05: Seite 208 - Seite 273 (Kap. 10 + Kap. 11)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 208 bis Seite 273 (Kapitel 10 "Sternenfall" und Kapitel 11 "Staub") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Puh, da waren dieses Mal einige überraschende Wendungen dabei. Ich dachte schon, meine Axt müsste bei Kort zum Einsatz kommen, doch dann zog Prekesta im Hintergrund die Fäden. Ich werde erst mal abwarten, wie es weiter geht und ob ich meine Waffe bei Kort oder Prekesta brauchen werde. Aber nachdem Prekesta bereits im ersten Band begierig dabei war, wenn es hieß, andere zu quälen, hat sie sich nun Platz 1 auf meiner Kopf-ab-Liste ergattert. Dahinter folgt dann Kort, denn auch wenn Prekesta den Anstoß gab, sie hat ja nur verstärkt, was schon da war. Kort hat sich auf jeden Fall sämtliche Sympathien bei mir verscherzt.


    Und Yra? Kaum der Vergewaltigung entgangen, bereitet sie sich auf die nächste Gelegenheit vor. Bitte, Götter, lasst Hirn herabregnen! :-\


    Es wird deutlich, was sie sich von einer Verbindung mit Kort verspricht. Korts Macht bedeutet für sie Schutz. Gleichzeitig verscherzt sie es sich aber immer mehr mit Fiafila-Ignuto, die sie bislang beschützt. Kurzsichtig, am Ende steht sie ohne den Schutz der Avatar da und wird von Kort wieder fallen gelassen. :(


    Gonter bekommt mit, dass er wieder als Günstling gilt, etwas dass er mit seinem Eintritt im Klingenrausch ja beenden wollte, und trennt sich daraufhin von Eivora. Einerseits kann ich seinen Stolz verstehen, aber andererseits leistet er sich auch ein paar Aktionen, unter anderem die Trennung, die doch sehr riskant sind. Ob Eivora ihm so schnell verzeihen wird, wenn Gonter sein Ziel, den Respekt seiner Kameraden, erreicht hat, das wage ich doch mal zu bezweifeln.


    Dass Gonter fähig ist zu töten und zu verstümmeln, hat der Abschnitt gezeigt. Auch wenn er es ungern macht, tut er es, weil er sich auf diese Weise die geringsten Verluste verspricht. Man merkt, dass er kein Befehlsempfänger ist, sondern gewohnt als Prinz einen gewissen Handlungsspielraum hatte. Auch wenn der Wille seines Vaters ihm natürlich Grenzen aufgezwungen hat.


    Doch nicht nur Gonter trifft riskante Entscheidungen, sondern auch Eivora. Ihr Pakt mit Fiafila-Ignuto ist mehr als leichtsinnig. Zumal sie erkennt, dass die Avatar nicht mehr die unschuldige Priesterin vom Anfang ist, sie vorsichtig im Umgang mit ihr sein sollte und dass Fiafila-Ignuto ganz begierig auf etwas von ihr lauert. Und Eivora fragt einfach (wieder) nicht nach. Seufz. :-\


    Lobend möchte ich auch wieder die Illustrationen hervorheben, die wieder sehr gelungen sind.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Da ist es wieder, was mich bei Bernd Charakterführung so begeistert. Da dachte ich, Eivora sei sicher, weil Fiafila-Ignuto die Gunst des Geistes ihres Vaters will. Nun hat er einen Trick gefunden, wie vielleicht Eivora sich selbst freiwillig opfert. Nee wat für ne fiese Möpp.
    Jedenfalls bin ich gespannt, ob Fiafila-Ignuto es schafft, Prekesta wirklich aufzuhalten. Ignuto hat ja Angst davor und vermutlich hat er dabei nicht ganz unrecht. Es wird sehr spannend.


    In diesem Abschnitt wird für deutlich, dass Gonter ein Wesen hat, was ihn am Ende nicht wirklich tauglich macht als Söldner. Er kämpft mit Leidenschaft, aber er mag keine Grausamkeiten und er ist vor allem ein geborener Anführer. Als ich seine Aktion gelesen habe, schüttelte ich mit dem Kopf. so gut gemeint sie war, eigentlich hätte er wirklich von Nirto eine Strafe erhalten müssen, denn Nirto hatte ihm die Freiheit dieser Entscheidung nicht gegeben. Es war nicht abgesprochen und hätte auch anders enden können. Er war nun mal nicht der Kommandoinhaber bei der Aktion. Eigentlich hätte er merken müssen, dass es nicht nur seine Beziehung zu Eivora ist, die ihn diskreditiert, sondern auch sein eigenmächtiges Handeln. Am Ende war es richtig und gut, weil er eben wirklich ein guter Anführer ist, aber im Moment ist er nun mal Schütze-A-im letzten Glied. Allerdings fand ich die Bemerkung Tibeas auch daneben, denn sie hatte einen Schuss verpfuscht, er hatte sich nicht untergeordnet. Das sind zwei unterschiedliche Sachen.
    Überhaupt meckern die Söldner ganz schön viel.
    Schließlich macht Gonter das beim Abschießen des Pfeils noch mal und siehe da, es sind nicht alle Bedingungen in die Entscheidung eingeflossen. Möglicherweise war die Entscheidung doch richtig, aber einfach den Befehl zu geben? So toll auch diesmal seine Idee war, ich denke es wird den anderen einfach nicht gefallen, dass er das Kommando übernimmt.


