08 - Kapitel 33 bis 37 (S. 424 bis 488)

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  • Für Liebesszenen muss man viel üben ... rein theoretisch natürlich ... ;)


    Nein, ich schreibe das einfach so, allerdings werden diese Szenen sehr genau von meiner Frau gelesen und lektoriert.


    Liebes- und Sexszenen sind eine Herausforderung; ich möchte halt nicht in Klischees abrutschen, bin aber auch nicht gewillt, allzu früh auszublenden. Zudem ist das eine klassische Geschmacksfrage: manche Leser mögen es explizit, andere möchten das gar nicht lesen und dann gibt es noch alles dazwischen. Für mich gehört Sex zum Leben, ebenso wie Liebe, Leid und Tod. Und damit gehört es auch in meine Bücher.


    Lieben Gruß,


    Christoph


  • Momentan sind wir wieder mal bei 3 Handlungssträngen, wie mir zwischendurch aufgefallen ist:


    Diese verschiedenen Handlungsstränge finde ich toll. Das ist wirklich spannend, wie sie sich so aufeinanderzubewegen.
    Da fällt mir auch meine Frage an Christoph wieder ein, die glaube ich auch irgendwo verloren gegangen ist: Hast du eine Karte aufhängen, auf der du die Positionen der einzelnen Gruppen markierst und fortbewegst, oder wie behälst du den Überblick, wer gerade wo ist?



    Ob die Menschen anders herum auch nur mit "Troll" ansprechen würden, wenn nur ein Troll bei ihnen an der Oberfläche wäre?


    Das glaube ich schon. Die Menschen haben doch bestimmt sowieso eher Probleme damit, solche nichtmenschlichen Geschöpfe auch noch mit Namen anzusprechen, wenn sie sie treffen würden. Troll ist da bestimmt gleich Troll. Unsere Helden sind da eher die Ausnahme, nach meinem Gefühl.



    Liebes- und Sexszenen sind eine Herausforderung; ich möchte halt nicht in Klischees abrutschen, bin aber auch nicht gewillt, allzu früh auszublenden.


    Mir hat die Liebesszene jedenfalls gut gefallen :)

  • Eine Karte habe ich nicht. Die Wege werden im Exposé geplant, so dass sie sinnvoll sind und dahin führen, wo ich die Charaktere haben möchte. Bei einigen komplexen Szenen mache ich mir Diagramme, die mir anzeigen, wer wo aus welcher Sicht beschrieben wird/ist. Die Karte von Wlachkis hing allerdings immer hinter mir an der Wand, so dass ich schnell nachsehen konnte, wenn ich wegen irgendetwas unsicher war.


    Menschen dürften generell Probleme damit haben, Trolle auseinander zu halten. Es hängt auch ein wenig von der jeweiligen Disposition ab; wer Trolle für Ungeheuer hält, wird sich keine Mühe machen, Individuen zu erkennen.


    Lieben Gruß,


    Christoph

  • Wow, was für ein Cliffhänger :o
    Da dachte ich schon, puh diesen Odön ist Tamar endlich los, und dann das: Immer dann, wenn man damit nicht rechnet, passiert es. Voll fies.


    Die Sache mit dem Bootsklau fand ich genial, schade nur, dass wir nicht erfahren, wie sich Szilas darüber aufregt, das hätte dem ganzen die Krone aufgesetzt 8) Insgesamt erfahren wir nur sehr wenig über Szilas Gedanken, Beweggründe ... (ob er mit Anda unter einer Decke steckt #Cave: Verschwörungstheorie#)


    Tja und die Sache mit der Schlacht, hm, war schon traurig, dass Ionna in den offensichtlichen Hinterhalt läuft. Aber es wäre schon komisch, wenn alle großen Figuren überleben würden. Trotzdem schade um sie. :(


    Szilas stelle ich mir übrigens so vor wie den Vater von Draco Malfoy: blonde lange glatte gut gekämmte Haare, shcönes Gesicht und dahinter eine schwarze Giftschlange. >:D


    @Chistoph: passt das Bild zu deinem?



    Viçinia geht mit Turk und dessen Trollen nun auch unter die Erde - jetzt sind Viçinia und ?ten unter Wlachkis! Ich hoffe ja sehr, dass die beiden sich dort treffen!


    Jo, das hoffe ich auch.


    Zitat

    Highlight: Tamár und Flores intim! Endlich! Das hat ja wohl gedauert!
    Und dann: Wie gewonnen, ... Odöns Verrat. :'( Schrecklich! Und was für ein Cliffhanger! :o
    Aber der Verrat: Völlig glaubwürdig. Als Odön auf der Gefallenen-Liste erwähnt wurde, war ich misstrauisch (das konnte es noch nicht gewesen sein).


    Volle Zustimmung!


    Die Szene Tamar und Flores fand ich sehr gut gelungen, nicht zu viel und doch schön romantisch! Toll!
    Dieser fiese Ragen macht mich ganz krank!


    Liebe Grüße
    Kathrin


  • #Cave: Verschwörungstheorie#


    Cave?


    Den Vergleich mit Lucius Malfoy find ich übrigens interessant. Für mich ist Szilas zu blass geblieben. Aber ich glaube, solche Assoziationen hat man oder man hat sie nicht. Aber so ein linker Hund ist es auf jeden Fall. Und so falsch und biestig.

  • :-[ Cave = Achtung :-[
    Das schleicht sich bei mir momentan ein, wenn ich was in meine Patientenakten schreibe und was wichtig für die Schwestern ist.


    Sorry, passt hier nicht so ganz, hätt ich auch erklären oder gleich weglassen können. Aber wegen deiner Nachfrage lass ich es jatzt mal drin.


    LG
    Kathrin

  • Szilas hatte bei mir kein richtiges Gesicht und schön war er schon gar nicht. >:( ;D Aber die Haare habe ich blond gelockt vor mir gesehen. Es ist schon interessant, wie unterschiedlich man die einzelnen Figuren aufnimmt oder sich vorstellt. Ich bin auch of t entäuscht oder auch entsetzt, wenn ich Verfilmungen zu Büchern sehe, weil ich mir die Personen ganz anders vorgestellt habe.

  • Das ist natürlich einer der Nachteile der personalen Struktur, die ich gewählt habe. Einblicke in die Antagonisten gibt es nur bei Begegnungen, oder über Umwege. Das war auch bei Zorpad im ersten Band so, da hatte man durch Vicinia allerdings eine direkte Betrachtung. Und da ich die Struktur bei Band Zwei wie in "Die Trolle" halten wollte, habe ich für die kurzen Kapitel Anda gewählt. Dadurch nimmt Szilas persönlich wenig Raum ein und muss mehr durch seine Taten charakterisiert werden.


    Draco Malfoy passt allerdings ganz gut.


    Es war übrigens kein Hinterhalt, sondern ein recht normaler Schlachtverlauf. Ionna wollte die eigenen Linien einen, die an der Sollbruchstelle zwischen Wlachaken und Masriden auffaserten. Szilas hat nur die Schwäche seiner Feinde genutzt. Es war eine offene Feldschlacht.


    Lieben Gruß,


    Christoph

  • Hi,


    im ersten Band, hatte ich eine gewisse Sympathie für Zorpad, mich interessierten seine Hintergründe und seine - ich sag jetzt mal - Kindheitserlebnisse ;D , die ihn zu dem machten, was er war.
    Bei Szilas hatte ich nur eine Schlange im Kopf, ein fieser Schönling, mit intelligenter Falschheit.


    Zur Schlacht: ja, es war eine offene Feldschlacht und doch tappte Ionna in einen Hinterhalt: die offensichtliche Schwachstelle Szilas-Heer war gar keine, sondern sollte den Gegener verlocken, seine Reserven dorthin zusenden, was Ionna leider auch getan hat.
    Zumindest kam das ganze so bei mir an, vielleicht habe ich das auch etwas missverstanden.


