Frage an AutorInnen und Verlage

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  • Inhaltsangaben - damit habe ich auch ein Trauma. In der Schule habe ich seinerzeit regelmäßig ein "Thema verfehlt" bei Inhaltsangaben erhalten, das waren immer Nacherzählungen :totlach:

    Du musst bei der Rezension ja auch keinen Aufsatz schreiben, sondern lediglich mit deinen Worten eine kleine Zusammenfassung mehr nicht. Das wird man doch hinbekommen oder nicht? Icht frage mich wenn ich eure Ängste hier lese wie ihr bitte ein Buch lest? Wenn ich ein Buch lesen, dann weiß ich doch danach was da passiert. Die Inhaltsangabe ist für mich immer das kleinste Problem, da habe ich manchmal eher mit meiner Meinung Probleme. Den man will ja auch nicht immer ein und dasselbe schreiben.

  • Inhaltsangaben - damit habe ich auch ein Trauma. In der Schule habe ich seinerzeit regelmäßig ein "Thema verfehlt" bei Inhaltsangaben erhalten, das waren immer Nacherzählungen :totlach:

    Du musst bei der Rezension ja auch keinen Aufsatz schreiben, sondern lediglich mit deinen Worten eine kleine Zusammenfassung mehr nicht. Das wird man doch hinbekommen oder nicht? Icht frage mich wenn ich eure Ängste hier lese wie ihr bitte ein Buch lest? Wenn ich ein Buch lesen, dann weiß ich doch danach was da passiert. Die Inhaltsangabe ist für mich immer das kleinste Problem, da habe ich manchmal eher mit meiner Meinung Probleme. Den man will ja auch nicht immer ein und dasselbe schreiben.

    :) Ja, hihi.....so geht es mir auch, mein Problem ist eher meine Meinung. Da mache ich es mir oft schwer, schreibe etwas, lösche es wieder und schreibe wieder neu obwohl ich eine deutliche Meinung habe. Mir fällt es mir schwer es in Worte zu packen:o

  • Ja, hihi.....so geht es mir auch, mein Problem ist eher meine Meinung. Da mache ich es mir oft schwer, schreibe etwas, lösche es wieder und schreibe wieder neu obwohl ich eine deutliche Meinung habe. Mir fällt es mir schwer es in Worte zu packen :o

    Und bei mir ist genau andersrum: meine persönliche Meinung steht schon beinahe immer bis zum letzten Komma, dann wurschtel ich manchmal noch ewig an der Inhaltsangabe rum :totlach:

  • Eine interessante Diskussion, die ich auch eben erst entdeckt - und gelesen habe:

    Mir geht es auch ganz ähnlich wie odenwaldcollies , das Schreiben meiner persönlichen Meinung (sprich Leseeindrücke) fällt mir nicht schwer i.d.R. - aber ich nutze doch recht häufig Buchrückentexte (eigentlich viel öfter als den Klappentext, da sie a) kürzer sind und b) noch besser den Inhalt widerspiegeln. Dennoch gehe ich auch auf den Inhalt ein und die Gewichtung liegt bei einer Rezension eindeutig auf der eigenen Meinung und auch dem Fazit, finde ich.

    In einem anderen Forum (wld, glaube ich), gab es eine ähnliche Klappentext-Diskussion. Da scheiden sich die Geister: Ich finde, das steht jedem frei, diesen (oder den Buchrückentext, der ja auch Angaben zum Inhalt macht) zu nutzen - oder lieber mit eigenen Worten den Inhalt zu beschreiben. Meine größte "Vermeidungsstrategie" liegt darin, nicht zu spoilern und nicht zu viel zu verraten. Das ist nicht immer einfach, finde ich. Bei Krimis konnte ich das allerdings am besten üben ;)...


    Ich finde auch, dass man mit der Zeit seinen eigenen Stil entwickelt - und es gibt so einige Leute, deren Rezensionen ich sehr gerne lese und mich das Fazit interessiert. Das sind dann (forenübergreifend) BücherfreundInnen mit ganz ähnlichem Lesegeschmack. Es gibt aber auch (einige wenige) Leute, deren Rezensionen ich nicht lesen mag, da sie weder inhaltlich noch stilistisch meinen eigenen Sprachgebrauch treffen und auch vor RS-Fehlern wimmeln, da krieg ich dann mitunter das Grausen :boah:


    Besonders gefällt mir übrigens, dass eben jeder seinen ihm eigenen Stil hat - es ist wie eine Art "Handschrift", die ja auch einzigartig ist - und immer anders! Und am allerwichtigsten an Rezensionen finde ich, dass sie ehrlich sind.

    Um zu Dani79 Post von 2017 zurückzukommen: Ich habe oft den Eindruck, dass die Verlage wirklich nicht genau hinschauen, wie eine Rezension verfasst wurde, ob sie die Kriterien erfüllt (es gibt ja auch Anleitungen in fast jedem Forum, das half mir anfangs schon und ich versuche, mich an diese zu halten) und man hat als Rezensent da auch keine Sicherheit, da es kein Feedback seitens der Verlage gibt - oder äußerst selten (vermutlich hat man dort auch keine Zeit dazu, 100e Rezensionen zu lesen....)

    Bei Leserunden ist es eine ganz andere Geschichte: Im Austausch mit dem Autor oder der Autorin erhält man ein Feedback auf die Rezension - wenn sie positiv ausfällt, freut sich der/die AutorIn und das wiederum freut mich persönlich dann auch.:daumen:


    Witzig finde ich die Idee bei vorablesen, die beste Rezension mit einer "Edelfeder" zu belohnen: Null Ahnung, wie man die Edelfeder erschreiben kann: Bisher hab ich noch keine bekommen :elch:

    "Bücher sind meine Leuchttürme"(Dorothy E. Stevenson)

  • Ich habe oft den Eindruck, dass die Verlage wirklich nicht genau hinschauen, wie eine Rezension verfasst wurde, ob sie die Kriterien erfüllt (es gibt ja auch Anleitungen in fast jedem Forum, das half mir anfangs schon und ich versuche, mich an diese zu halten) und man hat als Rezensent da auch keine Sicherheit, da es kein Feedback seitens der Verlage gibt - oder äußerst selten (vermutlich hat man dort auch keine Zeit dazu, 100e Rezensionen zu lesen....)

    Das stimmt da gebe ich dir recht, das man von Verlagen wenig Feedbag bekommt wie die Rezension ihnen gefällt. Doch ab und an schreibt auch mal auf meinem FB Blog ein Verlag wie er sie gefunden hat. Und ich habe auch schon 2 mal Preise bekommen von Buchhändlern für meine Rezensionen. Aber am meisten Resonanz bekomme ich von Autoren, die mich entweder bei FB oder in einem Leseforum anschreiben. Also ihr seht es kann sich durchaus auch lohnen gute Rezensionen zu schreiben.

  • Ich bin zwar kein Vorbild, was das Verfassen von Rezensionen angeht, aber ist es egal, ob jemand sich den Inhalt zusammenkopiert hat oder nicht, ich erliege in der Regel auch der Versuchung, den Inhalt beispielsweise von der Verlagsseite zu kopieren.


    Mir ist es eher wichtig, wie die Leser das Buch empfanden. Es ist natürlich schön, eine selbstgeschriebene Inhaltsangabe zu lesen, aber ehrlich gesagt, wenn ich schon weiß, um was es geht, dann habe ich keine Lust, zehn mal den Inhalt zu lesen und überspringe ihn, und steige sofort in der Meinung des Lesers ein, denn die interssiert mich mehr, als den Inhalt, denn aus einem anderen Grund lese ich ja auch nicht die Rezension und dafür schreibt man sie ja auch, schließlich ist der Inhalt dem Verlag und dem Autor bekannt, denen muss man ja wohl kaum ausschweifend und wortreich erklären, worum es in dem Roman geht.


    Aber gut, wer gerne den Inhalt mit eigenen Worten formulieren möchte, kann dies gern tun, ich entscheide das spontan und wenn sie nicht meinen Fingern entspringt, dann mache ich das kenntlich und gut ist.