05 - Kapitel 17 bis 21 (S. 247 bis 300)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Soo, ich bin anscheinend mal wieder die Schnellste. Aber das macht nichts, das Buch lässt mich eben einfach nicht mehr los ;)


    Jetzt wissen wir endlich, wie ein Troll zum (ich nenn sie jetz einfach mal so) Dunkeltroll wird. Ich frag mich nur, wie Anda zu einem geworden ist, denn irgendwo muss die Kette ja angefangen haben. Ich schätze mal, vom Dunkelgeist selber, denn ich sehe keine andere Lösung.


    Flores und Tamar können entkommen, ein Glück. Dass sich Tamar Ionna anschließt, war fast klar denn ansonsten hätte er keine Chance. Stens Trauer ist verständlich und auch, dass er es unfair findet den Trollen in ihrer verzwickten Situation nicht beizustehen. Schließlich haben sie den Menschen (auch wenn das eher eigennützig war) in der Schlacht gegen Zorpad geholfen.


    Vrok untergräbt Pards Autorität immer mehr. Nicht nur mit seinen Kommentaren, sondern jetzt auch durch die Verweigerung von Befehlen, ohne wirklich einen Grund zu haben... Das lässt nichts Gutes ahnen, bin ja mal gespannt wie lange das noch gut geht. Aber Pard hat ihn zumindest diesmal in seine Schranken verwiesen.


    Dass Tamar die Schuld an Vicinas Tod auf sich nimmt, ist ja mal ein edler Zug. Aber was er damit bezwecken wollte, ist mir vollkommen unklar? Dadurch verbessert er seine Stellung bei den Wlachaken nicht gerade, wie man ja an dem alten Kämpfer sieht.
    Aber Ionna hat eigentlich auch keine andere Wahl, als eine Allianz zu schließen, denn im Kampf gegen Laslar wird sie jeden Kämpfer brauchen können.


    Lg, Andrea

  • Oh Mann! Die Ereignisse überschlagen sich ja! Ich weiß nicht, ob ich es heute schaffe standhaft zu bleiben und nicht mehr als einen Abschnitt pro Tag zu lesen. Ich muss wissen wie es weitergeht!



    Jetzt wissen wir endlich, wie ein Troll zum (ich nenn sie jetz einfach mal so) Dunkeltroll wird. Ich frag mich nur, wie Anda zu einem geworden ist, denn irgendwo muss die Kette ja angefangen haben. Ich schätze mal, vom Dunkelgeist selber, denn ich sehe keine andere Lösung.

    Dunkeltroll. Das ist gut! Die Sache mit dem Blut war ja ziemlich eklig (allerdings musste ich die ganze Zeit an Vampire denken). Irgendwie hat das Ganze sicher mit dem Dunkelgeist zu tun, ob direkt oder indirekt.


    Stens Trauer ist verständlich und auch, dass er es unfair findet den Trollen in ihrer verzwickten Situation nicht beizustehen. Schließlich haben sie den Menschen (auch wenn das eher eigennützig war) in der Schlacht gegen Zorpad geholfen.

    Vicinias Tod hat mich auch ganz schön mitgenommen. Ich kann noch gar nicht glauben, dass sie wirklich tot ist. :'(
    Sten tut mir so leid, aber ich finde es gut, dass er den Trollen weiter helfen will. Was für ein Knall die Bojarenwürde an Flores weiter zu geben! :o


    Vrok untergräbt Pards Autorität immer mehr. Nicht nur mit seinen Kommentaren, sondern jetzt auch durch die Verweigerung von Befehlen, ohne wirklich einen Grund zu haben... Das lässt nichts Gutes ahnen, bin ja mal gespannt wie lange das noch gut geht. Aber Pard hat ihn zumindest diesmal in seine Schranken verwiesen.

    Ich wusste doch, dass dieser Vrok noch Ärger macht! Solange er nur nicht mit den Dunkeltrollen gemeinsame Sache macht!
    Geirrt habe ich mich aber in der Annahme, dass Anda und ihre Truppen vor Teremi stehen. Da habe ich ihr wohl zuviel zugetraut. Zum Glück, sie ist auch so schon gefährlich genug.


    Dass Tamar die Schuld an Vicinas Tod auf sich nimmt, ist ja mal ein edler Zug.

    Typische Krieger-/Soldaten- Ehre. Der Oberste übernimmt immer alle Verantwortung. ::)

  • Zitat

    Ich weiß nicht, ob ich es heute schaffe standhaft zu bleiben und nicht mehr als einen Abschnitt pro Tag zu lesen. Ich muss wissen wie es weitergeht!


    Tja dann les weiter, dann bin ich nicht ganz so einsam... ;)
    Ich muss jetzt wirklich aufpassen was ich schreibe (will ja nicht spoilern), denn Christoph hat da einige überraschende Wendungen eingebaut! Ich sag nur, es lohnt sich wirklich, es wird noch spannender.


    Zitat

    Was für ein Knall die Bojarenwürde an Flores weiter zu geben! Shocked


    Ja allerdings. Ich finde aber, es passt einfach super zu ihm. Ihm hat die ganze Verantwortung sowieso nicht gepasst und als Bojar kann er schlecht mit den Trollen durch das ganze Land ziehen, während die anderen kämpfen.
    Außerdem finde ich es gut, dass er zu seinem Wort steht und sich in der Hinsicht von Ionna nicht allzu sehr beeinflussen lässt.


    Edit: Achtung, der nächste Satz betrifft noch nicht diesen Abschnitt, ist aber nicht schlimm, denn die Situation kommt gleich auf der übernächsten Seite (302)
    Gruß, Heimfinderin

    Dass Flores das Gut annimmt, hat mich schon eher gewundert, denn eigentlich war ja sie es, die nie in die Sache der Wlachaken hineingezogen werden wollte, und Flores und sesshaft? :D
    Aber wahrscheinlich kommt sowieso alles ganz anders *g*


    Lg, Andrea

  • Aha, jetzt sind wir mal wieder unter der Erde bei den Trollen. Und wieder ist es so ein kurzes Kapitel. Ich finde, obwohl, oder eigentlich gerade weil die Kapitel so kurz sind und so „dazwischenblitzen“ , erhöht das die Bedrohung immer wieder. Man weiß nicht wo und wann tauchen sie wieder auf und man wird schmerzhaft daran erinnert, dass sie irgendwo lauern. Und wirklich schmerzhaft. Anda ist ja wirklich gnadenlos, wie sie mit den Trollen umspringt!


    Dunkeltroll. Das ist gut! Die Sache mit dem Blut war ja ziemlich eklig (allerdings musste ich die ganze Zeit an Vampire denken). Irgendwie hat das Ganze sicher mit dem Dunkelgeist zu tun, ob direkt oder indirekt.


    Ich musste auch an Vampire denken wegen der „Ansteckung“ durch das Blut. Und ich denke auch, dass es irgendwas mit dem Dunkelgeist zu tun haben muss. Druan wollte ja auch, dass sie Kontakt zu Vangeliu, dem Geistseher aufnehmen. Der hatte sie ja schon im ersten Teil über das Kloster und den Dunkelgeist, der dort von den Albus Sunas manipuliert wurde, , informiert (ahhh, der Schacht auf der Karte der Trolle, neben dem Dunkelgeist. Da ist das Kloster *vordieStirnklatsch*). Von Vangeliu erhoffte er sich deshalb bestimmt Informationen oder Hilfe. Es ist ja auch mysteriös, dass Ionnas Geistseherin krank, bzw in einem seltsamen Zustand zwischen Leben und Tod ist und seltsame Worte flüstert. Hatten die Geistseher früher nicht den Dunkelgeist auch immer irgendwie beruhigt? Irgendwas stimmt da nicht.
    Und Turk wird jetzt auch erwähnt. Den hasst Anda also auch. Der müsste sich ja dann schnellstens mit Pards Trupp zusammenfinden.


    Ionna lässt Sten relativ alleine mit seinem Trollproblem und nimmt die Sache erstmal nicht so ernst. Aus ihrer Sicht vielleicht verständlich, denn sie hat akute andere Sorgen durch den Aufmarsch Szilas. Aber ich fürchte, sie wird es noch ernst nehmen müssen. Früher oder später…


    Sten hätte ich am liebsten Richtung Vangeliu getreten, als er meinte, er will mal ein paar Tage warten, ob sich die Geistseherin wieder erholt. Ein paar Tage! Bei solchen Sachen habe ich immer das Gefühl, sie müssten schneller handeln und könnte durchdrehen, wenn die Protagonisten meinen, sie warten mal noch ab. Das macht mich immer ganz hibbelig.


    Und nein! Ich hatte doch gleich ein ungutes Gefühl, als Vicinia in die Feste zurückging. Aber dass sie im Tunnel verschüttet wurde, war ein Schock. Aber ich glaube nicht (will nicht glauben!) dass sie tot ist. Vielleicht wurde sie nicht erschlagen und kann sich befreien. Ich will das so . :'(


    Flores Verzweiflung war richtig traurig, auch dass sie sich die Schuld an ihrem Tod gibt. Aus ihrer Apathie wird sie von Tamar dann ja ziemlich heftig rausgerissen, aber damit hat er ihr einen Dienst erwiesen, auch wenn es nicht schön war, was sie sich da gegenseitig an den Kopf geschmissen haben. Auch Tamars Verzweiflung war gut zu spüren. Gleichzeitig aber auch sein Stolz und sein Wille, sich nicht aufzugeben und ungebeugt in gleicher Augenhöhe mit den Wlachaken dazustehen. Ich empfand die Szenen mit ihm sehr emotional.
    Am heftigsten und emotionalsten aber empfand ich die Szene, als Sten von Vicinias Tod erfährt. Erst die Freude über das Wiedersehen mit seiner Schwester und dann der Schmerz. Da wurde mir ganz flau und die Augen brannten etwas.


    Bei Ionna im Zelt herrscht gewaltige Anspannung. Sehr auflockernd und cool war doch da Sargans Auftritt.
    Ionna hat sich ziemlich gut im Griff und ich bin irgendwie froh, dass sie Tamár nicht die Schuld gibt und am Bündnis festhält. Schwierigkeiten kommen aber bestimmt durch diesen Micon und auch von Tamars Seite von diesem Ödon. Solche widerlichen Personen machen immer Probleme. >:(


    Und dann die Überraschung mit Sten! Sten ist ja total leer. Erstaunlich, dass er an seine Verpflichtung den Trollen gegenüber denkt. Aber ich glaube fast, er braucht diese Aufgabe mit den Trollen jetzt, um irgendetwas zu tun, was auch weit weg von Vicinias Tod und den anderen ist.

  • Es ist ja auch mysteriös, dass Ionnas Geistseherin krank, bzw in einem seltsamen Zustand zwischen Leben und Tod ist und seltsame Worte flüstert. Hatten die Geistseher früher nicht den Dunkelgeist auch immer irgendwie beruhigt? Irgendwas stimmt da nicht.


    Sten hätte ich am liebsten Richtung Vangeliu getreten, als er meinte, er will mal ein paar Tage warten, ob sich die Geistseherin wieder erholt. Ein paar Tage! Bei solchen Sachen habe ich immer das Gefühl, sie müssten schneller handeln und könnte durchdrehen, wenn die Protagonisten meinen, sie warten mal noch ab. Das macht mich immer ganz hibbelig.


    Ich hatte auch gleich den Verdacht, dass mit der Krankheit der Geisterseherin irgendetwas nicht stimmt. Ist schon ein merkwürdiger Zufall, dass sie ausgerechnet dann krank wird, wenn die große Hitzewelle und Anda mit ihren Machenschaften beginnt. Die ungewöhnliche Hitzeperiode, die jetzt schon öfter erwähnt wurde hängt ja garantiert auch mit dem Dunkelgeist zusammen.


    Deshalb hätte ich Sten ebenfalls am liebsten geschüttelt, damit er sich zu endlich Vangelius Hütte aufmacht.


    Ionna lässt Sten relativ alleine mit seinem Trollproblem und nimmt die Sache erstmal nicht so ernst. Aber ich fürchte, sie wird es noch ernst nehmen müssen. Früher oder später…

    Garantiert! Und dann wird sie froh sein, dass Sten sich lieber um die Trolle als um Szilas gekümmert hat.



    Am heftigsten und emotionalsten aber empfand ich die Szene, als Sten von Vicinias Tod erfährt. Erst die Freude über das Wiedersehen mit seiner Schwester und dann der Schmerz. Da wurde mir ganz flau und die Augen brannten etwas.

    Da warst du stärker als ich, aber ich bin sowieso sehr nah am Wasser gebaut. Bei mir flossen Tränen. :'(



    Bei Ionna im Zelt herrscht gewaltige Anspannung. Sehr auflockernd und cool war doch da Sargans Auftritt.

    Ja, ohne Sargan wäre die Besprechung bestimmt erst einmal eskaliert. Aber dank ihm konnte die Vernunft wieder Oberhand gewinnen.

  • Zitat

    Edit: Achtung, der nächste Satz betrifft noch nicht diesen Abschnitt, ist aber nicht schlimm, denn die Situation kommt gleich auf der übernächsten Seite (302)
    Gruß, Heimfinderin


    Uups, sorry! :-[ Kommt davon, wenn man soviel auf einmal liest, dann weiß man garnicht mehr in welchem Abschnitt jetzt was war... Ach da fällt mir doch gleich wieder ne Frage für Christoph ein ;)
    Wie machst du das? Weißt du bei jedem Abschnitt genau, wieviel der Leser schon weiß und was du also hier schreiben kannst bzw. halt nicht?
    Ich muss mich ziemlich beherrschen nicht zu spoilern (vor allem weil es so überraschende Wendungen gibt).


    Lg, Andrea

  • Auf das Informationsmanagement lege ich schon sehr viel wert. Ich habe da für gewöhnlich zu jedem Kapitel einige Stichpunkte stehen, damit ich weiß welche Information wann, wie und von wem gegeben wurde. Zudem lesen einige Testleser nur mit Hinblick darauf den Text, um mir sagen zu können, ob da Brüche oder Fehler bestehen.


    Das alles erfordert ein gewisses Maß an Koordination, damit der Leser immer Zugriff auf die richtigen Informationen hat. Natürlich schützt es nicht vor Überlesen oder Nicht-Verstehen, aber ich hoffe, dass ich Verständnisprobleme so lösen kann.


    Beim Nachfolger hat übrigens eine Testleserin mit gelesen, die den ersten Teil nicht kannte, und nur schauen sollte, ob die nötigen Informationen über die Vorgeschichte vorhanden sind.


    Lieben Gruß,


    Christoph


  • Beim Nachfolger hat übrigens eine Testleserin mit gelesen, die den ersten Teil nicht kannte, und nur schauen sollte, ob die nötigen Informationen über die Vorgeschichte vorhanden sind.


    Ich finde diese Informationen sehr gut eingeschlossen. Kurze gedankliche Rückblicke oder auch Erzählungen der Protagonisten, die den "wissenden" Leser nicht nerven oder ihm das Gefühl geben, "puh, jetzt kommt seitenweise die alte Sache, jetzt lese ich mal schnell drüber". Dafür sind sie echt gut und der jeweiligen Stituation angepasst, in den Fluss der Geschichte eingebaut. Kompliment!

  • Mit dem Vampirgedanken bei den Dunkeltrollen (sehr passender Name) war ich dann ja nicht alleine. Ich bin auch noch gespannt darauf zu erfahren, wie Anda so mächtig wurde und schließe mich dem Verdacht an, dass es direkt mit dem Dunkelgeist zu tun hat.


    Schön dass Vangeliu wieder auftaucht, zumindest der Plan ihn aufzusuche. Ich hoffe, er ist nicht an der selben Krankheit erkrankt, wie Ionnas Geistseherin. Mich würde interessieren, was sie die ganze Zeit vor sich hin spricht.


    Sowohl Flores als auch Stens Trauer sind sehr passend beschrieben, ich leide mit beiden mit. Aber noch glaube ich nicht so ganz, dass Vicinia wirklich gestorben ist. Da kommt sicher noch eine Überraschung.


    Ich hoffe die Aufgabe mit den Trollen hilft Sten, seine Leere etwas auszufüllen. Dass er sein Lehen abgibt war zwar überraschend, aber ich finde es gut, dass er auch zu seinem Versprechen den Trollen gegenüber hält. Er ahnt, dass da mehr dahinter steckt und auch sein Land bedroht. Während Ionna momentan nur an den Krieg mit den Masriden denkt.

  • Hallo!



    Jetzt wissen wir endlich, wie ein Troll zum (ich nenn sie jetz einfach mal so) Dunkeltroll wird.


    Anscheinend ist es nicht besonders angenehm einer zu werden und einer zu sein kommt mir auch nicht besonders angenehm vor, doch das ist sicherlich Ansichtssache.



    Vrok untergräbt Pards Autorität immer mehr. Nicht nur mit seinen Kommentaren, sondern jetzt auch durch die Verweigerung von Befehlen, ohne wirklich einen Grund zu haben... Das lässt nichts Gutes ahnen, bin ja mal gespannt wie lange das noch gut geht.


    Ich warte darauf, dass Vrok den Nichtdunkeltrollen im entscheidenden Moment in den Rücken fällt.


    Flores beweist, dass ihr Schwert tatsächlich schärfer ist als ihre Zunge. Ich dachte, dass wäre unmöglich. :D


    Warum die Pferde getötet werden mussten bevor die Krieger durch den Tunnel geflohen sind, habe ich nicht ganz verstanden. Blieb nicht genug Zeit? War nicht genug Platz? Wollten die Tiere ihren Herren nicht in die Dunkelheit folgen?


    Ich glaube nicht, dass Viçina tot ist.. Die Leiche hat noch keiner gesehen und solange die keiner gesehen hat, lebt sie für mich noch.
    Flores macht sich Vorwürfe wegen Viçinas Tod. Die arme Flores. :( Dann muss Tamár auch noch seinen Senf dazugeben. Auch wenn er irgendwo recht hat, ist er nicht besonders tatktvoll.
    ?ten ist am Boden zerstört als er von dem Tod seiner Frau erfährt. Wird er aufgeben oder noch verbissener kämpfen? Zunächst entsagt er erst mal allen Eiden und Verpflichtungen und übergibt das Lehen an seine Schwester. Geht das so einfach? Theoretisch kann man doch nicht einfach ohen Strafe allen Eiden entsagen? Und hat er überhaupt die Autorität sein Lehen an jemand anderen zu vergeben?
    Mal sehen wie ?ten den Trollen am Ende helfen wird.


    Die Trolle verwundern mich. Sie haben keinen Schimmer was sie da oben sollen und wie wollen sie es denn herausfinden? Ich renne auch nicht einfach mal irgendwo hin in der Hoffnung dann herauszufinden, was ich da will. ???


    Die wichtigste Frage: Wird es in Wlachkis jemals Frieden geben?


    Liebe Grüße


    Nirika

    People say that life is the thing; but I prefer reading.<br />(Logan Pearsall Smith)


  • Flores macht sich Vorwürfe wegen Viçinas Tod. Die arme Flores. :( Dann muss Tamár auch noch seinen Senf dazugeben. Auch wenn er irgendwo recht hat, ist er nicht besonders tatktvoll.


    Ich denke mal, da steckt Absicht dahinter. Immerhin reißt er sie damit aus ihrer Lethargie, dabei ist taktvolles Vorgehen selten hilfreich.


    Zitat von Nirika

    Warum die Pferde getötet werden mussten bevor die Krieger durch den Tunnel geflohen sind, habe ich nicht ganz verstanden. Blieb nicht genug Zeit? War nicht genug Platz? Wollten die Tiere ihren Herren nicht in die Dunkelheit folgen?


    Darüber hatte ich auch gegrübelt, meine Lösung war, dass die Zeit zu knapp war. Wie nah die Feinde waren, sieht man ja kurz darauf. Und dem Gegner wertvolle Pferde zu überlassen kommt nicht in Frage. Ich fand es sehr ergreifend, wie der Tod des Kriegspferdes geschildert wurde, das von seinem Herrn, den es wahrscheinlich über Jahre in Schlachten getragen hat, schweren Herzens getötet wurde. Und der ihm bis zum letzten Atemzug beistand. *Tränchen wegwisch*


    Was mir zwischendurch entfallen war, auf Seite 271/272 spürt Sten ein langsames, fernes Grollen. Ist das der Herzschlag des Landes? Bekommt er eine besondere Verbindung zum Land?

  • Darüber hatte ich auch gegrübelt, meine Lösung war, dass die Zeit zu knapp war. Wie nah die Feinde waren, sieht man ja kurz darauf. Und dem Gegner wertvolle Pferde zu überlassen kommt nicht in Frage. Ich fand es sehr ergreifend, wie der Tod des Kriegspferdes geschildert wurde, das von seinem Herrn, den es wahrscheinlich über Jahre in Schlachten getragen hat, schweren Herzens getötet wurde. Und der ihm bis zum letzten Atemzug beistand. *Tränchen wegwisch*


    Ich habe es auch so verstanden, dass die Pferde nicht dem Feind überlassen werden sollten. Traurig fand ich die Szene auch, man merkte, wie sehr das Pferd zu dem Krieger gehört hatte.



    Was mir zwischendurch entfallen war, auf Seite 271/272 spürt Sten ein langsames, fernes Grollen. Ist das der Herzschlag des Landes? Bekommt er eine besondere Verbindung zum Land?


    Dieses Grollen, das Sten spürte, fand ich sehr unheimlich. Als wenn das Land für einen Moment lebendig wäre.

  • Ihr habt ja schon alles gesagt, aber ich muss auch noch meinen Senf dazu geben:


    Ich kann und will vor allem nicht glauben, dass Vicinia tot ist. Das kann doch so nicht ausgehen. Der arme Sten, das verkraftet er doch nie. :(


    Tamar fand ich etwas zu hart, als er Flores zurecht gewiesen hat. Dass man in Zeiten des Krieges nicht in Selbstmitleid verfallen sollte, vor allem wenn andere auch Verluste haben, ist schon klar, aber so hätte er sie ja wirklich nicht behandeln sollen.


    Sten hätte ich am liebsten in den Hintern getreten, als er nicht gleich zu Vangeliu aufbrechen wollte. Worauf will er denn warten? Dass die Trolle so brav sitzen und warten, kommt mir etwas unwahrscheinlich vor. Da wartet die Antwort bei dem Geistseher und sie sollen abwarten. ::) Wenn ich Pard wäre, wäre ich schon auf und davon.


    Ansonsten bin ich schon sehr gespannt wie es weitergeht.


    Katrin


  • Tamar fand ich etwas zu hart, als er Flores zurecht gewiesen hat. Dass man in Zeiten des Krieges nicht in Selbstmitleid verfallen sollte, vor allem wenn andere auch Verluste haben, ist schon klar, aber so hätte er sie ja wirklich nicht behandeln sollen.


    Tamars Härte habe ich auch so empfunden wie Likimeya, nämlich dass er damit Flores aus ihrer Apathie reißen wollte. Es war schon hart, kam mir aber nicht wie böse Absicht vor, ok, Ungeduld vielleicht schon. Ich empfand es als eine heilsame "Ohrfeige" zum Aufwecken.


  • Ihr habt ja schon alles gesagt, aber ich muss auch noch meinen Senf dazu geben:


    Ich kann und will vor allem nicht glauben, dass Vicinia tot ist. Das kann doch so nicht ausgehen. Der arme Sten, das verkraftet er doch nie. :(


    Das geht mir auch so. Ich kann einfach nicht glauben, dass sie einfach...weg ist! Sie kommt bestimmt noch mal wieder oder?
    Flores tat mir in der Szene so leid!

    Möge das Schicksal, das uns zusammenführte uns verbinden, dein Weg noch oft den meinen kreuzen und die Brücke zwischen unseren Herzen nie vergehn

  • Hallo ihr Lieben!


    Dieser Abschnitt war für mich bisher der traurigste. Am schlimmsten war, dass Viçinia von den Felsbrocken erschlagen wurde. :'( Ich dachte sofort, dass das nicht wahr sein könne und habe was gemacht, was ich nur in den allerseltensten Fällen mache, wenn ich es gar nicht mehr aushalte: Ich hab nach hinten geblättert und nach ihrem Namen gesucht. So verstört hat mich diese Szene.


    Anda hat wieder ein kurzes Kapitel bekommen und es scheint sich jetzt tatsächlich parallel zu den Zwergen-Kapiteln aus dem ersten Band fortzusetzen. Find ich gut gemacht. Außerdem erfahren wir hier nun erstmals etwas darüber, wie sich die Trolle verändern können: Anda gibt dem Troll, der ihr folgen will, ihr Blut zu trinken. So können sich die Trolle also verändern und so breitet sich die "Seuche" aus.


    Ganz schrecklich fand ich die Szene, in der die Pferde, die sich nicht in den Fluchttunnel trauten, umgebracht wurden. Bei solchen Sachen wird mir immer ganz schlecht und es nimmt mich sehr mit. Vor allem, wenn der Reiter eine Beziehung zu seinem Pferd hatte und sich dann von ihm trennen muss. Ganz schrecklich ist das! (Vermutlich bin da überdurchschnittlich mitgenommen, weil mich mit meinem Hausvögelchen eine sehr lange Zeit verbindet und er unendlich viel Vertrauen in mich hat. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste ihm was antun... Diese Vorstellung tut zu sehr weh, um sie wirklich fühlen zu wollen.)


    Und dann erfährt ?ten von Viçinias Tod... Er hat mir soo Leid getan! Wie unsagbar traurig das alles ist! :'(


    Am Ende des Abschnitts steht dann ?tens Entscheidung - spontane Entscheidungen echt extrem sein. Aber wisst ihr, wenn ich nicht genau wüsste, dass die Abschnitte zufällig gesetzt wurden...was für ein Cliffhanger! Perfekt eingeteilt!


    Dann hab ich noch eine Frage an Christoph (oder vielleicht hatte einer von den Lesern eine genauere Vorstellung?): Auf Seite 295 tippt sich Flores Sargan grüßend an die Stirn. Wie muss ich mir das vorstellen? Ich sehe da nur entweder einen unserer militärischen Grüße vor mir (passt aber nicht, da Sargan ja keiner vom Militär ist) oder, was auch überhaupt nicht passt, unser Vogelzeigen. Ach ja, dann gäbe es noch das "Loser-L" - aber das schließe ich auch aus. Wie sieht dieser Gruß aus?


    Liebe Grüße,
    melima


  • Dieser Abschnitt war für mich bisher der traurigste. Am schlimmsten war, dass Viçinia von den Felsbrocken erschlagen wurde. :'( Ich dachte sofort, dass das nicht wahr sein könne und habe was gemacht, was ich nur in den allerseltensten Fällen mache, wenn ich es gar nicht mehr aushalte: Ich hab nach hinten geblättert und nach ihrem Namen gesucht. So verstört hat mich diese Szene.


    Ich fand das auch sehr schlimm, weil es auch so ohne Vorwarnung kam. Aufeinmal war sie nicht mehr da. Aber vorblättern schaffe ich trotzdem nicht. Ich habe viel zu viel Angst, was Wichtiges zu früh zu erfahren.



    Ganz schrecklich fand ich die Szene, in der die Pferde, die sich nicht in den Fluchttunnel trauten, umgebracht wurden. Bei solchen Sachen wird mir immer ganz schlecht und es nimmt mich sehr mit. Vor allem, wenn der Reiter eine Beziehung zu seinem Pferd hatte und sich dann von ihm trennen muss.


    Ich fand das auch schlimm, weil die Pferde ja immer völlig unschuldig sind in solchen Kriegen. Oft werden ja extra die Reitpferde getötet, damit die Krieger fallen. Wir haben letztens mit unserer Tochter Winnetou geguckt und das war für sie als Pferdenärrin das Schlimmste, dass die Pferde oft die Opfer waren.



    Aber wisst ihr, wenn ich nicht genau wüsste, dass die Abschnitte zufällig gesetzt wurden...was für ein Cliffhanger! Perfekt eingeteilt!


    So was ähnliches habe ich heute schon mal in einem späteren Abschnitt gelesen. ;D Das ist reiner Zufall, ich schwöre. Hab mich ja selbst schon aufgeregt ;D



    Dann hab ich noch eine Frage an Christoph (oder vielleicht hatte einer von den Lesern eine genauere Vorstellung?): Auf Seite 295 tippt sich Flores Sargan grüßend an die Stirn. Wie muss ich mir das vorstellen? Ich sehe da nur entweder einen unserer militärischen Grüße vor mir (passt aber nicht, da Sargan ja keiner vom Militär ist) oder, was auch überhaupt nicht passt, unser Vogelzeigen. Ach ja, dann gäbe es noch das "Loser-L" - aber das schließe ich auch aus. Wie sieht dieser Gruß aus?


    Das bin ich auch auf Christophs Vorstellung gespannt. Ich stelle es mir so vor: Mit flacher, Richtung Stirn zeigender Handfläche (also keine abgespreizten Finger) mit dem Zeige- und Mittelfinger in die Mitte der Stirn tippen (nein, nicht mit gebeugtem Kopf wie in der Kirche).