11 - Kapitel 48 bis 55 (S. 597 bis 655)

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  • Hallo!


    Die Schlacht an dem kochenden See ist wirklich gruselig... :o Da sind die Gegner schon mehr als übermenschlich (übertrollig?) und dann auch noch die Gefahr ins Wasser zu stürzen.
    Irgendwie hat mir Vrok total Leid getan, auch wenn er immer nur rumgemotzt hat ;)
    Wie gut dass Turks Stamm gerade noch rechtzeitig gekommen ist, sonst hätte es für Pard und Co. schlecht ausgeschaut.


    Tarlin muss auch sterben :'(. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass in diesem Band mehr Figuren sterben als im ersten. Dauernd gibt es Tote. Wobei da Vicinia zuerst auch dazu zählte. Ich habe nicht nachgezählt, in welchem Band mehr sterben, aber in diesem kommt es mir schon gehäuft vor, wie traurig...


    Was macht Pard am Ende dieses Teils? Er lässt anscheinend einen Gang einstürzen, um die Verfolger aufzuhalten. So jedenfalls interpretiere ich sein gegen-die-Wand-werfen und den lauten Knall danach.
    Aber was meint er damit, Kerr soll aufschreiben was er getan hat und WAS ER TUT? Will er wie Kerr in die Dunkelheit gehen und dort permanent bleiben, sozusagen als Opfer, damit der Dunkelgeist das Land in Ruhe lässt?


    Lg, Andrea


  • Die Schlacht an dem kochenden See ist wirklich gruselig... :o Da sind die Gegner schon mehr als übermenschlich (übertrollig?) und dann auch noch die Gefahr ins Wasser zu stürzen.
    Irgendwie hat mir Vrok total Leid getan, auch wenn er immer nur rumgemotzt hat ;)
    Wie gut dass Turks Stamm gerade noch rechtzeitig gekommen ist, sonst hätte es für Pard und Co. schlecht ausgeschaut.


    Wer hätte gedacht, dass Vroks Tod mich so bstürzen würde?
    Der Kampf in der kochenden Höhle war wirklich gruslig, aber zum Glück kam ja dann Turk.
    Und Sten und Vicinia sind endlich wieder vereint! :)


    Tarlin muss auch sterben. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass in diesem Band mehr Figuren sterben als im ersten. Dauernd gibt es Tote.
    Was macht Pard am Ende dieses Teils? Er lässt anscheinend einen Gang einstürzen, um die Verfolger aufzuhalten. So jedenfalls interpretiere ich sein gegen-die-Wand-werfen und den lauten Knall danach.
    Aber was meint er damit, Kerr soll aufschreiben was er getan hat und WAS ER TUT?


    Mit Tarlins Tod hatte ich eigentlich schon gerechnet, trotzdem ist es wirklich traurig. Hoffentlich nehmen die anderen Elfen das nicht übel, obwohl es ja ganz alleine seine Entscheidung war den Trollen zu folgen.
    Interessant fand ich die Reaktionen der Menschen auf den Dunkelgeist. Auch Tarlin war darüber ja überrascht.


    Und schließlich ist es Kerr, mit seinem besonderen Gespür, der sich dem Dunkelgeist stellt und die Verbindung zu Anda kappt. Dieses besondere Gespür zeigt sich auch schon in den Dampfhöhlen als er die Gänge ohne Probleme wahrnehmen kann und die lauernden Dunkeltrolle entdeckt.
    Während Kerr beim Dunkelgeist ist, scheint es diesen besser zu gehen. Schade, dass das nicht von Dauer war.


    Was macht Pard am Ende dieses Teils? Er lässt anscheinend einen Gang einstürzen, um die Verfolger aufzuhalten. So jedenfalls interpretiere ich sein gegen-die-Wand-werfen und den lauten Knall danach.
    Aber was meint er damit, Kerr soll aufschreiben was er getan hat und WAS ER TUT?

