02: Seite 58 - Seite 114 (Kap. 3 - einschl. Kap. 5)

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  • Ich habe es nicht als Demütigung empfunden und auch nicht als Bloßstellung. Es war schließlich niemand anwesend, vor dem sie bloß gestellt worden wäre.


    Das stimmt, er schickt sogar seine beiden "Kletterpartner" zurück.



    Es war hinterhältig, gemein und heimtückisch.


    ... mit einem Wort: clever. ;D



    Fiafila-Ignuto hat hier schon früh Gefahr gewittert und das zurecht.



    'Ich konnte schon verstehen, warum sie das tun muss. In dieser Gesellschaft geht es nur darum am Leben zu bleiben und das geht nur, wenn der Rücken frei ist.



    Als man sich später dann an der Küste trifft. Puh. Ich bin immer noch aufgewühlt, ich verstehe nicht, warum Fiafila damit bezweckt.



    Um Wilania-Pressito tut es mir ehrlich gesagt nicht leid. Fiafila-Ignutos musste da handeln, auch wenn sie nun ein wenig mehr zur dunklen Seite gezogen wird.


    Interessant: Für einige von Euch scheint das Motiv auf der Hand zu liegen, für andere nicht.
    :nachdenk:



    Der Überfall durch die Blutkrähen sollte eine Entführung werden? Nein, damit hätte ich nie gerechnet. Wurde Gonter dort irgendwie geschont?


    Ja, und das fällt Eivora auch auf:
    [quote author=Seite 24]
    Entsetzt schrie Eivora auf, als sie sah, wie der dritte Krieger mit dem Kampfhammer ausholte. Er konnte Gonter unmöglich verfehlen, und der Helm hing am Sattel, statt den Kopf zu schützen! Ein entschlossener Schlag würde den Schädel zerbrechen wie eine Tonvase.
    Gonter musste sich zur Seite werfen! Sofort!
    Oder das Schwert zur Deckung hochreißen!
    Er tat keins von beidem.
    Zu Eivoras Überraschung schlug der Gegner jedoch nicht mit dem Kopf des Hammers zu, sondern nur mit dem Stiel, und statt des Gesichts traf er nur den Bereich über dem Ohr.[/quote]



    Eivora gefällt mir schon gut, ich habe keine Idee wie sie anders handeln könnte.


    Frage in die Runde: Was würdet Ihr Eivora raten?



    Was mich allerdings erstaunt hat, dass die, die versuchen woanders anzuheuern dann wieder aufgenommen werden. Selbst bei Söldnern hätte ich nicht gedacht, dass das so einfach ist.


    Das hängt sehr davon ab, wie sehr die "Arbeitnehmer" gesucht werden. Als ich noch bei IBM gearbeitet habe, hatten wir ein Technologiezentrum in Brno in Tschechien. Das lag in einem Technologiepark, alle anderen großen IT-Firmen hatten dort ähnliche Komplexe. Das führte dazu, dass unsere Leute direkt nach einer Schulung immer direkt nach einer Gehaltserhöhung gefragt haben. Wenn sie die nicht bekommen haben, sind sie über die Straße zur Konkurrenz gegangen und haben dort angeheuert. Dabei konnten sie sozusagen mit denjenigen abklatschen, die in die andere Richtung unterwegs waren. Es war auch nicht selten, dass jemand bei uns war, dann ein halbes Jahr bei jemand anderem, dann bei jemand drittem, und schließlich wieder bei uns auf der Matte stand (und durchaus auch wieder eingestellt wurde - er hat ja in der Regel in der Zwischenzeit auch eine Menge gelernt). Am Extremsten ist das anscheinend bei den Cracks im Silicon Valley. Und die Söldner des Klingenrauschs sind ziemliche Cracks. ;D



    Fiafila-Ignuto, spannend ihre Stärke, auch beim Üben.


