#6 Zweites Buch: Kapitel 18 bis einschl. Kapitel 27 (Seite 328 bis 385)

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  • Das also hatte der Halbling vor. Naja, fair ist das nicht und nun hassen ihn schon 2 Frauen. Schade eigentlich. Aber nun ist klar, warum er sich nicht emotional an sie binden wollte.


    Ich hoffe ja auf eine Annäherung zwischen Jennara und Nyasha, dass sie zusammen noch eine Rolle spielen werden.



    Nyasha tut mir leid. Wäre da der unbekannte Ehemann nicht vielleicht doch das kleinere Übel gewesen?


    Genau das habe ich mich in dem Moment auch gefragt ::)



    Die Leier verblieb im Quartier, nehme ich mal an. Da wird auch schwer dran zu kommen sein.


    Mist - stimmt ja, an die Leier hatte ich gar nicht gedacht.



    :nachdenk: Ja, jetzt wo du es sagst - naheliegender Gedanke! Wenn es wieder 7 sein müssen (für was auch immer), wäre ja eine Mischung aus alt und neu auch eine Lösung.


    Und wenn Rayan ein Mitglied der neuen Helden sein sollte, dann muss es auf eine Mischung hinauslaufen, denn er wurde damals erst geboren. Ich bin immer noch überzeugt, dass es eine Bedeutung hat, dass er ausgerechnet vor 37 Jahren geboren wurde. Vielleicht wird auch Nyasha noch ein Teil der neuen Helden - die Stärke hätte sie in jedem Fall.



    Langsam kommen mir auch Zweifel, ob Rayan der Gute in dieser Geschichte ist. Eigentlich ist er auch nicht viel besser als Lorymar und verfolgt auf Kosten Anderer nur seine eigenen Ziele.


    Dieser Gedanke kam mir ebenfalls, als wir von seinen Überlegungen in dem überfluteten Tunnel erfahren, aber dennoch unterscheidet er sich von Lorymar, finde ich, da er sich wirklich Sorgen um die Kinder und Jugendlichen macht. Auch weil er, wenn er nichts unternimmt, womöglich auf sie alle und den Rest der Menschheit (etwas pathetisch ausgedrückt) ein viel schlimmeres Schicksal wartet. Und wenn der Anteil der Krähenkinder Teil der Vision war, dann war es sowieso so vorbestimmt - allerdings kann man dann darüber diskutieren, warum es im Inneren der Zitadelle plötzlich anders läuft als in der Vision, jedenfalls gehe ich davon aus, dass dies der Fall ist.



    So weit habe ich noch gar nicht gedacht :o Und ich muss gestehen, deine Überlegungen sind ziemlich plausibel.



    ... und gerade habe ich im Sinn, dass der fahrende Sänger einer der alten 7 sein könnte, der mit der Leier auch seine Bürde an Rayan übertrug. Ich würde ihn dann als Heiler sehen, denn Musik heilt ja bekanntlich Seelen und Herzen und Ophiras Gestade hätte eine Verbindung mit dem Lied...


    Stimmt, damit könntest du recht haben.



    Ich denke eher, dass der Stein schon entfernt wurde z.B. durch Thorgon


    Hier hatte ich irgendwie das Gefühl, dass Torgon nicht genügend Zeit hatte, um dies vorzubereiten, aber das kann natürlich auch täuschen und es war wirklich alles eine Falle. Das würde jedenfalls die Diskrepanz zu Rayans Vision von dem Einbruch in die Zitadelle passen.

  • Ja, das mit dem Stein habe ich auch gedacht. Ich denke aber auch, dass er genug Vorlaufzeit hatte. Torgny hatte ihm ja erzählt, dass es an diesem Abend passieren sollte und Torgny wird ja nicht erst 5 Minuten vorher den Großexecutor gewarnt haben. Ich dachte an sowas wie Vormittag und Abend oder so.


