Frage an AutorInnen und Verlage

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  • Ich hab da mal eine Frage!


    Wahrscheinlich ist es ein doofer Zeitpunkt, weil gerade alle Richtung Leipzig unterwegs sind, aber es brennt mir einfach unter den Nägeln. Und ein paar sind ja auch noch da, also liebe AutorInnen, liebe Verlage:


    Interessiert es euch eigentlich, WIE Rezensionen aussehen? Oder ist das egal, Hauptsache, das Buch wird erwähnt?


    Ich sehe in letzter Zeit so viele Rezensionen des Grauens, ohne Rechtschreibung/Grammatik, gruselig formatiert, inhaltlich völlig nichtssagend, die Meinung des Rezensenten überhaupt nicht ersichtlich oder aus den immer selben Textbausteinen zusammengesetzt - ist euch das echt egal?
    Denn am Anfang oder Ende steht dennoch meist der artige Dank an Verlag oder Autor XY für das Rezensionsexemplar.


    Bei Literaturschock haben wir auch schon mal den einen oder anderen angeschrieben und solche Rezensionen hinterfragt, da bekommen wir eigentlich immer die Antwort: bisher hat sich noch nie jemand daran gestört.
    Stört es euch wirklich nicht oder sagt ihr nur nichts? Bekommen solche Rezensenten dann bei der nächsten Anfrage dennoch wieder ein Buch von euch?


    In ehrlich gespannter Erwartung eurer Antworten!
    Dani


    PS: ihr könnt mir auch per PN antworten, wenn ihr euch nicht outen wollt, ich gebe es dann gerne anonymisiert hier wieder!

  • Doch mich stört es sehr wenn man Rezensionen meint, mit gerade mal 2 Sätzen abhandeln zu können. Mir helfen die zum einen nicht als Leser um ein Urteil zu fällen und ich finde es auch nicht schön für die Autoren.


    Es gibt im Netz genügend Beispiele wie man Rezensionen schreiben kann und es gibt auch genügend Rechtschreibprogramme die man kostenlos benutzen kann.

    Also ich denke für ein Freiexemplar sollte man sich schon auch etwas Mühe machen.

  • Ich bin jetzt kein Profi im Rezension schreiben, aber ich geben mir immer viel Mühe und versuche mit meinen Worten dem Buch gerecht zu werden. Mich graust es, wenn ich solche von dir beschriebenen Rezensionen lese, und denke mir dann immer, dann sollte man es lieber ganz sein lassen.

    Und ich kann mir nicht vorstellen das Autoren begeistert sind , zufriedenstellend ist es doch auch nicht, oder? Autoren recherchieren monatelang, dann das Schreiben, umändern und wieder schreiben bis hin zur Korrektur. Ich finde da ist es doch ein kleines dem Autor/in und dessen Buch ein wenig Dank entgegen zu bringen.

  • Also ich bin nicht so gut im Rezensionen schreiben. Wenn ich mich wirklich an eine starre Form halten muss fällt mir das Ganze sehr schwer.

    Ich schreibe eher einen Leseeindruck aber den versuche ich recht ausführlich zu schreiben. Ich versuche zu beschreiben was mir gut gefallen hat, was mir eventuell nicht so gefallen hat und warum ich das Buch weiter empfehlen würde.

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Ich bin jetzt kein Profi im Rezension schreiben, aber ich geben mir immer viel Mühe und versuche mit meinen Worten dem Buch gerecht zu werden. Mich graust es, wenn ich solche von dir beschriebenen Rezensionen lese, und denke mir dann immer, dann sollte man es lieber ganz sein lassen.

    Und ich kann mir nicht vorstellen das Autoren begeistert sind , zufriedenstellend ist es doch auch nicht, oder? Autoren recherchieren monatelang, dann das Schreiben, umändern und wieder schreiben bis hin zur Korrektur. Ich finde da ist es doch ein kleines dem Autor/in und dessen Buch ein wenig Dank entgegen zu bringen.

    Ja so geht es mir auch, ich finde das immer sehr schade wenn man sich so gar keine Mühe gibt seine Eindrücke zu schreiben.

    Ich mache es meist so das ich eine kleine Inhaltsangabe mache, die aber abweichst vom Klappentext. Danach schreibe ich dann meine Meinung zum Buch und am Ende wie viel Sterne oder Punkte ich für das Buch vergebe.


    Den ich selbst lese auch Rezensionen lieber, wen man etwas vom Buch erfährt, nur nicht zu viel. Ich hatte auch schon welche gelesen, die den ganzen Inhalt des Buches wieder geben, so das dann die Pointe vom Buch auch noch dabei war. Dann brauche ich keine Buch mehr lesen.

  • Also ich bin nicht so gut im Rezensionen schreiben. Wenn ich mich wirklich an eine starre Form halten muss fällt mir das Ganze sehr schwer.

    Ich schreibe eher einen Leseeindruck aber den versuche ich recht ausführlich zu schreiben. Ich versuche zu beschreiben was mir gut gefallen hat, was mir eventuell nicht so gefallen hat und warum ich das Buch weiter empfehlen würde.

    Ich habe am Anfang auch nichts so gute Rezensionen geschrieben, aber das lernt man mit der Zeit. Je mehr man schreibt, desto besser werden sie, habe ich zu mindestens den Eindruck. ;)

  • Wo ich sofort wegklicke ist, wenn die Rezension mit dem kopierten Klappentext beginnt. Aus Erfahrung weiss ich, dass dann auch danach nix Gescheites mehr kommt. Ich versuche meine Rezensionen so zu schreiben, dass sie aussagekräftig sind und trotzdem nicht zu viel verraten. Drüben im Hauptforum gibts glaub ich einen Tread, der sich diesem Thema widmet.

  • Wo ich sofort wegklicke ist, wenn die Rezension mit dem kopierten Klappentext beginnt. Aus Erfahrung weiss ich, dass dann auch danach nix Gescheites mehr kommt. Ich versuche meine Rezensionen so zu schreiben, dass sie aussagekräftig sind und trotzdem nicht zu viel verraten. Drüben im Hauptforum gibts glaub ich einen Tread, der sich diesem Thema widmet.

    Ja ich versuche auch immer so gut es geht, mir was anderes einfallen zu lassen.

  • Wo ich sofort wegklicke ist, wenn die Rezension mit dem kopierten Klappentext beginnt. Aus Erfahrung weiss ich, dass dann auch danach nix Gescheites mehr kommt. Ich versuche meine Rezensionen so zu schreiben, dass sie aussagekräftig sind und trotzdem nicht zu viel verraten. Drüben im Hauptforum gibts glaub ich einen Tread, der sich diesem Thema widmet.

    Ja :totlach: das mache ich auch so. Ich Frage mich dann immer was das soll..... Klappentext kopieren und fertig...

  • Wo ich sofort wegklicke ist, wenn die Rezension mit dem kopierten Klappentext beginnt. Aus Erfahrung weiss ich, dass dann auch danach nix Gescheites mehr kommt. Ich versuche meine Rezensionen so zu schreiben, dass sie aussagekräftig sind und trotzdem nicht zu viel verraten. Drüben im Hauptforum gibts glaub ich einen Tread, der sich diesem Thema widmet.

    Ja :totlach: das mache ich auch so. Ich Frage mich dann immer was das soll..... Klappentext kopieren und fertig...

    Also, bei mir steht der Klappentext auch in der Rezension, einfach weil er zum Buch gehört.
    Ich gebe ja auch ISBN, Seitenzahl und Preis etc. an.
    Damit ist meine Rezension dann aber noch lange nicht fertig.

  • Also, bei mir steht der Klappentext auch in der Rezension, einfach weil er zum Buch gehört.
    Ich gebe ja auch ISBN, Seitenzahl und Preis etc. an.
    Damit ist meine Rezension dann aber noch lange nicht fertig.

    Sehe ich genauso. Ich finde es sogar ganz interessant zu lesen, was im Klappentext steht - worauf der Käufer sich also beim Kauf einstellt - und dann eine reflektierte Rezension, was WIRKLICH im Buch passiert. ^^ Hat ja nicht immer miteinander zu tun.

  • Also, bei mir steht der Klappentext auch in der Rezension, einfach weil er zum Buch gehört.
    Ich gebe ja auch ISBN, Seitenzahl und Preis etc. an.
    Damit ist meine Rezension dann aber noch lange nicht fertig.

    Sehe ich genauso. Ich finde es sogar ganz interessant zu lesen, was im Klappentext steht - worauf der Käufer sich also beim Kauf einstellt - und dann eine reflektierte Rezension, was WIRKLICH im Buch passiert. ^^ Hat ja nicht immer miteinander zu tun.

    Ah, das ist interessant, ich dachte immer das gehört nicht in eine Rezension. Wieder was dazu gelernt:)

  • Ich finde, es kommt stark drauf an. Im Forum drüben schreibe ich auch manchmal den Klappentext ab, aber kennzeichne ihn dann auch extra, so dass man ihn auch überspringen kann. (Also vor allem wenn ich einen neuen Buchthread aufmache). Auf der Hauptseite, bei Amazon oder so schreibe ich ihn nicht nochmal ab, weil der in der Buchbeschreibung bereits steht und dann wäre das ja doppelt.

  • Ah, das ist interessant, ich dachte immer das gehört nicht in eine Rezension. Wieder was dazu gelernt :)

    Was genau gehört deiner Meinung nach NICHT rein? Also ich spreche nicht von Spoilern, aber wenn im Klappentext grobe Fehler/Falschaussagen drinnen stehen oder z.B. Vergleiche mit anderen Autoren und Werken gemacht werden, dann nehme ich schon dazu Stellung oder stelle richtig.

  • JanaBabsi Der kopierte Klappentext sollte meiner Meinung nach mit einer eigenen, spoilerfreien, Zusammenfassung ersetzt werden. Erstens bin ich der Meinung, dass die Klappentexte nicht immer den Inhalt des Buches richtig wiedergeben und oft zu viel verraten. Zweitens ist ein kopierter Klappentext in einer Rezension einfach langweilig, weil ich ja den meist zuvor schon x mal gelesen habe. Wenn ich mich für ein Buch interessiere, ist das ja das erste, was ich lese und erst danach schaue ich nach den Rezensionen. Stell dir mal vor, wenn da 15 Rezensionen stehen und jede mit dem kopierten Klappentext. Das ist nicht nur sinn sondern auch einfallslos.

    Auch wenn nach dem kopierten Klappentext noch jede Menge kommt, das interessant ist. ein kopierter Klappentext macht auf mich den Eindruck, dass jemand es sich da einfach gemacht hat...und da lese ich gar nicht weiter.

  • Aber nur weil man es sich mit der Inhaltsangabe einfach macht, heißt es doch nicht, dass etwas sinn- oder einfallslos ist. Ich habe teilweise lieber einen Inhaltsangabetext, den ich kenne und überspringen kann als immer und immer wieder eine lange Inhaltsangabe am Anfang, die ich lesen muss, bevor dann mal die richtige Meinung kommt. Also ich finde eigene Inhaltsangaben, die über zwei Sätze hinaus gehen ebenfalls uninteressant und die kann ich nicht so geschickt überspringen wie abgeschriebene Klappentexte. Aber selbst wenn einer lange Inhaltsangaben schreibt, ist die Rezension nicht sinn- oder einfallslos, vor allem weil nicht jedes Buch 15 Rezensionen oder mehr aufweisen kann.

  • Und wenn ich 15 Mal eine abgewandelte Version des Inhaltes lesen müsste - puh, entweder habe ich dann das ganze Buch schon fast gelesen, oder es langweilt mich, weil ich ja immer das Gleiche lesen muss. Ganz ehrlich. Ich lese mir erst mal den Klappentext durch - der darf auch gerne relativ nichtssagend oder sogar falsch sein, weil alles andere erfahre ich ja dann in den Meinungen der Leser, die mein Bild klar rücken.

    Ich habe teilweise lieber einen Inhaltsangabetext, den ich kenne und überspringen kann als immer und immer wieder eine lange Inhaltsangabe am Anfang, die ich lesen muss, bevor dann mal die richtige Meinung kommt.

    Sehe ich auch so.