    LG
    Kathrin

  • Ich hatte bei dem Kampf auch das Gefühl, dass Szilas Ionna regelrecht dahin gelockt hatte. Dieser plötzliche Rückzug und Tamars Warnung haben mir auch das Gefühl eines geplanten Hinterhalts gegeben. Aber vielleicht gehören ja solche Aktionen zum normalen Schlachtgetümmel dazu? ;)

  • Da fällt mir gleich noch etwas ein, was ich noch schreiben wollte:



    Ach ja und noch was: Ich hoffe, dass Sten bald erfährt, dass Vicinia noch lebt, denn er will sich ja schließlich umbringen. Das wäre mir dann doch etwas zu Romeo&Julia-like wenn er sich umbringt, weil er immer noch denkt, sie ist tot. ;D


    Ich nehm dieses Posting aus dem 6. Abschnitt mal mit hierher.
    Ich musste nämlich total daran denken, dass es tatsächlich eine Parallele gibt, aber mit anderen Personen als ?ten und Viçinia: Ionna und Viçinia. Ionna denkt, ihre Schwester wäre tot und begeht einen großen Fehler - einerseits weil der Schmerz ihren Verstand getrübt hat, andererseits hat es den Anschein als stürze sie sich in den Tod. Ich musste jedenfalls an Romeo und Julia denken.




    Bei Szilas hatte ich nur eine Schlange im Kopf, ein fieser Schönling, mit intelligenter Falschheit.


    Das finde ich eine schöne und treffende Formulierung. :)

  • Hallo zusammen,



    Ich hatte bei dem Kampf auch das Gefühl, dass Szilas Ionna regelrecht dahin gelockt hatte. Dieser plötzliche Rückzug und Tamars Warnung haben mir auch das Gefühl eines geplanten Hinterhalts gegeben. Aber vielleicht gehören ja solche Aktionen zum normalen Schlachtgetümmel dazu? ;)


    Ich finde es sehr schade, dass Ionna nicht auf Tamars Warnung reagiert hat. Als Herrscherin und Kriegsführerin hätte sie ihm als Verbündeten doch ein paar mehr Gedanken schenken können. Irgendwie habe ich aber auch das Gefühl, dass wir Ionna nicht zu letzten Mal gesehen haben.
    Vielleicht bin ich aber auch verwöhnt durch Vicinias Überleben. Wenn sie wirklich einfach so in der Schlacht fällt, wäre doch ein etwas kurzes Ende.



    Dem kann ich mich nur komplett anschliessen. Auf Sten und Vicinia bin ich schon sehr gespannt, hoffentlich erkennen die sich bei der Dunkelheit überhaupt ;).



    Wow, was für ein Cliffhänger :o
    Da dachte ich schon, puh diesen Odön ist Tamar endlich los, und dann das: Immer dann, wenn man damit nicht rechnet, passiert es. Voll fies.


    Ist ja nun nicht so, als hätte ich noch nicht weitergelesen ;D, aber dieses Ende gönne ich den beiden, nachdem sie endlich übereinander hergefallen sind, absolut nicht. Wie Odön auf diesen Gedanken gekommen ist und wer ihn dabei unterstützt hat, wäre doch interessant.


    Spannend finde ich noch die unterschiedliche Art, wie die Trolle mit ihren jeweiligen Menschen umgehen. Sten wird noch als Verbündeter und gleichwertig angesehen, aber Vicinia wird eher als eine Art Last mitgeschleppt, warum überhaupt ist immer noch nicht klar.


    :winken:


    Olima

  • Huhu Olima,


    tja warum Turk die Menschin mitschleppt ist mir immer noch nicht ganz klar. Aber vielleicht liest du ja noch was davon, was mir eventuell entgangen ist.


    Liebe Grüße
    Kathrin

  • Hi,


    ich habe mir gedacht, dass er sie vielleicht instinktiv mitnimmt, da sie ja zu den "guten Menschen" gehört mit denen er schon mal eine Schlacht geschlagen hat. Vielleicht hatte er ja deshalb ein ungutes Gefühl bei dem Gedanken, sie einfach zum Verzehr zu überlassen? Und/oder er hoffte, dass es deshalb noch irgendeinen Vorteil bringen kann, wenn er sie am Leben lässt?


  • Hi, ich habe mir gedacht, dass er sie vielleicht instinktiv mitnimmt, da sie ja zu den "guten Menschen" gehört mit denen er schon mal eine Schlacht geschlagen hat. Vielleicht hatte er ja deshalb ein ungutes Gefühl bei dem Gedanken, sie einfach zum Verzehr zu überlassen? Und/oder er hoffte, dass es deshalb noch irgendeinen Vorteil bringen kann, wenn er sie am Leben lässt?


    Ja, letzteres habe ich auch vermutet, aber wurde es so gemeint? 'neugierigzuChristophschau'

  • Hallo!



    tja warum Turk die Menschin mitschleppt ist mir immer noch nicht ganz klar.


    Hm, ich hatte mich das nur mal kurz gefragt, dann aber nicht mehr weiter drüber nachgedacht.



    Die Trolle habe nicht so lange in ihrer lebensfeindlichen Heimat überlebt, weil ihre Anführer tumbe Schläger sind. Und Vicinia ist einerseits ein Aktivposten, andererseits standen sie einmal auf derselben Seite. Natürlich denken nicht alle Trolle so, aber im Stamm reicht es, wenn der Anführer das erkennt ... ;)


    Das ist allerdings eine schöne Erklärung. Und die Anführer, die wir bisher kennengelernt haben, waren wirklich ganz schön tolerant, scharfsichtig und auch ein bisschen menschen-vernünftig. Also so, wie wir uns vor Christophs Büchern Trolle nicht vorgestellt hätten. ;)


    Liebe Grüße,
    melima


  • Hallo zusammen,



    Ich finde es sehr schade, dass Ionna nicht auf Tamars Warnung reagiert hat. Als Herrscherin und Kriegsführerin hätte sie ihm als Verbündeten doch ein paar mehr Gedanken schenken können. Irgendwie habe ich aber auch das Gefühl, dass wir Ionna nicht zu letzten Mal gesehen haben.
    Vielleicht bin ich aber auch verwöhnt durch Vicinias Überleben. Wenn sie wirklich einfach so in der Schlacht fällt, wäre doch ein etwas kurzes Ende.


    Ich hatte auch sofort das Gefuehl, dass da was nicht stimmt, vor allem, weil wir gerade diese legendaere Schlacht von Hannibal und den Roemern in der Schule durchnehmen...Da hat Hannibal es auch geschafft mit einer aehnlichen Taktik eine Uebermacht zu besiegen (glaub ich ;D)
    Aber ich kann Ionna verstehen, immerhin ist ihre Schwester gerade gestorben und ihre eigenen Buendnispartner haben die ganze Planung ueber den Haufen geworfen. Wer waere da nicht total fertig? Auch wenn sie sich als Anfuehrerin so einen Fehler nicht erlauben duerfte ist das nicht irgendwie menschlich?


    LG, Aini

    Möge das Schicksal, das uns zusammenführte uns verbinden, dein Weg noch oft den meinen kreuzen und die Brücke zwischen unseren Herzen nie vergehn


  • Aber ich kann Ionna verstehen, immerhin ist ihre Schwester gerade gestorben und ihre eigenen Buendnispartner haben die ganze Planung ueber den Haufen geworfen. Wer waere da nicht total fertig? Auch wenn sie sich als Anfuehrerin so einen Fehler nicht erlauben duerfte ist das nicht irgendwie menschlich?


    Ich persönlich könnte ja keinen klaren Gedanken mehr fassen, zumindest, wenn ich mir mich in so einer Situation vorstelle. Aber als Kriegerin und Anführerin in einer solchen Zeit ist das wahrscheinlich etwas anders und man muss stärkere Nerven haben. Trotzdem denke ich auch, dass ihr Schmerz sie doch geleitet hat und sie "normalerweise" besonnener reagiert hätte.