    Ja, bei der Schwimmszene bin ich auch fast erstickt :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Ja, das mit dem Stein habe ich auch gedacht. Ich denke aber auch, dass er genug Vorlaufzeit hatte. Torgny hatte ihm ja erzählt, dass es an diesem Abend passieren sollte und Torgny wird ja nicht erst 5 Minuten vorher den Großexecutor gewarnt haben. Ich dachte an sowas wie Vormittag und Abend oder so.


    Ja, bei der Schwimmszene bin ich auch fast erstickt :D


    Hm, ich habe gerade nochmal die Zeitangaben zu den Kapiteln in diesem Abschnitt überflogen, da ist immer die Rede von "Zur selben Zeit" und "Währenddessen" - das verstehe ich so, dass das alles ziemlich gleichzeitig geschehen ist.
    Ja, genau, schau mal im Kapitel 21, als Torgon mit Torgny spricht ("Zur selben Zeit") und im nächsten Kapitel 22 sind wir im Tunnel (ebenfalls "Zur selben Zeit").

  • Aber die Reise durch den Stollen muss ja dann ewig gedauert haben! Immerhin hatte Thorgon Zeit Torgny warten zu lassen am Tor, dann sich in Ruhe seine Geschichte anzuhören, ihn noch weiter zu befragen, mit ihm zu handeln, die Stadtwache zum Krähenversteck zu führen und durch die Gänge da unten bis hinein ins Innere. Dann hatten die auch noch Zeit mit den Krähen zu richten und wieder zurückzukehren, Thorgon Bericht zu erstatten und dann auf den richtigen Moment zu warten, um die Einbrecher zu fassen. Puha... ein ziemliches Programm, wenn alles zur selben Zeit stattfindet. :o

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    Einmal editiert, zuletzt von Marada ()

  • Der Gedanke kam mir auch beim Lesen, habe ihn aber dann verworfen, um mich davon nicht aufhalten zu lassen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • :D ich hatte das "zur selben Zeit" am Beginn der Kapitel immer auf so ungefähr +/- ein paar Stunden gedacht. Also zB dass Torgny schon mittags bei Thorgon war und Rayan erst später mit dem Trupp aufgebrochen ist. Sonst wäre es für Thorgny sinnvoller gewesen, den genauen Zeitpunkt des Einbruchs direkt zu verraten, er hätte ja dann gewusst wo Rayan sich befindet und wann er aufbricht. So hätten sie sie schon am Eingang dieser alten Schächte stellen können oder so...


    mir fallen immer so seltsame Kleinigkeiten auf, dafür aber vieles andere nicht, was euch allen aufgefallen ist zB die Verbindung zwischen Rayan und Bray :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Oh je, mein Verdacht, dass Lorymar die Prinzessin ins Bordell bringen will, hat sich also bestätigt. Ich hatte ja immer noch ein kleines bisschen Hoffnung, dass er sie dort nur Unterschlupf finden lassen will unter dem Schutz Jenyas. Aber er hat sie tatsächlich knallhart verkauft und sie muss nun dort arbeiten. :(


    Ich fand es grausig zu lesen, wie sie auf ihre Arbeit vorbereitet wurde, einschließlich Mittel, damit es nicht zu schlimm wird und sie alle einfacher übersteht. Hier habe ich auch gedacht, dass sich für sie nun am Ende nichts geändert hat, eher schlimmer geworden ist, da sie nun gleich ständig mehreren Männern zur Verfügung stehen muss. Vielleicht wäre ihr Ehemann tatsächlich die bessere Wahl gewesen. Ich habe sie hier auch bewundert, wie sie damit umgeht (die Gedenken an die vielen, die sich für sie geopfert haben) und kann ihren Hass und ihre Rachegefühle Lorymar gegenüber gut nachspüren.


    , Und dann sein ständiges Gejammer, wie arm er doch dran ist - ich hatte den gleichen Eindruck wie Jennara: es geht ihm immer nur um ihn selbst. Dabei war er scheinbar nicht immer so, vielleicht erfahren wir ja doch noch einen Grund, der trifftig genug erscheint, um sein Verhalten wenigstens ein klein wenig zu erklären.


