01 - Seite 5 bis 80 (einschließlich Kapitel 5)

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  • Hallo Ihr Lieben,


    heute startet also die Leserunde zu "Das Ende aller Geheimnisse". Ich begrüße alle TeilnehmerInnen herzlich und ganz besonders Stefan Keller. Es ist großartig, dass Du uns bei der Lektüre Deines Krimis begleiten wirst!


    Bitte lest Euch zuvor noch einmal die allgemeinen Informationen zu Leserunden und die Aufführungen zur Netiquette durch.
    Postet bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu schreiben oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Hier könnt Ihr zum ersten Abschnitt - Anfang bis einschließlich Kapitel 5 - schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns allen viel Spaß beim Lesen, Spekulieren und Diskutieren!


    Liebe Grüße
    Tabea

  • Heidi Kamemba ist mir sympathisch. Sie ist flott und engagiert, aber sie wird es wohl nicht so leicht haben mit diesen neuen Kollegen. Jeder scheint hier irgendwie etwas zu verbergen. Nur warum? Und wie darf man in diesem Zusammenhang die Aussage von Anna werten, dass sie alle gemeinsam den ehemaligen Kollegen umgebracht haben (die genaue Formulierung muss ich gleich noch einmal nachlesen).
    Jedenfalls ist es natürlich schon ein schwerer Einstieg für Heidi. Gleich am ersten Tag eine Leiche und dann in einem solchen Zustand. Dann verabschiedet sich auch noch ihr Freund. Sie muss schon ganz schön stark sein, andererseits liebt sie ja wohl auch ihren Beruf. Und der Chef >:( Der sollte sich mit seinen Kommentaren ruhig etwas zurückhalten. Mir imponiert, dass Heidi ihm diesbezüglich auch die Meinung sagt.
    Auch gibt es schon einmal einen ersten Erfolg. Ich habe ja nicht damit gerechnet, dass einer vom Team aus den Prostituierten etwas herausbekommt, aber Heidi gelingt es doch. Vielleicht erfahren wir so schon bald wer der Tote ist.

  • Heidi Kamembas hatte sich ihren Tag sicher erfreulicher vorgestellt, aber ihre Kollegen sind noch ziemlich zurückhaltend und ihr neuer Chef Bruno Westphalen scheint mir bisher nicht gerade der sympathischste Vorgesetzte zu sein.


    Deutschlands erste schwarze Kriminalkommissarin, klar, dass sich die Presse darauf stürzt und die Chefetage der Polizei das für sich nutzen möchte, um sich in ein positives Licht zu rücken.


    Und wie ist Heidis Vorgänger, dieser Becker ums Leben bekommen? Ob das für den Fall noch irgendeine Bedeutung spielen wird?


    Die Leiche in dieser Fichtenschonung, das ist doch sicher der Typ aus dem Prolog, oder? Zumindest deutet meines Erachtens aalles darauf hin.
    Auf jeden Fall hat eine der Prostituierten jemanden gesehen, womöglich das Opfer.


    Aber warum wurde das Opfer in der Nähe des Parkplatzes ermordet, der als Sextreff bekannt ist? Dann ist es doch wahrscheinlich, dass jemand den Mord beobachtet, das Opfer wurde ja zumindest noch lebendig von einer Prostituierten gesehen.


    Ich glaube, Heidi wird sicher noch auf einigen Widerstand stoßen, aber da es ja noch mehrere Romane mit ihr zu geben scheint, bin ich ja guter Hoffnung, dass sie es schafft, sich durchzusetzen. :)


  • Heidi Kamemba ist mir sympathisch. Sie ist flott und engagiert, aber sie wird es wohl nicht so leicht haben mit diesen neuen Kollegen. Jeder scheint hier irgendwie etwas zu verbergen. Nur warum? Und wie darf man in diesem Zusammenhang die Aussage von Anna werten, dass sie alle gemeinsam den ehemaligen Kollegen umgebracht haben.


    Ja, die Aussage Annas ist schon seltsam. Vielleicht hat sich Heidis Vorgänger selbst umgebracht? Vielleicht ist das der offizielle Standpunkt? Mal schauen, was der zweite Abschnitt offenbart.


  • Und wie ist Heidis Vorgänger, dieser Becker ums Leben bekommen? Ob das für den Fall noch irgendeine Bedeutung spielen wird?


    Für den Fall vielleicht nicht unbedingt. Ich denke aber, dass darin das merkwürdige Verhalten des Teams zu suchen ist.


    Die Leiche in dieser Fichtenschonung, das ist doch sicher der Typ aus dem Prolog, oder? Zumindest deutet meines Erachtens aalles darauf hin.


    Davon gehe ich aus. Und ich bin auf die Auflösung gespannt. Der Typ aus dem Prolog wirkte so harmlos auf mich und irgendwie unscheinbar. So als wäre er zufällig in etwas hineingeraten, das ihn nun das Leben kostet.


    Aber warum wurde das Opfer in der Nähe des Parkplatzes ermordet, der als Sextreff bekannt ist? Dann ist es doch wahrscheinlich, dass jemand den Mord beobachtet, das Opfer wurde ja zumindest noch lebendig von einer Prostituierten gesehen.


    Ich bin gespannt, ob die Prostituierten noch mehr gesehen haben, aber derzeit scheint es ja nicht so. Und der Handlungsort in der Nähe kann ja auch wirklich purer Zufall sein.

  • Heidi Kamemba hat sich ihre Stelle, die sie gerade antritt, bestimmt schwer erkämpft. Wie ungewöhnlich es ist, dass eine Schwarze Kommissarin wird, zeigt sich am Interesse der Medien. Dass die neue Kollegen davon nicht erbaut sind, ist klar. Aber es ist eine etwas seltsame Truppe, in die Heidi da hineingerät. Was ist mit dem toten Kollegen passiert, über den niemand reden will? Alle scheinen sich jedenfalls dafür verantwortlich zu halten.


    Gerade den Dienst angetreten und schon ein Fall. Sie darf mit raus und am Tatort stößt sie auch auf Gegenwind. Doch sie zeigt gleich, was in ihr steckt. Westphalen lässt immer wieder seine Spitzen los. Aber Heidi weiß sich auch zu wehren.
    Die Prostituierten sind nicht sehr gesprächig, aber es gelingt Heidi doch, eine zu „Knacken“.


    Ausgerechnet jetzt, wo sie wenigstens im Privatleben ein wenig moralische Unterstützung gebrauchen könnte, muss ihr Freund weg. Ich habe aber das Gefühl, als wenn in dieser Beziehung auch etwas im Argen liegt. Heidis Vater ist nett, aber auch ein bisschen nervend.


  • Ausgerechnet jetzt, wo sie wenigstens im Privatleben ein wenig moralische Unterstützung gebrauchen könnte, muss ihr Freund weg. Ich habe aber das Gefühl, als wenn in dieser Beziehung auch etwas im Argen liegt. Heidis Vater ist nett, aber auch ein bisschen nervend.


    Wie kommst du denn darauf? Es würde mich interessieren wie das die anderen Mitleser an dieser Stelle der Geschichte empfinden. Ich hatte eigentlich hier ein gutes Gefühl. Ihr Freund hat so nett gekocht und den Tisch gedeckt und für mich schien das perfekt. Klar ist Heidi hier enttäuscht, dass ihr Freund gerade jetzt fort muss. Aber für ihn ist es natürlich auch eine Chance. So wie für sie gerade.

  • Ich hatte nicht das Gefühl, als ob Heidi und Manuel Probleme hätte, sie hätte ihn momentan halt lieber an ihrer Seite, aber ansonsten ist mir nichts aufgefallen, was auf irgendwelche Probleme zwischen den beiden hindeutet. Aber lassen wir uns überraschen.

  • Ich muss gestehen, ich hatte ein bisschen Einstiegsprobleme und lege deswegen erst jetzt los. Mir ist Heidi auch ganz sympathisch, sie kommt aber in eine schwierige Umgebung. Wa ist bloß mit ihrem Vorgänger Becker passiert. Ich fand es ja sehr komisch, dass in einer öffentlichen Behörde in Deutschland der PC noch nicht für die neue Kollegin eingerichtet ist, wenn sie kommt und sie nach dem Password des toten Vorgängers fragen muss. Schreit geradezu nach einem unangenehmen Moment.


    Was da in dem Prolog im Wald passiert ist, ist auf jeden Fall überaus grauenvoll, auch wenn es sich mir noch nicht vollständig erschlossen hat.


    Ich würde auch nicht gern mit so vielen Rauchern zusammenarbeiten, vor allem, wenn ich mit ihnen auch noch ständig stundenlang unterwegs sein müsste. Die scheinen ja kein bisschen Rücksicht zu nehmen, wie unangenehm.


    Und dann dieser Besuch bei der Prostituierten, bzw. die spätere Vorladung. Vielleicht sind ja sogar Kollegen von Heidi und Anna Kunden bei ihr oder ihren Kolleginnen und hängen da irgendwie mit drin, könnte das sein?


    Heidis Freund Manuel ist mir nicht sehr sympathisch. Was ist das für eine Art, nur zu kochen, wenn man ein schlechtes Gewissen hat? Das wäre doch an ihrem ersten Arbeitstag sowieso der richtige Empfang gewesen, oder nicht? Dass er länger wegmuss, kann ja mal vorkommen in einem entsprechenden Beruf, oder?


  • Ausgerechnet jetzt, wo sie wenigstens im Privatleben ein wenig moralische Unterstützung gebrauchen könnte, muss ihr Freund weg. Ich habe aber das Gefühl, als wenn in dieser Beziehung auch etwas im Argen liegt. Heidis Vater ist nett, aber auch ein bisschen nervend.


    Ja, irgendwie gehen die beiden nicht sehr vertraut miteinander um, finde ich. Ja, der Vater ist sehr penetrant. Was ist eigentlich mit der Mutter?

  • Hallo Stefan, hallo liebe Mitleser,


    der Einstieg in diesen Krimi hat mir sehr gut gefallen. Heidi ist mir sympathisch: sie geht ihre neue Stelle sehr engagiert an und hat einige wirklich gute Ideen. Dabei wirkt sie nicht wie eine Streberin, sondern wie ein Mensch, der sich seinen lange gehegten Berufswunsch endlich erfüllt. Aber auch wenn Heidi die Aufmerksamkeit, die ihr dank ihrer Hautfarbe "gewährt" wird, zu ignorieren versucht - mich ärgern die Ressentiments und die Ablehnung die sie erfährt ziemlich. Das beginnt schon damit, dass ihr ein Beamter auf dem Gang folgt und sie ziemlich dümmlich anspricht. Sie reagiert gekonnt - hat vermutlich reichlich Übung -, aber alleine dieses freche Geduze ist das Letzte!
    Ihr Vorgesetzter ist dann auch nicht viel besser: was kann denn die Neue dafür, dass sich Polizeipräsident und Co. sich mit ihr schmücken und die Medien sich auf sie stürzen? Wenn Düsseldorf noch nicht bereit für eine schwarze Kriminalkommissarin ist, ist das ja wohl definitiv nicht die Schuld von Heidi. :-\


    Was hat es nur mit Heidis Vorgänger, diesem Becker, auf sich? Noch kann ich mir keinen Reim darauf machen, was ihm passiert ist. Seltsam finde ich es allemal, dass Löwinger Heidi auf ihrer Fahrt zum Tatort so übel abblitzen lässt...


    Die Leiche ist ja wirklich kein Vergnügen. Auch da ist Heidi sehr tough, auch im Vergleich zu ihrem dauerrauchenden Kollegen Löwinger. Und sie hat ein gutes Auge - immerhin findet sie nicht nur die Stelle für die Sex-Verabredungen, sondern stellt auch fest, dass die Finger des Toten ungewöhnlich kürzer sind...
    Allerdings habe ich nicht die blasseste Ahnung, wie es zu diesem Mord kam. Hat Löwinger recht und es handelt sich um organisierte Kriminalität? Möglicherweise war das Opfer ein Freier?


    Auf mich übt Das Ende aller Geheimnisse jedenfalls einen guten Sog aus - ich mag Heidi und ihre Herangehensweise und die Handlung ist spannend. Ich freue mich schon auf's Weiterlesen.


    Liebe Grüße
    Tabea


  • Heidi Kamemba hat sich ihre Stelle, die sie gerade antritt, bestimmt schwer erkämpft. Wie ungewöhnlich es ist, dass eine Schwarze Kommissarin wird, zeigt sich am Interesse der Medien. Dass die neue Kollegen davon nicht erbaut sind, ist klar.


    Warum ist das klar?


    Westphalen will vermutlich Aufmerksamkeit für sich bzw. seine Abteilung und er will vor allem das Heft nicht aus der Hand geben. Letzteres bemerkt man daran, dass er nicht akzeptieren kann, dass Heidi gemeinsam mit Paul zu dem Treffen mit Olga Kusmin möchte. Aber auch seine Entscheidung, Löwinger zum Berichtschreiben zu verdonnern - mit der Begründung, dass Heidi immerhin etwas am Tatort gefunden hat - ist kontraproduktiv.
    Nein, ich finde nicht, dass irgendetwas rechtfertig, dass die Kollegen es Heidi anlasten, dass mit ihr Aufmerksamkeit in das KK kommt. Sie sollten sich lieber mal fragen, wie traurig es eigentlich ist, dass eine schwarze Kriminalkommissarin so ungewöhnlich ist.


  • Ich hatte nicht das Gefühl, als ob Heidi und Manuel Probleme hätte, sie hätte ihn momentan halt lieber an ihrer Seite, aber ansonsten ist mir nichts aufgefallen, was auf irgendwelche Probleme zwischen den beiden hindeutet.


    Da ging es mir haargenau so.
    Ich kann verstehen, dass Heidi enttäuscht ist, dass Manuel ausgerechnet nach diesem ersten Tag weg muss, aber - wie schlumeline bereits geschrieben hat - ist es für ihn halt auch eine Chance. Und Heidi hat ihre ja auch genutzt, nicht wahr?


  • Heidi Kamembas hatte sich ihren Tag sicher erfreulicher vorgestellt, aber ihre Kollegen sind noch ziemlich zurückhaltend und ihr neuer Chef Bruno Westphalen scheint mir bisher nicht gerade der sympathischste Vorgesetzte zu sein.


    Die anderen aber auch nicht wirklich.




    Deutschlands erste schwarze Kriminalkommissarin, klar, dass sich die Presse darauf stürzt und die Chefetage der Polizei das für sich nutzen möchte, um sich in ein positives Licht zu rücken.


    Ich finde das unmöglich. Man muss sie doch erstmal ankommen lassen. Abgesehen davon wäre ich auch nicht gerne in den Medien, bloß weil meine Hautfarbe ein wenig anders ist.




    Ich glaube, Heidi wird sicher noch auf einigen Widerstand stoßen, aber da es ja noch mehrere Romane mit ihr zu geben scheint, bin ich ja guter Hoffnung, dass sie es schafft, sich durchzusetzen. :)


    Ich wünsche ihr jedenfalls, dass sie sich dort irgendwann wohlfühlen wird.


  • Wie kommst du denn darauf? Es würde mich interessieren wie das die anderen Mitleser an dieser Stelle der Geschichte empfinden. Ich hatte eigentlich hier ein gutes Gefühl. Ihr Freund hat so nett gekocht und den Tisch gedeckt und für mich schien das perfekt. Klar ist Heidi hier enttäuscht, dass ihr Freund gerade jetzt fort muss. Aber für ihn ist es natürlich auch eine Chance. So wie für sie gerade.


    Er hat gekocht und den Tisch gedeckt, war aber nicht wirklich nahbar. Er verzögert als würde er ein schlechtes Gewissen haben. Wusste er vorher wirklich nichts? Damit will ich ihm seine Chance nicht verwehren. Aber auf diese Art und Weise - ich wäre sehr sauer. Heidi merkt ja gleich, dass da noch etwas auf sie zukommt, wird aber vertröstet.


  • Ich fand es ja sehr komisch, dass in einer öffentlichen Behörde in Deutschland der PC noch nicht für die neue Kollegin eingerichtet ist, wenn sie kommt und sie nach dem Password des toten Vorgängers fragen muss.


    Dass es nicht eingerichtet ist, mag ja so sein. Aber ich erwarte, dass einer aus dem Team sie rundführt und vorstellt.


  • Hat Löwinger recht und es handelt sich um organisierte Kriminalität? Möglicherweise war das Opfer ein Freier?


    Ich finde, dass sich da sehr schnell auf eine Richtung festgelegt wird. Normalerweise heißt es doch immer "Wir ermitteln in alle Richtungen".

  • Warum ist das klar?


    Westphalen will vermutlich Aufmerksamkeit für sich bzw. seine Abteilung und er will vor allem das Heft nicht aus der Hand geben.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Abteilungsleiter solche Publicity schätzt. Die Kollegen finden das bestimmt auch nicht toll, wenn da Pressebelagerung ist.




    Nein, ich finde nicht, dass irgendetwas rechtfertig, dass die Kollegen es Heidi anlasten, dass mit ihr Aufmerksamkeit in das KK kommt.


    Mann kann es Heidi zwar nicht anlasten, aber trotzdem kann es einen stören.


  • Ich finde, dass sich da sehr schnell auf eine Richtung festgelegt wird. Normalerweise heißt es doch immer "Wir ermitteln in alle Richtungen".


    Löwinger in jedem Fall, da gebe ich Dir recht. Aber Heidi versucht ja durchaus, den Blick offen zu lassen.




    Mann kann es Heidi zwar nicht anlasten, aber trotzdem kann es einen stören.


    Das kann ich nachvollziehen, denn ich hätte wahrlich auch keine Lust, wenn sich irgendwer sensationsgeil auf meinen Arbeitsbereich stürzen würde.
    Aber das Entscheidende ist, dass zum Beispiel Westphalen seltsam auf seine neue Mitarbeiterin reagiert - er tut ja regelrecht so, als würde das Medieninteresse von ihr ausgehen. Er sollte sich lieber mal fragen, warum es solch eine Meldung geben muss und warum sich die Oberen auf diese Weise mit einer Afrodeutschen schmücken wollen. ::)

  • So, ich habe jetzt auch den Einstieg ins Buch geschafft und die ersten beiden Abschnitte gelesen.


    Der Prolog ist ein guter Appetithappen, der Lust aufs Weiterlesen macht. Das Opfer scheint sich wohl mit den falschen Leuten eingelassen zu haben und zahlt dafür einen hohen Preis.


    Anschließend lernen wir Heidi Kamemba und ihre neuen Kollegen vom KK 12 kennen. Dabei werden die einzelnen Personen sorgfältig und ausführlich vorgestellt, das eine oder andere Geheimnis hinter der Fassade lässt sich aber auch schon erahnen. Gelungener Auftakt.


    Der Fall läuft allerdings zunächst eher schleppend an, da am Tatort wenig bis keine Spuren zu finden sind. Mal schauen, ob auch hier die Geschichte nun richtig Fahrt aufnimmt.


    Insgesamt gefällt mir das Buch bis jetzt sehr gut. Interessante Charaktere und ein sehr flüssiger und angenehmer Schreibstil lassen einen nur so über die Seiten fliehen, verleihen der Geschichte aber dennoch den nötigen Tiefgang.

    "Wer Bücher liest, kennt sogar den Zusammenhang, aus dem Zitate gerissen werden." (unbekannter Autor)