    Auch hier habe ich einen Spruch abgewandelt, der mir im wirklichen Leben begegnet ist, und zwar den von Gonter. Er ist stolz darauf, dass er unter dem Löwenbanner aufgewachsen ist, und Nirto gesteht ihm zu, jetzt immerhin schon ein Kätzchen zu sein.
    Bei uns im Karateverein kam jedes Jahr im Sommer ein besonderer Meister zu Besuch (der Nationaltrainer der Schweiz). Logischerweise traf er jedes Jahr in der Trainingswoche denselben harten Kern. Irgendwann meinte einer von uns: "Der xyz ist über die Jahre wirklich besser geworden, oder?" Und der Meister meinte trocken: "Früher war xyz ein Ei. Jetzt ist er ein Küken." :D



    Nicht verstanden habe ich die Szene im Tempel.


    Wilania-Pressito hat ja im Glühenden Tempel gelebt. Daher kann es gut sein, dass man sie vermisst, und das ist für Fiafila-Ignuto gefährlich, weil sie nicht weiß, inwieweit die Dämonenpriester in ihre Gedanken eindringen können.



    Außerdem finde ich , dass die Freude beim Töten eines Menschen (egal was er verbrochen hat) schon bedeutet, dass sie sich weit von ihrem eigentlichen Ich entfernt hat.


    Fiafila hätte sich bestimmt nie träumen lassen, mal solche Aktionen durchzuziehen. Andererseits ist sie auf der "Rorgator-Finsternis-Skala" wahrscheinlich noch im ziemlich hellen Bereich.



    Armer Klingenrausch mit Wilania -Pressito. Genau das, was den Klingenrausch so besonders macht, beherrscht sie ja nicht, sonst würde sie doch nicht ständig auftauchenum zu erfahren wie man das Feuer beherrscht und die Geister dazu.


    Fiafila-Ignuto kann jetzt schon mehr als Chastro-Ignuto. Im Verhör beispielsweise bewundert Ignuto die Klarheit der Bilder, die sie aus dem Kopf des Gefolterten zieht, und über das Schwertfeuer kann sie durch die Augen der Krieger sehen, was Chastro-Ignuto auch nie konnte.



    Wichtig ist eben nur, dass sein Hintern den Thron wärmt!


    Seine Betonung dieses Körperteils hat zu einer interessanten Serie von Anmerkungen durch meine Lektorin geführt: Erst fand sie es zu viel, am Ende der Szene aber lustig.
    :D



    Ich will BLUT, viel BLUT :D



    ..., dafür weniger Blut, als ich dachte. Aber das kommt bestimmt noch.


    Kommt. ;)



    Das war ein spannender Abschnitt


    :freu:



    Wer sagt denn, dass Kort zum Schluss mit der Wahrheit rausrückt und Eivora nicht hintergeht?


    Eivora hat Fiafila-Ignuto dazu gebracht, ihm separat einen Eid abzunehmen - genau, um das sicherzustellen. Wenn er den bricht, legt er sich mit den Dämonen an. Gut - er wird Rorgator verlassen; aber ob er riskieren will, dass sie ihn dennoch aufspüren?



    Das denke ich allerdings auch und ich befürchte, dass es bald auch die anderen Avatare bemerken. Das könnte durchaus Neid hervorrufen.


    Ja, die "Tempelhierarchie" in den Dämonenkulten ist nicht unbedingt auf Kuschelkurs ... ;)

  • Ich habe es nicht als Demütigung empfunden und auch nicht als Bloßstellung. Es war schließlich niemand anwesend, vor dem sie bloß gestellt worden wäre.
    Allerdings gebe ich dir recht, dass sie nicht so mit sich umspringen lassen sollte. Diese Respektlosigkeit ist eigentlich schon krass, aber er tut es, wie vorher schon erwähnt, offen und ehrlich.


