#5 Zweites Buch: Kapitel 10 bis einschl. Kapitel 17 (Seite 271 bis 327)

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    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Soso, es spitzt sich also alles auf Skaradag hin zu. Auch Lorymar und Nyasha sind auf dem Weg dorthin. Was hat es mit dieser verflixten Salzstadt nur auf sich? Auf jeden Fall werden dort die Fäden zusammenlaufen.


    Der Überfall dieser Moor/Werwölfe war ja gruselig. Mit den Leibwächtern und der Dienerin hatte ich schon gar nicht mehr gerechnet und war gespannt, wie Lorymar das überstehen will.
    Aber das geht für ihn und die Prinzessin ja gerade nochmal gut aus. Wobei dummerweise auch der zweite Leibwächter wohl verwundet bzw infiziert wurde :o


    Ziemlich unheimlich ist auch diese auf einmal verlassene Festung. 200 Mann einfach so verschwunden? Ich würde ja den Teufel tun und mich da einquartieren, Eroberung hin oder her, das riecht man doch 100Meter gegen den Wind, dass hier etwas nicht stimmt!


    Dass Nawyd noch lebt, ist keine große Überraschung. Das Gespräch zwischen ihm und dem Eunuchen fand ich recht erhellend. All diese Intrigen... wenn sich die richtigen zusammentun würden, könnte vieles so viel einfacher sein... aber fürs Buch wäre das natürlich langweilig ;D

  • Sorry, dass ich schon ein wenig weiter gelesen habe, aber ich fahre am Donnerstag nach Berlin und weiß nicht, wie und wie oft ich da online sein kann. Deshalb möchte ich zumindest bis dahin mit dem Buch fertig sein, damit ich es nicht mitschleppen muss.


    Die Szene im Moorwald fand ich auch extrem gruselig und ehrlich gesagt, hatte ich mit sowas nicht gerechnet. Vielleicht eher mit Räubern, aber nicht mit Unnatürlichem. Man merkt da schon, dass Lorymar durchaus Erfahrung damit hat, auch wenn das einige Jahre her ist. Letztendlich haben aber dann doch die Leibwächter die Beiden raus gehauen. Und anscheinend verwandeln sich dann die Verletzten in genau solche Wesen, wie bei Werwölfen. Vermutlich ist das sogar so eine Abart davon. Dass der zweite Leibwächter Kalid auch leicht verletzt ist, lässt nichts Gutes erahnen, zumal man von ihm aus erstmal keine Gefahr wittert. Mal sehen, inwieweit da die Erfahrung von Lorymar zum Tragen kommt.


    Diese leere Festung in Vanheim bedeutet auch nichts Gutes. Wenn die Leute tatsächlich mitten in ihrem Leben verschwinden, kann das auch nur mit etwas Magischem Unheimlichen zu tun haben. Und wie will man dagegen ankämpfen. Ich befürchte, dass Gunryk da mit seiner Mannschaft nicht lebend herauskommt.


    Bestätigt hat sich nun, dass Rayan Ikerón ist. Mittlerweile zweifel ich ein wenig an den Verwandtschaftsgrad zwischen Rayan und Bray. Vermutlich ist es doch die Gabe, die etwas in den Betroffenen auslöst. Sonst hätte der alte Mann damals Ikerón die Leier nicht einfach da gelassen. Er hat gefühlt, dass er die Gabe hat und er nicht mehr lange leben wird.
    Ein ganz seltsames Gefühl überkam mich, als Rayan Bray seinen Anhänger mit der Münze gab. Immerhin ist das die Fahrkarte zu den Unsichtbaren. Kurz kam mir der Gedanke, dass Rayan es nicht schafft und Bray den Schutz der Unsichtbaren irgendwann benötigt, weil sie in Rayans Fußstampfen tritt und damit in Schwierigkeiten gerät. Ich hoffe allerdings, dass sich meine Befürchtungen nicht bestätigen. Ich mag die Figur Rayan.