    Ich bin gespannt was die anderen jetzt zu Keijo sagen. Komisch, dass die Traurigkeit nicht verstanden wird. Keijo scheint es mit seinem Glauben ernst zu meinen oder zumindest wollte er eine wirkliche Abkehr Korts vom Dämonenkult und eine Hinwendung zu Bescheidenheit gegenüber den Göttern. Eine Bescheidenheit, die dem Land sicher zugute kommen würde. Korts Verhalten gegenüber dem Boten hat mich mehr geärgert, als sein Verhalten gegenüber Yra. Nein, er ist wirklich kein guter Herrscher für das Land.
    Andererseits muss man zugestehen, dass bei dem Aufgebot, dass die Feinde Korts hier aufbieten, eine wirkliche Pilgerreise nicht möglich ist. Wobei der Schutz den Pilgernden eigenlich in seiner Bescheidenheit liegt, nicht erkannt zu werden als das was er ist und wenn schon Schutz, dann nicht mit so viel Mogelei. Die Söldner halten sich an den Kontrakt, sie sind keine Ritter der Ehre. Schuld an dieser Art Pilgerei ist Kort. Der verliert dabei mächtig an Achtung und das nicht nur, weil er mal rot wie ein Krebs und mal bleich wie ne gerupfte Gans da steht.
    Iskala gewinnt zunehmend an Bedeutung. Hat das einen Grund? Im Moment scheint sie noch die zuverlässigste Kraft innerhalb des Zauberbanners zu sein und der Trick mit Aglix war schon eine schöne Idee, auch wenn der Esel mir leid tat. Aber da sind wir wohl selber Schuld. Der Autor muss ausprobieren, bei welchen Tieren er am wenigsten in Gefahr kommt gehäutet zu werden. ;D
    Die Kampfszenen haben mir übrigens ziemlich gut gefallen. es wurden wiedermal verschiedene Techniken gezeigt und im Blut nicht geschwelgt. Die Taktik Nirtos gefällt mir, hätte ich gern mehr davon, also bitte noch eine Weile leben lassen. Eigentlich ist Nirto derjenige, der Gonters Ruf im Klingenrausch ändern könnte, nicht die Trennung von Eivora, die sowieso keiner glaubt. Da hat Keijo auch recht.


  • Puh, da waren dieses Mal einige überraschende Wendungen dabei. Ich dachte schon, meine Axt müsste bei Kort zum Einsatz kommen, doch dann zog Prekesta im Hintergrund die Fäden. Ich werde erst mal abwarten, wie es weiter geht und ob ich meine Waffe bei Kort oder Prekesta brauchen werde. Aber nachdem Prekesta bereits im ersten Band begierig dabei war, wenn es hieß, andere zu quälen, hat sie sich nun Platz 1 auf meiner Kopf-ab-Liste ergattert. Dahinter folgt dann Kort, denn auch wenn Prekesta den Anstoß gab, sie hat ja nur verstärkt, was schon da war. Kort hat sich auf jeden Fall sämtliche Sympathien bei mir verscherzt.


    Nur damit? Dabei hat er sich doch beherrschen können, was an sich eine ziemliche Stärke beweist.



    Gleichzeitig verscherzt sie es sich aber immer mehr mit Fiafila-Ignuto, die sie bislang beschützt. Kurzsichtig, am Ende steht sie ohne den Schutz der Avatar da und wird von Kort wieder fallen gelassen. :(


    Ja, ich hätte sie nicht so dumm eingeschätzt und verstehe es immer noch nicht. Sie kennt die Macht der Avatar. Für mich bleibt das unglaubwürdig.



    Gonter bekommt mit, dass er wieder als Günstling gilt, etwas dass er mit seinem Eintritt im Klingenrausch ja beenden wollte, und trennt sich daraufhin von Eivora. Einerseits kann ich seinen Stolz verstehen, aber andererseits leistet er sich auch ein paar Aktionen, unter anderem die Trennung, die doch sehr riskant sind. Ob Eivora ihm so schnell verzeihen wird, wenn Gonter sein Ziel, den Respekt seiner Kameraden, erreicht hat, das wage ich doch mal zu bezweifeln.


    Das mit dem Verzeihen sehe ich nur äußerlich. Sie wird eine Entscheidung treffen müssen, aber sicher nicht wegen dieser Trennung. Dazu ist sie doch zu klug. Sie weiß was für ihn auf dem Spiel steht und möchte selbst, dass er anerkannt wird. Ihre Frage, wer sich da geäußert hat war ja schon wieder ein Schlag in die Kerbe. Es fehlte nur noch, dass sie sagt, sie wird sich darum kümmern. Ich denke es wird wesentlichere Schwierigkeiten zwischen den beiden geben.



    Dass Gonter fähig ist zu töten und zu verstümmeln, Man merkt, dass er kein Befehlsempfänger ist.


    genau, der einzige, der ihm befehlen konnte war sein Vater und von dem wollte er weg. Ich sehe das hier als ein Problem.



    Und Eivora fragt einfach (wieder) nicht nach. Seufz. :-\


    Sie hat gefragt, sich nur damit abgefunden, keine genauere Antwort zu erhalten. sie hätte sie auch nicht bekommen und es passt zu ihr, dass sie sich um ihre eigene Person wenig Gedanken macht, wenn es um den Klingenrausch geht. Auch ein Charakterzug eines guten Anführers.


    Lobend möchte ich auch wieder die Illustrationen hervorheben, die wieder sehr gelungen sind.


    Da schließe ich mich an.


  • Puh, da waren dieses Mal einige überraschende Wendungen dabei.


    Ja, da schlägt der alte Autorenfuchs zu. ;D



    Korts Macht bedeutet für sie Schutz. Gleichzeitig verscherzt sie es sich aber immer mehr mit Fiafila-Ignuto, die sie bislang beschützt. Kurzsichtig, am Ende steht sie ohne den Schutz der Avatar da und wird von Kort wieder fallen gelassen.