    Pard! :'( Wie konntetst Du das unserem Lieblingstroll nur antun, Christoph? Über wessen Sprüche sollen wir denn zukünftig lachen?
    Aber zumindest stirbt er als wahrer Held. Zuerst besiegt er Anda und verhilft dann den anderen, bereits tödlich verletzt, zur Flucht in dem er die Höhle mit sich zum Einsturz bringt. :'(


    Während das aLand an sich jetzt anscheinend gerettet ist, steht die Hauptschlacht der Menschen aber noch bevor. Dieser verdammte Szilas!
    Zumindest konnte Tamar verhindern, dass Szilas Plan die Verbündeten zu trennen aufging. Dennoch sieht es gar nicht gut aus...
    Vielleicht können ja mal wieder die Trolle helfen? Die sind doch momentan eh auf denm Weg nach oben.


    War es eigentlich schwierig dafür zu sorgen, dass am Ende alle an der selben Stelle landen, Christoph?

  • Zitat

    Wer hätte gedacht, dass Vroks Tod mich so bstürzen würde?


    Ja, das hätte ich auch nicht gedacht. Er war ja nicht gerade ein Sympathieträger, sondern hat die anderen immer aufgemischt und Probleme gemacht.


    Zitat

    Während Kerr beim Dunkelgeist ist, scheint es diesen besser zu gehen. Schade, dass das nicht von Dauer war.


    Ja, allerdings auch gut so denn sonst wäre Kerr ja in der Dunkelheit geblieben und wir hätten noch einen Troll beweinen müssen :'( Ist ja schon schlimm genug, dass Pard dann sterben musste.
    Obwohl ich immer noch glaube, dass er dann in die Dunkelheit gegangen ist, wäre doch möglich oder?


    Lg, Andrea

  • Der Kampf an dem kochenden See hat mich auch beeindruckt. Armer Vrok, das war sicher kein schöner Tod.


    Das Wiedersehen von Vicinia und Sten war schön, armer Sten. Ganz schön viele heftige Gefühle in der letzten Zeit.


    Tarlins Tod ist zwar traurig, aber ich habe doch noch zu wenig eine Beziehung zu ihm aufgebaut. Von daher fand ich es zwar schade, aber verkraftbar.
    Pards Kampf gegen Anda hat mich da wesentlich mehr mitgenommen, vorallem seine Selbstopferung für die anderen zum Schluss. Ich werde seine Sprüche vermissen.


    Ich denke nicht, dass Pard in die Dunkelheit geht. Aber ich habe mich ja schon öfter geirrt, da kann uns Christoph sicher weiter helfen.

  • Der Todeszoll unter den Charakteren ist tatsächlich höher als in Band Eins, denke ich. Das war aber nicht geplant, sondern hat sich aus der Geschichte ergeben. Es fällt mir nicht leichter, die Tode zu schreiben.


    Pard ist gestorben, wie er gelebt hat: aufrecht und für seinen Stamm. Wenn die Geschichte ein halbwegs gutes Ende findet, wird seine Geschichte in die Wände geschrieben werden, und man wird sich seiner lange erinnern. Dennoch vermisse ich ihn.


    Lieben Gruß,


    Christoph

  • :'( Nein, Pard ist tot! Das darf doch nicht wahr sein!



    Pard ist gestorben, wie er gelebt hat: aufrecht und für seinen Stamm. Wenn die Geschichte ein halbwegs gutes Ende findet, wird seine Geschichte in die Wände geschrieben werden, und man wird sich seiner lange erinnern. Dennoch vermisse ich ihn.


    Ja, trotz der traurigen Situation war ich richtig stolz auf ihn. 8) Und ich finde es auch ganz toll, dass er seine Taten aufgeschrieben haben möchte und damit, wie ich finde, Druan, Kerr und Roch, über die er sich ja wegen der „Malerei“ lustig gemacht hat, noch mal „ehrt“ (ich komme gerade nicht auf ein passenderes Wort, ich hoffe ihr wisst was ich meine).



