10: Kapitel 102 - Ende

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  • Bei einem Roman ist der Höhepunkt immer kurz vor dem Ende. Und auch hier ist es nicht anders. Doch vorher kommt noch eine echte, faustdicke Überraschung - die sich aber logisch aus den Ereignissen des vorherigen Abschnitts ergibt.


    In einem zwielichten Hafenort ("Piratennest" würde ich es nennen) tauchen acht Sarven auf, die die Xyi offenbar verkauft haben. Während zwei Schiffsmannschaften sich kloppen, hat Umbert eine geniale Idee: aus acht der von Maleni geborgenen Schnecken werden die Seelen ehemaliger Ratsmitglieder schnell in die Körper der acht Sarven verpflanzt. Und solchermaßén verstärkt, machen sie sich zum Berg auf. Umberts Plan ist zwar meiner Ansicht nach immer noch Wahnsinn, aber die Chancen sind gestiegen - zumal die Sarven beim Weg durch den Berg gut als Tarnung benutzt werden können.


    Und dann gelingt das Unmögliche, quasi gegen alle Wahrscheinlichkeit. Der Urgorrn-Großmeister der Xyi wird besiegt, in einem Kampf, der meiner Ansicht nach sehr packend beschrieben war.


    Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Einerseits ist es insofern ein Happy End, als dass Maleni, Umbert und Verenn/Elgor noch leben. Andererseits ist es offen. Der letzte Kassiber deutet an, dass die Xyi auch nach dem Tod ihres Großmeisters noch lange nicht am Ende sind. Eventuell könnte es sogar sein, dass der Urgorrn für diesen Fall mit einer Art "Plan B" vorgesorgt hat. Die Xyi sind auf jeden Fall noch handlungsfähig, einerseits gibt es den Rat der Xyi noch, andererseits wissen wir nicht, ob noch weitere Urgorrn leben und ob die Xyi nicht an einen anderen "vererbt" werden. Egal ob mit oder ohne Urgorrn, die Xyi wissen nun ganz genau, wer ihren Großmeister getötet hat - und sie sind sprichwörtlich überall in den acht Reichen. Maleni, Verenn und Umbert sollten sich sehr gut verstecken. Ob sie diese Feinde jemals loswerden? Und was wird aus den übrigen fünf Räten? Hier bietet sich einiges an Stoff für zukünftige Romane an. Und welche Auswirkungen haben die Änderungen bei den Xyi auf die Politik der acht Reiche? Der Urgorrn wollte vor allem Chaos stiften zu seiner Unterhaltung - will der Rat der Xyi das auch?


    Gefallen hat mir auch die klare Absage des Romans an das Konzept der "Vorherbestimmung", das man in so vielen Fantasy-Romanen findet. Die "Vorherbestimmung" wurde schon in so vielen Werken als Konzept verwendet, dass es mich langsam anödet. Hier gibt es nichts dergleichen, und das finde ich gut! 8)

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Ah, endlich ist noch jemand im Ziel! Ich konnte in den vorherigen Abschnitten nicht so recht mitreden, da ich da schon durch war :-[


    Ich muss leider gestehen, mir hat das Ende nicht so gut gefallen. Das ging auf einmal alles so schnell. Die Geschichte hat sich vorher so wunderbar viel Zeit gelassen, die Figuren haben sich langsam und nachvollziehbar entwickelt - und dann schwupps, haben wir da auf einen Schlag die ganzen wiederauferstandene Räte, die ich nicht wirklich auseinander halten konnte und von denen ein paar auch wenige Seiten später im Kampf gegen den Urgorrn schon wieder draufgehen. Schade, denn so hat mich zB das Opfer des einen überhaupt nicht bewegt, dabei war es ja eigentlich doch eine große Sache, aber das kam bei mir kaum an, so schnell ging das alles!

  • Da ist ja zum Schluss ganz schön viel passiert. Ich hätte mir auch ein paar Seiten mehr gewünscht. Besonders die Charaktere der alten Seelen fand ich sehr spannend. Durch die sehr kurze Zeit konnte ich sie als Leser gar nicht so gut kennen lernen. Ich finde, da wurde ein super Potenzial verschenkt.