    Liebes Tagebuch,
    meine Leserschaft räumt dem erblühenden Glück keine Chancen ein!
    Na ja, vielleicht wird die weitere Lektüre den Glauben an die Romantik entfachen können.

    :flirt:



    Ob Eivora ihm so schnell verzeihen wird, wenn Gonter sein Ziel, den Respekt seiner Kameraden, erreicht hat, das wage ich doch mal zu bezweifeln.


    Wie wird das im Lese-Banner gesehen? Gibt es wenigstens bei Eivora und Gonter eine Chance für die Liebe? :)



    Man merkt, dass [Gonter] kein Befehlsempfänger ist, sondern gewohnt als Prinz einen gewissen Handlungsspielraum hatte.


    Ich stelle mal eine dieser typischen Bewerbungsgespräch-Fragen: Wo würdet Ihr Gonter in fünf Jahren sehen? Taugt er zum Offizier? Könnte er ein Banner führen? Oder gar als Kampfherr in die Führungsriege aufsteigen?



    Nun hat er einen Trick gefunden, wie vielleicht Eivora sich selbst freiwillig opfert. Nee wat für ne fiese Möpp.


    :totlach:



    Ignuto hat ja Angst davor ...


    Zwischenzeitlich hieß Ignuto bei meiner Lektorin und mir nur noch "kleiner Feigling". :D



    Er kämpft mit Leidenschaft, aber er mag keine Grausamkeiten ... So gut gemeint [Gonters aktion] war, eigentlich hätte er wirklich von Nirto eine Strafe erhalten müssen, denn Nirto hatte ihm die Freiheit dieser Entscheidung nicht gegeben.


    Während ein anderer Krieger und vor allem ein Ritter oder gar Paladin in ein komplexes Geflecht von Verhaltensregeln und Erwartungen eingebunden ist, sind Söldner eher simpel gestrickt. Sie denken von Kontrakt zu Kontrakt - der Kontrakt wird erfüllt, alles andere ist dermaßen zweitrangig, dass es beinahe schon irrelevant wird (okay, außer das eigene Überleben).
    Wenn ein Söldner sehr grausam vorgeht, stört das niemanden sonderlich. Wenn er weichherzig und milde ist, auch nicht - solange es den Kontrakt nicht gefährdet. Eine Ausnahme sind die besonders "frommen" Dämonenjünger, die den Dämonen ihre Grausamkeiten darbringen. Zu denen zählt Nirto aber nicht.



    Überhaupt meckern die Söldner ganz schön viel.


    Da fehlt Weibelin Rhea, die mal Zug in die Truppe bringt! >:(



    Komisch, dass die Traurigkeit nicht verstanden wird. Keijo scheint es mit seinem Glauben ernst zu meinen oder zumindest wollte er eine wirkliche Abkehr Korts vom Dämonenkult und eine Hinwendung zu Bescheidenheit gegenüber den Göttern.


    Jaaaa, aber das ist noch nicht alles. ;) Ich glaube aber, es ist in diesem Abschnitt sehr schwierig, den weiteren Grund für seine Traurigkeit zu erraten.



    Korts Verhalten gegenüber dem Boten hat mich mehr geärgert, als sein Verhalten gegenüber Yra. Nein, er ist wirklich kein guter Herrscher für das Land.


    Sagen wir, er hat einen unangenehmen Stil - wie ein Zuchtmeister. Möglicherweise braucht die Grafschaft aber genau das - erinnert Ihr Euch an das Gespräch zwischen Fiafila-Ignuto und Keijo bei ihrer ersten Begegnung?



    Im Moment scheint [Iskala] noch die zuverlässigste Kraft innerhalb des Zauberbanners zu sein


    Sie ist die einzige erfahrene Führungsoffizierin in diesem Kontrakt, da Eivora neu ist als Kampfherrin und die anderen Kampfherren in Rorgator geblieben sind.



    Die Kampfszenen haben mir übrigens ziemlich gut gefallen.


    :freu:



    Die Taktik Nirtos gefällt mir, hätte ich gern mehr davon, also bitte noch eine Weile leben lassen.


    Was Ihr mir alles zutraut! Als ob ich jemals einen Sympathieträger umbringen würde! >:(
    Na ja ...
    Okay ...
    Aber nur, wenn es wirklich sein muss.
    Ich meine ...
    Na gut, wenn Ihr mir so kommt ... :schwitzen:
    Man wird sich ja mal etwas gönnen dürfen!
    Also, ob der jetzt im engeren Sinne als Sympathieträger gezählt hat ...
    Tja, wenn ich es recht bedenke: zugegeben, Nirto lebt gefährlich. :verlegen:



    Ja, ich hätte sie nicht so dumm eingeschätzt und verstehe es immer noch nicht. Sie kennt die Macht der Avatar. Für mich bleibt das unglaubwürdig.


    Eine Chance für die Liebe! :flirt:


  • Liebes Tagebuch,
    meine Leserschaft räumt dem erblühenden Glück keine Chancen ein!
    Na ja, vielleicht wird die weitere Lektüre den Glauben an die Romantik entfachen können.

    :flirt:


    Liebes Tagesbuch,
    weißt du, welcher Leser Bernd geraten hat, dass seine Dark Fantasy-Reihe mit Dämonen und raubeinigen Söldnern unbedingt "echte Romantik" und dazu noch die "zarten Bande der ersten Liebe" braucht? Als wäre die Romanze zwischen Gonter und Eivora einfach nicht genug? Falls ja, würde ich denjenigen gerne mal besuchen und ihn dazu zwingen, äh bringen (*schnell die Seile einpack*), "Bachelor" in Dauerschleife zu sehen. Vielleicht ist derjenige dann endlich zufrieden.
    :unschuldig:


    Lieber Bernd, wenn du gerne Romantik in die Geschichte einbringen möchtest, wie wäre es denn mit etwas Überraschung? Zum Beispiel unerwartete Romantik für Ignuto? Oder Prekesta? Deren Reaktion würde ich zu gerne sehen. ;D


    :totlach:



    Ich stelle mal eine dieser typischen Bewerbungsgespräch-Fragen: Wo würdet Ihr Gonter in fünf Jahren sehen? Taugt er zum Offizier? Könnte er ein Banner führen? Oder gar als Kampfherr in die Führungsriege aufsteigen?


