#2 Erstes Buch: Kapitel 9 bis einschl. Kapitel 16 (Seite 73 bis 138)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

  • Mir ging es da leider wie Dir. Ich konnte irgendwie die Karten nicht zusammenbringen und keine Verbindung herstellen, auch nicht unter Berücksichtigung der Himmelsrichtungen. Die haben mich eher noch mehr verwirrt. Das finde ich irgendwie schade, denn ich gehöre durchaus zu denen, die mal auf einer Karte nachschlagen und den Weg verfolgen wollen. Aber verfolgen kann man da wohl nichts oder die beiden Hauptfiguren treffen sich in diesem Band gar nicht und es sind zwei Parallelgeschichten, die erst viel später zusammen treffen. Wäre ja auch möglich.


    Kurze Anmerkungen zu den Karten: Die eine zeigt den Nordwesten, die andere den Südosten von Astray, also gewissermaßen die linke obere und die rechte untere Hälfte der Gesamtkarte. Eine solche gibt es zwar, aber aufgrund der doch recht großen Ausdehnungen von Astray hielt ich es für besser, den Maßstab zu vergrößern und so mehr Details zeigen zu können. Das hat jedoch den Nachteil, dass manche Orte wie z.B. das Inselreich von Archos hier noch nicht enthalten sind. Die Idee war, dass sich ganz Archos im Lauf der Saga langsam erschließen soll. Als Orientierung kann aber der Abyss dienen, der auf beiden Karten eingezeichnet ist und der längs durch den Kontinent verläuft.

  • Dann habe ich ein Fehlexemplar, denn wenn ich sage, ich finde keinen Anschluss, weil nichts auf einer Karte fortgesetzt wird, dann meine ich das auch. Bei mir ist der Abyss nur im Südosten. ???


  • Dann habe ich ein Fehlexemplar, denn wenn ich sage, ich finde keinen Anschluss, weil nichts auf einer Karte fortgesetzt wird, dann meine ich das auch. Bei mir ist der Abyss nur im Südosten. ???


    Ich bin da wohl genauso blind. Eine komplette Übersichtskarte, wo man dann ersehen kann, wo die Ausschnitte herkommen, fände ich schon hilfreich. Aber jetzt ist es nun Mal so wie es ist. Da sich die zwei Geschichten anscheinend noch nicht berühren, betrachte ich diese und die Gegend getrennt .

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Bei mir das gleiche Bild.


    Auf der Nordwest-Karte ist ganz rechts ungefähr in der Mitte die Festung Vanheim eingezeichnet - sie befindet sich am nördlichen Ende des Abyss. Von dort verläuft der Weltenbruch nach Südosten - und kommt irgendwann auf der hinteren Karte an. Eine Gesamtkarte von Astray wird es definitiv noch geben.

  • So, auch diesen Abschnitt habe ich nun fertig. Die Geschichte geht ja sehr spannend weiter und ich finde vor allem auch die Beschreibung der Gerüche, die in Skaradag und auch in Altashar vorherrschen sehr toll. Ich konnte mir direkt vorstellen wie sich diese Orte anfühlen müssen.


    Das hat mich auch überrascht. Aber er scheint ja auch auf dem Platz zu wissen, dass es passieren wird.


    Ich war auch ein wenig irritiert. Wie genau konnte er seine Gabe dazu nutzen den Dieb zu finden? Hoffentlich erfahren wir hier bald noch mehr. Ich sehe momentan nicht, wie er eine Vision haben konnte oder warum er sich dann nicht früher an den Diebstahl oder den Weg bzw. die Frau erinnert hätte (falls es ggf. eine Vision von früher war).


    Ich denke wir sollten sie als Astari sehen und nicht als Elben oder Dunkelelfen (die es sogar in Mittelerde gibt) Warum hab dich die schwarzen Haare irritiert? Die Noldo in Mittelerde haben auch schwarzes Haar (oder braunes) mit Ausnahme von denen, die von Finarfin und Fingolfin abstammten.


    Ich weiß auch nicht, ich denke bei der Beschreibung von schwarzen Haaren und blauen Augen in Kombination mit spitzen Ohren nicht unbedingt gleich an Elfen/Elben oder ähnliches. Aber ganz einordnen kann ich es nicht. Das mag aber auch daran liegen, dass mir die „Rassen“ in Astray noch nicht ganz klar sind. Ist Lorymar nun ein Halbling oder Zwerg? Sind Halbling (oder Hobling wie er einmal genannt wird) so etwas wie Halbling in HdR? Ich kann ihn mir nicht recht vorstellen, vor allem da es m.E. keine Beschreibung gab? Schwierig. Und würden wie die Westrier als Elfen sehen, was wären dann die Leute aus Ostray? Gab es dazu einen Kommentar, den ich überlesen hatte?


    Geht mir ähnlich, vor allem beißt sich unser Bild von Spitzohren mit denen, die man hier als "Barbaren" bekommt. interessant.


    Diese Konstellation finde ich auch sehr spannend. Lorymar erwähnt ja beim Essen, dass beide Seiten sich gegenseitig als Barbaren betrachten würden. Ich kam mit den Westriern und vor allem Fürst Yaron besser zurecht beim Lesen und konnte mich besser mit ihnen identifizieren. Seine Argumente waren ruhig und gelassen, als hätte er bereits Erfahrung mit diesen Vorurteilen. Ich bin momentan der Meinung, dass es der Prinzessin dort vielleicht nicht so schlecht gehen würde (abgesehen vom bevorstehenden Krieg wegen der Intrige). Ich bin also gespannt wie und ob wir die Kulturen besser kennen lernen dürfen.



    Dann wäre da noch Thorgon. Der unzufrieden ist, der seinen Posten nicht mag und dann bietet sich die Chance. Der Wirt überlebte das Massaker als einziger, verrät Rayan und bekommt als Belohnung die Zunge als Dinner. Ich mag sowas. Gewalt, Gemeinheiten. Sie geben dieser Welt eine angenehme Kälte und eine passende Nähe zum bekannten Mittelalter.


    Mich hatte wirklich erstaunt, dass überhaupt jemand überlebt hat. War das Absicht der Barbaren? Wollte man den Exekutor (oder mehrere) auf Rayan aufmerksam machen und verfolgt ihn heimlich? Hat Rayan auch eine Geschichte bei den „Barbaren“?



    Er lässt sich nicht in die Falle locken. Auch im Bordell verhält er sich aufmerksam und listig, erkennt Finten und gelangt so zum Vater der Krähen. Endlich erfährt man mehr von den toten Helden. Er will also jenen Stein "besorgen". Beim Lied seiner Leier frage ich mich, ob es nicht auch sein könnte, dass er unbewusst davon singt, was dann passieren wird. Also das ER der Stein des Anstoßes zu den Geschehnissen ist.


    Hm, wo kommt der Teil denn vor? Hab ich was überblättert oder überlesen? Ich wusste bisher nichts von einem „Stein“? Und auch von dem Lied war mir nichts bekannt bzw. dass er listig und aufmerksam Finten erkennt? Er hat den Herrn der Krähen doch bei Ende von Kapitel 16 noch gar nicht gesehen? Das letzte was ich gelesen hab, war, dass man ihm einen Sack über den Kopf gezogen hat 😲 😲 Hilfe!!??


    Mir ging es da leider wie Dir. Ich konnte irgendwie die Karten nicht zusammenbringen und keine Verbindung herstellen, auch nicht unter Berücksichtigung der Himmelsrichtungen. Die haben mich eher noch mehr verwirrt. Das finde ich irgendwie schade, denn ich gehöre durchaus zu denen, die mal auf einer Karte nachschlagen und den Weg verfolgen wollen. Aber verfolgen kann man da wohl nichts oder die beiden Hauptfiguren treffen sich in diesem Band gar nicht und es sind zwei Parallelgeschichten, die erst viel später zusammen treffen. Wäre ja auch möglich.


    Wie ich ja schon erwähnt hatte, bin ich gar kein Kartenfan, aber hier wollte ich auch mal kurz nachschlagen. Aber da hatte ich zum Glück vorher das Interview gelesen, das Michael gegeben hat (Link hat er hier immer mal wieder gepostet heute) und wusste zum Glück schon etwas mehr über die Karten. 😃 😃 Gemeinheit, irgendwie 😝



    Wobei man das erst in Kap. 17, also im nächsten Abschnitt erfährt ;) Bitte auf die Einteilung achten :winken:


    Ah, danke, das erklärt meinen Punkt weiter oben 😃


    Auf der Nordwest-Karte ist ganz rechts ungefähr in der Mitte die Festung Vanheim eingezeichnet - sie befindet sich am nördlichen Ende des Abyss. Von dort verläuft der Weltenbruch nach Südosten - und kommt irgendwann auf der hinteren Karte an. Eine Gesamtkarte von Astray wird es definitiv noch geben.


    Also bei mir ist das dann so korrekt. Ich sehe den Weltenbruch bzw. Abyssia auf der Karten im hinteren Umschlag und Noria bis Brygandia auf der vorderen Klappenkarte. Aber wie gesagt, ich hatte dein Interview, Michael, schon vor diesem Post hier gelesen :D Trotzdem weiß ich noch nicht wohin die Reise der Prinzessin gehen soll und woher Rayan überhaupt mit dem Schiff nach Skaradag übergesetzt hat.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Der "Stein" bezieht sich wohl auf den nächsten Leseabschnitt. Konnte damit noch nix anfangen. War erst etwas verwirrt. Und dann enttäuscht, schon mehr zu wissen als ich eigentlich an der Stelle sollte. :(

  • Derzeit fesselt mich der Part um Lorymar und den Geschwistern etwas mehr, als der Handlungsstrang um Rayan. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass ich eine gewisse Affinität zu den Erzählungen um "Tausend und eine Nacht" habe und mich daher tief in den dem Orient nachempfundenen Teil des Romans versenken kann.


    Besonders Lorymar hat es mir angetan. Dass bei ihm "Der kleine Muck" von Hauff teilweise Pate stand, wurde ja schon im ersten Abschnitt besprochen. Ich musste übrigens auch sofort an den Muck denken. Immerhin war das als Kind meine Lieblings-Hörspiel-Kassette, die ich (zum Leidwesen meiner Eltern) auswendig konnte. Er erinnert mich aber nicht nur optisch an den Muck. Wie er hat der Muck sein Schicksal selbst in die Hand genommen und mit Witz und Verstand letztendlich sein Glück gemacht.


    Die Geschwister sind bis jetzt wiederum typisch für 1001 Nacht. Nawyd ist zwar heißblütig, aber genauso wie Nyasha dem Schicksal ergeben. Alles ist vorgegeben, man kann dem nicht erinnern. Wenn Hilfe kommt, dann kommt sie von außen. In ihrem Fall kommt sie durch Lorymar. Ich bin schon gespannt, wie sie genau fliehen wollen und ob ihre Flucht glücken wird.


  • Die Szene im Turm von Morwa ist so Klischee mäßig, dass ich meine Hand dafür verwettet hätte, dass der Überbringer des Wissens dafür bestraft statt belohnt wird. Warum sind alle Bösewichter immer so eindeutig böse und auch noch dumm? Eigentlich würde eine solche Handlungsweise ja dazu führen, dass ihnen niemand mehr etwas sagt. Aber warum sind auf der anderen Seite die Bürger, die die Boshaftigkeit kennen ebenso dumm, sich freiwillig in die Höhle des Monsters zu begeben und gierig zu sein? Jedesmal das selbe. Sie sollten mal ein paar Fantasybücher lesen :)


    Ich empfand sie einem Verhör durch die Inquistion gut nachempfunden. Die Exekutoren sind offensichtlich die Inquisitoren von Astray. Wer in der Neuzeit mit der Inquisition in Berührung kam, hat das auch in den seltensten Fällen unbeschadet überstanden. Thorgon ist in meinen Augen auch weniger boshaft als fanatisch und machtbesessen. Er geht über Leichen und ist gleichzeitig noch davon überzeugt, das Richtige zu tun.

  • Ich empfand sie einem Verhör durch die Inquistion gut nachempfunden. Die Exekutoren sind offensichtlich die Inquisitoren von Astray. Wer in der Neuzeit mit der Inquisition in Berührung kam, hat das auch in den seltensten Fällen unbeschadet überstanden. Thorgon ist in meinen Augen auch weniger boshaft als fanatisch und machtbesessen. Er geht über Leichen und ist gleichzeitig noch davon überzeugt, das Richtige zu tun.


    Das war auch mein Gedanke! Diese Exekutoren sind schon sehr wie Inquisitoren, obwohl der Namen "Exekutor" ja schon einiges preisgibt. Ich finde "Exekutor" hat einen sehr negativen Nachgeschmack (also noch mehr als Inquisitor)... vermutlich weil man schnell an Exekution denkt, obwohl es ja prinzipiell auch nur "Der Ausführende" heißen könnte.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich empfand sie einem Verhör durch die Inquistion gut nachempfunden. Die Exekutoren sind offensichtlich die Inquisitoren von Astray. Wer in der Neuzeit mit der Inquisition in Berührung kam, hat das auch in den seltensten Fällen unbeschadet überstanden. Thorgon ist in meinen Augen auch weniger boshaft als fanatisch und machtbesessen. Er geht über Leichen und ist gleichzeitig noch davon überzeugt, das Richtige zu tun.


    Was ist an fanatisch und machtbesessen nicht böse? Machtgierige Fanatiker sind für mich die schlimmsten Bösewichter die es gibt.

  • Rhea: Boshaft ist für mich jemand, der Böses tut, mit der Absicht jemanden zu schaden und gleichzeitig weiß, dass seine Handlung moralisch verwerflich ist. Thorgon fällt in meinen Augen in eine andere Kategorie: seine Handlungen sind abscheulich und verabscheuungswürdig, aber er handelt mit der absoluten Gewissheit, das Richtige zu tun. Was für mich um einiges schlimmer ist, als wenn er aus reiner "Boshaftigkeit" handelte.


  • Dass Rayan den Dieb oder besser gesagt, die Diebin, tatsächlich einholt, damit habe ich nicht gerechnet. Habe ich das richtig verstanden und er hat ihre Spur mithilfe der Erinnerung gefunden? Erinnerung an was? Funktionierte das mithilfe seiner Gabe? Dann könntet ihr mit eurer Vermutung, dass der Diebstahl bereits ein Teil einer Vision sein könnte, recht haben. Andererseits schien er überrascht zu sein, dass es sich um eine Diebin handelt, das wusste er dann doch nicht.


    Das ist wirklich spannend mit Rayans Vorhersehungen. So ganz genau scheinen die Informationen nicht zu sein, zumindest nicht genau genug, wenn man gezielt eingreifen will. Vielleicht sind sie manchmal eher Hilfestellungen und um die Details muss man sich je nach Situation selbst kümmern. Vielleicht zeigen sie mehr nur das Ergebnis an, nicht wie etwas zustande kommt.


    Rayan hat sich jedenfalls nicht von der Diebin austricksen lassen, was zeigte, dass er sich tatsächlich in dem Ort und seinen Gepflogenheiten auskennt. Auch das Messer im Stiefelschaft hatte er längst gesehen. Er ist also auch sehr geschult in seinen Instinkten und hat viel Erfahrung im Überleben unter Gaunern und Bösewichten. Ihm kann anscheinend so schnell keiner was vormachen. Ich bin echt neugierig auf ihn und würde gerne viel mehr über seinen Vergangenheit erfahren.


    Jetzt bin ich aber erst mal gespannt, wie seine weiteren Schritte aussehen und was er von den Dieben genau will. Die junge Diebin Bray kann dabei gerne noch eine längere Rolle spielen, denn sie mochte ich irgendwie gleich. Ich hoffe, sie hatte nicht nur diesen einen kurzen Auftritt.


    Ach, eine Information über Rayans Vergangenheit haben wir ja schon erhalten. Er hat einen Exekutor ermordet. Na, da bin ich ja mal auf die Hintergründe gespannt! Thorgon hatte jedenfalls eine kalte und grausame Ausstrahlung und sein "Diener" Salacar mit seiner unterwürfigen rattenhaften Art, erzeugte bei mir genauso schnell eine Abneigung. Hier muss sich Rayan nun aber vorsehen!


    Lorymars Träume erzeugen so viel Druck, dass er schnellstmöglich das Land verlassen will, um etwas in seiner Heimat zu erledigen. Ich fand es ganz schön mutig, Hilalayan einen Handel vorzuschlagen. Aber andererseits hat er als Narr, der so viel mitbekommt, mit Sicherheit auch in den ganzen Jahren einen guten Instinkt entwickelt und Menschenkenntnis gewonnen, um zu erkennen, wohin sich ein Gespräch lenkt und wie weit er sich vorwagen kann, um herauszufinden, ob seine Einschätzungen anderen gegenüber stimmen. Hier hat er einen Nerv getroffen und auch beim Neffen des Königs hat er es richtig gemacht.



    Und Lorymar hat seine Ohren überall - raffiniert, wie er Nawyds und Nyashas Abneigung gegen die Heirat mit Elayan für seine Zwecke ausnützen will. Andererseits ist das auch eine einmalige Chance für die Geschwister. Es ist nur die Frage, welche Folgen das für das geplante Bündnis haben wird, ich kann mir nicht vorstellen, dass Astyragis das einfach auf sich beruhen lassen wird, sondern alles daransetzen wird, um Nyasha zurückzuholen.


    Ich frage mich vor allem, wie der Narr sich das vorstellt, Nyasha zu helfen. Oder ob er sich das überhaupt irgendwie vorstellt, vielleicht ist es ihm ja nur wichtig, "offiziell" weg zu kommen und "nach mir die Sintflut". Die drei reisen doch nicht alleine, oder doch? Die Bewacher werden wohl kaum das Mädchen einfach so gehen lassen. Wie soll diese Flucht denn aussehen? Aber vielleicht ist das ja auch ein Punkt, den der Narr dann ganz spontan entscheidet. ;D


  • Ich empfand sie einem Verhör durch die Inquistion gut nachempfunden. Die Exekutoren sind offensichtlich die Inquisitoren von Astray. Wer in der Neuzeit mit der Inquisition in Berührung kam, hat das auch in den seltensten Fällen unbeschadet überstanden.


    Stimmt, ich musste auch direkt in die Inquisitoren denken.



    Die junge Diebin Bray kann dabei gerne noch eine längere Rolle spielen, denn sie mochte ich irgendwie gleich. Ich hoffe, sie hatte nicht nur diesen einen kurzen Auftritt.


    Darüber würde ich mich ebenfalls freuen, mir gefiel sie auch auf Anhieb.



    Ich frage mich vor allem, wie der Narr sich das vorstellt, Nyasha zu helfen. Oder ob er sich das überhaupt irgendwie vorstellt, vielleicht ist es ihm ja nur wichtig, "offiziell" weg zu kommen und "nach mir die Sintflut". Die drei reisen doch nicht alleine, oder doch? Die Bewacher werden wohl kaum das Mädchen einfach so gehen lassen. Wie soll diese Flucht denn aussehen? Aber vielleicht ist das ja auch ein Punkt, den der Narr dann ganz spontan entscheidet. ;D


    Darauf bin ich ebenfalls sehr gespannt, wie er das hinbekommen will.


  • [...] und sein "Diener" Salacar mit seiner unterwürfigen rattenhaften Art, [...]


    Salacar fand ich gar nicht so unterwürfig, sondern auch eher machtbesessen und schleimerisch. Kannst du mir evtl. eine Stelle nennen woran du das fest machst? :) Er macht ja alles, um der nächste Großexecutor zu werden und schleimt ziemlich rum mit seinem Getue. Aber unterwürfig finde ich ihn gar nicht.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Salacar fand ich gar nicht so unterwürfig, sondern auch eher machtbesessen und schleimerisch. Kannst du mir evtl. eine Stelle nennen woran du das fest machst? :) Er macht ja alles, um der nächste Großexecutor zu werden und schleimt ziemlich rum mit seinem Getue. Aber unterwürfig finde ich ihn gar nicht.


    Ich schrieb ja auch unterwürfig rattenhafte Art. ;) Dass er eigene Ziele damit ist, ist klar und wenn man sich dafür eben unterwürfig geben muss. Sein ganzes Verhalten auf Seite 100, als er sich Thorgon schleichend und unterwürfig nähert - er klang zerknirscht - er zieht sich in die Weiten seines Kapuzenmantels zurück - er huscht weg.... Er wirkt hier auf mich einfach unterwürfig, er weiß genau, wie er sich für seinen Stand und Thorgon gegenüber verhalten muss. Die List dann später in seinen Augen zeigt dann natürlich, dass er eine Ratte ist (und Thorgon das natürlich weiß und Salacar weiß, dass Thorgon das weiß) ;)