    Ja, ich habe es auch nicht so negativ empfunden. Ich denke, es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Eivora muss ihre Leute als Erstes verstehen und dann ihren Respekt erringen. Wenn sie Lostor für seine Ehrlichkeit oder seine Respektlosigkeit bestraft, werden sich die anderen erst recht gegen sie stellen. Daher war diese Aussprache so wichtig und auch die Art und Weise - Eivora weiß, dass sie ihre Stärken nutzen muss, um den Respekt ihrer Leute zu gewinnen und das Klettern gehört zu ihren Stärken, im Gegensatz zum Nahkampf. Daher fand ihr Verhalten richtig und wichtig. Wenn Eivora eine richtige Anführerin des Sturmbanners werden will - und das traue ich ihr zu -, dann muss sie diesen Weg weitergehen.


    Die Szene an sich war sehr spannend und wirklich gelungen, da möchte ich mich gerne deiner Meinung anschließen.


    ABER ich empfinde das ehrlich gesagt nicht als Glanzleistung. Es war hinterhältig, gemein und heimtückisch. Fiafila verliert sich selbst. Ich trauere Wilania-Pressito sicher nicht nach, aber eine Spur Mitleid erhält sie dann doch von mir, auch wenn sie selbst bestimmt nichts Gutes geplant hatte.
    Man sieht zwar, dass Fiafila-Ignuto keine Erfahrung hat, wie man einen Hinterhalt stellt, aber allein die Tatsache, dass sie es tut hat mich sehr überrascht.


    Nee, eine Glanzleistung ist es wirklich nicht. Wilania-Pressito bezahlt mit ihrem Leben, weil sie Fiafila falsch eingeschätzt hat. Sie dachte, sie hätte jemanden gefunden, den sie leicht zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen könnte. Sie macht einen Fehler, indem sie unbewaffnet erscheint. Andernfalls denke ich nicht, dass das so gut für Fiafila-Ignuto ausgegangen wäre.
    Aber als Avatar besteht Fiafila-Ignuto aus zwei Wesen, das hätte der anderen Avatar klar sein müssen. Und Ignuto besitzt die Erfahrung, die Fiafila fehlt, daher würde ich die beiden zusammen nicht als Anfängerin betrachten. Denn die beiden wachsen immer mehr zusammen, buchstäblich.
    Wie auch die anderen Szenen zeigen. Und ich glaube, dass sie sich inzwischen gegenseitig beeinflussen und dadurch auch beide verändern. Das zeigt sich deutlich, als Ignuto Fiafila hilft, Eivoras eiternde Wunde auszubrennen.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Um einmal den Punkt von D_Stalder aufzunhemen: Denkt Ihr, Eivora würde auch zurückstecken, wenn es das Beste für das Sturmbanner und/oder die Legion wäre?


    Hm, da es das Vermächtnis ihres Vaters ist und sie in seinen Fußstapfen treten möchte, ist das, denke ich, keine Option für sie. Sie sieht eher Verbesserungsmöglichkeiten an sich, als dass sie sich als Belastung für das Sturmbanner oder die Legion sieht.
    Ich denke, es steckt viel Potential in ihr. Vielleicht unterschätzen die anderen sie auch, weil sie nicht so hart und rücksichtslos rüberkommt. Aber das muss keine Schwäche sein. Ich denke, es gibt nicht nur einen Weg, um zu führen. Eivora muss den Weg finden, der zu ihr passt. Und es hilft schon mal, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Ich glaube, das Wort "aufgeben", kennt sie nicht.



    :o
    Liebes Tagebuch,
    meinen Leserinnen möchte ich lieber nicht im Dunkeln begegnen. Die sind krass gnadenlos drauf.


    :totlach:


    Und wer denkt sich das alles aus? Na? Dann müsstest du auch Angst vor deiner eigenen Phantasie haben. ;)



    "Endgültig" ist ein extremes Urteil ... Sagen wir: Sie hat erst einmal ihre dunkle Seite genutzt, um einen Vorteil zu erlangen. Welchen Preis sie dafür zahlt, bleibt abzuwarten.