    Wer hätte gedacht, dass Vroks Tod mich so bstürzen würde?
    Der Kampf in der kochenden Höhle war wirklich gruslig, aber zum Glück kam ja dann Turk.


    Ja, den Kampf am kochenden See fand ich auch spannend. Man konnte die Hitze fast spüren. Und Vroks Tod fand ich auch sehr traurig, was haben wir doch so schlecht von ihm gedacht, und er hat dann doch gar nichts Böses getan.




    Das Wiedersehen von Vicinia und Sten war schön, armer Sten. Ganz schön viele heftige Gefühle in der letzten Zeit.


    Ja, das Wiedersehen der beiden fand ich auch sehr emotional und schön beschrieben. Und so wie es aussieht scheint Vicinia ja doch noch schwanger zu sein. Es kommt ja keine Andeutung auf irgendwelche Probleme oder Zweifel.



    Interessant fand ich die Reaktionen der Menschen auf den Dunkelgeist. Auch Tarlin war darüber ja überrascht.


    Ja, die Menschen scheinen eine stärkere Verbindung zu dem Geist zu haben, als die Elfen angenommen hatten. Aber die Reaktionen waren ja extrem heftig. Diese Visionen und die Zusammenbrüche. :o Hmmmm, oder werden sie deshalb so davon überfallen, weil sie gerade keine so große Verbindung haben, es also nicht „gewohnt“ sind, wie die Trolle z. B. mit ihrer besonderen Verbindung.. Huch, eben bin ich glaub ich ganz durcheinander. Ich finde das sehr spannend und geheimnisvoll mit den Kräften des Dunkelgeistes.



    Und schließlich ist es Kerr, mit seinem besonderen Gespür, der sich dem Dunkelgeist stellt und die Verbindung zu Anda kappt.


    Ja, aufgrund dieser besonderen Fähigkeit habe ich ja auch gehofft, dass er Anda etwas entgegen zu setzten hat. Aber als er direkt zu dem Dunkelgeist ging, hatte ich befürchtet, dass wir auch ihn nie wieder sehen. Ich war erstaunt, als er einfach so wieder erschien. Ich hatte damit gerechnet, dass er sich mit dieser Aktion irgendwie opfert. Zum Glück habe ich mich getäuscht. Das wäre ja dann noch ein Verlust gewesen.



    Während Kerr beim Dunkelgeist ist, scheint es diesen besser zu gehen. Schade, dass das nicht von Dauer war.


    Ja, was wird wohl die Lösung auf Dauer sein? Ist er jetzt wenigstens etwas besänftigter oder ist sein Zustand genau wie vorher?


    Jedenfalls war es sehr beeindruckend, wie Andas Wunden wieder alle aufgebrochen sind. Das muss sehr unangenehm für sie gewesen sein.
    Andas und jemand anderes Blut auf dem Boden, bedeutet das tatsächlich einen „Blutaustausch“ für ihre Machtvergrößerung? Wir wissen ja noch immer nicht, wie genau Anda nun so stark geworden ist, oder?



    Während das aLand an sich jetzt anscheinend gerettet ist, steht die Hauptschlacht der Menschen aber noch bevor. Dieser verdammte Szilas!
    Zumindest konnte Tamar verhindern, dass Szilas Plan die Verbündeten zu trennen aufging. Dennoch sieht es gar nicht gut aus...


    Ja dieser Fiesling! Aber sein Plan ging ja zum Glück nicht auf. Das war richtig gänsehautmäßig, als alle geschlossen hinter Tamár standen und ihm zuriefen.



    Vielleicht können ja mal wieder die Trolle helfen? Die sind doch momentan eh auf denm Weg nach oben.