    Der Kampf mit dem Urgorrn fand ich sehr spannend beschrieben und ich habe richtig mitgefiebert. Natürlich wurde er besiegt. Dennoch ist das Ende so gestaltet, dass es durchaus eine Fortsetzung geben könnte. Das finde ich ziemlich clever gelöst.


    Das einzige, was mir zu denken gibt, ist die neue Lebensform. Die alten Räte wollen auf einer alten Insel in Frieden wohnen. Das stelle ich mir allerdings sehr schwierig vor, da alle ja fast den gleichen Status haben. Ich glaube, das könnte gar nicht so friedlich werden. Aber da hört das Buch ja nun auf und es dem Leser mit seiner Fantasie überlassen, was er daraus macht.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Maleni, Verenn und Umbert sollten sich sehr gut verstecken. Ob sie diese Feinde jemals loswerden? Und was wird aus den übrigen fünf Räten? Hier bietet sich einiges an Stoff für zukünftige Romane an. Und welche Auswirkungen haben die Änderungen bei den Xyi auf die Politik der acht Reiche? Der Urgorrn wollte vor allem Chaos stiften zu seiner Unterhaltung - will der Rat der Xyi das auch?


    Die Fragen habe ich mir auch gestellt. Ich glaube allerdings, dass die Räte der Xyi nicht wussten, was der Urgorrn wirklich vorhatte. Sie denken sicherlich an etwas Positiven und werden vielleicht versuchen, das fortzusetzen. Nur das mit den Seelen wird wohl ohne dem Urgorrn nicht mehr funktionieren. Denn keiner weiß ja, wie es funktioniert. Das wird die Xyi-Kämpfer sicherlich langfristig schwächen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Gefallen hat mir auch die klare Absage des Romans an das Konzept der "Vorherbestimmung", das man in so vielen Fantasy-Romanen findet. Die "Vorherbestimmung" wurde schon in so vielen Werken als Konzept verwendet, dass es mich langsam anödet. Hier gibt es nichts dergleichen, und das finde ich gut! 8)


    Ich war nie ein Freund von "der Prophezeiung". Wo ist die Spannung, wenn etwas schon prophezeit ist? Und wie viel mehr Mut muss man aufbringen, wenn man nicht weiß, wie etwas endet?


  • Ich fand das auch gut! Trotzdem frage ich mich, woher dann der Ruf der Seherin kam, denn Berühmt war sie ja.
    Ich war nie ein Freund von "der Prophezeiung". Wo ist die Spannung, wenn etwas schon prophezeit ist? Und wie viel mehr Mut muss man aufbringen, wenn man nicht weiß, wie etwas endet?

  • Ich bin also auch am Ende des Buches angekommen und mir geht es auch wie Dani, das Ende befriedigt mich nicht so ganz. Irgendwie sind es zu viele Tricks, die die Haupthelden am Leben erhalten. Es geht alles nicht nur zu schnell, auch zu einfach. Warum sollten sie wirklich als verkleidete Diener bis in den Ratssaal kommen, ohne jemandem zu begegnen? Wieso kommen sie raus, wo doch ein Berg völler hervorragender Assassinen gerade seine Brut entläßt? nun wir wissen nicht, wieviele am Ende mit auf dem Schiff sind, aber wir wissen auch nicht, warum die Helden überhaupt so weit gekommen sind. Waren die Räte so arrogant zu glauben, ihr Großmeister sei unbesiegbar? Haben sie ihn gerufen um Maleni zu verschlingen oder wußten sie, dass da noch mehr sind?


    Schade fand ich auch, dass die Freundin ganz weg ist und ihre neue Seele da auch nicht helfen kann. Ich hätte mich gefreut zu erfahren, was denn nun genau geschehen ist.


