#8 Drittes Buch: Kapitel 12 bis zum Ende (ab Seite 461)

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    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Ok, wie befürchtet. Das Ende ist ziemlich offen. Mir persönlich zu offen, zu viele lose Fäden, von denen ja keiner auch nur ansatzweise beendet ist.


    Ausgenommen Rayan, das ist beendet, aber eben auch nicht wirklich beantwortet. Nicht mal seinen letzten Satz konnte er noch zuende bringen.
    Das wird eine schöne Herausforderung für Bray, die nun sicher seine Nachfolge antritt. Sie weiß ja erst seit kurzem von ihrer Gabe, während er sich schon jahrelang mit seinen Liedern und der Suche nach dem Stein beschäftigt hatte. Aber andererseits hat ihm das auch nichts gebracht, er war bis zum Schluss ja ahnungslos, was bzw. wer der Stein wirklich ist.


    So ganz verstanden habe ich es aber auch noch nicht. Jenya ist der Stein? Wieso ist ein Mensch (gut, eine Astari) ein Stein?
    Weil sie der Mittelpunkt der Sieben war und alles irgendwie bei ihr zusammenläuft? ???
    Ich hätte mir hier ein paar mehr Antworten gewünscht.


    In der Festung geht es auch gruselig zu Ende, aber auch hier bleibt offen, wer oder was nun über die Grenzer herfällt. Scheint ja noch schlimmer zu sein als die Morwölfe? Sind das die ehemaligen 200 Soldaten, die sich weswegenauchimmer in wasauchimmer verwandelt haben? Eine Art Supermonsterzombie?


    Und wer ist der Kerl im Epilog? Müssten wir den kennen? Ich nehme an, einer der Toten Helden, aber wer und in wessen Kerker sitzt der und warum?


    Aaah, Fragen über Fragen und keine Antwort in Sicht.
    Michael, wann soll Band 2 erscheinen? Es tut mir leid, aber so ist mir da echt zu viel offen, das macht mich gerade nicht so recht glücklich.

  • Ich hatte befürchtet, dass das Buch mit einem fürchterlichen Cliffhanger endet. Natürlich sind viele Fragen offen, es ist ja immerhin eine Serie. Aber die Geschichte von Rayan ist erzählt. Mit seinem Tod hatte ich schon gerechnet, denn immerhin gibt es jetzt Bray und die finde ich als Figur wesentlich spannender. Dieser Übergang passte für mich perfekt.


    Nawyd hatte ich ehrlich gesagt total vergessen ::) Auf jeden Fall werden wir von ihm noch lesen. Der Vater wurde bestimmt von seinem Bruder vergiftet, der selber auf den Thron wollte. Da bin ich mir ziemlich sicher. Mal sehen, ob er das wenigstens aufklären kann.


    Jenya rettet die Kinder und nimmt sie zu sich. Ich bin gespannt, welche Aufgaben sie Bray gibt. Natürlich wird sie sie weiterhin beobachten, denn sie weiß ja nicht, was Rayan ihr alles erzählt hat. Und vielleicht ahnt sie auch etwas von ihrer Gabe. Zumindest hat sie die Verbindung zwischen Rayan und Bray wahrgenommen.


    Gespannt bin ich auf die Figur Kynrik, der zum Schluss erwähnt wird. Er ist mit Sicherheit einer der Helden. Was er bloß gemalt hat? Ob es das ist, was die Wachleute unten im Brunnen sehen werden? Ich glaube ja nicht, dass auch nur einer das überleben wird.


    Ich glaube, das mit dem Stein ist eher sinnbildlich zu verstehen. Oder, da es ja ein Stein der Astari sein soll, hat sie mit diesem diese "Geschichte" oder was auch immer, erst ins rollen gebracht. Vermutlich wird sich das erst ganz am Ende der Geschichte beantworten.


    Wann Band 2 erscheinen soll, möchte ich auch gerne wissen. Ich warte nicht gerne so lange auf Fortsetzungen. Denn es interessiert mich schon, wie es nun weitergeht.


    Ich bin die nächsten 4 Tage in Berlin, deshalb wird es ein wenig ruhiger werden. Eure Beiträge werde ich lesen, aber mit dem Antworten über Smartphone ist das so eine Sache (Fingerbruch ;D). Und ob ich an einen Rechner o.ä. komme, muss ich noch schauen.