    Ich sehe ihn in 5 Jahren eher als König denn als Söldner. Aber falls er dann noch Söldner ist, auf jeden Fall als Offizier. Für die obersten Ränge hat er mir (noch) zu wenig Machtgelüste, aber ein Bannerführer ist auf jeden Fall wahrscheinlich.



    :totlach:


    So war auch meine Reaktion. ;D



    Jaaaa, aber das ist noch nicht alles. ;) Ich glaube aber, es ist in diesem Abschnitt sehr schwierig, den weiteren Grund für seine Traurigkeit zu erraten.


    Sorry, aber Keijos Gefühle waren mir bislang ziemlich schnurz. Schlimm? :-[



    :kommmalherfreundchen: :schwert: :barbar:

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

    Einmal editiert, zuletzt von Nicole Gozdek ()

  • Gonter ist kein Söldner, soviel steht schon mal fest. Und ich denke auch, dass er vielleicht eines Tages sein Königreich wieder führen wird. Aber die Erfahrungen in dieser Söldnertruppe sind sicherlich für spätere Entscheidungen sehr hilfreich. Denn ein Kämpfer und ein Führer ist er auf jeden Fall. Er ist wie guter Wein, der noch reifen muss.


    Ach ja... Yra.... jeder muss seine Erfahrungen selbst machen. Ich glaube nicht, dass man da mit Vernunft viel machen kann.


    Keijo ist mir ehrlich gesagt auch egal. Und Kort eigentlich auch. Er ist der Grund dieses Kontraktes und hat mich bis jetzt nicht besonders beeindruckt.


    Liebes Tagesbuch,
    weißt du, welcher Leser Bernd geraten hat, dass seine Dark Fantasy-Reihe mit Dämonen und raubeinigen Söldnern unbedingt "echte Romantik" und dazu noch die "zarten Bande der ersten Liebe" braucht? Als wäre die Romanze zwischen Gonter und Eivora einfach nicht genug? Falls ja, würde ich denjenigen gerne mal besuchen und ihn dazu zwingen, äh bringen (*schnell die Seile einpack*), "Bachelor" in Dauerschleife zu sehen. Vielleicht ist derjenige dann endlich zufrieden.
    :unschuldig:


    Lieber Bernd, wenn du gerne Romantik in die Geschichte einbringen möchtest, wie wäre es denn mit etwas Überraschung? Zum Beispiel unerwartete Romantik für Ignuto? Oder Prekesta? Deren Reaktion würde ich zu gerne sehen. ;D


    :totlach:


    Das wäre in der Tat mal wenigstens eine Abwechslung. Bachelor in Dauerschleife ist aber auch wirklich Höchststrafe :wegrenn:


    Und ich bin immer noch für eine Trennung von Eivora und Gonter. Da ich für ihn ohnehin den Königsthron vorgesehen habe, Eivora als Königin aber mal so gar nicht passt und sie immerhin auch das Erbe ihres Vaters zu erfüllen hat, ist das auch nur realistisch. Ich gönne ihnen höchstens zum Abschluss noch eine kleine Abschiedsromanze ;) Und vielleicht weiß Gonter das auch im tiefsten seines Herzens.



    Jedenfalls bin ich gespannt, ob Fiafila-Ignuto es schafft, Prekesta wirklich aufzuhalten. Ignuto hat ja Angst davor und vermutlich hat er dabei nicht ganz unrecht. Es wird sehr spannend.


    Ja, da bin ich auch sehr gespannt, wie das weiter geht und ob Prekesta das überlebt - oder auch Fiafila-Ignuto - oder Eivora? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir uns noch von einigen Figuren verabschieden müssen. Aber bitte nicht Nirto. :o

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich mag Gileza! Sie hat ihre Prinzipien und verteidigt diese auch. Genutzt hat es am Ende nichts und die Söldner verschaffen Kort mal eben schnell den Zugang zum Tempel. Wirklich erbärmlich, auf welche Art und Weise Kort sich hier seiner Aufgaben stellt oder eben auch nicht. Die tiefergehende Frage schwingt für mich nun zusehends mit und kommt an vielen Stellen zur Geltung: WAS bedeutet es wirklich auf eine Wallfahrt zu gehen? Aus welchen Motiven entscheiden sich Menschen für solch einen Weg. Nur weil man sich auf einer Wallfahrt befindet, bedeutet das noch lange nicht, dass man begriffen hat worum es dabei eigentlich wirklich und wahrhaftig geht. Tut man es nur um andere zu beeindrucken oder gar weil es gerade modern ist? Für mich werden da viele interessante Aspekte zwischen den Zeilen angesprochen, die zum nachdenken anregen.


    Etwas nerven tun mich jetzt doch die ewig klappernden Ringe Keijos. Dieses Bild habe ich nun wirklich im Gedächtnis wenn ich an diesen Priester denken, der mir Unbehagen bereitet, obwohl er sehr offen und ehrlich ist. Ich muss es nicht ständig lesen, dass diese Dinger klappern :D


    Unser tierischer Freund Aglix bekommt hier und da mal etwas mehr Bedeutung, dennoch hätte ich dieser, wie ich finde originellen Figur gerne mal einen richtigen Schlüsselmoment gegönnt, in dem er wirklich etwas Sinnvolles tut oder bewirkt, da ich ihn sehr mag.


    S.238: Gonter will also mehr Abstand zu Eivora, damit nicht immer der Eindruck entsteht er stünde unter ihrer Fuchtel. Das kam etwas überraschend für mich, da er sie ja wirklich anbetet. Doch seine Ehre als Mann steht offensichtlich über seiner Liebe. Das finde ich nicht gut UND kann schnell die Liebe kosten. Denn wie Eivora es schon auf den Punkt bringt, sie ist ja kein Besen den man eben mal in die Ecke stellt. So ist das wenn man gemeinsam arbeitet. Sowas ist IMMER ein Killer für die Liebesbeziehung im Prinzip. Geht meistens nicht gut und bahnt sich auch hier an.


    Wirklich eilig hat Fiafila-Ignuto es ja anscheinend nicht an Eivoras Blut zu kommen. Also da hat sie doch noch sichtliche Hemmungen. Vorerst zumindest. Ich hoffe es bleibt so, aber sicher bin ich mir ganz und gar nicht.


    Auf Seite 250 schmeckt Fiafila-Ignuto die Lüge, die mitschwingt als Eivora über Lostor etwas sagt bzw seine Kameraden....sie ahnt also sicherlich schon, dass da irgendetwas im Verborgenen liegt. Das hatte ich ja vermutet und ich bin gespannt, was sich daraus noch ergibt.


    S.251 "Mir scheint, die Frommen sind ebenso verrückt wie die Dämonenanbeter." Wieder die Frage nach dem "Wer ist eigentlich wirklich fromm/rein bzw verrückt/ böse. " Wo liegen die Unterschiede oder gibt es am Ende vielleicht gar keine?


    Yra hält provokant dagegen: Ein großer Geist scheint dem geringeren wahnsinnig." Da kann man jetzt mal drüber nachdenken. :D


    Eivora wirft oder spielt immer mit Münzen, wenn sie etwas unsicher ist oder versucht sich über etwas im klaren zu werden.


    Eivora und Fiafila-Ignuto gehen also einen teuflischen Pakt ein. Tja, Schlimmstes ist zu befürchten.


    Schöne Stelle: Der Tod schreckt denjenigen nicht, der in Knechtschaft lebt." (Eilan) Weise Worte die zeigen welche Gefahr in Unterdrückung liegt.


    Eivora ist misstrauisch Fiafila-Ignuto gegenüber und bleibt in der Nähe ihres Kurzschwerts. Sie ist also vorsichtig, was wohl anzuraten ist. Doch noch begegnen sie sich mit Respekt. Die Szene wurde wunderbar betont von Aglix der eine Fliege frisst, die von einer Spinne in einen Kokon eingesponnen wurde! Das unterstreicht die Lage der beiden Damen bzw. Eivoras, die evtl. Fiafila ins Netz gegangen ist. Das hat mir gut gefallen.


    Eivora hat mir sehr gut gefallen, sie versucht alles zusammenzuhalten, ob es aber von Erfolg gekrönt sein wird wage ich zu bezweifeln.


    Und jetzt lese ich mal was ihr schon so geschrieben habt dazu. :winken:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ich stimme euch absolut zu! Ich sehe Gonter auch definitiv als König. Er wird irgendwann seinen Platz auf dem Thron einnehmen. Dafür muss er aber erst diese Entwicklung durchmachen, die Lossagung vom Elternhaus, etwas Verrücktes tun, um anschließend reifer sich seiner Verantwortung zu stellen für sein Volk und seine Familie. Noch ist er nicht so weit. Aber als Söldner taugt er nichts, da er wirklich immer handelt wie ein Anführer und keiner der alles abnickt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Wirklich erbärmlich, auf welche Art und Weise Kort sich hier seiner Aufgaben stellt oder eben auch nicht. Die tiefergehende Frage schwingt für mich nun zusehends mit und kommt an vielen Stellen zur Geltung: WAS bedeutet es wirklich auf eine Wallfahrt zu gehen? Aus welchen Motiven entscheiden sich Menschen für solch einen Weg. Nur weil man sich auf einer Wallfahrt befindet, bedeutet das noch lange nicht, dass man begriffen hat worum es dabei eigentlich wirklich und wahrhaftig geht. Tut man es nur um andere zu beeindrucken oder gar weil es gerade modern ist? Für mich werden da viele interessante Aspekte zwischen den Zeilen angesprochen, die zum nachdenken anregen.


    Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Eine echte Wallfahrt macht Kort nicht. Er hat nur ein konkretes Ziel und das will er um jeden Preis erreichen. Der Sinn einer Wallfahrt liegt doch ganz woanders und kommt hier, außer vielleicht ein wenig bei Keijos, der eigentlich das andere Extrem ist, so gar nicht zum Tragen. Eher kommt es mir so vor, als ob diese "Wallfahrt" ganz Anderen unverhoffte Erkenntnisse bringt.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Zum Beispiel unerwartete Romantik für Ignuto? Oder Prekesta?


    Liebes Tagebuch,
    ich muss noch ein paar Szenen in
    Grünes Gold einfügen - ein neues Traumpaar ist gefunden!



    Aber als Söldner taugt er nichts, da er wirklich immer handelt wie ein Anführer und keiner der alles abnickt.



    Gonter ist kein Söldner, soviel steht schon mal fest.


    Ich finde interessant, dass so viele von Euch das so sehen. Was disqualifiziert ihn? Vor allem, wenn ...


    Denn ein Kämpfer und ein Führer ist er auf jeden Fall.


    :-\



    Ach ja... Yra.... jeder muss seine Erfahrungen selbst machen. Ich glaube nicht, dass man da mit Vernunft viel machen kann.


    Wo Gefühle blühen :blume:
    der Verstand verschwand. :wegrenn:



    Und ich bin immer noch für eine Trennung von Eivora und Gonter.


    :'(



    Ja, da bin ich auch sehr gespannt, wie das weiter geht und ob Prekesta das überlebt - oder auch Fiafila-Ignuto - oder Eivora? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir uns noch von einigen Figuren verabschieden müssen.


    :D
    Jaja, das Söldnerleben ist gefährlich ...



    Die tiefergehende Frage schwingt für mich nun zusehends mit und kommt an vielen Stellen zur Geltung: WAS bedeutet es wirklich auf eine Wallfahrt zu gehen?


    Das kann man auch viel weiter fassen, und ich denke, dann wird Korts Ansatz für die meisten nachvollziehbar: Wieso unterzieht man sich einer Prüfung?
    Die Wenigsten wollen wirklich objektiv herausfinden, wie gut oder schlecht sie sind.
    Die meisten streben nach der Belohnung, die eine bestandene Prüfung bringt: eine gute Schulnote, ein Zertifikat, ein Führerschein. Bei Kort ist das der Grafenthron.
    Er mogelt - ebenso, wie viele Schüler einen Spickzettel benutzen und gar nicht so wenige Studenten bei strotzender Gesundheit zum Arzt gehen, um im aktuellen Semester eine Examensprüfung weniger schreiben zu müssen und diese dann - mit mehr Vorbereitungszeit - ein halbes Jahr später abzulegen. Denn führ ihn ist die Wallfahrt etwas, das er abhaken muss, um zu bekommen, was er will - und darin ähnelt seine Haltung jener von sehr vielen Menschen. Ich nehme mich da auch gar nicht aus: Ich finde die Geschichten aus der Schulzeit, wie geschickt man seine Mogelzettel anfertigte und verbarg, durchaus amüsant, und sehe darin auch so etwas wie einen sportlichen Wettstreit zwischen Schülern und Lehrern.
    Ich denke, Murkxsi hat Kort richtig eingeordnet:


    Er hat nur ein konkretes Ziel und das will er um jeden Preis erreichen.



    Doch seine Ehre als Mann steht offensichtlich über seiner Liebe. Das finde ich nicht gut UND kann schnell die Liebe kosten.


    Vielleicht ist er ja bereit, diesen Preis zu zahlen? :P



    Wirklich eilig hat Fiafila-Ignuto es ja anscheinend nicht an Eivoras Blut zu kommen. Also da hat sie doch noch sichtliche Hemmungen.


    Möglicherweise hat sie Hemmungen. Vielleicht ist sie aber einfach auch noch nicht so weit, dass sie wüsste, wie das Ritual zu vollziehen ist?



    Schöne Stelle: Der Tod schreckt denjenigen nicht, der in Knechtschaft lebt." (Eilan) Weise Worte die zeigen welche Gefahr in Unterdrückung liegt.


    Es gibt Forschungen in der Massenpsychologie dazu, was Revolutionen auslöst. Ein Faktor ist, wenn die grundsätzlichen Dinge des Lebensvollzugs nicht mehr erreichbar sind - Essen, Schlafen, eine Familie gründen. Deswegen hat Präsident Mubarak (der der am längsten regierende Präsident der Welt war) dafür gesorgt, dass der Brotpreis in Ägypten durch Subventionen niedrig gehalten wurde. Das Überleben auch der Armen war durch solche Maßnahmen gesichert, und das hat für (relative) Ruhe im Reich des "Pharaohs" (wie er gern genannt wurde) gesorgt.
    Ein anderer Faktor ist "gefühlte Ungerechtigkeit". Menschen vergleichen sich. Selbst, wenn es ihnen objektiv sehr gut geht, fühlen sie sich mies, wenn sie empfinden, dass es allen anderen besser geht (unabhängig davon, ob das stimmt). Die Bewohner der Salzzacken glauben, dass sie unfrei sind und die Leute in der Grafschaft sind frei. Zudem sehen sie, dass die Leute in der Grafschaft durch einen Grafen regiert werden, der einer von ihnen ist, während sie selbst sich unter Femdherrschaft beugen müssen. Schwer zu schlucken für stolze Menschen ...



    Eivora hat mir sehr gut gefallen, sie versucht alles zusammenzuhalten, ob es aber von Erfolg gekrönt sein wird wage ich zu bezweifeln.


    Aber, aber - wie könnte denn der Autor der Herzen zulassen, dass ein solch edles Ansinnen keinen Erfolg hätte? :flirt:


  • Ich finde interessant, dass so viele von Euch das so sehen. Was disqualifiziert ihn? Vor allem, wenn ...


    :-\


    Gonter hat zuviel Ehrgefühl und Gewissen. Der klassische Söldner denkt über solche Dinge nicht nach und erfüllt für seine Bezahlung nur seinen Job. Gonter denkt aber dabei nach und wägt ab, ob das richtig ist. Er würde sicherlich niemals unschuldige Kinder töten, nur weil der Kontrakt das vorsieht. Das könnte durchaus einen zukünftigen Kontrakt gefährden.
    Es sei denn, Gonter verändert den Klingenrausch und Moral und Ehrgefühl werden stärker. Das würde aber bedeuten, dass er zu 100 % anerkannt sein müsste. Und soweit ist er noch nicht. Er müsste sich erst endgültig von Eivora lösen - da ist sie wieder, die dauerhafte Trennung >:D - und sich seine Position unter den anderen Kampfherren erobern. Zugegeben, Potential dazu hätte er durchaus.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich sehe Gonter auch nicht als Offizier des Klingenrausches…Bisher waren es 2 Scharmützel und 2 mal hat Gonter eigenmächtig gehandelt. Schön, dass er Menschenleben schützt und im Sinne der Menschen handelt. Aber ich denke auch, dass er ein besser König als Söldner/Soldat/Offizier wäre.
    Ebenso bin ich dafür, dass sich Liebende immer Kriegen sollten, egal, ob es abwegig ist oder unlogisch…Eivora und Gonter dürfen gerne zusammenkommen…Ich denke nur, dass sie im Klingenrausch keine Zukunft zusammen haben werden…bzw. dass so ihre Beziehung zu stark belastet wird.
    Die momentane Trennung sehe ich eher auf Zeit…nicht als wirkliche Trennung.


    Eivora hat mich ziemlich geärgert, als sie Fiafila-Ignuto diesen Pakt angeboten hat. Das ist doch wirklich dumm. Jemanden, der sich mit einem kleinen Dämonen einen Körper teilt zuzusagen, was dieser möchte, ist doch wirklich nicht sehr schlau. Eivora sollte es besser wissen.



    Das kann man auch viel weiter fassen, und ich denke, dann wird Korts Ansatz für die meisten nachvollziehbar: Wieso unterzieht man sich einer Prüfung?
    Die Wenigsten wollen wirklich objektiv herausfinden, wie gut oder schlecht sie sind.
    Die meisten streben nach der Belohnung, die eine bestandene Prüfung bringt: eine gute Schulnote, ein Zertifikat, ein Führerschein. Bei Kort ist das der Grafenthron.
    Er mogelt - ebenso, wie viele Schüler einen Spickzettel benutzen und gar nicht so wenige Studenten bei strotzender Gesundheit zum Arzt gehen, um im aktuellen Semester eine Examensprüfung weniger schreiben zu müssen und diese dann - mit mehr Vorbereitungszeit - ein halbes Jahr später abzulegen. Denn führ ihn ist die Wallfahrt etwas, das er abhaken muss, um zu bekommen, was er will - und darin ähnelt seine Haltung jener von sehr vielen Menschen. Ich nehme mich da auch gar nicht aus: Ich finde die Geschichten aus der Schulzeit, wie geschickt man seine Mogelzettel anfertigte und verbarg, durchaus amüsant, und sehe darin auch so etwas wie einen sportlichen Wettstreit zwischen Schülern und Lehrern.


    Das habe ich mir schon oft gedacht. In Deutschland zählt meistens der schriftliche Schein / Zertifikat / Urkunde. Das ist schon oft alles was zählt. Was dahinter steht, ist dann manchmal schon fast egal.
    So ist auch diese Wallfahrt. Aber, wem bringt es denn etwas, wenn Kort auf Wallfahrt geht. Die Geistlichen und Priester wissen, dass er es nicht auf „ehrliche und aufrichtige“ Weise macht und dem Volk kann man ja erzählen was man möchte. Da könnte man auch einfach behaupten, dass Kort auf Wallfahrt war, wenn es Ihnen wichtig sein sollte?



    Die Bewohner der Salzzacken glauben, dass sie unfrei sind und die Leute in der Grafschaft sind frei. Zudem sehen sie, dass die Leute in der Grafschaft durch einen Grafen regiert werden, der einer von ihnen ist, während sie selbst sich unter Femdherrschaft beugen müssen. Schwer zu schlucken für stolze Menschen ...


    Das habe ich nicht ganz verstanden. Einerseits werden die Bewohner der Salzzacken unterdrückt und gezwungen Salz zu gewinnen. Andererseits erwähnt Kort, dass sie nicht gehen wollen.
    Wenn die Bewohner gehen könnten und nicht direkte Sklaven sind, müssten sie doch auch kein Salz liefern? In welcher Weise sind sie denn von der Grafschaft abhängig? Können sie Nahrung oder was sonst benötigt wird, denn nirgends anders bekommen?

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Eivora hat mich ziemlich geärgert, als sie Fiafila-Ignuto diesen Pakt angeboten hat. Das ist doch wirklich dumm. Jemanden, der sich mit einem kleinen Dämonen einen Körper teilt zuzusagen, was dieser möchte, ist doch wirklich nicht sehr schlau. Eivora sollte es besser wissen.


    Ich wundere mich immer wieder wie wenig hier dem beigemessen wird, was ein Ziel ist, eine Vision, eine Verantwortung für andere. Es gibt sicher wenige, die sich so für eine Sache einsetzen wie Eivora für den Klingenrausch, das Vermächtnis ihres Vaters. Sie ist eine der wenigen, die entgegen dem Peterprinzip, einen Posten ablehnen würde, wenn sie dafür ungeeignet ist und der klingenrausch damit ein Problem hätte. Ich kann so was nur bewundern.



    Das habe ich nicht ganz verstanden. Einerseits werden die Bewohner der Salzzacken unterdrückt und gezwungen Salz zu gewinnen. Andererseits erwähnt Kort, dass sie nicht gehen wollen.
    Wenn die Bewohner gehen könnten und nicht direkte Sklaven sind, müssten sie doch auch kein Salz liefern? In welcher Weise sind sie denn von der Grafschaft abhängig? Können sie Nahrung oder was sonst benötigt wird, denn nirgends anders bekommen?


    Sie sind besiegt und werden unterdrückt, aber sie wollen das Gebiet, also ihre Heimat, nicht aufgeben. So habe ich das verstanden.


  • Ich wundere mich immer wieder wie wenig hier dem beigemessen wird, was ein Ziel ist, eine Vision, eine Verantwortung für andere. Es gibt sicher wenige, die sich so für eine Sache einsetzen wie Eivora für den Klingenrausch, das Vermächtnis ihres Vaters. Sie ist eine der wenigen, die entgegen dem Peterprinzip, einen Posten ablehnen würde, wenn sie dafür ungeeignet ist und der klingenrausch damit ein Problem hätte. Ich kann so was nur bewundern.


    Es ist eine Sache ein Ziel oder eine Vision zu folgen, aber dennoch spielt es doch eine Rolle, wie dieses Ziel erreicht wird. Bei Eivora habe ich den Eindruck, dass sie bereit ist jeden Preis zu bezahlen...ungesehen.
    Und es spielt auch eine Rolle, ob jedes Vermächtnis weitergeführt werden muss oder sollte. Manchmal sind die Vermächtnisse der Eltern einfach zu groß für ihre Kinder oder werden ihnen aufgedrückt und aus falschem Pflichtgefühl wird so mancher davon erdrückt.


    Meiner Meinung nach würde Eivora nicht jeden Posten ablehnen, wenn sie dafür ungeignet ist. Wenn sie es nicht bald schafft sich zu etablieren, ist sie in meinen Augen ungeeignet.
    Denn es kann nicht gut für den Klingenrausch sein, wenn ein Kampfherr ständig um Akzeptanz ringen muss oder sich sich den Respekt der Mannschaft einfach nicht sichern kann.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Es ist eine Sache ein Ziel oder eine Vision zu folgen, aber dennoch spielt es doch eine Rolle, wie dieses Ziel erreicht wird. Bei Eivora habe ich den Eindruck, dass sie bereit ist jeden Preis zu bezahlen...ungesehen.


    Ja, das war es auch, was mich gestört hat. Eivora weiß zwar, dass sie Fiafila als Avatar nicht mehr einschätzen und so vertrauen kann wie früher, aber sie gibt das Versprechen trotzdem. Und ein Risiko ignorieren, von dem man zumindest weiß, dass es vorhanden ist, ist nichts anderes als Leichtsinn.
    Und jemand, der eine Vision verfolgt, ohne Realitätsbezug, den mag man zwar für seine Idee bewundern, aber dann darf man ihm anschließend auch beim Scheitern zusehen. Denn jemand, der nicht auf Hindernisse vorbereitet ist und Risiken in Bezug auf das Erreichen seiner Vision einschätzen kann, ist ein Träumer, der letzten Endes irgendwann scheitern muss. Ist leider so. :-\

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Ebenso bin ich dafür, dass sich Liebende immer Kriegen sollten, egal, ob es abwegig ist oder unlogisch…


    Lese ich da Hoffnung auch für Yra und Kort heraus? :blume:



    Aber, wem bringt es denn etwas, wenn Kort auf Wallfahrt geht. Die Geistlichen und Priester wissen, dass er es nicht auf „ehrliche und aufrichtige“ Weise macht und dem Volk kann man ja erzählen was man möchte. Da könnte man auch einfach behaupten, dass Kort auf Wallfahrt war, wenn es Ihnen wichtig sein sollte?


    Na ja, auf die Weise, wie es geschieht, sehen ihn ja schon eine Menge Leute, es ist ein öffentliches Ereignis. Wenn seine Gegner das anfechten wollen, liegt die "Beweislast", dass etwas bei seiner Pilgerreise nicht koscher war, bei ihnen. Und das beweisen zu können, wird schwerfallen. Wenn sie aber jetzt sagen: "Die Pilgerreise ist ohnehin irrelevant", stehen sie auch dumm da - wie jemand, der immer neue und neue Forderungen stellt, mithin im Spiel die Regeln ändert, weil er verliert. Dann sind sie plötzlich die Opportunisten und die Unzuverlässigen, und die Leute wenden sich von ihnen ab.
    Wahrscheinlich haben diejenigen, die auf die Pilgerreise gedrängt haben, einen unzulässigen Analogschluss vorgenommen. Sie dachten, es wäre für einen Dämonenpaktierer ebenso undenkbar, eine Pilgerreise zu den Tempeln der Götter zu machen, wie umgekehrt ein frommer Mann niemals freiwillig den Pfad der Sünde beschreiten würde. Aber Dämonenpaktierer kennen diese Form der Loyalität nicht - die Heuchelei ist für sie nicht verwerflich.



    Sie sind besiegt und werden unterdrückt, aber sie wollen das Gebiet, also ihre Heimat, nicht aufgeben. So habe ich das verstanden.


    Ja, das ist in so ziemlich jedem besetzten Land so. Klar, es gibt immer welche, die fliehen, aber die Mehrzahl der Bewohner hängt an ihrer Heimat und will nicht in der Fremde leben (solange man nicht komplett abgeschlachtet wird).



    Ja, das war es auch, was mich gestört hat. Eivora weiß zwar, dass sie Fiafila als Avatar nicht mehr einschätzen und so vertrauen kann wie früher, aber sie gibt das Versprechen trotzdem. Und ein Risiko ignorieren, von dem man zumindest weiß, dass es vorhanden ist, ist nichts anderes als Leichtsinn.


    Da ist was dran.
    Würdet Ihr das auch so beurteilen, wenn es nicht um den Erhalt der Legion ginge, sondern um das Leben eines geliebten Menschen? - In gewisser Weise ist der Klingenrausch alles, was Eivora hat. Er ist ihr Leben, ohne ihn ist sie ... ja, was?

  • Würdet Ihr das auch so beurteilen, wenn es nicht um den Erhalt der Legion ginge, sondern um das Leben eines geliebten Menschen? - In gewisser Weise ist der Klingenrausch alles, was Eivora hat. Er ist ihr Leben, ohne ihn ist sie ... ja, was?


    Außerdem ist sie bereit vor allem selbst den Preis zu bezahlen!