    Dass Nawyd noch lebt, ist keine große Überraschung. Das Gespräch zwischen ihm und dem Eunuchen fand ich recht erhellend. All diese Intrigen... wenn sich die richtigen zusammentun würden, könnte vieles so viel einfacher sein... aber fürs Buch wäre das natürlich langweilig ;D


    Auch wenn die beiden das gleiche Endziel vor Augen hatten, so verfolgt doch jeder seine eigenen Interessen und hat seine Gründe. Die könnten eventuell nicht unbedingt übereinstimmen. Aber langweilig wäre es natürlich auch, wenn alles so einfach laufen würde.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Die Moorwölfe waren richtig unheimlich, ich kann sie mir auch nicht wirklich vorstellen. Sind es jetzt mehr Wölfe oder mehr Menschen? Sie laufen ja auf 2 Beinen und sind mit Moos und Schlamm bedeckt. Haben sie irgendwelche wölfischen Züge oder ist das nur ein Name für diese "Bande"? Wie furchtbar, dass der eine Leibwächter sterben musste, obwohl die Wunde nicht lebensgefährlich war! Und auch der andere mit seiner Verletzung am Finger. Er hat sich sicher irgendwo gekratzt und jetzt ist Lorymar dann sicher bald auf sich allein gestellt mit den beiden Frauen! Hoffentlich geht das gut!


    Die leere Festung gibt mir auch weiterhin zu denken. Ob es die dunklen Gestalten sind, die aus der Tiefe kommen und von den Bray gesungen hatte? Vielleicht haben sie alle Bewohner der Festung verschleppt? Ich würde auch Angst haben, wenn ich dort übernachten müsste - auch wenn sie alle im Turm schlafen dürfen. Hoffentlich findet Gunryk was im Offiziersquartier. Oder vielleicht sieht er etwas im Abgrund - der Blick wurde ja wundervoll beschrieben.


    Rayan ist Ikeron, hätte ich irgendwie nicht mehr gerechnet... hm, aber ich hatte auch schon Angst, dass dieses Lautenspiel mit Bray und diese Geschichte darüber wie er die Leier bekommen hat, zusammenhänge könnte und auf das Ableben von unserem guten Rayan hindeuten könnte. Dann müsste Bray die Aufgaben übernehmen und verhindern, dass die Menschen Legenden einfach vergessen.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Menno, nun ging es immer noch nicht in die Zitadelle. Da warte ich doch schon ungeduldig drauf! :>


    Bin in Bezug auf Nawyd etwas zwiegespalten. Zum einen möchte ich, dass er es schafft, seinem Schicksal zu entgehen (immerhin hatten andere die Fäden in der Hand), zum anderen HAT er gemordet und nicht viel mehr verdient als das, was ihn erwartet. Er hat es aus Liebe zu seiner Schwester getan. Diese Selbstlosigkeit ist mehr, als jeder andere bisher an den Tag legt. Das war's aber schon, was man ihm anrechnen kann.



    Mit den Leibwächtern und der Dienerin hatte ich schon gar nicht mehr gerechnet und war gespannt, wie Lorymar das überstehen will.


    Das ging mir ganz genauso. Was ich nicht verstanden habe, ist, warum Lorymar und die Prinzessin nur gewartet haben und nicht am Tage, an dem es doch angeblich ungefährlich ist, nachgeschaut haben, was aus Leibwächter und Zofe geworden ist, als sie nicht nachkamen.


    Was ich mich frage: Wo und wie viel Geld haben sie denn wohl dabei? Sie konnten sich schon eine Kutsche, mehrere Pferde und Unterkunft+Verpflegung mühelos leisten bisher. Jetzt waren es am Ende aber nur noch Lorymar mit dem Inhalt seiner Satteltaschen und die Prinzessin mit dem, was sie am Leibe trug. Hat der Verkauf des Rappen so viel Geld wieder eingebracht, dass sie sich frische Pferde, das Einkehren bei den Handelsstationen und Proviant leisten konnten oder hat Lorymar noch so viele Moneten in der Satteltasche? Zur Währung wird auch nichts beschrieben. Ein Vergleich wäre interessant gewesen, was man für das gleiche Geld auf den beiden unterschiedlichen Seiten bekommt.