    Nach diesem Abschnitt bin ich gespannt auf Jennaras Hintergrund, was ihre Andeutung bzgl. der könglichen Wurzeln Nyasha gegenüber angeht. Und könnten sie und Lorymar vielleicht mal Klartext reden, was denn damals genau geschehen ist, über das, außer Lorymar, alle lieber Stillschweigen wahren würden? ;D


    Sein Gejammer und seine Selbstmitleid haben mich auch extrem aufgeregt. Und ja, was will er eigentlich genau von Jenya? Ich will jetzt auch endlich wissen, was damals vorgefallen ist, die beiden reden ja immer nur drumherum, als wollten sie uns Leser nichts verraten. >:(


    Aber eines muss ich Lorymar dann doch zugestehen. Zumindest belastet es ihn, was sie damals wohl getan oder nicht getan haben, denn er sucht nun das Gespräch oder was auch immer er von Jenya genau will. Wenn irgendwas damals schiefgegangen ist oder der Menschheit hätte mitgeteilt werden sollen oder was auch immer, so haben ja alle Helden offensichtlich einen Weg gefunden, zu verschwinden und den Kopf in den Sand zu stecken. Jenya hat ja auch lieber das Vergessen und Verdrängen gesucht und es nervt sie nun, daran erinnert zu werden. Vielleicht ist hier doch trotz aller Abneigung gegenüber Lorymar er der einzige der Helden, der nun nach so langer Zeit sein schlechtes Gewissen nicht mehr aushält und damit etwas (wieder) in Gang setzt, was ohne ihn weiter vergraben bleiben würde. Er sagte ja etwas in der Art, sie hätten damals "der Welt nicht gesagt, was wirklich geschehen ist und dafür sei es noch nicht zu spät".


    Ja, und ich bin auch gespannt, was die Astara damit sagen wollte, als sie von königlichem Blut sprach. Vielleicht ist sie ja auch eine Prinzessin.


    Der Weg durch das Wasser in den Tunneln war echt gruselig, ich habe beim Lesen sofort das Gefühl bekommen, keine Luft mehr zu kriegen, als Bray durch den Tunnel schwamm! Die Schatzkammer war dann ja ein gewaltiger Anblick, gerade für die armen Diebe muss so viel Reichtum auf einem Haufen ja fast nicht zu verkraften sein. Aber das lief ja alles viel zu einfach und viel zu schön, um wahr zu sein. Ich wusste ja, dass Torgny alles an den Großexekutor verraten wird. Meine Güte, was für ein dummer Junge, hat er wirklich geglaubt, er marschiert dahin und verrät, dass er ein Dieb ist und die Zitadelle ausgeraubt werden soll, ohne dass es für die ganze Diebesbande schlimm enden wird? Als wenn der Großexekutor und der Magistrat der Diebesbande das ganze Gold überlassen würden und sie ungeschoren weiter ihr Unwesen treiben dürften als Belohnung für die Auslieferung des Sängers. ::)


    Trotzdem bin ich erschrocken, als der kleinen Gruppe in der Schatzkammer Faginars Kopf vor die Füße geworfen wurde. :o



    Bisher schienen Rayans Visionen immer zutreffend gewesen zu sein, aber ausgerechnet bei dem Einbruch in die Zitadelle entwickelt es sich anders als gedacht. Wo ist denn der Stein? Zuerst dachte ich, dass Torgon veranlasst hätte, den Stein zu entfernen, aber zeitlich hatte ich das Gefühl, dass er eigentlich keine Vorlaufzeit gehabt hat.


    Hier hatte ich auch daran gedacht, dass Thorgon den Stein zuvor entfernt hat und ich denke, er hatte dafür auf genug Zeit, wenn er gleich, als er davon erfuhr z. b. jemanden hat danach suchen lassen. Eine andere Überlegung hatte ich dann später, nämlich dass der Stein vielleicht nicht so einfach zu erkennen ist. Laut Vision ist es zwar ein einfacher Stein, aber er könnte ja versteckt in etwas sein. Nicht unbedingt einem Gefäß, aber er könnte ja als Schmuck getarnt sein, also an einer Kette, ummantelt von Metall oder Glas, das ihn wie einen Edelstein wirken lässt ö. ä. . Eigentlich sollt man ja denken, ein einfacher Stein ist unauffälliger als ein Schmuckstein, aber wenn man z. B. einen "einfachen Stein" verstecken will, von dem andere wissen, dass es ein "einfacher Stein" ist, dann versteckt man ihn eben so, dass er nicht mehr als "einfacher Stein" zu erkennen ist. Weshalb sollte er sonst in einer Schatzkammer aufbewahrt werden? Weil er sich dort gut tarnt. Also "in plain sight" wie es so schön heißt ... ;)