    Genau! Und da war mein Gedanke ja gar nicht so schlecht, dass sie alle im Kloster zusammentreffen könnten. Die Truppen stehen ja vor dem Kloster. Da brauchen die Trolle den Szilas-Truppen ja nur noch in den Rücken zu fallen ;D


  • Ja, trotz der traurigen Situation war ich richtig stolz auf ihn. 8) Und ich finde es auch ganz toll, dass er seine Taten aufgeschrieben haben möchte und damit, wie ich finde, Druan, Kerr und Roch, über die er sich ja wegen der „Malerei“ lustig gemacht hat, noch mal „ehrt“ (ich komme gerade nicht auf ein passenderes Wort, ich hoffe ihr wisst was ich meine).


    Unter seiner "trolligen" Schale und seiner ruppigen Art ist Pard schlau. Er wusste in Band Eins, wann es gut war, auf Druan zu hören, obwohl er der Stärkere war. Er erkennt, dass die Schrift wichtig sein kann, auch wenn das für ihn selbst nicht gilt. Er zollt Kerr vielleicht nicht immer Respekt, aber er erkennt dessen Wert und Bedeutung durchaus. Alles in allem ist er ein guter Anführer ... ;)


    Sein Kampf und Tod war eine harte, aber auch gute Szene. Ich habe viel Mühe darin investiert, sie ihm "angemessen" zu machen.


    Lieben Gruß,


    Christoph

  • Wenn wir als Leser es schon so schlimm finden, eine lieb gewonnene Figur zu verlieren, muss es als Autor ja wirklich noch schwerer sein, ihn zu verlieren, so lange wie man sich mit der Figur beschäftigt hat. Sterbeszenen stelle ich mir da wirklich hart vor.


    Außerdem ist man ja sogar noch der Täter und schlägt sich bestimmt mit Schuldgefühlen rum ;)


  • Ja, den Kampf am kochenden See fand ich auch spannend. Man konnte die Hitze fast spüren. Und Vroks Tod fand ich auch sehr traurig, was haben wir doch so schlecht von ihm gedacht, und er hat dann doch gar nichts Böses getan.

    Vielleicht lag wirklich daran. Die ganze Zeit habe ich Vrok Schlimmes zugetraut und auf seinen Verrat gewartet. Und dann opfert er sich und reißt heldenhaft einen von den Dunkeltrollen in den Tod. Da meldet sich bei mir das schlechte Gewissen.


    Außerdem ist man ja sogar noch der Täter und schlägt sich bestimmt mit Schuldgefühlen rum

    Mir würde es bestimmt so gehen! ;D

  • Ich sollte eben nicht hier reinschauen, wenn ich noch nicht ganz fertig bin. >:(


    Mir fehlen noch zwei Seiten und ich dachte, was kann da schon noch passieren. Ja, ja selber schuld. Nun weiß ich eben, dass Pard sterben wird. Ich werde ihn echt vermissen, er war ein ganz lieber.


    Ansonsten fand ich die Szenen sehr rasant beschrieben. Wie Anda getötet wurde, war ich richtig zufrieden mit der Welt - die Gerechtigkeit hat gesiegt.


    Tamar und Flores kommen hier ein wenig zu kurz, habe ich das Gefühl, aber es fokussiert sich im Moment alles auf die Trolle.


    Nun werde ich den Rest zu Ende lesen und hoffe auf ein ganz tolles Ende.


    Katrin

  • Hallo zusammen!


    Von den Seitenzahlen her geht es strikt dem Ende entgegen, inhaltlich hatte ich selbst allerdings noch keine "Endzeitstimmung", als ich diesen Abschnitt begonnen habe. Es war alles noch offen. Naja, ein bisschen was löst sich ja schon auf. Und anderes wird dafür erst wieder in Gang gesetzt (Schlacht Masriden/Wlachaken - Masriden).


    Wie kann der Herzschlag in den Gebeinen der Welt Abbilder im Geist erzeugen? Kann ich mir das wie Vibration oder Mini-Druckwellen vorstellen, die die verschiedenen Formen abbilden und wahrnehmen lassen?