    Gefallen hat mir der letzte Tanz Malenis, es ist doch noch etwas von Taryah in ihr. Den Knaben doch noch mit in den Tod zu nehmen war eine tolle Entscheidung und zeigte, dass sie talentmäßig ihm überlegen war. Das hat mir an dem Schluss am allerbesten gefallen.


    Der Kampf hat mich nicht so interessiert, kurzzeitig dachte ich, dass alle sterben, aber dann hat Verenn es immer wieder geschafft, etwas zu tun, was er eigentlich nicht konnte, wofür er eigentlich zu schwach war. Ja, er hat noch nicht einmal verstanden, was die Seherin sagte. Als Leser versteht man es schon. aber auch hier hat mir das Detail gefallen, dass der, den alle für einen Feigling halten, die einzige richtige Entscheidung trifft und damit beweist, dass er eigentlich der König ist und Verenn anerkennt das. Das war eine schöne Idee.


    Gar nicht gefallen hat mir das Happy End, das wurde mir dann doch zu "romantisch". Und wenn sie nicht gestorben sind vermehren sie sich noch heute.....

  • Das war ja jetzt noch mal alles ziemlich knapp und ich war mir wirklich nicht sicher, ob unsere drei Helden am Ende alle überleben werden oder nicht - ich bin froh, dass dies der Fall war, ich mag die Drei wirklich gerne.


    Dass Maleni ausgerechnet auf Druya stößt, war mir beinahe etwas zuviel an Zufall, aber so setzt sie sich damit auseinander, dass sie eigentlich nichts über die Sarven weiß und sich auch nie für sie interessiert hat.


    Irgendwie finde ich es schön, dass die Sarven, denen man die Seele gestohlen hat, nun wieder eine Seele bekommen, auch wenn ich mich noch mehr darüber gefreut hätte, wenn es ihre eigenen Seelen gewesen wäre. Wir wissen aber nicht, ob der Urgorrn diese gestohlenen Seelen überhaupt aufbewahrt hat oder in welchen Schneckenhäusern sie sich befinden. Und mit dem Vulkanausbruch sind die Schneckenhäuser eh verloren.


    Ich fand es spannend, wie Umbert eine der Ratsseelen in ihren neuen Körper "bläst". An der Stelle habe ich mich nicht zum ersten Mal gefragt, ob es eigentlich auch funktioniert, wenn man eine Seele in einen andersgeschlechtlichen Körper einsetzt. Hier bekommen wir die Antwort und welche Schwierigkeiten das mit sich zieht, vor allem, wenn es sich bei der Seele um einen erfahrenen Kämpfer, bei dem Körper aber um einen zierlichen jungen Körper handelt. Ich kann schon verstehen, dass Seytor nicht begeistert ist. Ich hoffe, es findet sich für beide noch eine Lösung. Wobei so eine zierliche Gestalt dann gerne unterschätzt wird, was auch Vorteile haben kann ;D


    Als Verenn erfroren am Boden lag, habe ich mich erschrocken, zumal auch Umbert völlig aufgelöst war; hier ging es mir wie Maleni, das war besonders alarmierend. Ich hatte Angst, dass Verenn sich bei dem Kampf mit dem Urgorrn womöglich selbst tödlich verletzt, weil er seine Begabung noch nicht wieder voll im Griff hat.


    Lachen musste ich wieder bei folgendem Satz von Maleni: "Du und Umbert, ihr seid einfach nicht gut in so etwas. Und dann sterbt ihr noch fast mittendrin. Das gehört sich einfach nicht!" Recht hat sie ;D Als die Rätin mit dem scharfen Verstand unter ihnen ist, habe ich gehofft, dass nun jemand da ist, der planungskompetenter als Umbert und Verenn ist.