  • Das mit dem Stein in einem Gefäß oder getarnt finde ich auch eine gute Idee. Denn warum sollte man sonst einen einfachen Stein in einer Schatzkammer lassen? Er wird vermutlich als Dreck wahrgenommen und weggeworfen im Zweifel, denn unter den ganzen glänzenden Dingen gehört wohl ein einfacher Stein nicht zu beschützenswertem Material :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Aber die Reise durch den Stollen muss ja dann ewig gedauert haben! Immerhin hatte Thorgon Zeit Torgny warten zu lassen am Tor, dann sich in Ruhe seine Geschichte anzuhören, ihn noch weiter zu befragen, mit ihm zu handeln, die Stadtwache zum Krähenversteck zu führen und durch die Gänge da unten bis hinein ins Innere. Dann hatten die auch noch Zeit mit den Krähen zu richten und wieder zurückzukehren, Thorgon Bericht zu erstatten und dann auf den richtigen Moment zu warten, um die Einbrecher zu fassen. Puha... ein ziemliches Programm, wenn alles zur selben Zeit stattfindet. :o


    Einiges davon hat er bestimmt delegiert, z. B. gleich die Stadtwache schon mal losgeschickt, während er sich noch mit Torgny beschäftigt hat. Hier einem was eingeflüstert, da einen Befehl gegeben und schon passieren die Dinge gleichzeitig. Und den Weg durch den Stollen stelle ich mir schon lange vor, wer weiß wie weit das alles unterirdisch verzeigt ist. Und dann alle Diebe nach und nach noch durch das Wasser tauchen... Aber "gleichzeitig" bedeutet auch bestimmt eine längere Zeitspanne, insgesamt gesehen.

  • Ich hoffe ja auf eine Annäherung zwischen Jennara und Nyasha, dass sie zusammen noch eine Rolle spielen werden.


    Darauf hoffe ich auch!


    Mist - stimmt ja, an die Leier hatte ich gar nicht gedacht.


    Stimmt, die Leier. Wie kommen Rayan und Bray wieder daran? Bzw. wie kommen sie wohl überhaupt wieder aus der Situation raus? Vielleicht hat die Wache die Leier ja mitgebracht, weil der Großexekutor sie bestimmt untersuchen will. Ist ja Zauberwerkzeug! ;D

  • Darauf hoffe ich auch!



    Stimmt, die Leier. Wie kommen Rayan und Bray wieder daran? Bzw. wie kommen sie wohl überhaupt wieder aus der Situation raus? Vielleicht hat die Wache die Leier ja mitgebracht, weil der Großexekutor sie bestimmt untersuchen will. Ist ja Zauberwerkzeug! ;D


    Ich denke auch, dass der Exekutor die mitgenommen hat oder mitnehmen ließ... auf der anderen Seite, kennt er die Verbindung Leier - Sänger?! Wenn ja, bin ich misstrauisch, warum sollte er eine einfache Leier mitnehmen? Hm.

  • Ich denke, er wird grundsätzlich am Besitz des Sängers interessiert sein. Eben um herauszufinden, ob er irgendwas Wichtiges oder Verdächtiges besitzt.


  • Hier habe ich auch gedacht, dass sich für sie nun am Ende nichts geändert hat, eher schlimmer geworden ist, da sie nun gleich ständig mehreren Männern zur Verfügung stehen muss. Vielleicht wäre ihr Ehemann tatsächlich die bessere Wahl gewesen.


    Aber wirklich - wer weiß, wie es ihr bei den Astara tatsächlich ergangen wäre, wir kennen bisher nur Nawyds Ansichten, die sich sehr einseitig anhörten.



    Aber eines muss ich Lorymar dann doch zugestehen. Zumindest belastet es ihn, was sie damals wohl getan oder nicht getan haben, denn er sucht nun das Gespräch oder was auch immer er von Jenya genau will. Wenn irgendwas damals schiefgegangen ist oder der Menschheit hätte mitgeteilt werden sollen oder was auch immer, so haben ja alle Helden offensichtlich einen Weg gefunden, zu verschwinden und den Kopf in den Sand zu stecken. Jenya hat ja auch lieber das Vergessen und Verdrängen gesucht und es nervt sie nun, daran erinnert zu werden. Vielleicht ist hier doch trotz aller Abneigung gegenüber Lorymar er der einzige der Helden, der nun nach so langer Zeit sein schlechtes Gewissen nicht mehr aushält und damit etwas (wieder) in Gang setzt, was ohne ihn weiter vergraben bleiben würde. Er sagte ja etwas in der Art, sie hätten damals "der Welt nicht gesagt, was wirklich geschehen ist und dafür sei es noch nicht zu spät".


    Da könnte was dran sein - deswegen wäre es allmählich wirklich Zeit, was damals genau geschehen ist.



    Trotzdem bin ich erschrocken, als der kleinen Gruppe in der Schatzkammer Faginars Kopf vor die Füße geworfen wurde. :o


    Ich war in dem Moment ebenfalls erschrocken und entsetzt, denn mit dem Kopf hatte ich nicht gerechnet.



    Eine andere Überlegung hatte ich dann später, nämlich dass der Stein vielleicht nicht so einfach zu erkennen ist. Laut Vision ist es zwar ein einfacher Stein, aber er könnte ja versteckt in etwas sein. Nicht unbedingt einem Gefäß, aber er könnte ja als Schmuck getarnt sein, also an einer Kette, ummantelt von Metall oder Glas, das ihn wie einen Edelstein wirken lässt ö. ä. . Eigentlich sollt man ja denken, ein einfacher Stein ist unauffälliger als ein Schmuckstein, aber wenn man z. B. einen "einfachen Stein" verstecken will, von dem andere wissen, dass es ein "einfacher Stein" ist, dann versteckt man ihn eben so, dass er nicht mehr als "einfacher Stein" zu erkennen ist. Weshalb sollte er sonst in einer Schatzkammer aufbewahrt werden? Weil er sich dort gut tarnt. Also "in plain sight" wie es so schön heißt ... ;)


    Deine Überlegungen sind gut, du hast recht: warum sollte man einen einfachen Stein in einer Schatzkammer verstecken, das macht wirklich wenig Sinn. Aber hätte die Vision nicht schon ein Gefäß o.ä. zeigen können, wenn es sich darin befindet? Ist ja ganz schön gemein, nur den Stein zu zeigen und womöglich sonst nichts ;D



    Ich denke auch, dass der Exekutor die mitgenommen hat oder mitnehmen ließ... auf der anderen Seite, kennt er die Verbindung Leier - Sänger?! Wenn ja, bin ich misstrauisch, warum sollte er eine einfache Leier mitnehmen? Hm.


    Darauf bin ich auch gespannt, ob er von der Verbindung zwischen der Leier und den Visionen überhaupt weiß. Wenn nicht, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass er sie hat mitnehmen lassen. Außer es wurde alles gesichert, weil sich vllt. Magiezeugs unter den Habseligkeiten befinden könnten, welche als Beweismittel herhalten könnten - ohne dass Torgon sich bewusst ist, welche Bedeutung die Leier hat.


    Ich sehe gerade, das hat Heimfinderin ja schon geschrieben :-[

  • Ja, der Stein ... eines der zentralen Elemente der Handlung, der MacGuffin gewissermaßen ... aber im Universum der "Toten Helden" ist es häufig so, dass es mehrere Antworten und auch Deutungsebenen gibt :unschuldig:

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen