#6 Zweites Buch: Kapitel 18 bis einschl. Kapitel 27 (Seite 328 bis 385)

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  • Das also hatte der Halbling vor. Naja, fair ist das nicht und nun hassen ihn schon 2 Frauen. Schade eigentlich. Aber nun ist klar, warum er sich nicht emotional an sie binden wollte.


    Warum fühlen sich die Helden so schuldig. Ich muss immer an das Lied vom Samurai denken von Gundermann, dass man ihn vor dem Kampf gut behandelt, weil man ihn braucht, aber dann haben alle Angst vor ihm.


    Ein Samurai sitzt an euren Tischen
    Bei Kaffee, Brot und Pflaumenmus
    Wir tranken gern in kleiner Leute Küchen
    Hast du das denn noch nicht gewusst?


    Aiooo


    Für kleine Leute machen wir die großen Taten
    Den kleinen Leuten ist vor starken Männern bang
    Die kleinen Leute haben uns oft verraten
    Ja unsereiner lebt nicht lang


    Aiooo


    Gib mir die versteckten Stiefel wieder
    Da draußen schreit mein letzter Tag
    Ach, ich käme doch so gerne wieder her zu dir
    Die keine Sieger mag


    Ihr ruft mich heute wieder gegen den Drachen
    Es ist der letzte hier auf diesem Stern
    Ein arbeitsloses Schwert ist nicht zum lachen
    Kleine Leute lachen doch zu gern


    Aiooo


    Ihr ruft mich heute wieder gegen den Drachen
    Ich bin ein Profi, das weiß Gott
    Ich soll aus dem Drachen für euch Hackfleisch machen
    Und wenn ich wiederkomme macht mich tot


    Aiooo


    Gib mir die versteckten Stiefel wieder
    Da draußen schreit mein letzter Tag
    Ach, ich käme doch so gerne wieder her zu dir,
    Die keine Sieger mag


    Gib mir die versteckten Stiefel wieder
    Da draußen schreit mein letzter Tag
    Ach ich käme doch so gerne wieder her zu dir,
    Wenn ich den Drachen schlag


    Nun sind die Helden alt und müde und werden gequält von Erinnerungen und Vorahnungen.
    Wäre es besser gewesen, die Welt zu informieren? Warum haben sie es nicht getan? Was ist geschehen? Die Fragen werden jetzt drängender.


    Lorymar macht hier keine gute Figur. Ist er wirklich nur Egoist, oder gibt es andere Gründe, die den Egoisten vorgeschickt haben? Ich hoffe das, denn ich mag ihn.


    Dann der Verrat, war ja klar. War auch klar, wie es endet und deshalb hätte ich ohne Leserunde die Szenen während des Einbruchs überschlagen. Ich mag es absolut nicht, wenn ich weiß wie eine Szene ausgeht, vor allem, wenn sie für die Protagonisten übel ausgeht. Es war klar, dass sie erwischt werden und damit war die Spannung weg. Ich habe es aber gelesen, und es wäre super spannend gewesen, wenn sie eine Chance gehabt hätten, oder wir von dem Verrat erst später erfahren hätten (natürlich dann auch ohne die Vorbereitung, denn es war ja ziemlich schnell klar, wer der Verräter sein würde. ) Ich hatte ja schon gehofft, dass ich mich täusche und es Bray selbst ist, weil sie irgendwo singt oder die Kinder von ihrem Gesang einfach zu viel schwärmen, denn singen ist ja eigentlich nicht verboten.

  • Zwei Männer in diesem Abschnitt, die sich nicht gerade mit Ruhm bekleckern.


    Lorymar hat die Prinzessin den ganzen weiten Weg mitgenommen, um sie dann in ein Puff zu verkaufen?! :o
    Puh, wenn da nicht noch schnell etwas anderes herauskommt, bin ich echt entsetzt von ihm!
    Nyasha tut mir leid. Wäre da der unbekannte Ehemann nicht vielleicht doch das kleinere Übel gewesen?


