09: Kapitel 88 - einschl. Kapitel 101

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  • Verenn hat tatsächlich etwas von einem Urgorrn. Ich kann verstehen, dass das Maleni zunächst Angst macht, aber zu Schluss ist die Anziehungskraft ja dann doch größer :herz:


    Ich hatte tatsächlich zunächst vermutet, dass Verenn nicht sogar der König ist, war aber davon abgekommen, als er "nur" als Rat tituliert wurde. Die Idee, dass unter den Räten jeweils der König gewählt wird, finde ich sehr gut. Habe ich das richtig herausgelesen, dass eigentlich Umbert der König hätte sein sollen, er aber nicht wollte? Und hat sein altes Schwert besondere Kräfte? Zumindest hat das mit dem Eismachen ja wunderbar funktioniert.
    Ich stelle mir jetzt immer mehr die Frage, was wirklich damals passiert ist. Ich vermute aber mal, das dass eine neue Folge sein wird.


    Maleni geht also alleine in den Berg und überlebt. Wie gut, dass sie ein Gegengift dabei hatte. Irgendwie ging alles sehr glatt und reibungslos. Schade, dass sie nicht das mitbringen konnte, was sich Umbert erhoffte (wir wissen ja immer noch nicht, was genau das ist). Aber vielleicht können sie irgendwann zurückkehren und nochmal danach suchen.


    Ein wenig schade finde ich Niccelas Tod. Ich hatte mir erhofft, dass ihre alte Seele, die sich zaghaft zu Wort meldete, wieder Überhand gewinnt. Aber sie hatte wohl eine Menge Mörder-Teilseelen in sich (von jedem Patenkind ein Stück), dass eine spontante Heilung nicht möglich war. Wir sehen ja, wie lange Maleni braucht, um wieder zu sich zurück zu finden.


    Die Verschmelzung zwischen Elgor und Verenn ist wohl nun abgeschlossen und es ist ein Elver oder ein Gorenn daraus geworden ;) Der "Neue" gefällt mir durchaus gut, hat er doch hauptsächlich die positiven Dinge der beiden Seele mitgenommen.


    Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht. Und was sie im Berg erwartet.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Nun kam eine der spannendsten Abschnitte bisher: Maleni im hochgradig verseuchten Cahersyg. Ich hatte mir Gedanken gemacht, was für ein Gift das sein kann, das noch so lange wirkt. Dann fiel es mir ein: Schimmelpilze - können einen Raum auf Jahrtausende verseuchen, siehe ägyptische Königsgräber. Nur dass hier jemand gezielt die Pilze eingesetzt hat. Außerdem müssen es Pilze sein, die es in unserer Welt nicht gibt, da sie nebenher noch die Räume vernebeln. Oder war letzteres ein magischer Effekt?


    Selbst Maleni schafft es so gerade wieder lebend raus. Und Verenn/Elgor rettet sie noch. Danach kam, wie zu erwarten war, die Liebe zwischen Maleni und dem fast schon verschmolzenen Elgor/Verenn (Murkxsi schrieb so schön: "Elver oder Gorenn" ;D "Vergor" und "Elenn" gingen auch noch ;D). Schön, dass es noch vor dem Ende des Romans stattfinden kann :)


    Wie ärgerlich, dass Maleni das eigentliche Ziel nicht erreicht hat, aber das Schwert ist wohl auch nicht schlecht.


    Was das Wiederbetreten betrifft, so empfehle ich für das nächste Mal die Verwendung einer sporendichten Gasmaske, besser noch eines Taucheranzugs (wird vermutlich in dieser Welt erst in ca. 400 Jahren erfunden, so lange muss Umbert halt warten :D )


    Wie Murkxsi bedaure auch ich den Tod von Niccela ein wenig, aber hätte sie weiter gelebt, hätte man für Nehra auch ein Schneckenhaus gebraucht, und da war gerade keins frei ;D


    Gespannt bin ich nun auf den letzten Abschnitt. Wollen die drei wirklich in den Berg eindringen? Das ist doch ein "fliegendes Suizidkommando".

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • In diesem Abschnitt bekommen wir einige Antworten geliefert, z.B. warum auch Niccela damals bei der Weihe mit den Tentakeln gepiekst wurde: weil Taryah ein Teil von ihr war. Ich habe mich gefragt, ob Taryah, nachdem Umbert die beiden Hälften wieder vereinigt hat, auch eine "ganze" Person ist, mit der ganzen Bandbreite an Gefühlen? Ich glaube allerdings eher nicht, denn sonst hätte Niccela ja die ganze guten Seiten von Taryah abkriegen müssen, was bestimmt nicht im Interesse des Großmeisters liegt.