    Bin neugierig, was die anderen zu dem Ende sagen. Mir hat dieser Auftakt gefallen und verspricht ein spannendes Abenteuer zu werden.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ja, wie leider zu erwarten war, mußte Rayan sterben ( und das gerade, wo ich seinen Namen mal gemerkt habe) Ich hätte ihn gern weiter dabei gehabt. Damit ist wohl auch die Frqage, ob sie seine Tochter war beantwortet. Scheinbar war es nur die Seelenverwandtschaft, die hier eine Rolle spielt, obwohl ich immernoch nicht weiß, warum Rayan fragte, ob sie das Lied von einer Frau gehört hat. Also eigentlich noch nicht sicher geklärt. Bray ist nun wirklich allein mit ihrer Gabe und muss unter Freund und Feind aufpassen. Es ist gut, dass sie so klug ist und eine ungeheure Empathie hat, wo man redet und wo nicht. Bei Torgny hat die allerdings versagt.


    Ich oute mich mal, dass ich sogar schade fand, dass der Großexekutor verschwinden musste. Er wollte eigentlich auch wissen und wir wissen nun nur, woher der Hass auf Magie kommt. Ich hatte mich auf ein paar Gespräche gefreut. Der Sänger war der Einzige, der wirklich bereit war zu reden. alle anderen haben scheinbar ein großes Problem mit Informationsaustausch und Brainstorming. Das fehlt mir in dem Buch wirklich. Keiner redet mal aus. Keiner hört mal bis zu ende zu. Und wenn mal ein Gespräch beginnt, dann wird es gleich wieder unterbrochen.
    Damit fehlt mir so ein wenig Stoff. Das Ende ist mir deshalb auch zu offen. Es hätte wenigstens ein paar Antworten geben können. Die Brocken, die der Autor uns durch den Exekutor zukommen läßt sind mir wirklich zu wenig. Ich diskutiere gern über Charaktere und über Probleme, aber hier ist alles nur spekulativ.


    Bei dem Gefangenen am Ende denke ich auch ein einen der Helden. auch er hat die Träume und ich denke sie werden durch diese Träume wieder aufgescheucht, weil sie wissen, und nur sie - eben weil Schweigen in der Geschichte ein Spannungsmerkmal ist. Nach so vielen Seiten hätte ich aber wirklich gern mehr gewußt und ich bin mir nicht sicher, ob wir dann Antworten eventuell erst im letzten Band bekommen.

  • Eines kann ich zumindest sagen: Der zweite Band ist bereits fertig geschrieben und ist diese Woche ins Lektorat gegangen. Zu entscheiden, wieviel Information preisgegeben wird, ist mit am schwierigsten ... Man möchte niemanden enttäuschen :trost:, andererseits auch nicht zu viel verraten ;D. Aber ja: Schweigen ist in Astray ein Zustand, und dafür gibt es Gründe. Die Welt ist zerrissen und die Helden eine dysfunktionale Familie, die erst wieder zusammenfinden muss. Dead heroes tell no tales

  • Hah, ich mag dieses Ende wirklich sehr! Ich hatte mit einem viel offeneren Ende gerechnet und bin sehr zufrieden wie es geendet hat. Das macht Lust auf mehr und die Vorfreude ist da, sobald es vorbestellbar ist das Buch, werde ich es auch bestellen :lesen: Gut gemacht, Michael, wirklich (also für mich zumindest)!


    Gut, ich war ja eine der wenigen, die nicht damit gerechnet hat, dass Rayan wirklich stirbt, aber es ist ein gutes Ende für das erste Buch. Ich hätte aber nicht damit gerechnet, dass es ausgerechnet Torgny ist. Ich hatte im ersten Moment gedacht, dass der Großexecutor sich irgendwo festhalten konnte, wieder hochgeklettert ist und ihn noch ermordert hat. :D


    Ich fand es auch sehr schade, dass Thorgon-Syn sterben musste. Der hatte m.E. sehr viel Potenzial alles weiter zu verfolgen und ein bisschen Druck auf die Helden aufzubauen oder als Griesgram mitzumachen :unschuldig:


    Ich bin auch gespannt wer oder was der Gefangene am Ende ist. Für mich steht auch fest, dass es einer der Helden ist. Nur welcher von Ihnen? Vielleicht der Urok? Oder eigentlich junge Krieger? Oder der Dwarg? Der Heiler wird's ja nicht sein, oder?


