07: Seite 326 - Ende (Kap. 14 – Ende)

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  • Ist es nicht Eivora, die ALLES aber wirklich ALLES in Kauf nimmt, nur um ans Ziel zu kommen bzw. den Kontrakt einzuhalten? (Übrigens steht sie da in krassem Gegensatz zu ihrem Herzblatt Gonter). Eivora schreckt vor nichts zurück, ihr ist jedes Mittel recht, solange es um den Klingenrausch geht.


    Das stimmt, Gonter hat für mich in diesem Band auch deutlich mehr Präsenz als Eivora. Was den Klingenrausch angeht, finde ich Eivoras Selbstaufgabe löblich, aber es macht mir ein wenig Sorge, dass sie bereit ist, sich selbst auch dafür aufzugeben.



    Fiafila-Ignuto verfolgt ihr Ziel, war bereit Eivora zu opfern, doch hätte Eivora anders gehandelt? Ich denke nicht! Insofern unterscheiden sie sich in meinen Augen wenig bis gar nicht. Wie seht ihr das?


    Hier fand ich es vor allem erschreckend, wie schnell sich Eivora ihrem Schicksal ergeben hat, Versprechen hin oder her.

  • Ach mensch, jetzt hatte ich eben auf so viele Beiträge geantwortet und nun ist alles weg >:(


    Also nochmal:



    Welche dieser Episoden hat Euch am besten gefallen? Welche wird Euch am stärksten im Gedächtnis bleiben?


    Das kann ich adhoc nicht beantworten, dazu fallen mir zu viele Szenen ein.



    Wovon hättet Ihr mehr gewollt - was war Euch zu weitschweifig?


    Die Pilgerreise hätte meiner Meinung nach noch ausführlicher sein können, also ihre Beschreibungen. Ebenso hätten manche Kampfszenen ausführlich sein können, aber dann wären es wieder deutlich mehr Seiten geworden ;D
    Und mir fehlte tatsächlich die Liebesbeziehung zwischen Gonter und Eivora - da bin ich aber allem Anschein nach die Einzige ;D



    Welche Figuren mögt Ihr? Von wem wollt Ihr mehr lesen?


    Eivora, Nirto, Gonter, Fiafila-Ignuto, Prekesta.



    PS: Und eine Bonusfrage habe ich auch noch. Wer von Euch erinnert sich, wo Wilania-Pressito bereits in Rotes Gold aufgetaucht ist? :nachdenk:


    War es nicht Wilania-Pressito, die irgendwem (Prekesta? Chastro-Ignuto?) erklärt hat, wie das mit der Aufzucht der Homunkuli funktioniert?


  • Dem Verhalten nach war Pirlitu wirklich zumindest beteiligt. Wird sie die gebotene Chance nutzen? Oder bleibt sie im Rücken Eivoras als Feindin? Vertrauen kann Eivora ihr nie wieder.


    Ja, das Misstrauen macht mit auch ein wenig Sorge, es wird immer zwischen ihnen stehen.



    Keijo hat mir dann zum Ende hin richtig gut gefallen. Ein Lichtblick in der Dunkelheit! "Priester vermitteln zwischen Sterblichen und den Ewigen. Lügen tötet die Selbstachtung." Ich schätze seine Standhaftigkeit. Seine Aufrichtigkeit. Und plötzlich möchte ich mich bei Keijo ausweinen und schreien: "Was ist das alles für ein verlogener Scheiß hier. Ich möchte das auch nicht mehr mitansehen." :'(


    Ja, ich hätte dem Keijo, den wir am Anfang kennenlernen, niemals so viel Tiefgang zugetraut.


    Ich glaube, ich erwähnte es noch nicht: Auf dem Titelbild von Grünes Gold seht Ihr das Schwert, das Gonter am Ende von Weißes Gold von Eivora bekommt. Ihr dürft davon ausgehen, dass derjenige, der dieses Schwert schwingt, im dritten Teil der Schwertfeuer-Saga auch eine gewichtige Rolle spielen wird. ;)


    Cool 8)

  • Bernd, ein Super-Abschluss für den Band.
    Keine Tieropfer und die entscheidenden Protagonisten haben überlebt ;D


    Bei Eivora war es aber schon etwas knapp. Ich hätte nicht vermutet, dass ihr Vater über sie wacht. Und auch Fiafila-Ignuto war sichtlich überrascht über diese Wendung und die Präsenz von Kester.
    Endlich ist die doofe andere Avatar weg. Die war eh überflüssig.