    Und der erschrockene Ausruf Malenis, dass Varenn einer von ihnen (Urgorrn) wäre, war auch nicht so falsch. Was haben die Urgorrns nur getrieben? Experimentieren mit Lebewesen, um zu sehen, was am Ende dabei rauskommt - einfach aus Spieltrieb ::) Oder vielleicht auch Forscherzwang; das alles erinnert mich fatal an manche Experimente in der Gentechnik, wenn der Mensch meint, er müsste ein wenig Schöpfung spielen.


    Aber dann hat sich die Schöpfung gegen die Urgorrn gewendet und sie besiegt, aber nicht bis zum letzten Urgorrn ausgerottet. Wo sich der Großmeister wohl versteckt gehalten hat? Und zu seinem Schutz produziert eine Menge Assassinen, die ihn und seine Ziele schützen.
    In einem der früheren Abschnitte haben wir doch, glaube ich, vermutet, ob der Großmeister die Politik und die Herrschenden der Acht Reiche wie Schachfiguren in einem von ihm erdachten Spiel benützt; nach Varenns Aussagen zum Spieltriebe der Urgorrns könnte das tatsächlich passen.


    Die Mitglieder der Kronräte hatten also Stücke von Urgorrn in sich und wir erfahren, warum sie unter sich geblieben sind. Sie waren dann damals doch auch Spielfiguren. Wie war das denn, herrschte eigentlich, bevor die Urgorrns besiegt wurden, auch Krieg oder eigentlich Frieden innerhalb von Predorenn? Das wurde schon irgendwo erwähnt, meine ich, aber ich bekomme es gerade nicht mehr zusammen.


    Und Verenn war ein König? Das hat mich dann doch auch überrascht. "Ein König? Er ist ein gor... ein verd... König?" :totlach: Und es knistert gewaltig zwischen Maleni und Elgor/Verenn, der nun zu einer Person verschmolzen zu sein scheint.
    Und es bleibt nicht beim Knistern, da sich Umbert diskret zurückzieht ;D Ich finde die Liebesszene sehr schön beschrieben, weil sie zeigt, dass Maleni endlich wieder in der Lage ist, Liebe und Vertrauen zuzulassen.


    Herrlich finde ich den zunehmenden Humor in den Dialogen zwischen den Dreien, inzwischen bilden sie eine richtig gute Einheit, bei der man merkt, dass sie allmählich zusammenwächst. Den Humor aus Jus Romanen, die im 19. Jahrhundert spielen, habe ich schon vermisst ;D
    Einer meiner Lieblingssätze in diesem Abschnitt: "Und ich bedaure, dass ihr mich nicht begleiten könnt, denn ich habe mich doch tatsächlich daran gewöhnt, in den grässlichsten Situationen zwei wirklichkeitsfremde Traumtänzer mit wenig langfristigem Planungstalent zur Seite zu haben." Einfach herrlich :totlach:


    Malenis Aufenthalt in dem Palast in Cahersyg war faszinierend und gruselig zugleich: faszinierend fand ich die Überbleibsel und ich hätte mich gerne noch ausführlicher dort umgesehen, aber gruselig war dieses unsichtbare Gift, das in der Luft lauert. Glücklicherweise schafft Maleni es noch beinahe bis zum Ausgang und wird von Verenn vollends rausgeholt, ohne auch noch größeren Schaden zu nehmen.


    Nehra hätte sich keinen schlechteren Zeitpunkt aussuchen können, um auf die Drei zu treffen. In dem Moment habe ich echt nicht mit ihr gerechnet. Ich finde es zwar schön von Maleni, dass sie sich noch bemüht, zur ihrer Patin durchzudringen, aber wirklich traurig war ich dann auch nicht, als Umbert sie in zwei Stücke geschlagen hat. Aber Malenis zwiegespaltenen Gefühle für Niccela kann ich gut nachvollziehen.


    So, jetzt haben wir noch einen Abschnitt vor uns und ich hoffe sehr, dass unsere Drei am Ende alle noch am Leben sind. Ich habe immer noch keine Ahnung, wie sie gegen den Großmeister vorgehen, geschweige denn überhaupt unbemerkt in den Berg kommen wollen.


  • Schade, dass sie nicht das mitbringen konnte, was sich Umbert erhoffte (wir wissen ja immer noch nicht, was genau das ist). Aber vielleicht können sie irgendwann zurückkehren und nochmal danach suchen.


    Ich hoffe auch, dass sie vllt. irgendwann sich dort gefahrlos umschauen können. Und dass doch einiges von dem, was Maleni rausgeholt hat, ihnen hilfreich sein kann.


  • Ich hatte mir Gedanken gemacht, was für ein Gift das sein kann, das noch so lange wirkt. Dann fiel es mir ein: Schimmelpilze - können einen Raum auf Jahrtausende verseuchen, siehe ägyptische Königsgräber. Nur dass hier jemand gezielt die Pilze eingesetzt hat. Außerdem müssen es Pilze sein, die es in unserer Welt nicht gibt, da sie nebenher noch die Räume vernebeln. Oder war letzteres ein magischer Effekt?


    Ah, Schimmelpilze sind ein guter Gedanke.



    Was das Wiederbetreten betrifft, so empfehle ich für das nächste Mal die Verwendung einer sporendichten Gasmaske, besser noch eines Taucheranzugs (wird vermutlich in dieser Welt erst in ca. 400 Jahren erfunden, so lange muss Umbert halt warten :D )


    Och, für jemanden mit so einer hohen Lebenserwartung wie Umbert sind 400 Jahre doch ein Klacks :D


  • Wo sich der Großmeister wohl versteckt gehalten hat?


    Im nächsten Buch "Blutfelsen" erfährt man mehr über den Werdegang der Urgorrn. Sie leben unendlich lang. Doch sie sind nicht von Anfang an so groß. Sie fangen klein und niedlich an. Na, vielleicht nicht niedlich.

  • So, da bin ich nun auch fast am Ende (leider). Die Reise ging jetzt doch erstaunlich schnell, aber ja, was hätte man shcon großartige das Schiff noch beschreiben sollen. Fand ich gut gelöst so :)



    Verenn hat tatsächlich etwas von einem Urgorrn. Ich kann verstehen, dass das Maleni zunächst Angst macht, aber zu Schluss ist die Anziehungskraft ja dann doch größer :herz:


    Ich konnte diese Angst überhaupt nicht verstehen, vielleicht im ersten Moment, weil die Erinnerungen zurückkamen, aber es gab ja noch mehr so Szenen und Verenn tat mir leid. Er hatte sich immerhin nicht verändert...




    Ich hatte tatsächlich zunächst vermutet, dass Verenn nicht sogar der König ist, war aber davon abgekommen, als er "nur" als Rat tituliert wurde. Die Idee, dass unter den Räten jeweils der König gewählt wird, finde ich sehr gut. Habe ich das richtig herausgelesen, dass eigentlich Umbert der König hätte sein sollen, er aber nicht wollte? Und hat sein altes Schwert besondere Kräfte? Zumindest hat das mit dem Eismachen ja wunderbar funktioniert.
    Ich stelle mir jetzt immer mehr die Frage, was wirklich damals passiert ist. Ich vermute aber mal, das dass eine neue Folge sein wird.


    Das war für mich auch ein Twist, ich hätte nie damit gerechnet, dass Verenn König war, bis er wohl gestorben ist. Umbert sagte ja, dass manche Könige schnell sterben. Ich habe das mit Umbert nicht so gelesen, aber das heißt ja nichts. Ich dachte eigentlich, er wäre halt nie gewählt worden, weil es immer besser geeignete Kandidaten gab.


    Das Schwert verstärkt sicher die Magie des Trägers oder so :) Umbert hat's ja geschmiedet! Gruselig fand ich allerdings die Deko mit den Tentakeln... ich dachte sie hätten gegen die Urgorrn gekämpft und dann tragen sie ein Tentakel-SChwert? :D



    Maleni geht also alleine in den Berg und überlebt. Wie gut, dass sie ein Gegengift dabei hatte. Irgendwie ging alles sehr glatt und reibungslos. Schade, dass sie nicht das mitbringen konnte, was sich Umbert erhoffte (wir wissen ja immer noch nicht, was genau das ist). Aber vielleicht können sie irgendwann zurückkehren und nochmal danach suchen.


    Ich hab sie schon sterben sehen :o aber sehr süß von Verenn, dass er es nicht mehr ausgehalten hat, hätte ich ihm gar nicht zugetraut.


    Vielleicht hat sie das ja mitgebracht oder zumindest eine Skizze in den Schriftrollen oder so. Ich bin gespannt, was jetzt in den letzten paar Kapiteln noch passiert, das Buch ist ja dann immerhin in sich abgeschlossen.



    Ein wenig schade finde ich Niccelas Tod. Ich hatte mir erhofft, dass ihre alte Seele, die sich zaghaft zu Wort meldete, wieder Überhand gewinnt. Aber sie hatte wohl eine Menge Mörder-Teilseelen in sich (von jedem Patenkind ein Stück), dass eine spontante Heilung nicht möglich war. Wir sehen ja, wie lange Maleni braucht, um wieder zu sich zurück zu finden.


    Ich fand es ging ziemlich schnell, aber wenn man einen Teil seiner Seele zurückbekommt und damit abgetrennte Erinnerungen, ist man wohl verwirrt :D Aber, dass sie sich so leicht ablenken lässt als "perfekte Schemenjägerin"... Ich habe das mit den Seelen so verstanden, dass Teile der PATEN-Seele an die Kinder vergeben werden, nicht umgekehrt?



    Die Verschmelzung zwischen Elgor und Verenn ist wohl nun abgeschlossen und es ist ein Elver oder ein Gorenn daraus geworden ;) Der "Neue" gefällt mir durchaus gut, hat er doch hauptsächlich die positiven Dinge der beiden Seele mitgenommen.


    Ich finde den neuen Verenn auch sehr toll. Er hat doch wirklich nur das Gute von beiden abbekommen!

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Wie Murkxsi bedaure auch ich den Tod von Niccela ein wenig, aber hätte sie weiter gelebt, hätte man für Nehra auch ein Schneckenhaus gebraucht, und da war gerade keins frei ;D


    Ich hätte auch eher damit gerechnet, dass Niccela sich auch noch bekehren lässt. In meiner Version hätte sie Umbert und Verenn am Fuße des Berges getroffen, die ihr erzählt hätten was passiert ist und Niccela wäre Maleni hinterher gegangen :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Und es bleibt nicht beim Knistern, da sich Umbert diskret zurückzieht ;D Ich finde die Liebesszene sehr schön beschrieben, weil sie zeigt, dass Maleni endlich wieder in der Lage ist, Liebe und Vertrauen zuzulassen.


    Fand ich auch :D Aber ich fand das Abschnittsende wieder gemein gewählt :D



    Herrlich finde ich den zunehmenden Humor in den Dialogen zwischen den Dreien, inzwischen bilden sie eine richtig gute Einheit, bei der man merkt, dass sie allmählich zusammenwächst. Den Humor aus Jus Romanen, die im 19. Jahrhundert spielen, habe ich schon vermisst ;D
    Einer meiner Lieblingssätze in diesem Abschnitt: "Und ich bedaure, dass ihr mich nicht begleiten könnt, denn ich habe mich doch tatsächlich daran gewöhnt, in den grässlichsten Situationen zwei wirklichkeitsfremde Traumtänzer mit wenig langfristigem Planungstalent zur Seite zu haben." Einfach herrlich :totlach:


    Ich finds auch super toll! Das sind oft so geniale Sätze :D Ich freue mich total darüber und da ich nun dank dir weiß, dass das bei Ju typisch ist, muss ich unbedingt noch mehr von ihr lesen. Den 2. Teil von der Klingenwelt habe ich ja schon vorbestellt und freue mich auf noch mehr "Ju-Humor"!



    Malenis Aufenthalt in dem Palast in Cahersyg war faszinierend und gruselig zugleich: faszinierend fand ich die Überbleibsel und ich hätte mich gerne noch ausführlicher dort umgesehen, aber gruselig war dieses unsichtbare Gift, das in der Luft lauert. Glücklicherweise schafft Maleni es noch beinahe bis zum Ausgang und wird von Verenn vollends rausgeholt, ohne auch noch größeren Schaden zu nehmen.


    Die BEschreibung des Palasts war super. Ich hatte gleich wieder Fernweh, was mir öfter passiert, wenn ich so "Reisen" in Geschichten lese :P



    Ich finde es zwar schön von Maleni, dass sie sich noch bemüht, zur ihrer Patin durchzudringen, aber wirklich traurig war ich dann auch nicht, als Umbert sie in zwei Stücke geschlagen hat.


    Ich musste es zweimal lesen, weil ich es im ersten Moment gar nicht verstanden hatte, dass er ihren Kopf vom Körper getrennt hatte.[/quote]

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ah, Schimmelpilze sind ein guter Gedanke.


    Aber wer hätte Cahersyg vergiftet? Und vor allem warum? Wollte man nicht, dass die Geheimnisse entdeckt werden? Waren es die Räte selbst, die ihre Seelen schützen wollten?

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Im nächsten Buch "Blutfelsen" erfährt man mehr über den Werdegang der Urgorrn. Sie leben unendlich lang. Doch sie sind nicht von Anfang an so groß. Sie fangen klein und niedlich an. Na, vielleicht nicht niedlich.


    Wollte schon fragen... ein niedlicher kleiner Urgorrn mit Tentakeln und riesigen, liebevollen Augen :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • :totlach: :totlach:



    Im nächsten Buch "Blutfelsen" erfährt man mehr über den Werdegang der Urgorrn. Sie leben unendlich lang. Doch sie sind nicht von Anfang an so groß. Sie fangen klein und niedlich an. Na, vielleicht nicht niedlich.


    Prima - ich freue mich schon.



    Ich finds auch super toll! Das sind oft so geniale Sätze :D Ich freue mich total darüber und da ich nun dank dir weiß, dass das bei Ju typisch ist, muss ich unbedingt noch mehr von ihr lesen. Den 2. Teil von der Klingenwelt habe ich ja schon vorbestellt und freue mich auf noch mehr "Ju-Humor"!


    Dann solltest du unbedingt Salzträume 1 und 2, Das Obsidianherz, Jenseits des Karussels und Schwingen aus Stein lesen - die Dialoge sind einfach nur herrlich :D



    Ich musste es zweimal lesen, weil ich es im ersten Moment gar nicht verstanden
    hatte, dass er ihren Kopf vom Körper getrennt hatte.


    Ich habe es auch zweimal lesen müssen ;D


  • Aber wer hätte Cahersyg vergiftet? Und vor allem warum? Wollte man nicht, dass die Geheimnisse entdeckt werden? Waren es die Räte selbst, die ihre Seelen schützen wollten?


    Ich würde auch auf eine Art Abwehr als Schutz tippen, da lt. Umbert sich wertvolle Dinge im Archiv befinden sollen. Und auch die ganzen Schneckenhäuser mit den alten Seelen sollten besser nicht in die falschen Hände fallen, denke ich.


  • In diesem Abschnitt bekommen wir einige Antworten geliefert, z.B. warum auch Niccela damals bei der Weihe mit den Tentakeln gepiekst wurde: weil Taryah ein Teil von ihr war. Ich habe mich gefragt, ob Taryah, nachdem Umbert die beiden Hälften wieder vereinigt hat, auch eine "ganze" Person ist, mit der ganzen Bandbreite an Gefühlen? Ich glaube allerdings eher nicht, denn sonst hätte Niccela ja die ganze guten Seiten von Taryah abkriegen müssen, was bestimmt nicht im Interesse des Großmeisters liegt.


    Ich muss gestehen, dass ich diese Patensache nicht so recht verstehe. Ich kann verstehen, dass Seelen eingepflanzt werden oder rausgenommen, aber wie soll das funktionieren, wenn die Patin auch zwei Seelen hat und ihr dann eine genommen wird? Dann hätte sie doch wieder nur eine, oder? Ist es so, dass die eine Seele die andere so beeinflusst, dass sie sich so ähneln, dass es nicht bemerkt wird, wenn man den Teil wegnimmt? Andererseits schafft es ja eine Verbindung. Ja, diese Rätsel sind spannend und auch ich hätte mir gewünscht, dass Niccela dabei isst. Die beiden gemeinsam wären unschlagbar. Vor allem wo es jetzt in den Berg geht und eigentlich die drei keine wirkliche Chance haben.


  • Malenis Aufenthalt in dem Palast in Cahersyg war faszinierend und gruselig zugleich: faszinierend fand ich die Überbleibsel und ich hätte mich gerne noch ausführlicher dort umgesehen, aber gruselig war dieses unsichtbare Gift, das in der Luft lauert. Glücklicherweise schafft Maleni es noch beinahe bis zum Ausgang und wird von Verenn vollends rausgeholt, ohne auch noch größeren Schaden zu nehmen.


    Ja, ich fand das auch, ich hätten ja keine 10 Pferde und so... aber getoppt wurde das ganze durch die Reise im Dschungel und die vielen Spinnen. Da habe ich die ganze Zeit Mühe gehabt, mein Kopfkino ausgeschaltet zu lassen.

  • Ich hab sie schon sterben sehen :o aber sehr süß von Verenn, dass er es nicht mehr ausgehalten hat, hätte ich ihm gar nicht zugetraut.


    Süß? Das Wort im Zusammenhang mit Verenn finde ich wirklich komisch. Ich habe damit gerechnet, dass er es versucht, denn schließlich war es nicht die Idee von Maleni da hinein zu gehen. Schlimm genug, dass Umbert so selbstverständlich mit Malenis eventuellem Tod umgeht.