Selime schon Eichwards Herz hat. Zeitlich wäre das ja möglich gewesen.


    Danke für den Hinweis.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Offenbar hat sie vorher schon mal interessehalber nachgeschaut, was da in Selimes Brustkorb ruckt und zuckt. ;D Selime befindet sich ja auch schon eine ganze Weile im Himmelsturm - sie ist ja damals zusammen mit Abdul eingetroffen.


    Die Ärmste, da wird sie dann ja zwei Tage später nochmal aufgeschnitten - und Ursa hat ihrer Bitte, sie umzubringen, nicht nachgegeben.

  • Ich zweifle etwas, ob das Heldenherz die einzige Modifakation ist, die bei Selime vorgenommen wurde. Nur damit wäre sie Pardona nicht viel nütze, es sei denn da gibt es noch eine Art von Gehirnwäsche oder Ähnliches.


  • Ich zweifle etwas, ob das Heldenherz die einzige Modifakation ist, die bei Selime vorgenommen wurde. Nur damit wäre sie Pardona nicht viel nütze, es sei denn da gibt es noch eine Art von Gehirnwäsche oder Ähnliches.


    Am Kopf hatte Selime auch eine Narbe, ich will lieber nicht wissen, was Pardona da gemacht hat :o

  • Ich fürchte wirklich, Selime ist nicht mehr ganz Selime, auch wenn sie noch so aussieht. Ich frage mich ja, ob sich Selime und ihr Onkel noch gegenseitig erkennen würden?