    Das mit dem Stein ist wirklich ein Rätsel. Aber da Jenya ja dann sagte, dass das die richtige Antwort wäre um nicht zu sterben, lag er vielleicht falsch? Vielleicht hat sie erkannt, dass er gar nichts wusste von damals und selbst überrascht war, dass sie der Stein war? Vielleicht hat sie alles ins Rollen gebracht und zusammengehalten wie der Stein in dem Lied, der Kreise im Wasser zieht.


    Denkt ihr nicht jetzt auch, dass die Helden damals vielleicht überhaupt erst für den Bruch verantwortlich waren? So wie der Großexecutor das erzählt hat und wie er seine Familie verloren hat, scheint ja eine ganze Stadt im Abgrund verschwunden zu sein. Vielleicht haben sie damals diese Festung initiiert, um die Wesen unten zu bewachen und die Besetzer haben das Wissen vergessen? Und jetzt brechen diese Wesen oder dieses Wesen wieder aus! Furchtbar, aber auch spannend!

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Ich hatte mit einem viel offeneren Ende gerechnet


    Noch offener? :ohnmacht:


    Zitat

    Ich hatte im ersten Moment gedacht, dass der Großexecutor sich irgendwo festhalten konnte, wieder hochgeklettert ist und ihn noch ermordert hat. :D


    Ich auch!


    Zitat

    Ich bin auch gespannt wer oder was der Gefangene am Ende ist. Für mich steht auch fest, dass es einer der Helden ist. Nur welcher von Ihnen? Vielleicht der Urok? Oder eigentlich junge Krieger? Oder der Dwarg? Der Heiler wird's ja nicht sein, oder?


    Das war mir noch gar nicht so wichtig, welcher das sein wird. Ich habe mich mehr gefragt, warum er im Kerker sitzt (mit Hinrichtungen sind die ja nicht allzu zimperlich, von daher wundert es mich eher, wenn da einer jahrzehntelang am Leben gelassen wird) und in wessen Kerker überhaupt!


    Zitat

    Denkt ihr nicht jetzt auch, dass die Helden damals vielleicht überhaupt erst für den Bruch verantwortlich waren?


    In die Richtung gingen meine Gedanken auch. Sie wollten die Welt retten und irgendwie ist ihnen das wohl auch zumindest zeitweise anscheinend gelungen, aber es hat nicht ganz so geklappt, wie sie das wohl geplant hatten. Deswegen brüsten sie sich auch nicht mit ihren Taten, sondern haben sich zerstreut und versteckt.


    Die Idee mit den Wesen finde ich nicht schlecht, das würde diesen Handlungsstrang besser zum Rest hinzu erklären!
    Vielleicht mussten die Helden damals auch die Wahl treffen, entweder die Stadt oder das ganze Land (die ganze Welt). Und wie schon Mr. Spock sagte, das Leben vieler geht über das Leben einzelner. ;) Über dieser Entscheidung könnten sich die Sieben dann zerstritten haben und deswegen hatten sie all die Jahre keinen Kontakt mehr?

  • Ja, viel offener - sowas wie: Rayan, Bray, Jenya und Lorimar reiten in die Ferne ;) Dann hätte man gar nichts weiter erfahren, außer dass alle am Leben sind und es weiter geht!


    So ist dieser Teil jetzt ja erstmal abgeschlossen. Rayan ist tot, Bray ist die neue Sängerin und Jenya kehrt mit den kleinen Kindern und Bray zurück ins Freudenhaus. Lorymar warnt die Prinzessing und die älteren Jungs der Krähen suchen sich neue Gilden. So könnte doch auch das Buch ganz einfach enden.


    Ich denke sogar, dass Bray als Sängerin bei Jenya angestellt werden wird und sich ihre Gabe dort wieder zeigt, sodass Jenya doch noch mehr Handlungsbedarf erkennt. Jenya wird dann wieder zum Stein, der alles ins Rollen bringt. So würde für mich zB jetzt Teil 2 beginnen.


    Was den Gefangenen angeht und seine Verbrechen, denke ich folgendes: Lorymar und Jenya mussten ja auch aus ihren Heimatländern fliehen nach der "Katastrophe" und können nicht mehr zurück. Vielleicht ist dieser Held nicht geflohen, hat sich seiner Vergangenheit gestellt und wurde für die "Verbrechen" bestraft. Jetzt hat man heute aber vergessen wer er ist und warum er (außer vielleicht Staatsverrat oder so) im Gefängnis ist, daher verstehen die Wärter auch das Bild, das er gezeichnet hat, nicht!

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Und da ist die Geschichte zu Ende. Vorerst.


    Wie meine Vorredner finde ich, dass wirklich viel zu viele Fragen offen bleiben. Ich muss sagen, dass ich auch selten ein Buch hatte, bei dem ich mir in Bezug auf die Charaktere so unsicher war, ob ich sie nun zu den Guten oder zu den Bösen zählen sollte. So hatte ich statt Torgny erst Lorymar hinter der Tötung Rayans vermutet, der auf einen Speer als Waffe gewechselt wäre. Irgendwie bleiben sie alle undurchsichtig. Und dadurch hält sich wohl auch mein Mitgefühl sehr in Grenzen. Nicht nur, dass Rayans Ende schon früh zu erahnen war, ich fand es auch so nicht schlimm, denn er hat mit seinen Liedern ja wirklich mehr angerichtet als Gutes getan. Absicht hin oder her. War sein Lebensweg eigentlich für irgendwas gut? Am ehesten gefällt mir noch Bray, die hat auch keine Geheimnisse wie die anderen, die einem permanent die lange Nase machen: "Ich weiß was, was du nicht weißt!"


    Mich hat es geärgert, dass die Dialoge zwischen Jenya und Lorymar immer noch so verschlüsselt klingen. Wahrscheinlich geht es nicht anders, um nicht gleich die ganze Bombe hochgehen zu lassen. Ich denke auch, dass sie am Bruch Schuld sind. Dass Jenya auf einmal doch Rayans Leben schonen wollte, macht ohne weitere Kenntnisse keinen Sinn. In der Charakterbeschreibung im Lied zu Jenya/der Astara wurde behauptet, sie wäre ach so herzensgut und Lorry glaubt am Ende, dass sie eigentlich nur die armen Kinder retten wollte. Wenn Rayan also gar nicht so wichtig war... nein, ich versteh' es nicht.^^


    Eine Sache hat mich überrascht: Auf einmal hatte Rayan im Käfig seine Leier umhängen? Wo kam die denn plötzlich her?? Er wird sie während des Verhörs wohl kaum umgehängt gehabt haben oder auch später in der Zelle. Warum sollte man sie ihm wiedergeben? Ach und ich musste schon sehr lachen, als seine Hände (beide!) nach der Leier tasteten. Eiskaltes Händchen lässt grüßen. xD Später gab ihm Bray auch noch die Leier in die Hände, wenn ich mich nicht irre. Mit Stumpf schwer zu halten und trotzdem konnte er ein Lied anstimmen, obwohl es vorher hieß, er würde nie wieder drauf spielen können. Naaja. :>


    Seid ihr euch alle sicher, dass wir den Großexekutor wirklich abschreiben können? Michael hat uns nun schon einige Male damit überrascht, dass ein Char wieder aus der Versenkung auftauchte. Ich würde ihn noch im Hinterkopf behalten. Auch wenn ich froh wäre, diesen Char los zu sein. Nach der Sache im Bordell konnte ich ihn einfach nicht mehr ernst nehmen. xD


    Immerhin erfahren wir im Nachwort, dass es tatsächlich darum geht, dass alle toten Helden wieder zueinander finden. Zwei pro Band...wären wir bei 4 Bänden, im letzten 1 neuer Char plus extra Platz fürs Ende. :P


    Wer dieser Typ im Kerker ist, interessiert mich nur halbherzig. Er ist im Kerker, also hat er etwas getan, das man allgemein nicht gut heißen kann, egal ob er sonst nett rüberkommt, es wirft seinen Schatten wie bei Rayan und Lorymar.


    Ich will jetzt am Ende noch loswerden, dass ich mit den Karten überhaupt keine Probleme hatte und sie mir gut gefallen haben. Eine Gesamtübersicht habe ich nicht vermisst. Es war nur etwas unglücklich, dass der erste benannte Ort nicht drauf erscheint, denn da will man ja direkt die Karte ausprobieren. Und Brückstadt habe ich überhaupt nicht gefunden, nicht einmal einen Weg, der dahin deutet.


    Marada
    Eine Wache zu einer anderen: "Du, warum sitzt der eigentlich ein?" - "Keinen blassen Schimmer. Was meinst du, Ed?" - "[irres Lachen]."
    -> Sry, durch die Kinder zuviel König der Löwen gesehen. xD

    Liebe Grüße

    Juliane

    Einmal editiert, zuletzt von Janesway ()


  • Marada
    Eine Wache zu einer anderen: "Du, warum sitzt der eigentlich ein?" - "Keinen blassen Schimmer. Was meinst du, Ed?" - "[irres Lachen]."
    -> Sry, durch die Kinder zuviel König der Löwen gesehen. xD


    :totlach: :totlach:


    Ja, so ungefähr stelle ich mir das vor! Der Typ da kann ja schon 4 Jahrzehnte da drin sitzen, wie Lorymar und Jenya halt im Exil sind ;)


    Ich bin mir beim Großexecutor keineswegs sicher, dass er nicht vielleicht doch überlebt hat und wieder auftaucht!! Ich hoffe sogar darauf, ich mochte ihn als Charakter sehr! War einfach gut geschrieben.


    Das mit der Leier und den eiskalten Händchen hab ich gar nicht so wahrgenommen ;) Für mich war klar, dass er dann immer nur mit einer Hand danach greift und er hat ja auch nur gesungen, weil das spielen eben nicht möglich war. Das stand da aber glaube ich auch? Muss ich nach der Arbeit nochmal nachlesen.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Kurze Frage zu Lorymar: Wollte er einfach so der Prinzessin hinterher, weil er sich um sie sorgt (dachte ich erst) oder weiß er wirklich über Kalid Bescheid und will sie warnen/beschützen wie es im letzten Abschnitt steht? Woher weiß er das denn?

  • Jenya hatte ihm doch gesagt, dass sie die Seuche in Kalids Körper gespürt hätte bzw. das Böse, woraufhin Lorymar ihr das mit den Moorwölfen erzählt hat. Jenya konnte also spüren, dass Kalid infiziert war und hat es Lorymar erzählt.

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  • :klatschen: bitte :)

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  • Das Ende ist schon sehr offen, was mich aber überraschenderweise gar nicht so stört. Es wäre mir natürlich lieber, wenn Band 2 schon bereitliegen würde, denn ich möchte wissen, wie es weiter geht.


    Rayans Erkenntnis mit dem Stein hat sich mir auch nicht erschlossen, aber ich denke, das war Absicht.



    Ich bin mir beim Großexecutor keineswegs sicher, dass er nicht vielleicht doch überlebt hat und wieder auftaucht!! Ich hoffe sogar darauf, ich mochte ihn als Charakter sehr! War einfach gut geschrieben.


    Mir geht es wie euch. Es wäre schön noch etwas mehr von Thorgon-Syn zu erfahren. Er ist ein faszinierenden Charakter. Generell finde ich die Ausarbeitung der handelnden Personen gelungen. Sie haben alle Ecken und Kanten und sind nicht eindimensional. Das zieht sich konsequent durch bis zu den Nebencharakteren.


    Zur Leier würde mich folgendes interessieren: was wurde aus ihr? Hat sie Bray an sich genommen oder wurde sie mit Rayan im Fluß beerdigt?


  • Generell finde ich die Ausarbeitung der handelnden Personen gelungen. Sie haben alle Ecken und Kanten und sind nicht eindimensional. Das zieht sich konsequent durch bis zu den Nebencharakteren.


    Stimmt, ich finde die Charakter auch alle sehr gelungen. Man konnte ja bei keinem von Anfang an sagen, ob er gut oder böse ist und selbst jetzt am Ende des Buches haben wir noch Schwierigkeiten damit. Ich bin wirklich sehr beeindruckt von den Charakteren und finde fast, dass diese mehr im Mittelpunkt des Buches stehen als tatsächlich die Handlung.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Rayan hatte sie an Bray übergeben. Bin nur mal gespannt, inwiefern Bray ohne einen Lehrmeister ihr Leierspiel verbessern kann.


    Danke, dass muss ich überlesen haben. Rayan hat auch ohne Lehrer das Leierspiel erlernt. In seinen Augen ist Bray sehr talentiert. Sie wird mit ziemlicher Sicherheit eine würdige Nachfolgerin (zumindest was das Leierspiel betrifft).

  • Im letzten Leseabschnitt merkt man sehr deutlich, dass es der Auftakt einer Reihe ist. Ich fühle mich wie in einem Film. Vielleicht ist hier der "Die Gefährten" Vergleich am Besten. Man will mehr wissen, tiefer eintauchen. Boromir (Rayan) ist tot, das Böse sammelt seine Macht (Die Grenzer) und die Gruppe ist versprengt (Prinz | Prinzessin | Bray, samt Astari und Halbling)


    Der Prinz wird ausgeliefert. Mal schauen, da dieser Strang noch vorhanden ist, bin ich gespannt, wozu er noch dienen wird. Auch die Rolle des Eunuchen könnte noch interessant werden.


    Lory und die Astari überfallen den kleinen Trupp. Ich bin überrascht, scheinen sie doch extrem "HIGH"-Level Charaktere zu sein. Diese Überlegenheit ist extrem, selbst wenn die Diebe am Ende mitmachen. Ich hoffe, dass unser Großexekutor NICHT tot ist. Das käme mir ein wenig verschwendet vor für so eine interessante Person. Der Tod Rayans. Hmpf. Nein, das mag ich nicht. Irgendwie hat es natürlich etwas, da er die Leier (wo auch immer die wahr) an Bray weiter gibt, ebenso wie er sie einst erhalten hatte. Eine schöne Paralelle. Bray soll sich an die Astari halten. ABER... HAHA... ich hab es gesagt. Stein des Anstoßes! Ich hab es geahnt, dass es kein echter Stein ist. (stolz ist)


    Es bleiben noch ein paar Fragen offen, wieso hat Rayan den Stein in der Schatzkammer vermutet? Was wird mit der Prinzessin? Lory zumindest will sie suchen und man erfährt nebenbei, dass er einen Bruder hat, der ihm nach dem Leben trachtet. Das Ende, der Epilog scheint mir ein Ausblick auf den nächsten der sieben Helden zu sein.


  • Ok, wie befürchtet. Das Ende ist ziemlich offen. Mir persönlich zu offen, zu viele lose Fäden, von denen ja keiner auch nur ansatzweise beendet ist.


    Genau das finde ich zum Beispiel gut, weil man so dieses Aufbruchfeeling hat.



    Ausgenommen Rayan, das ist beendet, aber eben auch nicht wirklich beantwortet. Nicht mal seinen letzten Satz konnte er noch zuende bringen.
    Das wird eine schöne Herausforderung für Bray, die nun sicher seine Nachfolge antritt. Sie weiß ja erst seit kurzem von ihrer Gabe, während er sich schon jahrelang mit seinen Liedern und der Suche nach dem Stein beschäftigt hatte. Aber andererseits hat ihm das auch nichts gebracht, er war bis zum Schluss ja ahnungslos, was bzw. wer der Stein wirklich ist.


    Ich bin nicht sonderlich glücklich über seinen Tod :(.



    So ganz verstanden habe ich es aber auch noch nicht. Jenya ist der Stein? Wieso ist ein Mensch (gut, eine Astari) ein Stein?
    Weil sie der Mittelpunkt der Sieben war und alles irgendwie bei ihr zusammenläuft? ???
    Ich hätte mir hier ein paar mehr Antworten gewünscht.


    Sie ist der Stein des Anstoßes. Stein soll hier als eher als Metapher dienen. Sie hat damals wohl alles ins Rollen gebracht. (Wellen auf dem Wasser). Schöne Idee, wie ich finde und da bin ich gespannt, was folgen wird.



    In der Festung geht es auch gruselig zu Ende, aber auch hier bleibt offen, wer oder was nun über die Grenzer herfällt. Scheint ja noch schlimmer zu sein als die Morwölfe? Sind das die ehemaligen 200 Soldaten, die sich weswegenauchimmer in wasauchimmer verwandelt haben? Eine Art Supermonsterzombie?


    Das unsagbar Böse. :D8)



    Und wer ist der Kerl im Epilog? Müssten wir den kennen? Ich nehme an, einer der Toten Helden, aber wer und in wessen Kerker sitzt der und warum?


    Das gleiche denke ich auch, aber das ist so der Brocken, der uns hingeworfen wird, um uns an der Stange zu halten.