    Diese leere Festung in Vanheim bedeutet auch nichts Gutes. Wenn die Leute tatsächlich mitten in ihrem Leben verschwinden, kann das auch nur mit etwas Magischem Unheimlichen zu tun haben. Und wie will man dagegen ankämpfen. Ich befürchte, dass Gunryk da mit seiner Mannschaft nicht lebend herauskommt.


    Warum sind sie nicht wieder auf ihren Posten zurück und haben weiter beobachtet, gerade wenn es ihnen dort nicht geheuer ist? Habe ich das überlesen? Nur, sie hätten zur Not ja vielleicht auch ein Stück weiter nach Ostray rein gekonnt. Zum Lagern hätten sie sich aus der Festung bedienen können.
    Ich hätte erwartet, dass die Festung nach Waffen durchsucht würde. Ob sie mit oder ohne ihre Waffen verschwunden sind, macht doch schon einen großen Unterschied.



    Ein ganz seltsames Gefühl überkam mich, als Rayan Bray seinen Anhänger mit der Münze gab. Immerhin ist das die Fahrkarte zu den Unsichtbaren. Kurz kam mir der Gedanke, dass Rayan es nicht schafft und Bray den Schutz der Unsichtbaren irgendwann benötigt, weil sie in Rayans Fußstampfen tritt und damit in Schwierigkeiten gerät. Ich hoffe allerdings, dass sich meine Befürchtungen nicht bestätigen. Ich mag die Figur Rayan.


    Ja, die Befürchtung habe ich auch. Es gibt nun ja auch zwei "Hellseher" und nur eine Leier. Und ich habe mich zwischenzeitlich auch gefragt, ob Bray nichts von ihrer Vision erzählen wollte, weil sie u.a. Rayans Tod darin gesehen hatte. Dass es sich um die "Unsichtbaren" handelte, hat er ihr auch gar nicht genau erzählt. Er hätte da schon gerne etwas ausführlicher werden dürfen, damit sie auch genau weiß, was sie da hat.



    Die Moorwölfe waren richtig unheimlich, ich kann sie mir auch nicht wirklich vorstellen. Sind es jetzt mehr Wölfe oder mehr Menschen? Sie laufen ja auf 2 Beinen und sind mit Moos und Schlamm bedeckt. Haben sie irgendwelche wölfischen Züge oder ist das nur ein Name für diese "Bande"? Wie furchtbar, dass der eine Leibwächter sterben musste, obwohl die Wunde nicht lebensgefährlich war! Und auch der andere mit seiner Verletzung am Finger. Er hat sich sicher irgendwo gekratzt und jetzt ist Lorymar dann sicher bald auf sich allein gestellt mit den beiden Frauen! Hoffentlich geht das gut!


    Die Morwölfe konnte ich mir gut vorstellen. Ich dachte dabei an so einige Anime, in denen Kreaturen mit überlangen Armen drin vorkommen und moosüberwachsen gibt's da auch häufiger. Wenn die Verwandlung nicht sofort passiert, hätten sie ihn dann nicht doch noch etwas pflegen können, so dass die Brüder noch etwas mehr Zeit gehabt hätten, um sich von einander zu verabschieden? Ja, es gab nur 2 Pferde, aber bei Pipi Langstrumpf passten auch immer 3 hintereinander ;D und ein Halbling und eine leichtgewichtige Schönheit wiegen doch bestimmt nicht so viel. :> Jaja, sollte nicht sein. Hab's verstanden. :winken:



    Die leere Festung gibt mir auch weiterhin zu denken. Ob es die dunklen Gestalten sind, die aus der Tiefe kommen und von den Bray gesungen hatte? Vielleicht haben sie alle Bewohner der Festung verschleppt?


    Ich frage mich, ob es nicht eher so wie in der Unendlichen Geschichte das Nichts ist. Ein Nebel, der sie verschlingt oder sowas. Deswegen brauchten die Helden auch den Stein und ihre normalen Waffen richteten nichts dagegen aus. Wären sie verschleppt worden, hätte es ja doch ein paar Kampfspuren geben müssen.

  • Also das Geld hab ich nicht als Problem gesehen, immerhin hatte im Hilalayan einiges mitgegeben und Lorymar hatte auch sicher noch selbst Geld. So ein Halbling, der ständig Wein braucht, hat bestimmt einen Geldvorrat ;)


    Ich war aber sehr beeindruckt von Lorymar in diesem Abschnitt. Vom Wein war kaum noch was zu spüren und er sagte ja selbst, dass er hier in dieser Wildnis plötzlich schläft wie ein Baby. Dann hat er sich gegen die Moorwölfe auch gut geschlagen und einiges an Wissen mit in die Gruppe gebracht. Er wird mir so langsam sympathisch... hoffentlich bleibt es so!


    Das mit dem "Nichts" aus der Unendlichen Geschichte finde ich einen tolle Idee! Ich hatte eher mit (fliegenden, kletternden) Ungeheuern gerechnet, die überraschend aufgetaucht sind und die Leute einfach "gestohlen" haben. Dann hätte es keinen Kampf gegeben. Und wir haben ja noch die umgekippten Stühle...

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ja, das mit dem Geld hab ich mich auch gefragt - weil sie ja kaum was vor den Morwölfen retten konnten. Aber wenn Lorymar das alles in den Satteltaschen hatte, war er ja zum Glück geistesgegenwärtig genug, genau die mitzunehmen.


  • Soso, es spitzt sich also alles auf Skaradag hin zu. Auch Lorymar und Nyasha sind auf dem Weg dorthin. Was hat es mit dieser verflixten Salzstadt nur auf sich? Auf jeden Fall werden dort die Fäden zusammenlaufen.


    Die Stadt ist halt reich und unabhängig, das macht sie interessant für Leute, die untertauchen wollen.


    Der Überfall dieser Moor/Werwölfe war ja gruselig. Mit den Leibwächtern und der Dienerin hatte ich schon gar nicht mehr gerechnet und war gespannt, wie Lorymar das überstehen will.
    Aber das geht für ihn und die Prinzessin ja gerade nochmal gut aus. Wobei dummerweise auch der zweite Leibwächter wohl verwundet bzw infiziert wurde :o


    Diese Szene habe ich nicht verstanden. also nicht die Moorwölfe, das ist nun mal so der übliche Horror, klingt sehr Vampir ähnlich. Sie können ja sogar sprechen, das wunderte mich sehr und zumindest der, der unseren Halbling angesprochen hat, artikulierte ganz menschlich.
    Ich habe nicht verstanden, wieso Lorymar denkt, dass er größere Chancen hat, die Prinzessin zu retten, wenn er mit ihr abhaut. Allerdings war ich überzeugt, dass die beiden gerettet werden, sie haben ja ihr Schicksal noch nicht aufgedeckt und konnten nicht sterben. Naja, eigentlich hätte Lorymar es verdient, wenn er sich so verhält. Ganz besonders aber hat mich gewundert, dass er erst hier entdeckt, dass die Wölfe im Dunkeln sehen können. Er kennt sie doch, hat schon gegen sie gekämpft. Schon komisch.
    Dann ist es auch unverantwortlich, nicht so schnell wie möglich mit dem Pferd weiter zu kommen, es sei denn, er hat sich wirklich verirrt und weiß nicht wo es lang geht. Dann war sein gesamtes Verhalten unverantwortlich. Er tat ja so, als sein es kein Problem für ihn durch den Wald zu kommen.
    Ich habe dann nur gewartet, in welche Trickkiste der Autor greift, um die beiden zu retten.



    Ziemlich unheimlich ist auch diese auf einmal verlassene Festung. 200 Mann einfach so verschwunden? Ich würde ja den Teufel tun und mich da einquartieren, Eroberung hin oder her, das riecht man doch 100Meter gegen den Wind, dass hier etwas nicht stimmt!


    Und wie hättest Du das Deinen Vorgesetzten erklärt?


    Dass Nawyd noch lebt, ist keine große Überraschung. Das Gespräch zwischen ihm und dem Eunuchen fand ich recht erhellend. All diese Intrigen... wenn sich die richtigen zusammentun würden, könnte vieles so viel einfacher sein... aber fürs Buch wäre das natürlich langweilig ;D


    Mir hat das Gespräch sehr gut gefallen, weil es zeigt, wie klug der Hofmarschall handelt und das es keine reine Bosheit gewesen ist, die ihn dazu bewogen hat, den Prinzen zu verraten. Dabei hat er am Ende vermutlich weniger Menschen auf seinem Gewissen als der Prinz.
    Wenn sie ihn ausliefern, bin ich gespannt, was die Feinde mit ihm machen. Werden sie ihn einfach bestrafen oder gibt es da auch noch Interessen, denen der Prinz lebend dienen könnte.

  • Vielleicht wusste Lorymar von früheren Begebenheiten, dass sie schneller sind als Pferde, aber vielleicht nicht, dass sie nachts gut sehen, weil sie damals halbwegs glimpflich davon gekommen sind. Die Annahme, dass sich die Moorwölfe auf die Beute (das Pferd, die Zurückgebliebenen) stürzen und dann die Fährte verlieren.


    Ich war auch sehr begeistert von diesem Gespräch. Ich mag den Hofmarschall noch immer, auch wenn er den Prinzen verraten hat. Ich finde diese Figur durchaus nachvollziehbar und gut geschrieben im Bereich des Hofes.



    Soviel kann ich an dieser Stelle verraten: Mit den Morwölfen gibt es in Band 2 ein Wiedersehen ...


    wie fies :D hoffentlich müssen wir dann nicht zu lange auf Bd. 2 warten :lesen:

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

    Einmal editiert, zuletzt von Marada ()

  • Das wäre ja was! :D Ich bin gespannt, ob du recht hast, Janesway!

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Die Reise des Lorymar führt durch den Morwald. Interessante Version von "Werwölfen". Schön beschriebener Kampf, Entscheidungen, die schlüssig aber auch hart sind. Sei es der Tod des Pferdes oder die Erlösung der Leibwache durch die Prinzessin. (Nein, ich bringe nicht den Ned Stark Vergleich) Mir gefällt ihre Kraft und noch mehr, dass sie den Armen nicht enthauptet hat, denn das ist mit einem Schwert viel schwieriger, als viele denken. Kaputel 14 ist das erste ohne Orts und Zeitangabe (Fehler?)


    Vanheim... und die Grenzer. Hmpf, sorry aber hier ist wieder eine unglaubliche GoT Parallele -> Mauer und Grenzer, gegenüber Abyss und Grenzer. Zumindest erfahren wir, dass hier sonderbare Dinge am Gange sind. Ich denke wir erfahren hier die Rückkehr des Ultrabösen^^


    Nawyd sitzt im Verlies. Der Eunuch gefällt mir, diese Dialoge sind wunderbar. Das belauern, das aus der Reserve locken. Ich würde nicht einmal behaupten, dass wir an dieser Stelle die wahren Beweggründe des Eunuchen kennen, zu tief ist diese Figur.


    Rayan... ich gehe wieder ein wenig weg von der These der Tochter. Es wäre auch zu offentsichtlich. Es genügt auch vollkommmen, dass sie vielleicht der Grund ist, warum es ihn nach Skaradag zog. Torgyn ist mir gerade so ein... Gockel, der macht Ärger. Ungestüm, jungendlicher Leichtsinn .. wenn der nicht mal versucht den Exekutor zu sprechen, um Rayan loszuwerden. Magie ist ja verboten^^ und unser Devote ist sicher hochinteressiert an der Info. Zumindest sollte an dieser Stelle nun klar sein, dass Rayan Ikaron ist. Toll finde ich auch seine Fehldeutung mit dem Blut im Wasser, die aber doch wahr war. Vielleicht ist er nicht nur Seher. Ich denke immer noch, dass er Teil eines Zeitparadoxons ist, ohne seine vorhersicht, würde es nicht geschehen. Er ist Sklave seiner Bilder, seiner Visionen, die er nur grob lenken kann... unbewusst. Nun werde ich ein wenig irre, oder?

  • Zitat

    Vanheim... und die Grenzer. Hmpf, sorry aber hier ist wieder eine unglaubliche GoT Parallele -> Mauer und Grenzer, gegenüber Abyss und Grenzer.


    Brückstadt erinnert auch sehr an den Kreuzweg (einzige Brücke über den Trident).


  • Mit den Morwölfen und Kalid, wetten? ;-)


    Ich glaube auch, dass Kalid noch eine große Bedeutung für die Geschichte hat. Auf ihn passt doch "Ein Krieger, jung mit blankem Schwert und einem Eid geschworen" wie die Faust auf das Auge.


    Oder er entpuppt sich als "Urok gar, ein Unhold, aus fernem Totem Land;", wobei ich jetzt nicht weiß, ob schon erklärt wurde, wer oder was Uroks sind. Ich kann mich nicht daran erinnern. Verwandelt Kalid sich in einen Morwolf, was ja durch die Verletzung zu befürchten steht, könnte er mit dem Unhold gemeint sein.



    Rayan... ich gehe wieder ein wenig weg von der These der Tochter. Es wäre auch zu offentsichtlich. Es genügt auch vollkommmen, dass sie vielleicht der Grund ist, warum es ihn nach Skaradag zog.


    Mittlerweile glaube ich auch, dass sich die beiden voneinander wegen ihrer Gabe angezogen fühlen und nicht weil sie miteinander verwandt sind. Es gefällt mir aber, dass hier keine künstliche Liebesgeschichte konstruiert wird.


  • Ich glaube auch, dass Kalid noch eine große Bedeutung für die Geschichte hat. Auf ihn passt doch "Ein Krieger, jung mit blankem Schwert und einem Eid geschworen" wie die Faust auf das Auge.


    Hm, findest du? Ich muss gestehen, so ein Leibwächter hat für mich eher Statistenrolle. Bei dem jungen Krieger war ja meine erste Assoziation anfangs Nawyd und zu der Meinung tendiere ich immer noch bzw. wieder. Vorausgesetzt, es ist ein neuer junger Krieger und er ist in der Geschichte überhaupt schon aufgetaucht ;)

  • Janesway : danke ;) Das hatte ich gar nicht mehr im Kopf, weil ich mit Ostrager und Westyrer immer durcheinander komme. Ich weiß nie welche Seite welche ist :D Ich dachte auch es ginge noch um meine Beschreibung von Vanheim bzgl. der Schlucht. Dass es um dodo's Beschreibung der Besetzung der Truppen ging, entging mir völlig :bussi:


    Also ich hab noch gar keine Idee bzgl. des jungen Kriegers. Ich kann mir zwar beide eure Varianten vorstellen, wäre aber auch mit einer 3. zufrieden. Ich lasse mich da überraschen, wobei ich die Idee mit Kalid ein bisschen spannender finden würde.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Hm, findest du? Ich muss gestehen, so ein Leibwächter hat für mich eher Statistenrolle. Bei dem jungen Krieger war ja meine erste Assoziation anfangs Nawyd und zu der Meinung tendiere ich immer noch bzw. wieder. Vorausgesetzt, es ist ein neuer junger Krieger und er ist in der Geschichte überhaupt schon aufgetaucht ;)


    ich habe das gleiche Gefühl. Sonst hätte man das mit dem Blut nicht erwähnt. Von wegen Chekov´s Gun und so.