    Acht Sarven, die mit allen Seelen versehen werden: das ist ja echt nicht viel, aber dann muss ausgerechnet einer wie Garamyl dabei sein, der gegen alles und jeden stänkert, und das in so einer Situation, wo es auf jeden ankommt ::) Ich hatte während des Kampfes darauf gehofft, dass er sich doch noch besinnen wird, aber dass er so eine selbstmörderische und erfolgreiche Aktion starten würde, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Dieses Untier schien zuerst überhaupt nicht zu besiegen zu sein, nur gut, dass Garamyl Lavaicras Worte richtig deuten konnte. Er hat die Würde als König wirklich verdient und ich finde es toll, dass Verenn kein Problem damit hat, sie an ihn abzutreten, obwohl sie zu "Lebzeiten" keine Freunde waren.


    Dass Lavaicra zwar seherische Fähigkeiten besitzt, aber keine konkreten Prophezeiungen machen kann, gefiel mir ebenfalls gut - die grobe Richtung kann sie ja dennoch vorgeben. Als sie jedoch vorhersagte, dass weicher Stein gefährlich werden würde, dachte ich auch zuerst, der versteinerte Urgorrn wird doch nicht wieder aus seiner steinernen Starre erwachen! Das darf doch nicht wahr sein, dann wäre der ganze Kampf umsonst gewesen :o Aber so wie es aussieht, könnte sich der weiche Stein auf das durch die Lava geschmolzene Gestein beziehen - ich muss gestehen, trotz der Ausbruchsgefahr des Vulkans war ich kurz erleichtert. Aber mit Sicherheit wissen wir es nicht, ob der Großmeister wirklich besiegt ist.


    Als Verenn Malenis nackten Körper durch die Felsspalte fallen sieht, dachte ich wirklich, die Räte hätten sie umgebracht - was hätte sie gegen so viele Xyi schon tun können? Aber sie ist freiwillig gefallen und hat dabei den Bruder noch mit in den Tod gerissen. Besonders stolz war ich aber auf sie, dass sie in dem Ratsaal nicht ein einziges Mal mit dem Gedanken gespielt hat, ihre Freunde zu verraten. Und auf Verenn war ich ebenfalls stolz, weil er sich sicher war, dass sie es nicht tun würde. Die beiden haben sich wirklich verdient.


    Idila hat mir von den Räten besonders gut gefallen, wie sie sich um die Sarven bemüht, die sich noch seelenlos im Berg befinden. Und somit haben sie auch eine ganze Menge Körper für die noch in den Schneckenhäusern lagernden Seelen - damit bilden sie den Grundstock für eine neue und junge Generation an Räten, die vielleicht und hoffentlich in Zukunft den Frieden wiederherstellen können. Aber es wird schwierig werden, denn der letzte Kassiber macht es deutlich: die Xyi gibt es nach wie vor und nur weil ihr Großmeister wahrscheinlich tot ist, denken sie nicht daran aufzugeben. Da sie sich nicht an den Großmeister erinnern können, wird dessen Tod für sie sicherlich auch nicht so real sein. Allerdings gibt es jetzt doch niemanden mehr, der die detaillierten Planungen zentral mehr durchführen kann, oder? Vielleicht sorgt das dafür, dass die Organisation irgendwann doch noch auseinanderfallen wird, auch wenn momentan für sie ihre Aufgabe noch klar zu sein erscheint.


    Maleni, Verenn und Umbert gönne ich jetzt eine friedliche Zeit zusammen. Ich hoffe, sie hält lange an. Aber erst mal müssen sie wohlbehalten auf ihrer Insel ankommen, denn wie im Kassiber steht: die Xyi sind überall.


    Für mich ist das Ende zufriedenstellend, zumal wir nicht wissen, ob wirklich alles so kommt, wie Verenn es plant - wo wir doch wissen, dass Maleni von seinem Planungstalent nicht so überzeugt ist ;D


  • Während zwei Schiffsmannschaften sich kloppen, hat Umbert eine geniale Idee: aus acht der von Maleni geborgenen Schnecken werden die Seelen ehemaliger Ratsmitglieder schnell in die Körper der acht Sarven verpflanzt. Und solchermaßén verstärkt, machen sie sich zum Berg auf. Umberts Plan ist zwar meiner Ansicht nach immer noch Wahnsinn, aber die Chancen sind gestiegen - zumal die Sarven beim Weg durch den Berg gut als Tarnung benutzt werden können.