    Dass Gonter gleich eine Führungsrolle im Klingenrausch übernimmt, hätte ich nicht vermutet, das ging mir etwas zu schnell.


    Yra werden endlich die Augen hinsichtlich Kort geöffnet. Na bei der Teilnahme an einer Orgie wird selbst die dusselige Kuh erkennen, was für ein Mensch Kort wirklich ist.
    Dass sie dem geistlichen den Kehlkopf abbeisst, war ja richtig eklig. Da war sie auf jeden Fall nicht Herrin ihrer Sinne.


    Eivora hat in diesem Band etwas an Sympathie verloren. Für mich hat sie in diesem Band zu oft Gonter hinterhergeschmachtet und ihre Position als Anführerin nicht wirklich gestärkt.


    Gonter ist von den Söldnern akzeptiert und Nirto finde ich richtig cool.


    Gut, dass die "Pilgerfahrt" akzeptiert wird. Von Kort möchte ich eigentlich jetzt auch nichts mehr lesen.


    Prekesta ist mir unheimlich. Diese schnelle Heilung und dann ist sie ja anscheinend auch innerlich nicht mehr menschlich. Sie scheint ja mehrere Wesen in sich zu vereinen :o


    Mir war nichts zu weitschweifig, es war alles gut dosiert und das Buch hat mir rundum sehr gut gefallen.


    Mehr lesen würde ich gerne von Nirto, Gonter, Fiafila-Ignuto, Eivora.


    Jetzt bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band :)

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()


  • Ja, das Misstrauen macht mit auch ein wenig Sorge, es wird immer zwischen ihnen stehen.


    Auf jeden Fall. Mal schauen, wie sich die Beziehung der Beiden entwickelt.



    Und mir fehlte tatsächlich die Liebesbeziehung zwischen Gonter und Eivora - da bin ich aber allem Anschein nach die Einzige ;D


    Mir fehlt auch noch eine Liebesbeziehung, ich habe nur noch nicht das passende Paar gefunden ;D



    Das Kesters Klinge das Schwertfeuer stärkt ist auch erst einmal absolut schlüssig. Ich denke die meisten haben eher damit ein Problem, dass Eivora nicht einmal den Hauch von Gegenwehr zeigt. Nach dem Motto. "Hey bin ich eben gleich tot"


    Richtig, sie ergibt sich einfach in den Plan, den Fiafila-Ignuto hat, ohne Gegenwehr. Wie ein Opferlamm.


  • Es leben tatsächlich noch alle: Eivora, Gonter, Fiafila-Ignuto und Nirto - eine echte Überraschung


    Liebes Tagebuch,
    ich habe meine Mission "Leser schocken" erfolgreich abgeschlossen.



    Wieviel sie selbst ist sie eigentlich noch? Wieviel Macht hat der Mensch Prekesta überhaupt noch, nachdem sie diese Allianz eingegangen ist? Und wie ist so eine Allianz überhaupt möglich?



    Prekesta ist mir unheimlich. Diese schnelle Heilung und dann ist sie ja anscheinend auch innerlich nicht mehr menschlich. Sie scheint ja mehrere Wesen in sich zu vereinen


    Bei den Avataren hat man zwei mehr oder minder deutlich zu unterscheidende Persönlichkeiten, die sich einen verschmolzenen Körper teilen.
    In Prekestas Körper ist gleich eine ganze Schar Geister eingefahren, die sehr lange Zeit darauf gewartet haben, aus den Magmaseen zu entkommen und in die Welt hinausgehen zu können - und Prekesta ist diesen Bund sehr willig eingegangen (darf man vermuten, da der Feuerkult sie stets fasziniert hat). Ob von der "alten Prekesta" überhaupt noch etwas übrig ist, ist fraglich ... Andererseits hatte schon die alte Prekesta großes Vergnügen daran, Menschen zu quälen. Zumindest dieser Wesenszug ist ihr wohl geblieben.



    Wie Eivora war ich auch der Meinung, dass Fiafila-Ignuto Honrek angelogen hat, was die Dämonenschreine in Abidia angeht, aber scheinbar war das nicht der Fall. Und Fiafila wusste davon schon früher? Das hätte ich nicht gedacht.


    Sie meint nicht notwendigerweise einen Schrein im herkömmlichen Sinne, sondern "nur" das Böse, das jeder Mensch in seinem Herzen hat:
    [quote author=Seite 332]
    »Ich habe die Wahrheit gesagt«, meinte die Avatar. »In dieser Stadt gibt es sogar sehr viele Dämonenschreine. Alle Menschen tragen einen Ort in ihrer Brust, an dem sie die Dunkelheit verehren. Das Böse wohnt in jedem Herzen.«[/quote]
    ... was in gewisser Weise noch unheimlicher ist. :o



    Umso überraschter war ich dann, dass sie scheinbar am Ende doch nicht mehr die Wahrheit über den Angriff auf Zigûn wissen wollte.
    ...
    Genau deswegen kann ich Eivoras Entscheidung, dass sie nun doch nicht mehr wissen wollte, wer tatsächlich hinter dem Angriff steckt, verstehen, da für sie das Wohl des Klingenrausches und damit das Erbe ihres Vaters am wichtigsten ist.


    Dieser Entschluss beschäftigt die Leserunde ja ziemlich.
    In gewisser Weise ist Eivora ihrem Ziel treu geblieben: Sie will den Klingenrausch zusammenhalten.
    Zu Beginn des Kontrakts dachte sie, ein geeignetes Mittel dazu sei die Aufklärung des Überfalls auf Zigûn.
    Während der Pilgerreise hat sie die Erfahrung gemacht, dass die Wahrheit nicht zwangsläufig zum Sieg führt. Wäre die Wahrheit herausgekommen, wäre Kort nicht Graf geworden. Nur dadurch, dass Keijo sie verschweigt, ist Eivoras Auftraggeber erfolgreich.
    Daraus entwickelt sie die Überlegung, dass sie ihr Ziel - den Klingenrausch zu bewahren - am bestern dadurch erreicht, dass sie das Gegenteil von dem tut, was sie ursprünglich tun wollte. Sie ist nicht der Wahrheit an sich verpflichtet - die Wahrheit ist für sie ein Werkzeug, ein Mittel. Und in diesem Fall ein (nach ihrer neuen Einschätzung) ungeeignetes. Daher deckt sie zu und nicht auf.



    Ich muss gestehen, als Eivora bereit ist, ihren Teil der Vereinbarung mit Fiafila-Ignuto einzulösen, hatte ich tatsächlich so gut wie keine Hoffnung mehr, dass sie das Ende dieses Buches erlebt.


    :freu:
    Dann ist es mir ja durch meinen vorherigen Handlungsverlauf gelungen, dass Du mit allem gerechnet hast. :)



    Was bedeutet das, dass sie sich schon zuvor an ihn gebunden hat?


    Sie hat Fiafila-Ignuto erzählt, dass sie ihn beschworen hat:
    [quote author=Seite 88]
    »Ich weiß wirklich nicht, was dieser nächtliche Plausch soll«, sagte Wilania-Pressito. »Ich habe inzwischen direkten Kontakt zu Kester. Ich könnte diese Stunde besser nutzen.«[/quote]



    In jedem Fall ist Kester gerne bereit, sie zu opfern, um seine Tochter zu retten. Das sollte Fiafila-Ignuto aber zu denken geben, wie dankbar er sich seinem "Gefolge" zeigen kann


    Das stimmt. Ein Handel mit einem Dämon ist immer ein Risiko. Fiafila-Ignuto ist gut beraten, nicht auf Dankbarkeit zu bauen, sondern immer den Eindruck wach zu halten, dass sie Kester lebend und frei noch nützlich sein kann.



    War es nicht Wilania-Pressito, die irgendwem (Prekesta? Chastro-Ignuto?) erklärt hat, wie das mit der Aufzucht der Homunkuli funktioniert?


    :klatschen:
    Genau. Chastro-Ignuto hat Fiafila bewusstlos in den Glühenden Tempel gebracht und sie Wilania-Pressito übergeben, die Homunkuli aus dem Körper der Priesterin züchten sollte. Treskor, der Meister der Qualen, hat dann befohlen, dass sie freigelassen werden sollte, und so ist sie verkatert in der Kaserne aufgewacht.
    Aus Wilania-Pressitos sicht wurde ihr Fiafila also weggenommen.



    Bernd, ein Super-Abschluss für den Band.


    :freu:



    Endlich ist die doofe andere Avatar weg.


    Ist sie das ...? >:D



    Gonter ist von den Söldnern akzeptiert und Nirto finde ich richtig cool.


    Ich finde interessant, dass Nirto so stark bei Euch punktet. Er ist ja noch nicht einmal eine Perspektivfigur, aber dennoch kommt er sehr gut an. :)



    Mir fehlt auch noch eine Liebesbeziehung, ich habe nur noch nicht das passende Paar gefunden


    Hm, wie sähen denn die idealen Herzblätter aus für ...
    ... Eivora?
    ... Gonter?
    ... Yra?
    ... Fiafila-Ignuto?
    ... Prekesta?
    ... Nirto?


    Ich glaube, ein paar dieser Kandidaten fallen in die Kategorie "schwer vermittelbar". :D


  • Andererseits hatte schon die alte Prekesta großes Vergnügen daran, Menschen zu quälen. Zumindest dieser Wesenszug ist ihr wohl geblieben.


    Das war sicherlich auch ein Grund für die Geister, sich mit Prekesta zusammenzutun.



    Sie meint nicht notwendigerweise einen Schrein im herkömmlichen Sinne, sondern "nur" das Böse, das jeder Mensch in seinem Herzen hat:
    [quote author=Seite 332]
    »Ich habe die Wahrheit gesagt«, meinte die Avatar. »In dieser Stadt gibt es sogar sehr viele Dämonenschreine. Alle Menschen tragen einen Ort in ihrer Brust, an dem sie die Dunkelheit verehren. Das Böse wohnt in jedem Herzen.«


    ... was in gewisser Weise noch unheimlicher ist. :o
    [/quote]


    Stimmt, ich hatte das jetzt zu wörtlich genommen, dabei hat sie leider so recht damit.



    Es ist vor allem eine Wendung, mit der ich schlussendlich nicht gerechnet habe, dass sie tatsächlich am Ende zugunsten des Klingenrauschs auf die Wahrheit verzichtet.



    :freu:
    Dann ist es mir ja durch meinen vorherigen Handlungsverlauf gelungen, dass Du mit allem gerechnet hast. :)


    In jedem Fall - ich hatte echt zunehmende Panik, wie man Eivora jetzt noch helfen kann :o



    Sie hat Fiafila-Ignuto erzählt, dass sie ihn beschworen hat:
    [quote author=Seite 88]
    »Ich weiß wirklich nicht, was dieser nächtliche Plausch soll«, sagte Wilania-Pressito. »Ich habe inzwischen direkten Kontakt zu Kester. Ich könnte diese Stunde besser nutzen.«


    [/quote]


    Stimmt, das hat Wilania-Pressito ja noch erwähnt :-[



    Aus Wilania-Pressitos sicht wurde ihr Fiafila also weggenommen.


    Stimmt, an dieses Detail hatte ich gar nicht mehr gedacht.



    Yra und Prekesta sehe ich in jedem Fall als schwer vermittelbar :totlach: am besten wäre es wohl, die beiden gehen eine Beziehung zusammen ein. Fiafila hat ihren Ignuto, damit ist sie bedient, denke ich. Der arme Ignuto würde ja die Grätze bekommen, müsste er noch Fiafilas Liebesgeflüster mit einem anderen Typen anhören :totlach:
    Eivora und Gonter oder Eivora und Nirto, das könnte ich mir auch noch vorstellen. Wir haben hier einen Mann zu viel. Was haben wir denn sonst noch an weiblichen Söldnerinnen, die bisher vermehrt in Erscheinung getreten sind? Pirlitu wäre noch da, aber ich habe den Eindruck, dass sie sich nicht nur mit einem Herzblatt begnügen möchte ;D Für Gonter wäre sie vllt. zu anstrengend, aber für Nirto könnte sie was sein.

  • Suse

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