    Ich sehe es auch nicht so, dass Fiafila jetzt Ignuto unterlegen wäre. Im Gegenteil, sie scheinen sich unbemerkt einander anzunähern und sich gegenseitig zu beeinflussen. Da ist keine Seite stärker als die andere.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Ich glaube, sie ist jetzt schon mächtiger als dieser es je war. Sie kann bereits Dinge intuitiv, die er nicht beherrschte. Nicht umsonst sagt Ignuto ihr, dass sie viel mächtiger ist als Wilania


    Das stimmt natürlich. Aber sie kann auch vieles nicht. Ich will damit nur sagen, Chastro hatte Erfahrung. Aber vielleicht reicht auch Ignutos Erfahrung.



    Armer Klingenrausch mit Wilania -Pressito. Genau das, was den Klingenrausch so besonders macht, beherrscht sie ja nicht, sonst würde sie doch nicht ständig auftauchenum zu erfahren wie man das Feuer beherrscht und die Geister dazu. Außerdem wurde ja Fiafila nicht ausgesucht, sondern Ignuto hat sie als Wirt genommen und damit war sie an die Stelle seines vorigen Wirtes gelangt. sie hat in der Schlacht eigentlich auch schon gezeigt, was sie drauf hat.


    Wilania-Pressito wäre jetzt auch nicht meine erste Wahl gewesen. ;D



    Tja, dachte Wilania-Pressito doch sie sei der Anfängerin haushoch überlegen, so bezahlt sie jetzt mit ihrem erbärmlichen Leben damit.



    Ich will BLUT, viel BLUT :D



    Liebes Tagebuch,
    meinen Leserinnen möchte ich lieber nicht im Dunkeln begegnen. Die sind krass gnadenlos drauf.


    Ohja, diese Befürchtung hege ich auch langsam… ;D


    Und auf Blut könnte ich getrost verzichten. Wir sind ja hier schließlich nicht beim Roten Kreuz. ;D

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Hach, ich hatte also doch recht, dass der Angriff der Blutkrähen am Wehrhof Gonters Gefangennahme galt.


    :klatschen:



    Ich hatte mich einen Moment lang gewundert, dass Fiafila-Ignuto alles neu lernen muss, was Chastro-Ignuto bereits konnte,


    Es gibt ja verschiedene Arten von Gedächtnis. Das Faktenwissen, also die Erinnerung, die im Gehirn abgelegt ist, wird der Homunkulus in großen Teilen übertragen haben. Hier geht es aber um so etwas wie ein Körpergedächtnis. Fahrradfahren ist ein gutes Beispiel: Man muss man üben, dann kann man es irgendwann und verlernt es auch nur sehr, sehr langsam wieder. Trotzdem könnte kaum jemand im Detail beschreiben, wann man welche Muskeln wie stark anspannen muss, um mit einem Fahrrad geradeaus zu fahren. Das ist nichts, was man theoretisch durchdrungen hat - man tut es einfach. Zudem sind Fragen der Körpersteuerung deswegen schwierig zu übertragen, weil Fiafila einen anderen Körper hat als Chastro - sie ist anders gebaut, das Verhältnis der Muskelmasse wird sich unterscheiden, et cetera. Deswegen wird Ignuto ihr sicher das Bild vor Augen führen können, wie Chastro gekämpft hat - aber es wird ihr wenig nützen. Wenn man einen Bruce-Lee-Film anschaut, kann man hinterher noch lange nicht so kämpfen wie Bruce Lee. ;)



    Der Zweck heiligt anscheinend die Mittel.


    Dem könnte man zustimmen, wenn den Dämonendienern überhaupt irgend etwas heilig wäre. :D



    Dass Kester jedoch keinerlei Grund hat, ihr seine Gunst zu schenken, nachdem sie seinen letzten Befehl mutwillig geändert hat, scheint Fiafila bequemerweise zu vergessen. Ich bin schon echt gespannt, wann es zur Konfrontation zwischen Kester und der Avatar kommt ...


    Diese Überlegung hat mich durchaus ebenfalls beschäftigt ... >:D



    Und wer denkt sich das alles aus? Na? Dann müsstest du auch Angst vor deiner eigenen Phantasie haben.


    Meine Phantasie ist ja in die Bücher geflossen, womit all die finsteren Dinge meinen Kopf verlassen habe. Vor mir braucht sich also niemand mehr zu ängstigen, ich bin nur noch lieb und nett. :unschuldig:
    Den Autoren von lieblichen Kinderbüchern dagegen sollte man mit Vorsicht begegnen - bei denen verhält es sich umgekehrt. :wegrenn:


  • Meine Phantasie ist ja in die Bücher geflossen, womit all die finsteren Dinge meinen Kopf verlassen habe. Vor mir braucht sich also niemand mehr zu ängstigen, ich bin nur noch lieb und nett. :unschuldig:
    Den Autoren von lieblichen Kinderbüchern dagegen sollte man mit Vorsicht begegnen - bei denen verhält es sich umgekehrt. :wegrenn:


    Soso, also die Kinderbuchautoren...
    Es wäre sehr interessant, was heraus käme, wenn du ein Kinderbuch schreiben würdest. Da könntest du an all den Hunden und Katzen Wiedergutmachung leisten. ;D

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Soso, also die Kinderbuchautoren...
    Es wäre sehr interessant, was heraus käme, wenn du ein Kinderbuch schreiben würdest. Da könntest du an all den Hunden und Katzen Wiedergutmachung leisten. ;D


    Das würde wohlnicht geschehen. Bernd schrieb von Autoren, die liebliche Kinderbücher schreiben, aber wir wissen doch alle, dass Kinder Gruselgeschichten lieben!


  • Das würde wohlnicht geschehen. Bernd schrieb von Autoren, die liebliche Kinderbücher schreiben, aber wir wissen doch alle, dass Kinder Gruselgeschichten lieben!


    Wieso Gruselgeschichten? Das würden bestimmt schöne Geschichten über flauschige Häschen und buschige Eichhörnchen. ;)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Was ist denn hier los? :D :totlach:


    Ich hoffe aber doch sehr, das ich keine brennenden Häschen oder Eichhörnchen zu lesen bekomme und bitte auch keine brennenden Katzen!!!!!


    Und Kinderbücher sollte Bernd lieber nicht schreiben, so viele Psychotherapeuten gibt es noch nicht.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ihr hattet recht mit eurer Vermutung, dass der Angriff in Tegusos Wehrhof eigentlich Gonter gegolten hat und von dessen Vater in Auftrag gegeben wurde. Darauf wäre ich alleine nicht gekommen :-[ Dass er aber noch weiter gegangen ist, und sogar den Rat beeinflusst hat, hat mich dann doch überrascht. Und tatsächlich gibt es einige, die den Eid nicht erneuern. Naja, wer weiß, wozu es gut ist ::)


    Nirto gefällt mir, auch wenn er so rauh ist, aber er wirkt ehrlich. Und Gonter sieht das genauso - und ich kann dadurch seiner Argumentation folgen, warum er von Nirto ausgebildet werden möchte.


    Fiafila-Ignuto muss sich ebenfalls mit Kampfübungen abmühen, und dann auch noch mit dieser schweren Rüstung, ächz.


    Hat Lostor mit seinem Verdacht recht oder ist er etwas zu paranoid? Ich denke aber, dass das Gespräch mit ihm Eivora noch beschäftigen und sie es im Hinterkopf behalten wird.


    Da hatten wir Sorge, ob Fiafila-Ignuto Wilania-Pressito trauen kann oder ob diese sie an Harnastes ausliefern wird - und zack, hat Wilania-Pressito ein Messer im Kreuz :o Pressito im Wasser versenken, war eine sehr gute Idee. Am besten fand ich den Spruch von Ignuto: "Ich konnte ihn noch nie leiden." :D


    Hat Fiafila-Ignuto der anderen Avatar nicht vertraut und wollte einem evtl. Verrat zuvorkommen oder wollte sie Eivora schützen? Aber so wie es sich liest, will sie Kesters Schwert doch auch in das Schwertfeuer einschmieden. Wollte sie die Macht nicht mit jemanden teilen müssen bzw. wollte sie verhindern, dass die Avatar herausfindet, über welche Kräfte Fiafila-Ignuto verfügen?
    Hm, will sie wirklich Eivora opfern, um an das Blut zu kommen oder wird sie versuchen, mit nur so viel Blut auszukommen, dass es nicht für Eivora lebensbedrohlich wird?
    Jedenfalls scheint Fiafila-Ignuto viel Hoffnung darauf zu setzen, dass Kester "ihr" Dämon werden könnte, obwohl sie seinen letzten Wunsch nicht weitergegeben hat. Nun wissen wir es also sicher, dass sie gelogen hat. Wird Eivora sie darauf noch ansprechen, nachdem Kester Eivora verraten hat, welches sein wirklicher letzter Wunsch war?


    Spannend ist der neue Kontrakt mit Kort, der bisher den Blutkrähen vorstand. Kann man ihm wirklich trauen? Seine Gründe, sich an das Sturmbanner zu wenden, kann ich zwar nachvollziehen, aber trotzdem. Andererseits ist es wirklich zu verlockend, endlich zu wissen, wer tatsächlich hinter dem Angriff auf Zigûn damals steckte. Und Eivora lässt sich das auch was kosten.


    Über Kisturs Auftauchen war ich überrascht, habe mich aber auch gefreut. Er ist Gonter wirklich ein guter Freund. Ich bin gespannt, was sich Harlef als nächstes überlegen wird, wie er Gonter seiner Meinung nach zur Vernunft bringen kann.


    Ich musste grinsen, wie Fiafila Ignuto dazu bringt, sein Feuer chirurgisch-präzise einzusetzen. Boah, dem kleinen Feuergnom muss das ja gewaltig gestunken haben, dass er heilen musste, anstatt zu quälen und zu zerstören :D


    Wie wird Fiafila-Ignutos Besuch beim Feuerfall verlaufen? Ist das wirklich Eivora, die hinter ihr auf der Empore steht?


  • Eine schwierige Lage für Eivora, die sich trotzdem im Griff hat, wofür ihr meine Bewunderung gewiss ist, denn ich hätte diesem unverschämten Untergebenen sicher eins hinter seine Löffel gegeben.


    Hier bewundere ich auch immer wieder Eivora, wie sie einen kühlen Kopf behält. Andererseits ist die Frage, ob ihr das nicht mancher als Schwäche auslegt.


  • Hat Fiafila-Ignuto der anderen Avatar nicht vertraut und wollte einem evtl. Verrat zuvorkommen oder wollte sie Eivora schützen? Aber so wie es sich liest, will sie Kesters Schwert doch auch in das Schwertfeuer einschmieden. Wollte sie die Macht nicht mit jemanden teilen müssen bzw. wollte sie verhindern, dass die Avatar herausfindet, über welche Kräfte Fiafila-Ignuto verfügen?


    Das sind alles gute Fragen. Ich kann das ehrlich gesagt auch nicht einordnen. ???



    Wenn ich hier die letzteren Beiträge so lese, kann ich eine allmähliche Verrohung der Leserunde feststellen - parallel zu Fiafilas Abdriften ins Dämonische :D :D


    Naja, ich hab mich für lustige Kinderücher eingesetzt. Alle anderen hier wollen "Burnie das brennende Eichhörnchen". ;)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)


  • Ich hoffe aber doch sehr, das ich keine brennenden Häschen oder Eichhörnchen zu lesen bekomme und bitte auch keine brennenden Katzen!!!!!


    Liebes Tagebuch,
    meine Leserinnen gönnen mir überhaupt keinen Spaß beim Schreiben!
    :spielen:



    Fiafila-Ignuto muss sich ebenfalls mit Kampfübungen abmühen, und dann auch noch mit dieser schweren Rüstung, ächz.


    Na klar- ohne Fleiß kein Preis! :kommmalherfreundchen:



    Hat Fiafila-Ignuto der anderen Avatar nicht vertraut und wollte einem evtl. Verrat zuvorkommen ...?


    Mal andersherum gefragt: Ist jemandem wie Wilania-Pressito zu trauen?
    Was hätte Fiafila-Ignuto auf Dauer anzubieten, das sie zu einer nützlichen Verbündeten macht? Sie ist als Avatar dem Klingenrausch zugeordnet, aber falls Wilania-Pressito mit genau diesem Posten liebäugelt ... hm ...



    Jedenfalls scheint Fiafila-Ignuto viel Hoffnung darauf zu setzen, dass Kester "ihr" Dämon werden könnte, obwohl sie seinen letzten Wunsch nicht weitergegeben hat.


    ... was möglicherweise eine etwas leichtfertige Annahme ist. ;) >:D



    Spannend ist der neue Kontrakt mit Kort, der bisher den Blutkrähen vorstand.


    Wobei Kort "nur" ein Kampfherr bei den Blutkrähen war, nicht der Flammenbringer. Das bedeutet, dass er eine Kampfgruppe von mehreren Bannern = einige Hundert Krieger befehligt hat.



    Er ist Gonter wirklich ein guter Freund.


    Wenn sich die Geschichte anders entwickelt hätte, wäre er für Gonter möglicherweise so jemand geworden wie Sam für Frodo: ein Diener, der sich zum Freund entwickelt.



    Wenn ich hier die letzteren Beiträge so lese, kann ich eine allmähliche Verrohung der Leserunde feststellen - parallel zu Fiafilas Abdriften ins Dämonische :D :D


    Ich auch! :wegrenn:
    ;D


  • Mal andersherum gefragt: Ist jemandem wie Wilania-Pressito zu trauen?
    Was hätte Fiafila-Ignuto auf Dauer anzubieten, das sie zu einer nützlichen Verbündeten macht? Sie ist als Avatar dem Klingenrausch zugeordnet, aber falls Wilania-Pressito mit genau diesem Posten liebäugelt ... hm ...


    Ein ganz klares NEIN! ;D

  • Fiafila bringt Ignuto dazu, etwas Gutes zu tun, indem er die Wunde von Eivora ausbrennt. Gut gemacht !


    Lesto hat beim Gespräch an der Kletterwand ja klar Stellung gegenüber Eivora bezogen. Da kann Eivora denke ich, machen was sie will, er wird sie nie als Anführerin akzeptieren. Da ist er möglicherweise nicht der Einzige im Klingenrausch, der so denkt.


    Der Vater von Gonter steckt also hinter der Angriff der Blutkrähen, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Will er seinen Sohn zurück an seine Seite und als seinen Nachfolger oder ist es ihm nur ein Dorn im Auge, dass der Prinz sich dem Klingenrausch angeschlossen hat?


    Ein ganz klares NEIN! ;D


    Auf keinen Fall ! Es kann nur eine geben...



    Hier bewundere ich auch immer wieder Eivora, wie sie einen kühlen Kopf behält. Andererseits ist die Frage, ob ihr das nicht mancher als Schwäche auslegt.


    Das befürchte ich auch. Vernunft ist in den Augen der Kämpfer nicht unbedingt gewünscht. Und die Liebelei mit Gonter tut ihr übriges dazu.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen