02: Seite 58 - Seite 114 (Kap. 3 - einschl. Kap. 5)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 58 bis Seite 114 (Kapitel 3 "Erneuerung" - einschl. Kapitel 5 "Abkommen") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Weil ich ein gaaaanz vergesslicher Mensch bin, schreibe ich immer lieber etwas pro Kapitel....


    Kapitel 3
    Die Erneuerung des Eides ist ein wenig unspektakulärer als gehofft. Irgendwie war es so zu erwarten. Jene, die nicht schwören suchen die Werber der anderen Legionen auf. Interessant ist, dass sie es vor den Augen ihrer alten Kameraden zu tun haben. Wieder kommt sehr schön heraus, dass Ehre einem Söldner nicht taugt, sondern nur das Gold.
    Interessant ist für mich die Abwesenheit der Blutkrähen, da frage ich mich, ob der Klingenrausch es anders herum ebenso getan hätte. Das erste Training von Fiafila und Gonter. Ein tolles Zitat: "Die Rüstung eines echten Kriegers besteht aus geronnenem Blut, das er in zahllosen Übungsstunden vergossen hat." Sehr stimmungsvoll.
    Fiafila jammert mir ein wenig arg viel. So krass sie wirkt, wenn sie jemanden quält (wenn auch unter Einfluß von Ignuto), so naiv und unmotiviert wirkt sie, als sie ihre Rüstung abnimmt.
    Zuletzt kommen neue Aspekte von den Tod von Zigun angeht. Ich hab nie darüber nachgedacht, halte die Idee von Lastor aber durchaus für schlüssig. Einzig frage ich mich, warum man gerade das Sturmbanner derart angehen sollte aus den eigenen Reihen. Sie sind das Herz, tun die wichtigste Arbeit und am Ende siegt die Legion. Aber gut, dass der Leser nochmals auf diese offenen Fragen gestoßen wird.

  • Was ein Leseabschnitt. Unglaublich viel Input, den es erst mal zu sortieren gilt.


    Die Szene in der Eivora und Lostor klettern und sich ein Wortgefecht liefern, fand ich sehr gelungen. Wieder wird Eivoras schwerer Stand mehr als deutlich. Lostor nimmt kein Blatt vor den Mund und verweigert Eivora jeglichen Respekt. Er demütigt sie und stellt sie bloß. Eine schwierige Lage für Eivora, die sich trotzdem im Griff hat, wofür ihr meine Bewunderung gewiss ist, denn ich hätte diesem unverschämten Untergebenen sicher eins hinter seine Löffel gegeben. So sollte Eivora nicht mit sich umspringen lassen und dennoch, viel hat sie nicht entgegenzusetzen. Es wird sicherlich bald zu einer Szene kommen, in der Eivora unmissverständlich ihre Position klar machen wird, in dem sie zu drastischen Mitteln greifen wird! Noch denkt sie, sie kommt ohne solch ein Durchgreifen aus, aber ich bin mir sicher, der Tag wird kommen, an dem sie mit aller Härte durchgreifen muss, will sie nicht alles verlieren!


    Ansonsten erfahren wir jede Menge Informationen und einige Puzzleteile fügen sich zusammen. Prinz Gonter soll zurückgeholt werden. So ahnte ich bei dem Überfall der Blutkrähen schon, dass es sich um eine Art Entführung Gonters handeln sollte. Dies bestätigt sich in diesem Abschnitt.


    Besonders beeindruckend der Showdown der Avatare vor der gewaltigen Kulisse des Wassers. Fiafila-Ignutos hämisches, machtdurchtränktes Lachen hallt noch in meinen Ohren. Das war eine sehr sehr geile Szene! ;D Tja, dachte Wilania-Pressito doch sie sei der Anfängerin haushoch überlegen, so bezahlt sie jetzt mit ihrem erbärmlichen Leben damit. Eine Glanzleistung Fiafila-Ignutos.....es zeigt was ich mir gedacht habe: Sie wird mächtiger und gefährlicher sein, als jeder andere Avatar. Und es zeigen sich weitere Aspekte dieses "Dreamteams" Fiafila-Ignuto: Bei der Wundversorgung Eivoras ist es Fiafila, die die Oberhand behält und Ignuto wie ein Werkzeug einsetzt und zu nutzen weiß, in dem sie seine Sinne nutzt und perfekt einsetzt, um das Gift aufzuspüren und die Wunde perfekt auszubrennen! Es zeigt die Stärke unserer alten Fiafila, die ihrem Homunkulus also nicht auf Gedeih und Verderb ausgetzt ist, nein sie weiß ihn zu nutzen und wenn sie weiter so geschickt agiert, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten. Sehr vielversprechend und spannend, was uns da wohl noch erwartet? :D


    Gonter äußert sich über die Beziehung mit Eivora seinem alten Leibwächter gegenüber, doch ich kaufe ihm das nicht ab. Er ist sich angeblich unsicher, ob sie zusammenbleiben usw. Ich denke er will nicht doof dastehen vor einem alten Freund (welcher Mann gibt gerne zu, dass er unter der Fuchtel seiner Alten steht :totlach: ? Oder ihr sexuell völlig ergeben ist? :unschuldig: ) Von daher nehme ich seine Aussagen vorerst mal nicht so ernst!


    Eivora steht wohl ein grausiges Schicksal bevor, wenn man davon ausgeht, wofür sie herhalten soll mit ihrem Blut. Ob Fiafila-Ignuto das wirklich durchzieht? Ich glaube es nämlich nicht. Oder vielmehr hoffe ich es....die beiden Frauen verbindet etwas, ich hoffe sie können es erhalten. Doch das bleibt abzuwarten und ist noch völlig ungewiss.


    Wir erfahren viele viele Details in diesem Abschnitt und einige muss ich noch etwas sortieren. Es bleibt spannend und man weiß nicht, wie viel man den Figuren zutrauen kann und soll, was die Neugier frisch hält. Vorstellen kann man sich vieles....mal sehen, wie es kommt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Was ein Leseabschnitt. Unglaublich viel Input, den es erst mal zu sortieren gilt.


    Ohja und ich hab noch Kapitel 5 vor mir^^



    Die Szene in der Eivora und Lostor klettern und sich ein Wortgefecht liefern, fand ich sehr gelungen. Wieder wird Eivoras schwerer Stand mehr als deutlich. Lostor nimmt kein Blatt vor den Mund und verweigert Eivora jeglichen Respekt. Er demütigt sie und stellt sie bloß. Eine schwierige Lage für Eivora, die sich trotzdem im Griff hat, wofür ihr meine Bewunderung gewiss ist, denn ich hätte diesem unverschämten Untergebenen sicher eins hinter seine Löffel gegeben. So sollte Eivora nicht mit sich umspringen lassen und dennoch, viel hat sie nicht entgegenzusetzen. Es wird sicherlich bald zu einer Szene kommen, in der Eivora unmissverständlich ihre Position klar machen wird, in dem sie zu drastischen Mitteln greifen wird! Noch denkt sie, sie kommt ohne solch ein Durchgreifen aus, aber ich bin mir sicher, der Tag wird kommen, an dem sie mit aller Härte durchgreifen muss, will sie nicht alles verlieren!


    Besonders ihre Erkenntnis finde ich sehr prägnant. Sie müsste ein Teil ihrer Einheit werden!



    Besonders beeindruckend der Showdown der Avatare vor der gewaltigen Kulisse des Wassers. Fiafila-Ignutos hämisches, machtdurchtränktes Lachen hallt noch in meinen Ohren. Das war eine sehr sehr geile Szene! ;D Tja, dachte Wilania-Pressito doch sie sei der Anfängerin haushoch überlegen, so bezahlt sie jetzt mit ihrem erbärmlichen Leben damit. Eine Glanzleistung Fiafila-Ignutos.....es zeigt was ich mir gedacht habe: Sie wird mächtiger und gefährlicher sein, als jeder andere Avatar.


    Absolut. So ganz komme ich aber nicht hinter ihre Beweggründe...



    Eivora steht wohl ein grausiges Schicksal bevor, wenn man davon ausgeht, wofür sie herhalten soll mit ihrem Blut. Ob Fiafila-Ignuto das wirklich durchzieht? Ich glaube es nämlich nicht. Oder vielmehr hoffe ich es....die beiden Frauen verbindet etwas, ich hoffe sie können es erhalten. Doch das bleibt abzuwarten und ist noch völlig ungewiss.


    Hm. Ich wäre nicht überrascht, wenn es durchgezogen würde, aber das wäre schon echt heftig.

  • Ich weiß nicht warum, aber ich mag Nirto. Er ist hart aber fair und hat nur die besten Absichten für seine Einheit. Ich finde es nur gerecht, dass er Prinz Gonter nicht gleich selbstverständlich empfängt und auch dieser sich erst beweisen muss. Natürlich ist er ein geübter Kämpfer, aber hat keine Erfahrung in der Schlacht.
    Genauso wenig wie Fiafila-Ignuto. Ihr fehlt es völlig an Kampferfahrung. Sie könnte jetzt eine Schwachstelle des Klingenrausches sein, da sie ja auch als Avatar keine Erfahrung besitzt. Aus Sicht der Kampfeinheit fehlt Chastro-Ignuto sehr. Er hinterlässt eine Lücke, die nicht so schnell gestopft werden kann. Ich glaube nicht, dass ich das einmal sagen würde. ;D


    Warum sucht sich der Klingenrausch eigentlich keinen erfahreneren Nachfolger? Jemanden der die Geister beschwören kann und Kampferfahrung hat? Wilania-Pressito wäre ja so jemand. Meiner Meinung nach ist Fiafila-Ignuto (noch) nicht qualifiziert genug. Aber vielleicht sind Avatare in Rorgator nicht so übermäßig vorhanden!?


    Schade ist, dass. so viele Söldner versuchen den Klingenrausch zu verlassen. Anscheinend glauben sie nicht an dessen Zukunft. Das ist schlecht, denn wer nicht an eine Sache glaubt, der kämpft auch nicht so gut dafür. Ich hoffe, dass das später nicht zum Problem wird.
    Ich bin auch schon auf das erste Treffen mit den anderen Kampfherren gespannt. Ich bin mir nicht so sicher, ob sie die demokratische Führung so beibehalten möchten. In meinen Augen ist das auch kein guter Führungsstil für eine Söldnertruppe oder eine Armee im Allgemeinen. Es gibt zwar Berater, aber den Befehl letztendlich gibt nur Einer oder Eine. Und mit diesem steht und fällt dann alles.


    Das Gespräch am Bergfried zwischen Eivora und Lostor fand ich amüsant und erfrischend ehrlich. Der Rottmeister sagt ihr unverblümt, was er von ihr hält. Das finde ich tausendmal besser, als jemandem ins Gesicht zu lügen und einem dann in den Rücken zu fallen.
    Natürlich möchte Eivora das nicht hören, aber sie sieht auch ein, dass der Rottmeister recht hat. Sie ist in gewissem Maße auch nur Bannerführer, da ihr Vater der mächtige Kester war. Ich meine, wer würde jemanden in der Firma haben wollen, der nur über Beziehung hereinkam, aber nicht durch Kompetenz.
    Jeder würde erstmal Beweise für die Rechtmäßigkeit der Stellung fordern. Ich wünsche Eivora sehr, dass sie die richtigen Entscheidungen trifft und am Ende besser da steht als bei der Belagerung Ygodas.


    Wilania-Pressito schlägt vor den Schwertfeuertisch mit Kesters Klinge und Eivoras Blut zu erweitern. Das würde vermutlich auch einigen Leuten im Klingenrausch ganz gut gefallen. Ich hingegen bin der Meinung, dass das jetzt nicht unbedingt sein müsste. ;D


    Eivora trifft sich inzwischen mit dem Blutkrähen-Kampfherren Kort, der Graf werden will und auf einer Läuterungsreise Geleitschutz benötigt. Da er die Blutkrähen mit seinem Weggang verärgern könnte, möchte er lieber den Klingenrausch als Bodyguards. Ebenfalls soll der Klingenrausch auf einen neuen Kontrakt zugunsten der Blutkrähen verzichten und Eivora bekommt im Gegenzug Informationen zu den Hintermännern, die für Ziguns Ableben verantwortlich sind. Das würde auch langsam mal Zeit. ;) Da warte ich schon ewig drauf.


    Fiafila-Ignuto tötet Wilania-Pressito. Das war erstmal ein Schock. Es wird uns der ganze teuflische Plan offenbar. Und am Ende tötet Fifafila-Ignuto ihren ersten Menschen und genießt es so viel „Macht“ zu haben. Ich glaube damit ist sie dem Guten endgültig verloren gegangen.
    Sie stellt sich auch etwas doof dabei an, auch wenn Nirto ihr eigentlich gezeigt hatte, wie es geht. Vermutlich braucht sie noch etwas Übung, die sie wahrscheinlich im Laufe des Romans noch bekommen wird.


    Eine interessante war das Ausbrennen von Eivoras Wunde. Es war schön, wie Fiafila-Ignuto kontrolliert hat und ihm mit seiner Zerstörung die Heilung schmackhaft gemacht hat ;D
    Aber ich denke trotzdem, dass ihr irgendwie nicht mehr zu trauen ist.


    Kort ist für mich eine interessante Persönlichkeit. Sehr pragmatisch, geradlinig. Das gefällt mir


    Und ich hatte ja schon befürchtet, dass König Harlef seinen Sohn Gonter abgeschrieben hätte. Aber nichts da. Er besteht auf seinen Erben und es ist ihm gleich mit welchen Mitteln er ihn zurückbekommt. Da stört es ihn auch nicht Söldner auf seinen Sohn anzusetzen oder den
    Rat von Eisen und Gold zu bestechen, damit der Klingenrausch erstmal in der Kaserne bleibt. Das wird noch ganz schön Ärger geben. Und der arme Kistur steht zwischen den Fronten.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Die Erneuerung des Eides ist ein wenig unspektakulärer als gehofft. Irgendwie war es so zu erwarten. Jene, die nicht schwören suchen die Werber der anderen Legionen auf.


    Ja, da hatte ich auch etwas mehr erwartet. Es wirkte etwas beiläufig.



    Fiafila jammert mir ein wenig arg viel. So krass sie wirkt, wenn sie jemanden quält (wenn auch unter Einfluß von Ignuto), so naiv und unmotiviert wirkt sie, als sie ihre Rüstung abnimmt.


    Da stimme ich zu. Auf das Gejammere stehe ich auch nicht so. Aber ich kann es in diesem Fall nachvollziehen.




    Lostor nimmt kein Blatt vor den Mund und verweigert Eivora jeglichen Respekt. Er demütigt sie und stellt sie bloß. Eine schwierige Lage für Eivora, die sich trotzdem im Griff hat, wofür ihr meine Bewunderung gewiss ist, denn ich hätte diesem unverschämten Untergebenen sicher eins hinter seine Löffel gegeben. So sollte Eivora nicht mit sich umspringen lassen und dennoch, viel hat sie nicht entgegenzusetzen.


    Ich habe es nicht als Demütigung empfunden und auch nicht als Bloßstellung. Es war schließlich niemand anwesend, vor dem sie bloß gestellt worden wäre.
    Allerdings gebe ich dir recht, dass sie nicht so mit sich umspringen lassen sollte. Diese Respektlosigkeit ist eigentlich schon krass, aber er tut es, wie vorher schon erwähnt, offen und ehrlich.



    Besonders beeindruckend der Showdown der Avatare vor der gewaltigen Kulisse des Wassers. Fiafila-Ignutos hämisches, machtdurchtränktes Lachen hallt noch in meinen Ohren. Das war eine sehr sehr geile Szene! ;D Tja, dachte Wilania-Pressito doch sie sei der Anfängerin haushoch überlegen, so bezahlt sie jetzt mit ihrem erbärmlichen Leben damit. Eine Glanzleistung Fiafila-Ignutos.....es zeigt was ich mir gedacht habe: Sie wird mächtiger und gefährlicher sein, als jeder andere Avatar.


    Die Szene an sich war sehr spannend und wirklich gelungen, da möchte ich mich gerne deiner Meinung anschließen.


    ABER ich empfinde das ehrlich gesagt nicht als Glanzleistung. Es war hinterhältig, gemein und heimtückisch. Fiafila verliert sich selbst. Ich trauere Wilania-Pressito sicher nicht nach, aber eine Spur Mitleid erhält sie dann doch von mir, auch wenn sie selbst bestimmt nichts Gutes geplant hatte.
    Man sieht zwar, dass Fiafila-Ignuto keine Erfahrung hat, wie man einen Hinterhalt stellt, aber allein die Tatsache, dass sie es tut hat mich sehr überrascht.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Besonders beeindruckend der Showdown der Avatare vor der gewaltigen Kulisse des Wassers. Fiafila-Ignutos hämisches, machtdurchtränktes Lachen hallt noch in meinen Ohren. Das war eine sehr sehr geile Szene! ;D Tja, dachte Wilania-Pressito doch sie sei der Anfängerin haushoch überlegen, so bezahlt sie jetzt mit ihrem erbärmlichen Leben damit. Eine Glanzleistung Fiafila-Ignutos.....es zeigt was ich mir gedacht habe: Sie wird mächtiger und gefährlicher sein, als jeder andere Avatar.


    Die Szene an sich war sehr spannend und wirklich gelungen, da möchte ich mich gerne deiner Meinung anschließen.


    ABER ich empfinde das ehrlich gesagt nicht als Glanzleistung. Es war hinterhältig, gemein und heimtückisch. Fiafila verliert sich selbst. Ich trauere Wilania-Pressito sicher nicht nach, aber eine Spur Mitleid erhält sie dann doch von mir, auch wenn sie selbst bestimmt nichts Gutes geplant hatte.
    Man sieht zwar, dass Fiafila-Ignuto keine Erfahrung hat, wie man einen Hinterhalt stellt, aber allein die Tatsache, dass sie es tut hat mich sehr überrascht.
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    Tonlos : Also ich möchte nochmal darauf eingehen, warum ich es als eine Glanzleistung Fiafila-Ignutos halte. Sie war dem Avatar Wilania-Pressito eigentlich unterlegen, immerhin war Wilania-Pressito die viel erfahrenere Avatarin von beiden und Fiafila-Ignuto "nur" eine klägliche Anfängerin! Doch Fiafila-Ignuto hat die Gier Wilania-Pressitos geschickt ausgenutzt. Die Avatarin, die immer auf der Suche danach war an irgendwelche Informationen heranzukommen. Fiafila-Ignuto hat hier schon früh Gefahr gewittert und das zurecht. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass Fiafila NICHT sich selbst verliert, immerhin stellt sie das unter Beweis bei der Wundversorgung Eivoras. Fiafila behält hier innerhalb des Gespanns die Oberhand und noch viel mehr: Geschickt nutzt sie die Fähigkeiten des Homunkulus und kommt so zu einem perfekteren Ergebnis, als es ihr "nur" als Fiafila möglich gewesen wäre. Fiafila ist sich durchaus bewusst, denke ich, was der Homunkulus mit ihr anstellen kann, doch sie findet einen Weg sich mit ihrem Schicksal als Avatar zu arrangieren. Bis jetzt scheint ihr das zu gelingen. Ob es zu jeder Zeit so bleiben wird, weiß ich nicht. ES wird auch Momente geben an denen Fiafila an ihre Grenzen kommt und Ignuto die Oberhand gewinnt, doch ich denke am Ende wird ihr was völlig Neues gelingen, in dem sie ein eingespieltes Team werden und eines Tages wird die Ignuto wieder los, darauf baue ich.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Jetzt geht's aber los. die Luft brennt an allen Ecken.


    Der Überfall durch die Blutkrähen sollte eine Entführung werden? Nein, damit hätte ich nie gerechnet. Wurde Gonter dort irgendwie geschont? Oder hätten sie auch seine Leiche bringen können? Bei dem Vater wäre das ja kein Wunder. Ich denke für ihn ist es eine Sache des Stolzes nicht der Sohnesliebe. Gonter also in einer schwierigen Situation, er wird gegen seine eigenen Leute stehen, wenn er sein Leben als Söldner weiterführen will.


    Nun Eivora steht ihm in nichts nach mit der Situation. sie hat einen so schwierigen Stand und nun auch noch der neue Vertrag. Was, wenn das auch eine Falle ist. Sie muss ein hohes Risiko eingehen. Ich habe Bauchgrimmen dabei.


    Eivora gefällt mir schon gut, ich habe keine Idee wie sie anders handeln könnte. Das Gespräch mit Lostor hat mir gut gefallen. Sie hat sicher das Potenzial zu einer guten Heerführerin, aber leider hat sie so viele Vorurteile zu beseitigen. Ein guter Heerführer muss nicht der beste Kämpfer sein, er braucht andere Qualitäten, so zum Beispiel wenn man sie Wahrheit hören will, sie auch zu vertragen. Seine Wut zügeln zu können und sich nicht provozieren zu lassen, wichtige Entscheidungen zu treffen und Risiken einzugehen, Verantwortung zu übernehmen. Alles das macht sie. Schade, dass so wenige einsehen.


    Was die Verschwörungstheorie betrifft, die Lostor da entwickelt, so hoffe ich, dass sie nicht stimmt. Es wäre einfach zu umfassend und vermutlich nicht wirklich zu händeln. eivora würde dann sehr allein dastehen.


    Die Neueinschwörung. Ich hatte nicht so viel mehr erwartet. Was mich allerdings erstaunt hat, dass die, die versuchen woanders anzuheuern dann wieder aufgenommen werden. Selbst bei Söldnern hätte ich nicht gedacht, dass das so einfach ist.


    Die Blutkrähen scheinen wirklich ein respektabler Gegner zu sein. Wenn es allerdings so weiter geht, dass Leute wie Lostor Eivora nicht gehorchen und ihr nichts zutrauen, dann brauchen sie bald keine Gegner mehr. Diese dumme Racheaktion, warum will Lostor die, wirklich nur der Ehre wegen? Sie ist zurzeit wirklich nicht das was gebraucht wird, wenn es sowieso schon zu wenig Leute sind.


    Fiafila-Ignuto, spannend ihre Stärke, auch beim Üben. sicher ist es für sie völlig neu so hart gefordert zu werden, aber sie macht weiter. Ich habe in der Übungshalle alle Achtung vor ihr gehabt. Ich weiß nicht wieviel Schmerzen ich aushalten würde bei Übungen. Ich weiß es ja noch nicht mal im Ernstfall. Solche Übungsszenen hätte ich gern mehr. Mir gefällt immer, welche Methoden sich die Trainer so ausdenken. Niro ist hart, aber das ist wirklich das beste Training. Toll auch, dass er sieht, wie er Fiafila am besten helfen kann, sich zu verteidigen.


    Dann die Mordszene, Ich kann nicht sagen, dass ich sie toll fand, schon gar nicht geil. Fiafila wird hier weitre in die dunkle Macht gezogen. Das wäre nicht das Störendste. Mich ärgert, dass sie sich hier wieder so wie ein kleines Mädchen verhält. sie hat einen Plan ausgeheckt und sie weiß was sie will und dann immer wieder dieses weinerliche - ich schaff das nicht. Statt sich zu konzentrieren auf das was sie gelernt hat und nicht warten bis es ihr hinterher einfällt. 'Ich konnte schon verstehen, warum sie das tun muss. In dieser Gesellschaft geht es nur darum am Leben zu bleiben und das geht nur, wenn der Rücken frei ist. Diese Avatar war eine Intrigantin, die zu gegebener Zeit selber zugeschlagen hätte.


    Super toll dagegen fand ich die Szene mit der Säuberung der Wunde.


    Nicht verstanden habe ich die Szene im Tempel.


    angst habe ich, dass Fiafila-Ignuto Eivora opfern wird.


  • Was ein Leseabschnitt. Unglaublich viel Input, den es erst mal zu sortieren gilt.


    Die Szene in der Eivora und Lostor klettern und sich ein Wortgefecht liefern, fand ich sehr gelungen. Wieder wird Eivoras schwerer Stand mehr als deutlich. Lostor nimmt kein Blatt vor den Mund und verweigert Eivora jeglichen Respekt. Er demütigt sie und stellt sie bloß. Eine schwierige Lage für Eivora, die sich trotzdem im Griff hat, wofür ihr meine Bewunderung gewiss ist, denn ich hätte diesem unverschämten Untergebenen sicher eins hinter seine Löffel gegeben. So sollte Eivora nicht mit sich umspringen lassen


    Wenn ich jemandem sage, dass ich seine ehrliche Meinung wissen will, dann kann ich ihn dafür nicht bestrafen, sonst werde ich nie wieder von jemandem eine ehrliche Meinung erhalten.


    und dennoch, viel hat sie nicht entgegenzusetzen. Es wird sicherlich bald zu einer Szene kommen, in der Eivora unmissverständlich ihre Position klar machen wird, in dem sie zu drastischen Mitteln greifen wird! Noch denkt sie, sie kommt ohne solch ein Durchgreifen aus, aber ich bin mir sicher, der Tag wird kommen, an dem sie mit aller Härte durchgreifen muss, will sie nicht alles verlieren!


    allerdings ist die Frage wie sie durchgreifen will. In einem Duell würde sie unterliegen und eine Strafe kann sie vermutlich nicht allein einfordern, da sie ja ein demokratisches Gremium hat. Außerdem hat er vermutlich viele Anhänger, die sie damit nur zu Gegnern machen würde. Ihre Überlegungen sind schon richtig. Aber sicher muss sie sich den Respekt verdienen und das macht man nicht mit Strafen.

    Wundversorgung Eivoras ist es Fiafila, die die Oberhand behält und Ignuto wie ein Werkzeug einsetzt und zu nutzen weiß, in dem sie seine Sinne nutzt und perfekt einsetzt, um das Gift aufzuspüren und die Wunde perfekt auszubrennen! Es zeigt die Stärke unserer alten Fiafila, die ihrem Homunkulus also nicht auf Gedeih und Verderb ausgetzt ist, nein sie weiß ihn zu nutzen und wenn sie weiter so geschickt agiert, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten. Sehr vielversprechend und spannend, was uns da wohl noch erwartet? :D


    solche Möglichkeiten wünsche ich mir kehr. Morden und quälen konnten schon andere.



    Gonter äußert sich über die Beziehung mit Eivora seinem alten Leibwächter gegenüber, doch ich kaufe ihm das nicht ab. Er ist sich angeblich unsicher, ob sie zusammenbleiben usw. Ich denke er will nicht doof dastehen vor einem alten Freund (welcher Mann gibt gerne zu, dass er unter der Fuchtel seiner Alten steht :totlach: ? Oder ihr sexuell völlig ergeben ist? :unschuldig: ) Von daher nehme ich seine Aussagen vorerst mal nicht so ernst!


    ich schon. Es wäre schlimm, wenn Eivora der wichtigste Grund wäre, warum er bei den Söldnern ist. Ich glaube ihm. Bei dem Vater muss das Söldnerleben (zumindest so wie er es bisher erlebt hat) wirklich befreiend sein.


    Eivora steht wohl ein grausiges Schicksal bevor, wenn man davon ausgeht, wofür sie herhalten soll mit ihrem Blut. Ob Fiafila-Ignuto das wirklich durchzieht? Ich glaube es nämlich nicht. Oder vielmehr hoffe ich es....die beiden Frauen verbindet etwas, ich hoffe sie können es erhalten. Doch das bleibt abzuwarten und ist noch völlig ungewiss.


    Eivora hofft das auch, aber die Verbindung ist zu Fiafila und diese scheint es nicht so gut zu finden, wenn sie nur bei diesem Namen genannt wird.


  • ES wird auch Momente geben an denen Fiafila an ihre Grenzen kommt und Ignuto die Oberhand gewinnt, doch ich denke am Ende wird ihr was völlig Neues gelingen, in dem sie ein eingespieltes Team werden und eines Tages wird die Ignuto wieder los, darauf baue ich.


    Ich glaube da nicht dran, denn sie überlegt doch jetzt schon, was sie ohne Ignuto wäre - alle Macht würde vergehen, denn in dieser Gesellschaft ist sie nur so in der Lage Macht zu haben und diese zu vergrößern. sie wird genau so gebraucht.
    Außerdem finde ich , dass die Freude beim Töten eines Menschen (egal was er verbrochen hat) schon bedeutet, dass sie sich weit von ihrem eigentlichen Ich entfernt hat.

  • Genauso wenig wie Fiafila-Ignuto. Ihr fehlt es völlig an Kampferfahrung. Sie könnte jetzt eine Schwachstelle des Klingenrausches sein, da sie ja auch als Avatar keine Erfahrung besitzt. Aus Sicht der Kampfeinheit fehlt Chastro-Ignuto sehr. Er hinterlässt eine Lücke, die nicht so schnell gestopft werden kann. Ich glaube nicht, dass ich das einmal sagen würde. ;D


    Ich glaube, sie ist jetzt schon mächtiger als dieser es je war. Sie kann bereits Dinge intuitiv, die er nicht beherrschte. Nicht umsonst sagt Ignuto ihr, dass sie viel mächtiger ist als Wilania


    Warum sucht sich der Klingenrausch eigentlich keinen erfahreneren Nachfolger? Jemanden der die Geister beschwören kann und Kampferfahrung hat? Wilania-Pressito wäre ja so jemand. Meiner Meinung nach ist Fiafila-Ignuto (noch) nicht qualifiziert genug. Aber vielleicht sind Avatare in Rorgator nicht so übermäßig vorhanden!?
    Armer Klingenrausch mit Wilania -Pressito. Genau das, was den Klingenrausch so besonders macht, beherrscht sie ja nicht, sonst würde sie doch nicht ständig auftauchenum zu erfahren wie man das Feuer beherrscht und die Geister dazu. Außerdem wurde ja Fiafila nicht ausgesucht, sondern Ignuto hat sie als Wirt genommen und damit war sie an die Stelle seines vorigen Wirtes gelangt. sie hat in der Schlacht eigentlich auch schon gezeigt, was sie drauf hat.
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  • Ein tolles Zitat: "Die Rüstung eines echten Kriegers besteht aus geronnenem Blut, das er in zahllosen Übungsstunden vergossen hat." Sehr stimmungsvoll.


    Was mir bei diesem Buch auffällt (ich gehe noch einmal einige Passagen durch, die ich morgen bei der Lesung im Hiveworld vortragen möchte): Ich habe ungewöhnlich viele Dinge verarbeitet, die mir "im echten Leben" passiert sind. Dieser Spruch kommt von einem Karatelehrer: "Ein schwarzer Gürtel ist ein weißer Gürtel, den dein Blut im Training abgedunkelt hat."



    Einzig frage ich mich, warum man gerade das Sturmbanner derart angehen sollte aus den eigenen Reihen. Sie sind das Herz, tun die wichtigste Arbeit und am Ende siegt die Legion.


    Vielleicht ist es so, wie bei Parteien: Jede seriöse Partei will das Beste für ihr Land, aber sie will auch an die Macht. Wenn man nur den zweitbesten Kandidaten hat, unterstützt man trotzdem nicht den von der anderen Partei, sondern will selbst ran, auch wenn man weiß, dass das vielleicht ein bisschen das Land schwächt (untergehen wird es deswegen schon nicht). Und so will jeder Kampfherr gern das Sagen haben ...



    Noch denkt sie, sie kommt ohne solch ein Durchgreifen aus, aber ich bin mir sicher, der Tag wird kommen, an dem sie mit aller Härte durchgreifen muss, will sie nicht alles verlieren!


    Um einmal den Punkt von D_Stalder aufzunhemen: Denkt Ihr, Eivora würde auch zurückstecken, wenn es das Beste für das Sturmbanner und/oder die Legion wäre?



    Besonders beeindruckend der Showdown der Avatare vor der gewaltigen Kulisse des Wassers. Fiafila-Ignutos hämisches, machtdurchtränktes Lachen hallt noch in meinen Ohren. Das war eine sehr sehr geile Szene!


    :freu:



    Tja, dachte Wilania-Pressito doch sie sei der Anfängerin haushoch überlegen, so bezahlt sie jetzt mit ihrem erbärmlichen Leben damit.


    :o
    Liebes Tagebuch,
    meinen Leserinnen möchte ich lieber nicht im Dunkeln begegnen. Die sind krass gnadenlos drauf.



    Ich weiß nicht warum, aber ich mag Nirto.


    Er ist eben "der nette Killer von nebenan". ;D



    Aber vielleicht sind Avatare in Rorgator nicht so übermäßig vorhanden!?


    Das ist mit Sicherheit so. Um einen Homunkulus zu erschaffen, gibt ein Dämon einen Teil seiner Essenz. Der kehrt zwar in der Regel irgendwann zu ihm zurück (was Ignuto gern vermeiden würde ...), aber er könnte auch verloren gehen. Stellt Euch vor, ihr schneidet Euch einen Finger ab in der Hoffnung, er kehrt irgendwann gekräftigt zurück. Klar, man kann auch mit neuen Fingern ganz gut leben - aber beliebig viele Finger möchte man auch ungern auf Reisen schicken ...



    Ich bin mir nicht so sicher, ob sie die demokratische Führung so beibehalten möchten. In meinen Augen ist das auch kein guter Führungsstil für eine Söldnertruppe oder eine Armee im Allgemeinen.


    Ich glaube, es gibt auch keine Armee, die das lange durchgehalten hat. Phasenweise gab es so etwas in der Sowjet-Armee unmittelbar nach der Oktoberrevolution.



    Und am Ende tötet Fifafila-Ignuto ihren ersten Menschen und genießt es so viel „Macht“ zu haben. Ich glaube damit ist sie dem Guten endgültig verloren gegangen.


    "Endgültig" ist ein extremes Urteil ... Sagen wir: Sie hat erst einmal ihre dunkle Seite genutzt, um einen Vorteil zu erlangen. Welchen Preis sie dafür zahlt, bleibt abzuwarten.

  • Kapitel 4
    Wilania-Pressito hegt ein großes Interesse betreff des Schwertfeuers. Es dauert ein wenig, bis sie mit der Sprache herausrückt und das ist aber sehr interessant. Kester, der mächtige Kampfherr, erstreitet sich seinen Platz bei den Dämonen. Das imponiert mir. Zum einen sind die Dämonen real und nicht nur Gespinste, aber sie setzen den Kampf aus dem Diesseits, im Jenseits fort. Vielleicht waren die Dämonen einst alle mächtige Söldnerherren, die nun auch im Tode noch ihre Grausamkeit walten lassen. Eivora offen als Opfer anzubieten, um das Schwertfeuer zu verbessern und das vor Fiafila hat mich überrascht. Die beiden kennen sich nicht so lange und das ist schon eine harte Nummer.
    Als man sich später dann an der Küste trifft. Puh. Ich bin immer noch aufgewühlt, ich verstehe nicht, warum Fiafila damit bezweckt. Weder, dass sie auf den Vorschlag einging, noch, dass sie Wilania nun tötet. Ist es vielleicht der Drang Kester selbst zu sprechen? Das ganze verwirrt mich zur Zeit. Kester könnte vielleicht Ignuto schützen, vielleicht wollen die beiden sich ihm unterwerfen und seinen Schutz suchen, weil sein Aufstieg unaufhaltbar scheint.


    Dann verschlägt es Eivora in den Arm. Ein interessante Location, sehr stimmungsvoll und passend. Ich hab von dem Moment an, als ihr Kontakt von nur einem Banner sprach gedacht. Das ist die Blutkrähe und tatsächlich: Kort will das Sturmbanner für seine Walfahrt. Der Typ hat was, hat seine eigene Macke (Ich arbeite stets mit den Besten) und hat bei mir tiefen Eindruck hinterlassen. Wichtig ist eben nur, dass sein Hintern den Thron wärmt! Offen bleibt da auch noch der Tod von Zigun, angeblich durch eine Blutkrähe. Wieder wird der Tod dieses Kampfherrn genannt. Ich glaube und hoffe, dass wir im Laufe des Buches das Geheimnis lösen werden.
    Meine Lieblingsszene bis hierher! Großes Kino!


    Das Gespräch Gonter und Leibwächter beruhigt ein wenig, hat mir aber nicht wirklich viel gegeben. Nur so ein Schneefeuer-Pferd will ich haben! Tolle Idee!


    Kapitel 5


    Eivora behält es also für sich, dass sie den wahren Befehl ihres Vaters kennt. Nun gut, damit hat sie ein Druckmittel oder sie ist so naiv und hält Fiafila für eine Freundin, was ich so nicht mehr sehe, selbst wenn Fia ihr bei der Wunde hilft. Der Rest ist Formsache, wenn auch interessant ist, dass Kort verspricht Eivora alles über den Mord an Zigun zu erzählen und das Eivora sogar selbst bezahlt. Die Information hat also jetzt schon einen irren Preis. Der Kontrakt wird geschlossen und los gehts.


    Ich will BLUT, viel BLUT :D


  • Um einmal den Punkt von D_Stalder aufzunhemen: Denkt Ihr, Eivora würde auch zurückstecken, wenn es das Beste für das Sturmbanner und/oder die Legion wäre?


    Ich befürchte, dass sie zu sehr das Vermächtnis ihres Vaters sieht. Sie versucht sein Andenken in Ehren zu halten, statt ihre eigenen Wege zu gehen. Gerade glaube ich sogar, dass sie eher die Söldner verlassen würde, als die Legion zu gefährden.

  • Das war ein spannender Abschnitt, der viel Informationen brachte, dafür weniger Blut, als ich dachte. Aber das kommt bestimmt noch.


    Nirto, als der "nette Killer von Nebenan" gefällt mir irgendwie auch gut. Da weiß man wenigstens, was man hat. ;D Der Arme muss immerhin Gonter UND Fiafila-Ignutos trainieren, das ist durchaus schon als Strafe anzusehen.


    Um Wilania-Pressito tut es mir ehrlich gesagt nicht leid. Fiafila-Ignutos musste da handeln, auch wenn sie nun ein wenig mehr zur dunklen Seite gezogen wird. Aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass sie Ingutos gut im Griff hat und sogar in ihm Dinge weckt, die er von sich noch nicht kennt.


    Kester muss ein wirklicher machtvoller Kämpfer gewesen sein, wenn er jetzt schon einigen Dämonen den Krieg erklärt. Da verspreche ich mir noch spannende Szenen. Wäre schön, wenn Eivora da ein wenig mehr von ihm mitbekommen hätte (nein, ich bin immer noch kein Fan).


    Kort scheint mir ein interessanter Charakter zu sein. Aber ich glaube schon, dass er nicht alles sagt und beim dem Klüngel, den Eivora mit ihm abgeschlossen hat, bin ich noch sehr skeptisch. Wer sagt denn, dass Kort zum Schluss mit der Wahrheit rausrückt und Eivora nicht hintergeht? Aber die Szene des ersten Treffens fand ich schon sehr stimmungsvoll. Hat mir gut gefallen.


    Tatsächlich will der Vater Gonter zurück, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Und der arme Kisters steht zwischen zwei Stühlen. Nicht gerade einfach. Ich hatte kurz das Gefühl, dass er lieber zu Gonter halten würde.


    Zitat

    :o
    Liebes Tagebuch,
    meinen Leserinnen möchte ich lieber nicht im Dunkeln begegnen. Die sind krass gnadenlos drauf.


    Ich glaube, da ist der "Evil Author from Hell" nicht ganz unschuldig daran.




    Ich glaube, sie ist jetzt schon mächtiger als dieser es je war. Sie kann bereits Dinge intuitiv, die er nicht beherrschte. Nicht umsonst sagt Ignuto ihr, dass sie viel mächtiger ist als Wilania


    Das denke ich allerdings auch und ich befürchte, dass es bald auch die anderen Avatare bemerken. Das könnte durchaus Neid hervorrufen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Was mir bei diesem Buch auffällt (ich gehe noch einmal einige Passagen durch, die ich morgen bei der Lesung im Hiveworld vortragen möchte): Ich habe ungewöhnlich viele Dinge verarbeitet, die mir "im echten Leben" passiert sind. Dieser Spruch kommt von einem Karatelehrer: "Ein schwarzer Gürtel ist ein weißer Gürtel, den dein Blut im Training abgedunkelt hat."


    Da fällt mir auch folgendes Zitat dazu passend ein:
    "Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 mal geübt hat." (Bruce Lee)

  • Hach, ich hatte also doch recht, dass der Angriff der Blutkrähen am Wehrhof Gonters Gefangennahme galt. Nun also sein Abschied von Kistur. Irgendwie habe ich dabei die ganze Zeit den Eindruck, dass er nach und nach seine Verbindungen zu seinem alten Leben kappt. Erst sein Eid und seine dreijährige Verpflichtung beim Klingenrausch und nun verliert er einen alten Freund.


    Gonters und Fiafila als Kampfgefährten, hüstel. :totlach: Das habe ich nicht kommen gesehen, ungleichere Schüler hätte der arme Nirto - ja, irgendwie tut er mir leid, er mag beide nicht und dann wird Fiafila ihm aufgedrungen und Gonter drängt sich ihm selbst auf - kaum bekommen können. Ich hatte mich einen Moment lang gewundert, dass Fiafila-Ignuto alles neu lernen muss, was Chastro-Ignuto bereits konnte, doch dann wird ja erklärt, dass Fiafila Barrieren gegen den Homunkulus errichtet hatte, die sie beim Mord an Wilania-Presito senkt. Ob sich das irgendwann rächen wird?


    Ich muss gestehen, es überrascht mich, wie einträchtig Fiafila und Ignuto zusammenarbeiten. Erst Mord - das hat mich dann doch schockiert, das sie ihre Lehrerin so schnell aus dem Verkehr zieht :o -, dann Heilung - und alles, um Kesters Gunst zu erringen, der bei den Dämonen aufsteigt. Der Zweck heiligt anscheinend die Mittel. Dass Kester jedoch keinerlei Grund hat, ihr seine Gunst zu schenken, nachdem sie seinen letzten Befehl mutwillig geändert hat, scheint Fiafila bequemerweise zu vergessen. Ich bin schon echt gespannt, wann es zur Konfrontation zwischen Kester und der Avatar kommt - und ob die beiden ihm dann so nützlich sein können, wie sie anscheinend denken. >:D (Ich finde übrigens, dass dieser Smiley einfach perfekt zu dieser Leserunde passt. ;) )


    Als Kort Eivora ein Angebot macht, musste ich grinsen. Unsere lieben Söldner lachten erst über die Wallfahrt und nun sollen sie Kort begleiten und beschützen. Tja, Schadenfreude rächt sich eben. 8)


    Ich bin schon gespannt, wann es endlich losgeht. Das war wieder ein sehr spannender und abwechslungsreicher Leseabschnitt, den ich nur zum Teil so erwartet habe.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Sorry, ich bin bislang noch kein Kort-Fan, Dominique. :trost:


    Er ist pragmatisch, berechnend und versucht aus der Situation, dass er die Blutkrähen jetzt gegen sich aufgebracht hat, noch einen persönlichen Vorteil zu schlagen. Man merkt, dass er ein erfahrener Kampfherr ist. Aber das ist keine Überraschung. Daher hat er mir bislang nicht so imponiert. Vielleicht kommt das ja in einem späteren Abschnitt noch. :lesen:

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"