    Bei Umberts Plan, acht Sarven mit Ratsseelen zu versehen, hatte ich ziemilch Bauchweh, musste ich gestehen, weil die Gewöhnung ja so lange Zeit benötigt; Zeit, die einfach nicht da ist. Aber glücklicherweise erwachen die Räte doch schnell genug und wie du schreibst, letztendlich war es vorteilhaft, weil sie durch die Sarven relativ unbemerkt in den Berg kommen.
    Grinsen musste ich allerdings, als die wiederbelebten Räte auch noch davon anfingen, dass Umbert und Verenn irgendwie keinen Plan hätten ;D



    Eventuell könnte es sogar sein, dass der Urgorrn für diesen Fall mit einer Art "Plan B" vorgesorgt hat. Die Xyi sind auf jeden Fall noch handlungsfähig, einerseits gibt es den Rat der Xyi noch, andererseits wissen wir nicht, ob noch weitere Urgorrn leben und ob die Xyi nicht an einen anderen "vererbt" werden. Egal ob mit oder ohne Urgorrn, die Xyi wissen nun ganz genau, wer ihren Großmeister getötet hat - und sie sind sprichwörtlich überall in den acht Reichen.


    Ich befürchte auch beinahe, dass der Urgorrn eine Plan B hat. Gibt es den Schemenrat wirklich noch? Ich habe gehofft, dass er bei dem Vulkanausbruch ausgelöscht wurde.



    Maleni, Verenn und Umbert sollten sich sehr gut verstecken. Ob sie diese Feinde jemals loswerden?


    Ich hoffe auch, dass sie die Insel wohlbehalten erreichen und sie dort wirklich sicher sind.


  • Das einzige, was mir zu denken gibt, ist die neue Lebensform. Die alten Räte wollen auf einer alten Insel in Frieden wohnen. Das stelle ich mir allerdings sehr schwierig vor, da alle ja fast den gleichen Status haben. Ich glaube, das könnte gar nicht so friedlich werden. Aber da hört das Buch ja nun auf und es dem Leser mit seiner Fantasie überlassen, was er daraus macht.


    Stimmt, daran hatte ich noch gar nicht gedacht, dabei gab es damals ja durchaus auch schon einige Animositäten untereinander. Solange die kleine Inselgesellschaft daran nicht zerbricht, wäre es ja gut, aber darüber können wir uns nicht sicher sein.



    Nur das mit den Seelen wird wohl ohne dem Urgorrn nicht mehr funktionieren. Denn keiner weiß ja, wie es funktioniert. Das wird die Xyi-Kämpfer sicherlich langfristig schwächen.


    Das ist meine Hoffnung, dass die Xyi langfristig aussterben werden, weil es keinen Nachwuchs mehr gibt.

  • Hmmmm, jetzt ist es zu ende :( Ich vermisse das Lesevergnügen jetzt schon und hätte doch noch gerne einen 2. Band. Für mich war das jetzt der Vorspann zu einer überaus interessanten Reise zurück zu einem geeinten Reich. Und was haben die Xyi nun vor nachdem ihr Berg weg ist? Und der Großmeister tot ist? So spannende Fragen... leider werden sie wohl nicht mehr beantwortet werden.


    Stimmt, daran hatte ich noch gar nicht gedacht, dabei gab es damals ja durchaus auch schon einige Animositäten untereinander. Solange die kleine Inselgesellschaft daran nicht zerbricht, wäre es ja gut, aber darüber können wir uns nicht sicher sein.


    Das ist meine Hoffnung, dass die Xyi langfristig aussterben werden, weil es keinen Nachwuchs mehr gibt. [/quote]


    Ich weiß nicht, ich denke es könnte ja tatsächlich klappen. Die Räte und Rätinnen haben doch Erfahrung damit so zu herrschen und zu leben. So hatte ja der Rat früher auch immer gelebt und einfach den König aus der Mitte gewählt. Außerdem würde mich interessieren, ob sie jetzt mal Umbert zum König wählen würden oder doch Maleni?


    Bei Umberts Plan, acht Sarven mit Ratsseelen zu versehen, hatte ich ziemilch Bauchweh, musste ich gestehen, weil die Gewöhnung ja so lange Zeit benötigt; Zeit, die einfach nicht da ist. Aber glücklicherweise erwachen die Räte doch schnell genug und wie du schreibst, letztendlich war es vorteilhaft, weil sie durch die Sarven relativ unbemerkt in den Berg kommen.
    Grinsen musste ich allerdings, als die wiederbelebten Räte auch noch davon anfingen, dass Umbert und Verenn irgendwie keinen Plan hätten ;D


    Aber besteht/bestand die Schwierigkeit nicht immer darin, sich den Körper mit einer anderen Seele teilen zu müssen und da in den Einklang zu kommen? Die Räte und Rätinnen (bis auf den Herren im Damen-Körper) haben sich ja relativ schnell daran gewöhnt und konnten ihre Kräfte halbwegs wieder einsetzen. Bei Elgor-Verenn hat es ja viel länger gedauert.


    Mein Lieblingscharakter in diesem Buch war übrigens ganz klar Verenn :unschuldig:

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Das ist meine Hoffnung, dass die Xyi langfristig aussterben werden, weil es keinen Nachwuchs mehr gibt.


    Vielleicht hat sich ja doch ein Meister unter die Sarven gemischt und mitbekommen wie es funktioniert bzw. lässt sich dann auf der Insel ausbilden? Zuzutrauen wäre es ihnen ja und die Fähigkeiten zum Spion haben sie ja auch. Vielleicht hat er sich auch eine Seele geschnappt, die weiß wie es funktioniert und kehrt mit der Ratsseele zurück in den Berg. Oder es gibt Schriften darüber. Oder sie wissen doch über Cahersyg und das Wissen dort Bescheid. Sooo viele Möglichkeiten für die Xyi!

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Vielleicht hat sich ja doch ein Meister unter die Sarven gemischt und mitbekommen wie es funktioniert bzw. lässt sich dann auf der Insel ausbilden? Zuzutrauen wäre es ihnen ja und die Fähigkeiten zum Spion haben sie ja auch. Vielleicht hat er sich auch eine Seele geschnappt, die weiß wie es funktioniert und kehrt mit der Ratsseele zurück in den Berg. Oder es gibt Schriften darüber. Oder sie wissen doch über Cahersyg und das Wissen dort Bescheid. Sooo viele Möglichkeiten für die Xyi!


    Das wäre eine Möglichkeit,, die andere ist, dass der Urgorrn nicht tot ist. Die Vermutung gab es ja, dass dies nur eine Starre ist aus der er im Feuer wieder ersteht.



  • Bei Umberts Plan, acht Sarven mit Ratsseelen zu versehen, hatte ich ziemilch Bauchweh, musste ich gestehen, weil die Gewöhnung ja so lange Zeit benötigt; Zeit, die einfach nicht da ist.


    Da die Sarven ihre eigenen Seelen ja schon vor längerer Zeit eingebüßt hatten, ist der Prozess hier schneller. Es müssen sich nicht zwei unterschiedliche Charaktere an einander gewöhnen. Die Seelen der Räte finden einen so gut wie leeren Körper vor, in dem sie sich ohne Widerstand und Missverständnisse heimisch machen können.


  • Da die Sarven ihre eigenen Seelen ja schon vor längerer Zeit eingebüßt hatten, ist der Prozess hier schneller. Es müssen sich nicht zwei unterschiedliche Charaktere an einander gewöhnen. Die Seelen der Räte finden einen so gut wie leeren Körper vor, in dem sie sich ohne Widerstand und Missverständnisse heimisch machen können.


    Eigentlich logisch, es gibt keine zweite Seele, mit der sie sich einig werden müssen. So gesehen war das ein guter Plan von Umbert ;D

  • Suse

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