    Flucht und Kampf der Trolle fand ich gut beschrieben. Und ich hatte dolle Mitleid mit Vrok als er mit in den kochenden See gestürzt ist. Der Zeitpunkt für das Auftauchen von Turk und seinen Trollen hätte nicht nützlicher sein können - Pards Trolle saßen in der Falle. Ich war ziemlich erleichtert.
    Im Anschluss daran erfährt dann endlich auch Şten, dass seine geliebte Frau noch lebt und sogar in der Nähe ist. Seine Reaktion fand ich super beschrieben und sehr schön. Seine Freude war auch jeden Fall ansteckend.
    Und dann treffen sie sich endlich wieder - wie schön! Und sehr interessant, dass es aus Kerrs Sicht beschrieben ist. Ziemlich gut gelungen.


    Tamár küsst Flores, verliert sich in ihren Augen und sie geht aus dem Zelt? Wieso verhält sie sich so? Der bevorstehende Krieg könnte natürlich schon die Lösung sein, aber ich find dieses Verhalten merkwürdig. So, als ob sie sich nicht wirklich auf ihn einlassen will.
    Auf Seite 644 erfahren wir dann endlich etwas von Flores´ Gefühlen gegenüber Tamár. Sie scheint tatsächlich etwas mehr als nur von ihm angezogen zu sein, aber trotzdem bleibt die ganze Zeit dieser Zweifel und von ihrer Seite aus auch die Zurückhaltung. Tamár ist immer der Tempogeber und derjenige, der sie zurückruft, wenn sie schon gehen will. Ich fürchte einfach ein wenig um mein geliebtes Happy End dieser Beziehung, wenn eine Seite sich nicht richtig drauf einlassen kann. (Und ich will doch unbedingt mein Happy End. ::) )


    Ich hole hier Heimfinderins Posting aus dem letzten Abschnitt nochmal her:


    Ich habe da jetzt eine Weile drüber nachgedacht. Christoph schreibt ja aus der Sicht der unterschiedlichen Personen und ich glaube, wir sehen das Verhältnis tatsächlich mehr aus Tamars Sicht. Vielleicht ist es so gewollt, dass der Schwerpunkt auf seinen Gedanken liegt, da so ja auch seine Zweifel und Eifersucht uns Lesern viel deutlicher wird. So wie du/wir uns aber über Flores Gefühle Gedanken machen, macht er es sich auch, auch wenn wir durch Flores Verhalten ja die entsprechenden Schlüsse ziehen.


    Klar liegt es auch mit an der Erzählperspektive, dass wir nichts über Flores´ Gefühle erfahren.
    Und ja, Verhalten ist auch schon vielsagend. Aber Verhalten allein sagt für mich nicht genug. Man kann hinter einem Verhalten auch noch ganz andere Gefühle haben und ich glaube, dass in ihr einfach einiges vor sich geht, was wir alles nicht erfahren. Und ich hab das Gefühl, diese Zurückhaltung im Verhalten lässt auf bestimmte, wichtige/bedeutende/ausschlaggebende Gefühle schließen, die ich gern von Flores selbst hören (lesen) würde. Das hat mir einfach ein bisschen gefehlt, deshalb hab ich es angesprochen.


    Nachdem Tarlin versagt hat, den Dunkelgeist zu besänftigen (armer Tarlin), musste Kerr ran. Und er schafft es. Aber wie? Was hat er denn gemacht?
    Die Sache mit Tarlins Haaren, dass sie sich lösen und an der rauhen Trollhaut kleben bleiben ... :o Das find ich total eklig.


    Pards Opfer fand ich (aus meiner menschlichen Sicht) rührend. Ich finde, er hat ein würdiges Ende gefunden. Schade nur (nicht aus meiner menschlichen Sicht), dass ihn seine Leute nicht fressen können. Das hätte er noch verdient gehabt. Dafür bittet er aber Kerr, alles aufzuschreiben - eine sehr untrollische, aber ziemlich coole Bitte.


    So, Anda ist besiegt, muss nur noch Szilas geschlagen werden. Und die Chancen dafür stehen leider nicht besonders gut.


    Ganz allmählich wird bei mir auch schon wieder Wehmut wach, weil es bald Zeit ist, das Land zwischen den Bergen und seine Bewohner wieder zu verlassen. :(


    Liebe Grüße,
    melima


  • Wie kann der Herzschlag in den Gebeinen der Welt Abbilder im Geist erzeugen? Kann ich mir das wie Vibration oder Mini-Druckwellen vorstellen, die die verschiedenen Formen abbilden und wahrnehmen lassen?


    Man könnte es sich wie eine Art Ultraschall vorstellen, der wie ein Echolot funktioniert ... ;)


    Für mich war die Verbindung der Trolle zum Land durch den Dunkelgeist wichtig. Sein Herzschlag oder Atem ist für seine Kinder deutlich spürbar, und er erzeugt eine Resonanz im Land, die sie auch wahrnehmen können. Tatsächlich wäre die Vorstellung eines Fledermausecholots gar nicht so falsch, auch wenn Trolle keine so großen Ohren haben ... ;)


    Lieben Gruß,


    Christoph


  • Der Todeszoll unter den Charakteren ist tatsächlich höher als in Band Eins, denke ich. Das war aber nicht geplant, sondern hat sich aus der Geschichte ergeben. Es fällt mir nicht leichter, die Tode zu schreiben.


    Zum 1. Satz: Das Gefühl hatte ich auch ganz stark. Zum 3.: Da bin ich aber sehr froh und erleichtert!



    Wenn die Geschichte ein halbwegs gutes Ende findet, wird seine Geschichte in die Wände geschrieben werden, und man wird sich seiner lange erinnern.


    Ich hatte mich schon gefragt, worauf denn aufschreiben. Ok, in die Wände. Macht Sinn.



    Und so wie es aussieht scheint Vicinia ja doch noch schwanger zu sein. Es kommt ja keine Andeutung auf irgendwelche Probleme oder Zweifel.


    Darauf habe ich auch geachtet. Hätte ich, denke ich, nicht, wenn das hier in der Leserunde nicht angesprochen worden wäre.



    Ja, die Menschen scheinen eine stärkere Verbindung zu dem Geist zu haben, als die Elfen angenommen hatten.


    Und leider wird es kein weiterer Elf erfahren.



    Wir wissen ja noch immer nicht, wie genau Anda nun so stark geworden ist, oder?


    Also ich jedenfalls nicht.



    Ich sollte eben nicht hier reinschauen, wenn ich noch nicht ganz fertig bin. >:(


    Mir fehlen noch zwei Seiten und ich dachte, was kann da schon noch passieren. Ja, ja selber schuld. Nun weiß ich eben, dass Pard sterben wird. Ich werde ihn echt vermissen, er war ein ganz lieber.


    Oh nein, wie dooof! *trost* Das ist das, wovor wir uns alle fürchten, wenn wir einen Abschnitt noch nicht beendet haben und trotzdem schon mal gern was loswerden würden.



    Man könnte es sich wie eine Art Ultraschall vorstellen, der wie ein Echolot funktioniert ... ;)


    Daran hatte ich gedacht ( ;) ), wusste aber nicht genau, ob ich es wirklich damit vergleichen könnte. Insofern vielen Dank, dass du mir da noch auf die Sprünge geholfen hast!

  • Ich habe mir die Abbilder auch als ein Art Druckübertragung vorgestellt, so wie ein Wassertropfen auf einer Wasserfläche Wellen schlägt.
    Das mit dem Echolot kann man sich sehr gut vorstellen.



    Klar liegt es auch mit an der Erzählperspektive, dass wir nichts über Flores´ Gefühle erfahren.
    Und ja, Verhalten ist auch schon vielsagend. Aber Verhalten allein sagt für mich nicht genug. Man kann hinter einem Verhalten auch noch ganz andere Gefühle haben und ich glaube, dass in ihr einfach einiges vor sich geht, was wir alles nicht erfahren. Und ich hab das Gefühl, diese Zurückhaltung im Verhalten lässt auf bestimmte, wichtige/bedeutende/ausschlaggebende Gefühle schließen.