    Und dann der dumme, kleine Dieb. Also da hab ich mir ja echt an den Kopf gegriffen, wie naiv kann man denn eigentlich sein?!
    Das geht natürlich völlig nach hinten los, er liefert mit seinem Verrat nicht nur Rayan aus, sondern alle Krähen. Was für ein Idiot!


    Zitat

    Nun sind die Helden alt und müde und werden gequält von Erinnerungen und Vorahnungen.
    Wäre es besser gewesen, die Welt zu informieren? Warum haben sie es nicht getan? Was ist geschehen? Die Fragen werden jetzt drängender.


    Ja, das wird jetzt tatsächlich immer drängender. Was genau ist während der Divergenz passiert, was haben die Helden da getan und was nicht und warum haben sie anscheinend die ganze Zeit danach geschwiegen?


    Inzwischen hätte ich mir vielleicht doch vorstellen können, dass der Großexekutor einer der Sieben war, aber hätte Jenya ihn dann nicht wiedererkennen müssen?
    Wenn er es nicht ist, Rayan auch nicht zu den Sieben gehörte - dann haben wir immer noch erst 2 der alten Clique beisammen, das lässt ja dann noch sehr viel Spielraum, vor allem in Anbetracht, dass wir uns dem Ende dieses ersten Bandes nähern. Ich hoffe, wir hängen am Ende nicht völlig ratlos in der Luft, denn auch wenn ein Auftaktband natürlich nicht die ganze Geschichte erzählen und alle Fragen beantworten kann, muss es ja doch ein halbwegs zufriedenstellendes Zwischenergebnis geben, zumindest für mich.

  • Endlich, der Einbruch. Die Idee, Teile des Stollens unterwasser zu setzen und dadurch zusätzlich zu dem Wachwechsel den Diebstahl zeitlich einzuschränken, fand ich gut. Jetzt wissen wir auch, warum Rayan ausgerechnet die jungen Diebe benötigte, nämlich da sie noch durch die Schächte passten. Und dann soll alles umsonst gewesen sein? Was ist denn nun mit dem Stein? Fehlt nur noch, dass sich jetzt aus der Gruppe nur noch Bray retten kann. Die Leier verblieb im Quartier, nehme ich mal an. Da wird auch schwer dran zu kommen sein.


    Nyasha fällt ja wirklich ganz schön tief und es kann ihr wohl keiner den Hass auf Lorymar verdenken. Hatte es ihr in der Szene mit Jennara tatsächlich erst abgekauft, dass sie einzig und allein sich selbst die Schuld gab. Dabei war sie ja gar nicht in den ganzen Plan eingeweiht gewesen und hat ihrem Bruder blind vertraut, der Lorymar blind vertraute.


    Es ist immer noch nicht ganz klar, warum Jenya so einen Hass auf Lorymar hat. Alle Helden haben für sich einen Zufluchtsort gesucht und es kann ja schlecht nur daran liegen, dass er sich als erster verdrückt hat, ohne sich zu verabschieden. Wenn Jenya gerade geschwächt war und frisch ihre Fähigkeiten verloren hatte und er sich genau dann verdrückt hat, dann könnte ich es noch am ehesten nachvollziehen.



    Lorymar hat die Prinzessin den ganzen weiten Weg mitgenommen, um sie dann in ein Puff zu verkaufen?! :o


    :totlach:
    Klang aber raus, dass es eigentlich sein Plan B war. Trotzdem thinkt der Thinkling wohl nur an Thinkling.



    Und dann der dumme, kleine Dieb. Also da hab ich mir ja echt an den Kopf gegriffen, wie naiv kann man denn eigentlich sein?!


    Wenn er nicht so schrecklich dumm wäre, wäre es ein toller Verlauf gewesen, ihn als Exekutor aufzubauen und einen neuen Erzfeind zu schaffen. Aber selbst dafür taugt er eben nicht. Grundsätzlich hatte wohl jeder mit dem Verrat gerechnet. Es ist schon ziemlich dämlich, davon auszugehen, dass sie seine Liebste verschonen würden, aber hey, auch Snape hat gedacht, Voldemort würde Lilly verschonen. War im Grunde nichts anderes und da Snape meine absolute Lieblingsfigur ist, kann ich auch eigentlich nicht mehr dazu sagen. :-[



    Nun sind die Helden alt und müde und werden gequält von Erinnerungen und Vorahnungen.
    Wäre es besser gewesen, die Welt zu informieren? Warum haben sie es nicht getan? Was ist geschehen?


    Haben die Helden vielleicht geschwiegen, weil sie wussten, dass die Möglichkeit besteht, dass sie gar nicht gesiegt haben? Es klingt auf jeden Fall raus, dass sie Leben für ein höheres Ziel geopfert haben oder unbeabsichtigt Menschen in ihr Verderben schickten. Oder man musste sich für den Sieg, zum Aufladen des Steins oder so, Blutmagie o.ä. bedienen. Hoffentlich klärt sich das noch.



    Wenn er es nicht ist, Rayan auch nicht zu den Sieben gehörte - dann haben wir immer noch erst 2 der alten Clique beisammen, das lässt ja dann noch sehr viel Spielraum, vor allem in Anbetracht, dass wir uns dem Ende dieses ersten Bandes nähern.


    Tote Helden heißt vielleicht auch nicht ALLE tote Helden von einst. Immerhin ist es auch schon 37 Jahre her.


  • Tote Helden heißt vielleicht auch nicht ALLE tote Helden von einst. Immerhin ist es auch schon 37 Jahre her.


    :nachdenk: Ja, jetzt wo du es sagst - naheliegender Gedanke! Wenn es wieder 7 sein müssen (für was auch immer), wäre ja eine Mischung aus alt und neu auch eine Lösung.

  • Ich hatte mir schon gedacht, dass Lorymar so was vorhat. Zugegeben, sicher wäre sie dort gewesen und mehr hat er auch nie versprochen. Doch trotzdem ist es mehr als schäbig. Und was genau verspricht er sich von Jennara?


    Dann Torgny, dieser dumme Junge. Ich hatte es befürchtet und der Angriff war vorhersehbar. Ich hätte noch eher damit gerechnet, dass Thorgon ihn nach dem Geständnis köpft. Immerhin kann Bray ihn für seine Taten noch richten, sofern sie den Verrat überlebt.


    Langsam kommen mir auch Zweifel, ob Rayan der Gute in dieser Geschichte ist. Eigentlich ist er auch nicht viel besser als Lorymar und verfolgt auf Kosten Anderer nur seine eigenen Ziele.


    Nun bin ich auch sehr gespannt, was denn nun damals passiert ist. Die Helden vergangener Tage scheinen nicht ganz glücklich mit dem Ausgang zu sein bzw. über deren Taten. Eine Mischung zwischen alten und neuen Helden halte ich eher für ausgeschlossen. Ich glaube durchaus, dass noch alle leben und aus den tiefsten Ecken Astrays gefunden werden müssen. Und Thorgon ist meiner Meinung nach keiner von ihnen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Langsam kommen mir auch Zweifel, ob Rayan der Gute in dieser Geschichte ist. Eigentlich ist er auch nicht viel besser als Lorymar und verfolgt auf Kosten Anderer nur seine eigenen Ziele.


    Tut er das? Ich denke er versucht herauszufinden, was er tun soll. Ich glaube, er fühlt sich verantwortlich, die Welt zu retten. (Das machen doch Helden immer)

  • Wow, das Lied vom Samurai ... könnte fast von Rayan stammen :-)
    Fasst das Problem auch hübsch zusammen: Held zu sein und die Welt zu retten, ist ein zweischneidiges Schwert.

  • Na dann mal los hier… das Kapitel fand ich wieder sehr spannend zu lesen und war auch relative flott durch gestern Abend.


    Ich fand es überraschend, dass wir von Lorymars weiterer Reise vom Moorwald bis Skaradag so garnichts mitbekommen haben. Plötzlich war er einfach da und ist natürlich gleich ins Bordell gestolpert. Dass Jenya ihn nicht einfach herzlich begrüßt war ja anzunehmen, denn sonst wäre er vermutlich schon früher zu ihr gegangen oder sie zu ihm. Aber dass sie dann so kalt ist, dass Lorymar die Prinzessin verkaufen muss, finde ich schon hart. Ich denke nicht, dass das der eigentliche Plan von Lorry war, genauso wenig wie die hinterlistigen Ermordungen an Bord des Schiffes. Vielleicht ist das was er gesehen hat in seinen Träumen, einfach so schrecklich, dass es nicht um ein einziges Leben geht sondern um alle (wie Helden halt so denken).


    Oh je, dass auch der Einbruch schief gegangen ist, ist ja furchtbar. Ich wollte schon gerne wissen, was es mit dem Stein auf sich hat! Aber so lernen sich jetzt sicher zumindest Rayan und der Großexecutor von Angesicht zu Angesicht kennen.


    Ja, das wird jetzt tatsächlich immer drängender. Was genau ist während der Divergenz passiert, was haben die Helden da getan und was nicht und warum haben sie anscheinend die ganze Zeit danach geschwiegen?
    […]
    Wenn er es nicht ist, Rayan auch nicht zu den Sieben gehörte - dann haben wir immer noch erst 2 der alten Clique beisammen, das lässt ja dann noch sehr viel Spielraum, vor allem in Anbetracht, dass wir uns dem Ende dieses ersten Bandes nähern. Ich hoffe, wir hängen am Ende nicht völlig ratlos in der Luft, denn auch wenn ein Auftaktband natürlich nicht die ganze Geschichte erzählen und alle Fragen beantworten kann, muss es ja doch ein halbwegs zufriedenstellendes Zwischenergebnis geben, zumindest für mich.


    Damals muss ja wirklich etwas Schreckliches vorgefallen sein, wenn die Helden nicht darüber sprechen und die Lieder auch vergessen wurden. Der einzige, der diese Lieder noch zu kennen scheint, scheint Rayan zu sein. Ich denke die starke Präsenz die Jenya spürt bzgl. der Erinnerungen hier in Skaradag ist Rayan. Obwohl sie dann evtl. auch Bray spüren müsste, aber vielleicht kennt Bray die alten Lieder nicht mehr.


    Da muss ich zustimmen. Ich denke wir werden einen schrecklichen Cliffhanger erleben am Ende des Buches, es sind immerhin nur mehr 2 Abschnitte :o Ich denke es wird damit enden, dass Lorry und Jenya sich auf die Suche nach den anderen Helden machen, vielleicht gemeinsam mit den beiden Sängern ;)



    Endlich, der Einbruch. Die Idee, Teile des Stollens unterwasser zu setzen und dadurch zusätzlich zu dem Wachwechsel den Diebstahl zeitlich einzuschränken, fand ich gut.


    Ich glaube ich hab da was überlesen  Ich dachte der Stollen wäre unter Wasser gesetzt, weil es die letzten Tage unaufhörlich geregnet hatte.


    Tut er das? Ich denke er versucht herauszufinden, was er tun soll. Ich glaube, er fühlt sich verantwortlich, die Welt zu retten. (Das machen doch Helden immer)


    Hm, ich denke noch immer, dass Rayan der Gute ist bzw. zumindest Gutes tun will. Er sorgt sich ja sehr um die Krähen und war auch schockiert, als sich herausstellte, dass der Krähenvater nur seinen Profit will und nicht um das Wohl der Kinder besorgt ist/war. Ich denke zwar auch nicht, dass er sich verantwortlich fühlt für die Welt, aber ich glaube, wenn man solche Visionen hat, versucht man auch (denke ich zumindest, würde ich auch) sein Möglichstes zu tun um einige/alle/sich selbst – falls die ganze Welt untergehen wird - zu retten.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • @ Marada
    Ich meinte das auf Meta-Ebene: Es war eine gute Idee von Michael, der es hat regnen lassen. ;-)


    Ich würde mich freuen, wenn der Cliffhanger nicht zu groß würde. Ich mag es eher, wenn ein Buch aus einer Reihe in sich abgeschlossen wirkt.

    Liebe Grüße

    Juliane

    Einmal editiert, zuletzt von Janesway ()

  • :totlach: ok, sorry, das hab ich wohl verpasst :totlach:

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Ich fand es überraschend, dass wir von Lorymars weiterer Reise vom Moorwald bis Skaradag so garnichts mitbekommen haben. Plötzlich war er einfach da und ist natürlich gleich ins Bordell gestolpert.


    Für mich war das passend. Die Szene im Moorwald war spannend und gefährlich genug, um die Reise eindeutig nicht als Kinderspaziergang erscheinen zu lassen. Mehr davon hätte aber leicht ins Herr-der-Ringe-mäßige abrutschen können.



    Da muss ich zustimmen. Ich denke wir werden einen schrecklichen Cliffhanger erleben am Ende des Buches, es sind immerhin nur mehr 2 Abschnitte :o Ich denke es wird damit enden, dass Lorry und Jenya sich auf die Suche nach den anderen Helden machen, vielleicht gemeinsam mit den beiden Sängern ;)


    Ich fürchte wie du und Dani auch, dass es zu einem ordentlichen Cliffhanger kommen wird und für meinen persönlichen Geschmack zu viele Fragen offen bleiben. Allerdings glaube ich nicht, dass beide Sänger in den weiteren Bänden noch eine Rolle spielen. Dafür gibt es zu viele Hinweise, dass es für Rayan eng werden wird:


    [list type=decimal]
    [li]Er hat damals von einem fahrenden Sänger dessen Leier geschenkt bekommen, kurz bevor dieser starb[/li]
    [li]Er selbst hat Bray entdeckt und bildet diese nun aus[/li]
    [li]Er schenkt ihr spontan die Münze der Unsichtbaren, die im späteren Verlauf sicher noch eine Rolle spielt[/li]
    [li]Er ist in die Hände der Exekutoren gefallen und wird nicht nur wegen seiner "Scharlatanerie" gesucht, sondern auch weil er anscheinend einen Exekutor ermordet hat[/li]
    [/list]

  • uiiiiiiiiiiiiiiii....


    Die Prinzessin wird zur Rachebraut, der Zwerg und die Astari scheinen direkt zwei der sieben Helden zu sein. Etwas dunkles liegt in dem, was damals geschehen ist. Das ist ein wunderbarer Turningpoint :D. Der Handel mit der Prinzessin ist übel und war für mich unvorhersehbar. Die Reaktion der Prinzessin ... stark, nur so gut ich die Rachegelüste von ihr verstehen kann, so fühlen diese sich für mich falsch an.


    Rayan und Co beginnen mit dem Diebstahl. Schnell kostet der Verrat "Fadir" das Leben und als sie endlich die Schatzkammer erreichen, werden sie bereits kurz danach gestellt. Der Stein ist nicht da und ich habe sein Beispiel noch im Sinn, mit dem Blut und dem Wasser. Vielleicht ist es ja zB nur ein "gedanklicher" Stein, der ins Rollen gebracht wird.


    Eine Frage bleibt mir auch, da ich glaube, dass Jennara Rayan mit dem Wissenden meint, wundert es mich, dass sie es nicht erkannte, als er vor ihr stand.


  • ... und gerade habe ich im Sinn, dass der fahrende Sänger einer der alten 7 sein könnte, der mit der Leier auch seine Bürde an Rayan übertrug. Ich würde ihn dann als Heiler sehen, denn Musik heilt ja bekanntlich Seelen und Herzen und Ophiras Gestade hätte eine Verbindung mit dem Lied...


  • Der Stein ist nicht da und ich habe sein Beispiel noch im Sinn, mit dem Blut und dem Wasser. Vielleicht ist es ja zB nur ein "gedanklicher" Stein, der ins Rollen gebracht wird.


    Ich denke eher, dass der Stein schon entfernt wurde z.B. durch Thorgon

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Dann gebe es aber ein Druckmittel und eine Diskussionsgrundlage ;)

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Aber hallo, bisher habe ich mich ja immer auf Lorymar gefreut, aber in diesem Abschnitt hat er gehörig Minuspunkte bei mir gesammelt. Ich hatte zwar schon befürchtet, dass er Nyasha in das Bordell von Jennara bringen würde, habe aber wenigstens gehofft, dass sie nicht als Prostituierte arbeiten muss, aber dass er sie so verschachert, um sich - ja was eigentlich - von Jennara zu erhoffen, das hat mich dann doch entsetzt. Und dann sein ständiges Gejammer, wie arm er doch dran ist - ich hatte den gleichen Eindruck wie Jennara: es geht ihm immer nur um ihn selbst. Dabei war er scheinbar nicht immer so, vielleicht erfahren wir ja doch noch einen Grund, der trifftig genug erscheint, um sein Verhalten wenigstens ein klein wenig zu erklären.


    Nach diesem Abschnitt bin ich gespannt auf Jennaras Hintergrund, was ihre Andeutung bzgl. der könglichen Wurzeln Nyasha gegenüber angeht. Und könnten sie und Lorymar vielleicht mal Klartext reden, was denn damals genau geschehen ist, über das, außer Lorymar, alle lieber Stillschweigen wahren würden? ;D
    Gehören die beiden nun zu den "Toten Helden" von damals oder nicht?
    Jennara war demnach ein Orakel - was kann zu dem Verlust dieser Fähigkeit führen? Das Älterwerden, aber hier wird immer wieder betont, dass man ihr nichts ansehen würde.
    Die "Störung", die sie in Skaradag spürt, wird dann Rayan sein, vermute ich, nachdem Jennara Torgon ausschließt.


    Nyasha gefällt mir immer besser, sie verfügt wirklich über eine große innere Stärke und ich denke, sie übertrifft damit auch ihren Bruder. Es wäre wirklich kein Wunder gewesen, wenn sie innerlich und äußerlich verzweifelt wäre und mit ihrem Schicksal hadern würde, nachdem Lorymar sie an das Bordell "verkauft" hat, aber sie denkt auch an all die Menschen, die sich - freiwillig oder nicht - geopfert haben, um ihr die Flucht zu ermöglichen. Und an ihre Rache an Lorymar, welche sie geheimhält und die ihr ein Ziel für die Zukunft geben wird. Und ich hoffe, sie hat damit Erfolg!


    Torgnys Verrat stand zwar zu befürchten, macht es aber nicht weniger armselig. Ich muss gestehen, ich hoffe beinahe, dass Torgon ihn nicht ungeschoren davonkommen lässt - was ich auch nicht glaube. Torgny hat sich mit Mächten eingelassen, die er in seiner Eifersucht völlig unterschätzt hat. Mein Mitgefühl mit Faginors Schicksal hält sich, ehrlich gesagt, in Grenzen.


    Bisher schienen Rayans Visionen immer zutreffend gewesen zu sein, aber ausgerechnet bei dem Einbruch in die Zitadelle entwickelt es sich anders als gedacht. Wo ist denn der Stein? Zuerst dachte ich, dass Torgon veranlasst hätte, den Stein zu entfernen, aber zeitlich hatte ich das Gefühl, dass er eigentlich keine Vorlaufzeit gehabt hat.


    Na super - aus der Situation wird es für die Krähen keinen Ausweg mehr geben. Und dass Torgon Bray und Torgny nicht laufen lassen wird, wird so sicher sein wie das Amen in der Kirche, denke ich.


    Bei der Szene, in der Bray durch den Tunnel taucht, habe ich selber Atemnot bekommen :o