07: Seite 326 - Ende (Kap. 14 – Ende)

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  • Also ein absolutes Highlight war für mich die Szene in der Fiafila-Ignuto Wilania-Pressito umbringt. Der Moment ha mich völlig gefesselt. Leider ging es sehr schnell vorbei.


    Auch die Szenen, die in der Salzwüste spielen fand ich sehr gelungen. Allein diese Landschaft, die Salzkrusten, der Wind....ich konnte es förmlich schmecken, das Salz. Sehr interessante Landschaft und wirklich perfekt für so eine Szene. ;)


    Welche Figuren ich mag? Meine Lieblingsfigur ist Fiafila-Ignuto, dicht gefolgt von (na?) Gonter! (Mein Held *schmacht*), Yra mag ich übrigens auch (bitte nicht hauen! :D ) aber ich denke Yra hat noch einiges an Potenzial, immerhin ist sie noch sehr jung.


    Ich muss auch sagen, ich möchte noch etwas mehr Gonter. Wer hätte gedacht, dass sich der anfangs so fade Prinz, so entwickelt? Mich hat das überrascht!


    Wen ich nicht so mag? Kort! (Er verkörpert alles was ich ablehne) und Eivora! (leider) Eivora zeigt immer mehr ihr wahres Gesicht. Mancher von euch wird sich da vielleicht wundern, aber bitte WO ist Eivora denn "besser" als Fiafila-Ignuto? Ist es nicht Eivora, die ALLES aber wirklich ALLES in Kauf nimmt, nur um ans Ziel zu kommen bzw. den Kontrakt einzuhalten? (Übrigens steht sie da in krassem Gegensatz zu ihrem Herzblatt Gonter). Eivora schreckt vor nichts zurück, ihr ist jedes Mittel recht, solange es um den Klingenrausch geht. Natürlich ist es nicht immer negativ, wenn man sein Ziel konsequent verfolgt. Klar sie muss das Ganze zusammenhalten und den Kontrakt einhalten usw, dennoch bleibt doch die Frage: WIE weit will man dafür gehen? WAS ist man bereit dafür über Bord zu werfen und nicht zuletzt drängt sich die FRage auf: WAS für ein Mensch will man sein? Fiafila-Ignuto verfolgt ihr Ziel, war bereit Eivora zu opfern, doch hätte Eivora anders gehandelt? Ich denke nicht! Insofern unterscheiden sie sich in meinen Augen wenig bis gar nicht. Wie seht ihr das?


    Übrigens meinte ich mit Keijos Standhaftigkeit eher, dass er beharrlich darauf bestanden hat, dass Kort so die Pilgerreise eben nicht bestanden hat. Er war seinen Prinzipien treu. Vielleicht habe ich mich da etwas ungeschickt ausgedrückt. ;-)


    Nun bin ich etwas traurig, dass es nur noch einen Band geben wird, denn ich befürchte, dass es recht schwierig wird alles in einen Band reinzupacken, was da noch möglich wäre. Vielleicht schreibst du einfach einen 800 Seiten Wälzer. Zählt doch dann auch als nur ein Band. :D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • So... durch.


    Kapitel 14 ist ja kurz und bildet den Abschluss des Kontraktes, während das letzte ein paar der übrigen Fragen beantwortet. Die Erklärung wie man Keijo dazu bringt, die Pilgerfahrt anzuerkennen ist einleuchtend, wenn auch ein Hauch von Scooby-Doo. Aber gut. Kapitel 15 bringt dann doch noch ein wenig Spannung. Fiafila will ihr Vorhaben umsetzen und tatata... es kommt Kester, wie gerufen. So sehr ich mich über Eivora hier wieder geärgert habe, umso logischer war es, dass Kester DA nicht untätig zusieht. Und noch jemand taucht auf... Hmpf. Hab ja gesagt, jemand kehrt zurück, aber ich dachte an den Rottmeister... Aber Eivora..hmpf. Ich denke, wenn sie ihr Leben dermaßen dem Erbe ihres Vaters unterordnet, hätte sie vorher öfter Zwiegespräche haben müssen, die das untermalen. Sie nimmt ihr Schicksal einfach hin. Einfach so. Sie hinterfragt nicht einmal mehr, als sie erfährt, dass dadurch der Klingenrausch mit dem Schwertfeuer stärker hervorgeht.


    Ach und das Gonter Rottenmeister wird, habe ich Ende Kapitel 14 erahnt. Das ist eine logische Folgerung aus Nirtos Worten, aber auch aus seinen Taten. Man kann jemanden, der zum Führen erzogen worden, nicht mehr zum Diener machen. Dennoch mag ich Gonter nicht^^ Aber respektieren kann ich ihn.


  • Home, sweet home - zurück im heimeligen Rorgator und fertig mit dem Feldzug.
    :klatschen:
    Ich freue mich auf die Diskussion zum letzten Leseabschnitt. Wie hat Euch Yras Entscheidung gefallen?


    Die Frage trifft den falschen^^. Wobei ich mit ihrer Entscheidung besser klar komme, als vorher mit dem Kort-Kram.



    Wie die von Eivora, was den Überfall auf Zigûn angeht?


    Zwiespältig. Ich kann sie als Söldnerin verstehen. Sie kämpft nicht um Ehre, sondern um Gold. Das ist ihr Beruf und wie sagte ein Kollege von mir: "Ich hab hier Kollegen, keine Freunde." Das lässt sich hier wunderbar übertragen. Ich halte die Entscheidung für richtig, auch wenn sie mir als Mensch nicht gefällt...



    Und die Auflösung mit dem Schwertfeuer? Und überhaupt alles?


    Die Auflösung, also von dem Moment an, wo Kester einschreitet gefiel mir. Da war ich mitten drin und ich finde es schade, dass wir von Kester so wenig lesen können.



    Welche dieser Episoden hat Euch am besten gefallen? Welche wird Euch am stärksten im Gedächtnis bleiben?


    Doch ich muss sagen, dass es die Auflösung um das Schwertfeuer ist. Und diese wird mir auch mal längesten in Erinnerung bleiben.



    Wovon hättet Ihr mehr gewollt - was war Euch zu weitschweifig?


    Die Pilgerfahrt war mir im Grunde zu monoton. Es gab immer mal punktuelle Action, aber dann wieder blöde Priester oder hochgläubige Hindernisse. Das war ein wenig ... Lola rennt. Dreimal hintereinander das gleiche. Ich bin allerdings auch ein Fan von epischen Schlachten, die es hier einfach nicht geben konnte. Interessant wäre gewesen, wenn man versucht hätte über Assassinen Kort aufzuhalten, oder mehr Intrigen. Da habe ich das Gefühl, da wäre mehr drin gewesen.



    Welche Figuren mögt Ihr? Von wem wollt Ihr mehr lesen?


    Das ist nun am Ende schwer. Ich liebte Chastro-Ignuto in Rotes Gold, aber hier ist eine Wandlung eingetreten, die mir nicht gefällt. Eivora war mir in vielen Dingen zu naiv und schlicht dumm und Gonter zu sehr "gut und toll". Dumm gelaufen :(


    ABER ich mochte die "Nebencharaktere" sehr. Ich mochte Kort von seiner Art, Nirto auch und so fand ich in jedem Kapitel einen kleinen Charakter, mit dem ich warm wurde.



    PS: Und eine Bonusfrage habe ich auch noch. Wer von Euch erinnert sich, wo Wilania-Pressito bereits in Rotes Gold aufgetaucht ist? :nachdenk:


    War das nicht, als Chastro mit Prekeska unterwegs war... in Rorgator noch?


  • Wie stehe ich nun zu Eivora, mit der ich mich in Rotes Gold gar nicht anfreunden konnte? Nun, sie hat in diesem Band eindeutig gewonnen und alleine schon die fehlende Liebeleien mit Gonter (zum Schluss jedenfalls) haben dazu beigetragen, aber auch die guten Gespräche und Entscheidungen, die sie getroffen hat. Ich würde mal sagen, ich habe mich mit dieser Figur versöhnt, auch wenn es nicht meine Lieblingsfigur werden wird. Sie hat auf jeden Fall an Stärke und Charakter gewonnen und ich bin gespannt, wie sie sich im nächsten Teil schlägt.


    Wirklich irre, wie unterschiedlich man das empfindet. Ich fand sie nach Rotes Gold toll und bei mir hat sie deutlich verloren.

  • Die Pilgerfahrt war mir im Grunde zu monoton. Es gab immer mal punktuelle Action, aber dann wieder blöde Priester oder hochgläubige Hindernisse. Das war ein wenig ... Lola rennt. Dreimal hintereinander das gleiche. Ich bin allerdings auch ein Fan von epischen Schlachten, die es hier einfach nicht geben konnte. Interessant wäre gewesen, wenn man versucht hätte über Assassinen Kort aufzuhalten, oder mehr Intrigen. Da habe ich das Gefühl, da wäre mehr drin gewesen.


    Ja, so unterschiedlich ist das. Ich bin sehr froh, dass es anders war. An dieser Geschichte gefällt mir, dass wir die Söldner als Einzelwesen erleben und deren völlig andere Sichtweise, die hier ja auch stark diskutiert wird. Mir gefallen die Dialoge und die unterschwelligen philosophischen Fragen. Auf Schlachten kann ich gut verzichten ;)

  • Ja, so unterschiedlich ist das. Ich bin sehr froh, dass es anders war. An dieser Geschichte gefällt mir, dass wir die Söldner als Einzelwesen erleben und deren völlig andere Sichtweise, die hier ja auch stark diskutiert wird. Mir gefallen die Dialoge und die unterschwelligen philosophischen Fragen. Auf Schlachten kann ich gut verzichten ;)


    Es lebe die bunte WELT. :orogontorogon: :danke: :ernst: :kochen: :regeln: :elefant: :geil: :krank: :fluch: :herz: :klatschen: :popcorn: :buchtipp: :baden: :boxen: :elch: :finger: :spielen: :ohnmacht: :verrueckt: :wegrenn:


  • Ja, so unterschiedlich ist das. Ich bin sehr froh, dass es anders war. An dieser Geschichte gefällt mir, dass wir die Söldner als Einzelwesen erleben und deren völlig andere Sichtweise, die hier ja auch stark diskutiert wird. Mir gefallen die Dialoge und die unterschwelligen philosophischen Fragen. Auf Schlachten kann ich gut verzichten ;)


    Ich fand die Mischung diesmal auch besser, auch wenn ich die Pilgerfahrt an sich jetzt auch nicht so spannend fand, dafür die vielen Zwischentöne. Ich mag auch Kampfszenen, dann aber lieber die kurzen knackigen und nicht seitenweise. Da merke ich dann immer wieder, dass ich an meinen Einkaufszettel denke :D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich glaube mittlerweile, dass Eivora eine geniale Figur ist, eben weil sie so polarisiert. Ich bin total fasziniert davon, wie extrem unterschiedlich sie wahrgenommen wird und jeder sie anders wahrnimmt und interpretiert.
    Eigentlich hat der Autor doch dann alles richtig gemacht, oder?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich fand die Mischung diesmal auch besser, auch wenn ich die Pilgerfahrt an sich jetzt auch nicht so spannend fand, dafür die vielen Zwischentöne. Ich mag auch Kampfszenen, dann aber lieber die kurzen knackigen und nicht seitenweise. Da merke ich dann immer wieder, dass ich an meinen Einkaufszettel denke :D


    :totlach:

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Wirklich irre, wie unterschiedlich man das empfindet. Ich fand sie nach Rotes Gold toll und bei mir hat sie deutlich verloren.


    Ja, D Stalder, ging mir auch so. In "Rotes Gold" gefiel sie mir noch, nun eigentlich gar nicht mehr.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • ..., dennoch bleibt doch die Frage: WIE weit will man dafür gehen? WAS ist man bereit dafür über Bord zu werfen


    Zum Beispiel Lostor, den aufsässigen Rottmeister. :D



    Vielleicht schreibst du einfach einen 800 Seiten Wälzer. Zählt doch dann auch als nur ein Band.


    Rotes Gold: 590 Normseiten
    Weißes Gold: 455 Normseiten
    Grünes Gold: 535 Normseiten
    Es wird also tatsächlich wieder ein bisschen länger. ;)



    Aber Eivora..hmpf. Ich denke, wenn sie ihr Leben dermaßen dem Erbe ihres Vaters unterordnet, hätte sie vorher öfter Zwiegespräche haben müssen, die das untermalen. Sie nimmt ihr Schicksal einfach hin. Einfach so. Sie hinterfragt nicht einmal mehr, als sie erfährt, dass dadurch der Klingenrausch mit dem Schwertfeuer stärker hervorgeht.


    Ich hätte Eivoras Verhältnis zu ihrem Vater sicher im Vorfeld stärker thematisieren können.
    Dass seine Bindung an das Schwertfeuer den Klingenrausch stärken wird, scheint mir dagegen ein naheliegender Gedanke: Kester war ein herausragender Stratege - wenn man ihn an das Artefakt bindet, das die Planungen für den Truppeneinsatz unterstützt, kann das nur von Vorteil sein.



    Interessant wäre gewesen, wenn man versucht hätte über Assassinen Kort aufzuhalten,


    Das habe ich tatsächlich überlegt, dann aber verworfen, weil bereits Kester in Rotes Gold durch so eine Art Assassine erledigt wird.



    War das nicht, als Chastro mit Prekeska unterwegs war... in Rorgator noch?


    :klatschen:
    Ich verspreche Euch: Wenn Ihr auf Seite 105 in Rotes Gold nachlest, werdet Ihr den Konflikt zwischen den Avataren mit ganz anderen Augen sehen. ;)



    Ich glaube mittlerweile, dass Eivora eine geniale Figur ist, eben weil sie so polarisiert. Ich bin total fasziniert davon, wie extrem unterschiedlich sie wahrgenommen wird und jeder sie anders wahrnimmt und interpretiert.


    Ich auch. :freu:


  • Ich hätte Eivoras Verhältnis zu ihrem Vater sicher im Vorfeld stärker thematisieren können.
    Dass seine Bindung an das Schwertfeuer den Klingenrausch stärken wird, scheint mir dagegen ein naheliegender Gedanke: Kester war ein herausragender Stratege - wenn man ihn an das Artefakt bindet, das die Planungen für den Truppeneinsatz unterstützt, kann das nur von Vorteil sein.


    Das Kesters Klinge das Schwertfeuer stärkt ist auch erst einmal absolut schlüssig. Ich denke die meisten haben eher damit ein Problem, dass Eivora nicht einmal den Hauch von Gegenwehr zeigt. Nach dem Motto. "Hey bin ich eben gleich tot"



    Das habe ich tatsächlich überlegt, dann aber verworfen, weil bereits Kester in Rotes Gold durch so eine Art Assassine erledigt wird.


    Daran hatte ich nicht mehr gedacht, wäre nur dann sinnig gewesen, wenn diese in einem Auftrag stehen und damit zB den Klingenrausch unterwandern sollen


  • Das Kesters Klinge das Schwertfeuer stärkt ist auch erst einmal absolut schlüssig. Ich denke die meisten haben eher damit ein Problem, dass Eivora nicht einmal den Hauch von Gegenwehr zeigt. Nach dem Motto. "Hey bin ich eben gleich tot"


    Ja, die Unterschiede in der Sichtweise, für mich sieht es so aus. sie hat einen Vertrag geschlossen zum Einen und zum Anderen denkt auch sie, dass es für den Klingenrausch gut ist, ihren Vater im Schwertfeuer zu haben. Ich fand gerade die Haltung, ohne Jammern, ohne (mit Sicherheit vergebliche Versuche) sich aus dem Vertrag zu mogeln. Sie nimmt es an mit Würde und einer Gelassenheit (trotz ihrer Angst) die ich toll fand.

  • Hm, ich muss zugeben, dass ich mit der Entwicklung der Dinge gegen Ende nicht so zufrieden bin wie in den Abschnitten zuvor. Da wurden meine Erwartungen und Hoffnungen leider nicht so erfüllt.
    Ihr habt ja schon fleißig diskutiert und die Meinungen gehen ja auch durchaus auseinander. Ich möchte meine Sicht auf 3 verschiedene Szenen wiedergeben, die ich mir persönlich etwas anders gewünscht hätte:


    Eivoras Opferung am Schwertfeuer


    Sie tut es tatsächlich. Das geht einfach nicht in meinen Kopf. Ich kann bestimmte Argumentationen nachvollziehen, sicher. Aber „da leg ich mich jetzt mal zum ausbluten auf den Tisch, wenn´s der Einheit dient“ ist für mich kein ausreichender Grund. Auch nicht, wenn die Einheit ihr Leben ist und ihr diese viel bedeutet. Meiner Meinung nach nützt sie der Einheit lebend viel mehr. Was bringt eine Klinge mehr im Schwertfeuertisch da schon??


    Auflösung der Hintergründe von Ziguns Tod


    Diese Lösung finde ich unbefriedigend…erst macht sie es zur Bedingung des Kontrakts, dann ist es ihr lieber das unter den Teppich zu kehren. Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass man sich auch mal etwas anders überlegen kann.
    Aber wie Nicole schon sagte, wird das eigentliche Problem nicht gelöst, sondern nur vertagt. Die Täter werden nicht bestraft. Das ist für mich ein falsches Signal. Man kann einfach mal einen Kampfherren umbringen und nichts passiert und man hofft darauf, dass es in Vergessenheit gerät.
    Das könnte irgendwann wie ein Bumerang zurückkommen. Das Argument, dass es den Klingenrausch schwächen würde, wenn man die Täter suchen würde und es es zu internen Spannungen kommen könnte, verstehe ich.
    Aber wo kämen wir denn da hin, wenn der Staat oder auch ein Kommandeur sagen würde…“ach ja, das machen wir jetzt mal nicht - das bringt uns zu viel Unruhe rein, die Schuldigen zu suchen“


    Gonters Beförderung zum Rottmeister


    Ich mag Gonter. Er hat die Beförderung auch verdient. Aber er hat gerade erst den Schwur geleistet. Bisher war er bei einem einzigen Kontrakt dabei. Das war schon ein kometenhafter Aufstieg.
    Mir ging es etwas zu schnell, ihn gleich herauszuheben. Außerdem fühlen sich hier möglicherweise auch einige Neider zurückgesetzt. Natürlich bietet es viele Möglichkeiten im nächsten Roman.



    Zu Bernds Fragen:



    Wie hat Euch Yras Entscheidung gefallen?


    Dass Yra zurückkehrt und sich von Kort abwendet ist nur logisch und vorhersehbar. Allerdings wurde mir Yra als Charakter immer unsympathischer.



    Welche dieser Episoden hat Euch am besten gefallen? Welche wird Euch am stärksten im Gedächtnis bleiben?


    Nirtos Training gefiel mir sehr gut. Auch die Barszene mit Gonter. Ebenso fand ich den Anfang spannend, als die Blutkrähen versuchen Gonter zu fangen. Die Szene in der Fiafila-Ignuto Wilania-Pressito tötet ist sehr packend. Ebenfalls gefiel mir das Gespräche zwischen Keijo und Fiafila-Ignuto



    Wovon hättet Ihr mehr gewollt - was war Euch zu weitschweifig?


    Komplett gefehlt hat mir, wie es mit Kistur und Gonters Vater weitergeht. Am Anfang des Buches besticht er noch den Rat und versucht seinen Sohn einzufangen und später wird davon überhaupt nichts mehr erwähnt. Mehr gewollt, hätte ich etwas Abwechslung. Nicht bezogen auf das gesamte Buch, sondern auf die Pilgerfahrt an sich. Die war mir etwas zu straight und vorhersehbar. Die Szenen ähnelten sich zu sehr.


    Ich kann mich da D_Stalder anschließen, wobei mir epische Schlachten nicht gefehlt haben:



    Die Pilgerfahrt war mir im Grunde zu monoton. Es gab immer mal punktuelle Action, aber dann wieder blöde Priester oder hochgläubige Hindernisse. Das war ein wenig ... Lola rennt. Dreimal hintereinander das gleiche. Ich bin allerdings auch ein Fan von epischen Schlachten, die es hier einfach nicht geben konnte. Interessant wäre gewesen, wenn man versucht hätte über Assassinen Kort aufzuhalten, oder mehr Intrigen. Da habe ich das Gefühl, da wäre mehr drin gewesen.




    Welche Figuren mögt Ihr? Von wem wollt Ihr mehr lesen?


    Hier meine Favoriten in aufsteigender Reihenfolge - natürlich würde ich von diesen auch gerne mehr lesen:


    1. Nirto
    2. Gonter
    3. Chanz (wenn Söldnergold mitzählt und Verstorbene gelten)
    4. Pirlitu
    5. Kester

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Die Söldner haben eine komplett unterschiedliche Denke. Ich finde es konsequent, dass es so gekommen ist. Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr bin ich überzeugt, dass dies die einzig wahre Lösung war!


  • Eivoras Opferung am Schwertfeuer


    Sie tut es tatsächlich. Das geht einfach nicht in meinen Kopf. Ich kann bestimmte Argumentationen nachvollziehen, sicher. Aber „da leg ich mich jetzt mal zum ausbluten auf den Tisch, wenn´s der Einheit dient“ ist für mich kein ausreichender Grund. Auch nicht, wenn die Einheit ihr Leben ist und ihr diese viel bedeutet. Meiner Meinung nach nützt sie der Einheit lebend viel mehr. Was bringt eine Klinge mehr im Schwertfeuertisch da schon??


    Ja, ging mir ganz genauso.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Hm, ich muss zugeben, dass ich mit der Entwicklung der Dinge gegen Ende nicht so zufrieden bin wie in den Abschnitten zuvor. Da wurden meine Erwartungen und Hoffnungen leider nicht so erfüllt.


    Zunächst einmal: Danke für die Rückmeldung!



    Eivoras Opferung am Schwertfeuer
    Sie tut es tatsächlich. Das geht einfach nicht in meinen Kopf. Ich kann bestimmte Argumentationen nachvollziehen, sicher. Aber „da leg ich mich jetzt mal zum ausbluten auf den Tisch, wenn´s der Einheit dient“ ist für mich kein ausreichender Grund. Auch nicht, wenn die Einheit ihr Leben ist und ihr diese viel bedeutet. Meiner Meinung nach nützt sie der Einheit lebend viel mehr. Was bringt eine Klinge mehr im Schwertfeuertisch da schon??


    Eivora weiß: Das Schwertfeuer trägt erheblich zur Schlagkraft des Klingenrausches bei.
    Um das Schwertfeur zu nutzen, braucht der Klingenrausch eine Avatar. Das ist Fiafila-Ignuto - vielleicht könnte man auch eine andere bekommen, aber dafür müsste die Legion sicher einen Preis zahlen, und Fiafila-Ignuto erweist sich als besonders begabt. Sie zu verlieren, wäre also ein heftiger Schlag für die Legion - vermutlich deutlich heftiger als der Verlust von Fiafila-Ignuto, für die sofort einer ihrer Rottmeister nachrücken könnte (Nirto zum Beispiel). Das Risiko, dass sich Fiafila-Ignuto abwenden würde, wenn sie den vereinbarten Preis = Eivoras Blut nicht bekommt, ist aber recht hoch.
    Zudem hat Eivora - aus ihrer Sicht - einen Kontrakt mit Fiafila-Ignuto geschlossen und sogar mit einer Flamme beeidet. Eine der ganz wenigen "moralischen Grundsätze" im Söldnerleben lautet: Der Kontrakt wird erfüllt - basta. Hier zeigt sie sich als Vollblutsöldnerin.
    Ich denke, die Figur handelt damit konsistent. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass einem diese Gedankenwelt sympathisch sein muss. ;)



    Auflösung der Hintergründe von Ziguns Tod
    ...
    Aber wo kämen wir denn da hin, wenn der Staat oder auch ein Kommandeur sagen würde…“ach ja, das machen wir jetzt mal nicht - das bringt uns zu viel Unruhe rein, die Schuldigen zu suchen“


    Hm, das passiert doch ständig ... :-\
    Es ist ja nicht so, dass Parteispendenaffären, Bespitzelungen und sonstige krumme Touren bereitwillig aufgedeckt werden - selbst, wenn man davon ausgehen darf, dass die meisten, die von so etwas Kenntnis erlangen, es ablehnen. Das normale Verhalten ist aber leider oft: Reihen schließen - Team zusammenhalten - hinter verschlossener Tür vielleicht Kritik, aber bloß nichts aufdecken, es könnte der Partei/ dem Verein/ dem Verband schaden ... ::)




    Gonters Beförderung zum Rottmeister
    ...
    Mir ging es etwas zu schnell, ihn gleich herauszuheben. Außerdem fühlen sich hier möglicherweise auch einige Neider zurückgesetzt. Natürlich bietet es viele Möglichkeiten im nächsten Roman.


    Genau - das könnte noch Schwierigkeiten geben. ;)




    Mehr gewollt, hätte ich etwas Abwechslung. Nicht bezogen auf das gesamte Buch, sondern auf die Pilgerfahrt an sich. Die war mir etwas zu straight und vorhersehbar. Die Szenen ähnelten sich zu sehr.


    Das wurde ja nun mehrfach geäußert, also ist wohl etwas dran. :nachdenk:
    Andererseits: Wenn ich mir die Karte des Pilgerwegs anschaue, scheinen mir die Episoden doch recht unterschiedlich:
    - Im Tempel des Arohn geht es darum, die Aufgabe vorgeblich zu erfüllen
    - Im Elchforst versucht Gonter, ein paar "Spielkinder" vor den ernsten Auswirkungen des Krieges zu bewahren, die diese völlig unterschätzen
    - In Sternmühl geht es um Prekestas Einflussnahme auf Gefühle
    - Im Tempel der Erneuerung überwindet man den Widerstand der Priesterschaft recht brutal mit Gewaltandrohung
    - Die Staubtalbrücke liefert eine Gefechtsszene
    - In den Tempel der Würgerin schleicht man sich durch die Hintertür
    - In den Salzzacken hat man einen Mini-Feldzug
    Ich bin vermutlich betriebsblind. Wo seht Ihr hier die Doppelungen?


  • Ich denke, die Figur handelt damit konsistent. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass einem diese Gedankenwelt sympathisch sein muss. ;)


    Da hast du wohl recht. ;)



    Hm, das passiert doch ständig ... :-\
    Es ist ja nicht so, dass Parteispendenaffären, Bespitzelungen und sonstige krumme Touren bereitwillig aufgedeckt werden - selbst, wenn man davon ausgehen darf, dass die meisten, die von so etwas Kenntnis erlangen, es ablehnen. Das normale Verhalten ist aber leider oft: Reihen schließen - Team zusammenhalten - hinter verschlossener Tür vielleicht Kritik, aber bloß nichts aufdecken, es könnte der Partei/ dem Verein/ dem Verband schaden ... ::)


    Hm...ja das stimmt schon. Nur von einer Eliteeinheit, die auch Eliteeinheit bleiben will und stolz drauf ist, hätte ich da etwa mehr Willen zur Aufklärung erwartet.
    Noch dazu dachte ich, dass es Eivoras Anspruch ist. Natürlich lügt sie auch, wenn es gerade passt, aber so im Großen und Ganzen ist sie doch eine "Ehrliche".
    Oder doch zumindest jemand, der Dinge gerne klärt...



    Ich stelle es jetzt mal sehr sehr grob und sehr vereinfacht dar. Das wird der Geschichte auch nicht gerecht, aber vielleicht ist es so anschaulicher wo für mich die Doppelungen waren.


    Kort pilgert/Besuch im Tempel - Der Klingenrausch wird durch ein Scharmützel aufgehalten (Straßensperre)
    Kort pilgert/Besuch im Tempel - Der Klingenrausch wird durch ein Scharmützel aufgehalten (Sperre an der Staubtalbrücke)
    Kort pilgert/Besuch im Tempel - Der Klingenrausch wird durch ein Scharmützel aufgehalten (Sperre in den Salzzacken)
    Kort pilgert/Besuch im Tempel - Der Klingenrausch wird fast durch ein Scharmützel aufgehalten (Sperre in Abidia)


    Wie gesagt, das Buch ist wirklich abwechslungsreich und viele Szenen mit sehr viel Liebe zum Detail. Aber das Gerüst ist ziemlich einfach gestrickt. Zumindest empfand ich das so.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Kort pilgert/Besuch im Tempel - Der Klingenrausch wird durch ein Scharmützel aufgehalten (Straßensperre)
    Kort pilgert/Besuch im Tempel - Der Klingenrausch wird durch ein Scharmützel aufgehalten (Sperre an der Staubtalbrücke)
    Kort pilgert/Besuch im Tempel - Der Klingenrausch wird durch ein Scharmützel aufgehalten (Sperre in den Salzzacken)
    Kort pilgert/Besuch im Tempel - Der Klingenrausch wird fast durch ein Scharmützel aufgehalten (Sperre in Abidia)


    Stimmt - so betrachtet ist es ziemlich ähnlich. :D

  • Es leben tatsächlich noch alle: Eivora, Gonter, Fiafila-Ignuto und Nirto - eine echte Überraschung :D Ich gebe zu, damit bin ich sehr zufrieden. Sogar Prekesta lebt noch, wer oder was sie auch immer ist. Im ersten Band ging sie mir hauptsächlich auf die Nerven, aber jetzt bin ich doch gespannt auf ihre weitere Entwicklung; was es auf sich hat mit ihrer "Verwandlung". Spannend, dass ihre Organe anders aussehen und auch nur ein klitzekleiner Teil von ihr unter den Schmerzen der Verletzung durch den Speer leidet; sich der größte Teil eher langweilt. Wieviel sie selbst ist sie eigentlich noch? Wieviel Macht hat der Mensch Prekesta überhaupt noch, nachdem sie diese Allianz eingegangen ist? Und wie ist so eine Allianz überhaupt möglich?


    Wie Eivora war ich auch der Meinung, dass Fiafila-Ignuto Honrek angelogen hat, was die Dämonenschreine in Abidia angeht, aber scheinbar war das nicht der Fall. Und Fiafila wusste davon schon früher? Das hätte ich nicht gedacht.


    Hinter Keijos Geheimnis kommen wir nun auch, warum er sich geißelt. Im ersten Moment dachte ich wirklich, meine Vermutung aus dem letzten Abschnitt, dass er womöglich zu fasziniert vom Dämonenkult ist und dies noch durch Prekesta verstärkt wurde, wahr ist, aber ich lag dann doch leicht daneben ;D Er wurde vielmehr zum Dieb - wobei hier Prekestas Einfluss spürbar wurde. Sehr clever, dass Eivora die Frage, warum sich der Deuter geißelt, keine Ruhe gelassen hat, denn ohne dieses Druckmittel hätte Keijo die Pilgerfahrt nicht für gültig erklärt - was in meinen Augen auch eine richtige Entscheidung gewesen wäre. Für Eivora wäre das allerdings eher schlecht gewesen. Umso überraschter war ich dann, dass sie scheinbar am Ende doch nicht mehr die Wahrheit über den Angriff auf Zigûn wissen wollte.


    Ich zitiere mich mal selbst aus dem letzten Abschnitt:


    Und dann ist es die Frage, ob es vllt. nicht besser für den Klingenrausch wäre, wenn die Wahrheit nicht bekannt werden würde. Andererseits bleibt so immer ein Misstrauen zwischen Eivora und den anderen Kampfherren.


    Genau deswegen kann ich Eivoras Entscheidung, dass sie nun doch nicht mehr wissen wollte, wer tatsächlich hinter dem Angriff steckt, verstehen, da für sie das Wohl des Klingenrausches und damit das Erbe ihres Vaters am wichtigsten ist. Hätte sich der Verdacht bestätigt, dass Pirlitu die Auftraggeberin des Anschlags war, hätte das den Klingenrausch in Chaos und Grabenkämpfe gestürzt. Man sieht ja schon an Lostors Truppe, wie chaotisch sie ohne ihren Rottmeister agieren und sich in Streitereien aufreiben - wie soll das dann aussehen, wenn der ganze Klingenrausch davon betroffen ist.
    Und Eivora stellt klar, dass es sich nicht um einen Freundschaftsdienst handelt. Ob es langfristig die richtige Entscheidung sein wird, kann im Moment noch keiner sagen, aber ich begrüße ihre Entscheidung. Und der Klingenrausch hat nichts verloren: der Kontrakt ist erfüllt, Eivora bezahlt die Dämonen aus der eigenen Tasche, was sie schon von Anfang an so geplant hat und die Söldner bekommen einen ganze Menge neuer Rekruten.


    Mit der romantischen Liebesgeschichte zwischen Kort und Yra wird erwartungsgemäß nichts. Immerhin kann Kort so seinen Kehlkopf behalten :o
    Yra ist ja ganz schön sauer geworden, wobei Prekesta hier sicherlich wieder ihren Einfluss hat spielen lassen, nachdem sie sie zuvor schon so provoziert hat.


    Ich muss gestehen, als Eivora bereit ist, ihren Teil der Vereinbarung mit Fiafila-Ignuto einzulösen, hatte ich tatsächlich so gut wie keine Hoffnung mehr, dass sie das Ende dieses Buches erlebt. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass die Avatar eine unblutigere Lösung findet, aber leider zerschlägt diese sämtliche Hoffnungen.


    Dass Kester noch so "menschlich" ist und nach wie vor seine Tochter schützen will, damit hatte ich nicht gerechnet. Dadurch wurde es für Fiafila-Ignuto ziemlich eng; nachdem Fiafila schon seinen letzten Wunsch missachtet hat, dachte ich mir gleich, dass er sie nicht mit offenen Armen empfangen wird. Der Klingenrausch war zwar immer wichtig für ihn, aber dass er dafür seine Tochter opfert, geht ihm dann doch zu weit. Ich dachte, jetzt hätte Fiafila-Ignutos letzte Stunde auch noch geschlagen - mit Wilania-Pressito hatte ich in dem Moment nicht gerechnet. Sehr schöne Lösung, so haben im Endeffekt alle noch was davon - außer Wilania-Pressito ;D


    Was bedeutet das, dass sie sich schon zuvor an ihn gebunden hat? Sie ist ja nicht mit ihm blutsverwandt; hat sie schon zu ihren Lebzeiten also ein entsprechendes Ritual durchgeführt? Geht das über die Opferungen? Das wurde bestimmt schon mal erwähnt, aber im Moment habe ich hier eine Lücke :-[ In jedem Fall ist Kester gerne bereit, sie zu opfern, um seine Tochter zu retten. Das sollte Fiafila-Ignuto aber zu denken geben, wie dankbar er sich seinem "Gefolge" zeigen kann ;D


    Um Gonters Leben hatte ich trotz Nirtos Andeutungen weniger Angst. Und Nirto enttäuscht mich nicht, er hat das Führungspotenzial in Gonter genauso erkannt wie wir. Ich denke, als Rottmeister kann er zeigen, was er kann; dass er selbständig und vorausschauend handeln kann, hat er ja mehrmals unter Beweis gestellt. Toll von Nirto, dass er sich bei seiner Entscheidung nicht von persönlichen Gefühlen hat leiten lassen. Gut, innerhalb der Kampfbanner kann es zu Gerede kommen, dass Gonter seine Position evtl. seiner Verbindung zu Eivora zu verdanken hat, aber solches Gerede wird es immer geben.
    Vielleicht gibt es irgendwann doch noch eine Zukunft für Gonter und Eivora, falls sie solange überleben? Sie leiden beide unter der Trennung.


    Ein gelungenes Ende, welches mich nun neugierig auf den nächsten Band macht: wie werden sich die neuen Rekruten schlagen und werden sie die hohen Verluste des Klingenrauschs ein wenig auffangen können. Wie wird sich Gonter als Rottmeister schlagen? Wie wird sich das neue Schwertfeuer auf das Kampfglück der Söldner auswirken? Wird Fiafiala-Ignuto nun stärker oder schwächer sein, muss sie Kesters Zorn noch fürchten? Kann die Avatar sich Harnastes Zorn entziehen? Und wie wird sich das alles auf Eivoras Position im Klingenrausch auswirken? Geht ihre Rechnung auf, die Elite-Söldnertruppe langfristig wieder zu altem Glanz zu verhelfen?