    Das ist ja diese Ungewissheit, die man spürt und die auch Tamar wohl spürt. Was geht in Flores vor? Was denkt sie wirklich? Ich fand es ganz gut, dass ich wie Tamar ihre Gedanken nicht genau wusste sondern diese gewisse An(spannung) miterlebte. Ich konnte so gut mit Tamar mitfühlen. Und noch ist das Buch ja nicht zu Ende. Vielleicht erfahren wir ja noch, was in ihrem Kopf rumgeht. ;)

  • Hallo!


    Was für ein Abschnitt.
    Ich werde Pard vermissen. :( Zum Ende hin hat er mich allerdings noch ein wenig genervt, da er so oft wiederholt hat, dass Anda kein Troll mehr ist. Es war schon eine wichtige Aussage, dennoch konnte ich den Satz langsam nicht mehr lesen. Ich vermute mal er muss das zum Teil auch so oft sagen, um sich selbst zu überzeugen. Trolle töten ja keine Trolle, aber wenn Anda keiner mehr ist, kann er sie töten.
    Tarlin werde ich vermutlich nicht vermissen, dazu kannte ich ihn zu wenig, trotzdem macht mich sein Tod etwas betroffen. Ich finde es aber gut, dass die Elfen eben auch nicht alles können.


    Das war ein banger Moment als versucht wird Tamárs Masriden zum Überlaufen zu überreden. Zum Glück gelingt es ihm das Massenüberlaufen zu verhindern.


    Kerr wird bestimmt der erste Trollhistoriker und der beste Historiker sowieso. ;D


    Liebe Grüße


    Nirika

    People say that life is the thing; but I prefer reading.<br />(Logan Pearsall Smith)

  • Hallo!


    Ich werde Pard vermissen. :( Zum Ende hin hat er mich allerdings noch ein wenig genervt, da er so oft wiederholt hat, dass Anda kein Troll mehr ist. Es war schon eine wichtige Aussage, dennoch konnte ich den Satz langsam nicht mehr lesen. Ich vermute mal er muss das zum Teil auch so oft sagen, um sich selbst zu überzeugen. Trolle töten ja keine Trolle, aber wenn Anda keiner mehr ist, kann er sie töten.


    Also ich fand Pards letzten Auftritt, als er ihr das immer lauter ins Gesicht gesagt hat wirklich eindrucksvoll (ich hatte sogar eine Gaensehaut ;D) Ich war wirklich traurig und werde Pard sehr vermissen, aber es war wirklich gelungen. Nur ist mit Pard jetzt der letzte der anfaenglichen Trolle gestorben, was ich sehr bedauert habe. :(
    Und noch ist ja nicht alles zu Ende, Sten und Vicinia muessen noch heil zurueck an die Oberflaeche!



    Das war ein banger Moment als versucht wird Tamárs Masriden zum Überlaufen zu überreden. Zum Glück gelingt es ihm das Massenüberlaufen zu verhindern.


    Oh ja, wenn Tamar immer noch glaubt, die Krieger folgen ihm nur, weil sie nicht wissen, was sie sonst machen sollen ist er dumm! ;)
    Ich finde, dafuer wie seine Herrschaft angefangen hat schlaegt er sich tapfer und ich hoffe, er und Flores und alle anderen kommen da heil raus! Aber ich habe das Gefuehl, das hat bestimmt was zu bedeuten, dass alle so nah am Kloster sind und ich hoffe sehr, dass sie irgendwie Hilfe von den Trollen kriegen!


    LG,
    Aini

    Möge das Schicksal, das uns zusammenführte uns verbinden, dein Weg noch oft den meinen kreuzen und die Brücke zwischen unseren Herzen nie vergehn

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen